Rechtssatz für 6Ob203/66 7Ob26/70 8Ob6...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0062505

Geschäftszahl

6Ob203/66; 7Ob26/70; 8Ob677/88

Entscheidungsdatum

22.02.1990

Norm

HGB §377 B
WeinG §18

Rechtssatz

Zur Rügepflicht des Weinhändlers, der von einem anderen, nachträglich deswegen gemäß Paragraph 18, WeinG bestraften Weinhändler verfälschten Wein kauft, sowie zum Begriff der Arglist im Paragraph 377, Absatz 5, HGB.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 203/66
    Entscheidungstext OGH 21.12.1966 6 Ob 203/66
    Veröff: EvBl 1967/239 S 298
  • 7 Ob 26/70
    Entscheidungstext OGH 25.02.1970 7 Ob 26/70
    nur: Zum Begriff der Arglist im § 377 Abs 5 HGB. (T1) Veröff: SZ 43/53
  • 8 Ob 677/88
    Entscheidungstext OGH 22.02.1990 8 Ob 677/88
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Hier: Keine Rügepflicht für Weingutsbesitzer. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0062505

Dokumentnummer

JJR_19661221_OGH0002_0060OB00203_6600000_001

Rechtssatz für 7Ob714/80 5Ob696/81 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0018747

Geschäftszahl

7Ob714/80; 5Ob696/81; 6Ob542/88 (6Ob543/88); 8Ob677/88

Entscheidungsdatum

22.02.1990

Norm

ABGB §932 IId
ABGB §932 V
ABGB §1167
  1. ABGB § 932 heute
  2. ABGB § 932 gültig ab 01.01.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 175/2021
  3. ABGB § 932 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2001
  4. ABGB § 932 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 932 heute
  2. ABGB § 932 gültig ab 01.01.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 175/2021
  3. ABGB § 932 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2001
  4. ABGB § 932 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 1167 heute
  2. ABGB § 1167 gültig ab 01.01.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2001
  3. ABGB § 1167 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Hinsichtlich nicht verbesserungsfähiger Mängel kommt begrifflich eine Verbesserung nicht in Betracht, sie könnten nur andere Gewährleistungsansprüche als den erhobenen Verbesserungsanspruch rechtfertigen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 714/80
    Entscheidungstext OGH 11.12.1980 7 Ob 714/80
  • 5 Ob 696/81
    Entscheidungstext OGH 02.03.1982 5 Ob 696/81
    Auch; Beisatz: Preisminderung oder Wandlung (T1) Veröff: JBl 1984,147 = SZ 55/27
  • 6 Ob 542/88
    Entscheidungstext OGH 24.03.1988 6 Ob 542/88
    Auch
  • 8 Ob 677/88
    Entscheidungstext OGH 22.02.1990 8 Ob 677/88
    Auch; Beisatz: Hier: Wandlung (mit Diäthylenglykol versetzter Wein). (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0018747

Dokumentnummer

JJR_19801211_OGH0002_0070OB00714_8000000_001

Rechtssatz für 8Ob677/88

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0018685

Geschäftszahl

8Ob677/88

Entscheidungsdatum

22.02.1990

Norm

ABGB §932 IIIa
ABGB §932 IIIb
  1. ABGB § 932 heute
  2. ABGB § 932 gültig ab 01.01.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 175/2021
  3. ABGB § 932 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2001
  4. ABGB § 932 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 932 heute
  2. ABGB § 932 gültig ab 01.01.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 175/2021
  3. ABGB § 932 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2001
  4. ABGB § 932 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Die Rückabwicklung ist nicht Voraussetzung, sondern Folge der Wandlung. Das Wandlungsbegehren setzt die Erklärung der Beitschaft zur Wertvergütung wegen Rückgabeunmöglichkeit nicht voraus.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 677/88
    Entscheidungstext OGH 22.02.1990 8 Ob 677/88
    Veröff: ecolex 1990,282

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0018685

Dokumentnummer

JJR_19900222_OGH0002_0080OB00677_8800000_001

Rechtssatz für 5Ob728/82 1Ob638/83 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0018710

Geschäftszahl

5Ob728/82; 1Ob638/83; 2Ob660/86; 7Ob573/88; 8Ob677/88; 1Ob561/91; 7Ob251/02s; 3Ob70/15p

Entscheidungsdatum

20.05.2015

Norm

ABGB §932 IIIe
ABGB §934
ABGB §1167
  1. ABGB § 932 heute
  2. ABGB § 932 gültig ab 01.01.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 175/2021
  3. ABGB § 932 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2001
  4. ABGB § 932 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 1167 heute
  2. ABGB § 1167 gültig ab 01.01.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2001
  3. ABGB § 1167 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Bei Wandlung hat die nach bereicherungsrechtlichen Grundsätzen Zug um Zug vorzunehmende Rückstellung des auf Grund des aufgehobenen Vertrages beiderseits Geleisteten dann, wenn die Rückstellung in natura nicht möglich ist, durch Zahlung eines der erhaltenen Leistung angemessenen Entgelts zu geschehen (Hier: Reiseveranstaltung).

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 728/82
    Entscheidungstext OGH 12.10.1982 5 Ob 728/82
  • 1 Ob 638/83
    Entscheidungstext OGH 01.06.1983 1 Ob 638/83
    Veröff: HS XIV/XV/10
  • 2 Ob 660/86
    Entscheidungstext OGH 14.10.1986 2 Ob 660/86
    Auch
  • 7 Ob 573/88
    Entscheidungstext OGH 30.06.1988 7 Ob 573/88
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Rückabwicklung nach bereicherungsrechtlichen Grundsätzen; der zur Vertragsaufhebung Berechtigte wird regelmäßig erst mit der Kenntnis des Aufhebungsgrundes zum unredlichen Besitzer. (T1); Veröff: SZ 61/162
  • 8 Ob 677/88
    Entscheidungstext OGH 22.02.1990 8 Ob 677/88
    Auch; Beisatz: Hier: Das Zug - um - Zug - Prinzip gilt nur für die Rückabwicklung, nicht aber für die Rechtsgestaltung "Wandlung". (T2); Veröff: ecolex 1990,282
  • 1 Ob 561/91
    Entscheidungstext OGH 24.04.1991 1 Ob 561/91
    Ähnlich; nur: Rückabwicklung nach bereicherungsrechtlichen Grundsätzen. (T3); Veröff: JBl 1991,791
  • 7 Ob 251/02s
    Entscheidungstext OGH 13.11.2002 7 Ob 251/02s
    Auch; Beis wie T1
  • 3 Ob 70/15p
    Entscheidungstext OGH 20.05.2015 3 Ob 70/15p
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0018710

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.08.2015

Dokumentnummer

JJR_19821012_OGH0002_0050OB00728_8200000_001

Rechtssatz für 6Ob639/88 8Ob677/88 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0018593

