Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 1847/66

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 7315 A/1968

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

1847/66

Entscheidungsdatum

21.03.1968

Index

63/02 Gehaltsgesetz

Norm

GehG 1956 §18 Abs1;

Rechtssatz

Bleibt der Gehalt eines Beamten, der Dienst einer höheren Verwendungsgruppe leistet, hinter dem Anfangsgehalt der entsprechenden höheren Verwendungsgruppe zurück, so ist eine Mehrleistungsvergütung in der Höhe des Unterschiedsbetrages zwischen dem Anfangsgehalt der höheren Verwendungsgruppe und dem tatsächlichen Gehalt des Beamten als angemessen anzusehen. (Hier C-Beamter der B-Tätigkeit versieht)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1968:1966001847.X01

Im RIS seit

19.04.2002

Dokumentnummer

JWR_1966001847_19680321X01

Rechtssatz für 1847/66

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 7315 A/1968

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

1847/66

Entscheidungsdatum

21.03.1968

Index

63/02 Gehaltsgesetz

Norm

GehG 1956 §18 Abs1;
GehG 1956 §18;
GehG 1956 §32;
GehG 1956 §33;

Rechtssatz

Erhält ein Beamter, der Dienste einer höheren Verwendungsgruppe leistet, einen Gehalt, der gleich hoch ist wie der Anfangsgehalt der höheren Verwendungsgruppe oder übersteigt er diesen, so ist für jeden Verwendungsgruppenunterschied eine Mehrleistungsvergütung in der Höhe eines Vorrückungsbetrages angemessen, soferne nicht Umstände vorliegen, die bei einem der tatsächlichen Verwendung entsprechend eingereihten Beamten eine Personalzulage für qualitative Mehrleistung rechtfertigen. (Hier C-Beamter der B-Tätigkeit versieht)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1968:1966001847.X02

Im RIS seit

19.04.2002

Dokumentnummer

JWR_1966001847_19680321X02

Rechtssatz für 1847/66

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 7315 A/1968

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

1847/66

Entscheidungsdatum

21.03.1968

Index

63/02 Gehaltsgesetz

Norm

GehG 1956 §18 Abs1;

Rechtssatz

Bei der Ermittlung der Höhe einer qualitativen Mehrleistung ist ein Laufbahnverlgeich mit einem Beamten der entsprechenden höheren Verwendungsgruppe nicht durchzuführen. (Hier C-Beamter der B-Tätigkeit versieht)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1968:1966001847.X03

Im RIS seit

19.04.2002

Dokumentnummer

JWR_1966001847_19680321X03

Rechtssatz für 1847/66

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 7315 A/1968

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

1847/66

Entscheidungsdatum

21.03.1968

Index

63/02 Gehaltsgesetz

Norm

GehG 1956 §13b;
GehG 1956 §18;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 1729/66 E 25. April 1967 VwSlg 7134 A/1967 RS 1

Stammrechtssatz

Bei Ansprüchen die mittels konstitutiven Verwaltungsaktes begründet werden (zB. Mehrleistungsvergütung gemäss Paragraph 18, GG 1956) beginnt die Verjährungsfrist des Paragraph 13, b GG 1956 i.d.t. der GG-Novelle BGBl. Nr. 109/66 erst mit der bescheidmäßigen Zuerkennung der Leistung zu laufen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1968:1966001847.X04

Im RIS seit

19.04.2002

Dokumentnummer

JWR_1966001847_19680321X04

Rechtssatz für 1847/66

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 7315 A/1968

Rechtssatznummer

5

Geschäftszahl

1847/66

Entscheidungsdatum

21.03.1968

Index

63/02 Gehaltsgesetz

Norm

GehG 1956 §18;
GehG 1956 §32;
GehG 1956 §33;

Rechtssatz

Das Alimentationsprinzip findet im Besoldungsrecht der Beamten der Allgemeinen Verwaltung durch die Vorrückung und die Zeitvorrückung, das Leistungsprinzip in der Beförderung vor dem Zeitpunkt der Zeitvorrückung bzw. in der Beförderung in eine Dienstklasse, die durch Zeitvorrückung nicht mehr erreichbar ist, ihren Niederschlag.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1968:1966001847.X05

Im RIS seit

19.04.2002

Dokumentnummer

JWR_1966001847_19680321X05