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Lehrpläne – Handelsakademie und Handelsschule Anl. 1/05

Kurztitel

Lehrpläne – Handelsakademie und Handelsschule

Kundmachungsorgan

BGBl. Nr. 895/1994 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 250/2021

Typ

V

§/Artikel/Anlage

Anl. 1/05

Inkrafttretensdatum

01.09.2021

Außerkrafttretensdatum

Index

64/02 Bundeslehrer
70/02 Schulorganisation
70/07 Schule und Kirche

Beachte

zum gestaffelten Inkrafttreten vgl. Art. 1 § 4 Abs. 14

Text

Anlage A5 Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie römisch eins. Allgemeines Bildungsziel

Das Kolleg der Handelsakademie hat gemäß Paragraph 75, Schulorganisationsgesetz die Aufgabe, in einem viersemestrigen Bildungsgang Absolventinnen und Absolventen von höheren Schulen ergänzend das Bildungsgut einer Handelsakademie zu vermitteln.

Der Ausbildungsgang am Kolleg der Handelsakademie wird durch eine Diplomprüfung abgeschlossen.

Im Übrigen findet das allgemeine Bildungsziel der Handelsakademie auf das Kolleg der Handelsakademie Anwendung (siehe Anlage A1).

römisch zwei. Allgemeine didaktische Grundsätze

Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).

römisch drei. Unterrichtsprinzipien

Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).

römisch vier. Stundentafel1

(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)

 

 

 

 

A.

Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen

Wochenstunden

Semester

Lehrverpflichtungsgruppe

 

 

1.

2.

3.

4.

Summe

A.1

Stammbereich2

 

 

 

 

 

 

1.

Persönlichkeit und Bildungskarriere

 

 

 

 

6

 

1.1

Religion/Ethik11

1

1

1

1

4

(römisch drei)/III

1.2

Kundenorientierung und Verkauf, Business Behaviour

1

1

2

römisch zwei

2.

Sprachen und Kommunikation

 

 

 

 

25

 

2.1

Englisch einschließlich Wirtschaftssprache

3

2

2

2

9

römisch eins

2.2

Lebende Fremdsprache3

4

4

4

4

16

(römisch eins)

3.

Entrepreneurship – Wirtschaft und Management

 

 

 

 

69

 

3.1

Betriebswirtschaft

5

5

4

4

18

römisch eins

3.2

Unternehmensrechnung4

5

6

4

4

19

römisch eins

3.3

Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies4

1

1

4

4

10

römisch eins

3.4

Wirtschaftsinformatik

2

2

4

römisch eins

3.5

Officemanagement und angewandte Informatik4

4

4

8

römisch zwei

3.6

Recht

3

3

6

römisch drei

3.7

Volkswirtschaft

2

2

4

römisch drei

4.

Mathematik und Naturwissenschaften

 

 

 

 

4

 

4.1

Mathematik und angewandte Mathematik

1

1

2

römisch eins

4.2

Technologie, Ökologie und Warenlehre

1

1

2

römisch drei

Wochenstundenzahl Stammbereich

25

28

27

24

104

 

A.2

Schulautonomer Erweiterungsbereich5

 

 

 

 

 

 

2.1

Ausbildungsschwerpunkt6 7

4

4

8

römisch eins

2.2

Seminar(e)8

0–10

I/III9

A.3

Verbindliche Übungen5

0–10

I–III

Gesamtwochenstundenzahl

25

28

31

28

112

 

B.

Pflichtpraktikum

 

 

 

 

15010

 

C.

Freigegenstände5

 

 

 

 

 

 

D.

Unverbindliche Übungen5

 

 

 

 

 

 

E.

Förderunterricht

 

 

 

 

 

 

__________________

1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des römisch fünf. Abschnittes schulautonom geändert werden.

2 Die Pflichtgegenstände des Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert.

3 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.

4 Mit Computerunterstützung.

5 Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des römisch fünf. Abschnittes.

6 Der Lehrstoff der im Abschnitt A.2 (Schulautonomer Erweiterungsbereich) angeführten wählbaren Ausbildungsschwerpunkte ist pro Semester für jeweils vier Wochenstunden konzipiert.

7 In Amtsschriften ist der schulautonom festgelegte Ausbildungsschwerpunkt bzw. sind die schulautonom festgelegten Ausbildungsschwerpunkte anzuführen.

8 In Amtsschriften ist das schulautonom festgelegte Seminar bzw. sind die schulautonom festgelegten Seminare anzuführen.

9 Schulautonome Seminare mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt und Fremdsprachenseminare sind in Lehrverpflichtungsgruppe römisch eins, die übrigen Seminare in Lehrverpflichtungsgruppe römisch drei einzustufen.

10 Arbeitsstunden zu je 60 Minuten.

11 Pflichtgegenstand für Studierende, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.

römisch fünf. Schulautonome Lehrplanbestimmungen Allgemeine Bestimmungen

Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1).

Schulautonome Abweichungen von der Stundentafel

Die Stundentafel ist im Bereich der Pflichtgegenstände in vier Cluster gegliedert, in welchen Unterrichtsgegenstände zusammengefasst sind, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können im Stammbereich, ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“, Abweichungen von der Stundentafel unter Beachtung folgender Bestimmungen vorgenommen werden:

  1. Ziffer eins
    Das Stundenausmaß der lehrplanmäßig festgelegten Pflichtgegenstände kann verschoben werden, wobei die Gesamtsemesterwochenstundenzahl von 36 nicht überschritten werden darf. Jeder Ausbildungsschwerpunkt hat acht Semesterwochenstunden zu umfassen.
  2. Ziffer 2
    Neue Pflichtgegenstände dürfen im Stammbereich nicht geschaffen werden, außer gemäß Ziffer 4,
  3. Ziffer 3
    Diese Veränderungen unterliegen der Beschränkung, dass Pflichtgegenstände mit einer Gesamtsemesterstundenzahl von bis zu vier um höchstens eine Semesterwochenstunde und Pflichtgegenstände mit fünf bis zehn Gesamtsemesterwochenstunden um höchstens zwei Semesterwochenstunden sowie Pflichtgegenstände mit mehr als zehn Gesamtsemesterwochenstunden um höchstens drei Semesterwochenstunden verändert werden dürfen.
  4. Ziffer 4
    Der Pflichtgegenstand „Lebende Fremdsprache“ (mit Bezeichnung der Fremdsprache) kann auf bis zu acht Gesamtwochenstunden reduziert werden. Mit dem frei werdenden Stundenausmaß kann eine weitere lebende Fremdsprache vorgesehen werden. Der Pflichtgegenstand „Lebende Fremdsprache“ (mit Bezeichnung der Fremdsprache) kann aber auch auf bis zu Null Gesamtsemesterstunden reduziert werden, wenn diese dem schulautonomen Erweiterungsbereich gewidmet sind.
  5. Ziffer 5
    Anstelle des schulautonom festgelegten Ausbildungsschwerpunktes können die für diesen vorgesehenen acht Gesamtsemesterwochenstunden zur Erhöhung der Stundenanzahl der Pflichtgegenstände im Stammbereich verwendet werden
  6. Ziffer 6
    Das Semesterwochenstundenausmaß des Pflichtgegenstandes „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ darf nicht vermindert werden.
  7. Ziffer 7
    Wird das Ausmaß von Pflichtgegenständen um mehr als eine Semesterwochenstunde verändert, so sind schulautonom jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren. Aus jedem Cluster, ausgenommen „Persönlichkeit und Bildungskarriere“, können weiters bis zu drei Semesterwochenstunden in den schulautonomen Erweiterungsbereich zugunsten weiterer im Abschnitt römisch sieben, Unterabschnitt A.2.1, vorgesehener Ausbildungsschwerpunkte zu je acht Wochenstunden (vier Wochenstunden pro Semester) verschoben werden.
  8. Ziffer 8
    Seminare, Verbindliche Übungen, Freigegenstände und Unverbindliche Übungen können von den Schulen autonom, nach regionaler Notwendigkeit, geschaffen werden. Ein entsprechender kompetenz- und lernergebnisorientierter Lehrplan ist zu erstellen.
  9. Ziffer 9
    Seminare können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens zehn Semesterwochenstunden angeboten werden, wobei ein Kompetenzmodul gemäß dem römisch sieben. Abschnitt zwei Semesterwochenstunden entspricht. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches zu reduzieren und/oder die Semesterwochenstunden des Ausbildungsschwerpunktes zu verwenden.
  10. Ziffer 10
    Verbindliche Übungen können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens zehn Semesterwochenstunden angeboten werden. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches zu reduzieren und/oder acht Semesterwochenstunden des Ausbildungsschwerpunktes zu verwenden.
  11. Ziffer 11
    Im Falle der schulautonomen Festlegung des Ausbildungsschwerpunktes „Management für (schulautonomes Geschäftsfeld)“ sind schulautonom ein den Ausbildungsziel der Handelsakademie entsprechendes Geschäftsfeld sowie die entsprechenden Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe festzulegen.

Ferner können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen weitere Freigegenstände und unverbindliche Übungen sowie ein zusätzlicher Förderunterricht festgelegt werden; für im Lehrplan nicht vorgesehene Freigegenstände und unverbindliche Übungen sind zusätzliche Lehrplanbestimmungen (Bildungs- und Lehraufgabe und Lehrstoff) zu erlassen.

Die Gesamtsemesterwochenstundenzahl von 32 pro Semester darf nicht überschritten werden und die Gesamtwochenstundenzahl der Ausbildung darf höchstens 124 (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) betragen.

Gemäß Paragraph eins, Absatz 4, der Eröffnungs- und Teilungszahlenverordnung, Bundesgesetzblatt Nr. 86 aus 1981, in der jeweils geltenden Fassung, besteht die Möglichkeit, Eröffnungs- und Teilungszahlen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen (unter Bedachtnahme auf den jeweiligen Lehrplan sowie allfällige schulautonome Veränderung der Stundentafel) schulautonom festzulegen.

Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann im Bereich der Pflichtgegenstände festgelegt werden, dass die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes erfolgt. In diesem Fall ist das Ausmaß des Fernunterrichtes entsprechend den regionalen Gegebenheiten und fachlichen Erfordernissen festzulegen.

Die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes ist in einer Sozial- und in einer Individualphase so durchzuführen, dass die für den Bildungsgang erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden können. Die Individualphase hat grundsätzlich der selbstständigen Erarbeitung und Vertiefung des Lehrstoffes anhand der während der Sozialphase vorgestellten Materialien und Unterlagen in Form des Selbststudiums zu dienen, wobei die Studierenden zu betreuen sind. In hiefür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen.

Die Anzahl der Wochenstunden, die in Form der Sozialphase geführt wird, hat mindestens 50 % der Gesamtwochenstunden pro Semester und Ausbildungsgang zu betragen. Eine diesbezügliche Aufteilung in Sozialphase und Individualphase ist der zuständigen Schulbehörde vorzulegen.

Bestimmungen bezüglich integriertes Fremdsprachenlernen (Content and Language Integrated Learning – CLIL)

Als fremdsprachlicher Schwerpunkt sind in einzelnen Pflichtgegenständen (ausgenommen die Pflichtgegenstände „Religion“ und „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“) mindestens 36 Unterrichtsstunden pro Semester in Abstimmung mit dem Pflichtgegenstand „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ in englischer Sprache zu unterrichten. Die Festlegung der Pflichtgegenstände und des Stundenausmaßes in den einzelnen Pflichtgegenständen hat durch schulautonome Lehrplanbestimmungen zu erfolgen. Unberührt bleibt die Möglichkeit der Anordnung der Verwendung einer lebenden Fremdsprache als Unterrichtssprache (Arbeitssprache) gemäß Paragraph 17, Absatz 3, Schulunterrichtsgesetz für Berufstätige, Kollegs und Vorbereitungslehrgänge.

römisch sechs. Lehrpläne für den Religionsunterricht

(Bekanntmachungen gemäß Paragraph 2, Absatz 2, des Religionsunterrichtsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 190 aus 1949,)

  1. Ziffer eins
    Katholischer Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 136 aus 2020, in der geltenden Fassung

  1. Ziffer 2
    Evangelischer Religionsunterricht
    Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 130 aus 2009, (auslaufend) und die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 395 aus 2019, (aufsteigend) in der jeweils geltenden Fassung
  2. Ziffer 3
    Altkatholischer Religionsunterricht
    Der altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß Paragraph 7 a, des Religionsunterrichtsgesetzes geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen anzuwenden.
  3. Ziffer 4
    Islamischer Religionsunterricht
    Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 234 aus 2011, in der geltenden Fassung
  4. Ziffer 5
    Israelitischer Religionsunterricht
    Die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 88 aus 1985, in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
  5. Ziffer 6
    Neuapostolischer Religionsunterricht
    Siehe die Bekanntmachungen Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 82 aus 2006, (auslaufend) und Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 108 aus 2016, (aufsteigend) jeweils in der geltenden Fassung
  6. Ziffer 7
    Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
    Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 239 aus 1988,
  7. Ziffer 8
    Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
    Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 201 aus 2004, in der geltenden Fassung
  8. Ziffer 9
    Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
    Siehe die Bekanntmachungen Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 225 aus 2011, (auslaufend) und Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 114 aus 2016, (aufsteigend) jeweils in der geltenden Fassung
  9. Ziffer 10
    Buddhistischer Religionsunterricht
    Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 241 aus 2008, in der geltenden Fassung
  10. Ziffer 11
    Freikirchlicher Religionsunterricht
    Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 194 aus 2014, in der geltenden Fassung
  11. Ziffer 12
    Alevitischer Religionsunterricht
    Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 14 aus 2014, in der geltenden Fassung

römisch sieben. Bildungs- und Lehraufgaben, Lehrstoffe und didaktische Grundsätze der Cluster und Pflichtgegenstände

Im Lehrplan werden sich inhaltlich und thematisch ergänzende Unterrichtsgegenstände zu Clustern (Persönlichkeit und Bildungskarriere, Sprachen und Kommunikation, Entrepreneurship – Wirtschaft und Management, Mathematik und Naturwissenschaften) zusammengefasst. Fachübergreifendes Denken und Verstehen und fachübergreifendes Arbeiten zwischen den Unterrichtsgegenständen ist im Cluster zu forcieren. Es ist auch über die Cluster hinaus die Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer zu fördern.

A. Pflichtgegenstände

A.1 Stammbereich

1. PERSÖNLICHKEIT UND BILDUNGSKARRIERE

Bildungsziele des Clusters „Persönlichkeit und Bildungskarriere“:

Der Cluster „Persönlichkeit und Bildungskarriere“ umfasst Unterrichtsgegenstände zur Entwicklung von Persönlichkeit und sozialer Kompetenz sowie von Verhaltensrepertoire und Einstellungen, die zu einer erfolgreichen Gestaltung des öffentlichen und beruflichen Lebens beitragen. Er beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Religion“, „Ethik“ sowie „Kundenorientierung und Verkauf, Business Behaviour“.

1.1 Religion

Siehe Abschnitt römisch sechs. (Lehrpläne für den Religionsunterricht)

1.1-1 ETHIK

Bildungs- und Lehraufgabe

Der Ethikunterricht ist den grundlegenden Menschen- und Freiheitsrechten verpflichtet. Er zielt auf begründetes Argumentieren und Reflektieren im Hinblick auf Fragen der Ethik und Moral ab.

Der Ethikunterricht soll Schülerinnen und Schüler zu selbstständiger Reflexion über gelingende Lebensgestaltung befähigen, ihnen Orientierungshilfen geben und sie zur fundierten Auseinandersetzung mit Grundfragen der eigenen Existenz und des Zusammenlebens anleiten.

In der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen philosophischen, weltanschaulichen, kulturellen und religiösen Traditionen und Menschenbildern leistet der Ethikunterricht einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Hierbei sollen die Fähigkeit und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden, die Würde des Menschen zu achten, Verantwortung für das eigene Leben und Handeln sowie das friedliche Zusammenleben zu übernehmen sowie eine Haltung von Toleranz und Offenheit zu praktizieren.

Der Ethikunterricht unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und fördert autonomes und selbstreflektiertes Urteilen und Handeln. Er stärkt die Bereitschaft zu argumentativer Prüfung eigener Haltungen und moralischer (Vor-)Urteile.

Grundlagenwissenschaft des Ethikunterrichts ist die Philosophie.

Bezugswissenschaften sind alle Wissenschaften, die das menschliche Handeln erforschen, insbesondere Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Anthropologie, Religionswissenschaft, Theologien verschiedener Religionsgemeinschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaft, Genderforschung, Informatik, Biologie, Chemie und Medizin. Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.

Als Integrationswissenschaft vertieft die Ethik praktisch-philosophische Diskurse durch Erkenntnisse der einschlägigen Bezugswissenschaften und bindet die Ergebnisse an die Gegebenheiten der Lebenswelt zurück.

Zentrale fachliche Konzepte

Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.

Aus den im Lehrstoff abgebildeten Anwendungsbereichen (Themen) entwickelte, für die Lebensgestaltung relevante Problemfragen werden aus drei Perspektiven betrachtet, die einander ergänzen und durchdringen. Dabei wird die Verbindung zu den Bezugswissenschaften hergestellt.

Die Lebenswirklichkeit der Einzelnen – personale Perspektive:

Hier wird die Frage nach der Bedeutung des jeweiligen Themas für ein gutes und gelingendes Leben der Einzelnen gestellt. Dafür wird an die Alltagserfahrungen und existenziellen Grunderfahrungen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.

Das Zusammenleben in der Gesellschaft – gesellschaftliche Perspektive:

Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das Zusammenleben in lokalen bis hin zu globalen Kontexten betrachtet. Dabei wird auf die verschiedenen kulturellen, sozialen, ökonomischen und religiösen Hintergründe und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen.

Wirkmächtige Leitvorstellungen und Ideen – ideengeschichtliche Perspektive:

Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das moralisch Gute und Gerechte im Lichte maßgeblicher ethischer Positionen und Begriffe sowie unter Bezugnahme auf kulturelle und religiöse Traditionen betrachtet und reflektiert.

Didaktische Grundsätze Im Unterricht sind folgende Gestaltungsprinzipien anzuwenden:

Integration von Lebenswelt, Ethik und Bezugswissenschaften

Bei der Gestaltung des Ethikunterrichts ist an den Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Diese sind durch relevante Erkenntnisse der Bezugswissenschaften unter Zuhilfenahme ethisch-philosophischer Theorien und Methoden problemorientiert zu diskutieren und zu vertiefen.

Diskursorientierung

Mögliche Lösungen moralischer oder lebensgestalterischer Probleme sind diskursiv zu erarbeiten bzw. vorgeschlagene Antworten kritisch zu untersuchen. Dazu sind mannigfaltige (interaktive) Methoden und Gesprächs- und Diskussionsformate einzusetzen.

Diversitätsgebot

Auf die Vielfalt unterschiedlicher Weltanschauungen und Menschenbilder ist Rücksicht zu nehmen. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Positionen ist ergebnisoffen und respektvoll zu gestalten. Der Unterricht ist so zu strukturieren, dass mehrere wohlbegründete, voneinander abweichende Positionierungen möglich sind.

Fachdidaktische Aufbereitung

Zur Gestaltung fachspezifischer Lerngelegenheiten sind von den Lehrerinnen und Lehrern Kompetenzbeschreibungen, Anwendungsbereiche und zentrale fachliche Konzepte zu verknüpfen.

Jedes Unterrichtsthema soll unter Berücksichtigung der drei Perspektiven des zentralen fachlichen Konzepts altersgerecht behandelt werden. Personale, gesellschaftliche und ideengeschichtliche Perspektive sind je nach Lerngruppe und Unterrichtsintention unterschiedlich zu gewichten, wobei eine im Vordergrund stehen kann.

Es können Exkursionen zu außerschulischen Lernorten durchgeführt und Gespräche, Begegnungen und Workshops mit Expertinnen und Experten ermöglicht werden.

Kompetenzmodell, Kompetenzbereiche, Kompetenzbeschreibungen

Das Kompetenzmodell gliedert sich in fünf Kompetenzbereiche, die für alle Schulstufen gelten. Die beschriebenen Kompetenzen sind in allen Schulstufen zu entwickeln. Ihr Ausprägungsgrad soll mit aufsteigender Schulstufe komplexer und differenzierter werden.

Wahrnehmen und Perspektiven einnehmen

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Strichaufzählung
    Situationen und Probleme der individuellen, sozialen und ökologischen Lebenswelt wahrnehmen, beschreiben und deuten und
  • Strichaufzählung
    sich mit Denkweisen, Wertvorstellungen und Lebenswelten anderer auseinandersetzen sowie die eigene Position einordnen.

Analysieren und Reflektieren

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Strichaufzählung
    ethisch-relevante Texte mit Hilfe fachspezifischer Terminologie und Methoden erschließen und verfassen und
  • Strichaufzählung
    Wissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Fachgebieten und Lebensbereichen aufeinander beziehen und im Lichte ethischer Positionen reflektieren.

Argumentieren und Urteilen

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Strichaufzählung
    moralische und ethische Grundkonzepte darstellen, ihre historischen, sozioökonomischen und kulturellen Zusammenhänge verstehen und
  • Strichaufzählung
    Argumente kritisch prüfen sowie eigenständige und begründete ethische Urteile fällen.

Interagieren und Sich-Mitteilen

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Strichaufzählung
    eigene Gedankengänge und die anderer sachgemäß und sprachlich sensibel darstellen und
  • Strichaufzählung
    Auseinandersetzungen auf argumentativer Grundlage konsens- und dissensfähig führen und mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten gewaltfrei umgehen.

Handlungsoptionen entwickeln

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Strichaufzählung
    durch Handlungsentwürfe zu moralischen Problemen verantwortungsbewusst und ethisch reflektiert Stellung beziehen und
  • Strichaufzählung
    die erworbenen Kompetenzen zu eigenen Lebensentwürfen in Beziehung setzen.

Bei der Behandlung der Anwendungsbereiche ist die Umsetzung in den jeweils möglichen beruflichen Handlungsfeldern zu berücksichtigen.

1.Semester – Kompetenzmodul 1

Individuation und Sozialisation

Identität und Moralentwicklung; Liebe und Sexualität; Glück, Sucht und Selbstverantwortung

Handeln und Moral

Grundbegriffe und Prinzipien der Ethik; Konflikte und Konfliktbewältigung; Krieg und Frieden

2. Semester – Kompetenzmodul 2

Mensch und Gemeinschaft

Beginn des Lebens, Gesundheit und Krankheit, Ende des Lebens; Soziale Beziehungen, das Fremde

Vertiefung: Festigung und Vertiefung eines schultypenrelevanten Anwendungsbereiches

3. Semester– Kompetenzmodul 3

Recht und Gerechtigkeit

Konzepte und Positionen der Ethik; Moral und Recht; Menschenwürde, Menschenrechte, Menschenpflichten

Glauben und Wissen

Judentum, Christentum, Islam; Fernöstliche Religionen und Weltanschauungen; Religions- und Moralkritik, Humanismus

4. Semester– Kompetenzmodul 4

Freiheit und Verantwortung

Umgang mit Natur, Tieren und Klima; Medien und Kommunikation; Wirtschaft und Konsum; Technik und Wissenschaft

Vertiefung: Festigung und Vertiefung eines schultypenrelevanten Anwendungsbereiches

1.2 Kundenorientierung und Verkauf, Business Behaviour

2. Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können

  • Strichaufzählung
    die Charakteristika von Unternehmen und Branchen einschätzen,
  • Strichaufzählung
    die für ein Unternehmen typischen Verhaltensweisen, Kommunikationsformen und Erscheinungsmerkmale einschätzen und gestalten,
  • Strichaufzählung
    die Angemessenheit ihres Verhaltens in unterschiedlichen Situationen des Berufslebens einschätzen,
  • Strichaufzählung
    Besprechungen vorbereiten, leiten und dokumentieren,
  • Strichaufzählung
    Verkaufs- und Verhandlungstechniken anwenden,
  • Strichaufzählung
    Produkte in verschiedenen Verkaufssituationen präsentieren
  • Strichaufzählung
    das eigene Pflichtpraktikum vorbereiten und organisieren.

Lehrstoff:

Unternehmenskultur, Corporate Identity (Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communication), Verhaltensregeln im Berufsleben

Vorbereitung, Leitung und Dokumentation von Besprechungen, Moderationstechniken, Verkaufs- und Verhandlungstechniken, Produktpräsentationen

Vorbereitung und Organisation des Pflichtpraktikums, Dokumentation durch ein Portfolio

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können

  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Kundentypen klassifizieren und mit ihnen adäquat umgehen,
  • Strichaufzählung
    sich auf die Besonderheiten verschiedener Kundengruppen einstellen,
  • Strichaufzählung
    Verkaufsgespräche strukturiert und kundenzentriert führen,
  • Strichaufzählung
    besondere Situationen im Umgang mit Kunden bewältigen,
  • Strichaufzählung
    Maßnahmen zur Erhaltung und Erweiterung des Kundenstocks planen und durchführen,
  • Strichaufzählung
    Unterschiede in den Werten und Verhaltensregeln wichtiger internationaler Handelspartner wahrnehmen und in ihr Verhaltensrepertoire einbauen,
  • Strichaufzählung
    Besprechungen und Verhandlungen vorbereiten, leiten und dokumentieren, auch in einer Fremdsprache,
  • Strichaufzählung
    mit nationalen und internationalen Bewerbungssituationen sowohl im Beruf als auch im Studium professionell umgehen.

Lehrstoff:

Kundenadäquates Verhalten, Verkaufsgespräche, Customer Relationship Management, Konfliktmanagement, Behandlung von Reklamationen und Beschwerde, Kundenberatung und Produktpräsentationen

Gesellschaft, Kultur und Verhaltensregeln in wichtigen Import- und Exportländern Österreichs, interkulturelle Do‘s und Dont’s, Fachsprache für Verhandlungsführung und Moderation, bei Bedarf in einer Fremdsprache

Berufsfelder und deren typische Anforderungen und Tätigkeiten, Arbeitsmarktsituation und –entwicklung, Studienangebote, Bewerbung und Assessment in Beruf und Studium, Work-Life-Balance

Nachbereitung der Erfahrungen aus dem Pflichtpraktikum

2. SPRACHEN UND KOMMUNIKATION

Bildungsziele des Clusters „Sprachen und Kommunikation“:

Der Cluster „Sprachen und Kommunikation“ beinhaltet die Unterrichtsgegenstände, „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ und „Lebende Fremdsprache“.

Die Studierenden

  • Strichaufzählung
    gebrauchen die Unterrichtssprache als Basis für Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen und nutzen die Sprache für die gesamte Lernkarriere,
  • Strichaufzählung
    verstehen den Aufbau von Sprachkompetenz als Erweiterung des kulturellen Horizonts und der geistigen Entwicklung sowie als unabdingbare Voraussetzung für eine aktive und reflektierte Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben,
  • Strichaufzählung
    können in der Unterrichtssprache in unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsverhältnissen situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren (Sprachregister),
  • Strichaufzählung
    können Informationen aus verschiedenen Lebensbereichen aufnehmen, verarbeiten sowie kritisch bewerten und daraus Entscheidungen und Handlungen ableiten (Methodenkompetenz, Quellenkritik),
  • Strichaufzählung
    können über die Unterrichtssprache hinaus in mindestens zwei Fremdsprachen auf dem Niveau A2/A2+ (Lebende Fremdsprache(n)) bzw. auf dem Niveau B2 (Englisch einschließlich Wirtschaftssprache) laut GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1989 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren,
  • Strichaufzählung
    zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie Gemeinsamkeiten sowie unterschiedliche Sichtweisen zwischen der eigenen Kultur und fremden Kulturen erkennen und respektieren sowie situationsadäquat handeln (Interkulturelle Kompetenz),
  • Strichaufzählung
    können den Wert von Sprachen erkennen und zeigen Bereitschaft, Sprachkenntnisse zu vertiefen bzw. weitere Sprachen zu erlernen,
  • Strichaufzählung
    verstehen den Einsatz von Sprachen als Bereicherung und als wichtiges Kommunikationsmittel in einer globalisierten Welt sowie in einer plurikulturellen Gesellschaft,
  • Strichaufzählung
    erkennen die Notwendigkeit von Mehrsprachigkeit für die berufliche Entwicklung.