Geschäftszahl

6Ob639/88; 8Ob677/88; 2Ob280/04x; 6Ob134/08m; 4Ob80/12m; 8Ob56/21z; 6Ob66/22g

Entscheidungsdatum

14.09.2022

Norm

ABGB §932
  1. ABGB § 932 heute
  2. ABGB § 932 gültig ab 01.01.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 175/2021
  3. ABGB § 932 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2001
  4. ABGB § 932 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Selbst wenn der Erwerber nach Erlangung der Kenntnis vom Mangel eine Verfügung vorgenommen hätte, welche die Rückstellung unmöglich macht, oder wenn er die Rückstellung sonst schuldhaft vereitelt, so kann er dennoch wandeln, muss aber allenfalls wegen seines Verschuldens Ersatz leisten.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 639/88
    Entscheidungstext OGH 10.11.1988 6 Ob 639/88
    Veröff: SZ 61/238 = RdW 1989,96 = JBl 1989,241 (dazu Czermak WBl 1989,87) = ÖBA 1989,627
  • 8 Ob 677/88
    Entscheidungstext OGH 22.02.1990 8 Ob 677/88
    Auch; Beisatz: Wenn die klagende Partei zufolge Weiterveräußerung des Weines zu dessen Rückgabe nicht in der Lage ist, besteht zwar grundsätzlich - die Verwertbarkeit des Weines vorausgesetzt - ein Wertvergütungsanspruch des Beklagten; dieser nimmt der klagenden Partei aber eben nicht den Wandlungsanspruch und steht daher dem Klagebegehren - das Leistungsbegehren enthält auch ein Rechtsgestaltungsbegehren auf Wandlung - nicht entgegen. (T1)
    Veröff: ecolex 1990,282
  • 2 Ob 280/04x
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 2 Ob 280/04x
  • 6 Ob 134/08m
    Entscheidungstext OGH 07.07.2008 6 Ob 134/08m
    Auch; Beisatz: Der Umstand, dass der Kaufgegenstand nicht zurückgegeben werden kann, schließt die Wandlung als solche nicht aus, sondern führt nur dazu, dass dessen Wert vom Anspruch auf Rückzahlung des Kaufpreises abzuziehen ist. (T2)
    Beisatz: Im Hinblick auf die ausdrückliche Weigerung des Beklagten, Gewährleistungsansprüche des Klägers zu erfüllen, liegt in der Weiterveräußerung des Gebrauchtwagens kein stillschweigender Verzicht auf die Wandlung. (T3)
  • 4 Ob 80/12m
    Entscheidungstext OGH 10.07.2012 4 Ob 80/12m
    Auch; Beis wie T2
  • 8 Ob 56/21z
    Entscheidungstext OGH 26.05.2021 8 Ob 56/21z
    Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Infolge Wandlung ist vom Anspruch des Klägers auf Rückzahlung des Kaufpreises der objektive Wert der nicht mehr rückstellbaren mangelhaften Sache im Zeitpunkt der Veräußerung abzuziehen. (T4)
    Beisatz: Hier: Für eine Rückabwicklung der empfangenen Leistung kommen theoretisch im Weiterverkaufsfall zwei Möglichkeiten in Frage,
    a) die Anrechnung des erzielten Weiterverkaufspreises (bzw des objektiven Zeitwerts im Zeitpunkt des Weiterverkaufs, wenn dieser abweicht) zuzüglich eines angemessenen Benützungsentgelts,
    b) die Anrechnung des objektiven Werts der mangelhaften Sache im Zeitpunkt des rückabzuwickelnden Ankaufs (RS0016360 [T4]).
    In der Variante a) entspricht die Herausgabe des Zeitwerts des weiterveräußerten Fahrzeugs in Geld der ursprünglich gebotenen Naturalrückstellung in jenem Zustand, in dem es sich im Zeitpunkt der Wandlung befindet. Hat der Käufer durch Benützung den Kilometerstand erhöht und damit typischerweise den Zeitwert des Fahrzeugs vermindert, ist diese Abwertung dem Verkäufer nicht zuzurechnen, sondern der Vorteil des Käufers – so wie bei Naturalrückgabe – angemessen zu vergüten.
    Ihre Grenze nach oben findet diese Anrechnung aber jedenfalls im objektiven Wert der verkauften Sache, weil der Verkäufer aus dem Titel der Rückabwicklung nicht bereichert werden soll, sondern nicht mehr zurückerhalten kann, als er ursprünglich geleistet hat.
    In der Variante b), die dem Standpunkt der Revisionswerber und der dargestellten herrschenden Rechtsprechung entspricht, erhält der Verkäufer mit dem objektiven Wert der Sache im Verkaufszeitpunkt bereits das volle Äquivalent seiner erbrachten Leistung zurück. Hier bleibt für die zusätzliche Anrechnung eines Vorteils des Käufers kein Raum. (T5)
  • 6 Ob 66/22g
    Entscheidungstext OGH 14.09.2022 6 Ob 66/22g
    Vgl; Beisatz: Hier: Auch durch die Euthanasierung eines Pferdes wäre das Wandlungsrecht nicht gefährdet und eine unterbliebene Rückgabe ohne Auswirkung auf den Zahlungsanspruch. (T6)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0018593

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.10.2022

Dokumentnummer

JJR_19881110_OGH0002_0060OB00639_8800000_002

Rechtssatz für 1Ob274/50; 2Ob297/52; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0043304

Geschäftszahl

1Ob274/50; 2Ob297/52; 1Ob736/52; 1Ob303/53; 3Ob677/54; 8Ob190/64; 8Ob13/65; 5Ob136/66; 6Ob235/67; 6Ob263/67; 8Ob208/67; 6Ob278/67; 8Ob301/67; 2Ob281/67; 5Ob257/67; 6Ob243/68; 6Ob278/68; 6Ob314/68; 2Ob326/68; 3Ob348/68; 4Ob9/69; 6Ob35/69; 6Ob83/69; 2Ob86/69; 6Ob150/69; 6Ob152/69; 6Ob188/69; 1Ob47/71; 1Ob108/71; 1Ob124/71; 3Ob92/71 (3Ob93/71; 3Ob94/71; 3Ob110/71-3Ob112/71); 1Ob234/71; 1Ob328/71; 1Ob8/72; 2Ob440/70; 3Ob49/72; 7Ob143/72; 8Ob246/72; 7Ob24/73; 6Ob100/73; 1Ob77/73; 3Ob164/73; 3Ob59/73; 3Ob169/73 (3Ob178/73); 1Ob189/73; 7Ob230/73; 7Ob12/74 (7Ob13/74); 7Ob31/74; 3Ob63/74; 5Ob77/74; 7Ob96/74 (7Ob97/74); 3Ob142/74; 3Ob197/74; 3Ob66/74; 3Ob125/75; 1Ob155/75 (1Ob156/75); 6Ob113/75; 3Ob226/75; 1Ob505/76; 1Ob219/75; 4Ob80/75; 7Ob540/76; 3Ob525/76; 7Ob542/76; 7Ob567/76 (7Ob568/76); 7Ob595/76; 7Ob563/76; 1Ob662/76; 3Ob517/76; 7Ob58/76; 7Ob821/76; 7Ob20/77; 1Ob549/77; 1Ob589/77 (1Ob590/77); 4Ob114/77; 3Ob669/77; 3Ob524/78; 7Ob4/78; 3Ob501/78; 5Ob546/78 (5Ob547/78); 3Ob606/78; 8Ob188/78; 8Ob17/79; 3Ob532/79; 8Ob138/79; 7Ob775/79; 8Ob132/79 (8Ob133/79); 3Ob558/79; 1Ob584/80; 7Ob507/81; 3Ob636/80; 5Ob537/81; 6Ob509/81; 6Ob786/80; 8Ob55/82; 5Ob640/82; 6Ob872/82; 4Ob527/83 (4Ob528/83); 6Ob604/83; 6Ob641/84; 1Ob598/87; 7Ob629/87; 7Ob731/87; 7Ob526/89; 10ObS35/89; 3Ob3/89; 8Ob677/88; 3Ob509/90 (3Ob510/90); 3Ob551/90; 10ObS170/90; 10ObS330/91; 10ObS340/91; 10ObS265/94; 3Ob547/95; 9ObA10/96; 10ObS154/97p; 8ObA2344/96f; 10ObS105/99k; 8Ob115/02y; 8ObA157/02z; 7Ob267/02v; 3Ob287/03g; 3Ob292/05w; 2Ob55/07t; 5Ob193/08f; 3Ob48/10w; 9ObA30/10t; 10Ob50/11t; 16Ok10/13; 5Ob81/14v; 10ObS47/15g; 7Ob164/15s; 7Ob33/16b; 7Ob93/17b; 7Ob25/17b; 1Ob248/22k; 10ObS126/22k; 6Ob67/24g; 9Ob64/25i

Entscheidungsdatum

25.06.2025

Norm

ZPO §503 Z4 E4b
  1. ZPO § 503 heute
  2. ZPO § 503 gültig ab 01.08.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Feststellungsmängel bilden nicht den Revisionsgrund des Paragraph 503, Ziffer 2, ZPO, sondern können nur mit dem Revisionsgrund nach Paragraph 503, Ziffer 4, ZPO geltend gemacht werden.

Anmerkung

Anm: Dieser Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen. September 2020

