Rechtssatz für 17Os11/12i; 13Os5/13d; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0128394

Geschäftszahl

17Os11/12i; 13Os5/13d; 14Os77/13z; 15Os100/14s; 12Os123/14a; 15os149/14x; 15Os154/14g (15Os81/15y; 15Os82/15w); 14Os78/15z; 15Os115/14x; 14Os8/16g (14Os9/16d); 14Os17/16f; 14Os40/16p; 14Os110/15f; 13Os80/16p (13Os92/16b); 14Os56/16s (14Os57/16p); 12Os108/16y (12Os109/16w); 15Os134/16v; 12Os111/16i; 11Os78/17f; 15Os30/18b; 13Os93/18b; 11Os28/19f (11Os29/19b; 11Os30/19z; 11Os31/19x; 11Os55/19a); 12Os72/18g; 11Os19/19g (11Os20/19d); 11Os142/19w; 12Os158/18d; 12Os34/19w; 14Os130/19b (14Os131/19z; 14Ns78/19k); 15Os129/19p (15Os130/19k); 11Os66/20w; 11Os80/20d; 14Os84/20i; 12Os19/21t; 15Os141/20d; 13Os33/21h; 11Os47/21b (11Os49/21x; 11Os50/21v); 13Os6/22i (13Os7/22m); 15Os133/21d; 12Os59/22a; 15Os149/21g; 14Os124/22z; 15Os78/23v (15Os87/23t); 15Os95/24w; 15Os114/24i (15Os158/24k); 15Os55/25i (15Os147/25v); 12Os46/26w; 15Os13/26i (15Os14/26m)

Entscheidungsdatum

15.07.2026

Norm

MRK Art35 Abs3
StPO §363a
StPO §363b Abs2
  1. StPO § 363a heute
  2. StPO § 363a gültig ab 01.03.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996
  1. StPO § 363b heute
  2. StPO § 363b gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  3. StPO § 363b gültig von 01.03.1997 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996

Rechtssatz

Nach Paragraph 363 a, StPO anstelle des EGMR (also nicht aufgrund eines seiner Erkenntnisse) angerufen, wendet der Oberste Gerichtshof ‑ neben denjenigen des römisch zwei. Abschnitts des 16. Hauptstücks der StPO ‑ die für jenen geltenden Zulässigkeitsvoraussetzungen des Artikel 35, MRK an, zielt doch der Antrag darauf ab, unter Vorwegnahme der (von der konditionalen Einleitung in Paragraph 363 a, Absatz eins, StPO angesprochenen) meritorischen (eine Grundrechtsverletzung bejahenden) Entscheidung dieses Gerichtshofs gleich deren Umsetzung zu verlangen vergleiche Artikel 46, Absatz eins, MRK). Da der EGMR eine Grundrechtsverletzung nur feststellen kann, wenn die Beschwerde den Zulässigkeitsvoraussetzungen des Artikel 35, MRK entspricht, sind diese ‑ von den Besonderheiten überstaatlicher Beschwerdeführung und der Erweiterung des Rechtsbehelfs auf sämtliche in Österreich garantierten Grund‑ und Menschenrechte abgesehen ‑ auch gegenüber dem Obersten Gerichtshof maßgeblich.

