Rechtssatz für 1Ob733/51; 7Ob526/56; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0043112

Geschäftszahl

1Ob733/51; 7Ob526/56; 1Ob97/57; 6Ob286/61; 6Ob248/64; 6Ob71/66; 6Ob378/66; 5Ob374/66; 5Ob107/68; 5Ob163/68; 7Ob218/68; 5Ob256/68; 7Ob172/67; 5Ob41/72; 4Ob565/73; 4Ob563/73; 1Ob67/74; 5Ob42/75; 5Ob88/75; 7Ob117/75; 1Ob149/75; 3Ob230/75; 7Ob547/76; 6Ob565/76; 7Ob606/76; 1Ob687/76; 3Ob611/76; 1Ob608/77; 3Ob653/76 (3Ob654/76); 6Ob724/77; 1Ob728/77; 3Ob551/78; 1Ob583/78; 8Ob535/78; 6Ob739/78; 7Ob617/79; 2Ob586/79; 5Ob742/79; 1Ob743/80; 3Ob585/81; 5Ob576/82; 2Ob567/82; 3Ob668/82; 3Ob607/82; 5Ob506/84; 7Ob615/85; 1Ob669/85 (1Ob670/85); 1Ob501/86; 8Ob685/86; 3Ob626/86 (3Ob627/86); 3Ob619/86; 2Ob681/87; 6Ob549/88 (6Ob550/88); 2Ob501/89; 5Ob1027/91 (5Ob1028/91); 8Ob514/92; 5Ob41/93; 5Ob312/01w; 4Ob238/05m