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 274/50
    Entscheidungstext OGH 31.05.1950 1 Ob 274/50
    Veröff: SZ 23/175
  • 2 Ob 297/52
    Entscheidungstext OGH 17.04.1952 2 Ob 297/52
  • 1 Ob 736/52
    Entscheidungstext OGH 17.09.1952 1 Ob 736/52
  • 1 Ob 303/53
    Entscheidungstext OGH 29.05.1953 1 Ob 303/53
  • 3 Ob 677/54
    Entscheidungstext OGH 27.10.1954 3 Ob 677/54
  • 8 Ob 190/64
    Entscheidungstext OGH 13.07.1964 8 Ob 190/64
  • 8 Ob 13/65
    Entscheidungstext OGH 02.02.1965 8 Ob 13/65
    Beisatz: Auf unrichtiger rechtlicher Beurteilung beruhender Feststellungsmangel. (T1)
  • 5 Ob 136/66
    Entscheidungstext OGH 12.05.1966 5 Ob 136/66
    Veröff: RZ 1966,165
  • 6 Ob 235/67
    Entscheidungstext OGH 21.09.1967 6 Ob 235/67
  • 6 Ob 263/67
    Entscheidungstext OGH 04.10.1967 6 Ob 263/67
  • 8 Ob 208/67
    Entscheidungstext OGH 17.10.1967 8 Ob 208/67
  • 6 Ob 278/67
    Entscheidungstext OGH 18.10.1967 6 Ob 278/67
  • 8 Ob 301/67
    Entscheidungstext OGH 07.11.1967 8 Ob 301/67
    Vgl
  • 2 Ob 281/67
    Entscheidungstext OGH 10.11.1967 2 Ob 281/67
  • 5 Ob 257/67
    Entscheidungstext OGH 13.12.1967 5 Ob 257/67
  • 6 Ob 243/68
    Entscheidungstext OGH 09.10.1968 6 Ob 243/68
  • 6 Ob 278/68
    Entscheidungstext OGH 23.10.1968 6 Ob 278/68
  • 6 Ob 314/68
    Entscheidungstext OGH 27.11.1968 6 Ob 314/68
  • 2 Ob 326/68
    Entscheidungstext OGH 28.11.1968 2 Ob 326/68
  • 3 Ob 348/68
    Entscheidungstext OGH 08.01.1969 3 Ob 348/68
  • 4 Ob 9/69
    Entscheidungstext OGH 11.02.1969 4 Ob 9/69
  • 6 Ob 35/69
    Entscheidungstext OGH 19.02.1969 6 Ob 35/69
  • 6 Ob 83/69
    Entscheidungstext OGH 23.04.1969 6 Ob 83/69
  • 2 Ob 86/69
    Entscheidungstext OGH 13.05.1969 2 Ob 86/69
  • 6 Ob 150/69
    Entscheidungstext OGH 02.07.1969 6 Ob 150/69
  • 6 Ob 152/69
    Entscheidungstext OGH 23.07.1969 6 Ob 152/69
  • 6 Ob 188/69
    Entscheidungstext OGH 17.09.1969 6 Ob 188/69
  • 1 Ob 47/71
    Entscheidungstext OGH 29.04.1971 1 Ob 47/71
  • 1 Ob 108/71
    Entscheidungstext OGH 29.04.1971 1 Ob 108/71
  • 1 Ob 124/71
    Entscheidungstext OGH 13.05.1971 1 Ob 124/71
  • 3 Ob 92/71
    Entscheidungstext OGH 06.10.1971 3 Ob 92/71
  • 1 Ob 234/71
    Entscheidungstext OGH 28.10.1971 1 Ob 234/71
  • 1 Ob 328/71
    Entscheidungstext OGH 17.12.1971 1 Ob 328/71
  • 1 Ob 8/72
    Entscheidungstext OGH 16.02.1972 1 Ob 8/72
  • 2 Ob 440/70
    Entscheidungstext OGH 14.03.1972 2 Ob 440/70
  • 3 Ob 49/72
    Entscheidungstext OGH 18.05.1972 3 Ob 49/72
  • 7 Ob 143/72
    Entscheidungstext OGH 28.06.1972 7 Ob 143/72
  • 8 Ob 246/72
    Entscheidungstext OGH 09.01.1973 8 Ob 246/72
  • 7 Ob 24/73
    Entscheidungstext OGH 21.03.1973 7 Ob 24/73
  • 6 Ob 100/73
    Entscheidungstext OGH 24.04.1973 6 Ob 100/73
  • 1 Ob 77/73
    Entscheidungstext OGH 23.05.1973 1 Ob 77/73
  • 3 Ob 164/73
    Entscheidungstext OGH 11.09.1973 3 Ob 164/73
  • 3 Ob 59/73
    Entscheidungstext OGH 25.09.1973 3 Ob 59/73
  • 3 Ob 169/73
    Entscheidungstext OGH 09.10.1973 3 Ob 169/73
  • 1 Ob 189/73
    Entscheidungstext OGH 24.10.1973 1 Ob 189/73
  • 7 Ob 230/73
    Entscheidungstext OGH 19.12.1973 7 Ob 230/73
  • 7 Ob 12/74
    Entscheidungstext OGH 07.03.1974 7 Ob 12/74
    Beis wie T1
  • 7 Ob 31/74
    Entscheidungstext OGH 07.03.1974 7 Ob 31/74
  • 3 Ob 63/74
    Entscheidungstext OGH 23.04.1974 3 Ob 63/74
  • 5 Ob 77/74
    Entscheidungstext OGH 29.05.1971 5 Ob 77/74
  • 7 Ob 96/74
    Entscheidungstext OGH 27.06.1974 7 Ob 96/74
  • 3 Ob 142/74
    Entscheidungstext OGH 30.08.1974 3 Ob 142/74
  • 3 Ob 197/74
    Entscheidungstext OGH 05.11.1974 3 Ob 197/74
  • 3 Ob 66/74
    Entscheidungstext OGH 28.01.1975 3 Ob 66/74
  • 3 Ob 125/75
    Entscheidungstext OGH 10.06.1975 3 Ob 125/75
  • 1 Ob 155/75
    Entscheidungstext OGH 27.08.1975 1 Ob 155/75
  • 6 Ob 113/75
    Entscheidungstext OGH 06.11.1975 6 Ob 113/75
  • 3 Ob 226/75
    Entscheidungstext OGH 09.12.1975 3 Ob 226/75
  • 1 Ob 505/76
    Entscheidungstext OGH 28.01.1976 1 Ob 505/76
  • 1 Ob 219/75
    Entscheidungstext OGH 04.02.1976 1 Ob 219/75
  • 4 Ob 80/75
    Entscheidungstext OGH 17.02.1976 4 Ob 80/75
  • 7 Ob 540/76
    Entscheidungstext OGH 18.03.1976 7 Ob 540/76
  • 3 Ob 525/76
    Entscheidungstext OGH 30.03.1976 3 Ob 525/76
  • 7 Ob 542/76
    Entscheidungstext OGH 01.04.1976 7 Ob 542/76
  • 7 Ob 567/76
    Entscheidungstext OGH 29.04.1976 7 Ob 567/76
    Veröff: ImmZ 1977,43
  • 7 Ob 595/76
    Entscheidungstext OGH 24.06.1976 7 Ob 595/76
  • 7 Ob 563/76
    Entscheidungstext OGH 24.06.1976 7 Ob 563/76
  • 1 Ob 662/76
    Entscheidungstext OGH 14.09.1976 1 Ob 662/76
  • 3 Ob 517/76
    Entscheidungstext OGH 20.09.1976 3 Ob 517/76
  • 7 Ob 58/76
    Entscheidungstext OGH 04.11.1976 7 Ob 58/76
  • 7 Ob 821/76
    Entscheidungstext OGH 13.01.1977 7 Ob 821/76
  • 7 Ob 20/77
    Entscheidungstext OGH 14.04.1977 7 Ob 20/77
  • 1 Ob 549/77
    Entscheidungstext OGH 27.04.1977 1 Ob 549/77
  • 1 Ob 589/77
    Entscheidungstext OGH 22.06.1977 1 Ob 589/77
  • 4 Ob 114/77
    Entscheidungstext OGH 27.09.1977 4 Ob 114/77
  • 3 Ob 669/77
    Entscheidungstext OGH 10.01.1978 3 Ob 669/77
  • 3 Ob 524/78
    Entscheidungstext OGH 21.02.1978 3 Ob 524/78
  • 7 Ob 4/78
    Entscheidungstext OGH 02.03.1978 7 Ob 4/78
  • 3 Ob 501/78
    Entscheidungstext OGH 14.03.1978 3 Ob 501/78
  • 5 Ob 546/78
    Entscheidungstext OGH 23.05.1978 5 Ob 546/78
  • 3 Ob 606/78
    Entscheidungstext OGH 04.07.1978 3 Ob 606/78
  • 8 Ob 188/78
    Entscheidungstext OGH 21.11.1978 8 Ob 188/78
  • 8 Ob 17/79
    Entscheidungstext OGH 05.04.1979 8 Ob 17/79
  • 3 Ob 532/79
    Entscheidungstext OGH 13.06.1979 3 Ob 532/79
  • 8 Ob 138/79
    Entscheidungstext OGH 13.09.1979 8 Ob 138/79
  • 7 Ob 775/79
    Entscheidungstext OGH 07.11.1979 7 Ob 775/79
  • 8 Ob 132/79
    Entscheidungstext OGH 06.12.1979 8 Ob 132/79
  • 3 Ob 558/79
    Entscheidungstext OGH 23.01.1980 3 Ob 558/79
    Beisatz: Unrichtige Bezeichnung des Revisionsgrundes schadet nicht. (T2)
  • 1 Ob 584/80
    Entscheidungstext OGH 30.04.1980 1 Ob 584/80
  • 7 Ob 507/81
    Entscheidungstext OGH 29.01.1981 7 Ob 507/81
    Auch
  • 3 Ob 636/80
    Entscheidungstext OGH 25.02.1981 3 Ob 636/80
  • 5 Ob 537/81
    Entscheidungstext OGH 24.03.1981 5 Ob 537/81
  • 6 Ob 509/81
    Entscheidungstext OGH 01.07.1981 6 Ob 509/81
  • 6 Ob 786/80
    Entscheidungstext OGH 16.12.1981 6 Ob 786/80
    Vgl auch; Beisatz: Ob nach dem durch das Parteienvorbringen abgesteckten Prozessstoff einzelne Tatumstände wegen ihrer Erheblichkeit für die dem Urteilsspruch zugrunde liegenden Rechtsfolgen überhaupt oder einer näheren Feststellung bedürft hätten, ist eine Frage der rechtlichen Beurteilung. (T3)
  • 8 Ob 55/82
    Entscheidungstext OGH 29.04.1982 8 Ob 55/82
  • 5 Ob 640/82
    Entscheidungstext OGH 15.06.1982 5 Ob 640/82
  • 6 Ob 872/82
    Entscheidungstext OGH 20.01.1983 6 Ob 872/82
    Beis wie T2
  • 4 Ob 527/83
    Entscheidungstext OGH 22.03.1983 4 Ob 527/83
  • 6 Ob 604/83
    Entscheidungstext OGH 25.05.1984 6 Ob 604/83
  • 6 Ob 641/84
    Entscheidungstext OGH 26.09.1985 6 Ob 641/84
    Auch
  • 1 Ob 598/87
    Entscheidungstext OGH 24.06.1987 1 Ob 598/87
    Beis wie T1; Veröff: SZ 60/119
  • 7 Ob 629/87
    Entscheidungstext OGH 29.10.1987 7 Ob 629/87
  • 7 Ob 731/87
    Entscheidungstext OGH 21.01.1988 7 Ob 731/87
  • 7 Ob 526/89
    Entscheidungstext OGH 23.02.1989 7 Ob 526/89
    Auch
  • 10 ObS 35/89
    Entscheidungstext OGH 07.03.1989 10 ObS 35/89
    Veröff: SSV - NF 3/29
  • 3 Ob 3/89
    Entscheidungstext OGH 24.05.1989 3 Ob 3/89
    Beis wie T2
  • 8 Ob 677/88
    Entscheidungstext OGH 22.02.1990 8 Ob 677/88
  • 3 Ob 509/90
    Entscheidungstext OGH 25.04.1990 3 Ob 509/90
    Beis wie T2
  • 3 Ob 551/90
    Entscheidungstext OGH 11.07.1990 3 Ob 551/90
  • 10 ObS 170/90
    Entscheidungstext OGH 25.09.1990 10 ObS 170/90
  • 10 ObS 330/91
    Entscheidungstext OGH 26.11.1991 10 ObS 330/91
    Beis wie T1; Beis wie T2
  • 10 ObS 340/91
    Entscheidungstext OGH 10.12.1991 10 ObS 340/91
    Auch
  • 10 ObS 265/94
    Entscheidungstext OGH 06.12.1994 10 ObS 265/94
    Auch; Beisatz: Sie müssen bei Vorliegen einer gesetzmäßig angeführten Rechtsrüge von Amts wegen aufgegriffen werden. (T4)
  • 3 Ob 547/95
    Entscheidungstext OGH 28.06.1995 3 Ob 547/95
    Auch
  • 9 ObA 10/96
    Entscheidungstext OGH 31.01.1996 9 ObA 10/96
    Auch
  • 10 ObS 154/97p
    Entscheidungstext OGH 04.06.1997 10 ObS 154/97p
    Auch
  • 8 ObA 2344/96f
    Entscheidungstext OGH Verstärkter Senat 22.10.1998 8 ObA 2344/96f
    Verstärkter Senat; Auch; Beis wie T2; Veröff: SZ 71/175
  • 10 ObS 105/99k
    Entscheidungstext OGH 01.06.1999 10 ObS 105/99k
    Vgl; Beis wie T1
  • 8 Ob 115/02y
    Entscheidungstext OGH 02.07.2002 8 Ob 115/02y
    Auch
  • 8 ObA 157/02z
    Entscheidungstext OGH 08.08.2002 8 ObA 157/02z
    Auch; Beisatz: Die Frage, ob weitere Feststellungen zu treffen gewesen wären, ist eine Frage der rechtlichen Beurteilung. (T5)
  • 7 Ob 267/02v
    Entscheidungstext OGH 29.01.2003 7 Ob 267/02v
    Beis wie T5
  • 3 Ob 287/03g
    Entscheidungstext OGH 25.03.2004 3 Ob 287/03g
    Vgl auch
  • 3 Ob 292/05w
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 3 Ob 292/05w
    Auch; Beis wie T5; Veröff: SZ 2006/44
  • 2 Ob 55/07t
    Entscheidungstext OGH 17.12.2007 2 Ob 55/07t
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 5 Ob 193/08f
    Entscheidungstext OGH 13.01.2009 5 Ob 193/08f
    Vgl; Beisatz: Vermeintliche sekundäre Feststellungsmängel sind qualitativ der Rechtsrüge zuzuordnen. (T6)
    Veröff: SZ 2009/1
  • 3 Ob 48/10w
    Entscheidungstext OGH 28.04.2010 3 Ob 48/10w
  • 9 ObA 30/10t
    Entscheidungstext OGH 22.12.2010 9 ObA 30/10t
  • 10 Ob 50/11t
    Entscheidungstext OGH 30.08.2011 10 Ob 50/11t
    Vgl auch
  • 16 Ok 10/13
    Entscheidungstext OGH 26.06.2014 16 Ok 10/13
    Auch
  • 5 Ob 81/14v
    Entscheidungstext OGH 30.06.2014 5 Ob 81/14v
    Auch; Beis wie T5
  • 10 ObS 47/15g
    Entscheidungstext OGH 19.05.2015 10 ObS 47/15g
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 7 Ob 164/15s
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 164/15s
    Auch; Beis wie T5
  • 7 Ob 33/16b
    Entscheidungstext OGH 06.04.2016 7 Ob 33/16b
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 7 Ob 93/17b
    Entscheidungstext OGH 14.06.2017 7 Ob 93/17b
    Auch
  • 7 Ob 25/17b
    Entscheidungstext OGH 05.07.2017 7 Ob 25/17b
    Auch
  • 1 Ob 248/22k
    Entscheidungstext OGH 20.12.2022 1 Ob 248/22k
  • 10 ObS 126/22k
    Entscheidungstext OGH 17.01.2023 10 ObS 126/22k
    Vgl; Beis wie T4; Beis wie T6
  • 6 Ob 67/24g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.04.2024 6 Ob 67/24g
    vgl; Beisatz: Hier: Fehlende Feststellungen über den Temperaturbereich eines Thermofensters (Dieselskandal). (T7)
  • 9 Ob 64/25i
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.06.2025 9 Ob 64/25i

