Rechtssatz für 4Ob7/75 7Ob125/75 4Ob62...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0032792

Geschäftszahl

4Ob7/75; 7Ob125/75; 4Ob62/76; 7Ob678/76; 7Ob823/76; 4Ob577/78; 4Ob504/80; 8Ob27/82; 1Ob718/82 (1Ob719/82); 8Ob575/83; 8Ob229/83 (8Ob230/83); 4Ob545/89; 9ObA191/89; 7Ob516/91; 1Ob38/92 (1Ob39/92); 1Ob28/93; 2Ob4/94; 8Ob343/99w; 4Ob173/06d; 2Ob203/10g; 4Ob167/15k

Entscheidungsdatum

27.01.2016

Rechtssatz

Wesentlich ist, dass das anerkannte Recht ernstlich behauptet worden ist, mag die Behauptung auch objektiv nicht begründet gewesen sein. Die Voraussetzungen eines konstitutiven Anerkenntnisses sind erfüllt, wenn der Anerkennende die Zweifel am Bestehen des behaupteten Rechtes dadurch beseitigt, dass er das Recht zugibt. Verpflichtungsgrund ist dabei der Grund der behaupteten Schuld.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 7/75
    Entscheidungstext OGH 08.04.1975 4 Ob 7/75
  • 7 Ob 125/75
    Entscheidungstext OGH 18.09.1975 7 Ob 125/75
  • 4 Ob 62/76
    Entscheidungstext OGH 28.06.1976 4 Ob 62/76
    Veröff: IndS 1977 H6/1071
  • 7 Ob 678/76
    Entscheidungstext OGH 02.12.1976 7 Ob 678/76
  • 7 Ob 823/76
    Entscheidungstext OGH 13.01.1977 7 Ob 823/76
  • 4 Ob 577/78
    Entscheidungstext OGH 28.11.1978 4 Ob 577/78
  • 4 Ob 504/80
    Entscheidungstext OGH 17.06.1980 4 Ob 504/80
    Veröff: JBl 1981,90
  • 8 Ob 27/82
    Entscheidungstext OGH 02.09.1982 8 Ob 27/82
  • 1 Ob 718/82
    Entscheidungstext OGH 15.12.1982 1 Ob 718/82
    Auch
  • 8 Ob 575/83
    Entscheidungstext OGH 12.04.1984 8 Ob 575/83
    Auch; nur: Wesentlich ist, dass das anerkannte Recht ernstlich behauptet worden ist, mag die Behauptung auch objektiv nicht begründet gewesen sein. Die Voraussetzungen eines konstitutiven Anerkenntnisses sind erfüllt, wenn der Anerkennende die Zweifel am Bestehen des behaupteten Rechtes dadurch beseitigt, dass er das Recht zugibt. (T1)
  • 8 Ob 229/83
    Entscheidungstext OGH 12.04.1984 8 Ob 229/83
    nur T1
  • 4 Ob 545/89
    Entscheidungstext OGH 27.06.1989 4 Ob 545/89
    nur: Die Voraussetzungen eines konstitutiven Anerkenntnisses sind erfüllt, wenn der Anerkennende die Zweifel am Bestehen des behaupteten Rechtes dadurch beseitigt, dass er das Recht zugibt. (T2)
  • 9 ObA 191/89
    Entscheidungstext OGH 30.08.1989 9 ObA 191/89
    nur T2
  • 7 Ob 516/91
    Entscheidungstext OGH 21.03.1991 7 Ob 516/91
    Vgl; nur T2
  • 1 Ob 38/92
    Entscheidungstext OGH 29.01.1993 1 Ob 38/92
    Vgl auch; Veröff: SZ 66/11
  • 1 Ob 28/93
    Entscheidungstext OGH 25.01.1994 1 Ob 28/93
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Wie der Vergleich ist das Anerkenntnis nur dann selbständiger Verpflichtungsgrund, wenn der Anerkennende das Recht vorher bestritten oder doch ernsthaft bezweifelt hat. (T3)
  • 2 Ob 4/94
    Entscheidungstext OGH 24.11.1994 2 Ob 4/94
    Auch; nur T2
  • 8 Ob 343/99w
    Entscheidungstext OGH 30.03.2000 8 Ob 343/99w
    nur T1
  • 4 Ob 173/06d
    Entscheidungstext OGH 17.10.2006 4 Ob 173/06d
    Auch; Beisatz: Ein konstitutives Anerkenntnis ist vor allem dann anzunehmen, wenn zuvor ein Zweifel über das nun anerkannte Recht bestand. (T4)
  • 2 Ob 203/10g
    Entscheidungstext OGH 02.12.2010 2 Ob 203/10g
    Auch
  • 4 Ob 167/15k
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 4 Ob 167/15k
    Auch; Beis wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0032792

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

22.02.2016

Dokumentnummer

JJR_19750408_OGH0002_0040OB00007_7500000_002

Rechtssatz für 7Ob246/56 3Ob255/57 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0032319

Geschäftszahl

7Ob246/56; 3Ob255/57; 2Ob134/53; 2Ob213/54; 5Ob59/61; 1Ob308/57; 1Ob231/58; 2Ob290/51; 2Ob607/52; 1Ob867/52; 2Ob623/56; 8Ob52/63; 1Ob135/63; 6Ob214/66; 5Ob73/67; 6Ob270/67; 5Ob129/68; 8Ob223/68; 6Ob190/70; 1Ob149/70; 7Ob153/70; 1Ob40/71; 4Ob524/71; 2Ob403/70; 6Ob285/71; 1Ob336/71 (1Ob337/71); 4Ob302/72; 7Ob118/72; 8Ob113/72; 6Ob163/73; 8Ob273/73; 5Ob12/75; 2Ob57/75; 7Ob125/75; 1Ob312/75; 4Ob62/76; 7Ob620/76 (7Ob621/76 -7Ob630/76); 7Ob678/76; 7Ob823/76; 1Ob815/76; 7Ob515/77; 1Ob628/77; 1Ob642/77; 4Ob577/78; 2Ob133/78; 7Ob504/79; 7Ob551/79; 1Ob626/79; 1Ob765/79; 2Ob60/80; 4Ob504/80; 4Ob160/80; 6Ob654/81; 3Ob512/82; 3Ob550/82; 3Ob691/82; 7Ob29/83; 1Ob760/83; 2Ob553/83 (2Ob554/83); 8Ob575/83; 4Ob45/85; 2Ob2/87; 7Ob4/88; 9ObA174/90; 7Ob588/91; 2Ob113/97z; 2Ob100/97p; 8Ob343/99w; 7Ob187/99x; 7Ob105/01v; 2Ob132/09i; 2Ob203/10g; 3Ob160/11t; 9ObA108/14v; 7Ob9/15x; 5Ob34/15h; 4Ob167/15k; 9ObA26/21w