Entscheidungstexte

  • 17 Os 11/12i
    Entscheidungstext OGH 10.12.2012 17 Os 11/12i
    Beisatz: Der unter bloß scheinbarer Berufung auf ein Grundrecht gestellte Antrag ist daher in sinngemäßer Anwendung des Art 35 Abs 3 MRK unzulässig. Unzulässige Anträge können nach § 363b Abs 2 StPO zurückgewiesen werden. Insoweit ist § 363b Abs 2 StPO unter dem Aspekt der von 13 Os 135/06m erstmals ausgesprochenen (seither von der ständigen Rechtsprechung bestätigten) analogen Erweiterung des § 363a Abs 1 StPO planwidrig lückenhaft (vgl Art 35 Abs 4 MRK). (T1)
  • 13 Os 5/13d
    Entscheidungstext OGH 04.04.2013 13 Os 5/13d
    Vgl auch; Vgl auch Beis wie T1
  • 14 Os 77/13z
    Entscheidungstext OGH 09.07.2013 14 Os 77/13z
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 15 Os 100/14s
    Entscheidungstext OGH 29.10.2014 15 Os 100/14s
    Auch
  • 12 Os 123/14a
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 12 Os 123/14a
    Vgl auch; Beisatz: Erneuerungsanträge, welche das tatsächliche Geschehen missachten, werden nicht gesetzmäßig zur Darstellung gebracht. (T2)
  • 15 Os 149/14x
    Entscheidungstext OGH 14.01.2015 15 Os 149/14x
    Auch; Beis wie T1
  • 15 Os 154/14g
    Entscheidungstext OGH 26.08.2015 15 Os 154/14g
    Auch; Beisatz: Es gelten auch die Zulässigkeitsvoraussetzungen des Art 35 Abs 3 lit b MRK. (T3)
  • 14 Os 78/15z
    Entscheidungstext OGH 15.09.2015 14 Os 78/15z
    Auch; Beis wie T1
  • 15 Os 115/14x
    Entscheidungstext OGH 07.10.2015 15 Os 115/14x
    Auch; Beis wie T3
  • 14 Os 8/16g
    Entscheidungstext OGH 08.03.2016 14 Os 8/16g
    Auch; Beis wie T1
  • 14 Os 17/16f
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 14 Os 17/16f
    Auch; Beis wie T1
  • 14 Os 40/16p
    Entscheidungstext OGH 28.06.2016 14 Os 40/16p
    Auch; Beis wie T1
  • 14 Os 110/15f
    Entscheidungstext OGH 28.06.2016 14 Os 110/15f
    Auch; Beis wie T1
  • 13 Os 80/16p
    Entscheidungstext OGH 06.09.2016 13 Os 80/16p
    Auch
  • 14 Os 56/16s
    Entscheidungstext OGH 14.09.2016 14 Os 56/16s
    Auch; Beis wie T1
  • 12 Os 108/16y
    Entscheidungstext OGH 04.11.2016 12 Os 108/16y
    Auch; Beis ähnlich wie T1
  • 15 Os 134/16v
    Entscheidungstext OGH 18.01.2017 15 Os 134/16v
    Auch; Beis wie T1
  • 12 Os 111/16i
    Entscheidungstext OGH 02.03.2017 12 Os 111/16i
    Auch; Beis wie T1
  • 11 Os 78/17f
    Entscheidungstext OGH 13.09.2017 11 Os 78/17f
    Auch
  • 15 Os 30/18b
    Entscheidungstext OGH 12.04.2018 15 Os 30/18b
    Auch
  • 13 Os 93/18b
    Entscheidungstext OGH 10.10.2018 13 Os 93/18b
    Auch
  • 11 Os 28/19f
    Entscheidungstext OGH 25.06.2019 11 Os 28/19f
    Vgl
  • 12 Os 72/18g
    Entscheidungstext OGH 15.10.2019 12 Os 72/18g
    Vgl
  • 11 Os 19/19g
    Entscheidungstext OGH 28.05.2019 11 Os 19/19g
  • 11 Os 142/19w
    Entscheidungstext OGH 14.01.2020 11 Os 142/19w
    Vgl
  • 12 Os 158/18d
    Entscheidungstext OGH 20.01.2020 12 Os 158/18d
    Vgl
  • 12 Os 34/19w
    Entscheidungstext OGH 20.01.2020 12 Os 34/19w
    Vgl
  • 14 Os 130/19b
    Entscheidungstext OGH 25.02.2020 14 Os 130/19b
    Vgl
  • 15 Os 129/19p
    Entscheidungstext OGH 12.05.2020 15 Os 129/19p
    Vgl
  • 11 Os 66/20w
    Entscheidungstext OGH 22.09.2020 11 Os 66/20w
    Vgl
  • 11 Os 80/20d
    Entscheidungstext OGH 08.10.2020 11 Os 80/20d
    Vgl
  • 14 Os 84/20i
    Entscheidungstext OGH 03.11.2020 14 Os 84/20i
    Vgl; Beis wie T1
  • 12 Os 19/21t
    Entscheidungstext OGH 25.03.2021 12 Os 19/21t
    Vgl
  • 15 Os 141/20d
    Entscheidungstext OGH 21.04.2021 15 Os 141/20d
    Vgl
  • 13 Os 33/21h
    Entscheidungstext OGH 14.07.2021 13 Os 33/21h
    Vgl
  • 11 Os 47/21b
    Entscheidungstext OGH 17.06.2021 11 Os 47/21b
    Vgl
  • 13 Os 6/22i
    Entscheidungstext OGH 16.02.2022 13 Os 6/22i
    Vgl
  • 15 Os 133/21d
    Entscheidungstext OGH 27.04.2022 15 Os 133/21d
    Vgl
  • 12 Os 59/22a
    Entscheidungstext OGH 05.07.2022 12 Os 59/22a
    Vgl
  • 15 Os 149/21g
    Entscheidungstext OGH 27.04.2022 15 Os 149/21g
    Vgl
  • 14 Os 124/22z
    Entscheidungstext OGH 24.01.2023 14 Os 124/22z
    vgl
  • 15 Os 78/23v
    Entscheidungstext OGH 04.10.2023 15 Os 78/23v
    vgl; Beisatz: Erneuerungsanträge, die sich nicht auf ein Urteil des EGMR stützen, können nur innerhalb der in Art 35 Abs 1 MRK normierten (durch Art 4 des 15. ZPMRK verkürzten) Frist von vier Monaten nach Erschöpfung des innerstaatlichen Instanzenzugs an den Obersten Gerichtshof gerichtet werden. (T4)
  • 15 Os 95/24w
    Entscheidungstext OGH 09.12.2024 15 Os 95/24w
    vgl
  • 15 Os 114/24i
    Entscheidungstext OGH 26.02.2025 15 Os 114/24i
    vgl
  • 15 Os 55/25i
    Entscheidungstext OGH 20.01.2026 15 Os 55/25i
    vgl
  • 12 Os 46/26w
    Entscheidungstext OGH 01.07.2026 12 Os 46/26w
    vgl
  • 15 Os 13/26i
    Entscheidungstext OGH 15.07.2026 15 Os 13/26i
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2012:RS0128394

