Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

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Entscheidungstext 87/17/0213

Entscheidungsart

Beschluss

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Geschäftszahl

87/17/0213

Entscheidungsdatum

18.12.1987

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof;

Norm

VwGG §27;
VwGG §33 Abs1;
VwGG §36 Abs2;
VwGG §52 Abs1;
VwGG §55 Abs1;
  1. VwGG § 27 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 33/2013
  2. VwGG § 27 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  3. VwGG § 27 gültig von 01.01.1999 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  4. VwGG § 27 gültig von 22.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 470/1995
  5. VwGG § 27 gültig von 01.01.1991 bis 21.07.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 27 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 33 heute
  2. VwGG § 33 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 33 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 33 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 33 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 33 gültig von 05.01.1985 bis 30.06.2008
  1. VwGG § 36 heute
  2. VwGG § 36 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 36 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 36 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 36 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  6. VwGG § 36 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  7. VwGG § 36 gültig von 01.01.1991 bis 31.08.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  8. VwGG § 36 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 52 heute
  2. VwGG § 52 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 52 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  4. VwGG § 52 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  5. VwGG § 52 gültig von 05.01.1985 bis 31.07.2004
  1. VwGG § 55 heute
  2. VwGG § 55 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 55 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 55 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 55 gültig von 01.09.1997 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  6. VwGG § 55 gültig von 22.07.1995 bis 31.08.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 470/1995
  7. VwGG § 55 gültig von 05.01.1985 bis 21.07.1995

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Kirschner und die Hofräte Dr. Kramer und und Dr. Wetzel als Richter, im Beisein der Schriftführerin Dr. Hadaier, in der Beschwerdesache des F H und Genossen, vertreten durch Dr. Heinz Walther, Rechtsanwalt in Klagenfurt, Alter Platz 23, gegen den Gemeindevorstand der Gemeinde Maria Wörth, wegen Verletzung der Entscheidungspflicht, den Beschluss gefasst:

Spruch

Das Verfahren wird eingestellt.

Das Bundesland Kärnten hat den Beschwerdeführern Aufwendungen in der Höhe von S 10.365,-- binnen zwei Wochen bei sonstiger Exekution zu ersetzen.

Das Mehrbegehren wird abgewiesen.

Begründung

Der Bürgermeister der Gemeinde Maria Wörth hat nach Einbringung der Beschwerde, aber vor Zustellung der Verfügung über die Einleitung des Vorverfahrens die Berufungsvorentscheidungen vom 7. Juli 1987, Zl. 940/H/87, erlassen. Dadurch wurden die Beschwerdeführer nach ständiger Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes vergleiche , Dolp, Die Verwaltungsgerichtsbarkeit3, S. 537) klaglos gestellt, doch ist in einem solchen Fall das Verfahren nicht nach Paragraph 36, Absatz 2,, sondern nach Paragraph 33, Absatz eins, VwGG einzustellen vergleiche , u.a. den hg. Beschluß vom 22. November 1968, 197/68, Slg. Nr. 3815/F).

Die Entscheidung über den Aufwandersatz gründet sich auf die Paragraphen 47, ff, 55 Absatz eins, zweiter Satz VwGG in Verbindung mit der Verordnung des Bundeskanzlers vom 30. Mai 1985, Bundesgesetzblatt Nr. 243 aus 1985, vergleiche , hiezu u.a. den Beschluß eines verstärkten Senates vom 30. März 1977, Slg. Nr. 5111/F).

Ohne Einfluß auf die Höhe des zuzuerkennenden Schriftsatzaufwandes war der Umstand, daß die vorliegende Säumnisbeschwerde von mehreren Beschwerdeführern eingebracht wurde. Wie der Verwaltungsgerichtshof in seinem Beschluß vom 8. September 1977, Zl. 788/77, dargetan hat, gebührt nach den Bestimmungen des Verwaltungsgerichtshofgesetzes über den Aufwandersatz der Schriftsatzaufwand für den mit der Einbringung der Beschwerde verbundenen Aufwand. Eine mehrfache Vergütung sieht das Gesetz (Paragraph 52, Absatz eins,) nur für den Fall vor, daß in einer Beschwerde von einem oder mehreren Beschwerdeführern mehrere Verwaltungsakte angefochten werden. Eine gleichartige Regelung für Säumnisbeschwerden enthält das Gesetz dagegen nicht.

Schriftsatzaufwand für den Ergänzungsschriftsatz vom 12. Juni 1987 gebührte nicht, da das Gesetz die Zuerkennung des Schriftsatzaufwandes nur einmal pro Beschwerdefall vorsieht. Hingegen waren Stempelgebühren für die in Befolgung des Verbesserungsauftrages vom 13. Mai 1987 eingebrachten Schriftsätze im erforderlichen Ausmaß zuzusprechen vergleiche , die bei Dolp, Die Verwaltungsgerichtsbarkeit3, S. 680 f. wiedergegebene Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes).

Wien, am 18. 12. 1987

Schlagworte

Säumnisbeschwerde Verletzung der Entscheidungspflicht Allgemein Behördliche Angelegenheiten Verletzung der Entscheidungspflicht Diverses Zurückweisung - Einstellung Säumnisbeschwerde Einstellung des Verfahrens wegen Klaglosstellung gemäß VwGG §33 Abs1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1987:1987170213.X00

Im RIS seit

07.09.2005

Zuletzt aktualisiert am

04.10.2011

Dokumentnummer

JWT_1987170213_19871218X00

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