Entscheidungsdatum

19.12.2005

Norm

ZPO §503 Z2 C1b
  1. ZPO § 503 heute
  2. ZPO § 503 gültig ab 01.08.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Der Grundsatz, daß ein Mangel des erstinstanzlichen Verfahrens keinen Revisionsgrund darstellt, kommt bei jenen Verfahrensarten, die der Offizialmaxime unterliegen, nicht zur Anwendung, so im Verfahren zur Bestreitung der ehelichen Geburt.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 733/51
    Entscheidungstext OGH 24.10.1951 1 Ob 733/51
  • 7 Ob 526/56
    Entscheidungstext OGH 30.10.1956 7 Ob 526/56
    Ähnlich
  • 1 Ob 97/57
    Entscheidungstext OGH 27.02.1957 1 Ob 97/57
    Veröff: EvBl 1957/191 S 267
  • 6 Ob 286/61
    Entscheidungstext OGH 13.09.1961 6 Ob 286/61
    Beisatz: So auch in Ehesachen. Daraus könnte abgeleitet werden, auch in einem auf Wiederaufnahme einer Ehesache gerichteten Prozeß sei die Wiederholung einer Mängelrüge in dritter Instanz gestattet, allerdings nur insofern, als es sich um die Klärung der Frage handelt, ob der im Wiederaufnahmsprozeß zur Erörterung gestellte Sachverhalt bei Geltendmachung in der Hauptsache dort zu einer günstigeren Entscheidung für den Wiederaufnahmskläger hätte führen können; soweit wes sich hingegen um die Klärung der Zulässigkeit des Wiederaufnahmebegehrens und seine Rechtzeitigkeit handelt, hat es bei der Unzulässigkeit einer Wiederholung der Mängelrüge (SZ 22/106) sein Bewenden. (T1)
  • 6 Ob 248/64
    Entscheidungstext OGH 16.09.1964 6 Ob 248/64
  • 6 Ob 71/66
    Entscheidungstext OGH 03.03.1966 6 Ob 71/66
  • 6 Ob 378/66
    Entscheidungstext OGH 21.12.1966 6 Ob 378/66
  • 5 Ob 374/66
    Entscheidungstext OGH 12.01.1967 5 Ob 374/66
  • 5 Ob 107/68
    Entscheidungstext OGH 24.04.1968 5 Ob 107/68
    Beis wie T1; Veröff: EvBl 1968/361 S 576
  • 5 Ob 163/68
    Entscheidungstext OGH 26.06.1968 5 Ob 163/68
  • 7 Ob 218/68
    Entscheidungstext OGH 20.11.1968 7 Ob 218/68
  • 5 Ob 256/68
    Entscheidungstext OGH 20.11.1968 5 Ob 256/68
  • 7 Ob 172/67
    Entscheidungstext OGH 20.12.1967 7 Ob 172/67
    Veröff: EFSlg 8954
  • 5 Ob 41/72
    Entscheidungstext OGH 08.03.1972 5 Ob 41/72
  • 4 Ob 565/73
    Entscheidungstext OGH 25.09.1973 4 Ob 565/73
  • 4 Ob 563/73
    Entscheidungstext OGH 22.01.1974 4 Ob 563/73
  • 1 Ob 67/74
    Entscheidungstext OGH 08.05.1974 1 Ob 67/74
    nur: Der Grundsatz, daß ein Mangel des erstinstanzlichen Verfahrens keinen Revisionsgrund darstellt, kommt bei jenen Verfahrensarten, die der Offizialmaxime unterliegen, nicht zur Anwendung. (T2) Beisatz: So bei Streitigkeiten über die Vaterschaft zu einem außerehelichen Kind wegen des Untersuchungsgrundsatzes. (T3)
  • 5 Ob 42/75
    Entscheidungstext OGH 29.04.1975 5 Ob 42/75
    nur T2; Beisatz: Hier: Eheverfahren (T4)
  • 5 Ob 88/75
    Entscheidungstext OGH 17.06.1975 5 Ob 88/75
  • 7 Ob 117/75
    Entscheidungstext OGH 19.06.1975 7 Ob 117/75
    Beis wie T4
  • 1 Ob 149/75
    Entscheidungstext OGH 27.08.1975 1 Ob 149/75
    nur T2; Beis wie T4
  • 3 Ob 230/75
    Entscheidungstext OGH 09.12.1975 3 Ob 230/75
    Beis wie T4
  • 7 Ob 547/76
    Entscheidungstext OGH 04.03.1976 7 Ob 547/76
    Beis wie T3
  • 6 Ob 565/76
    Entscheidungstext OGH 24.06.1976 6 Ob 565/76
    Beis wie T3
  • 7 Ob 606/76
    Entscheidungstext OGH 01.07.1976 7 Ob 606/76
  • 1 Ob 687/76
    Entscheidungstext OGH 06.10.1976 1 Ob 687/76
    Beis wie T3
  • 3 Ob 611/76