Englisch einschließlich Wirtschaftssprache:

Die Studierenden

  • Strichaufzählung
    können Spracherwerbsstrategien und ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachmittler zu agieren,
  • Strichaufzählung
    können Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen,
  • Strichaufzählung
    können kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln,
  • Strichaufzählung
    zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.

Die Studierenden verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über

  • Strichaufzählung
    ausreichende sprachliche Mittel, um sich in der jeweiligen Situation und den betreffenden Personen gegenüber angemessen und klar auszudrücken,
  • Strichaufzählung
    ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel, um klare Beschreibungen und Standpunkte darzulegen,
  • Strichaufzählung
    einen großen Wortschatz in ihrem Sachgebiet und in den meisten allgemeinen Themenbereichen. Sie können Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
  • Strichaufzählung
    ein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau B2 angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können,
  • Strichaufzählung
    eine klare, natürliche Aussprache und Intonation.

Die Studierenden können in der Fertigkeit „Hören“

  • Strichaufzählung
    die Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen zu konkreten und abstrakten Themen Präsentationen verstehen, wenn Standardsprache gesprochen wird,
  • Strichaufzählung
    Fachdiskussionen im eigenen Ausbildungsbereich und beruflichen Umfeld verstehen,
  • Strichaufzählung
    längeren Redebeiträgen und komplexer Argumentation folgen, sofern die Thematik einigermaßen vertraut ist und der Rede- oder Gesprächsverlauf durch explizite Signale gekennzeichnet ist,
  • Strichaufzählung
    audiovisuelle Aufnahmen, Redebeiträge, Diskussionen, Dokumentationen, Präsentationen in Standardsprache verstehen, denen man im beruflichen Leben oder in der Ausbildung begegnet, und sie erfassen dabei nicht nur den Informationsgehalt, sondern auch Standpunkte und Einstellung der Sprechenden.

Die Studierenden können in der Fertigkeit „Lesen“

  • Strichaufzählung
    selbstständig lesen, Lesestil und –tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen und geeignete Nachschlagewerke selektiv benützen und sie verfügen über einen entsprechend großen Lesewortschatz,
  • Strichaufzählung
    Texte zu aktuellen Fragen lesen und verstehen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
  • Strichaufzählung
    berufsbezogene Korrespondenz und komplexe Texte durchsuchen und wichtige Einzelinformationen auffinden, Inhalt und Wichtigkeit von Nachrichten, Artikeln und Berichten zu einem breiten Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen erfassen,
  • Strichaufzählung
    komplexe Anleitungen im eigenen Fachgebiet und detaillierte Vorschriften oder Warnungen verstehen, sofern schwierige Passagen mehrmals gelesen werden können.

Die Studierenden können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“

  • Strichaufzählung
    die Sprache fließend, korrekt und wirkungsvoll über ein breites Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen einsetzen und dabei Zusammenhänge zwischen Ideen und Gedanken deutlich machen, wobei der Grad der Formalität den Umständen anzupassen ist,
  • Strichaufzählung
    sich so spontan und fließend verständigen, dass ein Gespräch und anhaltende Beziehungen zu Gesprächspartnern und auch Muttersprachlern ohne größere Anstrengungen auf beiden Seiten gut möglich ist,
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen für sich selbst hervorheben und Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen,
  • Strichaufzählung
    aktiv an routinemäßigen allgemeinen und berufsbezogenen formellen Diskussionen teilnehmen und dabei ihre Gedanken und Meinungen präzise ausdrücken, überzeugend argumentieren und auf komplexe Argumentationen anderer situations- und adressatenadäquat reagieren,
  • Strichaufzählung
    wirksam und fließend ein Interview bzw. Gespräch führen, von vorbereiteten Fragen abweichen, auf interessante Antworten näher eingehen und nachfragen,
  • Strichaufzählung
    ein Alltagsproblem oder ein berufsbezogenes Problem erläutern und zielorientierte Gespräche führen, in denen es darum geht, eine Lösung herbeizuführen.

Die Studierenden können in der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“

  • Strichaufzählung
    zu vielen Themen aus ihren Interessens- und Fachgebieten eine klare und detaillierte Darstellung geben, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern sowie Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben,
  • Strichaufzählung
    in gleichmäßigem Tempo sprechen, auch wobei kaum auffällig lange Pausen entstehen, auch wenn sie nach Strukturen oder Wörtern suchen,
  • Strichaufzählung
    etwas klar beschreiben oder erzählen und dabei wichtige Aspekte anführen sowie mit relevanten Details und Beispielen stützen,
  • Strichaufzählung
    eine Anzahl von Verknüpfungsmitteln verwenden, um ihre Äußerungen zu einem klaren, zusammenhängenden Text zu verbinden, vorbereitete berufsbezogene Präsentationen gut strukturiert und sprachlich klar gestalten, sodass für Zuhörerinnen und Zuhörer die Hauptpunkte und wichtige unterstützende Details eindeutig erkennbar sind und dabei auch spontan auf Nachfragen reagieren,
  • Strichaufzählung
    verschiedenste Abläufe beschreiben, Regeln erklären, detaillierte Arbeitsanleitungen oder Anweisungen geben, sodass andere danach handeln können.

Die Studierenden können in der Fertigkeit „Schreiben“

  • Strichaufzählung
    strukturierte Berichte, Artikel und argumentative Texte zu verschiedenen Themen aus dem eigenen Interessens- und Fachgebiet verfassen und dabei zentrale Punkte hervorheben, Standpunkte angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und/oder Begründungen stützen sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Optionen erläutern,
  • Strichaufzählung
    zusammenhängend und klar verständlich schreiben und dabei die üblichen Konventionen der Gestaltung und der Gliederung in Absätze einhalten,
  • Strichaufzählung
    sich in den für das Fachgebiet wesentlichen Bereichen der berufsbezogenen schriftlichen Kommunikation praxisgerecht ausdrücken und sich angemessen auf die jeweiligen Adressateninnen und Adressaten beziehen,
  • Strichaufzählung
    berufliche Korrespondenz und Protokolle, die sich auf ein vertrautes Aufgabengebiet beziehen, klar formulieren, wobei sie die Regeln der entsprechenden Textsorten beachten.

Lebende Fremdsprache:

Die Studierenden

  • Strichaufzählung
    können Spracherwerbsstrategien anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachmittler zu agieren,
  • Strichaufzählung
    können Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen,
  • Strichaufzählung
    können kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln,
  • Strichaufzählung
    zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.

Die Studierenden verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über

  • Strichaufzählung
    einen ausreichenden Wortschatz, um sich mit Hilfe von Umschreibungen über vertraute Themen des privaten und beruflichen Alltagslebens äußern zu können,
  • Strichaufzählung
    einen niveauentsprechend angemessenen Grundwortschatz,
  • Strichaufzählung
    ein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau A2/A2+ angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können,
  • Strichaufzählung
    eine verständliche Aussprache,
  • Strichaufzählung
    sprachliche Mittel, um ein ausreichendes Spektrum von Sprachfunktionen niveauentsprechend zu realisieren und auf sie zu reagieren.

Die Studierenden können in der Fertigkeit „Hören“

  • Strichaufzählung
    den Hauptpunkten von Gesprächen zu vertrauten Themen folgen, sofern deutlich artikuliert und in Standardsprache gesprochen wird,
  • Strichaufzählung
    das Wesentliche von kurzen und klar strukturierten Berichten, Präsentationen, Vorträgen und Reden zu vertrauten Themen aus dem beruflichen Bereich verstehen, wenn deutlich und in Standardsprache gesprochen wird,
  • Strichaufzählung
    kurze Anweisungen, Auskünfte, Nachrichten und Mitteilungen sowie öffentliche Durchsagen in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen sowie auf Reisen verstehen.

Die Studierenden können in der Fertigkeit „Lesen“

  • Strichaufzählung
    einen klar strukturierten und sprachlich wenig komplexen Text global verstehen,
  • Strichaufzählung
    in Texten aus dem privaten und beruflichen Alltag wichtige Informationen auffinden und verstehen, um bestimmte Aufgabenstellungen zu lösen,
  • Strichaufzählung
    klar strukturierte berufliche Standardkorrespondenz, die sich auf vertraute Situationen bezieht, gut genug verstehen, um angemessen zu reagieren.

Die Studierenden können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“

  • Strichaufzählung
    mit einfachen sprachlichen Mitteln Gespräche in vertrauten beruflichen Standardsituationen beginnen, in Gang halten und beenden,
  • Strichaufzählung
    sich in einfacher Form aktiv an formellen und informellen Gesprächen und Diskussionen beteiligen.

Die Studierenden können in der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“

  • Strichaufzählung
    Erlebnisse, Sachverhalte und Abläufe im beruflichen und privaten Umfeld einfach beschreiben, erklären oder zusammenfassen,
  • Strichaufzählung
    vorbereitete, unkomplizierte Präsentationen und Berichte zu einem vertrauten Thema vortragen.

Die Studierenden können in der Fertigkeit „Schreiben“

  • Strichaufzählung
    einfache Texte in unterschiedlichen Textsorten über Ereignisse, Erfahrungen und Erlebnisse verfassen,
  • Strichaufzählung
    die eigene Meinung darstellen und durch einfache Beispiele und kurze Begründungen illustrieren,
  • Strichaufzählung
    berufsbezogene schriftliche Kommunikation in vertrauten Bereichen erfolgreich bewältigen,
  • Strichaufzählung
    einfache Berichte im beruflichen Bereich erstellen.

2.1 Englisch einschließlich Wirtschaftssprache

Didaktische Grundsätze:

Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Independent Users B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER), erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten des GER ausgewogen trainiert werden und jegliche sprachliche Kommunikation im Rahmen der öffentlichen und beruflichen Domäne (Lebensbereich) stattfindet. Der Bezug zur Übungsfirma findet sich in der beruflichen Domäne. Es ist zu beachten, dass trotz einer guten Beherrschung der grammatischen Strukturen gelegentlich Fehler vorkommen können.

1. Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

  • Strichaufzählung
    beherrschen ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und routinemäßige berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen,
  • Strichaufzählung
    beherrschen einen ausreichend großen Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen und einen grundlegenden Wortschatz zur Bewältigung routinemäßiger berufsrelevanter mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
  • Strichaufzählung
    können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
  • Strichaufzählung
    verstehen berufsrelevante Vorträge oder Reden, wenn die Thematik vertraut und die Darstellung unkompliziert und klar strukturiert ist,
  • Strichaufzählung
    verstehen die Hauptpunkte in einer Kommunikationssituation, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird, denen man normalerweise im Berufsleben, in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet,
  • Strichaufzählung
    verstehen unkomplizierte Sachtexte und Infografiken, die mit den eigenen Interessen und berufsrelevanten Themen in Zusammenhang stehen,
  • Strichaufzählung
    verstehen berufsbezogene Standardsituationen und berufsbezogene Korrespondenz,
  • Strichaufzählung
    können eine vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten berufsrelevanten oder allgemeinen Thema, in der die Hauptpunkte hinreichend präzise erläutert werden, durchführen,
  • Strichaufzählung
    können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
  • Strichaufzählung
    können detaillierte Texte zu vertrauten Themen verfassen.

Lehrstoff:

Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:

Privater und Öffentlicher Bereich:

Politik und Gesellschaft, EU, Werbung, Tourismus, Transportwesen, Umwelt, interkulturelle Beziehungen

Beruflicher Bereich:

Firmen, Dienstleistungen, Produkte, Übungsfirmenbezug, routinemäßige Bürotätigkeiten, Büroausstattung, Business Etikette, Geschäftsreisen (Reservierung, Stornierung), berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation

Mündliche Kommunikation:

Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, Präsentation

Schriftliche Textsorten und –formate:

Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Aufbau und Layout eines Geschäftsbriefes, Anfrage und Angebot), E-Mail, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Leserbrief, Hand-out, Blog

Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:

Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)

2. Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

  • Strichaufzählung
    können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen und setzen einige komplexe Satzstrukturen ein,
  • Strichaufzählung
    beherrschen einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz, wobei Lücken im Wortschatz noch Umschreibungen notwendig machen,
  • Strichaufzählung
    können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
  • Strichaufzählung
    können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen,
  • Strichaufzählung
    verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht,
  • Strichaufzählung
    verstehen Texte über aktuelle Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
  • Strichaufzählung
    verstehen mühelos alltägliche und vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
  • Strichaufzählung
    können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einer Reihe von vertrauten Themen Standpunkte darlegen, diese durch relevante Erklärungen und Argumente begründen und adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
  • Strichaufzählung
    können vorbereitete Präsentationen durchführen und auf Fragen reagieren,
  • Strichaufzählung
    können einfache Infografiken erläutern und präsentieren,
  • Strichaufzählung
    können detaillierte Texte zu vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen,
  • Strichaufzählung
    können auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren.

Lehrstoff:

Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:

Privater und Öffentlicher Bereich:

Diversität in der Gesellschaft, nationale und internationale gesellschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen (NPOs, NGOs, Interessenvertretungen, humanitäre Organisationen)

Beruflicher Bereich:

Entrepreneurship, Nationale und internationale wirtschaftliche Organisationen, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Beschreibung und Analyse von Infografiken, Messen und Ausstellungen

Mündliche Kommunikation:

Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, Präsentation

Schriftliche Textsorten und –formate:

         Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Bestellung, Auftragsbestätigung, Lieferverzug, Versandanzeige; Bezahlung), Proposal, Appell, Report, Erstellen eines Fragebogens und einfacher Werbematerialien (Broschüre); Festigung der schriftlichen Textsorten und Formate des Modul 1

Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:

Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache

Schularbeiten:

Eine zweistündige Schularbeit

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

  • Strichaufzählung
    können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen zu bewältigen,
  • Strichaufzählung
    verfügen über einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz,
  • Strichaufzählung
    können komplexere grammatische Strukturen gut anwenden,
  • Strichaufzählung
    verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht,
  • Strichaufzählung
    verstehen Sachtexte und Texte zu allgemeinen Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
  • Strichaufzählung
    verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
  • Strichaufzählung
    können auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
  • Strichaufzählung
    können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen,
  • Strichaufzählung
    können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
  • Strichaufzählung
    können vorbereitete Präsentationen durchführen und spontan auf Fragen reagieren,
  • Strichaufzählung
    können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien anwenden.

Lehrstoff:

Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:

Privater und Öffentlicher Bereich:

Gesellschaftliche Entwicklungen und Trends, Diversität in der Gesellschaft, Wirtschaft und Ökologie, Corporate Social Responsibility

Beruflicher Bereich:

Bankwesen, Werbung, Werbemittel, Werbestrategien, Marketing, Public Relations, Medien, Übungsfirmenbezug (berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation zur Arbeit in der Übungsfirma, Strukturen und Arbeitsabläufe in der Übungsfirma, Übungsfirmenmesse) Firmenprofile, Infografiken

Mündliche Kommunikation:

Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen; Präsentation

Schriftliche Textsorten und –formate:

Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Zahlungsverzug, Mängelrüge, Beschwerde), Artikel, Kommentar, Erstellen von Werbematerialien und Werbetexten, Rundschreiben, Corporate Blogs; Festigung der schriftlichen Textsorten und Formate der Module 1–2

Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:

Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache

Schularbeiten:

Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

  • Strichaufzählung
    beherrschen ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln und einige komplexe Satzstrukturen, die es ihnen ermöglichen, klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern,
  • Strichaufzählung
    beherrschen einen großen Wortschatz in berufsrelevanten und in den meisten allgemeinen Themenbereichen, indem sie Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
  • Strichaufzählung
    beherrschen die Grammatik gut und machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen,
  • Strichaufzählung
    verstehen einen Vortrag oder ein Gespräch zu einem berufsrelevanten Thema oder einer beruflichen Situation, soweit der Beitrag klar vorgetragen wird,
  • Strichaufzählung
    verstehen Texte über allgemeine und berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
  • Strichaufzählung
    verstehen anspruchsvollere Sachtexte und entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind,
  • Strichaufzählung
    verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
  • Strichaufzählung
    können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen,
  • Strichaufzählung
    können eine klare und systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren,
  • Strichaufzählung
    können auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
  • Strichaufzählung
    können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
  • Strichaufzählung
    können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.

Lehrstoff:

Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:

Privater und Öffentlicher Bereich:

Verantwortung des einzelnen Bürgers in der Gesellschaft auf nationaler und internationaler Ebene

Beruflicher Bereich:

Internationale Wirtschaft, Global Players, Customer Relations, Arbeitsmarkt, Aus- und Weiterbildung, Leben und Arbeiten im Ausland; Karriere und Karriereplanung

Mündliche Kommunikation:

Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, Präsentation

Schriftliche Textsorten und –formate:

Bewerbungsschreiben, Lebenslauf; Letter of Motivation; Festigung der schriftlichen Textsorten und Formate der Module 1–3

Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:

Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache

Schularbeiten:

Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)

2.2 Lebende Fremdsprache

Didaktische Grundsätze:

Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Basic Users A2/A2+ gemäß GER erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf hin auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten laut GER ausgewogen trainiert werden. Sprachliche Kommunikation findet im Rahmen der privaten, öffentlichen und beruflichen Domänen (Lebensbereiche) und der Domäne Bildung statt. Die Lebens- und Erfahrungswelt von Erwachsenen ist zu berücksichtigen.

Die sprachlichen Aktivitäten sind so zu wählen, dass die Studierenden ausreichende sprachliche Mittel erwerben, um sich in einfachen, vertrauten und routinemäßigen Situationen verständigen zu können. Dabei können Fehler vorkommen, aber es bleibt grundsätzlich einigermaßen klar, was ausgedrückt werden soll.

1. Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

  • Strichaufzählung
    verstehen vertraute Wörter und einfache Sätze, wenn langsam und deutlich gesprochen wird,
  • Strichaufzählung
    verstehen ganz einfache, kurze Texte und schriftliche Mitteilungen in vertrauten Alltagssituationen (Schilder, Annoncen, Formulare, einfache Prospekte usw.),
  • Strichaufzählung
    verständigen sich auf sehr einfache Art in vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen,
  • Strichaufzählung
    können elementare Informationen über sich und andere schriftlich und mündlich weitergeben,
  • Strichaufzählung
    können elementare sprachliche Strukturen anwenden,
  • Strichaufzählung
    können ein sehr elementares Spektrum einfacher Wendungen in Bezug auf Dinge und Bedürfnisse konkreter Art anwenden,
  • Strichaufzählung
    können zu einigen wenigen Alltagsthemen mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen.

Lehrstoff:

Aufbau der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen exemplarisch in folgenden Domänen:

Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:

Themen aus vertrautem Umfeld wie Familie, Freunde und soziale Beziehungen; Schule und Ausbildung; Freizeit, Hobbys und Vorlieben; Wohnen und Umgebung; Transport;

Mündliche Kommunikation:

Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen

Schriftliche Textsorten und –formate:

Kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, kurze Mitteilungen und Notizen; Mails; SMS uä.

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)

2. Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

  • Strichaufzählung
    verstehen einfache Nachrichten und kurze sachliche Mitteilungen, wenn langsam und deutlich gesprochen wird,
  • Strichaufzählung
    verstehen ganz einfache Anleitungen und Vorschriften, einfache Berichte und schriftliche Mitteilungen in vertrauten Situationen (Arbeitsanleitungen, einfache Rezepte, Texte in Internetforen …),
  • Strichaufzählung
    können aus einfachen Texten konkrete, vorhersehbare Informationen auffinden,
  • Strichaufzählung
    verständigen sich auf sehr einfache Art in vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen,
  • Strichaufzählung
    können mit einfachen sprachlichen Mitteln Informationen über sich und andere schriftlich und mündlich weitergeben,
  • Strichaufzählung
    können Gegenwärtiges und Vergangenes in einfacher Form schriftlich wie mündlich wiedergeben,
  • Strichaufzählung
    können ein elementares Spektrum sprachlicher Wendungen in Bezug auf Dinge und Bedürfnisse konkreter Art anwenden und auf einfache Art Gegenstände, Geräte und deren Funktion beschreiben,
  • Strichaufzählung
    können zu einigen wenigen Alltagsthemen mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen und diese mit einfachen Bindewörtern verknüpfen.

Lehrstoff:

Festigung und Progression in den Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen exemplarisch in folgenden Domänen:

Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:

Vertiefung der Themenbereiche aus dem 1. Semester so wie Erarbeiten der Bereiche Gesundheit & Ernährung; Umwelt; Reisen;

Arbeitswelt:

Informationsbeschaffung (Preise, Abfahrtszeiten, Lieferzeiten usw.); einfache Kundenkontakte, einfache Unternehmens- und Produktpräsentationen

Mündliche Kommunikation:

Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen

Schriftliche Textsorten und –formate:

Kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, kurze Mitteilungen und Notizen; Mails; kurze und einfache Berichte; einfache Anfragen (zB Hotel, Tickets, Preise für Produkte)

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

  • Strichaufzählung
    verstehen Fragen und Auskünfte, das Wesentliche von einfachen Mitteilungen und Durchsagen und einfache Dialoge über vertraute Themen, wenn deutlich gesprochen wird,
  • Strichaufzählung
    verstehen einfache Texte und einfache persönliche wie berufliche Briefe und Mitteilungen,
  • Strichaufzählung
    können einfache Informationen in einem erweiterten Themenspektrum schriftlich wie mündlich austauschen und wiedergeben, kurze Kontaktgespräche führen ohne das Gespräch selbst in Gang zu halten,
  • Strichaufzählung
    beherrschen den notwendigen Wortschatz wie die sprachliche Strukturen, um über vertraute Themen zusammenhängend in mehrere Sätze Auskunft zu geben,
  • Strichaufzählung
    können kurze, einfache Texte zu privaten wie beruflichen Themen verfassen, wobei oft formelhafte Wendungen eingesetzt werden und Aussagen mit einfachen Bindewörtern verknüpft werden,
  • Strichaufzählung
    können einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter vertrauter Alltagssituationen anwenden.

Lehrstoff:

Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen exemplarisch in folgenden Domänen:

Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:

Vertiefung der Themenbereiche aus dem 1. und 2. Semester so wie Erarbeiten der Bereiche Lebensqualität (zB ökologisches Wohnen, „gesunde“ Ernährung); gesellschaftliche Trends und Entwicklungen (zB Mode und Bekleidung, Urlaub am Bauernhof)

Arbeitswelt:

Vertiefung der Inhalte aus dem Vorsemester und Erarbeiten der Bereiche Arbeit und Büroroutine (zB Arbeitsplatzbeschreibung, Arbeitssuche, Bewerbung); Geschäftsreisen; Messe

Mündliche Kommunikation:

Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen

Schriftliche Textsorten und –formate:

Einfache Alltags- und Sachtexte aus und in Prospekten, Anzeigen, aus und in sozialen Netzwerken; Mails, Berichte,

Schularbeiten:

Eine zweistündige Schularbeit

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

  • Strichaufzählung
    verstehen Fragen und Auskünfte, einfache Dialoge über vertraute Themen und einfache Texte auf Tonträgern, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
  • Strichaufzählung
    verstehen einfache Texte aus privatem wie beruflichem Umfeld, kurze sachliche Mitteilungen und einfache Berichte, vor allem dann, wenn konkrete vorhersehbare Informationen erwartet werden,
  • Strichaufzählung
    können über Erfahrungen und Ereignisse berichten, einfache Pläne und Ziele erklären,
  • Strichaufzählung
    können über Gegenwärtiges, Vergangenes und Zukünftiges sprechen,
  • Strichaufzählung
    können mit einem begrenzten Wortschatz und einfachen Satzmustern kurze, zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen bzw. zu Themen ihres persönlichen Interesses in verschiedenen Textformaten verfassen.

Lehrstoff:

Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen exemplarisch in folgenden Domänen:

Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:

Vertiefung der Themenbereiche aus den vorhergehenden Semestern so wie Erarbeiten der Bereiche Zwischenmenschliche Beziehungen; Kommunikation und Medien;

Arbeitswelt:

Vertiefung der Bereiche aus den Vorsemestern und Erarbeiten regelmäßiger Geschäftsfälle bis zur Auftragsbestätigung;

Schriftliche Textsorten und –formate:

Einfache Kommunikation in sozialen Netzwerken, private wie geschäftliche Korrespondenz, Mails, Anzeigen und Inserate, Berichte, einfache Beschreibungen von Grafiken und Statistiken,

Einfache Anfragen, Angebote, Bestellungen, Auftragsbestätigungen, einfache PR-Texte wie zB für Flyer, Newsletter, Homepage, Rundschreiben uä.

Schularbeiten:

Eine zweistündige Schularbeit

3. ENTREPRENEURSHIP – WIRTSCHAFT UND MANAGEMENT

Bildungsziele des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“:

Der Cluster steht für den Aufbau von praxisorientierter Wirtschaftskompetenz auf hohem Niveau.

Die Orientierung an nationalen und europäischen Standards der Berufsbildung befähigt sowohl zur Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes als auch zur Bewältigung der Anforderungen weiterführender Bildungsinstitutionen.

Der Cluster beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Businesstraining, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“, „Wirtschaftsinformatik“, „Office Management und angewandte Informatik“, „Recht“ sowie „Volkswirtschaft“.

Die Studierenden können im

Bereich Personale und soziale Kompetenzen

  • Strichaufzählung
    die Auswirkungen wirtschaftlicher Entscheidungen auf ihr Umfeld kritisch reflektieren,
  • Strichaufzählung
    die Grundsätze und Instrumente kundenorientierten Handelns anwenden,
  • Strichaufzählung
    sich in wirtschaftlichen, betrieblichen und gesellschaftlichen Situationen adäquat verhalten und zielorientiert agieren,
  • Strichaufzählung
    eigenverantwortlich handeln und Verantwortung für sich, andere und Ressourcen übernehmen,
  • Strichaufzählung
    sich selbst Ziele setzen sowie eigene und vorgegebene Ziele konsequent verfolgen.

Bereich Arbeitstechniken

  • Strichaufzählung
    fachspezifische Informationen beschaffen, bewerten und vernetzt verarbeiten,
  • Strichaufzählung
    sich selbst und ihr Arbeitsumfeld organisieren,
  • Strichaufzählung
    Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen,
  • Strichaufzählung
    Arbeitsergebnisse situationsbezogen und zielgruppenorientiert präsentieren und argumentieren.

Bereich Entrepreneurship

  • Strichaufzählung
    die Wichtigkeit von Innovationen für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung einschätzen und reflektieren,
  • Strichaufzählung
    eine Geschäftsidee entwickeln und auf ihre Realisierbarkeit beurteilen,
  • Strichaufzählung
    die wesentlichen Merkmale der Rechtsformen von Unternehmen anführen und deren Vor- und Nachteile beurteilen,
  • Strichaufzählung
    einen Businessplan erstellen und analysieren,
  • Strichaufzählung
    rechtliche Bestimmungen im Zusammenhang mit Unternehmensgründung und –führung anwenden,
  • Strichaufzählung
    Chancen und Risiken der unternehmerischen Selbstständigkeit einschätzen und interpretieren,
  • Strichaufzählung
    unternehmerisch denken und handeln.