Entscheidungsdatum

24.03.2021

Rechtssatz

Zur Wirksamkeit eines Anerkenntnisses genügt, dass der Gläubiger auf Grund eines bestimmten Sachverhaltes ernstlich den Bestand einer Forderung behauptet und dass der Schuldner die Zweifel an dem Bestand der Forderung durch sein Anerkenntnis wie bei einem Vergleich beseitigt. Voraussetzung für die Wirksamkeit des Anerkenntnisses ist nur, dass die vollständige Verwirklichung des Tatbestandes des anerkannten Grundverhältnisses als möglich angesehen wurde, dass das Anerkenntnis ernstgemeinte Feststellung ist. Das Anerkenntnis wirkt dann konstitutiv, die anerkannte Forderung wird begründet, auch wenn sie bisher nicht bestanden hat. Der Anerkennende kann sein Anerkenntnis allenfalls wegen eines Irrtums anfechten, er kann aber nicht den Nachweis führen, dass die anerkannte Forderung nicht zu Recht bestehe.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 246/56
    Entscheidungstext OGH 23.05.1956 7 Ob 246/56
  • 3 Ob 255/57
    Entscheidungstext OGH 29.05.1957 3 Ob 255/57
    Veröff: JBl 1958,44
  • 2 Ob 134/53
    Entscheidungstext OGH 25.03.1953 2 Ob 134/53
    Vgl auch
  • 2 Ob 213/54
    Entscheidungstext OGH 30.06.1954 2 Ob 213/54
  • 5 Ob 59/61
    Entscheidungstext OGH 22.02.1961 5 Ob 59/61
  • 1 Ob 308/57
    Entscheidungstext OGH 25.09.1957 1 Ob 308/57
    Beisatz: Hiedurch fallen auch verzichtbare Einwendungen in der Regel weg. (T1)
  • 1 Ob 231/58
    Entscheidungstext OGH 25.06.1958 1 Ob 231/58
  • 2 Ob 290/51
    Entscheidungstext OGH 13.06.1951 2 Ob 290/51
    Beisatz: Als Verpflichtungsgrund gilt der Grund der behaupteten Schuld. (T2)
    Veröff: SZ 24/162
  • 2 Ob 607/52
    Entscheidungstext OGH 10.09.1952 2 Ob 607/52
  • 1 Ob 867/52
    Entscheidungstext OGH 23.12.1952 1 Ob 867/52
  • 2 Ob 623/56
    Entscheidungstext OGH 05.12.1956 2 Ob 623/56
  • 8 Ob 52/63
    Entscheidungstext OGH 05.03.1963 8 Ob 52/63
  • 1 Ob 135/63
    Entscheidungstext OGH 09.10.1963 1 Ob 135/63
  • 6 Ob 214/66
    Entscheidungstext OGH 21.12.1966 6 Ob 214/66
  • 5 Ob 73/67
    Entscheidungstext OGH 19.04.1967 5 Ob 73/67
    nur: Zur Wirksamkeit eines Anerkenntnisses genügt, dass der Gläubiger auf Grund eines bestimmten Sachverhaltes ernstlich den Bestand einer Forderung behauptet und dass der Schuldner die Zweifel an dem Bestand der Forderung durch sein Anerkenntnis wie bei einem Vergleich beseitigt. (T3)
  • 6 Ob 270/67
    Entscheidungstext OGH 22.11.1967 6 Ob 270/67
    nur T3
  • 5 Ob 129/68
    Entscheidungstext OGH 28.08.1968 5 Ob 129/68
    Beisatz: Dieses Anerkenntnis bedarf keiner besonderen Form; es kann auch stillschweigend erfolgen. Als ein solches stillschweigendes Anerkenntnis ist es anzusehen, wenn der Schuldner auf eine ernstliche Forderung des Gläubigers dort, wo der regelmäßige Verkehr eine Antwort verlangt, zB auf eine Mahnung nicht reagiert (SZ 7/55). (T4)
  • 8 Ob 223/68
    Entscheidungstext OGH 01.10.1968 8 Ob 223/68
    nur T3; Veröff: SZ 41/122 = QuHGZ 1969,189
  • 6 Ob 190/70
    Entscheidungstext OGH 02.09.1970 6 Ob 190/70
  • 1 Ob 149/70
    Entscheidungstext OGH 10.09.1970 1 Ob 149/70
    nur T3
  • 7 Ob 153/70
    Entscheidungstext OGH 14.10.1970 7 Ob 153/70
    nur T3
  • 1 Ob 40/71
    Entscheidungstext OGH 11.02.1971 1 Ob 40/71
    nur T3
  • 4 Ob 524/71
    Entscheidungstext OGH 23.03.1971 4 Ob 524/71
    nur T3
  • 2 Ob 403/70
    Entscheidungstext OGH 29.04.1971 2 Ob 403/70
    nur T3; Veröff: ZVR 1972/11 S 18
  • 6 Ob 285/71
    Entscheidungstext OGH 10.12.1971 6 Ob 285/71
    nur T3
  • 1 Ob 336/71
    Entscheidungstext OGH 17.12.1971 1 Ob 336/71
    nur T3
  • 4 Ob 302/72
    Entscheidungstext OGH 29.02.1972 4 Ob 302/72
    Beis wie T2; Veröff: SZ 45/20 = ÖBl 1972,121
  • 7 Ob 118/72
    Entscheidungstext OGH 17.05.1972 7 Ob 118/72
    nur T3; Beisatz: Anerkenntnis des Versicherers gegenüber Versicherungsnehmer, Versicherungsschutz leisten zu müssen. (T5) Veröff: ZVR 1973/223 S 389
  • 8 Ob 113/72
    Entscheidungstext OGH 13.06.1972 8 Ob 113/72
    nur T3; Beisatz: Anerkenntnis der Schuld durch schlüssiges Verhalten. (T6)
  • 6 Ob 163/73
    Entscheidungstext OGH 30.08.1973 6 Ob 163/73
    nur T3; Beis wie T2; Veröff: EvBl 1974/4 S 14
  • 8 Ob 273/73
    Entscheidungstext OGH 29.01.1974 8 Ob 273/73
    nur T3; Veröff: JBl 1975,206
  • 5 Ob 12/75
    Entscheidungstext OGH 25.02.1975 5 Ob 12/75
    nur T3; nur: Voraussetzung für die Wirksamkeit des Anerkenntnisses ist nur, dass die vollständige Verwirklichung des Tatbestandes des anerkannten Grundverhältnisses als möglich angesehen wurde, dass das Anerkenntnis ernstgemeinte Feststellung ist. Das Anerkenntnis wirkt dann konstitutiv, die anerkannte Forderung wird begründet, auch wenn sie bisher nicht bestanden hat. (T7)
    Veröff: SZ 48/21
  • 2 Ob 57/75
    Entscheidungstext OGH 26.06.1975 2 Ob 57/75
  • 7 Ob 125/75
    Entscheidungstext OGH 18.09.1975 7 Ob 125/75
    nur T7
  • 1 Ob 312/75
    Entscheidungstext OGH 19.12.1975 1 Ob 312/75
    Veröff: SZ 48/141 = GesRZ 1977,28 = MietSlg 27240
  • 4 Ob 62/76
    Entscheidungstext OGH 28.06.1976 4 Ob 62/76
    nur T3; nur T7; Veröff: IndS 1977 H6/1071
  • 7 Ob 620/76
    Entscheidungstext OGH 01.07.1976 7 Ob 620/76
    Veröff: NZ 1980,183 = JBl 1977,486
  • 7 Ob 678/76
    Entscheidungstext OGH 02.12.1976 7 Ob 678/76
    nur T3; nur T7
  • 7 Ob 823/76
    Entscheidungstext OGH 13.01.1977 7 Ob 823/76
    nur T3
  • 1 Ob 815/76
    Entscheidungstext OGH 19.01.1977 1 Ob 815/76
    nur T3
  • 7 Ob 515/77
    Entscheidungstext OGH 23.06.1977 7 Ob 515/77
    nur T3
  • 1 Ob 628/77
    Entscheidungstext OGH 22.06.1977 1 Ob 628/77
  • 1 Ob 642/77
    Entscheidungstext OGH 31.08.1977 1 Ob 642/77
    Vgl auch; nur T3; Veröff: SZ 50/110
  • 4 Ob 577/78
    Entscheidungstext OGH 28.11.1978 4 Ob 577/78
    nur T3
  • 2 Ob 133/78
    Entscheidungstext OGH 07.12.1978 2 Ob 133/78
    nur T3; Veröff: SZ 51/176 = EvBl 1979/101 S 320 = JBl 1980,39
  • 7 Ob 504/79
    Entscheidungstext OGH 01.03.1979 7 Ob 504/79
    nur T3
  • 7 Ob 551/79
    Entscheidungstext OGH 15.03.1979 7 Ob 551/79
    nur T3
  • 1 Ob 626/79
    Entscheidungstext OGH 13.06.1979 1 Ob 626/79
    nur T3
  • 1 Ob 765/79
    Entscheidungstext OGH 18.12.1979 1 Ob 765/79
    nur T3
  • 2 Ob 60/80
    Entscheidungstext OGH 15.04.1980 2 Ob 60/80
    nur T3
  • 4 Ob 504/80
    Entscheidungstext OGH 17.06.1980 4 Ob 504/80
    nur T3
  • 4 Ob 160/80
    Entscheidungstext OGH 17.02.1981 4 Ob 160/80
    nur T3; Veröff: EvBl 1981/122 S 385 = DRdA 1982,298 (mit Anmerkung von Apathy) = Arb 9937 = NZ 1983,138
  • 6 Ob 654/81
    Entscheidungstext OGH 23.12.1981 6 Ob 654/81
    nur T3; Beisatz: Davon kann aber nicht gesprochen werden, wenn um eine Kontenabstimmung ersucht und dabei der nach der eigenen Aufstellung ermittelte Betrag bekanntgegeben wird. (T8)
  • 3 Ob 512/82
    Entscheidungstext OGH 14.04.1982 3 Ob 512/82
    Auch; nur T3
  • 3 Ob 550/82
    Entscheidungstext OGH 23.06.1982 3 Ob 550/82
    nur T3
  • 3 Ob 691/82
    Entscheidungstext OGH 26.01.1983 3 Ob 691/82
    nur T3
  • 7 Ob 29/83
    Entscheidungstext OGH 01.09.1983 7 Ob 29/83
    nur T3
  • 1 Ob 760/83
    Entscheidungstext OGH 09.11.1983 1 Ob 760/83
    nur T3
  • 2 Ob 553/83
    Entscheidungstext OGH 17.01.1984 2 Ob 553/83
    Auch; nur T3
  • 8 Ob 575/83
    Entscheidungstext OGH 12.04.1984 8 Ob 575/83
    Auch; nur T3
  • 4 Ob 45/85
    Entscheidungstext OGH 23.04.1985 4 Ob 45/85
    Auch; Beisatz: Im Zweifel sind einer Erklärung die weniger weitgehenden Wirkungen des deklarativen Anerkenntnisses zuzuschreiben. (T9)
    Veröff: Arb 10448
  • 2 Ob 2/87
    Entscheidungstext OGH 01.09.1987 2 Ob 2/87
    nur T3
  • 7 Ob 4/88
    Entscheidungstext OGH 25.02.1988 7 Ob 4/88
    Auch; Veröff: VersRdSch 1988,329 = VersR 1989,425
  • 9 ObA 174/90
    Entscheidungstext OGH 12.09.1990 9 ObA 174/90
    Auch; nur T3; nur T7
  • 7 Ob 588/91
    Entscheidungstext OGH 04.09.1991 7 Ob 588/91
    nur T3; Veröff: ZVR 1993/10 S 26 = VersRdSch 1993,907
  • 2 Ob 113/97z
    Entscheidungstext OGH 26.06.1997 2 Ob 113/97z
    nur T3; nur T7; Beisatz: Hier: Erklärung einer Versicherung, dass sie die Schadenersatzansprüche dem Grunde nach anerkenne, dass sie auch die Haftung für zukünftige Ansprüche anerkenne und im Sinne eines gerichtlich feststellenden Urteils auf den Verjährungseinwand verzichte - konstitutives Anerkenntnis. (T10)
  • 2 Ob 100/97p
    Entscheidungstext OGH 04.09.1997 2 Ob 100/97p
    Auch; nur T3
  • 8 Ob 343/99w
    Entscheidungstext OGH 30.03.2000 8 Ob 343/99w
    Auch; nur T3
  • 7 Ob 187/99x
    Entscheidungstext OGH 26.01.2000 7 Ob 187/99x
    nur T3
  • 7 Ob 105/01v
    Entscheidungstext OGH 17.05.2001 7 Ob 105/01v
    nur T3; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 2 Ob 132/09i
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 132/09i
    Vgl auch; Beis wie T9
  • 2 Ob 203/10g
    Entscheidungstext OGH 02.12.2010 2 Ob 203/10g
    Auch; nur T3
  • 3 Ob 160/11t
    Entscheidungstext OGH 14.12.2011 3 Ob 160/11t
    Auch; nur T3; nur T7; Auch Beis wie T4
  • 9 ObA 108/14v
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 9 ObA 108/14v
    Auch
  • 7 Ob 9/15x
    Entscheidungstext OGH 12.03.2015 7 Ob 9/15x
    Auch; Beis wie T10
  • 5 Ob 34/15h
    Entscheidungstext OGH 25.09.2015 5 Ob 34/15h
    Auch; Beis ähnlich wie T4
  • 4 Ob 167/15k
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 4 Ob 167/15k
    nur: Durch konstitutives Anerkenntnis wird die anerkannte Forderung begründet, auch wenn sie bisher nicht bestanden hat. Der Anerkennende kann sein Anerkenntnis allenfalls wegen eines Irrtums anfechten, er kann aber nicht den Nachweis führen, dass die anerkannte Forderung nicht zu Recht bestehe. (T11)
  • 9 ObA 26/21w
    Entscheidungstext OGH 24.03.2021 9 ObA 26/21w
    Beis wie T4; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Deklaratives Anerkenntnis. (T12)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0032319

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.07.2021

Dokumentnummer

JJR_19560523_OGH0002_0070OB00246_5600000_001

Rechtssatz für 6Ob810/83; 8Ob7/99h; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0044468