    Entscheidungstext OGH 24.09.1976 3 Ob 611/76
    Beis wie T3
  • 1 Ob 608/77
    Entscheidungstext OGH 07.06.1977 1 Ob 608/77
    Beis wie T4; Veröff: SZ 50/80 = RZ 1977/136 S 263 = JBl 1978,212
  • 3 Ob 653/76
    Entscheidungstext OGH 28.06.1977 3 Ob 653/76
    Beis wie T4
  • 6 Ob 724/77
    Entscheidungstext OGH 06.10.1977 6 Ob 724/77
    nur T2; Beis wie T4
  • 1 Ob 728/77
    Entscheidungstext OGH 30.11.1977 1 Ob 728/77
    Beis wie T3; Veröff: JBl 1978,651 = ÖA 1981,84
  • 3 Ob 551/78
    Entscheidungstext OGH 14.03.1978 3 Ob 551/78
    Beis wie T4
  • 1 Ob 583/78
    Entscheidungstext OGH 26.04.1978 1 Ob 583/78
  • 8 Ob 535/78
    Entscheidungstext OGH 14.06.1978 8 Ob 535/78
    Beis wie T4
  • 6 Ob 739/78
    Entscheidungstext OGH 30.11.1978 6 Ob 739/78
    nur T2
  • 7 Ob 617/79
    Entscheidungstext OGH 21.06.1979 7 Ob 617/79
    nur T2
  • 2 Ob 586/79
    Entscheidungstext OGH 06.11.1979 2 Ob 586/79
    nur T2; Veröff: EFSlg 34488
  • 5 Ob 742/79
    Entscheidungstext OGH 04.12.1979 5 Ob 742/79
    Veröff: EFSlg 34487
  • 1 Ob 743/80
    Entscheidungstext OGH 18.03.1981 1 Ob 743/80
    Beisatz: Statussachen (T5) Veröff: JBl 1982,491
  • 3 Ob 585/81
    Entscheidungstext OGH 04.11.1981 3 Ob 585/81
  • 5 Ob 576/82
    Entscheidungstext OGH 18.05.1982 5 Ob 576/82
  • 2 Ob 567/82
    Entscheidungstext OGH 21.09.1982 2 Ob 567/82
    Beis wie T1
  • 3 Ob 668/82
    Entscheidungstext OGH 27.10.1982 3 Ob 668/82
    nur T2
  • 3 Ob 607/82
    Entscheidungstext OGH 17.11.1982 3 Ob 607/82
    Beis wie T4
  • 5 Ob 506/84
    Entscheidungstext OGH 10.04.1984 5 Ob 506/84
  • 7 Ob 615/85
    Entscheidungstext OGH 12.09.1985 7 Ob 615/85
    nur T2
  • 1 Ob 669/85
    Entscheidungstext OGH 13.11.1985 1 Ob 669/85
    nur T2
  • 1 Ob 501/86
    Entscheidungstext OGH 05.03.1986 1 Ob 501/86
    nur T2; Veröff: HS XVI/XVII/9
  • 8 Ob 685/86
    Entscheidungstext OGH 26.02.1987 8 Ob 685/86
    Beisatz: Ehescheidungsverfahren, in denen die mündliche Streitverhandlung 1.Instanz nach dem 31.12.1983 geschlossen wurde, unterliegen nach der Nov BGBl 1983/566 nicht mehr der Offizialmaxime. (T6)
  • 3 Ob 626/86
    Entscheidungstext OGH 01.07.1987 3 Ob 626/86
    Auch; nur T2; Beis wie T1
  • 3 Ob 619/86
    Entscheidungstext OGH 02.12.1987 3 Ob 619/86
    nur T2
  • 2 Ob 681/87
    Entscheidungstext OGH 26.01.1988 2 Ob 681/87
    nur T2
  • 6 Ob 549/88
    Entscheidungstext OGH 14.04.1988 6 Ob 549/88
    Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Verfahrensmängel erster Instanz, die im Berufungsverfahren nicht gerügt wurden. (T7)
  • 2 Ob 501/89
    Entscheidungstext OGH 29.03.1989 2 Ob 501/89
  • 5 Ob 1027/91
    Entscheidungstext OGH 28.05.1991 5 Ob 1027/91
    Beis wie T7; Beisatz: Hier: Außerstreitiges Verfahren gemäß § 26 WEG, § 37 MRG. (T8)
  • 8 Ob 514/92
    Entscheidungstext OGH 29.10.1992 8 Ob 514/92
  • 5 Ob 41/93
    Entscheidungstext OGH 25.05.1993 5 Ob 41/93
    Beis wie T8; nur: Der Grundsatz, daß ein Mangel des erstinstanzlichen Verfahrens keinen Revisionsgrund darstellt. (T9)
  • 5 Ob 312/01w
    Entscheidungstext OGH 15.01.2002 5 Ob 312/01w
    Auch; nur T2; Beisatz: Hier: Prüfung der internationalen Zuständigkeit des angerufenen österreichischen Bezirksgerichtes. (T10)
  • 4 Ob 238/05m
    Entscheidungstext OGH 19.12.2005 4 Ob 238/05m
    Auch; Beis wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1951:RS0043112

