Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 83/01/0509

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

83/01/0509

Entscheidungsdatum

22.05.1985

Index

41/04 Sprengmittel Waffen Munition

Norm

WaffG 1967 §17 Abs2 idF 1973/168;

Rechtssatz

Ausführungen zur Frage des Bedarfes beim Transport von Waffen und Munition vom Großhändler zu einem Waffenhändler durch einen freien Mitarbeiter des Letztgenannten.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1985:1983010509.X01

Im RIS seit

27.04.2004

Dokumentnummer

JWR_1983010509_19850522X01

Rechtssatz für 83/01/0509

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

83/01/0509

Entscheidungsdatum

22.05.1985

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §45 Abs3;
VwGG §42 Abs2 litc Z3;
VwGG §42 Abs2 Z3 litc impl;
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 0559/46 E 4. März 1949 VwSlg 720 A/1949 RS 1

Stammrechtssatz

Die Verletzung des Grundsatzes des Parteiengehörs im Verwaltungsverfahren rechtfertigt die Aufhebung des Bescheides nur, wenn die Behörde bei Gewährung des Parteiengehörs zu einem anderen Bescheid hätte kommen können. Dies ist nicht anzunehmen, wenn ein nachträglich erflossenes Strafurteil mit den dem Bescheid zugrunde liegenden Annahmen der Verwaltungsbehörde im Einklang steht.

Schlagworte

Parteiengehör

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1985:1983010509.X02

Im RIS seit

27.04.2004

Dokumentnummer

JWR_1983010509_19850522X02

Rechtssatz für 83/01/0509

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

83/01/0509

Entscheidungsdatum

22.05.1985

Index

41/04 Sprengmittel Waffen Munition

Norm

WaffG 1967 §17 Abs2 idF 1973/168;
WaffG 1967 §18 idF 1973/168;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 83/01/0330 E 22. Mai 1985 RS 2

Stammrechtssatz

Zufolge der Regelung des Paragraph 17, Absatz 2, in Verbindung mit Paragraph 18, WaffenG 1967 ist es - unbeschadet des ansonsten im Bereich des Verwaltungsrechtes im allgemeinen uneingeschränkt geltenden Amtswegigkeitsprinzipes - Sache des Antragstellers, das Vorliegen eines Bedarfes zum Führen von Faustfeuerwaffen nachzuweisen oder - im Anwendungsbereich des Paragraph 18, legcit - die dort geforderte besondere Gefahrenlage glaubhaft zu machen. Dieser der Partei gesetzlich aufgetragene qualifizierte Pflicht zur Mitwirkung an der Ermittlung des maßgebenden Sachverhaltes schließt die Verpflichtung mit ein, durch konkrete Angaben die für die Beantwortung der Bedarfsfrage wesentlichen tatsächlichen Umstände aufzuzeigen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1985:1983010509.X03

Im RIS seit

27.04.2004

Dokumentnummer

JWR_1983010509_19850522X03