Geschäftszahl

6Ob810/83; 8Ob7/99h; 7Ob178/99y; 8Ob343/99w; 9Ob78/00m; 7Ob105/01v; 7Ob257/01x; 9ObA18/02s; 7Ob126/03k; 7Ob136/04g; 6Ob165/05s; 7Ob246/05k; 4Ob66/07w; 7Ob14/08x; 9ObA36/08x; 7Ob123/08a; 2Ob275/08t; 3Ob110/11i; 9ObA27/11b; 6Ob80/14d; 7Ob209/14g; 8Ob10/15a; 8Ob124/16t; 1Ob96/17z; 4Ob120/17a; 1Ob93/20p; 10Ob1/22b; 6Ob163/24z

Entscheidungsdatum

06.11.2024

Norm

ABGB §1375 B
ZPO §502 Abs1 HIII5
ZPO §508a
  1. ZPO § 502 heute
  2. ZPO § 502 gültig von 01.01.2031 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. ZPO § 502 gültig ab 01.01.2031 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  4. ZPO § 502 gültig von 01.05.2022 bis 31.12.2030 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  5. ZPO § 502 gültig von 01.01.2021 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  6. ZPO § 502 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  7. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  8. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  9. ZPO § 502 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  10. ZPO § 502 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  11. ZPO § 502 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  12. ZPO § 502 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 508a heute
  2. ZPO § 508a gültig ab 01.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  3. ZPO § 508a gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Anerkenntnis; außerordentliche Revision nicht angenommen:

Ob eine Erklärung ein Anerkenntnis darstellt, hängt vom Einzelfall ab und ist daher keine Rechtsfrage im Sinne des Paragraph 502, Absatz 4, Ziffer eins, ZPO.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 810/83
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 6 Ob 810/83
  • 8 Ob 7/99h
    Entscheidungstext OGH 25.02.1999 8 Ob 7/99h
    Beisatz: Abgesehen von Fällen krasser Fehlbeurteilung. (T1)
  • 7 Ob 178/99y
    Entscheidungstext OGH 01.09.1999 7 Ob 178/99y
    Beis wie T1
  • 8 Ob 343/99w
    Entscheidungstext OGH 30.03.2000 8 Ob 343/99w
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 9 Ob 78/00m
    Entscheidungstext OGH 06.09.2000 9 Ob 78/00m
    Beis wie T1; Beisatz: Ebenso ob ein bloß deklaratorisches oder bereits konstitutives Anerkenntnis vorliegt. (T2)
  • 7 Ob 105/01v
    Entscheidungstext OGH 17.05.2001 7 Ob 105/01v
    Vgl auch
  • 7 Ob 257/01x
    Entscheidungstext OGH 14.11.2001 7 Ob 257/01x
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 9 ObA 18/02s
    Entscheidungstext OGH 20.02.2002 9 ObA 18/02s
  • 7 Ob 126/03k
    Entscheidungstext OGH 28.05.2003 7 Ob 126/03k
    Beis wie T1
  • 7 Ob 136/04g
    Entscheidungstext OGH 30.06.2004 7 Ob 136/04g
  • 6 Ob 165/05s
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 165/05s
    Auch
  • 7 Ob 246/05k
    Entscheidungstext OGH 09.11.2005 7 Ob 246/05k
  • 4 Ob 66/07w
    Entscheidungstext OGH 12.06.2007 4 Ob 66/07w
    Beis wie T1, Beis wie T2
  • 7 Ob 14/08x
    Entscheidungstext OGH 07.02.2008 7 Ob 14/08x
    Beis wie T2
  • 9 ObA 36/08x
    Entscheidungstext OGH 05.06.2008 9 ObA 36/08x
    Beis wie T2
  • 7 Ob 123/08a
    Entscheidungstext OGH 27.08.2008 7 Ob 123/08a
  • 2 Ob 275/08t
    Entscheidungstext OGH 20.05.2009 2 Ob 275/08t
    Beis wie T2
  • 3 Ob 110/11i
    Entscheidungstext OGH 06.07.2011 3 Ob 110/11i
  • 9 ObA 27/11b
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 9 ObA 27/11b
    Beis wie T2
  • 6 Ob 80/14d
    Entscheidungstext OGH 15.05.2014 6 Ob 80/14d
    Beis wie T1
  • 7 Ob 209/14g
    Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 209/14g
  • 8 Ob 10/15a
    Entscheidungstext OGH 28.04.2015 8 Ob 10/15a
  • 8 Ob 124/16t
    Entscheidungstext OGH 28.03.2017 8 Ob 124/16t
  • 1 Ob 96/17z
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 96/17z
    Auch
  • 4 Ob 120/17a
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 4 Ob 120/17a
  • 1 Ob 93/20p
    Entscheidungstext OGH 24.06.2020 1 Ob 93/20p
    Vgl; Beisatz: Ob eine Erklärung ein (deklaratives) Anerkenntnis bildet, das für die Unterbrechung, also den Neubeginn der Verjährungsfrist genügt, hängt von den jeweiligen Umständen des Einzelfalls ab und wirft daher in der Regel keine erhebliche Rechtsfrage nach § 502 Abs 1 ZPO auf. (T3)
  • 10 Ob 1/22b
    Entscheidungstext OGH 29.03.2022 10 Ob 1/22b
  • 6 Ob 163/24z
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 06.11.2024 6 Ob 163/24z
    Beisatz: Eine Zahlungszusage kann – je nach den Umständen des Einzelfalls – ein deklaratives oder ein konstitutives Anerkenntnis begründen. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0044468

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

06.12.2024

Dokumentnummer

JJR_19831215_OGH0002_0060OB00810_8300000_003

Rechtssatz für 6Ob698/76; 5Ob557/79; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0014279

Geschäftszahl

6Ob698/76; 5Ob557/79; 1Ob765/79; 4Ob160/80; 6Ob825/82; 8Ob575/83; 8Ob229/83 (8Ob230/83); 4Ob45/85; 2Ob2/87; 6Ob581/87; 4Ob530/88; 4Ob572/88; 5Ob757/88; 8Ob504/89; 1Ob561/91; 1Ob623/91; 7Ob637/95; 5Ob2036/96i; 1Ob7/96; 1Ob318/97i; 3Ob315/98i; 8Ob343/99w; 9Ob78/00m; 9ObA262/00w; 2Ob344/00b; 7Ob105/01v; 2Ob186/04y; 2Ob149/05h; 2Ob286/06g; 2Ob8/07a; 7Ob44/09k; 2Ob275/08t; 2Ob132/09i; 2Ob240/13b; 1Ob127/16g; 5Ob37/18d; 7Ob90/19i; 3Ob55/25x

Entscheidungsdatum

23.07.2025

Rechtssatz

Anerkenntnis in Zusammenhalt mit schlüssigem Verhalten, hinsichtlich dessen Wirkungen es lediglich darauf ankommt, welchen Eindruck der andere aus diesem Verhalten haben musste.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 698/76
    Entscheidungstext OGH 27.01.1977 6 Ob 698/76
  • 5 Ob 557/79
    Entscheidungstext OGH 24.04.1979 5 Ob 557/79
  • 1 Ob 765/79
    Entscheidungstext OGH 18.12.1979 1 Ob 765/79
  • 4 Ob 160/80
    Entscheidungstext OGH 17.02.1981 4 Ob 160/80
    Veröff: EvBl 1981/122 S 385 = DRdA 1982,298 (Apathy) = Arb 9937 = NZ 1983,138
  • 6 Ob 825/82
    Entscheidungstext OGH 29.09.1983 6 Ob 825/82
    Vgl aber; Beisatz: Es genügt, dass aus der Erklärung oder dem verhalten eindeutig das Bewusstsein des Schuldners erkennbar ist, verpflichtet zu sein. (T1)
  • 8 Ob 575/83
    Entscheidungstext OGH 12.04.1984 8 Ob 575/83
    Ähnlich; Beisatz: Auch beim konstitutiven Anerkenntnis gilt die Vertrauenstheorie. (T2)
  • 8 Ob 229/83
    Entscheidungstext OGH 12.04.1984 8 Ob 229/83
    Ähnlich; Beisatz: Da auch beim konstitutiven Anerkenntnis die Vertrauenstheorie gilt, kommt es nicht auf eine nicht erklärte oder nicht erkennbare Absicht des Erklärenden an, sondern darauf welchen Eindruck der Vertragspartner aus dem Verhalten des Anerkennenden redlicherweise haben musste. (T3)
  • 4 Ob 45/85
    Entscheidungstext OGH 23.04.1985 4 Ob 45/85
    Ähnlich; Veröff: Arb 10448
  • 2 Ob 2/87
    Entscheidungstext OGH 01.09.1987 2 Ob 2/87
    Vgl auch; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 6 Ob 581/87
    Entscheidungstext OGH 24.03.1988 6 Ob 581/87
    Vgl; Beisatz: Widerspruchslose Hinnahme von Rechnungen ist allein noch kein Schuldanerkenntnis. (T4)
  • 4 Ob 530/88
    Entscheidungstext OGH 26.04.1988 4 Ob 530/88
    Ähnlich; Beis wie T2; Beis wie T3
    Veröff: ÖBA 1988,1235 (Bydlinski)
  • 4 Ob 572/88
    Entscheidungstext OGH 27.09.1988 4 Ob 572/88
    Vgl auch; Beis wie T3
    Veröff: ÖBA 1989,537
  • 5 Ob 757/88
    Entscheidungstext OGH 02.05.1989 5 Ob 757/88
    Ähnlich; Beis wie T2
  • 8 Ob 504/89
    Entscheidungstext OGH 29.03.1990 8 Ob 504/89
    Beisatz: Hier: Schuldanerkennung durch Zahlung. (T5)
    Veröff: SZ 63/51
  • 1 Ob 561/91
    Entscheidungstext OGH 24.04.1991 1 Ob 561/91
    Beis wie T3; Veröff: JBl 1991,791
  • 1 Ob 623/91
    Entscheidungstext OGH 18.12.1991 1 Ob 623/91
    Vgl; Beisatz: Ein stillschweigendes Anerkenntnis ist nur dann anzunehmen, wenn aus besonderen Gründen nach Treu und Glauben eine Pflicht zum Reden besteht. (T6)
    Veröff: NZ 1992,153
  • 7 Ob 637/95
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 7 Ob 637/95
    Ähnlich
  • 5 Ob 2036/96i
    Entscheidungstext OGH 30.04.1996 5 Ob 2036/96i
    Beis wie T2, Beis wie T3
    Veröff: SZ 69/110
  • 1 Ob 7/96
    Entscheidungstext OGH 30.01.1996 1 Ob 7/96
    Vgl; Beis wie T1
  • 1 Ob 318/97i
    Entscheidungstext OGH 24.02.1998 1 Ob 318/97i
    Auch
  • 3 Ob 315/98i
    Entscheidungstext OGH 24.11.1999 3 Ob 315/98i
    Beisatz: Ein konstitutives Anerkenntnis kann nicht nur ausdrücklich, sondern auch schlüssig erfolgen. (T7)
  • 8 Ob 343/99w
    Entscheidungstext OGH 30.03.2000 8 Ob 343/99w
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 9 Ob 78/00m
    Entscheidungstext OGH 06.09.2000 9 Ob 78/00m
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 9 ObA 262/00w
    Entscheidungstext OGH 08.11.2000 9 ObA 262/00w
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 2 Ob 344/00b
    Entscheidungstext OGH 11.01.2001 2 Ob 344/00b
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T3; Beisatz: Danach ist der Inhalt der Erklärung des Anerkennenden zu beurteilen. Es kommt also nicht darauf an, ob sich der Schuldner ausdrücklich verpflichtet, für die Unfallschäden ohne Einschränkung auf die Leistungen seines Haftpflichtversicherers aufzukommen, sondern ob dies sein Vertragspartner redlicherweise aus dem Inhalt der vom Schuldner abgegebenen Erklärung entnehmen darf und muss. Dies trifft aber zweifellos dann zu, wenn sich der Schuldner, ohne jeden Vorbehalt zur Leistung des vollen Schadens an den Unfallsgegner verpflichtet und auf eigene Schadenersatzansprüche gegenüber dem Unfallsgegner verzichtet. Wird eine derartige Verpflichtung, ohne jede Einschränkung übernommen, dann besteht kein Zweifel am Bestand eines konstitutiven Anerkenntnisses. (T8)
    Veröff: SZ 74/1
  • 7 Ob 105/01v
    Entscheidungstext OGH 17.05.2001 7 Ob 105/01v
    Vgl auch
  • 2 Ob 186/04y
    Entscheidungstext OGH 23.09.2004 2 Ob 186/04y
  • 2 Ob 149/05h
    Entscheidungstext OGH 23.03.2007 2 Ob 149/05h
    Auch; Beis wie T7; Beisatz: Ein schlüssig erklärtes konstitutives Anerkenntnis liegt daher schon dann nicht vor, wenn es einen vernünftigen Grund gibt, am Inhalt der Erklärung zu zweifeln. (T9)
    Veröff: SZ 2007/47
  • 2 Ob 286/06g
    Entscheidungstext OGH 18.10.2007 2 Ob 286/06g
    Auch; Beis wie T2
  • 2 Ob 8/07a
    Entscheidungstext OGH 27.09.2007 2 Ob 8/07a
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T9
  • 7 Ob 44/09k
    Entscheidungstext OGH 30.03.2009 7 Ob 44/09k
    Auch; Beis ähnlich wie T3
  • 2 Ob 275/08t
    Entscheidungstext OGH 20.05.2009 2 Ob 275/08t
    Vgl auch
  • 2 Ob 132/09i
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 132/09i
    Vgl; Beis wie T9
  • 2 Ob 240/13b
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 2 Ob 240/13b
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T9
  • 1 Ob 127/16g
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 127/16g
    Vgl
  • 5 Ob 37/18d
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 37/18d
    Beis wie T7
  • 7 Ob 90/19i
    Entscheidungstext OGH 26.06.2019 7 Ob 90/19i
    Auch; Beis wie T7
  • 3 Ob 55/25x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.07.2025 3 Ob 55/25x
    Beisatz wie T7