Im RIS seit

14.02.2017

Zuletzt aktualisiert am

01.09.2026

Dokumentnummer

JJR_20121210_OGH0002_0170OS00011_12I0000_002

Entscheidungstext 12Os108/16y (12Os109/16w)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Strafrecht

Geschäftszahl

12Os108/16y (12Os109/16w)

Entscheidungsdatum

04.11.2016

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat am 4. November 2016 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Hon.-Prof. Dr. Schroll als Vorsitzenden, den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Hon.-Prof. Dr. Kirchbacher sowie den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Dr. T. Solé und die Hofrätinnen des Obersten Gerichtshofs Mag. Fürnkranz und Dr. Brenner in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Krenn, LL.M. (WU), als Schriftführerin in der Strafsache gegen Mag. Simon F***** wegen des Verbrechens der betrügerischen Krida nach Paragraph 156, Absatz eins und 2 StGB in der Fassung vor BGBl I 2015/112 und weiterer strafbarer Handlungen, AZ 14 Hv 11/14t des Landesgerichts Klagenfurt, über den Antrag des Genannten auf Erneuerung des Strafverfahrens gemäß Paragraph 363 a, Absatz eins, StPO in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Der Antrag wird zurückgewiesen.

Text

Gründe:

Mit Urteil des Landesgerichts Klagenfurt als Schöffengericht vom 24. April 2015, GZ 14 Hv 11/14t-53, wurde Mag. Simon F***** des Verbrechens der betrügerischen Krida nach Paragraph 156, Absatz eins und 2 StGB (römisch zwei./) sowie der Vergehen des schweren Betrugs nach Paragraphen 146, 147, Absatz 2, StGB (römisch eins./) und der grob fahrlässigen Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen nach Paragraph 159, Absatz eins und 4 Ziffer eins,, Absatz 5, Ziffer 3, 4 und 5 in Verbindung mit Paragraph 161, Absatz eins, StGB (römisch drei./), je in der Fassung vor BGBl I 2015/112, schuldig erkannt.

Die dagegen erhobene Nichtigkeitsbeschwerde des Angeklagten wies der Oberste Gerichtshof mit Urteil vom 26. Jänner 2016 (zu AZ 14 Os 86/15a) zurück. Aus deren Anlass hob er das angefochtene Urteil, das im Übrigen unberührt blieb, in der Subsumtion der dem Schuldspruch römisch zwei./ zugrundeliegenden Taten auch nach Paragraph 156, Absatz 2, StGB in der Fassung vor BGBl I 2015/112 sowie in der dazu gebildeten Subsumtionseinheit, demgemäß auch im Strafausspruch auf und verwies die Sache in diesem Umfang zu neuer Verhandlung und Entscheidung an das Landesgericht Klagenfurt.

Mit am 25. August 2016 beim Obersten Gerichtshof eingelangtem Antrag begehrt Mag. Simon F***** die Erneuerung des Strafverfahrens gemäß Paragraph 363 a, StPO ausdrücklich nur in Ansehung der rechtskräftigen Schuldsprüche wegen der Vergehen des schweren Betrugs nach Paragraphen 146, 147, Absatz 2, StGB (römisch eins./) und der grob fahrlässigen Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen nach Paragraph 159, Absatz eins und 4 Ziffer eins,, Absatz 5, Ziffer 3, 4 und 5 in Verbindung mit Paragraph 161, Absatz eins, StGB (römisch drei./) je in der Fassung vor BGBl I 2015/112. Darin behauptet der Erneuerungswerber eine Verletzung von Artikel 6, Absatz eins, EMRK, weil das zur Urteilsbegründung herangezogene Gutachten des gerichtlichen Sachverständigen DDr. Johann N***** auch auf Unterlagen beruhe, die dieser im Rahmen der Befundaufnahme unter dem Eindruck seiner Amtsstellung vom Steuerberater des Angeklagten, der nicht von seiner beruflichen Verschwiegenheitsverpflichtung entbunden worden sei, erhalten habe. Das Gericht habe solcherart ein „nichtiges Beweismittel“ verwendet.