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

12.05.2026

Dokumentnummer

JJR_19511024_OGH0002_0010OB00733_5100000_001

Rechtssatz für 2Ob665/57 1Ob239/66 5Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0048243

Geschäftszahl

2Ob665/57; 1Ob239/66; 5Ob222/72; 1Ob110/74; 5Ob88/75; 7Ob606/76; 8Ob532/76; 8Ob572/76; 3Ob596/78; 5Ob508/82; 6Ob718/83; 4Ob595/89; 8Ob514/92; 1Ob589/93; 7Ob507/94; 8Ob208/99t; 5Ob60/00k; 1Ob297/01k; 9Ob49/03a; 9Ob39/05h; 4Ob238/05m; 7Ob294/06w

Entscheidungsdatum

17.01.2007

Norm

ABGB §156 Eb
FamRAnglV §6
ZPO §503 Z2 C6
  1. ABGB § 156 heute
  2. ABGB § 156 gültig ab 01.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2017
  3. ABGB § 156 gültig von 01.02.2013 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2013
  4. ABGB § 156 gültig von 01.01.2005 bis 31.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2004
  5. ABGB § 156 gültig von 01.01.1978 bis 30.06.2004 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 85/2003
  1. ZPO § 503 heute
  2. ZPO § 503 gültig ab 01.08.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Die Anwendung des Ermittlungsgrundsatzes steht im gerichtlichen, wenn auch pflichtgemäßen Ermessen. Die Unterlassung von Ermittlungen ist (wegen Mangelhaftigkeit des Berufungsverfahrens) nur revisibel, soweit die Grenzen des Ermessens verkannt sind.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 665/57
    Entscheidungstext OGH 23.01.1958 2 Ob 665/57
    Veröff: EvBl 1958/115 S 182 = JBl 1958,282
  • 1 Ob 239/66
    Entscheidungstext OGH 13.10.1966 1 Ob 239/66
    Veröff: EvBl 1967/202 S 240
  • 5 Ob 222/72
    Entscheidungstext OGH 17.01.1973 5 Ob 222/72
    Auch; Beisatz: Das Gericht ist nicht genötigt Beweise aufzunehmen, die sich nach der Sachlage als überflüssig darstellen. (T1) Veröff: RZ 1973/60 S 50 = ÖA 1974,62
  • 1 Ob 110/74
    Entscheidungstext OGH 26.06.1974 1 Ob 110/74
    Ähnlich; Beis wie T1
  • 5 Ob 88/75
    Entscheidungstext OGH 17.06.1975 5 Ob 88/75
    Vgl auch
  • 7 Ob 606/76
    Entscheidungstext OGH 01.07.1976 7 Ob 606/76
    Ähnlich; Beis wie T1; Veröff: EFSlg 27881
  • 8 Ob 532/76
    Entscheidungstext OGH 22.09.1976 8 Ob 532/76
  • 8 Ob 572/76
    Entscheidungstext OGH 22.12.1976 8 Ob 572/76
    Beis wie T1
  • 3 Ob 596/78
    Entscheidungstext OGH 07.06.1978 3 Ob 596/78
    Vgl; Beis wie T1; Veröff: EvBl 1978/166 S 523
  • 5 Ob 508/82
    Entscheidungstext OGH 23.02.1982 5 Ob 508/82
    Auch
  • 6 Ob 718/83
    Entscheidungstext OGH 08.09.1983 6 Ob 718/83
    nur: Die Unterlassung von Ermittlungen ist (wegen Mangelhaftigkeit des Berufungsverfahrens) nur revisibel, soweit die Grenzen des Ermessens verkannt sind. (T2)
  • 4 Ob 595/89
    Entscheidungstext OGH 07.11.1989 4 Ob 595/89
    Auch; Beisatz: Das Gericht hat die Pflicht, alle für die Entscheidung wichtigen Tatumstände aufzuklären. (T3) Veröff: RZ 1992/61 S 156 = ÖA 1990,51
  • 8 Ob 514/92
    Entscheidungstext OGH 29.10.1992 8 Ob 514/92
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T3; Beisatz: Vor allem die Aufnahme eines serologischen Sachverständigenbeweises hat zu unterbleiben, wenn konkrete Verdachtsgründe für Zweifel an der Vaterschaft des Klägers fehlen. (T4)
  • 1 Ob 589/93
    Entscheidungstext OGH 21.12.1993 1 Ob 589/93
    Auch
  • 7 Ob 507/94
    Entscheidungstext OGH 09.03.1994 7 Ob 507/94
    Auch
  • 8 Ob 208/99t
    Entscheidungstext OGH 27.01.2000 8 Ob 208/99t
    nur T2
  • 5 Ob 60/00k
    Entscheidungstext OGH 28.03.2000 5 Ob 60/00k
    Vgl; Beis ähnlich T1
  • 1 Ob 297/01k
    Entscheidungstext OGH 17.12.2001 1 Ob 297/01k
    Beis wie T3; Beisatz: Hier: Keine Überschreitung des Ermessens bei der Beweisaufnahme. (T5)
  • 9 Ob 49/03a
    Entscheidungstext OGH 27.08.2003 9 Ob 49/03a
  • 9 Ob 39/05h
    Entscheidungstext OGH 30.09.2005 9 Ob 39/05h
    nur T2; Beis ähnlich wie T1
  • 4 Ob 238/05m
    Entscheidungstext OGH 19.12.2005 4 Ob 238/05m
    Beisatz: Billigt das Berufungsgericht die Abweisung eines Beweisantrags, kann demnach ein Mangel des Berufungsverfahrens nur in einer groben Verletzung des richterlichen Ermessens liegen. (T6)
  • 7 Ob 294/06w
    Entscheidungstext OGH 17.01.2007 7 Ob 294/06w
    Beisatz: Hier: Ehenichtigkeitsverfahren. (T7)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0048243

Dokumentnummer

JJR_19580123_OGH0002_0020OB00665_5700000_001

Rechtssatz für 6Ob524/76 6Ob565/76 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0043113