Bereich Management

  • Strichaufzählung
    die Risiken betriebswirtschaftlicher Entscheidungen identifizieren, bewerten und geeignete risikopolitische Maßnahmen einsetzen,
  • Strichaufzählung
    die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen,
  • Strichaufzählung
    die Merkmale verschiedener Führungsstile im Hinblick auf ihre Stärken und Schwächen beurteilen,
  • Strichaufzählung
    betriebliche Abläufe planen und organisieren,
  • Strichaufzählung
    unternehmerische Zielbündel entwickeln,
  • Strichaufzählung
    aufgrund vorliegender Informationen strategische und operative Entscheidungen treffen und argumentieren,
  • Strichaufzählung
    die in der Praxis relevanten Qualitätsmanagement-Systeme nennen und die Bedeutung von Qualitätsmanagement beurteilen,
  • Strichaufzählung
    Managementtechniken anwenden.

Bereich Leistungserstellung und –verwertung

  • Strichaufzählung
    strategische und operative Marketinginstrumente anwenden,
  • Strichaufzählung
    Beschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln,
  • Strichaufzählung
    Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln.

Bereich Personalmanagement

  • Strichaufzählung
    Lohn- und Gehaltsabrechnungen abwickeln und interpretieren,
  • Strichaufzählung
    rechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Dienstverhältnissen beurteilen,
  • Strichaufzählung
    Methoden der Personalauswahl im Hinblick auf ihre Vor- und Nachteile beurteilen,
  • Strichaufzählung
    Ziele, Methoden und Bedeutung der Personalentwicklung und des Personaleinsatzes erklären,
  • Strichaufzählung
    sich in geeigneter Form bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren.

Bereich Finanzierung und Investition

  • Strichaufzählung
    Investitionsentscheidungen treffen und argumentieren,
  • Strichaufzählung
    die wesentlichen Arten der Unternehmensfinanzierung im Hinblick auf deren Vor- und Nachteile beurteilen,
  • Strichaufzählung
    Finanzierungsentscheidungen treffen und argumentieren,
  • Strichaufzählung
    Finanzpläne erstellen und interpretieren.

Bereich Unternehmensrechnung

  • Strichaufzählung
    laufende Geschäftsfälle auf der Grundlage von Originalbelegen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und der Doppelten Buchführung verbuchen,
  • Strichaufzählung
    unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr abwickeln,
  • Strichaufzählung
    den Gewinn oder Verlust von Unternehmen mit Hilfe der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln,
  • Strichaufzählung
    Jahresabschlüsse erstellen,
  • Strichaufzählung
    den Jahresabschluss eines Unternehmens interpretieren und beurteilen,
  • Strichaufzählung
    Kosten- und Preiskalkulationen durchführen,
  • Strichaufzählung
    Deckungsbeiträge ermitteln und auf deren Grundlage unternehmerische Entscheidungen treffen,
  • Strichaufzählung
    eine Betriebsabrechnung durchführen,
  • Strichaufzählung
    Kosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen,
  • Strichaufzählung
    die wesentlichen Steuern anführen und deren Auswirkungen erläutern.

Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie

  • Strichaufzählung
    Informatiksysteme einsetzen (Hardware unterscheiden und beurteilen, das Betriebssystem konfigurieren und sinnvoll einsetzen, Netzwerk nutzen),
  • Strichaufzählung
    mit Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, E-Mail Kommunikation, Internet, Desktop-Publishing) betriebliche Arbeitsabläufe umsetzen,
  • Strichaufzählung
    kaufmännische Problemstellungen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm lösen (Berechnungen durchführen, Daten visualisieren, Daten auswerten),
  • Strichaufzählung
    eine Datenbank zur Lösung kaufmännischer Problemstellungen einsetzen,
  • Strichaufzählung
    im Bereich „Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft“ Daten sichern und schützen, E-Business-Anwendungen nutzen und IT-Rechtsbestimmungen berücksichtigen.

Bereich Recht

  • Strichaufzählung
    einfache Rechtsfragen aus Sicht der Unternehmerin und des Unternehmers, Arbeitnehmerin und Arbeitsnehmers und Konsumentin und Konsumenten klären,
  • Strichaufzählung
    die Grundprinzipien der Bundesverfassung nennen sowie die Abläufe in der österreichischen Gesetzgebung und Verwaltung beschreiben,
  • Strichaufzählung
    die wichtigen Schritte zur Rechtsdurchsetzung erklären.

Bereich Volkswirtschaft

  • Strichaufzählung
    die spezifischen Merkmale der österreichischen Wirtschaftsordnung erläutern sowie die Träger, Ziele und Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik erklären und Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen anhand von Beispielen entwickeln,
  • Strichaufzählung
    die unterschiedlichen volkswirtschaftlichen Messgrößen beherrschen und komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge in den Themenfeldern „Markt- und Preisbildung“, „Geld- und Finanzwirtschaft“ uä. beschreiben,
  • Strichaufzählung
    die volkswirtschaftlichen Bereiche „Konjunktur und Budget“, „Arbeit und Soziales“ sowie „Wohlstand und Lebensqualität“ auf europäischer und globaler Ebene erklären und kritisch bewerten.

3.1 Betriebswirtschaft

Didaktische Grundsätze:

Im Rahmen der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln sowie der Aufbau von entsprechend reflektierten Haltungen und Werten zu fördern.

Bei der Erarbeitung von Inhalten ist stets auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Sichtweise auf das Unternehmen und sein Umfeld sowie auf eine Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmer, Arbeitnehmer, Konsument) zu achten. Besonderes Augenmerk ist zudem auf Aspekte der ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Nachhaltigkeit zu legen.

Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte einzubetten. Die Anwendung des erworbenen Wissens und der Kompetenzen erfolgt in der Übungsfirma und im Pflichtpraktikum. Diese stellen sowohl Perspektive als auch Ressource für Lernanlässe dar.

Anleitende und offene Lehr- und Lernmethoden sind im Sinne des Kompetenzaufbaus gleichermaßen einzusetzen. Die Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen ist einzuplanen.

1. Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Wirtschaft und Gesellschaft

  • Strichaufzählung
    Wirtschaftssektoren und Betriebsarten unterscheiden,
  • Strichaufzählung
    die Wechselwirkungen zwischen Betrieb und Umfeld interpretieren und Konsequenzen daraus ableiten,
  • Strichaufzählung
    unternehmerische, ökonomische, ökologische und soziale Wechselwirkungen darstellen,
  • Strichaufzählung
    Sachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven (Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Unternehmerin und Unternehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten,
  • Strichaufzählung
    die Marktorientierung als Leitidee der Betriebswirtschaft aus der Perspektive der Unternehmerinnen und Unternehmer, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten kritisch hinterfragen:
    • Strichaufzählung
      Leistungserstellung und Marketing unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten kritisch analysieren und beurteilen,
    • Strichaufzählung
      die Aspekte von nachhaltigem Handeln erklären.

Bereich Businessplan

  • Strichaufzählung
    eine Geschäftsidee für einen Businessplan entwickeln.

Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens

  • Strichaufzählung
    die rechtlichen Grundlagen eines Unternehmens in Bezug auf die Rechtsform des Einzelunternehmens darstellen,
  • Strichaufzählung
    den Gründungsvorgang eines Einzelunternehmens aufzeigen,
  • Strichaufzählung
    für Unternehmen eine begründete Rechtsformwahl treffen:
    • Strichaufzählung
      Unterschiede zwischen Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften anhand verschiedener Kriterien beschreiben,
  • Strichaufzählung
    für Unternehmen eine begründete Entscheidung hinsichtlich Firmenbezeichnung und Eintragung ins Firmenbuch treffen sowie einem realen Firmenbuchauszug wesentliche Informationen entnehmen,
  • Strichaufzählung
    in konkreten Fällen die Befugnisse von Bevollmächtigten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Unternehmens erläutern,
  • Strichaufzählung
    wesentliche Punkte eines Dienstvertrages aus Arbeitgebersicht beurteilen.

Bereich Vertragswesen

  • Strichaufzählung
    Bedingungen für das Zustandekommen von Verträgen erläutern,
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung und Konsequenzen von Verträgen kennen,
  • Strichaufzählung
    die Vertragstypen „Werkvertrag“, „Dienstvertrag“, „Kaufvertrag“ sowie andere Vertragstypen (Mietvertrag, Versicherungsvertrag usw.) miteinander vergleichen,
  • Strichaufzählung
    einen Dienstzettel lesen und Inhalte – aus Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmersicht – erklären.

Bereich Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr

  • Strichaufzählung
    gesetzliche und kaufmännische Bestandteile in kaufvertragsrelevanten Schriftstücken bestimmen,
  • Strichaufzählung
    Ein- und Verkaufsprozesse rechtlich korrekt und betriebswirtschaftlich reflektiert durchführen,
  • Strichaufzählung
    Grundlagen des Marketings und der Beschaffung für die Anbahnung und Abwicklung von Kaufverträgen für ein Unternehmen umsetzen,
  • Strichaufzählung
    alle Schritte zur ordnungsgemäßen Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumentin und des Konsumenten umsetzen sowie situationsadäquat kommunizieren,
  • Strichaufzählung
    die vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumentin und des Konsumenten analysieren sowie nötige Maßnahmen ableiten und situationsadäquat kommunizieren.

Bereich Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb

  • Strichaufzählung
    die betrieblichen Leistungsfaktoren sowie deren Zusammenspiel und Stellenwert in Unternehmen analysieren und bewerten.

Bereich Marketing

  • Strichaufzählung
    für Produkte ein stimmiges Marketingkonzept erstellen:
    • Strichaufzählung
      Methoden der Marktanalyse einsetzen,
    • Strichaufzählung
      eine Marketingstrategie entwickeln und Marketingziele operationalisieren,
    • Strichaufzählung
      verschiedene Maßnahmen des Produkt-, Kontrahierungs-, Kommunikations- und Distributionsmanagements zielgruppenorientiert darstellen,
  • Strichaufzählung
    einen Marketing-Mix aus Sicht der Konsumentin und des Konsumenten kritisch hinterfragen.

durch den Einsatz von Fallstudien

  • Strichaufzählung
    ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.

Lehrstoff:

Wirtschaft und Gesellschaft:

Unternehmerisches Umfeld (Wirtschaftsordnung, gesamtwirtschaftliche Ziele, Wirtschaftsteilnehmerinnen und Wirtschaftsteilnehmer), Unternehmen (Unternehmensziele, Stakeholder, Funktionsbereiche), Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Umfeld

Marktorientierung, Ethik und Nachhaltigkeit in Leistungserstellung und Marketing

Rechtliche Grundlagen:

Unternehmerinnen und Unternehmer und Unternehmen, Einzelunternehmen, Rechtsformen, Firma, Firmenbuch, Prokura und Handlungsvollmacht, Dienstvertrag aus Arbeitgebersicht

Businessplan:

Geschäftsidee, rechtlicher Rahmen

Vertragswesen:

Vertragstypen

Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr:

Bedingungen für das Zustandekommen eines Kaufvertrags, Inhalte des Kaufvertrags (rechtliche und sonstige kaufmännische Bestandteile), Anbahnung eines Kaufvertrags inkl. Grundzüge des Absatzmarketings (Produkt, Preis, Distribution, Kommunikation), Grundzüge der Materialwirtschaft (insbesondere Beschaffungsplanung, Beschaffungsmarketing, Lieferantenauswahl (inkl. Kalkulation), Logistikbetriebe), ordnungsgemäße Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferung, Annahme, Zahlung), einschließlich Korrespondenz, vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferverzug, mangelhafte Lieferung, mangelhafte Rechnungen, Annahmeverzug, Zahlungsverzug), einschließlich Korrespondenz

Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb:

Betriebliche Leistungsfaktoren, Kennzahlen der Leistungserstellung

Marketing:

Ziele des Marketings, Arten und Instrumente der Marktforschung, Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung, Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationsmanagement

Fallstudien:

Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit

2. Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Wirtschaft und Gesellschaft

  • Strichaufzählung
    Materialwirtschaft und Logistik unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumenten analysieren und beurteilen,
  • Strichaufzählung
    Maßnahmen in der Führung eines Unternehmens unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten,
  • Strichaufzählung
    Maßnahmen im Personalmanagement aus der Sicht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern hinterfragen,
  • Strichaufzählung
    in verschiedenen Rollen (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Konsumentin und Konsument) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln,
  • Strichaufzählung
    Produktionsbedingungen in einem Unternehmen unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten,
  • Strichaufzählung
    Überlegungen zur Standortwahl von Fertigungsbetrieben kritisch reflektieren.

Bereich Materialwirtschaft

  • Strichaufzählung
    Ziele der Materialwirtschaft operationalisieren,
  • Strichaufzählung
    Beschaffungsprozesse optimieren,
  • Strichaufzählung
    ein Beschaffungsmarketingkonzept erstellen,
  • Strichaufzählung
    verschiedene Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation unterscheiden,
  • Strichaufzählung
    die wesentlichen Kostenarten der Materialwirtschaft und deren Zusammenhänge beschreiben,
  • Strichaufzählung
    eine Lageranalyse mit Hilfe geeigneter Kennzahlen und Methoden durchführen und aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen zur Optimierung ziehen.

Bereich Logistik und Supply-Chain Management

  • Strichaufzählung
    Maßnahmen im Rahmen einer Wertschöpfungskette analysieren.

Bereich Logistikbetriebe

  • Strichaufzählung
    das Angebot verschiedener Logistikbetriebe analysieren,
  • Strichaufzählung
    die Transportmittelwahl unter verschiedenen Aspekten analysieren,
  • Strichaufzählung
    die wichtigsten Dokumente im Frachtverkehr beschreiben und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen.

Bereich Handel

  • Strichaufzählung
    die verschiedenen Funktionsbereiche des Handels darstellen,
  • Strichaufzählung
    die verschiedenen Betriebsformen im Handel und ihre Unterscheidungsmerkmale erläutern,
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung des Handels im ökonomischen, ökologischen und sozialen Kontext einschätzen,
  • Strichaufzählung
    Entwicklungstendenzen im Handel beschreiben.

Bereich Businessplan

  • Strichaufzählung
    auf der Basis einer Geschäftsidee die Bereiche Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing für einen konkreten Businessplan unter Berücksichtigung der Standortfaktoren für einen Handels- oder Fertigungsbetrieb ausarbeiten.

Bereich Kaufvertrag

  • Strichaufzählung
    die in der internationalen Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente erläutern und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen,
  • Strichaufzählung
    die wichtigsten Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit erklären und anwenden.

Bereich Management

  • Strichaufzählung
    die normative Management-Ebene hinsichtlich Bedeutung sowie Grenzen und Reichweiten der Umsetzung reflektieren:
    • Strichaufzählung
      Inhalte des normativen Managements charakterisieren,
    • Strichaufzählung
      die Bedeutung von Unternehmenskultur diskutieren,
  • Strichaufzählung
    den Zusammenhang zwischen normativem, strategischem und operativem Management darstellen.

Bereich Planung

  • Strichaufzählung
    den Planungsprozess eines Unternehmens modellhaft abbilden:
    • Strichaufzählung
      die strategische Ausgangslage eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements bestimmen,
    • Strichaufzählung
      Prognosen mit verschiedenen Instrumenten erstellen,
    • Strichaufzählung
      strategische und operative Ziele für ein Unternehmen formulieren,
    • Strichaufzählung
      die Strategieentwicklung eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements durchführen,
    • Strichaufzählung
      die Bedeutung eines Budgets für ein Unternehmen anhand eines konkreten Beispiels erkennen.

Bereich Personalmanagement

  • Strichaufzählung
    verschiedene Motivationstheorien reflektieren,
  • Strichaufzählung
    die Humanisierung der Arbeit kritisch hinterfragen,
  • Strichaufzählung
    Personalbeurteilung und Personalentwicklung als wichtige Steuerungsinstrumente des Personalmanagements reflektieren,
  • Strichaufzählung
    Aufgaben aus dem Personalmanagement eines Unternehmens ausführen:
    • Strichaufzählung
      die Aufgaben des Personalmanagements erläutern,
    • Strichaufzählung
      verschiedene rechtliche Aspekte im Arbeitgeberinnen-Arbeitnehmerinnen-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis erläutern,
    • Strichaufzählung
      verschiedene Entlohnungsmodelle voneinander abgrenzen,
    • Strichaufzählung
      Methoden der Personalplanung und –freisetzung erläutern,
    • Strichaufzählung
      Methoden der Personalanwerbung und –auswahl einsetzen,
  • Strichaufzählung
    Kenntnisse über Methoden der Personalanwerbung und –auswahl für erfolgversprechende Bewerbungen nutzen.

Bereich Führung

  • Strichaufzählung
    verschiedene Führungstheorien identifizieren,
  • Strichaufzählung
    verschiedene Führungskonzepte darstellen und reflektieren.

Bereich Organisation

  • Strichaufzählung
    Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln:
    • Strichaufzählung
      Elemente der Aufbauorganisation analysieren,
    • Strichaufzählung
      Organisationsgrundsätze und Prinzipien beurteilen,
    • Strichaufzählung
      Aspekte informeller Organisation und Kommunikation reflektieren,
    • Strichaufzählung
      verschiedene Leitungssysteme für Unternehmen gestalten,
    • Strichaufzählung
      den Zusammenhang zwischen Ablauforganisation und Aufbauorganisation erläutern,
    • Strichaufzählung
      die Prozesse eines Unternehmens beschreiben.

Bereich Kontrolle

  • Strichaufzählung
    Kontrollinstrumente situationsadäquat einsetzen und ihre Bedeutung im Rahmen des PDCA-Prozesses beschreiben.

Bereich Fertigungsbetriebe

  • Strichaufzählung
    das Management und die Funktionsbereiche reflektieren:
    • Strichaufzählung
      Fertigungsverfahren begründet empfehlen,
    • Strichaufzählung
      die Bedeutung von Forschung und Entwicklung für Fertigungsbetriebe erläutern,
    • Strichaufzählung
      die Bedeutung der Materialwirtschaft im Fertigungsbetrieb darstellen,
    • Strichaufzählung
      die Leistungserstellung im Fertigungsbetrieb charakterisieren,
    • Strichaufzählung
      das Marketing im Fertigungsbetrieb darstellen,
    • Strichaufzählung
      die Bedeutung von Qualitätsmanagement im Fertigungsbetrieb erläutern,
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung des Fertigungssektors für die Wirtschaft einschätzen,
  • Strichaufzählung
    Fertigungsbetriebe nach verschiedenen Kriterien systematisieren.

durch den Einsatz von Fallstudien

  • Strichaufzählung
    ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.

Lehrstoff:

Wirtschaft und Gesellschaft:

Ethik und Nachhaltigkeit in der Materialwirtschaft und Logistik

Ethik in der Unternehmensführung

Ethik und Nachhaltigkeit in der Fertigung

Materialwirtschaft:

Ziele der Materialwirtschaft, Beschaffungsprozesse, Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation, Kosten der Materialwirtschaft, Lageranalyse, Kennzahlen der Materialwirtschaft

Logistik und Supply-Chain Management:

Logistik, Supply-Chain Management

Logistikbetriebe:

Logistikbetriebe, Transportmittel, Dokumente im Frachtverkehr

Handel:

Funktionen und Betriebsformen, Besonderheiten von Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing

Businessplan:

Bausteine eines Businessplans, einfacher Businessplan, Standortfaktoren

Kaufvertrag:

Dokumente sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit

Management:

Managementlehre, Normatives Management wie das St. Galler Management-Modell

Planung:

Instrumente des strategischen Managements, Instrumente des operativen Managements

Personalmanagement:

Personalplanung, Personalanwerbung und –auswahl, Arbeitsrecht, Motivation, Personalbeurteilung, Personalentwicklung, Humanisierung der Arbeit, Entlohnung

Führung:

Führungstheorien, Führungskonzepte

Organisation:

Zusammenhang zwischen Ablauf- und Aufbauorganisation, Elemente, Organisationsgrundsätze und Prinzipien der Aufbauorganisation, Leitungssysteme, Prozessmanagement

Kontrolle:

Bereiche und Instrumente der Kontrolle

Fertigungsbetriebe:

Fertigungsbetriebe, Leistungsbereiche der Fertigungsbetriebe, Qualitätsmanagement in den Fertigungsbetrieben

Fallstudien:

Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Wirtschaft und Gesellschaft

  • Strichaufzählung
    in verschiedenen Rollen (Konsumentin und Konsumenten, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Unternehmerin und Unternehmer) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln,
  • Strichaufzählung
    Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Wirtschaft und einzelnen Unternehmen erkennen, kritisch reflektieren und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die aktive Gestaltung dieser Beziehungen im unmittelbaren Umfeld entwickeln,
  • Strichaufzählung
    die Wechselwirkung von Ökonomie und Ökologie und die ökonomischen Effekte von umweltspezifischen Maßnahmen beurteilen,
  • Strichaufzählung
    Chancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten beurteilen,
  • Strichaufzählung
    Ethik und Nachhaltigkeit im Investitions- und Finanzmanagement,
  • Strichaufzählung
    sich der Rolle als aktive Bürgerin und aktiver Bürger in der Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst sein und diese reflektieren,
  • Strichaufzählung
    die aktive Beteiligung von Non-Profit-Organisationen an der Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben erkennen und reflektieren.

Bereich Internationale Geschäftstätigkeit

  • Strichaufzählung
    Chancen und Risiken sowie hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit einschätzen,
  • Strichaufzählung
    Auswirkungen der Globalisierung auf das Unternehmen sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten,
  • Strichaufzählung
    Besonderheiten des Managements internationaler Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede reflektieren,
  • Strichaufzählung
    finanz- und risikopolitische Maßnahmen für die internationale Geschäftstätigkeit eines Unternehmens empfehlen,
  • Strichaufzählung
    die für die internationale Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente analysieren,
  • Strichaufzählung
    die volkswirtschaftliche Bedeutung der internationalen Geschäftstätigkeit für Österreich interpretieren.

Bereich Finanzmanagement

  • Strichaufzählung
    finanzwirtschaftliche Maßnahmen für ein Unternehmen reflektiert entwickeln:
    • Strichaufzählung
      die Einhaltung von Finanzierungsregeln eines Unternehmens beurteilen,
    • Strichaufzählung
      Finanzierungskennzahlen eines Unternehmens interpretieren,
    • Strichaufzählung
      Bedeutung und Möglichkeiten der Innenfinanzierung und Außenfinanzierung eines Unternehmens beurteilen,
    • Strichaufzählung
      die Kreditprüfung durch Kreditgeber (Lieferantinnen und Lieferanten und Banken) nach verschiedenen Kriterien analysieren und reflektieren sowie Kreditsicherheiten nach unterschiedlichen Überlegungen klassifizieren,
    • Strichaufzählung
      einen einfachen Finanzplan für ein Unternehmen erstellen,
  • Strichaufzählung
    Kenntnisse aus der Unternehmensfinanzierung im Privatbereich anwenden:
    • Strichaufzählung
      eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich erstellen,
    • Strichaufzählung
      Finanzierungsmöglichkeiten von Privathaushalten darstellen,
    • Strichaufzählung
      Kreditgespräche mit einer Bank vorbereiten und durchführen.

Bereich Investitionsmanagement

  • Strichaufzählung
    Grundlagen für Investitionsentscheidungen im Unternehmens- und Privatbereich aufbereiten,
  • Strichaufzählung
    Entscheidungen aufgrund qualitativer Methoden (Scoringmethode usw.) begründet treffen,
  • Strichaufzählung
    Grenzen und Reichweiten der Ergebnisse statischer Investitionsrechenverfahren reflektieren:
    • Strichaufzählung
      Investitionsentscheidungen mit statischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren,
    • Strichaufzählung
      den Zusammenhang zwischen Unternehmensführung und Investition erläutern,
    • Strichaufzählung
      Arten der Investitionen unterscheiden,
    • Strichaufzählung
      Investitionen steuern und kontrollieren,
  • Strichaufzählung
    Investitionsentscheidungen mit dynamischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren:
    • Strichaufzählung
      Grenzen und Reichweiten der Ergebnisse von Investitionsrechenverfahren erläutern,
    • Strichaufzählung
      den Unterschied zwischen statischen und dynamischen Investitionsrechenverfahren erläutern.

Bereich Businessplan

  • Strichaufzählung
    die Umsetzbarkeit eines Businessplans auf Basis seiner Finanz- und Investitionsplanung beurteilen,
  • Strichaufzählung
    die Finanz- und Investitionsplanung für einen Businessplan vornehmen und nachvollziehbare Planungen im Hinblick auf die Kosten- und Leistungsrechnung anstellen,
  • Strichaufzählung
    als Entrepreneurin und Entrepreneur nachhaltig wirksame Strukturen schaffen und Prozesse reflektiert gestalten,
  • Strichaufzählung
    die für die Internationalisierung nötige Markt- und Risikoanalyse durchführen und deren Ergebnisse kritisch reflektieren,
  • Strichaufzählung
    einen Businessplan im Rahmen der Internationalisierungsstrategie eines Unternehmens ergänzen.

Bereich Dienstleistungsbetriebe

  • Strichaufzählung
    die Bedeutung des Dienstleistungssektors für die Wirtschaft einschätzen.

Bereich Bank- und Versicherungsbetriebe

  • Strichaufzählung
    die betrieblichen Funktionsbereiche von Banken- und Versicherungsbetrieben unterscheiden:
    • Strichaufzählung
      das Leistungsangebot von Bank- und Versicherungsbetrieben darstellen und aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten bewerten,
    • Strichaufzählung
      die Bedeutung des Ratings erläutern,
    • Strichaufzählung
      den Jahresabschluss von Bank- und Versicherungsbetrieben von anderen Branchen abgrenzen,
  • Strichaufzählung
    die Besonderheiten von Kredit- und Versicherungsverträgen erklären,
  • Strichaufzählung
    die Abwicklung von Schadensfällen sowie die damit verbundene Kommunikation erledigen,
  • Strichaufzählung
    die Funktion und Rolle von Bank- bzw. Versicherungsbetrieben in der Volkswirtschaft überblicksmäßig skizzieren,
  • Strichaufzählung
    die Rolle der OeNB und der europäischen Zentralbank im Bankensektor darstellen.

Bereich Risikomanagement

  • Strichaufzählung
    risikopolitische Maßnahmen für ein Unternehmen empfehlen,
  • Strichaufzählung
    das Instrumentarium des Risikomanagements für ein Unternehmen umsetzen,
  • Strichaufzählung
    die Grundlagen des Risikomanagements beschreiben.

Bereich Wertpapiere, Derivate und Börse

  • Strichaufzählung
    eine Veranlagungsstrategie in Abhängigkeit vom Veranlagungsprofil eines Anlegers entwickeln: das Veranlagungsprofil eines Anlegers nach verschiedenen Kriterien bestimmen,
  • Strichaufzählung
    Wertpapiere und Derivate nach Kriterien analysieren:
    • Strichaufzählung
      verschiedene Formen der Veranlagung nach Kriterien klassifizieren,
    • Strichaufzählung
      verschiedene Wertpapierarten erläutern,
    • Strichaufzählung
      Derivate charakterisieren,
  • Strichaufzählung
    das Börsengeschäft erläutern,
  • Strichaufzählung
    Arten der Börse unterscheiden.

