Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 0072/68

Entscheidungsart

Beschluss

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 7309 A/1968

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

0072/68

Entscheidungsdatum

12.03.1968

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §21 Abs1;
  1. VwGG § 21 heute
  2. VwGG § 21 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 21 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 21 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 21 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  6. VwGG § 21 gültig von 01.01.1991 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  7. VwGG § 21 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Einen Eintritt "als Mitbeteiligter auf Seiten des Beschwerdeführers" kennt das VwGG nicht (Hinweis E 6.7.1966, 1127/65).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1968:1968000072.X01

Im RIS seit

02.04.2002

Dokumentnummer

JWR_1968000072_19680312X01

Rechtssatz für 0072/68

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

0072/68

Entscheidungsdatum

17.09.1968

Index

60/03 Kollektives Arbeitsrecht

Norm

BRG §25 Abs4;

Rechtssatz

Der Begriff der sozialen Härte erfasst mehr als die finanziellen Verhältnisse allein und deren Auswirkung auf die dringendsten Lebensbedürfnisse; auch in der Benachteiligung der gesellschaftlichen Stellung kann eine soziale Härte liegen. So etwa dann, wenn der Gekündigte zwar nicht einer an Notlage grenzenden Situation anheimfällt, aber doch gezwungen ist, seine Existenz auf einem ihm nach Bildung und bisheriger gesellschaftlicher Stellung unzumutbaren Niveau zu fristen. Die Kündigungsschutzbestimmung des Paragraph 25, Absatz 4, BRG dient aber keinesfalls dazu, einen in gehobener wirtschaftlicher Position und ebensolcher gesellschaftlicher Stellung befindlichen Dienstnehmer die Aufrechterhaltung einer aufwendigen Lebensführung zu garantieren (Hinweis E 18.5.1955, 2739/54 VwSlg 3750 A/1955).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1968:1968000072.X01.1

Im RIS seit

02.04.2002

Dokumentnummer

JWR_1968000072_19680917X01

Rechtssatz für 0072/68

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

0072/68

Entscheidungsdatum

17.09.1968

Index

60/03 Kollektives Arbeitsrecht

Norm

BRG §25 Abs7;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 1756/62 E 19. Februar 1963 RS 2

Stammrechtssatz

Der Begriff der sozialen Härte ist nicht gleichbedeutend mit einer finanziellen Schlechterstellung (Hinweis E 18.2.1952, 1012/52, ArbSlg 5583) gegeben, wenn vorauszusehen ist, daß der Gekündigte in eine Notlage geraten wird (Hinweis E 11.11.1954, 0040/54, ArbSlg 6109).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1968:1968000072.X02

Im RIS seit

02.04.2002

Dokumentnummer

JWR_1968000072_19680917X02

Rechtssatz für 0072/68

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

0072/68

Entscheidungsdatum

17.09.1968

Index

60/03 Kollektives Arbeitsrecht

Norm

BRG §25 Abs4;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 0240/63 E 25. Juni 1963 RS 1

Stammrechtssatz

Für die erfolgreiche Anfechtung einer Kündigung gem Paragraph 25, Absatz 4, ist das Zutreffen beider Voraussetzungen (soziale Härte und keine Begründung in den Betriebsverhältnissen) erforderlich (Hinweis E 12.3.1963, 13/62).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1968:1968000072.X03

Im RIS seit

02.04.2002

Dokumentnummer

JWR_1968000072_19680917X03