Geschäftszahl

6Ob524/76; 6Ob565/76; 7Ob617/79; 7Ob561/80; 5Ob576/82; 6Ob718/83; 6Ob508/84; 4Ob515/84; 1Ob645/85; 3Ob580/85; 5Ob539/88; 8Ob645/88; 8Ob605/89; 5Ob546/89; 8Ob514/92; 1Ob589/93; 7Ob507/94; 1Ob2114/96f; 9Ob316/99g; 9Ob49/03a; 8Ob90/05a; 5Ob144/06x; 9Ob52/15k

Entscheidungsdatum

26.11.2015

Norm

FamRAnglV §6 Abs1
UeKindG ArtV Z5
ZPO §503 Z2 C1a
  1. ZPO § 503 heute
  2. ZPO § 503 gültig ab 01.08.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

In einem Verfahren, in dem der Untersuchungsgrundsatz herrscht, ist die Unterlassung von amtswegigen Beweisaufnahmen unter dem Gesichtspunkt der Mangelhaftigkeit des Berufungsverfahrens insoweit revisibel, als die Grenzen des pflichtgemäßen Ermessens zur amtswegigen Wahrheitforschung verkannt wurden.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 524/76
    Entscheidungstext OGH 04.03.1976 6 Ob 524/76
    Veröff: SZ 49/34 = EvBl 1976/281 S 656
  • 6 Ob 565/76
    Entscheidungstext OGH 24.06.1976 6 Ob 565/76
    Auch
  • 7 Ob 617/79
    Entscheidungstext OGH 21.06.1979 7 Ob 617/79
    Veröff: EFSlg 34525
  • 7 Ob 561/80
    Entscheidungstext OGH 10.04.1980 7 Ob 561/80
    Beisatz: Kein Verfahrensmangel in der Unterlassung der erbbiologisch - anthropologischen Untersuchung des Beklagten, wenn er erklärt, ihm sei eine Zureise nach Salzburg aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich, sich aber unter Berufung auf seine Intimsphäre weigert, nähere Angaben über seinen Gesundheitszustand zu machen. (T1)
  • 5 Ob 576/82
    Entscheidungstext OGH 18.05.1982 5 Ob 576/82
    Auch
  • 6 Ob 718/83
    Entscheidungstext OGH 08.09.1983 6 Ob 718/83
  • 6 Ob 508/84
    Entscheidungstext OGH 01.03.1984 6 Ob 508/84
    Auch
  • 4 Ob 515/84
    Entscheidungstext OGH 13.11.1984 4 Ob 515/84
  • 1 Ob 645/85
    Entscheidungstext OGH 16.09.1985 1 Ob 645/85
  • 3 Ob 580/85
    Entscheidungstext OGH 13.11.1985 3 Ob 580/85
    Auch
  • 5 Ob 539/88
    Entscheidungstext OGH 10.05.1988 5 Ob 539/88
  • 8 Ob 645/88
    Entscheidungstext OGH 06.10.1988 8 Ob 645/88
  • 8 Ob 605/89
    Entscheidungstext OGH 29.06.1989 8 Ob 605/89
  • 5 Ob 546/89
    Entscheidungstext OGH 03.10.1989 5 Ob 546/89
  • 8 Ob 514/92
    Entscheidungstext OGH 29.10.1992 8 Ob 514/92
    Veröff: ÖA 1993,105
  • 1 Ob 589/93
    Entscheidungstext OGH 21.12.1993 1 Ob 589/93
    Auch; Veröff: EvBl 1994/85 S 424
  • 7 Ob 507/94
    Entscheidungstext OGH 09.03.1994 7 Ob 507/94
    Auch
  • 1 Ob 2114/96f
    Entscheidungstext OGH 22.08.1996 1 Ob 2114/96f
    Auch
  • 9 Ob 316/99g
    Entscheidungstext OGH 16.02.2000 9 Ob 316/99g
    Beisatz: Zu einer Beweislastentscheidung darf es erst kommen, wenn das Gericht alle von Amts wegen aufzunehmenden Beweise aufgenommen hat und dennoch die Vaterschaft des Beklagten zum unehelichen Kind nicht bewiesen werden kann. (T2)
  • 9 Ob 49/03a
    Entscheidungstext OGH 27.08.2003 9 Ob 49/03a
  • 8 Ob 90/05a
    Entscheidungstext OGH 08.09.2005 8 Ob 90/05a
  • 5 Ob 144/06x
    Entscheidungstext OGH 11.07.2006 5 Ob 144/06x
  • 9 Ob 52/15k
    Entscheidungstext OGH 26.11.2015 9 Ob 52/15k