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0014279

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

12.08.2025

Dokumentnummer

JJR_19770127_OGH0002_0060OB00698_7600000_001

Rechtssatz für 2Ob290/51; 2Ob7/23; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0032896

Geschäftszahl

2Ob290/51; 2Ob7/23; 1Ob135/63; 2Ob287/64; 2Ob69/65; 2Ob115/65; 6Ob132/65; 2Ob288/65; 2Ob433/65; 5Ob321/65; 2Ob100/66; 2Ob289/66; 2Ob342/66; 6Ob214/66; 5Ob73/67; 2Ob178/67; 2Ob216/67; 5Ob250/67; 2Ob40/68; 1Ob275/67; 7Ob187/68; 1Ob336/71 (1Ob337/71); 7Ob42/72; 4Ob302/72; 6Ob163/73; 4Ob94/73; 5Ob12/75; 4Ob7/75; 5Ob36/75; 8Ob132/75; 7Ob125/75; 2Ob94/76; 4Ob62/76; 6Ob698/76; 2Ob30/78; 5Ob757/78; 2Ob60/80; 7Ob601/80; 4Ob160/80; 1Ob775/80; 7Ob713/81; 5Ob526/82; 4Ob400/84; 6Ob692/84; 4Ob572/88; 1Ob623/91; 1Ob38/92 (1Ob39/92); 1Ob515/95; 2Ob82/99v; 7Ob182/99m; 3Ob315/98i; 8Ob343/99w; 7Ob187/99x; 1Ob27/01d; 7Ob105/01v; 1Ob83/02s; 7Ob187/02d; 3Ob121/04x; 7Ob14/08x; 6Ob104/09a; 2Ob245/09g; 4Ob167/15k; 6Ob245/15w; 1Ob110/25w

Entscheidungsdatum

31.07.2025

Rechtssatz

Zum Begriff und zur Wirkung des konstitutiven Anerkenntnisses.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 290/51
    Entscheidungstext OGH 13.06.1951 2 Ob 290/51
    Veröff: SZ 24/162
  • 2 Ob 7/23
    Entscheidungstext OGH 09.01.1923 2 Ob 7/23
    Vgl; Veröff: SZ 5/6
  • 1 Ob 135/63
    Entscheidungstext OGH 09.10.1963 1 Ob 135/63
  • 2 Ob 287/64
    Entscheidungstext OGH 12.11.1964 2 Ob 287/64
    Veröff: ZVR 1965/146 S 158
  • 2 Ob 69/65
    Entscheidungstext OGH 01.04.1965 2 Ob 69/65
  • 2 Ob 115/65
    Entscheidungstext OGH 13.05.1965 2 Ob 115/65
    Beisatz: Hinsichtlich Schadens bei Verkehrsunfall. (T1)
    Veröff: EvBl 1965/443 S 657 = ZVR 1966/86 S 103
  • 6 Ob 132/65
    Entscheidungstext OGH 18.06.1965 6 Ob 132/65
  • 2 Ob 288/65
    Entscheidungstext OGH 16.09.1965 2 Ob 288/65
    Beis wie T1
  • 2 Ob 433/65
    Entscheidungstext OGH 13.01.1966 2 Ob 433/65
    Beis wie T1; Veröff: ZVR 1966/214 S 210
  • 5 Ob 321/65
    Entscheidungstext OGH 24.03.1966 5 Ob 321/65
  • 2 Ob 100/66
    Entscheidungstext OGH 16.05.1966 2 Ob 100/66
    Beisatz: Anerkenntnis hinsichtlich Schadens bei Verkehrsunfall, abgegeben, weil der Gegner ansonsten Anzeige erstattet hätte, ist wirksam. (T2)
    Veröff: ZVR 1967/40 S 44
  • 2 Ob 289/66
    Entscheidungstext OGH 17.11.1966 2 Ob 289/66
    Veröff: ZVR 1967/192 S 241
  • 2 Ob 342/66
    Entscheidungstext OGH 15.12.1966 2 Ob 342/66
    Veröff: KJ 1967,24 = ZVR 1967/179 S 221
  • 6 Ob 214/66
    Entscheidungstext OGH 21.12.1966 6 Ob 214/66
  • 5 Ob 73/67
    Entscheidungstext OGH 19.04.1967 5 Ob 73/67
  • 2 Ob 178/67
    Entscheidungstext OGH 13.06.1967 2 Ob 178/67
    Veröff: ZVR 1968/84 S 190
  • 2 Ob 216/67
    Entscheidungstext OGH 21.09.1967 2 Ob 216/67
    Beis wie T2; Veröff: ZVR 1968/187 S 299 = JBl 1968,429
  • 5 Ob 250/67
    Entscheidungstext OGH 29.11.1967 5 Ob 250/67
  • 2 Ob 40/68
    Entscheidungstext OGH 07.03.1968 2 Ob 40/68
    Beis wie T2; Veröff: ZVR 1969/148 S 131
  • 1 Ob 275/67
    Entscheidungstext OGH 21.03.1968 1 Ob 275/67
  • 7 Ob 187/68
    Entscheidungstext OGH 16.10.1968 7 Ob 187/68
    Beisatz: Anerkenntnis des Ausfalls bei Zwangsausgleich nach Rechtskraft des den Zwangsausgleich bewilligenden Beschlusses? (T3)
  • 1 Ob 336/71
    Entscheidungstext OGH 17.12.1971 1 Ob 336/71
  • 7 Ob 42/72
    Entscheidungstext OGH 16.02.1972 7 Ob 42/72
  • 4 Ob 302/72
    Entscheidungstext OGH 29.02.1972 4 Ob 302/72
    Veröff: SZ 45/20 = ÖBl 1972,121
  • 6 Ob 163/73
    Entscheidungstext OGH 30.08.1973 6 Ob 163/73
    Veröff: EvBl 1974/4 S 14
  • 4 Ob 94/73
    Entscheidungstext OGH 16.10.1973 4 Ob 94/73
    Beisatz: Ein konstitutives Anerkenntnis ist nur zur Bereinigung eines ernsthaft entstandenen konkreten Streites oder Zweifels über den Bestand einer Forderung möglich. (T4)
    Veröff: Arb 9160 = ZAS 1975,100 (kritisch Schwarz)
  • 5 Ob 12/75
    Entscheidungstext OGH 25.02.1975 5 Ob 12/75
    Veröff: SZ 48/21
  • 4 Ob 7/75
    Entscheidungstext OGH 08.04.1975 4 Ob 7/75
  • 5 Ob 36/75
    Entscheidungstext OGH 29.04.1975 5 Ob 36/75
    Veröff: SZ 48/55
  • 8 Ob 132/75
    Entscheidungstext OGH 18.06.1975 8 Ob 132/75
    Veröff: VersR 1976,1193 = ZVR 1976/49 S 51
  • 7 Ob 125/75
    Entscheidungstext OGH 18.09.1975 7 Ob 125/75
  • 2 Ob 94/76
    Entscheidungstext OGH 29.04.1976 2 Ob 94/76
  • 4 Ob 62/76
    Entscheidungstext OGH 28.06.1976 4 Ob 62/76
    Veröff: IndS 1977 H6/1071
  • 6 Ob 698/76
    Entscheidungstext OGH 27.01.1977 6 Ob 698/76
  • 2 Ob 30/78
    Entscheidungstext OGH 11.05.1978 2 Ob 30/78
    Beisatz: Das Anerkenntnis ist ein Feststellungsvertrag, in dem eine Partei durch einseitiges Nachgeben das von ihr bezweifelte Recht in vollem Umfang zugesteht (Koziol - Welser I 4.Auflage 229). (T5)
  • 5 Ob 757/78
    Entscheidungstext OGH 06.02.1979 5 Ob 757/78
    Beis wie T5; Veröff: EFSlg 33837
  • 2 Ob 60/80
    Entscheidungstext OGH 15.04.1980 2 Ob 60/80
  • 7 Ob 601/80
    Entscheidungstext OGH 12.06.1980 7 Ob 601/80
  • 4 Ob 160/80
    Entscheidungstext OGH 17.02.1981 4 Ob 160/80
    Beis wie T5; Veröff: EvBl 1981/122 S 385 = DRdA 1982,298 (mit Anmerkung von Apathy) = Arb 9937 = NZ 1983,138
  • 1 Ob 775/80
    Entscheidungstext OGH 28.01.1981 1 Ob 775/80
    Veröff: SZ 54/13
  • 7 Ob 713/81
    Entscheidungstext OGH 26.11.1981 7 Ob 713/81
  • 5 Ob 526/82
    Entscheidungstext OGH 13.07.1982 5 Ob 526/82
    Beis wie T5
  • 4 Ob 400/84
    Entscheidungstext OGH 10.12.1985 4 Ob 400/84
  • 6 Ob 692/84
    Entscheidungstext OGH 24.04.1986 6 Ob 692/84
    Vgl; Beis wie T4
  • 4 Ob 572/88
    Entscheidungstext OGH 27.09.1988 4 Ob 572/88
    Veröff: RdW 1989,62
  • 1 Ob 623/91
    Entscheidungstext OGH 18.12.1991 1 Ob 623/91
    Beis wie T5; Veröff: NZ 1992,152
  • 1 Ob 38/92
    Entscheidungstext OGH 29.01.1993 1 Ob 38/92
    Veröff: Veröff: SZ 66/11 = EvBl 1993/192 S 810
  • 1 Ob 515/95
    Entscheidungstext OGH 27.03.1995 1 Ob 515/95
    Beis wie T5; Veröff: SZ 68/63
  • 2 Ob 82/99v
    Entscheidungstext OGH 25.03.1999 2 Ob 82/99v
    Beis wie T5
  • 7 Ob 182/99m
    Entscheidungstext OGH 14.07.1999 7 Ob 182/99m
    Beis wie T5
  • 3 Ob 315/98i
    Entscheidungstext OGH 24.11.1999 3 Ob 315/98i
    Beis wie T5; Beisatz: Es setzt die Absicht des Erklärenden voraus, unabhängig vom bestehenden Schuldgrund eine neue, selbständige Verpflichtung zu schaffen. (T6)
  • 8 Ob 343/99w
    Entscheidungstext OGH 30.03.2000 8 Ob 343/99w
    Beis wie T4
  • 7 Ob 187/99x
    Entscheidungstext OGH 26.01.2000 7 Ob 187/99x
    Beis wie T4; Beis wie T6
  • 1 Ob 27/01d
    Entscheidungstext OGH Verstärkter Senat 27.04.2001 1 Ob 27/01d
    Verstärkter Senat; Beis wie T4; Beisatz: Liegt ein Streit oder Zweifel nicht vor, so kann das Anerkenntnis nicht dazu verwendet werden, durch die Schaffung einer abstrakten Verbindlichkeit Zweifel und Streit präventiv auszuschließen. (T7)
    Veröff: SZ 74/80
  • 7 Ob 105/01v
    Entscheidungstext OGH 17.05.2001 7 Ob 105/01v
    Beis wie T4; Beis ähnlich wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7
  • 1 Ob 83/02s
    Entscheidungstext OGH 30.04.2002 1 Ob 83/02s
    Beis wie T7; Beis wie T4
  • 7 Ob 187/02d
    Entscheidungstext OGH 09.09.2002 7 Ob 187/02d
  • 3 Ob 121/04x
    Entscheidungstext OGH 16.02.2005 3 Ob 121/04x
    Auch; Beis wie T4
  • 7 Ob 14/08x
    Entscheidungstext OGH 07.02.2008 7 Ob 14/08x
    Beis wie T4
  • 6 Ob 104/09a
    Entscheidungstext OGH 18.09.2009 6 Ob 104/09a
    Beis ähnlich wie T4; Beis ähnlich wie T7
  • 2 Ob 245/09g
    Entscheidungstext OGH 28.01.2010 2 Ob 245/09g
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 4 Ob 167/15k
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 4 Ob 167/15k
    Auch, Beis wie T5
  • 6 Ob 245/15w
    Entscheidungstext OGH 23.02.2016 6 Ob 245/15w
    Vgl; Beis wie T4
  • 1 Ob 110/25w
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 31.07.2025 1 Ob 110/25w
    vgl; Beisatz wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1951:RS0032896