Bereich Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung

  • Strichaufzählung
    die Funktionsbereiche von Non-Profit-Organisationen im Zusammenhang mit den Besonderheiten der Leistungserstellung von Non-Profit-Organisationen reflektieren,
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung und Ziele von Non-Profit-Organisationen bzw. der Öffentlichen Verwaltung erläutern,
  • Strichaufzählung
    moderne Informations- und Kommunikationstechnologien in der Öffentlichen Verwaltung (E-Government) für betriebliche und private Zwecke nutzen,
  • Strichaufzählung
    Beschaffungsprozesse in der Öffentlichen Verwaltung und in privaten Unternehmen unterscheiden.

durch den Einsatz von Fallstudien

  • Strichaufzählung
    ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.

Lehrstoff:

Wirtschaft und Gesellschaft:

Bedeutung des Außenhandels für die Wirtschaft, Globalisierung, ethische Geldanlage

Internationale Geschäftstätigkeit:

Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz, Risiken im Außenhandel, Absatzwege, Aufbauorganisation, Marketing und Beschaffung, Hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit (Exportförderung, Verzollung), Cross-cultural Management, Transportdokumente, ökologische Aspekte der Transportwirtschaft

Finanzmanagement:

Anlässe der Finanzierung, Arten der Finanzierung, einfacher Finanzplan, Finanzkennzahlen, Kreditprüfung

Investitionsmanagement:

Arten der Investitionen, qualitative und quantitative Entscheidungsmethoden, Dynamische Investitionsrechenverfahren

Businessplan:

Vertiefter Businessplan unter Berücksichtigung besonderer Situationen im Unternehmen (Markteintrittsstrategien, Absatzwege im Außenhandel), Risiken im Außenhandel, Strategische Planungsinstrumente (Marktselektion), Finanz- und Investitionsplanung

Dienstleistungsbetriebe:

Dienstleistung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing im Rahmen von Dienstleistungsbetrieben, CRM

Bank- und Versicherungsbetriebe:

Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing von Banken- und Versicherungsbetrieben, Kredit- und Versicherungsvertrag, Produktportfolio von Banken und Versicherungen, Abwicklung von Schadensfälle, Trends im Bank- und Versicherungswesen, Funktionen der österreichischen Nationalbank und der Europäischen Zentralbank, Ratingagenturen

Risikomanagement:

Risiko und Risikomanagement, Instrumente des Risikomanagements

Wertpapiere, Derivate und Börse:

Wertpapiere, Derivate und sonstige Instrumente der Vermögensveranlagung, Rendite, Kapitalmarkt, Arten der Börse

Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung:

Bedeutung und Funktion von NPOs und der öffentlichen Verwaltung, Arten von NPOs, Funktion und Bedeutung, E-Government, elektronischer Amtsweg, öffentliche Ausschreibungen

Fallstudien:

Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“

Schularbeiten:

Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Wirtschaft und Gesellschaft

  • Strichaufzählung
    die Bedeutung von ökologischen Maßnahmen in einzelnen Betrieben und ihr langfristig positiven Effekte auf die Gesamtwirtschaft reflektieren,
  • Strichaufzählung
    Steuerungsvorgänge in Unternehmen (Gründung, Zusammenschlüsse, Krisenmanagement, Auflösung) aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten und die Konsequenzen daraus für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben,
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung von Corporate Governance-Konzepten darstellen.

Bereich Freizeitwirtschaft und Tourismus

  • Strichaufzählung
    Management und betriebliche Funktionsbereiche von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben beschreiben:
    • Strichaufzählung
      Marketingstrategien entwickeln,
    • Strichaufzählung
      die wirtschaftliche Bedeutung der Freizeitwirtschaft und des Tourismus in Österreich und weltweit darstellen.

Bereich Ökomanagement und Qualitätsmanagement

  • Strichaufzählung
    Maßnahmen in den Bereichen Öko- und Qualitätsmanagement unter einzelwirtschaftlicher und gesamtwirtschaftlicher Perspektive reflektieren,
  • Strichaufzählung
    Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit beurteilen,
  • Strichaufzählung
    Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf einen umfassenden Qualitätsbegriff beurteilen:
    • Strichaufzählung
      die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen,
    • Strichaufzählung
      Möglichkeiten zur Gestaltung des Öko- und Qualitätsmanagements in einem Unternehmen beschreiben,
    • Strichaufzählung
      Grenzen von unternehmerischen Entscheidungen auf Basis von ökonomisch orientierten und rechnerisch ermittelten Ergebnissen aufzeigen.

Bereich Businessplan

einen komplexen Businessplan für eine Geschäftsidee erstellen und bewerten.

Bereich Unternehmensgründung

  • Strichaufzählung
    die für die Gründung eines Unternehmens notwendigen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Schritte beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Möglichkeiten des Starts einer unternehmerischen Tätigkeit (Neugründung, Franchising, Unternehmensübernahme) miteinander vergleichen und für einen konkreten Unternehmenszweck bewerten,
  • Strichaufzählung
    situativ Rechtsform- und Standortentscheidungen begründet treffen.

Bereich Unternehmenssteuerung

  • Strichaufzählung
    Controllinginstrumente der jeweiligen unternehmerischen Entscheidungssituation angepasst auswählen und anwenden,
  • Strichaufzählung
    Krisen in Unternehmen erkennen und passende Krisenmanagementtools beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Arten der Unternehmenskooperation und –zusammenschlüsse beschreiben und vergleichen,
  • Strichaufzählung
    die Prozesse der freiwilligen und zwangsweisen Auflösung von Unternehmen beschreiben.

durch den Einsatz von Fallstudien

  • Strichaufzählung
    ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.

Lehrstoff:

Wirtschaft und Gesellschaft:

Ethik und Nachhaltigkeit bei unternehmerischen und privaten Entscheidungen

Stakeholder-Management, Corporate Governance-Konzepte

Freizeitwirtschaft und Tourismus:

Arten von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben, Kennzahlen, Bedeutung für die Wirtschaft, Entwicklungstendenzen, ökologische Aspekte

Ökomanagement und Qualitätsmanagement:

Begriff der Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Instrumente des Ökomanagements

PDCA-Zyklus, Qualitätsmanagementinstrumente

Stakeholder-Management, Corporate Governance-Konzepte

Businessplan:

Komplexer Businessplan (Unternehmensübernahme, Unternehmenszusammenschlüsse usw.)

Unternehmensgründung:

Neugründung, Unternehmensübernahme

Unternehmenssteuerung:

Controlling, Controllinginstrumente, Krisenmanagement, Unternehmenskooperationen und -zusammenschlüsse, Unternehmensauflösung

Fallstudien:

Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“

Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Semester sowie Einbeziehung aller Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmen, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsumenten), Aktualisierung.

Schularbeiten:

Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)

3.2 Unternehmensrechnung

Didaktische Grundsätze:

Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.

So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.

1. Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen des Rechnungswesens

  • Strichaufzählung
    die Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens erläutern sowie die rechtlichen Grundlagen der Buchführung nennen,
  • Strichaufzählung
    Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften nennen sowie deren Folgen für einzelne Unternehmen abschätzen.

Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung

  • Strichaufzählung
    grundlegende gesetzlichen Bestimmungen des Umsatzsteuerrechts anwenden,
  • Strichaufzählung
    Belege erkennen, prüfen, bearbeiten und in einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erfassen und ablegen,
  • Strichaufzählung
    eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich führen, die Belege prüfen und aufbewahren,
  • Strichaufzählung
    Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung von Vorsteuer und Umsatzsteuer erfassen,
  • Strichaufzählung
    die Zahllast ermitteln und die Umsatzsteuervoranmeldung erstellen,
  • Strichaufzählung
    die vorgeschriebenen Aufzeichnungen der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung führen,
  • Strichaufzählung
    die mit der Erfolgsermittlung zusammenhängenden Abschreibungen berechnen,
  • Strichaufzählung
    den Erfolg ermitteln.

Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis

  • Strichaufzählung
    die Systematik der Doppelten Buchführung anwenden,
  • Strichaufzählung
    den Kontenrahmen und Kontenplan anwenden,
  • Strichaufzählung
    Wareneinkäufe, Warenverkäufe und Warenrücksendungen sowie den Rechnungsausgleich durch Barzahlung und Banküberweisung in der Buchführung erfassen.
  • Strichaufzählung
    den Kauf von Anlagegütern inkl. geringwertiger Wirtschaftsgüter in der Buchführung erfassen, die Verbuchung von sonstigen Einkäufen und Verkäufen durchführen,
  • Strichaufzählung
    Bezugs- und Versandkosten verbuchen,
  • Strichaufzählung
    Preisnachlässe in der Buchführung erfassen,
  • Strichaufzählung
    den Rechnungsausgleich unter Berücksichtigung von Mahnspesen, Verzugszinsen sowie Skonto verbuchen,
  • Strichaufzählung
    die Verbuchung von Kraftfahrzeug-Betriebskosten vornehmen,
  • Strichaufzählung
    Steuern und Umlagen in der Buchführung erfassen,
  • Strichaufzählung
    die Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.

durch den Einsatz von Fallstudien

  • Strichaufzählung
    ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.

Lehrstoff:

Grundlagen des Rechnungswesens:

Begriff, Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens, Buchführungssysteme, rechtliche Grundlagen der Buchführung, Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften

Einnahmen-Ausgaben-Rechnung:

Rechtliche Bestimmungen, Funktionsweise der Umsatzsteuer, Belegwesen, Belegorganisation in Verschränkung zum Kaufvertrag in Betriebswirtschaft

Vorgeschriebene Aufzeichnungen anhand von Belegen inkl. Umsatzsteuer, Umsatzsteuervoranmeldung, Erfolgsermittlung, Einkommensteuererklärung

Erfassung von laufenden Geschäftsfällen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anhand einer Belegsammlung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen

Doppelte Buchführung in der Praxis:

Systematik der doppelten Buchführung

Kontenrahmen (ÖPWZ) und Kontenplan

Verbuchung von Einkäufen, Verkäufen und dem Rechnungsausgleich anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer

Verbuchung weiterer laufender Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer, Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

Zusammenhängende Geschäftsfälle anhand von Belegen inkl. Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

Fallstudien:

Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)

2. Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten

  • Strichaufzählung
    die Abschlussarbeiten nach dem Anfall reihen,
  • Strichaufzählung
    Inventur und Inventar unterscheiden,
  • Strichaufzählung
    die grundlegenden Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Wertmaßstäbe nennen,
  • Strichaufzählung
    die Bewertungsregeln für das Anlage- und Umlaufvermögen sowie das Fremdkapital aufzählen.

Bereich Anlagenbewertung

  • Strichaufzählung
    die Aufgabe der Anlagenbewertung nennen,
  • Strichaufzählung
    weitere Zugänge des Anlagevermögens in der Buchführung erfassen,
  • Strichaufzählung
    die Verbuchung von Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung sowie für den Umbau und die Erweiterung von Anlagen vornehmen,
  • Strichaufzählung
    das Ausscheiden von Anlagegütern verbuchen,
  • Strichaufzählung
    den Bilanzansatz von Anlagegütern ermitteln,
  • Strichaufzählung
    die Auswirkung der Anlagenbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.

Bereich Waren- und Materialbewertung

  • Strichaufzählung
    Methoden der Verbrauchsermittlung einsetzen,
  • Strichaufzählung
    Bewertungsverfahren anwenden,
  • Strichaufzählung
    daraus resultierende Verbuchungen vornehmen,
  • Strichaufzählung
    die Auswirkung der Waren- und Materialbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erkennen.

Bereich Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen

  • Strichaufzählung
    die Herstellungskosten ermitteln und die Bewertung vornehmen,
  • Strichaufzählung
    die Auswirkung der Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.

Bereich Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten

  • Strichaufzählung
    die Aufgabe der Forderungsbewertung nennen,
  • Strichaufzählung
    die Forderungen nach der Einbringlichkeit einteilen,
  • Strichaufzählung
    die umsatzsteuerlichen Besonderheiten im Rahmen der Forderungsbewertung berücksichtigen,
  • Strichaufzählung
    Einzelbewertungen von Forderungen vornehmen und die erforderlichen Buchungen erstellen,
  • Strichaufzählung
    Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten bewerten und die erforderliche Verbuchung durchführen,
  • Strichaufzählung
    die Auswirkung der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.

Bereich Rechnungsabgrenzung

  • Strichaufzählung
    die Aufgabe der Rechnungsabgrenzung nennen,
  • Strichaufzählung
    beurteilen, wann Rechnungsabgrenzungen erforderlich sind,
  • Strichaufzählung
    die abzugrenzenden Beträge ermitteln und die Verbuchung der Rechnungsabgrenzungen durchführen,
  • Strichaufzählung
    die Auswirkung von Rechnungsabgrenzungen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.

Bereich Rückstellungen

  • Strichaufzählung
    die Aufgabe von Rückstellungen nennen,
  • Strichaufzählung
    den Rückstellungsbetrag ermitteln und die erforderlichen Buchungen (einschließlich der KSt-Rückstellung) vornehmen.

Bereich Personalverrechnung

  • Strichaufzählung
    laufende Bezüge (Gehälter, Löhne, Lehrlingsentschädigungen, geringfügig Beschäftigte, Zulagen und Zuschläge, Sachbezüge, Aufwandsentschädigungen) und sonstige Bezüge abrechnen,
  • Strichaufzählung
    Abrechnungen bei Beendigung von Dienstverhältnissen vornehmen,
  • Strichaufzählung
    außerbetriebliche Abrechnungen durchführen,
  • Strichaufzählung
    die erforderlichen Aufzeichnungen führen,
  • Strichaufzählung
    die Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen sowie Aufwandsentschädigungen vornehmen,
  • Strichaufzählung
    die Arbeitnehmerveranlagung mittels FinanzOnline durchführen,
  • Strichaufzählung
    den Schriftverkehr mit Sozialversicherung und Finanzamt abwickeln.

Bereich Computerunterstütztes Rechnungswesen

  • Strichaufzählung
    die Stammdatenpflege durchführen,
  • Strichaufzählung
    laufende Geschäftsfälle anhand einer Belegsammlung mit einer kaufmännischen Standardsoftware verbuchen, die USt-Zahllast ermitteln, die Lagerbuchhaltung führen, fakturieren, offene Posten verwalten, ein Anlagenverzeichnis führen,
  • Strichaufzählung
    einfache Lohn- und Gehaltsabrechnungen mit einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen, die lohn- und gehaltsabhängigen Abgaben ermitteln und die erforderlichen Buchungen vornehmen,
  • Strichaufzählung
    die Auswirkung der Buchungen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung erkennen,
  • Strichaufzählung
    die erforderlichen Auswertungen erstellen und interpretieren,
  • Strichaufzählung
    Datensicherung vornehmen.

durch den Einsatz von Fallstudien

  • Strichaufzählung
    ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.

Lehrstoff:

Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten

Abschlussarbeiten – Reihenfolge, Inventur und Inventar, Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Bewertungsmaßstäbe, Bewertungsregeln Anlagenbewertung:

Weitere Zugänge im Anlagevermögen, Instandhaltung, Instandsetzung, Umbau und Erweiterung, Ausscheiden von Anlagegegenständen

Waren- und Materialbewertung:

Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen

Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten:

Einzelbewertung von inländischen Forderungen, Fremdwährungsforderungen, Fremdwährungsverbindlichkeiten

Rechnungsabgrenzung:

Bildung und Verbuchung

Rückstellungen:

Bildung und Verbuchung

Aufstellung des Jahresabschlusses:

Bestandteile, Reihenfolge der Abschlussarbeiten, Bilanzierungsgrundsätze, unternehmens- und steuerrechtliche Bestimmungen zur Erstellung des Jahresabschlusses, Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, Errechnung des unternehmensrechtlichen Erfolges

Personalverrechnung:

Abrechnung von laufenden und sonstigen Bezügen, Verrechnung mit der Krankenkasse, dem Finanzamt und der Gemeinde, Lohnkonto und sonstige gesetzlich erforderliche Aufzeichnungen, Arbeitnehmerveranlagung mit FinanzOnline, Schriftverkehr, Verbuchung

Computerunterstütztes Rechnungswesen:

Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen einschließlich Lager- und Anlagenbuchführung anhand einer Belegsammlung

Einfache Lohn- und Gehaltsabrechnungen mit einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen, die lohn- und gehaltsabhängigen Abgaben ermitteln und die erforderlichen Buchungen vornehmen

Auswertungen

Stammdatenpflege, Datensicherung

Fallstudien:

Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)

3. Semester – Kompetenzmodul 3

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses

  • Strichaufzählung
    die Bestandteile von Jahresabschlüssen nennen,
  • Strichaufzählung
    Jahresabschlussarbeiten in der richtigen Reihenfolge durchführen,
  • Strichaufzählung
    Bilanzierungsgrundsätze anwenden,
  • Strichaufzählung
    die unternehmens- und steuerrechtlichen Bestimmungen (Erstellungspflicht, Erstellungszeitpunkt) nennen,
  • Strichaufzählung
    die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Bestimmungen des Unternehmensrechts gliedern,
  • Strichaufzählung
    den Erfolg von Einzelunternehmen ermitteln, die erforderlichen Buchungen vornehmen, den Jahresabschluss erstellen,
  • Strichaufzählung
    die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer Personengesellschaft ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss erstellen,
  • Strichaufzählung
    die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer kleinen GmbH unter Berücksichtigung der unternehmensrechtlichen Bestimmungen zu den Rücklagen ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss mit Anhang unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften erstellen, die Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen beschreiben.

Bereich Grundlagen der Kostenrechnung

  • Strichaufzählung
    Aufgabenbereiche der Kostenrechnung erläutern und Teilbereiche der Kostenrechnung nennen,
  • Strichaufzählung
    die Stellung der Kostenrechnung im Rechnungswesen erkennen,
  • Strichaufzählung
    Kostenrechnungssysteme unterscheiden.

Bereich Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung

  • Strichaufzählung
    die Schritte von der Ermittlung des Einstandspreises über die Leistungserstellung zur Errechnung des Verkaufspreises erläutern,
  • Strichaufzählung
    mit der Bezugskalkulation den Einstandspreis ermitteln und die entsprechenden Buchungen vornehmen,
  • Strichaufzählung
    Aufwendungen zu Kosten und Erträge zu Leistungen überleiten,
  • Strichaufzählung
    Kosten auf Kostenstellen zurechnen und die Selbstkosten ermitteln,
  • Strichaufzählung
    Kostenträgerstück- und Kostenträgerzeitrechnungen durchführen,
  • Strichaufzählung
    den Verkaufspreis berechnen und die entsprechenden Buchungen vornehmen,
  • Strichaufzählung
    mit Differenzkalkulationen Entscheidungsgrundlagen vorbereiten,
  • Strichaufzählung
    mit Hilfe der Kostenträgererfolgsrechnung den Erfolg ermitteln.

Bereich Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument

  • Strichaufzählung
    Kosten nach ihrem Verhältnis zum Beschäftigungsgrad unterscheiden,
  • Strichaufzählung
    Deckungsbeiträge ermitteln,
  • Strichaufzählung
    unternehmerische Entscheidungen treffen.

Bereich Kostenrechnung als Ergebnisrechnung

  • Strichaufzählung
    den Betriebserfolg ermitteln.

durch den Einsatz von Fallstudien

  • Strichaufzählung
    ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.

Lehrstoff:

Abschluss von Einzelunternehmen und Personengesellschaften:

Erfolgsermittlung, Verbuchung, Bilanz einschließlich staffelförmiger Gewinn- und Verlustrechnung

Abschluss der kleinen GmbH:

Rücklagen nach UGB, Rechnungslegungsvorschriften, Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen, Gliederung der Bilanz und der staffelförmigen Gewinn- und Verlustrechnung (samt Anhang)

Grundlagen der Kostenrechnung:

Grundbegriffe, Kostenrechnungssysteme im Überblick, Aufgaben und Stellung im Rechnungswesen

Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung:

Kostenerfassung unter Berücksichtigung der Bezugskalkulation, Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung, Kostenträgererfolgsrechnung, Absatz- und Differenzkalkulation, Verbuchung

Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument:

Istkostenrechnung zu Teilkosten, Anwendungsbereiche des Direct Costing

Kostenrechnung als Ergebnisrechnung:

Betriebserfolgsermittlung

Fallstudien:

Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland

  • Strichaufzählung
    die Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen, die den Warenverkehr mit dem Ausland betreffen, durchführen.

Bereich Sonstige Geschäftsfälle

  • Strichaufzählung
    die Verbuchung von Anzahlungen, Emballagen, Leasing sowie von Ein- und Verkäufen von Aktien und Anleihen auf Basis der Bankabrechnungen vornehmen.

Bereich Steuerlehre

  • Strichaufzählung
    die Bedeutung von Steuerehrlichkeit (Tax Compliance) für die Gesellschaft reflektieren,
  • Strichaufzählung
    die Einkünfte und das Einkommen ermitteln, die Einkommensteuer berechnen, die Einkommensteuererklärung sowie die Arbeitnehmerveranlagung erstellen,
  • Strichaufzählung
    die Körperschaftsteuer in einfacher Form ermitteln und die Erklärung ausfertigen,
  • Strichaufzählung
    vertiefende Bestimmungen zum Umsatzsteuerrecht anwenden und die Umsatzsteuererklärung ausfüllen,
  • Strichaufzählung
    weitere Verkehrssteuern und sonstige Steuern erläutern,
  • Strichaufzählung
    den Anspruch auf Beihilfen zur Familienförderung feststellen,
  • Strichaufzählung
    den Ablauf des Verfahrens von der Abgabe einer Steuererklärung bis zur Festsetzung der Steuer durch einen Bescheid erläutern und ihre Pflichten und Rechte als Steuerpflichtige identifizieren sowie entsprechend den Bestimmungen des Abgabenverfahrensrechts tätig werden.

Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses

  • Strichaufzählung
    das steuerliche Ergebnis mit Hilfe der steuerlichen Mehr-Weniger-Rechnung aus dem Ergebnis nach Unternehmensrecht ermitteln,
  • Strichaufzählung
    die notwendigen Steuererklärungen für Einzelunternehmen, Gesellschafterinnen und Gesellschafter von Personengesellschaften und der GmbH ausstellen.

Bereich Internationale Rechnungslegung

  • Strichaufzählung
    für ausgewählte Bilanzpositionen die Bewertungsbestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) mit dem Unternehmensrecht vergleichen.

Bereich Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik

  • Strichaufzählung
    das Zahlenmaterial in einer Prozentbilanz, prozentuellen Gewinn- und Verlustrechnung, Bewegungsbilanz und Erfolgsveränderungsrechnung aufbereiten,
  • Strichaufzählung
    finanzwirtschaftliche und erfolgswirtschaftliche Kennzahlen berechnen und interpretieren,
  • Strichaufzählung
    Kapitalflussrechnungen (zB Cashflow-Rechnung) erstellen,
  • Strichaufzählung
    die Ergebnisse der Jahresabschlussanalyse mit Instrumenten der Gefahrenfrüherkennung (zB Quicktest, Multiple Diskriminanzanalyse) auswerten,
  • Strichaufzählung
    eine Jahresabschlusskritik erstellen.

Bereich Controlling

  • Strichaufzählung
    Instrumente der integrierten Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Finanzplan und Planbilanz) einsetzen und die Ergebnisse interpretieren,
  • Strichaufzählung
    die Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen,
  • Strichaufzählung
    Abweichungsanalysen interpretieren und Korrekturmaßnahmen vorschlagen.

durch den Einsatz von Fallstudien

  • Strichaufzählung
    ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.

Lehrstoff:

Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland:

Verbuchung von Auslandsgeschäften mit Verschränkung zur internationalen Geschäftstätigkeit in Betriebswirtschaft

Sonstige Geschäftsfälle:

Anzahlungen, Emballagen, Leasing, Aktien und Anleihen

Steuerlehre:

Gliederung der Steuern, Ertragsteuern, Verkehrssteuern, sonstige Steuern und Abgaben, Grundzüge des Beihilfenrechtes, Kommunikation mit dem Finanzamt, Abgabenverfahrensrecht

Aufstellung des Jahresabschlusses:

Errechnung des steuerrechtlichen Erfolges (steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung), Steuererklärungen

Internationale Rechnungslegung:

Vertiefende Wiederholung (laufende Geschäftsfälle, Kontierung von Belegen, Abschlussbuchungen)

Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik:

Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials, Errechnung und Interpretation von Kennzahlen

Controlling:

Strategisches und operatives Controlling, Planungsrechnung, Liquiditätsanalyse, Abweichungsanalyse

Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung

Fallstudien:

Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“

Schularbeiten:

Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig

3.3 Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies

Didaktische Grundsätze:

Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.

So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.

Im Rahmen der Übungsfirma sind Vernetzungen zu allen anderen Unterrichtsgegenständen anzustreben.

1. Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Kommunikation-Präsentation

  • Strichaufzählung
    Gespräche im betrieblichen Alltag vorbereiten, durchführen und nachbereiten,
  • Strichaufzählung
    kundenorientiert telefonieren und Gesprächsnotizen erstellen,
  • Strichaufzählung
    Präsentationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen,
  • Strichaufzählung
    Feedback annehmen und geben.

Bereich Lernfirma

  • Strichaufzählung
    Beschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln,
  • Strichaufzählung
    Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln,
  • Strichaufzählung
    bei Vertragsverletzungen entsprechende Handlungen setzen,
  • Strichaufzählung
    laufende Geschäftsfälle bearbeiten.

Lehrstoff:

Kommunikation im betrieblichen Bereich einschließlich Schriftverkehr

Präsentationstechniken

Selbstorganisation und Organisation des Arbeitsumfeldes, Methoden der Informationsbeschaffung, Laufende Geschäftsfälle inkl. Belegbearbeitung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen

2. Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Projektmanagement

  • Strichaufzählung
    Projektwürdigkeitsanalysen durchführen,
  • Strichaufzählung
    Rollen im Projekt definieren und kompetenzorientiert besetzen,
  • Strichaufzählung
    Projektziele definieren und Indikatoren der Zielerreichung formulieren,
  • Strichaufzählung
    Projektabgrenzungen durchführen,
  • Strichaufzählung
    Teams bilden und eine Projektkultur entwickeln,
  • Strichaufzählung
    mit (externem) Auftraggeber in geeigneter Weise kommunizieren und verhandeln,
  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Projektphasen definieren und bearbeiten,
  • Strichaufzählung
    Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen,
  • Strichaufzählung
    Projekte laufend evaluieren,
  • Strichaufzählung
    die Grundlagen vorwissenschaftlichen Arbeitens anwenden.