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0043304

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.10.2025

Dokumentnummer

JJR_19500531_OGH0002_0010OB00274_5000000_002

Rechtssatz für 1Ob169/58; 3Ob92/76; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0018982

Geschäftszahl

1Ob169/58; 3Ob92/76; 1Ob800/76; 1Ob782/79; 1Ob615/80; 5Ob552/81 (5Ob553/81); 7Ob604/82; 5Ob57/82; 2Ob553/83 (2Ob554/83); 5Ob2/83; 8Ob579/86; 3Ob535/87; 8Ob677/88; 1Ob536/90; 7Ob603/91; 1Ob545/92; 7Ob1585/94; 1Ob573/95; 7Ob2129/96f; 8Ob2350/96p; 1Ob2005/96a; 5Ob504/96 (5Ob505/96); 1Ob231/98x; 7Ob82/99f; 1Ob122/99v; 3Ob150/02h; 8Ob59/12b; 5Ob53/12y; 7Ob103/14v; 3Ob153/16w; 3Ob142/16b; 3Ob180/16s; 4Ob202/16h; 7Ob12/17s; 3Ob105/17p; 7Ob70/23d; 3Ob40/23p; 5Ob99/23d; 2Ob122/23i; 10Ob49/23p; 9Ob26/23y; 9Ob96/24v; 1Ob166/25f; 2Ob210/25h