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.10.2025

Dokumentnummer

JJR_19510613_OGH0002_0020OB00290_5100000_001

Rechtssatz für 3Ob2199/96w; 3Ob315/98i; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0110121

Geschäftszahl

3Ob2199/96w; 3Ob315/98i; 8Ob343/99w; 1Ob27/01d; 7Ob105/01v; 7Ob257/01x; 1Ob83/02s; 7Ob57/05s; 7Ob14/08x; 2Ob245/09g; 3Ob160/11t; 3Ob170/12i; 7Ob192/13f; 3Ob24/14x; 3Ob214/14p; 7Ob9/15x; 7Ob110/15z; 5Ob37/18d; 7Ob90/19i; 7Ob21/22x; 7Ob158/24x; 7Ob47/25z; 1Ob110/25w

Entscheidungsdatum

07.08.2025

Rechtssatz

Durch ein Anerkenntnis wird die bisherige Unsicherheit endgültig beseitigt; es bleibt auch gültig, wenn später eindeutig nachweisbar ist, was im Zeitpunkt des Anerkenntnisses noch strittig oder unsicher war. Das Anerkenntnis entfaltet somit wie ein Vergleich eine Bereinigungswirkung.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 2199/96w
    Entscheidungstext OGH 27.05.1998 3 Ob 2199/96w
    Veröff: SZ 71/94
  • 3 Ob 315/98i
    Entscheidungstext OGH 24.11.1999 3 Ob 315/98i
    Auch; Beisatz: Ein konstitutives Anerkenntnis ist nur zur Bereinigung eines ernsthaft entstandenen konkreten Streites oder Zweifels über den Bestand einer Forderung möglich. (T1)
  • 8 Ob 343/99w
    Entscheidungstext OGH 30.03.2000 8 Ob 343/99w
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 27/01d
    Entscheidungstext OGH Verstärkter Senat 27.04.2001 1 Ob 27/01d
    Verstärkter Senat; Auch; Beis wie T1
    Veröff: SZ 74/80
  • 7 Ob 105/01v
    Entscheidungstext OGH 17.05.2001 7 Ob 105/01v
    Beis wie T1
  • 7 Ob 257/01x
    Entscheidungstext OGH 14.11.2001 7 Ob 257/01x
  • 1 Ob 83/02s
    Entscheidungstext OGH 30.04.2002 1 Ob 83/02s
    Beisatz: Liegen dagegen keine Zweifel des Schuldners am Bestand der Forderung vor, die durch den Willen beseitigt werden sollten, eine eigene Hauptschuld auch für den Fall zu begründen, dass eine solche bisher nicht bestanden habe, so ist das Vorliegen eines konstitutiven Anerkenntnisses zu verneinen. (T2)
  • 7 Ob 57/05s
    Entscheidungstext OGH 13.04.2005 7 Ob 57/05s
  • 7 Ob 14/08x
    Entscheidungstext OGH 07.02.2008 7 Ob 14/08x
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 245/09g
    Entscheidungstext OGH 28.01.2010 2 Ob 245/09g
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 3 Ob 160/11t
    Entscheidungstext OGH 14.12.2011 3 Ob 160/11t
    Vgl auch; Vgl auch Beis wie T1
  • 3 Ob 170/12i
    Entscheidungstext OGH 17.10.2012 3 Ob 170/12i
    Auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 192/13f
    Entscheidungstext OGH 29.01.2014 7 Ob 192/13f
  • 3 Ob 24/14x
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 3 Ob 24/14x
    Auch; Beis wie T1
  • 3 Ob 214/14p
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 3 Ob 214/14p
    Auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 9/15x
    Entscheidungstext OGH 12.03.2015 7 Ob 9/15x
  • 7 Ob 110/15z
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 110/15z
    Veröff: SZ 2015/94
  • 5 Ob 37/18d
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 37/18d
    Auch
  • 7 Ob 90/19i
    Entscheidungstext OGH 26.06.2019 7 Ob 90/19i
    Vgl auch
  • 7 Ob 21/22x
    Entscheidungstext OGH 25.05.2022 7 Ob 21/22x
    Beisatz: Hier: E-Mails der Versicherung mit einer Zusammenstellung der Abrechnung stellt mangels vorangegangenen Streits über die Deckungspflicht kein konstitutives Anerkenntnis dar. (T3)
  • 7 Ob 158/24x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.10.2024 7 Ob 158/24x
  • 7 Ob 47/25z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 07.08.2025 7 Ob 47/25z
    Beisatz wie T1
  • 1 Ob 110/25w
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 31.07.2025 1 Ob 110/25w
    vgl; Beisatz nur wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110121

Im RIS seit

26.06.1998

Zuletzt aktualisiert am

28.10.2025

Dokumentnummer

JJR_19980527_OGH0002_0030OB02199_96W0000_002

Rechtssatz für 8Ob273/73; 4Ob62/76; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0032516

Geschäftszahl

8Ob273/73; 4Ob62/76; 1Ob815/76; 5Ob660/77; 2Ob133/78; 7Ob551/79; 8Ob511/81; 7Ob713/81; 3Ob691/82; 8Ob575/83; 7Ob668/84; 4Ob400/84; 7Ob4/88; 8Ob508/89; 7Ob730/89; 8Ob560/89; 8Ob343/99w; 1Ob27/01d; 7Ob105/01v; 8Ob24/02s; 1Ob83/02s; 7Ob187/02d; 1Ob54/03b; 4Ob173/06d; 2Ob245/09g; 2Ob203/10g; 9ObA108/14v; 3Ob214/14p; 1Ob110/25w; 7Ob175/25y; 9Ob49/26k