Lehrstoff:

Definition (Projekt, Projektmanagement, Projektarten), Rollen und Funktionen im Projekt, Projektkultur, Projektmanagementphasen (Vorprojektphase, Projekt und Nachprojektphase), Projektmanagementinstrumente (Antrag, Abgrenzungen, Zieleplan, Kostenplan, Objektstrukturplan, Auftrag, Projektstrukturplan, Verantwortungsmatrix, Arbeitspakete, Terminplan, Risikoanalyse, Projektcontrolling), Projektdurchführung, Projektabschluss

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Übungsfirma

  • Strichaufzählung
    die in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich:
    • Strichaufzählung
      strategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten,
    • Strichaufzählung
      betriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen,
    • Strichaufzählung
      eine Plangewinn- und Verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen,
    • Strichaufzählung
      grundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen gegebenenfalls auch mit internationalem Bezug inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten,
    • Strichaufzählung
      anhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen,
    • Strichaufzählung
      betriebliche und eigene Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen,
    • Strichaufzählung
      mit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen,
    • Strichaufzählung
      Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
    • Strichaufzählung
      Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen,
    • Strichaufzählung
      unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln,
    • Strichaufzählung
      Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
    • Strichaufzählung
      interne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden,
    • Strichaufzählung
      Geschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen,
    • Strichaufzählung
      aktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden,
    • Strichaufzählung
      die zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren,
    • Strichaufzählung
      Unternehmensanalysen durchführen.

Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement

  • Strichaufzählung
    Führungstechniken anwenden,
  • Strichaufzählung
    Kreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen,
  • Strichaufzählung
    Techniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen,
  • Strichaufzählung
    Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen,
  • Strichaufzählung
    Konflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen,
  • Strichaufzählung
    sich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
  • Strichaufzählung
    Kooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten,
  • Strichaufzählung
    kundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln.

Bereich Zeitmanagement und Organisation

  • Strichaufzählung
    Zeitmanagement-Tools in ihr Arbeitsverhalten integrieren,
  • Strichaufzählung
    zuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen,
  • Strichaufzählung
    ihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren.

Bereich Case Studies

  • Strichaufzählung
    ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen,
  • Strichaufzählung
    betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.

Lehrstoff:

Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge

Kommunikation in einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard)

Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:

Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ aller Semester unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete

Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Arbeit in der Übungsfirma

Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien:

Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Übungsfirma

  • Strichaufzählung
    die in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich:
    • Strichaufzählung
      strategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten,
    • Strichaufzählung
      betriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen,
    • Strichaufzählung
      eine Plangewinn- und Verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen,
    • Strichaufzählung
      grundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen gegebenenfalls auch mit internationalem Bezug inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten,
    • Strichaufzählung
      anhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen,
    • Strichaufzählung
      betriebliche und eigene Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen,
    • Strichaufzählung
      mit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen,
    • Strichaufzählung
      Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
    • Strichaufzählung
      Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen,
    • Strichaufzählung
      unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln,
    • Strichaufzählung
      Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
    • Strichaufzählung
      interne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden,
    • Strichaufzählung
      Geschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen,
    • Strichaufzählung
      aktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden,
    • Strichaufzählung
      die zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren,
    • Strichaufzählung
      Unternehmensanalysen durchführen.

Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement

  • Strichaufzählung
    Führungstechniken anwenden,
  • Strichaufzählung
    Kreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen,
  • Strichaufzählung
    Techniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen,
  • Strichaufzählung
    Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen,
  • Strichaufzählung
    Konflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen,
  • Strichaufzählung
    sich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
  • Strichaufzählung
    Kooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten,
  • Strichaufzählung
    kundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln.

Bereich Zeitmanagement und Organisation

  • Strichaufzählung
    Zeitmanagement-Tools in ihr Arbeitsverhalten integrieren,
  • Strichaufzählung
    zuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen,
  • Strichaufzählung
    ihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren.

Bereich Case Studies

  • Strichaufzählung
    ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen,
  • Strichaufzählung
    betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.

Lehrstoff:

Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge

Kommunikation in einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard)

Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:

Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ aller Semester unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete

Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Arbeit in der Übungsfirma

Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien:

Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zwei- bis dreistündig) aus dem Teilbereich Case Studies

3.4 Wirtschaftsinformatik

Didaktische Grundsätze:

Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.

So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.

Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit und sind anhand betriebswirtschaftlicher Anwendungssituationen zu üben.

2. Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Tabellenkalkulation – Dateneingabe

  • Strichaufzählung
    Daten vorteilhaft eingeben (Autoausfüllfunktionen), fehlerhafte Eingaben erkennen und korrigieren, Daten verschieben und kopieren, sortieren, filtern, suchen und ersetzen, trennen und zusammenfügen,
  • Strichaufzählung
    Daten in Registerblättern organisieren.

Bereich Tabellenkalkulation – Formatierung

  • Strichaufzählung
    Formatierungen am Arbeitsblatt (Zeilenhöhe, Spaltenbreite, ein- und ausblenden), an Zahlen (Währungen, Datum), an Text und Zellen durchführen,
  • Strichaufzählung
    benutzerdefinierte Formate erstellen, Formate übertragen und bedingte Formatierungen auf Zellen anwenden.

Bereich Tabellenkalkulation – Drucken

  • Strichaufzählung
    Arbeitsblätter (Registerblätter) drucken und dabei sinnvolle Einstellungen vornehmen (Papierformate, bestimmte Seiten, Druckbereiche oder markierte Bereiche drucken),
  • Strichaufzählung
    beim Drucken eine optimierte Verteilung der Daten auf die Seiten (Skalierung, Seitenreihenfolge, Spalten- und Zeilenwiederholung, Seitenumbrüche usw.) vornehmen und Kopf- und Fußzeilen erstellen.

Bereich Tabellenkalkulation – Berechnungen

  • Strichaufzählung
    einfache Berechnungen durchführen und dabei den Vorteil der Verwendung von Zellenbezügen nutzen (Formeln kopierbar gestalten), Prozentberechnungen durchführen,
  • Strichaufzählung
    einfache Funktionen effizient einsetzen (SUMME, Mittelwert, Minimum, Maximum, Anzahl, Runden), einfache Entscheidungen durchführen (Wenn-Funktion).

Bereich Tabellenkalkulation – Diagramme

  • Strichaufzählung
    aussagekräftige Diagramme erstellen und beschriften, Diagrammtypenentscheidung situationsentsprechend treffen.

Bereich Tabellenkalkulation – Berechnungen und Entscheidungsfunktionen

  • Strichaufzählung
    Auswertungen mit Funktionen durchführen,
  • Strichaufzählung
    passende Funktionen bestimmen, anwenden und kombinieren (SummeWenn, MittelwertWenn, ZählenWenn, Mehrfachentscheidung zB WENN-Funktion, Sverweis, Und, Oder), Text- und Datumsfunktionen einsetzen.

Bereich Tabellenkalkulation – Datenaustausch

  • Strichaufzählung
    Daten importieren und exportieren.

Bereich Tabellenkalkulation – Datenauswertung

  • Strichaufzählung
    Daten gruppieren, filtern und (Teil-)Ergebnisse berechnen,
  • Strichaufzählung
    Daten mit Pivot-Tabellen auswerten.

Bereich Tabellenkalkulation – Tabellenentwurf

  • Strichaufzählung
    Berechnungsmodelle mit Ein- und Ausgabebereich erstellen (Kalkulationen usw.) und dabei Absicherung von Ein- und Ausgaben vornehmen (Gültigkeit, Zellenschutz usw.).

Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft – Datensicherheit, Datenschutz und Recht

  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Medien zur Datensicherung einsetzen und diese sicher verwahren,
  • Strichaufzählung
    grundlegende datenschutzrechtliche Bestimmungen unterscheiden und beurteilen, ob Handlungen im Rahmen von IT-Anwendungen gegen entsprechende gesetzliche Bestimmungen verstoßen,
  • Strichaufzählung
    Antivirenprogramme und Firewalls einsetzen,
  • Strichaufzählung
    E-Business-Anwendungen nutzen.

Lehrstoff:

Dateneingabe und -bearbeitung, Daten sortieren und filtern, Formatierungen, Druck, Berechnungen, Diagramme, Entscheidungsfunktionen, Datenimport, Datenexport, Auswertung umfangreicher Datenbestände, Absicherung von Eingaben

Datensicherheit

IT und Recht (E-Commerce, E-Government, Urheberrecht, Datenschutz)

Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Datenbanken – Tabellen

  • Strichaufzählung
    Datensätze in bestehenden Tabellen ändern, löschen, hinzufügen, sortieren und filtern,
  • Strichaufzählung
    nach detaillierten Vorgaben Tabellen erstellen und Primärschlüssel setzen,
  • Strichaufzählung
    optimal aufbereitete Daten (unterschiedliche Dateiformate) importieren und exportieren.

Bereich Datenbanken – Abfragen

  • Strichaufzählung
    einfache Abfragen erstellen.

Bereich Datenbanken – Formulare und Berichte

  • Strichaufzählung
    einfache Formulare erstellen,
  • Strichaufzählung
    Daten in ein Formular eingeben und sortieren,
  • Strichaufzählung
    einfache Berichte erstellen und ändern.

Bereich Datenbanken – Datenauswertung durch Abfragen

  • Strichaufzählung
    Daten mittels Gruppierungen zusammenfassen,
  • Strichaufzählung
    Abfragen erstellen, die Daten ändern, einfügen oder löschen,
  • Strichaufzählung
    Parameterabfragen erstellen,
  • Strichaufzählung
    Berechnungen in Abfragen vornehmen.

Bereich Datenbanken – Formulare und Berichte

  • Strichaufzählung
    Berichte erstellen und dabei Daten gruppieren und Berechnungen durchführen,
  • Strichaufzählung
    Daten in Formularen darstellen, filtern, Berechnungen durchführen.

Bereich Datenbanken – Datenbankmanagement

  • Strichaufzählung
    die Bedeutung eines Primärschlüssels beschreiben und diesen aufgabengerecht setzen,
  • Strichaufzählung
    Tabellen ohne detaillierte Vorgaben erstellen, selbstständig Entscheidungen über die richtige Wahl der Felddatentypen treffen,
  • Strichaufzählung
    verschiedene Arten der Beziehungen unterscheiden,
  • Strichaufzählung
    Dateneingaben absichern und vereinfachen (Gültigkeitsregeln, Werteliste, Kombinationsfelder).

Lehrstoff:

Einsatz und Aufbau von Datenbanken (einfache Datenbankabfragen und -berichte), Auswertung von umfangreichen Datenständen

Daten aufbereiten, auswerten, analysieren und darstellen, Abfragen

Reporting und Datenmanagement

Betriebswirtschaftliche Anwendungen

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)

3.5 Officemanagement und angewandte Informatik

Didaktische Grundsätze:

Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.

So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.

Sämtliche Lehrplaninhalte bilden auch die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.

1. Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgaben:

Die Studierenden können im

Bereich Informatiksysteme – Hardware und Netzwerk

  • Strichaufzählung
    Peripheriegeräte unterscheiden, anschließen und einfache technische Probleme lösen (Geräteverbindungen überprüfen, Papierstau und Tonermangel beheben),
  • Strichaufzählung
    Hardware-Komponenten und Schnittstellen unterscheiden und deren Funktionen erklären.

Bereich Informatiksysteme – Betriebssystem

  • Strichaufzählung
    Software benutzerdefiniert installieren, deinstallieren sowie Softwareupdates vornehmen bzw. automatische Updates einstellen und kontrollieren,
  • Strichaufzählung
    Daten lokal, auf vorhandenen Netzlaufwerken und in der Cloud sinnvoll organisieren,
  • Strichaufzählung
    Dateien verwalten, suchen, löschen, wiederherstellen, komprimieren, die wichtigsten Dateitypen unterscheiden und mit Dateigrößen rechnen,
  • Strichaufzählung
    Dateieigenschaften verändern (Schreibschutz usw.) und Dateitypen mit Anwendungen verknüpfen,
  • Strichaufzählung
    Drucker installieren und einrichten,
  • Strichaufzählung
    einfache Einstellungen in der Betriebssystemumgebung vornehmen (Lautstärke, Kennwort, Drucker, Datum/Zeit usw.),
  • Strichaufzählung
    einfache Anwendungsprobleme im Betriebssystem lösen und bei einfachen Problemen Hilfe im Web nutzen,
  • Strichaufzählung
    sich über Neuerungen in einem Betriebssystem bzw. in einer Anwendersoftware informieren,
  • Strichaufzählung
    Lernplattformen bzw. Lernprogramme nutzen.

im Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft

  • Strichaufzählung
    sichere Passwörter wählen,
  • Strichaufzählung
    Daten kopieren, sichern, schützen und aktualisieren,
  • Strichaufzählung
    lizenzrechtliche Bestimmungen von Software unterscheiden,
  • Strichaufzählung
    sich in sozialen Netzwerken sicher bewegen.

Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung

  • Strichaufzählung
    mit dem 10-Finger-System schreiben und die Geschwindigkeit erhöhen,
  • Strichaufzählung
    Texte schreiben, korrigieren, formatieren und speichern (Zeichen- und Absatzformatierungen, Nummerierung und Aufzählung, Spalten- und Seitenumbrüche),
  • Strichaufzählung
    Druckoptionen festlegen,
  • Strichaufzählung
    Tabellen erstellen, die Summenfunktion in Tabellen einsetzen,
  • Strichaufzählung
    Bilder und grafische Elemente einfügen und platzieren (web- und drucktaugliche Formate),
  • Strichaufzählung
    kaufmännische Schriftstücke nach ÖNORM A 1080 erstellen,
  • Strichaufzählung
    eine Bewerbungsmappe versandbereit erstellen sowie Onlinebewerbungen durchführen,
  • Strichaufzählung
    Protokolle sowohl nach Angabe als auch nach Sachverhalt schreiben,
  • Strichaufzählung
    Formulare erstellen (Steuerelemente, geschützte Bereiche).

Bereich Publikation und Kommunikation – Präsentation

  • Strichaufzählung
    Präsentationen erstellen (Animationen, Multimedia-Effekte, Folienmaster, Exportformate).

Lehrstoff:

Betriebssysteme, Benutzeroberfläche, Computer und Peripheriegeräte, Datenverwaltung, Lernplattformen

Grundlegende Sicherheitsmaßnahme (Passwörter), sichere Internetnutzung

10-Finger-System, Standardfunktionen eines Textverarbeitungsprogramms, Informationsbeschaffung im Internet, Programm- und Onlinehilfen, Briefgestaltung, formale Gestaltung nach ÖNORM A 1080, Bewerbungsunterlagen, Formulare, Präsentationssoftware, webtaugliche Formate, multimediale Präsentation, Protokolle.

Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)

2. Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgaben:

Die Studierenden können im

Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung

  • Strichaufzählung
    mit dem 10-Finger-System Schriftstücke erstellen und die Geschwindigkeit erhöhen,
  • Strichaufzählung
    mit Format- und Dokumentvorlagen arbeiten, diese anpassen und neue Vorlagen anlegen,
  • Strichaufzählung
    kaufmännische Schriftstücke (Brief mit Fortsetzungsblatt, Lieferschein, Rechnung usw.) nach Vorgabe normgerecht schreiben,
  • Strichaufzählung
    Schriftstücke nach den modernen Grundsätzen der Typografie kreativ layouten,
  • Strichaufzählung
    Schriftstücke entsprechend einem vorhandenen Corporate Design erstellen,
  • Strichaufzählung
    Texte anhand von Audioaufzeichnungen schreiben.

Bereich Publikation und Kommunikation – Umfangreiche Dokumente

  • Strichaufzählung
    umfangreiche Dokumente bearbeiten (Abschnittwechsel, unterschiedliche Kopf- und Fußzeilen),
  • Strichaufzählung
    Verzeichnisse (Inhaltsverzeichnisse, Abbildungsverzeichnisse, Index usw.) erstellen,
  • Strichaufzählung
    Textbausteine und Dokumentvorlagen erstellen,

Bereich Publikation und Kommunikation – Internet

  • Strichaufzählung
    im Internet recherchieren, Browserfavoriten verwalten, Dateien komprimieren und uploaden, Dateien in der Cloud speichern, Gefahren des Internets erkennen,
  • Strichaufzählung
    im Internet gefundene Informationen aufgaben- und adressatengerecht aufbereiten,
  • Strichaufzählung
    mittels E-Mail kommunizieren und diese verwalten (Mailclients einrichten, Standardfunktionen eines Mailclients, Attachments, Netiquette, suchen, sortieren, archivieren, Kontakte importieren und verwalten),
  • Strichaufzählung
    Termine und Aufgaben verwalten (Termine koordinieren, mehrere Terminkalender verwalten und synchronisieren).

Bereich Publikation und Kommunikation – Datenverknüpfungen und Seriendokumente

  • Strichaufzählung
    ein Kalkulationsprogramm mit einem Textverarbeitungsprogramm verknüpfen,
  • Strichaufzählung
    Seriendokumente erstellen (einfache und verschachtelte Bedingungen, Etiketten),
  • Strichaufzählung
    Seriendruckfunktionen anwenden.

Bereich Publikation und Kommunikation – Webpublishing

  • Strichaufzählung
    mit einem Desktop-Publishing-Programm arbeiten,
  • Strichaufzählung
    im Web publizieren (einfache Änderungen im Code (HTML, CSS) durchführen).

Lehrstoff:

Steigerung der Schreibgeschwindigkeit, erweiterte Funktionen eines Textverarbeitungsprogramms, rationelle Gestaltung von Schriftstücken, sicheres Bewegen im Internet, elektronische Kommunikation und Kommunikationsverwaltung, Termin- und Aufgabenverwaltung

Datenaustausch, Seriendruck, umfassende Dokumente, Grundlagen eines Desktop-Publishing-Programms, Corporate Design, Korrespondenz nach Audioaufzeichnungen und diversen Vorlagen, Webpublishing

Umfangreiche betriebswirtschaftliche Anwendungen

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)

3.6 Recht

Didaktische Grundsätze:

Eine zentrale Stellung im Unterricht nimmt die Anleitung zur verantwortungsbewussten Wahrnehmung der Rechte und Pflichten als mündige Staats- und Unionsbürgerinnen sowie Staats- und Unionsbürger ein. Die Studierenden sollen sich der Rolle als aktive Bürgerin und aktiver Bürger mit der Möglichkeit zur Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst werden.

Im Sinne der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education hat der Erwerb und die Anwendung rechtlicher Kenntnisse, aufbauend auf die bereits in der Betriebswirtschaft vermittelten rechtlichen Inhalte, interdisziplinär vernetzt unter Verwendung aktueller facheinschlägiger Informationen zu erfolgen.

Die Fähigkeit, konkrete Sachverhalte auf ihre rechtliche Relevanz zu prüfen sowie einfache praxisbezogene Rechtsfragen selbstständig zu analysieren und zu lösen, ist im Unterricht durch situationsbezogene Rollenspiele und Fallbeispiele zu erarbeiten.

Rechtspolitische Fragestellungen sind unter Einbeziehung von Medien zu erörtern, gegebenenfalls zu debattieren und dabei einer kritischen Analyse zu unterziehen.

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Rechtsordnung

  • Strichaufzählung
    die einzelnen Ebenen des Stufenbaues der Rechtsordnung nennen und die strukturellen Zusammenhänge erklären,
  • Strichaufzählung
    die einzelnen Arten von Rechtsakten erkennen, vergleichen und den verschiedenen staatlichen Institutionen zuordnen sowie einfache Anträge vor allem im elektronischen Behördenverkehr selbständig stellen,
  • Strichaufzählung
    bei beruflichen und privaten Rechtsproblemen gezielt Rechtsauskünfte einholen.

Bereich Österreichisches und Europäisches Recht

  • Strichaufzählung
    die Grundprinzipien der Bundesverfassung nennen und ihre Inhalte interpretieren, die Gesetzgebung des Bundes und der Länder erklären sowie die gegenwärtige Regierungsform in Österreich beschreiben,
  • Strichaufzählung
    den Verwaltungsaufbau, Zuständigkeiten und Rechtskontrolle in der Verwaltung sowie die Selbstverwaltung in Österreich beschreiben,
  • Strichaufzählung
    die Rolle der Sozialpartner im staatlichen Gefüge erklären,
  • Strichaufzählung
    die Grund- und Freiheitsrechte im österreichischen, europäischen und internationalen Kontext erklären und bewerten,
  • Strichaufzählung
    die Grundzüge des Asyl-, Fremden- und Staatsbürgerschaftsrechts zusammenfassen,
  • Strichaufzählung
    die Entstehung der Europäischen Union beschreiben sowie zur europäischen Idee und zu ihrer Weiterentwicklung Stellung nehmen,
  • Strichaufzählung
    die wichtigsten Organe der Europäischen Union nennen und ihre Aufgaben darstellen, die Gemeinschaftsnormen beschreiben und erklären, wie innerhalb der Union Recht durchgesetzt wird.

Bereich Unternehmerin und Unternehmer sowie Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft

  • Strichaufzählung
    beurteilen, wann eine gewerbsmäßige Tätigkeit vorliegt, die Arten von Gewerbebetrieben und die Voraussetzungen für den Antritt eines Gewerbes erläutern,
  • Strichaufzählung
    Handlungen, die gegen den fairen Wettbewerb sowie gegen den Marken-, Muster- und Patentschutz verstoßen, erkennen und Rechtsschutzmöglichkeiten der Verletzten oder des Verletzten aufzeigen,
  • Strichaufzählung
    darstellen, wann ein Werk den Werksbegriff des Urheberrechts erfüllt und den umfassenden Schutz des Urheberrechts erläutern,
  • Strichaufzählung
    die jeweiligen Schutzzwecke von Produktsicherheits- und Produkthaftungsgesetz vergleichen,
  • Strichaufzählung
    die Struktur des arbeitsrechtlichen Normensystems wiedergeben und das Arbeitsverhältnis hinsichtlich seiner Rechte und Pflichten sowie Beendigungsmöglichkeiten aus Sicht der Arbeitgeberin und des Arbeitgebers, der Arbeitnehmerin und des Arbeitnehmers charakterisieren,
  • Strichaufzählung
    analysieren, ob in einem konkreten Rechtsfall ein Normalarbeitsverhältnis oder atypisches Arbeitsverhältnis vorliegt und deren sozialrelevante Auswirkungen beurteilen,
  • Strichaufzählung
    einzelne Bereiche des Arbeitnehmerschutzes darstellen sowie Vertretungskörperschaften des Arbeitsverfassungsgesetzes erläutern.

Bereich Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme

  • Strichaufzählung
    jene Rechtsgrundlagen (insbesondere im ABGB und seinen Nebengesetzen) finden, die entsprechende Regelungen zur Problemlösung enthalten,
  • Strichaufzählung
    ihr Wissen über die Rechts- und Handlungsfähigkeit vernetzt mit dem Vorwissen aus der Betriebswirtschaftslehre zum Vertragsrecht zur Lösung konkreter Rechtsfälle anwenden,
  • Strichaufzählung
    die Rechtsverhältnisse zwischen Ehepartnern, eingetragenen Partnern sowie Eltern und Kindern charakterisieren und die rechtlichen Auswirkungen von Ehe und Lebensgemeinschaft miteinander vergleichen,
  • Strichaufzählung
    zwischen den Arten der Scheidung unterscheiden und deren Folgen analysieren,
  • Strichaufzählung
    die Testamentsformen, das gesetzliche Erbrecht und das Pflichtteilsrecht der engsten Angehörigen (Parentelen) und des Ehepartners erklären, und die sich daraus ergebenden rechtlichen Folgen ableiten,
  • Strichaufzählung
    Besitz und Eigentum an beweglichen und unbeweglichen Sachen sowie Struktur und Bedeutung des Grundbuchs erklären und einem realen Grundbuchsauszug wesentliche Informationen entnehmen,
  • Strichaufzählung
    die entsprechenden Regelungen zur Problemlösung einen Besitzstörungsfalls finden sowie nachbarrechtliche Streitfälle beurteilen.

Lehrstoff:

Rechtsordnung:

Stufenbau der Rechtsordnung, Arten von Rechtsakten, Rechtssubjekte und Rechtsobjekte, Rolle des Einzelnen im rechtlichen Umfeld (Arten des Rechts, Auslegung und Anwendung von Rechtsnormen), Zugang zum Recht, E-Government

Österreichisches und Europäisches Recht:

Grundstrukturen Österreichs, Prinzipien der Bundesverfassung, Gesetzgebung des Bundes und der Länder, Verwaltungsaufbau, Selbstverwaltung, Kontrolle der Staatsgewalt, Gerichtsorganisation, Interessenvertretungen und Rolle der Sozialpartner, individuelle Rechtsinteressen (Menschen- und Bürgerrechte, Erwerb der Staatsbürgerschaft, Grundzüge des Asyl- und Fremdenrechts), Grundstrukturen der EU, Grundlagen des EU-Rechts und der Rechtsdurchsetzung, Weiterentwicklung der EU

Unternehmerin und Unternehmer sowie Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft:

Grundlagen des Gewerberechts und des gewerblichen Rechtsschutzes, des Urheberrechtes, Produkthaftungs- und Produktsicherheitsgesetz, arbeitsrechtliches Normensystem, Normalarbeitsverhältnisse und atypische Arbeitsverhältnisse, Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, wichtigsten Bestimmungen des Arbeitnehmerschutzes und des Arbeitsverfassungsgesetzes, Berufsausbildungsgesetz

Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme:

ABGB und seine Nebengesetze (Grundlagen des Personenrechts, Familienrechts und Erbrechts, Sachenrecht)

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme

  • Strichaufzählung
    vernetzend und aufbauend auf das betriebswirtschaftliche Vorwissen die wichtigsten Voraussetzungen des Vertragsabschlusses angeben, die Bedeutung der Vertragsfreiheit und deren Ausnahmen nennen sowie einige wichtige Vertragstypen miteinander vergleichen,
  • Strichaufzählung
    die Vertragsstörungen unter Vernetzung mit dem betriebswirtschaftlichen Wissen analysieren und rechtliche Handlungsmöglichkeiten ableiten,
  • Strichaufzählung
    Möglichkeiten und Bedeutung der Erfüllungssicherung von Verträgen argumentieren und bewerten,
  • Strichaufzählung
    Voraussetzungen für Schadenersatzansprüche sowie die Haftungsformen für eigenes und fremdes Handeln (inklusive verschuldensunabhängiger Haftung) benennen,
  • Strichaufzählung
    Wohnungseigentum vom ideellen (schlichten) Miteigentum unterscheiden und die wichtigsten Bestimmungen des Mietrechtsgesetzes aus Vermieter- und Mietersicht beurteilen,
  • Strichaufzählung
    die Anwendungsvoraussetzungen des Konsumentenschutzgesetzes und die wichtigsten Konsumentenschutzbestimmungen (insbesondere Rücktrittsrecht, Kostenvoranschläge, unzulässige Vertragsbestandteile sowie Verbandsklage) anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Konsumentin und Konsument) analysieren,
  • Strichaufzählung
    die rechtlichen Bestimmungen für den elektronischen Rechts- und Geschäftsverkehr auf einfache Fallstellungen anwenden,
  • Strichaufzählung
    die Strafbarkeit anhand einfacher strafrechtlicher Fallbeispiele beurteilen,
  • Strichaufzählung
    die Bereiche Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Urheber- und Strafrecht im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken in Beziehung setzen und ihr eigenes Nutzerverhalten kritisch analysieren sowie rechtliche Risiken erkennen.

Bereich Rechtsdurchsetzung

  • Strichaufzählung
    die wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahren sowie im arbeits- und sozialgerichtlichen Verfahren erklären,
  • Strichaufzählung
    die wichtigsten Inhalte des Insolvenzverfahrens analysieren sowie die Verfahrensschritte bei der Durchführung eines Konkursverfahrens und eines Sanierungsplanes miteinander vergleichen,
  • Strichaufzählung
    die Zuständigkeit der Zivil- und Strafgerichte und den entsprechenden Instanzenzug darstellen,
  • Strichaufzählung
    die wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im zivil- sowie im strafgerichtlichen Verfahren erklären und die wichtigsten Inhalte der Zwangsvollstreckung, die unterschiedlichen Arten der Pfändung und Verwertung des Vermögens des Verpflichteten vergleichen.