Darüber hinaus stützt Mag. Simon F***** seinen Antrag darauf, dass der genannte Sachverständige aufgrund des Gebrauchs eines rechtswidrig erlangten Beweismittels befangen sei.

Rechtliche Beurteilung

Für einen – wie hier – nicht auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte gestützten Erneuerungsantrag, bei dem es sich um einen subsidiären Rechtsbehelf handelt, gelten alle gegenüber dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte normierten Zulässigkeitsvoraussetzungen der Artikel 34 und 35 EMRK sinngemäß (RIS-Justiz RS0122737).

Dem Erfordernis der Ausschöpfung des Rechtswegs wird entsprochen, wenn von allen effektiven Rechtsbehelfen Gebrauch gemacht wurde (vertikale Erschöpfung) und die geltend gemachte Konventionsverletzung zumindest der Sache nach und in Übereinstimmung mit den innerstaatlichen Verfahrensvorschriften im Instanzenzug vorgebracht wurde (horizontale Erschöpfung; RIS-Justiz RS0122737 [T13]).

Im Umfang der geltend gemachten Verwendung eines „nichtigen Beweismittels“ erweist sich der Antrag schon deshalb als unzulässig, weil er sich überwiegend darin erschöpft, die bereits in der Nichtigkeitsbeschwerde erfolglos vorgetragenen Argumente gegen die erstinstanzliche Entscheidung zu wiederholen. Dies hat zur Folge, dass die Zulässigkeitsvoraussetzung des Artikel 35, Absatz 2, Litera b, erster Fall EMRK nicht erfüllt ist, weil der Antrag insoweit „im Wesentlichen“ mit einer schon vorher vom Obersten Gerichtshof geprüften „Beschwerde“, nämlich der Nichtigkeitsbeschwerde übereinstimmt (RIS-Justiz RS0122737).

Soweit der Antragsteller inhaltlich auch die in dieser Strafsache ergangene Entscheidung des Obersten Gerichtshofs kritisiert, verkennt er, dass diese ohne vorherige Anrufung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte nicht Gegenstand des Erneuerungsantrags ist (erneut RIS-Justiz RS0122737 [T23 und T39]).

In Ansehung der geltend gemachten Befangenheit des gerichtlichen Sachverständigen übergeht der Erneuerungswerber, dass er im Verfahren in erster Instanz weder prozessordnungskonform die Enthebung des Sachverständigen wegen Befangenheit beantragt oder aus diesem Grund gegen die Bestellung des Sachverständigen einen substantiierten Widerspruch erhoben hätte, noch in der Folge im Rechtsmittelverfahren eine daraus resultierende Verletzung seiner Verteidigungsrechte (aus Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 4, StPO) gerügt hat. Solcherart mangelt es an der horizontalen Erschöpfung des Rechtswegs.

Vielmehr erhob Mag. Simon F***** in der Hauptverhandlung vom 20. März 2015 ausdrücklich keinen Einwand mehr gegen die Bestellung des Sachverständigen DDr. Johann N***** und zog darüber hinaus den Antrag auf Beiziehung eines neuen Sachverständigen zurück (PS 5). Der Einwand, der Sachverständige sei als verlängerter Arm der Ermittlungsbehörden tätig gewesen und es sei so die berufliche Verschwiegenheitsverpflichtung des Steuerberaters umgangen worden, bezog sich ausschließlich auf das wie erwähnt bereits in der Nichtigkeitsbeschwerde erfolglos geltend gemachte Vorliegen eines nichtigen Vorerhebungsakts (PS 23 f).

Der solcherart unzulässige Erneuerungsantrag war daher gemäß Paragraph 363 b, Absatz eins und 2 StPO schon bei der nichtöffentlichen Beratung zurückzuweisen (RIS-Justiz RS0128394).

Schlagworte

Strafrecht

Textnummer

E116254

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2016:0120OS00108.16Y.1104.000

Im RIS seit

28.11.2016

Zuletzt aktualisiert am

28.11.2016

Dokumentnummer

JJT_20161104_OGH0002_0120OS00108_16Y0000_000