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Gerichtsorganisationsgesetz § 89c
Gesamte Rechtsvorschrift
heute
/
Fassung vom 31.12.2013
§ 89b am 31.12.2013
§ 89d am 31.12.2013
Alle Fassungen
§ 89c heute
§ 89c gültig ab 01.05.2022
zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
§ 89c gültig von 01.01.2021 bis 30.04.2022
zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2020
§ 89c gültig von 01.01.2020 bis 31.12.2020
zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 44/2019
§ 89c gültig von 01.01.2020 bis 30.06.2019
zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2018
§ 89c gültig von 01.07.2019 bis 31.12.2019
zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 44/2019
§ 89c gültig von 01.07.2016 bis 30.06.2019
zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2016
§ 89c gültig von 01.06.2016 bis 30.06.2016
zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 28/2016
§ 89c gültig von 01.01.2016 bis 31.05.2016
zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2015
§ 89c gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2015
zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2013
§ 89c gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013
zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2012
§ 89c gültig von 01.10.2012 bis 31.12.2013
zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2012
§ 89c gültig von 01.05.2012 bis 30.09.2012
zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2012
§ 89c gültig von 01.10.2011 bis 30.04.2012
zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
§ 89c gültig von 01.01.2008 bis 30.09.2011
zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2007
§ 89c gültig von 01.07.2007 bis 31.12.2007
zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/2006
§ 89c gültig von 01.07.2007 bis 30.06.2007
zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2005
§ 89c gültig von 01.01.2006 bis 30.06.2007
zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2005
§ 89c gültig von 01.08.1989 bis 31.12.2005
zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
Diese Fassung ist nicht aktuell
Begleitende Dokumente
Hauptdokument
Kurztitel
Gerichtsorganisationsgesetz
Kundmachungsorgan
RGBl. Nr. 217/1896
zuletzt geändert durch
BGBl. I Nr. 26/2012
Typ
BG
§/Artikel/Anlage
§ 89c
Inkrafttretensdatum
01.01.2014
Außerkrafttretensdatum
31.12.2013
Abkürzung
GOG
Index
14/02 Gerichtsorganisation
Text
§ 89c.
Paragraph 89 c,
(1)
Absatz eins,
Für Eingaben im elektronischen Rechtsverkehr gelten die Bestimmungen über den Inhalt schriftlicher Eingaben; sie bedürfen keiner Gleichschriften und Rubriken. Soweit solche benötigt werden, hat das Gericht die entsprechenden Ausdrucke herzustellen. Eingaben im elektronischen Rechtsverkehr entfalten auch die Rechtswirkungen der Schriftlichkeit im Sinne des § 886 ABGB; § 4 Abs. 2 SigG ist insoweit nicht anzuwenden.
Für Eingaben im elektronischen Rechtsverkehr gelten die Bestimmungen über den Inhalt schriftlicher Eingaben; sie bedürfen keiner Gleichschriften und Rubriken. Soweit solche benötigt werden, hat das Gericht die entsprechenden Ausdrucke herzustellen. Eingaben im elektronischen Rechtsverkehr entfalten auch die Rechtswirkungen der Schriftlichkeit im Sinne des Paragraph 886, ABGB; Paragraph 4, Absatz 2, SigG ist insoweit nicht anzuwenden.
(2)
Absatz 2,
Soweit dies in der Verordnung nach § 89b Abs. 2 angeordnet ist,
Soweit dies in der Verordnung nach Paragraph 89 b, Absatz 2, angeordnet ist,
1.
Ziffer eins
sind die Eingaben mit einer geeigneten elektronischen Signatur zu unterschreiben;
2.
Ziffer 2
kann auch ein anderes sicheres Verfahren, das die Authentizität und die Integrität des übermittelten elektronischen Dokuments sicherstellt, angewandt werden;
3.
Ziffer 3
sind Beilagen zu elektronischen Eingaben in Form von elektronischen Urkunden (Urschriften oder elektronischen Abschriften von Papierurkunden) anzuschließen.
(3)
Absatz 3,
Für elektronisch übermittelte gerichtliche Erledigungen gelten die Bestimmungen über den Inhalt schriftlicher Ausfertigungen gerichtlicher Erledigungen. In der Ausfertigung ist zwingend der Name des Entscheidungsorgans anzuführen. Die Ausfertigungen gerichtlicher Erledigungen sind mit der elektronischen Signatur der Justiz zu versehen, soweit dies in der Verordnung nach § 89b Abs. 2 vorgesehen ist. Die elektronische Signatur der Justiz ist eine fortgeschrittene elektronische Signatur. Soweit die Rückführung der Ansicht des gesamten Dokuments in eine Form, die die Signaturprüfung zulässt, möglich ist, gelten für die Prüfbarkeit der elektronischen Signatur der Justiz und die Rückführbarkeit von Ausdrucken § 19 Abs. 3 und § 20 E-GovG. Im Übrigen sind die Bestimmungen des SigG anzuwenden.