Lehrstoff:

Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme:

Vertragsrecht (Grundlagen der Vertragsgestaltung, Beweisbarkeit des Vertragsabschlusses, Anfechtung von Verträgen bzw. Vertragsinhalten, Vertragsstörungen, Mittel der Erfüllungssicherung), Schadenersatzrecht, Wohnungseigentums- und Mietrecht, Konsumentenschutzrecht

E-Commerce-Gesetz, Signaturgesetz, Fernabsatzbestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes, Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS), Strafrecht (Voraussetzung für Strafbarkeit, häufigsten (strafsatzbestimmende) Delikte, insbesondere Wirtschaftsdelikte, Suchtmittelgesetz), Umgang mit Social Networks, Datenschutz

Rechtsdurchsetzung:

Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahren, arbeits- und sozialgerichtliches Verfahren, Insolvenzverfahren

Überblick über Zivil- und Strafverfahren samt besonderen Verfahrensarten, Zwangsvollstreckung

3.7 Volkswirtschaft

Didaktische Grundsätze:

Eine zentrale Stellung nimmt die Stärkung der Rolle als mündige Staatsbürgerin und mündiger Staatsbürger mit Europakompetenz ein. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Beschaffung und kritische Analyse von Informationen zu legen.

Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomischen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern.

Mit Hilfe komplexer Methoden (Szenario-Methode, Rollenspiel usw.) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei den Studierenden aufzubauen.

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft

  • Strichaufzählung
    die zentralen Aufgaben und die Teilgebiete der Volkswirtschaftslehre beschreiben,
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung von Modellen – für die Erklärung komplexer wirtschaftlicher Zusammenhänge – erläutern,
  • Strichaufzählung
    volkswirtschaftliche Größen erklären.

Bereich Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme

  • Strichaufzählung
    die unterschiedlichen marktwirtschaftlichen Systeme im Spektrum zwischen freier und ökosozialer Marktwirtschaft vergleichen,
  • Strichaufzählung
    die spezifischen Merkmale der österreichischen Wirtschaftsordnung erläutern,
  • Strichaufzählung
    die Träger, Ziele und Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik erklären und Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen anhand von Beispielen vorstellen.

Bereich Markt und Preisbildung

  • Strichaufzählung
    das Angebot-Nachfrage-Modell erläutern und seine Grenzen aufzeigen.

Bereich Wohlstand und Lebensqualität

  • Strichaufzählung
    den Stellenwert des BIP-Wachstums für den Wohlstand einer Volkswirtschaft erläutern sowie die Grenzen dieses Indikators für die Messung des Wohlstands eines Landes (soziale und ökologische Perspektive) kritisch reflektieren.

Bereich Arbeit und Soziales

  • Strichaufzählung
    häufig verwendete Methoden der Erhebung und Berechnung der Arbeitslosenzahlen erklären,
  • Strichaufzählung
    wichtige Ursachen für Arbeitslosigkeit unterscheiden und bedeutsame individuelle und gesellschaftliche Folgen der Arbeitslosigkeit darlegen,
  • Strichaufzählung
    den Zusammenhang zwischen Ursachen der Arbeitslosigkeit und darauf abgestimmte Instrumente der Bekämpfung analysieren und argumentieren.

Bereich Geld und Finanzwirtschaft

  • Strichaufzählung
    die Stufen der Geldentwicklung, die Erscheinungsformen, die Funktionen, die Eigenschaften des Geldes, den Geldschöpfungsprozess der Geschäftsbanken sowie die Ursachen und Auswirkungen von Preissteigerungen beschreiben,
  • Strichaufzählung
    die Zusammenhänge zwischen Geldpolitik und Inflation erläutern und wichtige Instrumente der Geldpolitik kritisch bewerten,
  • Strichaufzählung
    die zentralen Anliegen, die Aufgaben und Organe der Europäischen Währungsunion, deren geldpolitische Strategien und Instrumente erläutern,
  • Strichaufzählung
    die Zusammenhänge zwischen Finanzmarkt und Realwirtschaft erklären.

Lehrstoff:

Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft:

Aufgaben, Teilgebiete und Untersuchungsmethoden, Wirtschaftskreislauf, Produktionsfaktoren, Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz

Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme:

Volkswirtschaftliche Lehrmeinungen, Marktwirtschaft und ihre Ausprägungen, Wirtschaftspolitik (Begriff, Träger, Ziele und Aufgabenfelder)

Markt und Preisbildung:

Angebot und Nachfrage, Preismechanismus und Preispolitik

Wohlstand und Lebensqualität:

Messung, Verteilung und Verwendung des Wohlstands, Wachstum und nachhaltiges Wirtschaften

Arbeit und Soziales:

Arbeit, Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik, Einkommensverteilung und Einkommenspolitik, Sozialpolitik und sozialer Wandel

Geld und Finanzwirtschaft:

Entstehung, Arten und Funktionen des Geldes, Geldmengenbegriffe, Geldwert und Geldwertstörungen, Währung (Wechselkurs, Wechselkursbildung, Geldversorgung, Geldpolitik), Finanzmarkt und Realwirtschaft

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Konjunktur und Budget

  • Strichaufzählung
    die Messgrößen zur Bestimmung der jeweiligen Konjunkturlage aufzählen, wichtige Ursachen für konjunkturelle Schwankungen erläutern und konjunkturpolitische Instrumente beschreiben,
  • Strichaufzählung
    angebots- und nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik unterscheiden und einzelne Maßnahmen diesen beiden Konzepten zuordnen,
  • Strichaufzählung
    die Erstellung des Budgets sowie die Auswirkungen der Budgetpolitik für die längerfristige Entwicklung einer Volkswirtschaft erläutern.

Bereich Europäische Wirtschaft

  • Strichaufzählung
    wichtige Meilensteine in der Entwicklung der Europäischen Union, ihre wichtigsten Institutionen und ihre Aufgaben nennen und erklären,
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung der Europäischen Union für Österreich beschreiben und reflektieren und erkennen wo die zukünftigen Herausforderungen für die Europäische Union liegen werden.

Bereich Internationale Wirtschaft

  • Strichaufzählung
    den Begriff, die Ursachen der Globalisierung erläutern und die zentralen Vor- und Nachteile der Globalisierung argumentieren und bewerten,
  • Strichaufzählung
    die Aufgaben der wichtigsten internationalen Wirtschaftsorganisationen darstellen und bewerten.

Lehrstoff:

Konjunktur und Budget:

Konjunktur und Konjunkturpolitik, Budget und Budgetpolitik, Staatsverschuldung, Fiskalpolitik

Europäische Wirtschaft:

Europäische Union (Schritte der europäischen Integration, Aufgaben und Organe), Binnenmarkt (Chancen und Risiken), EU-Haushalt, Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, Wettbewerbspolitik, Agrarpolitik, Regionalentwicklung, Verkehrspolitik, Energiepolitik

Internationale Wirtschaft:

Außenhandel und Zahlungsbilanz, Globalisierung (Begriff, Ursachen und Auswirkungen), internationale Wirtschaftsorganisationen, Entwicklungsländer und Entwicklungszusammenarbeit

4. MATHEMATIK UND NATURWISSENSCHAFTEN

Bildungsziele des Clusters „Mathematik und Naturwissenschaften“

Der Cluster umfasst die Unterrichtsgegenstände „Mathematik und angewandte Mathematik“ sowie „Ökologie, Technologie und Warenlehre“. Die Verbindung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ fördert das interdisziplinäre und vernetzte Denken.

Die Studierenden

  • Strichaufzählung
    kennen die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen und naturwissenschaftlichen Begriffe, Methoden und Denkweisen und können diese anwenden,
  • Strichaufzählung
    können einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen und naturwissenschaftlichen Modellen beschreiben und analysieren,
  • Strichaufzählung
    können in der jeweiligen Fachsprache kommunizieren, argumentieren, Ergebnisse dokumentieren und interpretieren,
  • Strichaufzählung
    können den Zusammenhang zwischen Mathematik, Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften durch eine ganzheitliche Sichtweise von Ökologie, Technologie und Warenlehre erkennen,
  • Strichaufzählung
    sind sich der Bedeutung der Mathematik und der Naturwissenschaften für Wirtschaft, Technik und Umwelt bewusst und können dadurch verantwortungsvoll und nachhaltig handeln.

Mathematik und angewandte Mathematik:

Die Studierenden können

  • Strichaufzählung
    die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen Begriffe, Methoden und Denkweisen anwenden,
  • Strichaufzählung
    einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren,
  • Strichaufzählung
    unter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen,
  • Strichaufzählung
    die Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten,
  • Strichaufzählung
    allgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen (insbesondere aus der Wirtschaft usw.) anwenden,
  • Strichaufzählung
    zeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.

Technologie, Ökologie und Warenlehre:

Die Studierenden können

  • Strichaufzählung
    die Bedeutung naturwissenschaftlicher Vorgänge für Wirtschaft, Technik und Umwelt erfassen und verstehen,
  • Strichaufzählung
    aus unterschiedlichen Medien fachspezifische Informationen beschaffen, naturwissenschaftliche Fragestellungen formulieren und analysieren,
  • Strichaufzählung
    gewonnene Ergebnisse der Naturwissenschaften mit gültigen wissenschaftlichen sowie aktuellen kulturellen, wirtschaftlichen, technischen und ökologischen Kriterien bewerten und den Nutzen für die Gesellschaft erkennen und begründen,
  • Strichaufzählung
    die förderliche Anwendung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Prognosen für sich sowie für die Gesellschaft (Wirtschaft, Umwelt und Technik) erkennen und diese beschreiben,
  • Strichaufzählung
    anhand ausgewählter Beispiele den Lebenszyklus von Waren erklären und Zusammenhänge zwischen seinen Abschnitten herstellen,
  • Strichaufzählung
    naturwissenschaftliche, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Aspekte von Waren und Technologien erfassen und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben,
  • Strichaufzählung
    durch Untersuchen von Warenproben mit Hilfe naturwissenschaftlicher Methoden deren Eigenschaften und Qualitäten ermitteln,
  • Strichaufzählung
    das Marktangebot von Waren aus Sicht des Handels und als Konsumentin und Konsument zielgerichtet untersuchen und bewerten.

5.1 Mathematik und angewandte Mathematik

Didaktische Grundsätze:

Die Handlungsdimensionen Modellieren/Transferieren, Operieren/Technologieeinsatz, Interpretieren/Dokumentieren, Argumentieren/Kommunizieren sind ausgewogen in den Unterricht zu integrieren.

Der Unterricht soll die Studierenden dazu befähigen, die mathematische Symbolik und Fachsprache zu verstehen und aktiv zur Argumentation einzusetzen.

Zur Bearbeitung von Aufgabenstellungen sollen zeitgemäße Technologien eingesetzt werden. Dabei sollen die Studierenden die Technologien sowohl als Rechenwerkzeug als auch als didaktisches Medium für die Erarbeitung von Lerninhalten kennenlernen.

Die Studierenden sollen verschiedene Unterrichtsmethoden und Lernformen kennenlernen, die zu selbstständigem und eigenverantwortlichen Arbeiten sowie zur Teamarbeit führen.

1. Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Funktionale Zusammenhänge –Zinseszinsrechnung

  • Strichaufzählung
    die dekursive Verzinsung mittels Zinseszins für ganz- und unterjährige Zinsperioden sowie die stetige Verzinsung beschreiben,
  • Strichaufzählung
    dieses Verzinsungsmodell kontextbezogen anwenden.

Bereich Funktionale Zusammenhänge – Rentenrechnung und Schuldentilgung

  • Strichaufzählung
    den Zusammenhang zwischen geometrischen Reihen und der Rentenrechnung beschreiben,
  • Strichaufzählung
    die charakteristischen Größen der Rentenrechnung berechnen, interpretieren und im Kontext deuten,
  • Strichaufzählung
    den Begriff des Effektivzinssatzes erklären, mittels Technologie berechnen und das Ergebnis interpretieren,
  • Strichaufzählung
    Zahlungsströme grafisch darstellen und gegebene grafische Darstellungen des Zahlungsstroms interpretieren,
  • Strichaufzählung
    die Annuitätenschuld als eine Möglichkeit der Schuldtilgung beschreiben und diese auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden,
  • Strichaufzählung
    Rentenumwandlungen und Schuldkonvertierungen durchführen und deren Ergebnisse interpretieren.

Lehrstoff:

Funktionale Zusammenhänge:

Zinseszinsrechnung (dekursive Verzinsung – ganzjährige und unterjährige Verzinsung, Zinseszins, stetige Verzinsung), Rentenrechnung, Schuldentilgung

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)

2. Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Funktionale Zusammenhänge – Investitionsrechnung

  • Strichaufzählung
    verschiedene Methoden der dynamischen Investitionsrechnung, zumindest Kapitalwertmethode, Methode des internen Zinssatzes und Methode des modifizierten internen Zinssatzes beschreiben,
  • Strichaufzählung
    mit diesen Methoden Investitionsanalysen durchführen und Investitionen bewerten.

Bereich Analysis – Regressionsrechnung

  • Strichaufzählung
    das Prinzip der Methode der kleinsten Quadrate und die zugrundeliegenden Ideen erläutern und die Güte der Ergebnisse bewerten,
  • Strichaufzählung
    mit Technologieeinsatz für vorgegebene Modellfunktionen mit Hilfe der Methode der kleinsten Quadrate Funktionsgleichungen bestimmen.

Bereich Stochastik – Korrelationskoeffizient

  • Strichaufzählung
    den Korrelationskoeffizienten nach Pearson berechnen und interpretieren.

Bereich Analysis – Kosten- Preistheorie

  • Strichaufzählung
    Nachfrage- und Angebotsfunktionen bestimmen, deren Eigenschaften erklären und markante Punkte (Mindestpreis, Höchstpreis, Sättigungsmenge, Marktgleichgewicht) ermitteln, grafisch darstellen und interpretieren,
  • Strichaufzählung
    die Begriffe der (Punkt-)Elastizität und Bogenelastizität im wirtschaftlichen Kontext erklären,
  • Strichaufzählung
    Elastizitäten berechnen und die Ergebnisse interpretieren,
  • Strichaufzählung
    den Begriff und die Eigenschaften der ertragsgesetzlichen Kostenfunktion beschreiben und diese als Polynomfunktion 3. Grades berechnen,
  • Strichaufzählung
    die typischen Kostenverläufe (degressiv, progressiv) beschreiben und interpretieren,
  • Strichaufzählung
    typische Begriffe der Kosten- und Preistheorie (insbesondere Kostenkehre, Betriebsoptimum, langfristige Preisuntergrenze, Betriebsminimum, kurzfristige Preisuntergrenze, Break Even Point, Gewinnzone, Cournot’scher Punkt, Deckungsbeitrag, Erlösmaximum, Gewinnmaximum) berechnen und interpretieren,
  • Strichaufzählung
    den Begriff der Grenzfunktion beschreiben, diese im wirtschaftlichen Kontext erklären und anwenden.

Lehrstoff:

Funktionale Zusammenhänge:

Investitionsrechnung

Analysis:

Regressionsrechnung, Kosten- und Preistheorie

Stochastik:

Beschreibende Statistik

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)

5.2 Technologie, Ökologie und Warenlehre

Didaktische Grundsätze:

Den Studierenden ist der interdisziplinäre Charakter des Unterrichtsgegenstandes, der naturwissenschaftliche, ökonomische, ökologische und soziologische Aspekte anspricht, durch vernetzte Darstellung von Inhalten aus Ökologie, Technologie und Warenlehre aufzuzeigen. Diese Erkenntnisse sollen durch den Einsatz verschiedener Sozialformen im Unterricht vertieft werden.

Die Grundzüge ökologischen Wirtschaftens sind inhaltlich vollständig zu behandeln, da sie Basis für Themen aus den Bereichen der Angewandten Ökologie, der Angewandten Technologie und der Angewandten Warenlehre bilden. Aus diesen sind unter Berücksichtigung von Regionalität und Aktualität exemplarisch Beispiele zu wählen, die zur Abstraktion und Übertragung auf andere Problem- und Fragestellungen geeignet sind.

Die Studierenden sollen durch eine ganzheitliche Betrachtung von Themenfeldern Inhalte der Naturwissenschaften, der Ökologie, der Technologie und der Warenlehre miteinander vernetzen. Damit soll Einschätzungsvermögen als Voraussetzung für Handlungskompetenz in komplexen Fragestellungen erworben werden.

1. Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können

  • Strichaufzählung
    naturwissenschaftliches Grundwissen mit Beispielen aus der angewandten Warenlehre verknüpfen,
  • Strichaufzählung
    den Produktlebenszyklus anhand von Beispielen erklären,
  • Strichaufzählung
    die wichtigsten Bestimmungen des Konsumentenschutzes nennen und facheinschlägig recherchieren,
  • Strichaufzählung
    für das Ökosystem wesentliche Faktoren erklären und diese zueinander in Beziehung setzen,
  • Strichaufzählung
    die Grundlagen, Instrumente und Prinzipien ökologischen Wirtschaftens analysieren,
  • Strichaufzählung
    ökologisches Wissen bei wirtschaftlichen Fragestellungen anwenden,
  • Strichaufzählung
    ökologisches Wissen zur Interpretation und Risikoabschätzung aktueller Umweltsituationen heranziehen.

Lehrstoff:

Grundlagen der Technologie, Ökologie und Warenlehre

Arbeitsweisen der Technologie, Ökologie und Warenlehre, Produktlebenszyklus, Konsumenteninformation und Konsumentenschutz

Ökologie:

Ökosphäre, natürliche und künstliche Systeme, abiotische und biotische Faktoren, Energie- und Stoffkreisläufe, ökologisches Gleichgewicht, Biodiversität, fossile und regenerative Energieträger, Klima, Treibhauseffekt

Ökologisches Wirtschaften:

Prinzip der Nachhaltigkeit, Ökodesign, Ökobilanz, ökologisches Management, Ethik des Wirtschaftens, Fair-Trade, Globalisierung

2. Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können

  • Strichaufzählung
    einige aktuelle technologische Verfahren erklären,
  • Strichaufzählung
    nachhaltige Entwicklungen der Wirtschaft hinsichtlich deren globalen Auswirkungen analysieren und bewerten,
  • Strichaufzählung
    Fragen der Wirtschaftsethik im Hinblick auf ihr eigenes Handeln bewerten,
  • Strichaufzählung
    ökologische, technologische und warenbezogene Inhalte vernetzt betrachten und Schlüsse für sich und die Gesellschaft daraus ziehen,
  • Strichaufzählung
    Entwicklungen im ökologischen, technologischen und warenbezogenen Bereich bewerten und Schlüsse für sich und die Gesellschaft daraus ziehen.

Lehrstoff:

Angewandte Technologie:

Ausgewählte Beispiele: Informationstechnologie, Biotechnologie, Solartechnologie, Wasserstofftechnologie, Umwelttechnologie usw.

Angewandte Warenlehre:

Ausgewählte Beispiele: Baustoffe und Bauphysik, Lebens- und Genussmittel und Nahrungsmittelindustrie, Nanotechnologie, Bionik, Verpackung und Abfallwirtschaft

Themenfelder zur Wahl:

Energieträger und Energiewirtschaft, Sport und Freizeitgestaltung, Gesundheit, Verkehr und Mobilität, Wohnen, Haushalt, Tourismus, Globalisierung, Ernährung, Landwirtschaft, Rohstoffwirtschaft, Forschung, Telekommunikation

A. 2 Schulautonomer Erweiterungsbereich

Didaktische Grundsätze:

Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte zu stellen. Die betriebswirtschaftlichen Problemstellungen sind fächerübergreifend unter Anwendung der geeigneten Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente zu bearbeiten.

Aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet sind zu berücksichtigen. Der Einsatz unterschiedlicher Lehr- und Lernmethoden ist anzustreben. Moderne IT-Techniken zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen sind einzusetzen. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.

Soweit als möglich und zielführend sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, die den Erwerb fächerübergreifender Kompetenzen fördern.

A. 2. 1 Ausbildungsschwerpunkt
2.1.1 Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Social Media

  • Strichaufzählung
    die Funktionsweise und Dienste des Internets beschreiben,
  • Strichaufzählung
    einen Überblick über gängige Social Media Plattformen geben,
  • Strichaufzählung
    Inhalte plattformübergreifend bereitstellen,
  • Strichaufzählung
    eine Social Media Kampagne planen.

Bereich Fotografie und Bildbearbeitung

  • Strichaufzählung
    Fotos unter Berücksichtigung der technischen Grundlagen erstellen,
  • Strichaufzählung
    vorhandenes Bildmaterial bearbeiten und für verschiedene Anwendungsbereiche aufbereiten.

Bereich Webdesign

  • Strichaufzählung
    HTML-Quelltext interpretieren und manuell erstellen,
  • Strichaufzählung
    HTML-Dokumente mit Hilfe von CSS formatieren.

Bereich Websites mit dynamischen Elementen

  • Strichaufzählung
    einen bestehenden Skriptcode in eine Website einbinden und anpassen.

Bereich Webserver und Domain

  • Strichaufzählung
    einen Webspace einrichten und verwalten,
  • Strichaufzählung
    eine Website bereitstellen,
  • Strichaufzählung
    eine Domain verwalten.

Lehrstoff:

Social Media, Fotografie und Bildbearbeitung

HTML-Grundlagen, CSS-Grundlagen, Websites mit dynamischen Elementen, Webserver und Domain

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Web-Projekte mit CMS

  • Strichaufzählung
    einen Überblick über die gängigen webbasierten CMS-Systeme geben,
  • Strichaufzählung
    ein CMS redaktionell bedienen,
  • Strichaufzählung
    Anforderungen analysieren und dokumentieren,
  • Strichaufzählung
    ein Web-Projekt mit CMS planen,
  • Strichaufzählung
    einen den Anforderungen entsprechenden Provider auswählen,
  • Strichaufzählung
    das Layout und Design des CMS-Frontends anpassen,
  • Strichaufzählung
    das Web-Projekt publizieren.

Bereich Audio-, Videobearbeitung

  • Strichaufzählung
    Videomaterial bearbeiten und mit Tonelementen versehen,
  • Strichaufzählung
    Ton aufnehmen und bearbeiten.

Lehrstoff:

Web-Projekt mit CMS

Audio-, Videobearbeitung

2.1.2 Management, Controlling und Accounting

Didaktische Grundsätze:

Der Ausbildungsschwerpunkt „Management, Controlling und Accounting“ ist eng verknüpft mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“.

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung Teilbereiche des Controllings

  • Strichaufzählung
    notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen, abteilungsübergreifend und zielorientiert handeln,
  • Strichaufzählung
    Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Management und Controlling gegenüberstellen,
  • Strichaufzählung
    die Anforderungen an die Controllerin und an den Controller systematisiert darstellen,
  • Strichaufzählung
    das Controlling im Unternehmen einordnen,
  • Strichaufzählung
    Teilbereiche des Controllings definieren,
  • Strichaufzählung
    Zielsetzungen den Teilbereichen zuordnen,
  • Strichaufzählung
    den Stellenwert des Controllings für die Unternehmensentwicklung erläutern und beurteilen.

Bereich Grundlagen des strategischen Controllings

  • Strichaufzählung
    notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen,
  • Strichaufzählung
    Unternehmensleitbilder analysieren,
  • Strichaufzählung
    strategische Zielsetzungen diskutieren und reflektieren,
  • Strichaufzählung
    Instrumente der internen und externen Analysen anwenden und Entscheidungsalternativen entwickeln.

Bereich Accounting

  • Strichaufzählung
    die formalen Vorschriften für die Bilanz und die staffelförmige Gewinn- und Verlustrechnung anwenden,
  • Strichaufzählung
    englische Bezeichnungen für den Jahresabschluss verwenden,
  • Strichaufzählung
    beurteilen, ob die Jahresabschlüsse den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und die Auswirkung von Bewertungsvorschriften aufzeigen.

Bereich Operative Steuerung

  • Strichaufzählung
    Stundensätze berechnen.

Bereich Operative Planung

  • Strichaufzählung
    Einflussfaktoren auf die Kosten- und Erlösplanung darstellen, auswerten und analysieren,
  • Strichaufzählung
    die integrierte Unternehmensplanung mittels einer Controlling-Software durchführen und die Ergebnisse interpretieren,
  • Strichaufzählung
    die Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen.

Bereich Operative Steuerung

  • Strichaufzählung
    Soll-Ist-Vergleiche durchführen,
  • Strichaufzählung
    Abweichungsanalysen interpretieren,
  • Strichaufzählung
    Korrekturmaßnahmen entwickeln,
  • Strichaufzählung
    die Zuständigkeiten zuordnen.

Lehrstoff:

Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung Teilbereiche des Controllings:

Managementfunktionen, Berufsbild, Stellenbeschreibung, Anforderungen an Controllerinnen und Controller, Definition, Teilbereiche und Zielsetzungen des Controllings

Grundlagen des strategischen Controllings:

Leitbild, Instrumente der strategischen Planung und Kontrolle

Accounting:

Formale Vorschriften für die Bilanz und die staffelförmige Gewinn- und Verlustrechnung, Englische Bezeichnungen für den Jahresabschluss, gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung

Operative Steuerung:

Stundensätze berechnen

Operative Planung:

Planung und Planungsrechnung, Unternehmensbudget, integrierte Erfolgs- und Finanzplanung, Liquiditätsplanung

Operative Steuerung:

Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen, Korrekturmaßnahmen

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Operative Planung

  • Strichaufzählung
    Investitionsentscheidungen analysieren und interpretieren.

Bereich Accounting

  • Strichaufzählung
    einen Jahresabschluss in Hinblick auf ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens erstellen (Anschaffungs- und Herstellungskosten, Gebäude im Betriebsvermögen, Pkw im Betriebsvermögen, Rückstellung für nicht konsumierte Urlaube, Rückstellung für Produkthaftung, sonstige langfristige Rückstellungen, KSt-Rückstellung),
  • Strichaufzählung
    Kenntnisse des Unternehmens- und Steuerrechts sowie anderer rechtlicher Bestimmungen selbstständig vertiefen und anwenden,
  • Strichaufzählung
    aus einem Jahresabschluss mit Hilfe von Analyseinstrumenten betriebswirtschaftliche Kennzahlen berechnen, diese interpretieren und daraus Handlungsalternativen für das Management erstellen,
  • Strichaufzählung
    reflektieren, dass die Arbeit in diesem Bereich in besonderem Maße die Fähigkeit und Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation voraussetzt.

Bereich Internationale Rechnungslegung

  • Strichaufzählung
    ausgewählte Begriffe der internationalen Rechnungslegung erläutern.

Bereich Reporting

  • Strichaufzählung
    Informationen aufbereiten und regelmäßig, bedarfsbezogen, termingerecht und empfängerorientiert bereitstellen.

Bereich Instrumente des strategischen Controllings

  • Strichaufzählung
    Stellung nehmen zur Notwendigkeit von strategischen Konzepten,
  • Strichaufzählung
    die laufenden Veränderungen im dynamischen Wirtschaftsumfeld bewerten,
  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Instrumente des strategischen Controllings auswählen und anwenden sowie Schlussfolgerungen aus den verwendeten Konzepten ableiten,
  • Strichaufzählung
    die Verbindung zwischen Strategie und operativer Unternehmenssteuerung herstellen.

durch den Einsatz von Fallstudien

  • Strichaufzählung
    ihre erworbenen Fach-, Methoden-. Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.