Entscheidungsdatum

26.02.2026

Norm

ABGB §933 II
  1. ABGB § 933 heute
  2. ABGB § 933 gültig ab 01.01.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 175/2021
  3. ABGB § 933 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2001
  4. ABGB § 933 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Die Gewährleistungsfrist beginnt mit der körperlichen Übergabe zu laufen. Der Beginn des Laufes der Gewährleistungsfristen wird nicht dadurch hinausgeschoben, dass im angegebenen Zeitpunkt der Ablieferung die Entdeckung des Mangels noch nicht möglich war.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 169/58
    Entscheidungstext OGH 14.05.1958 1 Ob 169/58
  • 3 Ob 92/76
    Entscheidungstext OGH 11.08.1976 3 Ob 92/76
    nur: Die Gewährleistungsfrist beginnt mit der körperlichen Übergabe zu laufen. (T1)
  • 1 Ob 800/76
    Entscheidungstext OGH 19.01.1977 1 Ob 800/76
    nur T1; Veröff: SZ 50/5
  • 1 Ob 782/79
    Entscheidungstext OGH 09.01.1980 1 Ob 782/79
    nur T1
  • 1 Ob 615/80
    Entscheidungstext OGH 12.11.1980 1 Ob 615/80
    nur T1; Beisatz: Nicht erst mit der bücherlichen Umschreibung. (T2)
  • 5 Ob 552/81
    Entscheidungstext OGH 28.04.1981 5 Ob 552/81
    Auch; nur T1; Beisatz: Es kommt darauf an, zu welchem Zeitpunkt der Käufer tatsächlich in die Lage versetzt wird, den Kaufgegenstand zu prüfen. (T3)
  • 7 Ob 604/82
    Entscheidungstext OGH 14.10.1982 7 Ob 604/82
    Auch; Veröff: SZ 55/151
  • 5 Ob 57/82
    Entscheidungstext OGH 18.01.1983 5 Ob 57/82
    Beisatz: Nicht erst im Zeitpunkt der Erkennbarkeit geheimer Mängel. (T4)
  • 2 Ob 553/83
    Entscheidungstext OGH 17.01.1984 2 Ob 553/83
    Auch
  • 5 Ob 2/83
    Entscheidungstext OGH 06.03.1984 5 Ob 2/83
  • 8 Ob 579/86
    Entscheidungstext OGH 09.10.1986 8 Ob 579/86
  • 3 Ob 535/87
    Entscheidungstext OGH 16.12.1987 3 Ob 535/87
    Auch; nur T1; Beisatz: Bei einem erst zu errichtenden oder im Bau befindlichen Haus beginnt die Gewährleistungsfrist mit der endgültigen Überlassung zum Gebrauch. (T5)
  • 8 Ob 677/88
    Entscheidungstext OGH 22.02.1990 8 Ob 677/88
    nur T1
  • 1 Ob 536/90
    Entscheidungstext OGH Verstärkter Senat 07.03.1990 1 Ob 536/90
    Verstärkter Senat; Beisatz: Letzteres gilt jedenfalls in den Fällen der dreijährigen Gewährleistungsfrist. (T6)
    Veröff: SZ 63/37 = EvBl 1990/129 S 599 = JBl 1990,648 (Reischauer)
  • 7 Ob 603/91
    Entscheidungstext OGH 19.12.1991 7 Ob 603/91
    Veröff: SZ 64/190 = EvBl 1992/52 S 234 = RdW 1992,307
  • 1 Ob 545/92
    Entscheidungstext OGH 18.03.1992 1 Ob 545/92
    Auch
  • 7 Ob 1585/94
    Entscheidungstext OGH 05.10.1994 7 Ob 1585/94
  • 1 Ob 573/95
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 573/95
    Auch; Beisatz: Hier: Übergabe des Werks. (T7)
  • 7 Ob 2129/96f
    Entscheidungstext OGH 17.07.1996 7 Ob 2129/96f
  • 8 Ob 2350/96p
    Entscheidungstext OGH 30.01.1997 8 Ob 2350/96p
    Auch; nur T1; Beisatz: Hat der Werkbesteller das Werk schlüssig, insbesondere durch dessen Nutzung übernommen, ist mit diesem Zeitpunkt der Beginn des Laufes der Gewährleistungsfrist anzunehmen. (T8)
  • 1 Ob 2005/96a
    Entscheidungstext OGH 25.02.1997 1 Ob 2005/96a
    Auch
  • 5 Ob 504/96
    Entscheidungstext OGH 14.10.1997 5 Ob 504/96
    Auch; Beis wie T4; Beisatz: Überlassung von Software. (T9)
    Veröff: SZ 70/202
  • 1 Ob 231/98x
    Entscheidungstext OGH 19.01.1999 1 Ob 231/98x
  • 7 Ob 82/99f
    Entscheidungstext OGH 09.06.1999 7 Ob 82/99f
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 1 Ob 122/99v
    Entscheidungstext OGH 29.06.1999 1 Ob 122/99v
    Auch; Beisatz: Insofern besondere Sacheigenschaften nicht zugesichert wurden, kommt es nicht auf die Erkennbarkeit des Mangels an. (T10)
  • 3 Ob 150/02h
    Entscheidungstext OGH 24.06.2003 3 Ob 150/02h
    nur T1; Beis wie T6
  • 8 Ob 59/12b
    Entscheidungstext OGH 28.06.2012 8 Ob 59/12b
  • 5 Ob 53/12y
    Entscheidungstext OGH 09.08.2012 5 Ob 53/12y
    Vgl; Ähnlich Beis wie T10; Beisatz: Der Fristbeginn der dreijährigen Verjährungsfrist des § 933 ABGB wird bei Zusicherung bestimmter Eigenschaften, deren Nichtvorliegen erst in späterer Zeit erkannt wird, auf den Zeitpunkt der Mangelerkennbarkeit hinausgeschoben. (T11)
  • 7 Ob 103/14v
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 103/14v
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11
  • 3 Ob 153/16w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 3 Ob 153/16w
    Auch
  • 3 Ob 142/16b
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 3 Ob 142/16b
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11
  • 3 Ob 180/16s
    Entscheidungstext OGH 13.12.2016 3 Ob 180/16s
    Vgl; Beis wie T11
  • 4 Ob 202/16h
    Entscheidungstext OGH 20.12.2016 4 Ob 202/16h
    Beis wie T10; Beis wie T11
  • 7 Ob 12/17s
    Entscheidungstext OGH 17.05.2017 7 Ob 12/17s
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11
  • 3 Ob 105/17p
    Entscheidungstext OGH 20.09.2017 3 Ob 105/17p
    Vgl; Beis wie T11
  • 7 Ob 70/23d
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 28.06.2023 7 Ob 70/23d
    Beisatz wie T10; Beisatz wie T11
  • 3 Ob 40/23p
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 06.09.2023 3 Ob 40/23p
    Beisatz: Hier: unzulässige Abschalteinrichtung iSd Art 5 Abs 2 VO 715/2007/EG (T12)
  • 5 Ob 99/23d
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 13.11.2023 5 Ob 99/23d
    Beisatz wie T10; Beisatz wie T11
  • 2 Ob 122/23i
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.10.2023 2 Ob 122/23i
    Beisatz wie T11
  • 10 Ob 49/23p
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 13.02.2024 10 Ob 49/23p
    Beisatz wie T10; Beisatz wie T11
  • 9 Ob 26/23y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.03.2024 9 Ob 26/23y
    Beisatz wie T11; Beisatz wie T12
  • 9 Ob 96/24v
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.10.2024 9 Ob 96/24v
    Beisatz wie T10; Beisatz wie T11
    Beisatz wie T12: Hier: Zur Frage, ob mit der generellen Beschreibung eines Fahrzeugs als konkrete Eigenschaften im Hinblick auf Schadstoffemissionen oder Grenzwerte zugesagt sind. (T13)
  • 1 Ob 166/25f
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 16.12.2025 1 Ob 166/25f
    Beisatz wie T10
    Beisatz wie T11: Hier: In der Verbesserung des Mangels einer unzulässigen Abschalteinrichtung (der "Umschaltlogik“) muss nicht auch die Zusicherung gelegen sein, dass keine andere unzulässige Abschalteinrichtung (kein unzulässiges "Thermofenster") mehr besteht ("Diesel-Abgasskandal"). (T14)
  • 2 Ob 210/25h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.02.2026 2 Ob 210/25h
    Beisatz wie T10; Beisatz wie T11
    Beisatz: Hier: Haltbarkeitsdauer einer Unterdachbahn, die nicht Gegenstand der Vertragsverhandlungen war. Die Entscheidung des Berufungsgerichtes, wonach eine der Lebensdauer der Dacheindeckung entsprechende Haltbarkeitsdauer gewöhnlich vorausgesetzt aber nicht zugesichert ist, ist nicht korrekturbedürftig. (T15)

Schlagworte

Verborgene Mängel, Diesel-Abgasskandal, Abschalteinrichtung, Thermofenster

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0018982

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.06.2026

Dokumentnummer

JJR_19580514_OGH0002_0010OB00169_5800000_001

Entscheidungstext 8Ob677/88

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

8Ob677/88

Entscheidungsdatum

22.02.1990

Anmerkung

E20404

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof.Dr.Griehsler als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Huber, Dr. Schwarz, Dr. Graf und Dr. Jelinek als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Lenz M*** Gutsweine Kommanditgesellschaft, nunmehr Sepp M*** Gutsweine KG, 3495 Rohrendorf bei Krems, vertreten durch Dr. Peter Wilhelm, Rechtsanwalt in Krems, wider die beklagte Partei Siegfried T***, Weingutbesitzer, Hauptstraße 9, 7152 Pamhagen, vertreten durch Dr. Karl Leutgeb, Rechtsanwalt in Wien, wegen restlicher S 2,075.206,80 sA, infolge Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgerichtes vom 24. Juni 1988, GZ 3 R 105/88-68, womit infolge Berufung der beklagten Partei das Urteil des Landesgerichtes Eisenstadt als Handelsgerichtes vom 23. Februar 1988, GZ 3 Cg 310/85-61, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

Spruch

Der Revision wird nicht Folge gegeben.

