Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 97/08/0631

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

97/08/0631

Entscheidungsdatum

20.09.2000

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §66 Abs4;
VwGG §34 Abs1;
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 90/08/0154 E 21. September 1993 RS 1

Stammrechtssatz

Dadurch, daß die belangte Behörde auch den bereits in Teilrechtskraft erwachsenen Bescheidinhalt der Behörde erster Instanz bestätigt hat, wurde der Bf - im Gegensatz zu einer etwaigen Abänderung des Bescheides (Hinweis: E 31.5.1951, 2333/50, VwSlg 2122 A/1951) - nicht in seinen Rechten verletzt (Hinweis E 22.12.1992, 91/04/0269).

Schlagworte

Beschränkungen der Abänderungsbefugnis Beschränkung durch den Berufungsantrag Umfang der Anfechtung Teilrechtskraft Teilbarkeit der vorinstanzlichen Entscheidung Besondere verfahrensrechtliche Aufgaben der Berufungsbehörde Spruch des Berufungsbescheides Inhalt der Berufungsentscheidung Mangel der Berechtigung zur Erhebung der Beschwerde mangelnde subjektive Rechtsverletzung Parteienrechte und Beschwerdelegitimation Verwaltungsverfahren Mangelnde Rechtsverletzung Beschwerdelegitimation verneint keineBESCHWERDELEGITIMATION Rechtliche Wertung fehlerhafter Berufungsentscheidungen Rechtsverletzung durch solche Entscheidungen

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2000:1997080631.X01

Im RIS seit

13.07.2001

Dokumentnummer

JWR_1997080631_20000920X01

Rechtssatz für 97/08/0631

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

97/08/0631

Entscheidungsdatum

20.09.2000

Index

L92055 Altenheime Pflegeheime Sozialhilfe Salzburg

Norm

SHG Slbg 1975 §12a Abs5;

Rechtssatz

Dem Hilfeempfänger steht auf die ergänzende Hilfeleistung des Sozialhilfeträgers als Träger von Privatrechten iSd Paragraph 12 a, Absatz 5, Slbg SHG kein Rechtsanspruch zu.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2000:1997080631.X02

Im RIS seit

13.07.2001

Dokumentnummer

JWR_1997080631_20000920X02

Rechtssatz für 97/08/0631

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

97/08/0631

Entscheidungsdatum

20.09.2000

Index

L92055 Altenheime Pflegeheime Sozialhilfe Salzburg

Norm

SHG Slbg 1975 §12a Abs1;
SHG Slbg 1975 §12a Abs2;
SHG Slbg 1975 §12a Abs5;

Rechtssatz

Die Festlegung des höchstzulässigen Wohnaufwandes in den gemäß Paragraph 12 a, Absatz 2, Slbg SHG erlassenen Verordnungen stellt nach dem Wortlaut des Paragraph 2 a, Absatz eins, Slbg SHG (arg: "höchstens") eine zwingende Obergrenze dar, die nur im Wege einer Maßnahme (ergänzende Hilfeleistung) nach Paragraph 12 a, Absatz 5, Slbg SHG, auf die kein Rechtsanspruch besteht, überschritten werden kann.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2000:1997080631.X03

Im RIS seit

13.07.2001

Dokumentnummer

JWR_1997080631_20000920X03

Rechtssatz für 97/08/0631

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

97/08/0631

Entscheidungsdatum

20.09.2000

Index

L92055 Altenheime Pflegeheime Sozialhilfe Salzburg

Norm

SHG Slbg 1975 §11;
SHG Slbg 1975 §12a Abs1;
SHG Slbg 1975 §12a Abs3;

Rechtssatz

Entspricht es der Lebenserfahrung, dass der Daueraufenthalt in einem Beherbergungsbetrieb (gar bei Inanspruchnahme der nach dem Gesetz "erforderlichen Wohnnutzfläche" von 40 m2) erheblich teurer ist als das Leben in einer Mietwohnung gleicher Ausstattung und Größe, so kann dies sozialhilferechtlich nur bedeuten, dass ein solcher Daueraufenthalt in der Regel zu vermeiden ist (Hinweis E 29.3.2000, 97/08/0422).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2000:1997080631.X04

Im RIS seit

13.07.2001

Dokumentnummer

JWR_1997080631_20000920X04

Rechtssatz für 97/08/0631

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

5

Geschäftszahl

97/08/0631

Entscheidungsdatum

20.09.2000

Index

L92055 Altenheime Pflegeheime Sozialhilfe Salzburg

Norm

SHG Slbg 1975 §12a Abs5;

Rechtssatz

Erscheint die Suche nach einer anderen Bleibe beim Hilfeempfänger aus sozialhilferechtlicher Sicht als angebracht oder auch nur wünschenswert, so liegt nicht der Fall vor, auf den die Härtefallregelung des Paragraph 12 a, Absatz 5, Slbg SHG und die dazu erlassene Verordnung abstellen, dass nämlich die objektiv gebotene Übersiedlung des Hilfeempfängers in eine kostengünstigere Wohnung aus bestimmten Gründen nicht möglich oder dem Hilfeempfänger nicht zumutbar ist. Die Befriedigung des Wohnbedürfnisses des Hilfeempfängers wäre dann durch bloße Unterkunftnahme der Art nach nicht möglich (mit ausführlichen Erläuterungen).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2000:1997080631.X05

Im RIS seit

13.07.2001

Dokumentnummer

JWR_1997080631_20000920X05