Lehrstoff:

Operative Planung:

Investitionscontrolling

Accounting:

Gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung, Sonderfälle der Bewertung, Bildung und Auflösung von Gewinn- und Kapitalrücklagen, Abschlüsse verschiedener Rechtsformen, steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung

Berechnung und Interpretation von Kennzahlen, Interpretation von Jahresabschlüssen

Internationale Rechnungslegung:

Begriffe der internationalen Rechnungslegung und Unterschiede zur österreichischen Rechtslage

Reporting:

Informationen aufbereiten und bereitstellen

Instrumente des strategischen Controllings:

Strategieplanungsprozess, interne und externe Analysen, Anwendung verschiedener Instrumente anhand von Fallbeispielen (Benchmarking, Branchenstrukturanalyse, Balanced Scorecard usw.)

Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung

2.1.3 Finanz- und Risikomanagement

Didaktische Grundsätze:

Der Ausbildungsschwerpunkt „Finanz- und Risikomanagement“ ist eng verknüpft mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“.

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen

  • Strichaufzählung
    die Bedeutung der Banken für die Volkswirtschaft erklären,
  • Strichaufzählung
    die Notwendigkeit einer Bankenaufsicht aufzeigen,
  • Strichaufzählung
    einen allgemeinen Überblick über das Bankwesengesetz und die Bestimmungen gegen Geldwäsche geben.

Bereich Zahlungsverkehr

  • Strichaufzählung
    die Bedeutung und die Merkmale des Girokontos nennen,
  • Strichaufzählung
    die gesetzlichen Voraussetzungen bei einer Kontoeröffnung berücksichtigen,
  • Strichaufzählung
    die Zahlungsverkehrsprodukte anwenden und begründen,
  • Strichaufzählung
    einen Kontoauszug interpretieren,
  • Strichaufzählung
    Inlands- und Auslandsüberweisungen (SEPA und Drittland) durchführen,
  • Strichaufzählung
    Devisen und Valuta erklären und abrechnen.

Bereich Spareinlagen

  • Strichaufzählung
    die Bedeutung des Sparens für die Volkswirtschaft erklären,
  • Strichaufzählung
    Sparbuchtypen und –arten unterscheiden und zuordnen,
  • Strichaufzählung
    Verfügungsmöglichkeiten über eine Spareinlage erklären.

Bereich Finanzierung

  • Strichaufzählung
    die Bedeutung für Bank, Kunde und Volkswirtschaft erklären,
  • Strichaufzählung
    Finanzierungsformen inklusive Leasing und Bausparkredit erklären und anwenden,
  • Strichaufzählung
    Kreditgespräche vorbereiten und die Phasen eines Kreditgesprächs erläutern,
  • Strichaufzählung
    die notwendigen Informationen selbstständig beschaffen und zielorientiert anwenden,
  • Strichaufzählung
    die adäquaten Sicherheiten (Bürgschaft, Hypothek, Verpfändung, Eigentumsvorbehalt) anwenden,
  • Strichaufzählung
    den Stellenwert und Nutzen einschlägiger Verbraucherschutzbestimmungen einschätzen,
  • Strichaufzählung
    die Instrumente der Kreditüberwachung nennen.

Bereich Veranlagung

  • Strichaufzählung
    die Kriterien der Veranlagung und das Anlegerprofil in den Grundzügen erklären,
  • Strichaufzählung
    die Wertpapiere im Überblick erklären und unterscheiden,
  • Strichaufzählung
    ein Wertpapierprospekt interpretieren,
  • Strichaufzählung
    die Vor- und Nachteile der einzelnen Veranlagungsprodukte erklären,
  • Strichaufzählung
    die Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit den einzelnen Wertpapierarten benennen und interpretieren,
  • Strichaufzählung
    einen Kauf und Verkauf von Wertpapieren nachvollziehen,
  • Strichaufzählung
    zur Funktion der Depotverwahrung Stellung nehmen,
  • Strichaufzählung
    die Grundzüge des Steuerrechts in der Veranlagung erläutern und anwenden,
  • Strichaufzählung
    das Bausparprinzip und die wichtigsten Grundmerkmale (Anspar- und Darlehensphase) erklären,
  • Strichaufzählung
    die Vorteile des Bausparens und die Konsequenzen bei Nichteinhaltung des Vertrages erklären,
  • Strichaufzählung
    einen Überblick über das Börsengeschäft geben und deren Bedeutung erklären.

Lehrstoff:

Grundlagen:

Bedeutung der Banken in der Volkswirtschaft, Aufgaben der OENB und Finanzmarktaufsicht (FMA), Bankwesengesetz (BWG), Geldwäschebestimmungen

Zahlungsverkehr:

Girokonto, Zahlungsverkehr (SEPA und Drittland), Zahlungsverkehrsprodukte, Devisen und Valuten

Spareinlagen:

Typen von Sparbüchern, Arten von Sparkonten, Verzinsung und Realisierung, Sparbuchverlust

Finanzierung:

Finanzierung, Finanzierungsformen (inklusive Leasing und Bausparkredit), Kreditantrag, Bonitätsprüfung (Kreditwürdigkeit und –fähigkeit), Sicherheiten, Verbraucherbestimmungen, Kreditüberwachung

Veranlagung:

Anlageberatung und –grundsätze, Anlegerprofil und Kriterien, Wertpapierarten, Kauf und Verkauf sowie Verwahrung von Wertpapieren, Grundzüge der Börse, Steuerrecht in der Veranlagung, Bausparen

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen

  • Strichaufzählung
    die wirtschaftliche Bedeutung der Versicherungen für Kunden und Volkswirtschaft erklären,
  • Strichaufzählung
    die wesentlichen Begriffe im Versicherungsbereich erklären und anwenden,
  • Strichaufzählung
    wesentliche rechtliche Bestimmungen nennen,
  • Strichaufzählung
    den Geltungsbereich der einzelnen Versicherungssparten nennen und an konkreten Beispielen anwenden.

Bereich Versicherungsvertrag und Personen

  • Strichaufzählung
    die einschlägigen Formulare (Antrag und Polizze) interpretieren,
  • Strichaufzählung
    eine Schadensmeldung erstellen,
  • Strichaufzählung
    den Zusammenhang zwischen Leistung und Prämie aufzeigen,
  • Strichaufzählung
    den Sinn der Obliegenheiten erklären,
  • Strichaufzählung
    Rechte und Pflichten des Versicherers und der Versicherungsnehmerin sowie des Versicherungsnehmers interpretieren und anwenden,
  • Strichaufzählung
    den ausreichenden Versicherungsschutz beurteilen,
  • Strichaufzählung
    die beteiligten Personen im Versicherungsfall zuordnen.

Bereich Haftpflichtsparten, KFZ-Versicherung und Rechtsschutz

  • Strichaufzählung
    die Doppelfunktion der Haftpflichtversicherung erklären,
  • Strichaufzählung
    die verschiedenen Haftpflichtformen nennen und erklären,
  • Strichaufzählung
    am konkreten Versicherungsfall Deckung und Haftung unterscheiden,
  • Strichaufzählung
    die wesentlichen Versicherungen im KFZ-Bereich erklären und sinnvoll anwenden,
  • Strichaufzählung
    die Anmeldung eines KFZ als Konsumentin und als Konsument durchführen,
  • Strichaufzählung
    das Bonus-Malus-System anwenden,
  • Strichaufzählung
    die Einsatzmöglichkeiten der Rechtsschutzversicherung nennen.

Bereich Personenversicherung

  • Strichaufzählung
    die Grundzüge der gesetzlichen Sozialversicherung in Österreich (Pflichtversicherung, gesetzliche Mitversicherung) erläutern,
  • Strichaufzählung
    die Bereiche der gesetzlichen Sozialversicherung erklären,
  • Strichaufzählung
    die gesetzliche Sozialversicherung von der privaten Personenversicherung unterscheiden,
  • Strichaufzählung
    eine Personenversicherungspolizze interpretieren,
  • Strichaufzählung
    die Leistungen der privaten Unfall-, Kranken- sowie der Lebensversicherung erklären und vergleichen,
  • Strichaufzählung
    die wesentlichen Begriffe in der Personenversicherung interpretieren,
  • Strichaufzählung
    Ausschlüsse benennen und begründen,
  • Strichaufzählung
    die Obliegenheiten von Versicherer und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmer benennen.

Bereich Sachversicherung

  • Strichaufzählung
    die Sparten benennen, unterteilen und unterscheiden,
  • Strichaufzählung
    die Zweckmäßigkeit der Bündelung von Sparten beurteilen,
  • Strichaufzählung
    die in diesen Sparten verwendeten Fachbegriffe anwenden und erläutern,
  • Strichaufzählung
    die Obliegenheiten von Versicherer und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmer benennen,
  • Strichaufzählung
    die Leistungen am konkreten Beispiel interpretieren und begründen,
  • Strichaufzählung
    in den einzelnen Sparten die Ermittlung der Versicherungssumme nachvollziehen,
  • Strichaufzählung
    die Leistungen der Haushalts- und Eigenheimversicherung zuordnen.

Bereich Finanz- und Risikomanagement

  • Strichaufzählung
    vernetzte Beispiele in Form von Fallbeispielen lösen.

Lehrstoff:

Grundlagen:

Risikomanagement, Konsumentenschutzgesetz, Versicherungsaufsichtsgesetz, Versicherungsvertragsgesetz

Versicherungsvertrag und Personen:

Formularwesen (Antrag und Polizze), Versicherungsprämie, Versicherungsschutz, Rechte und Pflichten des Versicherers und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmers

Haftpflichtversicherung, KFZ-Versicherung und Rechtsschutz

Allgemeine Haftpflicht, KFZ-Haftpflicht, KFZ-Kasko, Bonus-Malus-System, KFZ-Rechtsschutz und allgemeiner Rechtsschutz

Personenversicherung:

Grundzüge des österreichischen Sozialversicherungssystems, gesetzliche Kranken-, Unfall- und Personenversicherung, private Unfall- und Krankenversicherung, Lebensversicherung

Sachversicherung:

Haushaltsversicherung und Eigenheimversicherung

Finanz- und Risikomanagement

Vernetzung anhand von Fallbeispielen

2.1.4 Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern

Didaktische Grundsätze:

Im Ausbildungsschwerpunkt „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ ist eine enge Verknüpfung mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ herzustellen.

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung, Teilbereiche des Controllings

  • Strichaufzählung
    die Berufsbilder der Controllerinnen und Controller, Steuerberaterinnen und Steuerberatung sowie Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer laut Wirtschaftstreuhandberufsgesetz (WTBG) sowie Bilanzbuchhaltungsberufe laut Bilanzbuchhaltungsgesetz (BibuG) definieren,
  • Strichaufzählung
    notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen, abteilungsübergreifend und zielorientiert handeln,
  • Strichaufzählung
    die Anforderungen an die Controllerin und den Controller systematisiert darstellen,
  • Strichaufzählung
    das Controlling im Unternehmen einordnen,
  • Strichaufzählung
    Teilbereiche des Controllings definieren,
  • Strichaufzählung
    Zielsetzungen den Teilbereichen zuordnen,
  • Strichaufzählung
    den Stellenwert des Controllings für die Unternehmensentwicklung erläutern und beurteilen.

Bereich Accounting

  • Strichaufzählung
    Kenntnisse des Unternehmens- und Steuerrechts sowie andere rechtliche Bestimmungen selbstständig vertiefen und anwenden,
  • Strichaufzählung
    aus einem Jahresabschluss mit Hilfe von Analyseinstrumenten betriebswirtschaftliche Kennzahlen berechnen, diese interpretieren und daraus Handlungsalternativen für das Management erstellen,
  • Strichaufzählung
    reflektieren, dass die Arbeit in diesem Bereich in besonderem Maße die Fähigkeit und Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation voraussetzt.

Bereich Internationale Rechnungslegung

  • Strichaufzählung
    ausgewählte Begriffe der internationalen Rechnungslegung erläutern.

Bereich Operative Planung

  • Strichaufzählung
    Einflussfaktoren auf die Kosten- und Erlösplanung darstellen, auswerten und analysieren,
  • Strichaufzählung
    die integrierte Unternehmensplanung mittels einer Controlling-Software durchführen und die Ergebnisse interpretieren,
  • Strichaufzählung
    die Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen,
  • Strichaufzählung
    Investitionsentscheidungen analysieren und interpretieren.

Bereich Operative Steuerung

  • Strichaufzählung
    Soll-Ist-Vergleiche durchführen,
  • Strichaufzählung
    Abweichungsanalysen interpretieren,
  • Strichaufzählung
    Korrekturmaßnahmen entwickeln,
  • Strichaufzählung
    die Zuständigkeiten zuordnen.

Lehrstoff:

Grundlagen:

Berufsbild Controllerin und Controller, Bilanzbuchhaltungsberufe, Wirtschaftstreuhandberufe, Stellenbeschreibung Controllerin und Controller, Wirtschaftstreuhänderinnen und Wirtschaftstreuhänderin der Beratung, Kommunikation mit den Klientinnen und Klienten

Begriffe des Controllings, Teilbereiche und Zielsetzungen

Accounting:

Steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung

Berechnung und Interpretation von Kennzahlen, Interpretation von Jahresabschlüssen

Internationale Rechnungslegung:

Begriffe der internationalen Rechnungslegung und Unterschiede zur österreichischen Rechtslage

Operative Planung:

Planung und Planungsrechnung, Unternehmensbudget, integrierte Erfolgs- und Finanzplanung, Liquiditätsplanung

Investitionscontrolling

Operative Steuerung:

Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen, Korrekturmaßnahmen

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Steuerrecht

  • Strichaufzählung
    mit Online-Informationssystemen arbeiten,
  • Strichaufzählung
    Kenntnisse des Steuerrechts, der Bundesabgabenordnung sowie andere rechtliche Bestimmungen anwenden sowie den einschlägigen Schriftverkehr mit den Abgabenbehörden (FinanzOnline) führen,
  • Strichaufzählung
    laufende Buchungsmitteilungen verbuchen und abstimmen,
  • Strichaufzählung
    Sachverhalte aus dem Umsatzsteuerrecht (Aufzeichnungspflichten, buchmäßiger Nachweis, Voranmeldung, Vorauszahlung, Veranlagung, Binnenmarktregelung, Reverse Charge) anwenden,
  • Strichaufzählung
    die Bestimmungen der Bundesabgabenordnung (Entstehung des Abgabenanspruches, Abgabenbehörden und Parteien, Ermittlung der Grundlagen für die Abgabenerhebung und Festsetzung der Abgaben, Einhebung der Abgaben) in Grundzügen anwenden und Konsequenzen abschätzen,
  • Strichaufzählung
    die Körperschaftsteuer und die KSt-Rückstellung berechnen,
  • Strichaufzählung
    Steuererklärungen erstellen.

durch den Einsatz von Fallstudien

  • Strichaufzählung
    ihre erworbenen Fach-, Methoden-. Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.

Lehrstoff:

Steuerrecht:

Kommunikation mit dem Finanzamt, Umsatzsteuerrecht, Bundesabgabenordnung, Körperschaftsteuer, Steuererklärungen

Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung

2.1.5 Entrepreneurship und Management

Didaktische Grundsätze:

Entrepreneurship Education verknüpft Individualisierung mit Lernen durch Herausforderungen. Unternehmerisch angelegte Lernarrangements regen die Lernenden an, sich mit eigenen Denkmustern zu beschäftigen und die Problemlösungsfähigkeit weiterzuentwickeln. Das fordert die Stärkung des Selbstvertrauens durch Lernarrangements, in denen Erfahrungen gemacht und eigenständige Lösungen erarbeitet werden können. Einen hohen Stellenwert hat das Entwickeln von Geschäftsmodellen unter der Berücksichtigung von Nachhaltigkeit (Sustainability) und die Stärkung der sozialen Kompetenz (zB mit Hilfe von Networking, Projektmanagement und Argumentationstechnik).

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns

  • Strichaufzählung
    unternehmerische Persönlichkeiten und ihre Vorgehensweise reflektieren und diskutieren,
  • Strichaufzählung
    Wege in die Selbstständigkeit analysieren.

Bereich Wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Umfeld

  • Strichaufzählung
    die Relevanz neuer Geschäftsideen und von KMU´s für die wirtschaftliche Entwicklung analysieren,
  • Strichaufzählung
    zeigen, wie durch Social Entrepreneurship soziale Probleme gelöst werden,
  • Strichaufzählung
    die Marktchancen von nachhaltigem Wirtschaften erläutern.

Bereich Unternehmerische Haltung

  • Strichaufzählung
    mit Kreativitätstechniken eigene Ideen entwickeln,
  • Strichaufzählung
    mit Verkaufstechniken Kundinnen und Kunden gewinnen.

Bereich Vorgründungsphase

  • Strichaufzählung
    den Unterschied zwischen Geschäftsidee und Marktchance erläutern,
  • Strichaufzählung
    eine Analyse der Marktattraktivität und des relativen Wettbewerbsvorteils durchführen.

Bereich Gründungsphase

  • Strichaufzählung
    aus einer Geschäftsidee eine Geschäftsmodell entwickeln,
  • Strichaufzählung
    die grundlegenden Entscheidungen im Bereich Unternehmensgründung treffen,
  • Strichaufzählung
    einen Businessplan formulieren.

Bereich Marketing in der Gründungsphase

  • Strichaufzählung
    die Marktpositionierung auf Basis der Marktforschung vornehmen,
  • Strichaufzählung
    ein Marketingkonzept als Teil des Businessplans erstellen,
  • Strichaufzählung
    Marketingmaßnahmen insbesondere für EPUs und Kleinunternehmen erarbeiten.

Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen in der Gründungsphase

  • Strichaufzählung
    die rechtlichen Aspekte der Unternehmensgründung diskutieren,
  • Strichaufzählung
    sich für die eigene Idee notwendige externe Ressourcen (zB Beratung) erschließen.

Bereich Finanzierung in der Gründungsphase

  • Strichaufzählung
    im Internet geeignete Softwaretools finden, die die Erstellung eines Finanzplans unterstützen,
  • Strichaufzählung
    Finanzierungsalternativen analysieren.

Bereich Chancen und Risiken in der Gründungsphase

  • Strichaufzählung
    eine SWOT-Analyse erstellen,
  • Strichaufzählung
    Businesspläne analysieren.

Bereich Unternehmerische Haltungen

  • Strichaufzählung
    ihren Businessplan präsentieren und argumentieren,
  • Strichaufzählung
    Networking erläutern und anwenden.

Lehrstoff:

Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns:

Gesellschaftliche Rolle und Image der Entrepreneurin und des Entrepreneurs, individuelle Voraussetzungen, Wege in die Selbstständigkeit

Wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Umfeld:

Wirtschaftliche Entwicklung, Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU), Social Entrepreneurship, Nachhaltigkeit (Sustainability) mit ihren aktuellen Entwicklungen und deren kritische Betrachtung

Unternehmerische Haltung:

Kreativitätstechniken, Verkaufstechniken

Vorgründungsphase:

Marktchancen, Umfeldanalyse, Marktattraktivität, Wettbewerbsvorteile

Gründungsphase:

Geschäftsidee, Geschäftsmodell, Businessplan, Unternehmensgründung

Marketing in der Gründungsphase:

Marktforschung, Marktpositionierung, Marketingmix, Marketingkonzept, kommunikationspolitische Maßnahmen für EPUs

Rechtliche Rahmenbedingungen in der Gründungsphase:

Rechtliche Grundlagen (Gewerberecht, UGB, Steuerrecht, Marken- und Patentrecht), Behörden und Institutionen (Gewerbebehörde, Abgabenbehörden, Interessenvertretungen, Serviceeinrichtungen, Finanzierungs- und Förderinstitutionen, Versicherungen)

Finanzierung in der Gründungsphase:

Finanzierungsarten (Eigenfinanzierung, Business Angels, Förderungen usw.), Softwaretool für Finanzplanung

Chancen und Risiken in der Gründungsphase:

Analyse von Businessplänen, SWOT-Analyse

Unternehmerische Haltungen:

Präsentation- und Argumentationstraining, Networking

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Strategien in der Wachstumsphase

  • Strichaufzählung
    Wachstumsstrategien entwickeln,
  • Strichaufzählung
    eine Wachstumsstrategie bzw. ein Projekt analysieren und Empfehlungen für weitere Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen,
  • Strichaufzählung
    einen Businessplan bei einem Wettbewerb einreichen.

Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen in der Wachstumsphase

  • Strichaufzählung
    die rechtlichen Aspekte der Unternehmensgründung diskutieren.

Bereich Finanzierung in der Wachstumsphase

  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten vergleichen.

Bereich Chancen und Risiken in der Wachstumsphase

  • Strichaufzählung
    unternehmerische Risiken erkennen, analysieren und bewerten,
  • Strichaufzählung
    die Besonderheiten von Familienunternehmen beschreiben,
  • Strichaufzählung
    die Herausforderungen der Führung eines Wachstumsunternehmens analysieren.

Bereich Unternehmerische Haltungen

  • Strichaufzählung
    Probleme gemeinsam lösen und Entscheidungen ausverhandeln,
  • Strichaufzählung
    für das Aufsetzen eines Projektes zentrale Schritte des Projektmanagements nutzen,
  • Strichaufzählung
    Planungstechniken einsetzen,
  • Strichaufzählung
    Strategien zur Bewältigung von Konflikten entwickeln,
  • Strichaufzählung
    Netzwerke analysieren, aufbauen und pflegen.

Bereich Strukturen in der Wachstumsphase

  • Strichaufzählung
    Managementkonzeptionen und Managementtechniken anwenden,
  • Strichaufzählung
    Informations- und Steuerungsinstrumente der Unternehmensführung zur Förderung des Unternehmergeistes interpretieren,
  • Strichaufzählung
    Veränderung als Managementaufgabe erkennen und deren Bedeutung für das Unternehmen beschreiben,
  • Strichaufzählung
    die Verantwortung erkennen, die mit dem Management von Organisationen verbunden ist.

Bereich Unternehmenslebenszyklus

  • Strichaufzählung
    das St. Galler Managementmodell zur Strukturierung von Unternehmensprozessen ua anwenden,
  • Strichaufzählung
    alternative Formen der Unternehmensgründung aufzeigen und vergleichen.

Lehrstoff:

Strategien in der Wachstumsphase:

Mittel- und langfristige Planung unter Einbeziehung von ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien, Expansionsstrategien (zB Franchising), Entrepreneurial Marketing, Markterschließung, Kundinnen-und Kundenakquisition sowie Kundinnen- und Kundenpflege, Businessplan

Rechtliche Rahmenbedingungen in der Wachstumsphase:

Umgründung eines Unternehmens, Unternehmensübernahme, Vertragsrecht (zB Franchising), Europäische Aktiengesellschaft (SE)

Finanzierung in der Wachstumsphase:

Wachstumsfinanzierung (zB Venture Capital, Private Equity, Going Public, Crowd Funding, Mezzanin Kapital), Eigenkapitalvorschriften bei Fremdfinanzierung (Basel)

Chancen und Risiken in der Wachstumsphase:

Markteinschätzung, Szenariotechnik, Investitionsrechnung

Familienunternehmen, Führung von Wachstumsunternehmen

Unternehmerische Haltungen:

Entscheidungstechniken, Time-Management-Systeme, Stressmanagement, Projektmanagement (Junior-Consulting-Projekt, Businessplanwettbewerb usw.)

Konfliktmanagement, Social Networking

Strukturen in der Wachstumsphase:

Personalentwicklung und Unternehmensführung, Unternehmenskultur, Changemanagement, Entrepreneurial Leadership, Corporate Entrepreneurship, Nachhaltige Unternehmensführung (ökologische, soziale und wirtschaftliche Ebene)

Unternehmenslebenszyklus:

Fallstudien über alle Phasen, St. Galler Managementmodell, normatives Management, alternative Formen der Unternehmensgründung (Franchising aus der Sicht der Franchisenehmerin und des Franchisenehmer, Unternehmensnachfolge, Verein, Genossenschaft usw.)

2.1.6 Internationale Wirtschaft

Didaktische Grundsätze:

Im Ausbildungsschwerpunkt „Internationale Wirtschaft“ ist eine enge Verknüpfung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ sowie des Clusters „Sprachen und Kommunikation“ anzustreben.

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen und Rahmenbedingungen der internationalen Geschäftstätigkeit

  • Strichaufzählung
    Bedeutung, Struktur sowie Chancen und Risiken der internationalen Wirtschaft für Österreich und weltweit beurteilen,
  • Strichaufzählung
    volkswirtschaftliche Begriffe wie Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz und Zahlungsbilanz erklären und interpretieren,
  • Strichaufzählung
    Formen des Außenhandels und deren Unterschiede beschreiben.

Bereich Institutioneller Rahmen für die internationale Geschäftstätigkeit

  • Strichaufzählung
    die Grundlagen der Europäischen Union und des EU-Rechts beschreiben,
  • Strichaufzählung
    zur Bedeutung der europäischen Integration und Mitgestaltungsmöglichkeiten als EU-Bürgerinnen und EU-Bürger Stellung nehmen,
  • Strichaufzählung
    die Aufgaben der wichtigsten internationalen Organisationen und Abkommen nennen und aktuelle Entwicklungen reflektieren.

Bereich Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit

  • Strichaufzählung
    die für die internationale Geschäftstätigkeit wesentlichen Informationsquellen nennen und als Basis für unternehmerische Entscheidungen auswählen,
  • Strichaufzählung
    die wichtigsten Instrumente zur Marktforschung und Datengewinnung erläutern.

Bereich Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts

  • Strichaufzählung
    den strategischen und operativen Planungsprozess im Rahmen der Entwicklung einer Internationalisierungsstrategie beschreiben,
  • Strichaufzählung
    die Einflussfaktoren der Mikro- und Makroumwelt eines international tätigen Unternehmens analysieren,
  • Strichaufzählung
    strategische Planungsinstrumente in Bezug auf die Auswahl von Auslandsmärkten anwenden und die Ergebnisse bewerten,
  • Strichaufzählung
    aus den Ergebnissen der Marktanalyse Unternehmensziele ableiten,
  • Strichaufzählung
    den Prozess der Marktauswahl beschreiben und reflektieren.

Bereich Markteintrittsentscheidungen für internationale Märkte

  • Strichaufzählung
    die unterschiedlichen Markteintrittsmethoden erläutern und deren Vor- und Nachteile gegenüber stellen.

Bereich Ethische Grundsätze in einer globalen Wirtschaft

  • Strichaufzählung
    zur ethischen Verantwortung in einer globalen Wirtschaft Stellung nehmen,
  • Strichaufzählung
    Maßnahmen eines Unternehmens unter ethischem Gesichtspunkt kritisch bewerten,
  • Strichaufzählung
    den Zusammenhang zwischen Marketingphilosophien und deren Auswirkung auf unternehmerisches Handeln in der globalen Wirtschaft reflektieren.

Bereich Durchführung eines Auslandsgeschäfts

  • Strichaufzählung
    die für die Geschäftsanbahnung und Kundenakquise notwendigen Verkaufs- und Verhandlungstechniken beschreiben,
  • Strichaufzählung
    die für den Ablauf internationaler Geschäfte notwendigen Entscheidungsfelder definieren,
  • Strichaufzählung
    die für internationale Geschäfte relevanten vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten anführen und reflektiert empfehlen,
  • Strichaufzählung
    die für internationale Geschäfte notwendigen Dokumente analysieren,
  • Strichaufzählung
    die im Außenhandel üblichen Zahlungsmethoden und deren Unterschiede beschreiben.