Entscheidungsdatum

31.07.2026

Rechtssatz

Ein konstitutives Anerkenntnis liegt vor, wenn der Schuldner die durch eine ernstliche Rechtsbehauptung des Gläubigers entstandene Unsicherheit durch die Erklärung beseitigt, die Verpflichtung auch für den Fall, dass sie bisher nicht bestanden haben sollte, zu begründen.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 273/73
    Entscheidungstext OGH 29.01.1974 8 Ob 273/73
    Veröff: JBl 1975,206
  • 4 Ob 62/76
    Entscheidungstext OGH 28.06.1976 4 Ob 62/76
    Veröff: IndS 1977 H6/1071
  • 1 Ob 815/76
    Entscheidungstext OGH 19.01.1977 1 Ob 815/76
  • 5 Ob 660/77
    Entscheidungstext OGH 24.01.1978 5 Ob 660/77
    Ähnlich
  • 2 Ob 133/78
    Entscheidungstext OGH 07.12.1978 2 Ob 133/78
    Veröff: SZ 51/176 = EvBl 1979/101 S 320
  • 7 Ob 551/79
    Entscheidungstext OGH 15.03.1979 7 Ob 551/79
  • 8 Ob 511/81
    Entscheidungstext OGH 21.05.1981 8 Ob 511/81
    Auch
  • 7 Ob 713/81
    Entscheidungstext OGH 26.11.1981 7 Ob 713/81
  • 3 Ob 691/82
    Entscheidungstext OGH 26.01.1983 3 Ob 691/82
  • 8 Ob 575/83
    Entscheidungstext OGH 12.04.1984 8 Ob 575/83
    Auch
  • 7 Ob 668/84
    Entscheidungstext OGH 07.11.1985 7 Ob 668/84
  • 4 Ob 400/84
    Entscheidungstext OGH 10.12.1985 4 Ob 400/84
    Auch
  • 7 Ob 4/88
    Entscheidungstext OGH 25.02.1988 7 Ob 4/88
    Auch; Veröff: VersRdSch 1988,329 = VersR 1989,425
  • 8 Ob 508/89
    Entscheidungstext OGH 31.05.1989 8 Ob 508/89
    Veröff: SZ 62/102
  • 7 Ob 730/89
    Entscheidungstext OGH 25.01.1990 7 Ob 730/89
    Auch
  • 8 Ob 560/89
    Entscheidungstext OGH 15.02.1990 8 Ob 560/89
    Auch; Beisatz: Konstitutives (abstraktes) Anerkenntnis als selbständiger Verpflichtungsgrund mit Einredenausschluss. (T1)
  • 8 Ob 343/99w
    Entscheidungstext OGH 30.03.2000 8 Ob 343/99w
  • 1 Ob 27/01d
    Entscheidungstext OGH Verstärkter Senat 27.04.2001 1 Ob 27/01d
    Verstärkter Senat; Beisatz: Erforderlich ist aber, dass der Anerkennende seine Zweifel am Bestehen des vom Gläubiger behaupteten Rechts durch dessen Zugeständnis beseitigt. Liegen dagegen keine Zweifel des Schuldners am Bestand der Forderung vor, die durch den Willen beseitigt werden sollten, eine eigene Hauptschuld auch für den Fall zu begründen, dass eine solche bisher nicht bestanden haben sollte, so ist das Vorliegen eines konstitutiven Anerkenntnisses zu verneinen. (T2); Veröff: SZ 74/80
  • 7 Ob 105/01v
    Entscheidungstext OGH 17.05.2001 7 Ob 105/01v
    Auch; Beis wie T2
  • 8 Ob 24/02s
    Entscheidungstext OGH 28.03.2002 8 Ob 24/02s
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 83/02s
    Entscheidungstext OGH 30.04.2002 1 Ob 83/02s
    Beis wie T2; Beisatz: Mangelt es daran, kann das Anerkenntnis nicht dazu verwendet werden, durch die Schaffung einer abstrakten Verbindlichkeit Zweifel und Streit präventiv auszuschließen. (T3)
  • 7 Ob 187/02d
    Entscheidungstext OGH 09.09.2002 7 Ob 187/02d
    Vgl auch
  • 1 Ob 54/03b
    Entscheidungstext OGH 18.03.2004 1 Ob 54/03b
    Auch; Beisatz: Hier ausdrückliches und konstitutives Anerkenntnis hinsichtlich der Haftung für das Verhalten eines Dritten. (T4)
  • 4 Ob 173/06d
    Entscheidungstext OGH 17.10.2006 4 Ob 173/06d
    Beis wie T2
  • 2 Ob 245/09g
    Entscheidungstext OGH 28.01.2010 2 Ob 245/09g
    Auch; Beis wie T2
  • 2 Ob 203/10g
    Entscheidungstext OGH 02.12.2010 2 Ob 203/10g
    Auch
  • 9 ObA 108/14v
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 9 ObA 108/14v
    Auch
  • 3 Ob 214/14p
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 3 Ob 214/14p
    Auch
  • 1 Ob 110/25w
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 31.07.2025 1 Ob 110/25w
    Beisatz wie T2; Beisatz wie T3
  • 7 Ob 175/25y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.01.2026 7 Ob 175/25y
    vgl
  • 9 Ob 49/26k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 31.07.2026 9 Ob 49/26k

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0032516

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

29.09.2026

Dokumentnummer

JJR_19740129_OGH0002_0080OB00273_7300000_001

Rechtssatz für 3Ob618/81; 1Ob508/82; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0032818

Geschäftszahl

3Ob618/81; 1Ob508/82; 1Ob718/82 (1Ob719/82); 7Ob660/87; 7Ob25/89; 1Ob623/91; 1Ob38/92 (1Ob39/92); 1Ob28/93; 1Ob515/95; 1Ob318/97i; 3Ob2199/96w; 2Ob82/99v; 3Ob315/98i; 8Ob343/99w; 8ObA169/00m; 7Ob105/01v; 1Ob136/02k; 1Ob264/03k; 4Ob173/06d; 2Ob286/06g; 10Ob63/08z; 2Ob245/09g; 2Ob203/10g; 9ObA27/11b; 3Ob170/12i; 9ObA108/14v; 7Ob209/14g; 7Ob196/14w; 4Ob167/15k; 5Ob4/20d; 5Ob142/23b; 9Ob49/26k

Entscheidungsdatum

31.07.2026

Rechtssatz

Das Anerkenntnis ist ein Feststellungsvertrag, in dem eine Partei durch einseitiges Nachgeben das von ihr bezweifelte Recht in vollem Umfang zugesteht.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 618/81
    Entscheidungstext OGH 20.01.1982 3 Ob 618/81
  • 1 Ob 508/82
    Entscheidungstext OGH 17.02.1982 1 Ob 508/82
    Auch
  • 1 Ob 718/82
    Entscheidungstext OGH 15.12.1982 1 Ob 718/82
  • 7 Ob 660/87
    Entscheidungstext OGH 15.10.1987 7 Ob 660/87
  • 7 Ob 25/89
    Entscheidungstext OGH 19.10.1989 7 Ob 25/89
    Beisatz: Das konstitutive Anerkenntnis ist mit dem Vergleich nahe verwandt. Es ist nur zur Bereinigung eines ernsthaft entstandenen konkreten Streites oder Zweifels über den Bestand einer Forderung möglich. (T1)
  • 1 Ob 623/91
    Entscheidungstext OGH 18.12.1991 1 Ob 623/91
    Veröff: NZ 1992,153
  • 1 Ob 38/92
    Entscheidungstext OGH 29.01.1993 1 Ob 38/92
    Beis wie T1; Veröff: SZ 66/11 = EvBl 1993/193 S 810
  • 1 Ob 28/93
    Entscheidungstext OGH 25.01.1994 1 Ob 28/93
    Beis wie T1
  • 1 Ob 515/95
    Entscheidungstext OGH 27.03.1995 1 Ob 515/95
    Veröff: SZ 68/63
  • 1 Ob 318/97i
    Entscheidungstext OGH 24.02.1998 1 Ob 318/97i
    Vgl auch; Beisatz: Es gehört zum Wesen des konstitutiven Anerkenntnisses, daß die strittigen Punkte bereinigt werden. (T2)
  • 3 Ob 2199/96w
    Entscheidungstext OGH 27.05.1998 3 Ob 2199/96w
    Beis wie T1; Veröff: SZ 71/94
  • 2 Ob 82/99v
    Entscheidungstext OGH 25.03.1999 2 Ob 82/99v
  • 3 Ob 315/98i
    Entscheidungstext OGH 24.11.1999 3 Ob 315/98i
    Beisatz: Es setzt die Absicht des Erklärenden voraus, unabhängig vom bestehenden Schuldgrund eine neue, selbständige Verpflichtung zu schaffen. (T3)
  • 8 Ob 343/99w
    Entscheidungstext OGH 30.03.2000 8 Ob 343/99w
    Auch; Beis ähnlich wie T1
  • 8 ObA 169/00m
    Entscheidungstext OGH 28.09.2000 8 ObA 169/00m
    Beis wie T1 nur: Es ist nur zur Bereinigung eines ernsthaft entstandenen konkreten Streites oder Zweifels über den Bestand einer Forderung möglich. (T4)
  • 7 Ob 105/01v
    Entscheidungstext OGH 17.05.2001 7 Ob 105/01v
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 1 Ob 136/02k
    Entscheidungstext OGH 25.06.2002 1 Ob 136/02k
  • 1 Ob 264/03k
    Entscheidungstext OGH 12.10.2004 1 Ob 264/03k
    Vgl auch; Beisatz: Es kommt dadurch zustande, dass der Gläubiger aufgrund eines bestimmten Sachverhalts ernstlich das Bestehen einer Forderung behauptet und der Schuldner Zweifel am Bestehen der Forderung durch sein Anerkenntnis beseitigt. (T5)
  • 4 Ob 173/06d
    Entscheidungstext OGH 17.10.2006 4 Ob 173/06d
    Auch; Beisatz: Ein konstitutives Anerkenntnis ist vor allem dann anzunehmen, wenn zuvor ein Zweifel über das nun anerkannte Recht bestand. (T6)
  • 2 Ob 286/06g
    Entscheidungstext OGH 18.10.2007 2 Ob 286/06g
    Beis wie T3; Beis wie T5
  • 10 Ob 63/08z
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 10 Ob 63/08z
    Beis wie T3
  • 2 Ob 245/09g
    Entscheidungstext OGH 28.01.2010 2 Ob 245/09g
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 2 Ob 203/10g
    Entscheidungstext OGH 02.12.2010 2 Ob 203/10g
    Auch
  • 9 ObA 27/11b
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 9 ObA 27/11b
    Auch
  • 3 Ob 170/12i
    Entscheidungstext OGH 17.10.2012 3 Ob 170/12i
    Auch; Beis wie T6
  • 9 ObA 108/14v
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 9 ObA 108/14v
    Auch; Beis wie T5
  • 7 Ob 209/14g
    Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 209/14g
    Ähnlich; Beisatz: Das konstitutive Anerkenntnis muss als Feststellungsvertrag auf einer Willensübereinstimmung zwischen dem Anerkennenden und dem Begünstigten beruhen. (T7)
  • 7 Ob 196/14w
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 196/14w
  • 4 Ob 167/15k
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 4 Ob 167/15k
  • 5 Ob 4/20d
    Entscheidungstext OGH 20.02.2020 5 Ob 4/20d
    Beis wie T4
  • 5 Ob 142/23b
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 28.09.2023 5 Ob 142/23b
    Beisatz wie T5
  • 9 Ob 49/26k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 31.07.2026 9 Ob 49/26k