Der Beklagte ist schuldig, der klagenden Partei die mit S 19.772,78 bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens (einschließlich S 1.797,53 Umsatzsteuer) binnen 14 Tagen bei sonstiger Exekution zu ersetzen.

Text

Entscheidungsgründe:

Die klagende Partei begehrte die Rückzahlung des dem Beklagten für 147.218 Liter Wein bezahlten Kaufpreises von S 2,115.000, weil der Wein Diäthylenglykol enthalten habe und unverwendbar gewesen sei. Die Lieferung sei innerhalb von sechs Monaten vor der Einbringung der Klage direkt vom Keller des Beklagten in Pamhagen nach Köln zum Abnehmer der klagenden Partei, der A*** und Cie Gesellschaft mbH erfolgt. Sofort nach Kenntnis habe die klagende Partei den - bis dahin geheimen - Mangel gerügt. Im Rahmen der Gewährleistung habe sie dem deutschen Abnehmer den Wein in vollem Umfang vergüten müssen, der Beklagte habe jedoch seinerseits jegliche Gewährleistung mit der Begründung abgelehnt, der Wein sei in Ordnung. Mit Diäthylenglykol versetzter Wein sei aber nicht verkehrsfähig und daher wertlos. Das Klagebegehren werde auf den Titel der Gewährleistung (Wandlungsanspruch, Preisminderungsanspruch) sowie auf alle sonst denkbaren Rechtsgründe gestützt.

Der Beklagte beantragte die Abweisung der Klage, weil der von ihm gelieferte Wein nicht mit Diäthylenglykol versetzt gewesen sei. Die A*** und Cie Gesellschaft mbH habe den Wein zur Gänze verkauft und die Mängelrüge verspätet erhoben. Der Verkauf sei an die "G*** R*** GesmbH" erfolgt, so daß alle Ansprüche aus dem Vertrag auf diese übergegangen seien.

Das Erstgericht erkannte den Beklagten schuldig, der klagenden Partei den Betrag von S 2,075.206,80 sA zu bezahlen und wies das Mehrbegehren von S 39.793,20 ab. Es traf im wesentlichen folgende Sachverhaltsfeststellungen: Der vom Beklagten an die klagende Partei am 14. Jänner 1985 verkaufte und beim Beklagten in Pamhagen lagernde Wein wurde am 16. Februar 1985 nach Abnahme von Proben unter zollamtlichen Verschluß gelegt. Nach Erhalt der erforderlichen Zeugnisse und der Weingütesiegelbescheide G 86/85 bis G 89/85 wurde der Wein in Partien mit Fahrzeugen der klagenden Partei abgeholt und direkt zu deren Abnehmer, der A*** und Cie Gesellschaft mbH in Köln transportiert. Die Tanks der Fahrzeuge waren vorher leer und insbesondere befand sich in diesen kein Diäthylenglykol. Nach Einlangen der Weinpartien bei der Empfängerin wurden neuerlich Proben entnommen, sodann erfolgte die Lagerung in gereinigten Tanks. Ohne Beifügung von Diäthylenglykol erfolgte schließlich eine unvermischte Abfüllung. Der Vertrieb des Weines oblag der "G*** R*** GesmbH", einer Tochterfirma der Empfängerin. Bei einer im Rahmen des sogenannten "Weinskandals" erfolgten Überprüfung der amtlichen Reserveproben wurden bei den Proben G 86/85, G 87/85 und G 88/85, nicht jedoch bei der Probe G 89/85, mit Hilfe einer hochdruckflüssigkeitschromatographischen Methode weinfremde Glykole bzw. Diäthylenglykol festgestellt. Im Mai 1985 wurden bei der A*** und Cie Gesellschaft mbH in Gegenwart des Beklagten die Weinbestände aus der gegenständlichen Lieferung überprüft. Insgesamt waren noch ca. 60.000 Flaschen vorhanden. Es ging allgemein um den Vorwurf, daß in dem gelieferten Wein Diäthylenglykol enthalten gewesen sein soll und es wurde darüber gesprochen, ob der Beklagte bereit wäre, diesbezüglich einen Preisnachlaß zu gewähren oder Ersatzlieferungen zu leisten. Er lehnte dies jedoch generell ab. Eine neuerliche zweifache Untersuchung des vom Beklagten gelieferten - und auch anderen österreichischen, zum Teil auch nicht

österreichischen - Weines bei der A*** und Cie Gesellschaft mbH ergab, daß sich darin Diäthylenglykol befand, und zwar geringgradig auch in dem mit der Etikette G 89/85 versehenen Wein, worauf der gesamte Wein beschlagnahmt wurde. Am 21. Juni 1985 teilte die klagende Partei dem Beklagten mit, daß der bei ihm gelagerte, von ihm gelieferte und im einzelnen angeführte Wein sowie auch bereits an Kunden ausgelieferter Wein wegen unzulässigen Diäthylenglykolzusatzes mit einem Verkaufsverbot belegt wurde und dem Beklagten, der voll haftbar gemacht werde, versiegelte Gegenproben zur Verfügung stehen. Hierauf antwortete der Beklagte mit Schreiben vom 8. Juli 1985, es sei vollkommen unrichtig, daß der von ihm gelieferte, angeführte Wein mit Diäthylenglykol verseucht gewesen wäre, so daß er das Ansinnen, irgendwelche Gewährleistungspflichten oder Mängel zu bestätigen, ablehnen müsse. Die A*** und Cie Gesellschaft mbH gab der klagenden Partei mit Schreiben vom 18. Juli 1985 im einzelnen die aus deren Lieferung stammenden Mengen Weines bekannt, der wegen Zusatzes von Diäthylenglykol aus dem Handel gezogen werden mußte, und begehrte Ersatz aller dadurch erwachsenen Kosten (Abfüllung, Auslieferung, Rücknahme usw). Im Zuge folgender Verhandlungen schlossen die A*** und Cie Gesellschaft mbH und die klagende Partei einen Vergleich, wonach diese rund 450.000 Liter einwandfreien, noch nicht bezahlten Weines zurücknahm und an die A*** und Cie Gesellschaft mbH einen Betrag von DM 350.000 zur Abdeckung aller Ansprüche aus der Lieferung glykolhältigen Weines zahlen soll. Tatsächlich zahlte die klagende Partei dann einen Betrag von S 2,115.000. Eine richtige Berechnung hätte für die Gesamtlieferung von 147.218 Liter mit Diäthylenglykol versetzten Weines einen Gegenwert von S 2,075.206,80 ergeben. Dieser Wein war bereits beim Verlassen des Betriebes des Beklagten mit Diäthylenglykol kontaminiert.

In seiner rechtlichen Beurteilung erklärte das Erstgericht, der vom Beklagten an die klagende Partei verkaufte Wein habe wegen Zusatzes von Diäthylenglykol dem österreichischen Weingesetz nicht entsprochen, sei daher wertlos gewesen und habe von der A*** und Cie Gesellschaft mbH vernichtet bzw. von deren Kunden zurückgenommen werden müssen. Der Beklagte habe der klagenden Partei daher Gewähr zu leisten. Bei einer Gattungsschuld sei die Verbesserbarkeit gegeben, solange das fehlerhafte durch ein einwandfreies Stück ausgetauscht werden könne. Ein Wandlungsanspruch bestehe also nicht. Da der Beklagte das Ansinnen der klagenden Partei, Gewährleistungspflichten oder Mängel zu bestätigen, abgelehnt habe, stehe der klagenden Partei ein Preisminderungsanspruch zu, der mit dem vollen Kaufpreis von S 2,075.206,80 anzusetzen sei. Der Wein sei bis zum Abtransport in Fahrzeugen der klagenden Partei im Betrieb des Beklagten gelagert gewesen. Da eine zollamtliche Versiegelung am 16. Februar 1985 und bald danach auch sein Abtransport erfolgte, sei die Klagseinbringung am 2. August 1985 jedenfalls rechtzeitig gewesen.