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0043113

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

08.03.2016

Dokumentnummer

JJR_19760304_OGH0002_0060OB00524_7600000_002

Rechtssatz für 8Ob614/91; 8Ob514/92; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0058782

Geschäftszahl

8Ob614/91; 8Ob514/92; 9Ob3/17g; 9Ob66/22d; 9Ob40/24h

Entscheidungsdatum

17.07.2025

Norm

FamRAnglV §7

Rechtssatz

Die auf Grund des Paragraph 7, FamRAnglVO erfolgte Anordnung einer zwangsweisen Blutabnahme ist verfassungsrechtlich nicht bedenklich. Sie stellt jedoch zweifellos einen Eingriff in die körperliche Integrität eines Menschen dar. Es muß ihre offenbare Notwendigkeit zur Klärung des Sachverhaltes verlangt werden.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 614/91
    Entscheidungstext OGH 27.06.1991 8 Ob 614/91
    Veröff: ZfRV 1993,253
  • 8 Ob 514/92
    Entscheidungstext OGH 29.10.1992 8 Ob 514/92
    Auch; Beisatz: Der bloße Wunsch des Klägers, sich "Klarheit zu verschaffen", reicht für eine Bestreitungsklage nicht aus. (T1)
  • 9 Ob 3/17g
    Entscheidungstext OGH 24.03.2017 9 Ob 3/17g
    Vgl auch; Beisatz: Die Mitwirkung im Abstammungsverfahren nach § 85 Abs 1 AußStrG ist erforderlich, wenn sie zur Klärung des Sachverhalts offenbar notwendig ist. (T2)
  • 9 Ob 66/22d
    Entscheidungstext OGH 31.08.2022 9 Ob 66/22d
    Vgl; Beisatz: Allgemein wird angenommen, dass die Mitwirkung im Abstammungsverfahren gemäß § 85 Abs 1 AußStrG dann erforderlich ist, wenn sie im konkreten Fall geboten ist. Ob dies der Fall ist, lässt sich nur nach den Umständen des Falls beurteilen. (T3)
  • 9 Ob 40/24h
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 17.07.2025 9 Ob 40/24h
    Beisatz wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0058782

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.09.2025

Dokumentnummer

JJR_19910627_OGH0002_0080OB00614_9100000_002

Rechtssatz für 8Ob514/92; 2Ob97/25s

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0048123

Geschäftszahl

8Ob514/92; 2Ob97/25s

Entscheidungsdatum

18.09.2025

Norm

ABGB §156 Ca
  1. ABGB § 156 heute
  2. ABGB § 156 gültig ab 01.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2017
  3. ABGB § 156 gültig von 01.02.2013 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2013
  4. ABGB § 156 gültig von 01.01.2005 bis 31.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2004
  5. ABGB § 156 gültig von 01.01.1978 bis 30.06.2004 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 85/2003

Rechtssatz

Paragraph 156, ABGB ist dahin zu lesen, daß die Ehelichkeitsbestreitungsklage frühestens mit der Geburt erhoben werden kann und jedenfalls ein Jahr nach dem Zeitpunkt endet, in dem der Mann derart konkrete Kenntnisse von Umständen erlangt, die für die Unehelichkeit des Kindes sprechen, daß er erwarten kann, seiner Beweispflicht nachkommen zu können; daß eine Klage als "verfrüht" abzuweisen wäre, wenn der Vater nach Meinung des erkennenden Gerichtes keine ausreichenden Verdachtsmomente unter Beweis stellen konnte, ist dem Gesetz nicht zu entnehmen.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 514/92
    Entscheidungstext OGH 29.10.1992 8 Ob 514/92
    Veröff: ÖA 1993,105
  • 2 Ob 97/25s
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.09.2025 2 Ob 97/25s
    Beisatz: Eine Antragszurückweisung wegen "verfrühter" Antragstellung kommt auch nach § 153 ABGB idF KindNamRÄG 2013 nicht in Betracht. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0048123

Im RIS seit

29.10.1992

Zuletzt aktualisiert am

11.12.2025

Dokumentnummer

JJR_19921029_OGH0002_0080OB00514_9200000_001