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0032818

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

29.09.2026

Dokumentnummer

JJR_19820120_OGH0002_0030OB00618_8100000_003

Entscheidungstext 8Ob343/99w

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

8Ob343/99w

Entscheidungsdatum

30.03.2000

Anmerkung

E57507 08A03439

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Petrag als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Langer, Dr. Rohrer, Dr. Adamovic und Dr. Spenling als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei V***** Aktiengesellschaft, *****, vertreten durch Dr. Franz Gütlbauer und Dr. Siegfried Sieghartsleitner, Rechtsanwälte in Wels, gegen die beklagte Partei Dr. Herta Eva Schreiber, Rechtsanwältin, 4600 Wels, Maria-Theresia-Straße 19, als Masseverwalterin im Schuldenregulierungsverfahren über das Vermögen des Heinz Gottlieb S***** (19 S 8/95i des BG Wels), wegen Feststellung (Streitwert S 107.898,97), über die Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Landesgerichtes Wels als Berufungsgericht vom 15. September 1999, GZ 22 R 254/99f-10, womit über Berufung der klagenden Partei das Urteil des Bezirksgerichtes Wels vom 8. April 1999, GZ 13 Cg 3211/98b-6, abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

Spruch

Der Revision wird Folge gegeben.

Die angefochtene Entscheidung wird dahin abgeändert, dass das Urteil des Erstgerichtes wiederhergestellt wird.

Die klagende Partei ist schuldig, der beklagten Partei die mit S 11.830,56 (darin S 1.971,76 Umsatzsteuer) bestimmten Kosten des Berufungsverfahrens und die mit S 21.362,- (darin S 1.352,- Umsatzsteuer und S 13.250,- Barauslagen) bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens binnen 14 Tagen zu ersetzen.

Text

Entscheidungsgründe:

Der spätere Gemeinschuldner Heinz Gottlieb S***** nahm mit Kreditvertrag vom 19. 12. 1989 bei der Zweigstelle der Klägerin in G***** als Hauptschuldner einen Privatkredit (Abstattungskredit) über S 500.000,- auf. S***** und Irmgard B***** hatten im Innenverhältnis vereinbart, das B***** die monatlichen Rückzahlungsraten von S 7.500,- aus eigenen Mitteln leisten solle. Der Klägerin gegenüber übernahm B***** die Haftung als Bürgin und Zahlerin gemäß Paragraph 1357

ABGB.

In der Folge überwies B***** jedoch nur 10 Monatsraten und stellte dann ihre Zahlungen ein. Am 4. 6. 1996 wurde über ihr Vermögen der Konkurs eröffnet; zur Masseverwalterin wurde die I*****gesellschaftmbH bestellt.

In den Jahren 1989 bis 1993 zahlte S***** auf den von ihm aufgenommenen Abstattungskredit nichts zurück. Erst als die Zwangsversteigerung seiner Liegenschaften drohte, überwies er am 16. 2. 1994 S 400.000,- an die Klägerin. Außerdem zahlte er zwischen 11. 2. 1994 und 6. 2. 1995 in 9 Teilbeträgen weitere S 36.868,20. Alle diese Zahlungen betrafen aber nicht nur das in Rede stehende Kreditkonto, sondern auch das ebenfalls beträchtlich überzogene Privatkonto S*****s sowie Konten einer GesmbH, deren Geschäftsführer er war. Für das Privatkonto und das Konto der eben genannten GesmbH bestand keine Mithaftung der Irmgard B*****.

Am 14. 12. 1995 wurde zu 19 S 8/95i des Erstgerichtes das Schuldenregulierungsverfahren über das Vermögen des S***** eröffnet. Die in diesem Verfahren bestellte Masseverwalterin (die nunmehrige Beklagte) focht zu 13 C 1321/95g des Erstgerichtes die oben angeführten Zahlungen des Gemeinschuldners - insgesamt S 436.873,20 - an. Dieses Verfahren endete mit einem am 18. 5. 1998 geschlossenen Vergleich, in dem sich die nunmehrige Klägerin verpflichtete, der hier Beklagten S 285.000,- (S 235.000.- zuzüglich S 50.000,- Kostenbeitrag) zu zahlen.

Im Konkurs über das Vermögen der Irmgard B***** meldete die hier Beklagte als Masseverwalterin im Schuldenregulierungsverfahren S***** mit Forderungsanmeldung vom 3. 7. 1996 eine Forderung von S 793.471,25 mit dem ausdrücklichen Hinweis an, dass die Zahlung einer allfälligen Quote an die nunmehrige Klägerin zu KontoNr. Nr. 22516.074 (Kreditkonto) zu erfolgen habe. Mit Schreiben an die Klägerin vom 24. 7. 1996 ersuchte die Beklagte um Mitteilung der auf den Kredit aushaftenden Summe, wobei sie erwähnte, dass allfällige Ausschüttungen im Konkurs über das Vermögen der Irmgard B***** aufgrund der Rechtslage der Klägerin zukommen.

Im Konkurs über das Vermögen der Irmgard B***** wurde vom dortigen Masseverwalter die von der Beklagten angemeldeten Forderung im Umfang von S 233.101,60 anerkannt; die Restforderung von S 571.781,65 wurde bestritten. Am 29. 8. 1996 einigte sich die Beklagte mit dem dortigen Masseverwalter darauf, dass die Bestreitung zur Hälfte zurückgezogen werde, sodass schließlich eine Forderung von S 519.101,60 im Konkurs über das Vermögen der Irmgard B***** festgestellt wurde. Nach Abschluss und Bestätigung eines 20%igen Zwangsausgleichs überwies die I*****gesellschaft mbH die Quote von S 103.820,32 an die Beklagte, obwohl grundsätzlich die Überweisung direkt an die Klägerin vereinbart war. Die Beklagte leitete diese Zahlung nicht an die Klägerin weiter.

Nach Abschluss des oben erwähnten Vergleichs vom 18. 5. 1998 (13 C 1321/95g) über S 285.000,- überwies die Klägerin Ende Juni 1998 nur S 177.101,03 an die Beklagte. Hinsichtlich des Restbetrages von S 107.898,97 erklärte sie die Aufrechnung mit ihrer (behaupteten) Forderung gegen die Beklagte. Der Betrag von S 107.898,97 besteht aus Kapital von S 101.537,92 zuzüglich 4 % Zinsen vom 15. 12. 1996 bis zum 25. 6. 1998 (S 6.360,05). Das Kapital ist deshalb geringer als die im Konkurs B***** überwiesene Summe von S 103.820,32, weil die Klägerin damit einverstanden ist, dass ein Teilbetrag von S 2.282,40 an Kosten der Beklagten zu verbleiben hat.

Im vorliegenden Verfahren begehrt die Klägerin nunmehr die Feststellung, dass die restliche Forderung der Beklagten von S 107.898,97 aus dem Vergleich vom 18. 5. 1998 durch Aufrechnung mit einer Gegenforderung getilgt und erloschen sei. Eventualiter begehrt sie die Feststellung, dass die Quotenzahlung im Konkursverfahren über das Vermögen der Irmgard B***** im Zusammenhang mit der von der Beklagten angemeldeten Forderung von S 793.471,25 der Klägerin zustehe. Die Beklagte habe durch die Anmeldung der Forderung mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass die Zahlung an die Klägerin zu erfolgen habe, und durch das Schreiben vom 24. 7. 1996 anerkannt, dass eine im Konkurs über das Vermögen der Irmgard B***** zu zahlende Quote der Klägerin zuzukommen habe. Die Beklagte habe sich verpflichtet, Ausschüttungen an die Klägerin weiterzuleiten. Entgegen dieser Verpflichtung habe sie jedoch die gezahlte Quote von S 103.820,32 nicht an die Klägerin weitergeleitet. Die Klägerin habe daher mit ihrer daraus resultierenden Forderung zuzüglich Zinsen gegen die Forderung der Beklagten aus dem Vergleich vom 18. 5. 1998 aufgerechnet. Die Forderung der Klägerin, mit der aufgerechnet worden sei, sei ihr auch aus dem Titel der Bereicherung und des Schadenersatzes zugestanden.

Die Beklagte beantragte, die Klagebegehren abzuweisen und bestritt das Vorliegen eines konstitutiven Anerkenntnisses. Bei der Vereinbarung zwischen S***** und B***** habe es sich um eine Erfüllungsübernahme gemäß Paragraph 1404, ABGB gehandelt, aus der der Klägerin keine Rechte entstanden seien. Die im Konkurs B***** ausgeschüttete Quote von S 103.820,32 stehe daher der Konkursmasse im Schuldenregulierungsverfahren S***** zu.

Das Erstgericht wies sowohl das Haupt- als auch das Eventualbegehren ab. Ein konstitutives Anerkenntnis sei nicht erfolgt. Auch ein Schadenersatzanspruch der Klägerin bestehe nicht, weil keine rechtsgültige Verpflichtung der Beklagten zur Weiterleitung der Quotenzahlung an die Klägerin bestanden habe. Aus der zwischen S***** und B***** vereinbarten Erfüllungsübernahme gemäß Paragraph 1404, ABGB seien der Klägerin keine Rechte erwachsen. Diese habe somit zu Unrecht die Aufrechnung gegen die Forderung der Beklagten aus dem Vergleich vom 18. 5. 1998 erklärt.

Das Berufungsgericht änderte dieses Urteil über Berufung der Klägerin iS der Stattgebung des Hauptbegehrens ab und sprach aus, dass die ordentliche Revision zulässig sei.