Das Berufungsgericht hielt die Berufung des Beklagten aus rechtlichen Gründen nicht für gerechtfertigt. Auf Grund der Rüge des Berufungswerbers übernahm es Teile der über die obenstehende Sachverhaltswiedergabe hinausgehenden erstgerichtlichen Feststellungen nicht und weiters auch jene über die Zahlung des Betrages von S 2,115.000 durch die klagende Partei an die A*** und Cie Gesellschaft mbH nicht; vom Berufungswerber angestrebte weitere Feststellungen hielt es aus rechtlichen Gründen für entbehrlich. Ausdrücklich übernahm es nach Überprüfung der Beweiswürdigung des Erstgerichtes dessen Feststellungen über die Identität des vom Beklagten gelieferten Weines mit dem Wein, in welchem Diäthylenglykol festgestellt wurde. Der Ansicht der Rechtsrüge des Berufungswerbers, der Beginn der Gewährleistungsfrist sei mit der am 14. Jänner 1985 erfolgten Konkretisierung der Weinsorten anzusetzen, könne nicht gefolgt werden. Die bei beweglichen Sachen geltende 6-monatige Gewährleistungsfrist beginne gemäß Paragraph 933, Absatz eins, Satz 2 ABGB mit der Ablieferung. Das sei der Zeitpunkt, in dem der Erwerber den Gegenstand tatsächlich empfange und daher uneingeschränkt in der Lage sei, ihn auf seine Eigenschaften zu prüfen. Der Beginn der Gewährleistungsfrist sei daher nicht mit dem 14. Jänner 1985 als dem Tag des Kaufabschlusses, sondern mit jenem des Abtransportes, also nach dem 16. Februar 1985, anzusetzen. Demnach sei aber bei Einbringung der Klage die Gewährleistungsfrist noch nicht abgelaufen gewesen. Durch die Weiterveräußerung der Sache verliere der Erwerber seine Gewährleistungsansprüche nicht, diese gingen auch nicht ipso iure auf den Erwerber über. Eine an sich mögliche Zession der Gewährleistungsansprüche sei hier nicht behauptet worden. Beim Gattungskauf sei eine Verbesserung durch Nachlieferung qualitativ einwandfreier Stücke aus der Gattung möglich. Hier habe es der Beklagte aber im Mai 1986 abgelehnt, wegen des Diäthylenglykolgehaltes des Weines einen Preisnachlaß zu gewähren oder Ersatzlieferungen zu leisten. Auch mit Schreiben vom 8. Juli 1985 habe er das Ansinnen, irgendwelche Gewährleistungspflichten oder Mängel zu bestätigen, abgelehnt. Somit sei der klagenden Partei der Rücktritt vom Vertrag in Form der Wandlung innerhalb der Frist des Paragraph 933, ABGB zugestanden. Die allfällige Austauschbarkeit der Weine habe nicht zu einem endgültigen Verlust des Wandlungsanspruches geführt. Da die klagende Partei den Vertrag mit dem Beklagten bereits erfüllt gehabt habe, habe sie die Klage zur Geltendmachung des Wandlungsanspruches auf das Begehren der Rückzahlung des Entgelts beschränken können. Ihre Gegenverpflichtung habe sie nicht in den Urteilsantrag aufnehmen müssen, da das Zug-um-Zug-Prinzip nur für die Rückabwicklung, nicht aber für die Rechtsgestaltung "Wandlung" gelte.

Gegen die berufungsgerichtliche Entscheidung erhebt der Beklagte Revision mit dem Antrage, in Abänderung des angefochtenen Urteils das Klagebegehren abzuweisen; hilfsweise stellt er einen Aufhebungsantrag.

Unter dem Revisionsgrund der Aktenwidrigkeit wird gerügt, das Berufungsgericht hätte richtigerweise von einem Handelskauf und somit von einer Pflicht zur unverzüglichen Rüge ausgehen müssen. Damit wird aber eine im Rahmen der Rechtsrüge zu behandelnde Rechtsfrage aufgeworfen. Der Anfechtungsgrund des Paragraph 503, Absatz eins, Ziffer 3, aF ZPO liegt daher nicht vor.

Als Mangelhaftigkeit des Berufungsverfahrens rügt der Beklagte das Fehlen von Feststellungen zur Rechtzeitigkeit der Rüge beim vorliegenden Handelskauf. Tatsächlich sei der Wein auch von der A*** und Cie Gesellschaft mbH an die "G*** R*** GesmbH" weiterverkauft worden, so daß der klagenden Partei die Aktivlegitimation mangle. Die Nichtaufnahme der diesbezüglichen Beweise stelle einen Verfahrensmangel dar.

Diese Rüge von angeblichen Feststellungsmängeln ist aber ebenfalls der Rechtsrüge zuzuordnen und wird daher in diesem Rahmen zu behandeln sein.

In der Rechtsrüge wiederholt der Revisionswerber seinen Vorwurf, zur Frage des Beginnes der Gewährleistungsfrist, des Zeitpunktes des Überganges der alleinigen Verfügungsmacht über den Wein auf die klagende Partei sowie des Vorliegens eines Handelskaufes fehlten die entscheidenden Feststellungen. Auch bestehe ein eklatantes Mißverhältnis zwischen dem von ihm geforderten Betrag und jenem, welcher in dem zwischen der klagenden Partei und der A*** und Cie Gesellschaft mbH geschlossenen Vergleich festgelegt worden sei. Die diesem Vergleich angeschlossene Liste über beanstandeten bzw. zurückgenommenen Wein sei im Verfahren nicht vorgelegt worden. Es stehe auch nicht fest, in welcher Weise und mit welchem Erlös der beanstandete Wein verwertet worden sei. Die Feststellung, daß 60.000 Flaschen Weines vorhanden gewesen sein sollten, sei "aus dem Akteninhalt nicht nachvollziehbar". Auch die Feststellung, daß der Wein bei der A*** und Cie Gesellschaft mbH nicht nachbehandelt worden sei, widerspreche den Beweisergebnissen über Nachschwefelung, Schönungen und Zusatz von Sorbinsäure. Die A*** und Cie Gesellschaft mbH habe auch von der Firma P*** glykolhältigen Wein bezogen. Der - teilweise ganz geringe - Glykolgehalt könne keineswegs mit der nötigen Sichehreit auf Lieferungen des Beklagten zurückgeführt werden. Zum Gesamtvorgang der Auslieferung des Weines durch die A*** und Cie Gesellschaft mbH an deren Tochterfirma mangle es ebenfalls an Feststellungen. Die Übernahme des Weines durch die klagende Partei sei mit 14. Jänner 1985 erfolgt und in diesem Zeitpunkt habe die Pflicht zu seiner Prüfung bestanden. Daß der Beklagte das Ansinnen, irgendwelche Gewährleistungspflichten oder Mängel zu bestätigen, zum Ausdruck brachte, sei nicht als Ablehnung jeglicher Gewährleistungspflicht, insbesonders eines Austauschanspruches zu werten, vielmehr sei der Beklagte bei Stellung konkreter Angebote durchaus zum Austausch der mangelhaften Ware bereit gewesen; insoweit lägen Feststellungsmängel vor. Ein Rücktritt der klagenden Partei gemäß Paragraph 918, Absatz eins, ABGB sei nicht erfolgt und dem Beklagten sei auch keine Nachfrist zum Austausch der Ware gewährt worden, obschon er die Leistung nicht ernstlich und endgültig verweigert habe. Eine wirksame Mängelrüge bzw. ein wirksamer Vertragsrücktritt liege daher nicht vor. Da der Wein nicht mehr existiere - 95 % hievon seien verkauft worden -, sei eine Wandlung auch gar nicht möglich. Die klagende Partei habe von der A*** und Cie Gesellschaft mbH den Verkaufserlös eingenommen und wolle sich nun beim Beklagten als Gewährleistungsverpflichteten "ein zweites Mal bedienen". Da der Vergleich zwischen der klagenden Partei und der A*** und Cie Gesellschaft mbH am 6. September 1985 geschlossen, die Klage aber bereits am 2. August 1985 eingebracht worden sei, könne die Höhe des angeblichen Schadens zu diesem Zeitpunkt gar nicht bekannt gewesen sein. Es widerspreche den allgemeinen Rechtsgrundsätzen, dem durch Zahlung des Kaufpreises befriedigten (Weiter-)Verkäufer auch den Schutz von Gewährleistungsbestimmungen als Käufer zukommen zu lassen. Der Beklagte habe dem Berufungsgericht Etiketten zum Beweise dafür vorgelegt, daß er nach Schluß der Verhandlung in erster Instanz auf dem freien Markt in der Bundesrepublik Deutschland zwei Flaschen des beanstandeten Weines gekauft habe. Schließlich stehe auch gar nicht fest, ob der Vergleich tatsächlich erfüllt worden sei. Im Falle der Klagestattgebung sei die klagende Partei um jenen Betrag bereichert, den die A*** und Cie Gesellschaft mbH der klagenden Partei seinerzeit als Kaufpreis geleistet habe. Diesen Revisionsausführungen kann nicht gefolgt werden.

