Bundesrecht konsolidiert

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Finanzmarktstabilitätsgesetz § 1

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Finanzmarktstabilitätsgesetz

Kundmachungsorgan

BGBl. I Nr. 136/2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2014

Typ

BG

§/Artikel/Anlage

§ 1

Inkrafttretensdatum

01.08.2014

Außerkrafttretensdatum

30.06.2015

Abkürzung

FinStaG

Index

37/02 Kreditwesen

Text

Grundlagen für Stabilisierungsmaßnahmen

Paragraph eins,
  1. Absatz eins,Der Bundesminister für Finanzen ist ermächtigt, zur Behebung einer beträchtlichen Störung im Wirtschaftsleben Österreichs, zur Sicherstellung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts sowie zum Zweck des Schutzes der österreichischen Volkswirtschaft Maßnahmen zur Rekapitalisierung von betroffenen Rechtsträgern zu ergreifen. Betroffene Rechtsträger im Sinne dieses Gesetzes sind:
    1. Ziffer eins
      Kreditinstitute gemäß Paragraph eins, Absatz eins, Bankwesengesetz (BWG), Bundesgesetzblatt Nr. 532 aus 1993,, und
    2. Ziffer 2
      inländische Versicherungsunternehmen im Sinne des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG), Bundesgesetzblatt Nr. 569 aus 1978,.
  2. Absatz 2,Der Bundesminister für Finanzen ist ermächtigt, Maßnahmen gemäß Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer eins bis 6 für eine Abbaueinheit gemäß Paragraph 3, des Bundesgesetzes zur Schaffung einer Abbaueinheit (GSA), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 51 aus 2014,, zu ergreifen, wenn dies zur Erreichung der Abbauziele erforderlich ist. Er ist unter dieser Voraussetzung weiters zur Übernahme von Haftungen für vertragliche Zusagen der Hypo Alpe-Adria-Bank International AG ermächtigt.
  3. Absatz 3,Auf Maßnahmen nach diesem Bundesgesetz besteht kein Rechtsanspruch.

Im RIS seit

04.08.2014

Zuletzt aktualisiert am

12.11.2015

Gesetzesnummer

20006046

Dokumentnummer

NOR40163506

European Legislation Identifier (ELI)

https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/i/2008/136/P1/NOR40163506

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