Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 85/18/0086

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

85/18/0086

Entscheidungsdatum

18.10.1985

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Rechtssatz

Wenn das erstinstanzliche Straferkenntnis mit dem "falschen" Tatort zunächst von der Berufungsbehörde gem Paragraph 66, Absatz 4, AVG 1950 aufgehoben wurde und die Erstbehörde sodann zum "richtigen" (rechtzeitig verfolgten) Tatort ein neues Straferkenntnis erließ, liegt keine res judicata vor.

Schlagworte

Beschränkungen der Abänderungsbefugnis Beschränkung durch die Sache Besondere Rechtsprobleme Verwaltungsstrafrecht Rechtskraft Umfang der Rechtskraftwirkung Allgemein Bindung der Behörde Zurückweisung wegen entschiedener Sache

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1985:1985180086.X01

Im RIS seit

30.08.2006

Dokumentnummer

JWR_1985180086_19851018X01

Rechtssatz für 85/18/0086

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

85/18/0086

Entscheidungsdatum

18.10.1985

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 0016/66 E VS 30. Jänner 1967 VwSlg 7070 A/1967 RS 8

Stammrechtssatz

Die Verletzung des Parteiengehörs führt als Verfahrensmangel nur dann zur Aufhebung des angefochtenen Bescheides, wenn die Behörde bei Vermeidung dieses Mangels zu einem anderen Ergebnis kommen konnte.(Es ist somit das materielle Vorbringen zu prüfen.)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1985:1985180086.X02

Im RIS seit

30.08.2006

Dokumentnummer

JWR_1985180086_19851018X02