Es vertrat ebenfalls die Rechtsauffassung, dass die von S***** und B***** im Hinblick auf den Kredit geschlossene Vereinbarung als Erfüllungsübernahme iS des Paragraph 1404, ABGB zu beurteilen sei, aus der der Klägerin keine Rechte erwachsen seien. Der Schuldner (hier S***** bzw die Beklagte) habe - sofern nichts anderes vereinbart sei - aus der Vereinbarung mit dem Erfüllungsübernehmer einen Befreiungsanspruch. Dieser könne - wenn der Erfüllungsübernehmer seine Verpflichtung bei Fälligkeit der Forderung nicht erfülle und der Schuldner deshalb Gefahr laufe, in Anspruch genommen zu werden - mit Klage geltend gemacht werden. Der Schuldner könne in der Regel Klage auf Leistung an den Gläubiger erheben und müsse - außer bei besonderer Vertragsgestaltung - nicht erst selbst zahlen, um sich an den Übernehmer halten zu können. Er habe aber - außer bei entsprechender Vereinbarung - keinen Anspruch auf Zahlung an sich selbst. Erst wenn er mangels Befreiung durch den Erfüllungsübernehmer vom Gläubiger in Anspruch genommen worden sei, stehe ihm ein Ersatzanspruch gegen den Übernehmer zu. Die Klägerin habe daher, von der nicht verfahrensgegenständlichen Haftung der Irmgard B***** als Bürgin und Zahlerin abgesehen, aus dem Kreditvertrag nur einen Anspruch gegen S*****. Allerdings habe sich die Klägerin zu Recht auf ein konstitutives Anerkenntnis der Beklagten im Schuldenregulierungsverfahren berufen. Ein solches Anerkenntnis könne nicht nur ausdrücklich, sondern auch schlüssig erfolgen. Da die Zahlungen S*****s von insgesamt S 436.868,20 an die Klägerin nicht eindeutig den verschiedenen Konten zuzuordnen gewesen seien und überdies die Beklagte diese Zahlungen angefochten habe, sei unklar gewesen, ob der Gemeinschuldner bzw die Konkursmasse aus der mit B***** vereinbarten Erfüllungsübernahme nur Anspruch auf Zahlung an die Klägerin oder auch (teilweise) an sich selbst gehabt habe. Letzteres wäre nur soweit der Fall gewesen, als der Gemeinschuldner die Zahlungen tatsächlich als Rückzahlungen auf den in Rede stehenden Kredit geleistet hätte. Diese Unsicherheit der Rechtslage sei der Beklagten offenkundig bewusst gewesen, weil sie im Konkurs B***** die entsprechende Forderung S*****s mit dem ausdrücklichen Hinweis angemeldet habe, dass die Quote an die Klägerin zu zahlen sei. Unter Berücksichtigung der unsicheren Rechtslage könne die Forderungserklärung und auch das Schreiben der Beklagten an die Klägerin vom 24. 7. 1996 nur iS eines endgültigen Anerkenntnisses verstanden werden. Die Klägerin habe dieses Anerkenntnis dadurch, dass sie in Beantwortung des Schreibens vom 24. 7. 1996 die gewünschten Informationen erteilt habe, zumindest schlüssig angenommen. Dieses Anerkenntnis, durch das eine Masseforderung iS des Paragraph 46, Absatz eins, Ziffer 5, KO entstanden sei, habe nicht der Genehmigung des Gläubigerausschusses oder des Konkursgerichtes bedurft, weil es keinen S 500.000,- übersteigenden Wert betroffen habe. Der auf dieser Grundlage von der Klägerin erklärten Aufrechnung stünden auch nicht die Bestimmungen der Paragraphen 19, f KO entgegen, weil diese Aufrechnungsverbote nicht für die Aufrechnung von Masseforderungen gegen Forderungen der Masse Geltung hätten.

Die ordentliche Revision sei zuzulassen, weil eine Rechtsprechung zu einem vergleichbaren Fall nicht gefunden werden könne.

Gegen dieses Urteil richtet sich die Revision der Beklagten wegen Mangelhaftigkeit des Verfahrens und unrichtiger rechtlicher Beurteilung mit dem Antrag, es iS der Abweisung der Klagebegehren abzuändern. Hilfsweise wird ein Aufhebungsantrag gestellt.

Die Klägerin beantragt, die Revision als unzulässig zurückzuweisen, hilfsweise, ihr nicht Folge zu geben.

Die Revision ist zulässig. Zwar vermag der vom Berufungsgericht hervorgehobene Umstand, dass keine einen vergleichbaren (Einzel-)Fall betreffende Rechtsprechung habe aufgefunden werden können, die Zulässigkeit der Revision nicht zu begründen. Insbesondere stellt die Frage, ob im Einzelfall Erklärungen der Parteien als konstitutives Anerkenntnis zu werten seien, im Allgemeinen keine Rechtsfrage iS Paragraph 502, Absatz eins, ZPO dar (RIS-Justiz RS0044468; zuletzt 7 Ob 178/99y). Dessen ungeachtet ist die Revision zulässig, weil das Berufungsgericht die Rechtslage in unvertretbarer Weise verkannt hat.

Die Revision ist auch berechtigt.

Rechtliche Beurteilung

Das konstitutive Anerkenntnis ist ein Feststellungsvertrag, mit dem der Schuldner die durch eine ernstliche Rechtsbehauptung des Gläubigers entstandene Unsicherheit durch die Erklärung beseitigt, die Verpflichtung auch für den Fall, dass sie bisher nicht bestanden haben sollte, zu begründen (RIS-Justiz RS0032516; SZ 61/215; SZ 51/176; Ertl in Rummel, ABGB2, Rz 6 zu Paragraph 1380,).

Dass ein konstitutives Anerkenntnis nicht nur ausdrücklich erfolgen kann ist richtig; es kann auch schlüssig durch solche Handlungen abgegeben werden, die unter Berücksichtigung aller Umstände "keinen Grund daran zu zweifeln übrig lassen" (Harrer/Heidinger in Schwimann, ABGB 7**2 RZ 8 zu Paragraph 1375, mwN). Dies trifft aber hier nicht zu.

Bei der Forderungsanmeldung der Beklagten im Konkurs der Irmgard B***** handelte es sich nicht um eine an die Klägerin, sondern um eine an das Konkursgericht gerichtete Erklärung. Darin eine (mit Erklärungsbewusstsein) an die Klägerin gerichtete Willenserklärung zu erblicken, ist daher von vornherein nicht möglich. Aber auch das an die Klägerin gerichtete Schreiben vom 24. 7. 1996 (Beil ./2), in dem die Beklagte ausführt, dass "allfällige Ausschüttungen der Masseverwalterin Insolvenz-Treuhand im Konkursverfahren der Irmgard B***** aufgrund der Rechtslage Ihnen zukommen", lässt sich zwanglos auch als Wissenserklärung über die Rechtslage interpretieren, sodass auch insofern nicht zutrifft, dass diese Erklärung ohne "vernünftigen Grund, daran zu zweifeln" (Paragraph 863, ABGB) dahin verstanden werden konnte, die Beklagte habe ein von ihr angezweifeltes Recht durch einseitiges Nachgeben (konstitutiv) anerkennen wollen.

In diesem Zusammenhang ist zu betonen, dass das Anerkenntnis nur zur Bereinigung eines ernsthaft entstandenen konkreten Streites oder Zweifels über den Bestand einer Forderung möglich ist (Ertl, aaO, Rz 6 zu Paragraph 1380,). Es setzt daher - wie schon ausgeführt - voraus, dass das anerkannte Recht vom Gläubiger ernstlich behauptet wurde und dass der Anerkennende seine Zweifel am Bestehen des behaupteten Rechts dadurch beseitigt, dass er das Recht zugibt. Für eine entsprechende Absicht der Beklagten fehlen aber sowohl Behauptungen als auch Feststellungen. Das Berufungsgericht hat das Problem der "Bereinigungswirkung" des Anerkenntnisses offenkundig erkannt. Seine Ausführungen über eine Absicht der Beklagten, eine vorhandene Rechtsunsicherheit zu beseitigen, finden aber im festgestellten Sachverhalt keine Grundlage. Es wurde weder behauptet, noch festgestellt, dass die Klägerin der Beklagten gegenüber vor den beiden in Rede stehenden Erklärungen das nunmehr strittige Recht ernstlich behauptet hat. Ebensowenig wurde behauptet und festgestellt, dass die Beklagte dieses Recht angezweifelt hatte, was aber Voraussetzung für die Annahme ist, dass sie ihre Erklärungen in der erkennbaren Absicht abgegeben habe, einen ernsthaft entstandenen konkreten Streit oder Zweifel über den Bestand der Forderung zu bereinigen. Dass - wie das Berufungsgericht in seiner rechtlichen Beurteilung meint - die Rechtslage aus den von ihm angeführten Gründen "unsicher" gewesen sei, kann solche Feststellungen über einen zwischen den Parteien ernsthaft entstandenen konkreten Streit oder Zweifel nicht ersetzen. Nach dem behaupteten und festgestellten Sachverhalt besteht jedenfalls kein hinreichender Grund für die Annahme, dass die Klägerin ernstlich eine Forderung gegenüber der Beklagten behauptet hat, dass die Klägerin als Schuldnerin Zweifel am Bestand dieser Forderung hatte und dass sie diese Zweifel durch ein Anerkenntnis, eine eigene Hauptschuld auch für den Fall zu begründen, wenn eine solche bisher nicht bestanden haben sollte, beseitigt hätte. Damit ist aber das Vorliegen eines konstitutiven Anerkenntnis zu verneinen.

Dass mangels eines solchen Anerkenntnisses kein Rechtsgrund für den von der Klägerin geltend gemachten Anspruch auf Ausfolgung der im Konkurs der Irmgard B***** zugunsten der Masse im Schuldenregulierungsverfahren S***** erfolgten Ausschüttung besteht, hat bereits das Berufungsgericht zutreffend ausgeführt. Im festgestellten Sachverhalt fehlt jeder Hinweis, der es erlauben würde, aus der im Innenverhältnis zwischen S***** und B***** getroffenen Vereinbarung, dass letztere die Kreditraten zu zahlen habe, einen unmittelbaren Anspruch der Klägerin gegen B***** (unabhängig von ihrer hier nicht interessierenden Stellung als Bürgin und Zahlerin) abzuleiten. Umso mehr fehlte es an Grundlagen für die Annahme einer Verpflichtung der Beklagten, die zugunsten der Konkursmasse S***** erfolgte Ausschüttung im Konkurs der Irmgard B***** ungeschmälert an die Klägerin weiterzuleiten. Auf einen Regressanspruch des S***** im Umfang der von ihm auf den in Rede stehenden Kredit geleisteten Zahlungen kann sich die Klägerin schon deshalb nicht berufen, weil nicht feststeht, in welchem Umfang die geleisteten Zahlungen überhaupt diesen Kredit betreffen. Vor allem aber wäre auch aus einem Regressanspruch des S***** gegen Irmgard B***** noch nicht abzuleiten, dass die Beklagte ungeachtet des anhängigen Schuldenregulierungsverfahrens die zugunsten der Konkursmasse S***** erfolgte Ausschüttung an die Klägerin weiterzuleiten hätte.

In Stattgebung der Revision war daher die Entscheidung des Erstgerichtes wiederherzustellen.

Die Kostenentscheidung gründet sich auf die Paragraphen 41, 50, Absatz eins, ZPO.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:0080OB00343.99W.0330.000

Dokumentnummer

JJT_20000330_OGH0002_0080OB00343_99W0000_000