Rechtliche Beurteilung

Gemäß Paragraph 377, Absatz eins, HGB besteht eine unverzügliche Rügepflicht nur für den Handelskauf, der für beide Teile ein Handelsgeschäft ist. Das Vorliegen dieser Voraussetzungen hat der Beklagte in erster Instanz gar nicht behauptet. Er hat nicht nur der in der Klage bei seiner Parteienbezeichnung enthaltenen Anführung "Weingutbesitzer" nicht widersprochen. Im Gegenteil, er hat sich in sämtlichen Schriftsätzen erster Instanz (Klagebeantwortung ON 2, S 5 u. vorbereit. Schriftsätze ON 4, S 11 sowie ON 8 S 23) und auch noch in der Berufung selbst als "Weingutbesitzer" bezeichnet. Aus dieser Angabe ist aber die Kaufmannseigenschaft im Sinne der Paragraphen eins, ff HGB nicht abzuleiten. Gemäß Paragraph 3, Absatz eins, HGB finden nämlich die Vorschriften der Paragraphen eins und 2 HGB auf den Betrieb der Land- und Forstwirtschaft keine Anwendung. Unter Landwirtschaft ist die Bodennutzung zur Gewinnung organischer Erzeugnisse wie der Ackerbau, der Obstbau und der Weinbau, zu verstehen vergleiche Straube Kommentar zum Handelsgesetzbuch Rdz 6 zu Paragraph 3,). Auch die Behauptung, daß das vorliegende Kaufgeschäft in einem mit dem Landwirtschaftsbetrieb verbundenen, ins Handelsregister eingetragenen Unternehmen des Beklagten im Sinne des Paragraph 3, Absatz 2, HGB getätigt worden sei, wurde nicht aufgestellt.

Entgegen der Ansicht des Revisionswerbers liegen somit in diesem Zusammenhang keine Feststellungsmängel vor und die Vorinstanzen haben zum Gewährleistungsanspruch der Klägerin aus diesem Kaufgeschäft zu Recht nur auf die sechsmonatige Gewährleistungsfrist des Paragraph 933, ABGB, nicht aber auf Paragraph 377, HGB Bedacht genommen. Nach dieser Bestimmung beginnt der Fristenlauf für die Geltendmachung des Gewährleistungsanspruches mit der Ablieferung der Sache, das ist grundsätzlich die physische Übergabe vergleiche Reischauer in Rummel ABGB2 Rz 3, 3 a zu Paragraph 933,; Dittrich-Tades ABGB33 E 12 zu Paragraph 933,). Vorliegendenfalls wurde der an die klagende Partei verkaufte Wein nach Erledigung der zollamtlichen Formalitäten und Ausstellung der Weingütesiegelbescheide erst nach dem 16. Februar 1985 von der klagenden Partei beim Beklagten abgeholt und damit tatsächlich übergeben. Die Beanstandung der Ware durch die klagende Partei und selbst die Klageeinbringung am 2. August 1985 liegt somit innerhalb der sechsmonatigen Frist des Paragraph 933, ABGB, so daß die klagende Partei ihre Gewährleistungsansprüche grundsätzlich gewahrt hat. Auch der weitere Einwand, der klagenden Partei mangle zufolge Weiterverkaufes des Weines die Aktivlegitimation zur Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen, geht fehl, weil diese Ansprüche durch die Veräußerung der Sache grundsätzlich nicht ipso iure auf den Erwerber übergehen und eine Zession vom Beklagten nicht behauptet wurde. Es kann auch nicht im Sinne des Paragraph 863, ABGB auf einen Untergang der Gewährleistungsansprüche der Klägerin durch den etwa in der Weiterveräußerung der mangelhaften Ware liegenden Verzicht geschlossen werden, wie dies in SZ 42/180 erwogen wurde, weil hier die Weiterveräußerung der mangelhaften Ware und ihre Lieferung an den weiteren Abnehmer zu einem Zeitpunkt erfolgte, als der Klägerin der geheime Mangel noch nicht bekannt war. Aus diesem Grunde kann übrigens auch der Klägerin nicht vorgeworfen werden, daß sie die Zurückstellung der mangelhaften Ware in zurechenbarer Weise vereitelt und dadurch den Wandelungsanspruch verwirkt habe. Wenn die klagende Partei zufolge Weiterveräußerung des Weines zu dessen Rückgabe nicht in der Lage ist, besteht zwar grundsätzlich - die Verwertbarkeit des Weines vorausgesetzt - ein Wertvergütungsanspruch des Beklagten; dieser nimmt der klagenden Partei aber eben nicht den Wandlungsanspruch und steht daher dem Klagebegehren - das Leistungsbegehren enthält auch ein RechtsGestaltungsbegehren auf Wandlung (JBl 1989, 241, 243; Reischauer aaO Rz 13 zu Paragraph 933,) - nicht entgegen. Da es auch unerheblich ist, in welcher Weise der die Sache weiterveräußernde Gewährleistungsberechtigte die aus der Mangelhaftigkeit der Sache ihm gegenüber resultierenden Ansprüche seines weiteren Vertragspartners regelt, ist auf die diesbezüglichen Vereinbarungen der klagenden Partei mit ihrem Abnehmer, der A*** und Cie Gesellschaft mbH, ebensowenig einzugehen wie auf die Revisionsausführung, die Feststellung einer mangelnden Nachbehandlung des Weines bei der A*** und Cie Gesellschaft mbH widerspreche den Beweisergebnissen, denn diese Feststellung wurde vom Berufungsgericht nicht übernommen. Die Lösung dieser Frage gehört überdies ebenso wie jene, ob die A*** und Cie Gesellschaft mbH noch von anderen Firmen glykolhältigen Wein bezog, der vor dem Revisionsgericht unanfechtbaren Beweiswürdigung an. Die Revisionsbehauptung des Beklagten, seine Erklärung im Schreiben vom 8. Juli 1985 sei nicht als Ablehnung von Gewährleistungsansprüchen zu werten, ist unverständlich. In diesem Schreiben antwortete er der klagenden Partei, es sei vollkommen unrichtig, daß der von ihm gelieferte Wein mit Diäthylenglykol verseucht gewesen sei, so daß er das Ansinnen, irgendwelche Gewährleistungspflichten oder Mängel zu bestätigen, ablehnen müsse. Es bedarf keiner weiteren Erörterung, daß hierein eine völlige Ablehnung von Gewährleistungspflichten zum Ausdruck kommt. Zufolge dieser Ablehnung war die klagende Partei aber nach der Art des Mangels zur Wandlung berechtigt. Zwar ist bei Gattungsschulden, wie die Vorinstanzen darlegten, ein Austausch der Ware möglich; dieser wurde hier aber vom Beklagten abgelehnt. Da der gekaufte Wein zufolge Versetzung mit Diäthylenglykol nicht verkehrsfähig war und die Möglichkeit einer Behebung dieses Mangels selbst vom Beklagten gar nicht behauptet wurde, war die klagende Partei gemäß Paragraph 932, Absatz eins, ABGB wegen der Unbehebbarkeit des Mangels, der den ordentlichen Gebrauch der Sache hinderte, zur gänzlichen Vertragsaufhebung berechtigt. Wie das Berufungsgericht zutreffend ausführte, gilt das Zug-um-Zug-Prinzip nur für die Rückabwicklung, nicht aber für die Rechtsgestaltung "Wandlung" (Reischauer aaO Rz 4 zu Paragraph 932,). Die Rückabwicklung ist nicht Voraussetzung, sondern Folge der Wandelung (JBl 1984, 200 und 1988, 581). Das Wandlungsbegehren setzt auch die Erklärung der Bereitschaft zur Wertvergütung wegen Rückgabeunmöglichkeit nicht voraus (Reischauer aaO). Demgemäß war der Revision ein Erfolg zu versagen.

Die Entscheidung über die Kosten des Revisionsverfahrens gründet sich auf die Paragraphen 41 und 50 ZPO.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:0080OB00677.88.0222.000

Dokumentnummer

JJT_19900222_OGH0002_0080OB00677_8800000_000