Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 2207/77

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

2207/77

Entscheidungsdatum

19.09.1980

Index

66/02 Andere Sozialversicherungsgesetze

Norm

BKVG 1965 §2 Abs1 Z1;
BKVG 1965 §2 Abs2;
BPVG 1971 §2 Abs1 Z1;
BPVG 1971 §2 Abs2;

Rechtssatz

Ein Land(forst)wirtschaftlicher Betrieb wird ab jenem Zeitpunkt auf Rechnung und Gefahr einer Person geführt, ab dem sie auf Grund ihrer dinglichen oder obligatorischen Rechtsstellung aus den getätigten Geschäften (im Rahmen der Betriebsführung) im Außenverhältnis berechtigt und verpflichtet wird. (E vom 11.10.1961, VwSlg 5644 A, vom 19.3.1969, Zl. 1516/68, vom 9.11.1979, Zl. 751,752/78)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1980:1977002207.X01

Im RIS seit

16.07.2003

Zuletzt aktualisiert am

09.11.2012

Dokumentnummer

JWR_1977002207_19800919X01

Rechtssatz für 2207/77

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

2207/77

Entscheidungsdatum

19.09.1980

Index

66/02 Andere Sozialversicherungsgesetze

Norm

BKVG 1965 §2 Abs1 Z1;
BKVG 1965 §2 Abs2;
BPVG 1971 §2 Abs1 Z1;
BPVG 1971 §2 Abs2;

Rechtssatz

Das Fehlen der grundverkehrsbehördlichen Genehmigung des einen land(forst)wirtschaftlichen Betrieb betreffenden Kaufvertrages schließt nicht aus, daß der Betrieb auf Grund dieses Vertrages auf Rechnung und Gefahr des Käufers geführt wird vergleiche hins. eines nicht grundverkehrsbehördlich genehmigten Pachtvertrages das E vom 20. März 1968, VwSlg 7313 A/1968).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1980:1977002207.X02

Im RIS seit

16.07.2003

Zuletzt aktualisiert am

09.11.2012

Dokumentnummer

JWR_1977002207_19800919X02

Rechtssatz für 2207/77

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

2207/77

Entscheidungsdatum

19.09.1980

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 1683/68 E 16. April 1969 VwSlg 7548 A/1969 RS 1

Stammrechtssatz

Das Abänderungsrecht der Berufungsbehörde bezieht sich nach Paragraph 66, Absatz 4, AVG auf ihre Anschauung in der ihr zur Entscheidung vorliegenden Sache, d.i. die Angelegenheit, die den Inhalt des Spruches im Bescheid der Unterbehörde gebildet hat (Hinweis E 18.2.1949, 790/48).

Schlagworte

Beschränkungen der Abänderungsbefugnis Beschränkung durch die Sache Bindung an den Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens Allgemein

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1980:1977002207.X03

Im RIS seit

16.07.2003

Zuletzt aktualisiert am

09.11.2012

Dokumentnummer

JWR_1977002207_19800919X03