Für elektronisch übermittelte gerichtliche Erledigungen gelten die Bestimmungen über den Inhalt schriftlicher Ausfertigungen gerichtlicher Erledigungen. In der Ausfertigung ist zwingend der Name des Entscheidungsorgans anzuführen. Die Ausfertigungen gerichtlicher Erledigungen sind mit der elektronischen Signatur der Justiz zu versehen, soweit dies in der Verordnung nach Paragraph 89 b, Absatz 2, vorgesehen ist. Die elektronische Signatur der Justiz ist eine fortgeschrittene elektronische Signatur. Soweit die Rückführung der Ansicht des gesamten Dokuments in eine Form, die die Signaturprüfung zulässt, möglich ist, gelten für die Prüfbarkeit der elektronischen Signatur der Justiz und die Rückführbarkeit von Ausdrucken Paragraph 19, Absatz 3 und Paragraph 20, E-GovG. Im Übrigen sind die Bestimmungen des SigG anzuwenden.
(4)
Absatz 4,
Der Bundesminister für Justiz hat die notwendigen Zertifizierungsdienste für die elektronische Signatur der Justiz sowie die qualifizierten elektronischen Signaturen der zur Überbeglaubigung berechtigten Organe sicherzustellen. Jede Verwendung der elektronischen Signatur der Justiz ist automationsunterstützt in einem Protokoll, das den Namen des Anwenders ausweist, festzuhalten. Dieses Protokoll ist mindestens drei Jahre lang aufzubewahren.
(5)
Absatz 5,
Nach Maßgabe der technischen Möglichkeiten sind
1.
Ziffer eins
Rechtsanwälte,
2.
Ziffer 2
Notare,
3.
Ziffer 3
Kredit- und Finanzinstitute (§ 1 Abs. 1 und 2 BWG),
Kredit- und Finanzinstitute (Paragraph eins, Absatz eins und 2 BWG),
4.
Ziffer 4
inländische Versicherungsunternehmen (§ 1 Abs. 1 VAG),
inländische Versicherungsunternehmen (Paragraph eins, Absatz eins, VAG),
5.
Ziffer 5
Sozialversicherungsträger (§§ 23 bis 25 ASVG, § 15 GSVG, § 13 BSVG, § 9 B-KUVG, § 4 NVG 1972),
Sozialversicherungsträger (Paragraphen 23 bis 25 ASVG, Paragraph 15, GSVG, Paragraph 13, BSVG, Paragraph 9, B-KUVG, Paragraph 4, NVG 1972),
6.
Ziffer 6
Pensionsinstitute (§ 479 ASVG), die Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungskasse (§ 14 BUAG), die Pharmazeutische Gehaltskasse (§ 1 Gehaltskassengesetz 2002), der Insolvenz-Entgelt-Fonds (§ 13 IESG) und die IEF-Service GmbH (§ 1 IEFG) und
Pensionsinstitute (Paragraph 479, ASVG), die Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungskasse (Paragraph 14, BUAG), die Pharmazeutische Gehaltskasse (Paragraph eins, Gehaltskassengesetz 2002), der Insolvenz-Entgelt-Fonds (Paragraph 13, IESG) und die IEF-Service GmbH (Paragraph eins, IEFG) und
7.
Ziffer 7
der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger (§ 31 ASVG)
der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger (Paragraph 31, ASVG)
zur Teilnahme am elektronischen Rechtsverkehr verpflichtet.
(6)
Absatz 6,
Ein Verstoß gegen Abs. 5 ist wie ein Formmangel zu behandeln, der zu verbessern ist.
Ein Verstoß gegen Absatz 5, ist wie ein Formmangel zu behandeln, der zu verbessern ist.
(7)
Absatz 7,
(Anm.: Tritt mit Ablauf des 30.9.2012 außer Kraft)
Anmerkung, Tritt mit Ablauf des 30.9.2012 außer Kraft)
Anmerkung
ÜR: Art. X § 2,
BGBl. I Nr. 92/2006
;
EG: Art. XVI,
BGBl. I Nr. 111/2007
.
Schlagworte
Grundbuchsverfahren
Im RIS seit
20.04.2012
Zuletzt aktualisiert am
11.07.2013
Gesetzesnummer
10000009
Dokumentnummer
NOR40137959
European Legislation Identifier (ELI)
https://www.ris.bka.gv.at/eli/rgbl/1896/217/P89c/NOR40137959
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