Bereich Risikomanagement

  • Strichaufzählung
    Risiken im Außenhandel identifizieren und geeignete risikopolitische Instrumente empfehlen.

Bereich Finanzmanagement

  • Strichaufzählung
    die wichtigsten außenhandelsspezifischen Finanzierungsformen anwenden,

Bereich Exportförderung

  • Strichaufzählung
    Maßnahmen im Rahmen des staatlichen Exportrisikogarantiesystems empfehlen.

Lehrstoff:

Grundlagen der internationalen Geschäftstätigkeit:

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen, volkswirtschaftliche Grundlagen

Institutioneller Rahmen für die internationale Geschäftstätigkeit:

Europäische Union und Grundzüge des EU-Rechts, Internationale Abkommen und Wirtschaftsorganisationen

Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit:

Internationale Marktforschung, Fragetechniken, Fragebogengestaltung, Konzeption einer Befragung

Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts:

Strategische und operative Planung für internationale Märkte, Analyse internationaler Märkte

Markteintrittsentscheidungen für internationale Märkte:

Eintrittsmethoden in den Auslandsmarkt

Ethische Grundsätze in einer globalen Wirtschaft:

Nachhaltigkeit und CSR, Marketingphilosophien

Durchführung eines Auslandsgeschäfts:

Vorbereitung und Anbahnung von Auslandsgeschäften, Verkaufs- und Verhandlungstechniken,

Angebotserstellung (Vertragsgestaltung, Liefer- und Zahlungsbedingungen), Auftragsabwicklung,

Zahlungsabwicklung

Risikomanagement:

Risiken im Außenhandel und risikopolitische Instrumente

Finanzmanagement:

Instrumente der Außenhandelsfinanzierung

Exportförderung:

Exportgarantiesystem

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Cross Cultural Management

  • Strichaufzählung
    die Unterschiedlichkeit von Kulturkreisen erläutern,
  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Kulturmodelle anführen,
  • Strichaufzählung
    kulturelle Rahmenbedingungen und deren Ausprägungsformen identifizieren und einem Kulturmodell zuordnen.

Bereich Käuferinnenverhalten und Käuferverhalten in internationalen Märkten

  • Strichaufzählung
    Faktoren des Käuferinnenverhaltens und des Käuferverhaltens im internationalen Kontext analysieren.

Bereich Internationales Marketing und Marketing-Mix

  • Strichaufzählung
    verschiedene Maßnahmen der Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationspolitik beschreiben und ein Praxisbeispiel argumentieren,
  • Strichaufzählung
    im Rahmen eines internationalen Geschäfts einen sinnvollen Marketing-Mix für konkrete Produkte/Dienstleistungen entwickeln,
  • Strichaufzählung
    eine kommunikationspolitische Strategie unter Berücksichtigung von kulturellen Unterschieden auf Auslandsmärkten entwickeln,
  • Strichaufzählung
    eine Import- bzw. Exportkalkulation durchführen,
  • Strichaufzählung
    am konkreten Beispiel einen internationalen Geschäftsfall hinsichtlich Transport, Transportversicherung, Schadensabwicklung und Verzollung analysieren.

Bereich Ökomarketing

  • Strichaufzählung
    die Instrumente des Ökomarketings erklären.

Bereich Rechtsfragen zur Abwicklung internationaler Geschäfte

  • Strichaufzählung
    die rechtlichen Rahmenbedingungen internationaler Geschäftstätigkeit anführen,
  • Strichaufzählung
    die Auswirkungen von rechtlichen Regelungen auf unternehmerisches und individuelles Handeln in der globalen Wirtschaft bewerten.

Bereich Fremdwährungsmanagement

  • Strichaufzählung
    Kurssicherungsentscheidungen treffen und sinnvolle Kurssicherungsmethoden beschreiben.

Bereich Organisationsformen des internationalen Marktes

  • Strichaufzählung
    die Möglichkeiten der Geschäftsanbahnung am internationalen Absatz- und Beschaffungsmarkt beschreiben.

Bereich Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten

  • Strichaufzählung
    praxisrelevante komplexe Aufgabenstellungen unter Berücksichtigung rechtlicher, betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Aspekte eines international tätigen Unternehmens durch Anwendung geeigneter Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente initiieren, planen, evaluieren und die Ergebnisse zielgruppenadäquat präsentieren.

Bereich Trends in der internationalen Geschäftstätigkeit und aktuelle wirtschaftliche Entwicklung

  • Strichaufzählung
    weltweite Megatrends und wirtschaftliche Entwicklungen diskutieren und unter Einbeziehung der Unternehmerinnen- bzw. Konsumentinnenperspektive und Unternehmer- bzw. Konsumentenperspektive reflektieren.

Lehrstoff:

Cross Cultural Management:

Kulturkreise, Kulturmodelle

Käuferverhalten in internationalen Märkten

Internationales Marketing und Marketing-Mix:

Leistungsprogrammpolitik, Kontrahierungspolitik (Import-/Exportkalkulation), Distributionspolitik (Verzollung, Import-/Exportlogistik), Kommunikationspolitik

Ökomarketing

Rechtsfragen zur Abwicklung internationaler Geschäfte:

Wettbewerbsrecht, Internationaler Datenschutz, internationale Produkthaftung und internationaler Konsumentenschutz

Fremdwährungsmanagement:

Kurssicherung

Organisationsformen des internationalen Marktes:

Öffentliche Konkurrenzaufrufe, EU-Ausschreibungen

Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten:

Praxisorientierte Vernetzung und Vertiefung des bereits erworbenen Wissens im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit eines Unternehmens

Trends in der internationalen Geschäftstätigkeit, aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen

2.1.7 Kommunikationsmanagement und Marketing

Didaktische Grundsätze:

Im Ausbildungsschwerpunkt „Kommunikationsmanagement und Marketing“ sollen die Studierenden Kompetenz für die künftige Arbeit im dynamischen Umfeld der Unternehmenskommunikation aufbauen. Auch der zunehmenden Vernetzung über Ländergrenzen hinweg wird im Ausbildungsschwerpunkt durch internationale Aspekte Rechnung getragen.

Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Die Studierenden erlangen dadurch die Qualifikation selbstständig praxisorientierte Aufgabenstellungen umzusetzen, und erwerben zusätzlich zu den fachlichen auch personale Kompetenzen (Zeitmanagement, Selbstmanagement usw.), die für ihre künftigen Aufgaben an der Nahtstelle von Management und Kommunikation notwendig sind.

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen betrieblicher Kommunikation

  • Strichaufzählung
    die Grundlagen der Kommunikation benennen,
  • Strichaufzählung
    den Prozess (Analyse, Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle ) umfassender und vernetzter, strategischer und zielgerichteter Kommunikation erläutern, um eine konsistente und aufeinander abgestimmte interne und externe Unternehmenskommunikation zu gewähren,
  • Strichaufzählung
    Umfeldanalysen zur Identifikation von Anspruchsgruppen durchführen sowie Dialoggruppen einer Organisation/eines Betriebes herausfiltern.

Bereich Medien und Medienarbeit

  • Strichaufzählung
    Medienprofile erstellen, um die Arten und Wirkung von verschiedenen klassischen und nicht-klassischen Medien darzustellen,
  • Strichaufzählung
    quantitative und qualitative Anforderungen bei der Auswahl von Medien benennen,
  • Strichaufzählung
    die Arbeitsweise von Zeitungs- und Onlineredaktionen verstehen.

Bereich Markt- und Meinungsforschung

  • Strichaufzählung
    die vielfältigen Methoden der Markt- und Meinungsforschung voneinander unterscheiden und die Gütekriterien der Markt- und Meinungsforschung benennen,
  • Strichaufzählung
    die verschiedenen Arten von Fragen und Fragetechniken nennen und selbstständig unter Anwendung der Projektmanagement-Tools ein Markt- und Meinungsforschungsprojekt online (mittels geeignetem EDV-Programm) wie offline (paper-pencil-Befragung) durchführen,
  • Strichaufzählung
    die erhobenen Ergebnisse analysieren, reflektieren und zielgruppenadäquat präsentieren,
  • Strichaufzählung
    die Auswertungen der Onlinebefragungen interpretieren und auf geeignete Art und Weise ihrem Auftraggeber präsentieren.

Bereich Formulieren von Kommunikationsbotschaften und deren Lancierung formulieren in der Öffentlichkeit

  • Strichaufzählung
    für reale Produkte und Dienstleistungen den Grund- und Zusatznutzen benennen und werbewirksam formulieren,
  • Strichaufzählung
    für Unternehmen und Organisationen Kommunikationsbotschaften skizzieren,
  • Strichaufzählung
    die zur Vermittlung der jeweiligen Werbe- und Kommunikationsbotschaft geeigneten Medien auswählen und den Erfolg einer Kommunikationskampagne untersuchen und evaluieren,
  • Strichaufzählung
    die rechtlichen Grundlagen der E-Mail-Kommunikation benennen und E-Mail-Marketing-Kampagnen umsetzen,
  • Strichaufzählung
    unter Zuhilfenahme von professioneller Software Newsletter für interne und externe Kommunikationspartner gestalten,
  • Strichaufzählung
    einfache Mediapläne entwickeln und ihre Gesamtkosten im Hinblick auf vorhandene Werbebudgets beurteilen.

Bereich Planung und Umsetzung von Events und Kampagnen

  • Strichaufzählung
    unter Einsatz von Projektmanagement-Tools einfache und komplexe Events sowie Kampagnen im schulischen Alltag planen,
  • Strichaufzählung
    adäquate Kommunikationsbotschaften für die geplanten Events und Kampagnen formulieren und den dafür beabsichtigten Medieneinsatz in Mediaplänen darstellen,
  • Strichaufzählung
    die geplanten Events und Kampagnen sowohl erlebnisorientiert inszenieren und umsetzen als auch den Erfolg der Veranstaltungen evaluieren,
  • Strichaufzählung
    die für die geplanten Events und Kampagnen treffenden Kommunikationsbotschaften formulieren, und den dafür beabsichtigten Medieneinsatz in Mediaplänen darstellen,
  • Strichaufzählung
    Projekte mit Partnerunternehmen unter Verwendung der bekannten Projektmanagement-Tools aus dem gesamten Arbeitsumfeld der Unternehmenskommunikation selbstständig durchführen und reflektieren.

Lehrstoff:

Grundlagen der Kommunikation im Allgemeinen, integrierte Unternehmenskommunikation (intern und extern), Umfeldanalysen zur Identifikation von Anspruchsgruppen

Klassische und nicht-klassische Werbeträger und Werbemittel, Medienlandschaft und Medienarbeit, Arbeitsweise von Redaktionen, Wirkungsprofile von Medien, Kriterien der Mediaselektion (Schaltkosten, Produktionskosten, Reichweite, Nutzungsfunktion, Erscheinungszeiträume, Image)

Methoden der Markt- und Meinungsforschung, Fragetechniken, Arten von Fragen, Filter, Online-Marktforschung, Gütekriterien der Markt- und Meinungsforschung, Ablauf von Marktforschungsprojekten, Auswertung der Befragung, Reporting und Verfassen von Berichten für die Auftraggeber

Grund- und Zusatznutzen von Produkten und Dienstleistungen, Kommunikationskonzepte für Produkte, Unternehmen bzw. Organisationen entwerfen (Kommunikationsinhalte festlegen, Kommunikationsbotschaften formulieren)

Gestaltung von Newslettern unter Zuhilfenahme von professioneller Software, Dialog- und Direktmarketing

E-Commerce: rechtliche Grundlagen und praktische Umsetzung, Mediaselektion, Mediaplanung, Werbebudget, Verfahren zur Festlegung von Werbebudgets

Event-Marketing, Inszenierung von Veranstaltungen, erlebnisorientierte Vermittlung von Kommunikationsinhalten, Kampagnisierung, Emotionalisierung und Mobilisierung von Anspruchsgruppen, Überblick über schultypische einfache (Pressekonferenz, Vortragsabend usw.), komplexe Events (Tag der offenen Tür, Messen usw.) und Kampagnen im Jahresablauf

Planung, Entwicklung und Realisierung von Kommunikationsprojekten unter Verwendung der gängigen Projektmanagement-Werkzeuge, Erfolgskontrolle

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Strategische Analyse

  • Strichaufzählung
    mit Hilfe geeigneter Analyse-Tools die gegenwärtige Marktsituation von Produkten und strategischen Geschäftsbereichen aufzeigen,
  • Strichaufzählung
    Strategien zur Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung formulieren.

Bereich Entscheidungsfelder im Marketing

  • Strichaufzählung
    produktpolitische Strategien beschreiben,
  • Strichaufzählung
    für Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens geeignete Absatzwege benennen,
  • Strichaufzählung
    wesentliche Faktoren, die den Preis beeinflussen, erläutern und Preiskalkulationen durchführen,
  • Strichaufzählung
    vielfältige Methoden nicht-klassischer Werbung benennen,
  • Strichaufzählung
    Methoden zur Ermittlung des Werbeerfolgs und der Werbewirkung benennen,
  • Strichaufzählung
    in den vielfältigen Verantwortungsbereichen des Marketings Entscheidungen treffen und einen geeigneten Mix an Marketingmaßnahmen für eine Organisation bzw. Unternehmung erstellen,
  • Strichaufzählung
    anhand von Best-Case-Fallstudien den Einsatz von Marketingmaßnahmen kritisch bewerten.

Bereich Zusammenarbeit mit Agenturen

  • Strichaufzählung
    die Anliegen eines Unternehmens bzw. einer Organisation in Form eines Briefings knapp und präzise zusammenführen,
  • Strichaufzählung
    die Besonderheiten in der Zusammenarbeit mit externen Spezialisten (zB Agenturen) bezeichnen.

Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen und Werteorientierung

  • Strichaufzählung
    die Grundlagen des Urheber-, Marken- und Patentrechts benennen und in Form von aktuellen Fallbeispielen Fragen des Medienrechts diskutieren,
  • Strichaufzählung
    die Notwendigkeit verpflichtender Selbstkontrolle als Frage der Verantwortung und Qualitätssicherung argumentieren und medienethische Kodizes erläutern,
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung von Lobbying darlegen,
  • Strichaufzählung
    die Wertvorstellungen eines Unternehmens bzw. einer Organisation dialoggruppenorientiert formulieren und daraus ein Leitbild entwickeln,
  • Strichaufzählung
    sowohl die umfassenden Bereiche nachhaltigen Handelns erklären als auch Vorschläge für Engagements in sozialen, ökologischen und ökonomischen Bereichen für Unternehmen und Organisationen erarbeiten,
  • Strichaufzählung
    die Besonderheiten interkultureller Kommunikation darlegen.

Bereich Sonderthemen des Kommunikationsmanagements

  • Strichaufzählung
    die Vorteile standardisierter Marketingstrategien benennen und anhand von Fallbeispielen die Muster globalen Marketings beurteilen,
  • Strichaufzählung
    die Besonderheiten in sensiblen Spezialgebieten der Öffentlichkeitsarbeit (zB Krisen-PR) darlegen,
  • Strichaufzählung
    die Entwicklungen am (Online-)Medienmarkt aus dem Blickwinkel der Nutzbarkeit für Marketing und Wirtschaft reflektieren,
  • Strichaufzählung
    die vielfältigen Berufsbereiche des Marketings, der Werbewirtschaft, der Kommunikation und der Medien unterscheiden.

Lehrstoff:

Strategische Analyse (BCG-Portfolio-Analyse, Produktlebenszyklusanalyse), Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung, Marktpositionierung

Entscheidungsfelder im Marketing (Marketing-Mix), Produkt- und Sortimentspolitik, Kontrahierungspolitik, Absatzkalkulation, Distributionspolitik, Multichannelmarketing (inklusive E-Commerce), Kommunikationspolitik, Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit, Verkaufsförderung, Personal Selling, Werbeerfolgs- und Werbewirkungskontrolle

Arbeitsweise von Agenturen (Werbe-, Media-, PR-Agenturen), Erstellen von Agenturbriefings

Urheber-, Marken- und Patentrecht, Medienrecht, Normative Grundlagen der Medienethik, Kontrollorgane (Presserat, Werberat), Unternehmensethik, Leitbild, Mission, Corporate Governance und Compliance, Corporate Identity, Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Social Responsibility

Lobbying, Interkulturelle Kommunikation

Global Marketing, Global Branding, Standardisierung in Produkt- und Kommunikationspolitik, Spezialformen der Öffentlichkeitsarbeit (Krisenkommunikation, Investor Relations), Trendforschung, Zukunft der Medien, Berufsbilder in Marketing, Werbung, Kommunikation und Medien

2.1.8 Logistikmanagement

Didaktische Grundsätze:

Logistikmanagement erfordert ein ganzheitliches betriebswirtschaftliches Wissen, welches den Focus auf das Unternehmen bzw. das betriebswirtschaftliche Umfeld lenkt. Unterschiedliche Perspektiven der Teilnehmerinnen und Teilnehmer logistischer Ketten sowie deren Umfeld sind zu beachten. Die Verwendung zeitgemäßer und spezifischer IT-Systeme ist einzuplanen.

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Leistungserstellung

  • Strichaufzählung
    die anfallenden Geschäftsprozesse im Unternehmen und zwischen Unternehmen darstellen sowie deren Bezug zu den Unternehmenszielen verstehen und entwickeln,
  • Strichaufzählung
    die koordinierende Aufgabe der Logistik als Bindeglied zwischen den betrieblichen Funktionsbereichen erklären,
  • Strichaufzählung
    die laufenden Informations-, Zahlungs- und Warenflüsse identifizieren und darstellen.

Bereich Grundlagen der Logistik

  • Strichaufzählung
    die Bedeutung der Logistik aus den wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zusammenfassen,
  • Strichaufzählung
    die Ziele der Logistik von den Unternehmenszielen ableiten und Interessenkonflikte aufzeigen,
  • Strichaufzählung
    die logistischen Aufgaben in einem arbeitsteiligen System darstellen,
  • Strichaufzählung
    spezielle logistische Anforderungen in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen unterscheiden.

Bereich Distributionslogistik

  • Strichaufzählung
    die Ziele und Formen des Absatzes im Unternehmen darstellen und erklären und die Aufgaben durchführen,
  • Strichaufzählung
    den Zusammenhang zwischen Distributionsstruktur und Unternehmenszielen bewerten.

Bereich Transportlogistik

  • Strichaufzählung
    geeignete Verkehrsträger und Verkehrsinfrastruktur identifizieren und bewerten,
  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Transportnetzwerke aufzeigen und den unternehmensinternen Bedürfnissen entsprechend auswählen,
  • Strichaufzählung
    für konkrete Transportaufträge die Tourenplanung durchführen.

Bereich Umschlag und Lagerung

  • Strichaufzählung
    geeignete Lager- und Kommissionierungsprinzipien situationsadäquat anwenden,
  • Strichaufzählung
    Kennzahlen auswählen, interpretieren und Maßnahmen ableiten.

Bereich Produktionslogistik

  • Strichaufzählung
    die Aufgaben und Ziele der Produktionsplanung und –steuerung erläutern,
  • Strichaufzählung
    Absatz- und Produktionsprogrammplanung mit einfachen Methoden durchführen,
  • Strichaufzählung
    den Bedarf an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen berechnen,
  • Strichaufzählung
    den Produktionsablauf hinsichtlich Terminen und Kapazitäten planen,
  • Strichaufzählung
    Prozessanalysen durchführen und Maßnahmen zur Optimierung planen.

Lehrstoff:

Leistungserstellung:

Märkte und Marktverhalten, Unternehmensziele, Betriebliche Leistungsbereiche, Unternehmensorganisation und –funktionen, Prozesslandkarten, Produktionsfaktoren, Wertschöpfung

Grundlagen der Logistik:

Bedeutung, Ziele und Aufgaben der Logistik, Einsatzgebiete und Handlungsebenen, funktionale Abgrenzung innerhalb der Unternehmensorganisation, Wirtschaftsbereiche, unternehmensinterne und -übergreifende Prozesse, SCM-Konzepte

Distributionslogistik:

Ziele und Aufgaben, Planung und Gestaltung der Distributionsstruktur, spezielle Formen der Distribution

Transportlogistik:

Verkehrsinfrastruktur, Verkehrspolitik, Transportnetze, Transportmittel und Transporthilfsmittel, Sendungsverfolgung, Maut, Ladungssicherung, Umweltaspekte, Transport- und Tourenplanung, Transportmanagementsysteme, Logistikdienstleister

Umschlag und Lagerung:

Lagertechnik, Lagerorganisation, Kommissionierprinzipien, Kommissionierprozesse, technische Systeme der Kommissionierung, innerbetrieblicher Transport, Warenidentifikation, Kennzahlen, Wareneingangs- und Ausgangsprozesse

Produktionslogistik:

Produktionslogistik, Absatzprogramm, Produktionsprogrammplanung, Materialbedarfsplanung, Stückliste und Gozinto-Graph, Losgrößen- bzw. Bestellmengenplanung, Terminplanung, Kapazitätsplanung, Produktvielfalt und Variantenvielfalt, Stamm- und Bewegungsdaten, Produktionsplanungssysteme

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Beschaffung

  • Strichaufzählung
    die Aufgaben, Ziele und Bedeutung aller Vorgänge, die zur Versorgung mit den notwendigen Produktionsfaktoren führen, darstellen,
  • Strichaufzählung
    geeignete Lieferanten auswählen und Lieferverträge abschließen,
  • Strichaufzählung
    situationsadäquate Beschaffungskonzepte entwickeln und mit den geeigneten Kenngrößen steuern,
  • Strichaufzählung
    Analysemethoden anwenden und daraus geeignete Beschaffungskonzepte ableiten.

Bereich Logistikcontrolling

  • Strichaufzählung
    die Ziele, Aufgaben und Bedeutung des Controllings in der Logistik darstellen und erläutern,
  • Strichaufzählung
    die Einflussgrößen des Logistikmanagements auf den Unternehmenserfolg darstellen und beurteilen,
  • Strichaufzählung
    geeignete Instrumente (zB Kennzahlensysteme) auswählen und Methoden (zB Prozesskostenrechnung) anwenden.

Bereich Supply Chain Management

  • Strichaufzählung
    unternehmensübergreifende Aufgabenstellungen analysieren und Lösungsvorschläge entwickeln.

durch den Einsatz von Fallstudien

  • Strichaufzählung
    ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.

Lehrstoff:

Beschaffung:

Beschaffungsziele und –aufgaben, Zielkonflikte, Beschaffungskonzepte und –strategien, ABC/XYZ-Analyse, Portfolioanalyse, Lieferantenbewertung und –auswahl, Schriftverkehr und Verträge, Kennzahlen und Kontrolle

Logistikcontrolling:

Ziele, Bedeutung und Aufgaben, Kosten- und Leistungsrechnung in der Logistik, Prozesskostenrechnung, Kennzahlen, Kalkulation und Budgetierung, Controllingsysteme, Bezug zur Erfolgsrechnung

Supply Chain Management:

Kooperationskonzepte, SCOR-Modell, IT-Systeme

Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes der beiden Semester, Aktualisierung

Betriebswirtschaftliche Fallstudien und Planspiele mit Verknüpfung zu den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ sowie des Pflichtgegenstandes „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“

2.1.9 Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme

Didaktische Grundsätze:

Eine prozessorientierte Arbeitsweise, Orientierung an den Interessenspartnerinnen und Interessenspartner und der ständige Verbesserungsprozess sind zentrale Prinzipien, die die Grundlage des Ausbildungsschwerpunktes „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ bilden. Sie sollen daher in allen Lernarrangements ihren Niederschlag finden.

Die Studierenden sollen laufend ermutigt werden, die Führungsrolle in Teamarbeiten zu übernehmen. Auf die Berücksichtigung der Entrepreneurship Education, den Praxisbezug sowie auf den Einsatz moderner IT-Technologie zur Lösung von Aufgabenstellungen ist besonders zu achten.

Der Ausbildungsschwerpunkt „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ ist mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ sowie „Businesstraining, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ eng verknüpft. Es ist darauf zu achten, zu diesen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, um den Erwerb fächerüberreifender Kompetenzen zu fördern.

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen des Qualitätsmanagements

  • Strichaufzählung
    qualitätsbezogene Begriffe (Qualität, Qualitätsmanagement, Dienstleistungsqualität, Produktqualität) erklären und unterscheiden,
  • Strichaufzählung
    Qualitätsmanagement aus der Rolle der unterschiedlichen Interessenspartnerinnen und Interessenspartner darstellen,
  • Strichaufzählung
    Rollen im Qualitätsmanagement (Qualitätsbeauftragte und Qualitätsbeauftragter, Qualitätsmanagerin und Qualitätsmanager, Auditorin und Auditor) beschreiben,
  • Strichaufzählung
    die historische Entwicklung des Qualitätsmanagement (Qualitätskontrolle, Qualitätssicherung, Qualitätsmanagement, TQM) im Überblick nennen und mit Entwicklungen im wirtschaftlichen, technischen und politischen Bereich der jeweiligen Epoche in Verbindung bringen und analysieren.

Bereich Konzepte und Denker des Qualitätsmanagements

  • Strichaufzählung
    den PDCA-Zyklus beschreiben, anwenden sowie dessen Einsatz reflektieren,
  • Strichaufzählung
    den Taylorismus, die Null-Fehler-Strategie (Crosby), die Kontinuierliche Verbesserung (Shewhart, Deming), den Qualitätszirkel (Ishikawa) erklären und die zugehörigen Qualitätsdenker nennen.

Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements

  • Strichaufzählung
    die sieben elementaren QM-Werkzeuge (Q7) und die sieben Managementwerkzeuge (M7) erklären,
  • Strichaufzählung
    ausgewählte Q7 (Fehlersammelliste, Histogramm, Qualitätsregelkarte, Paretodiagramm, Korrelationsdiagramm, Brainstorming, Ursache-Wirkungs-Diagramm) und M7 (Affinitätsdiagramm, Relationendiagramm, Baumdiagramm, Matrixdiagramm, Portfolio, Netzplan, Problem-Entscheidungs-Plan) Werkzeuge anwenden.

Bereich Management

  • Strichaufzählung
    die Balanced Scorecard erklären.

Bereich Prozessmanagement

  • Strichaufzählung
    den Zusammenhang zwischen Aufbau- und Ablauforganisation beschreiben,
  • Strichaufzählung
    die grundlegenden Begriffe aus dem Prozessmanagement (Entwicklung, wichtige Begriffe, Prozessarten, Prozesseigenschaften, Rollen im Prozessmanagement, Prozesslebenszyklus, strategische Führung und Prozessmanagement) erklären,
  • Strichaufzählung
    einen Prozess (Prozesslandkarte, Prozesse identifizieren und abgrenzen, Ist-Prozesse beschreiben und analysieren, Sollprozesse festlegen und dokumentieren, Arten der Prozessdokumentation kennen lernen) darstellen,
  • Strichaufzählung
    Prozesse analysieren,
  • Strichaufzählung
    den kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Prozessmanagement (Prozesse realisieren und ständig verbessern) anwenden.

Bereich Qualitätsbezogene Normen

  • Strichaufzählung
    die Bedeutung von Normen erklären,
  • Strichaufzählung
    die Normenfamilie ISO 9000 (ISO 9000, 9001 und 9004) überblicksmäßig beschreiben und deren Anwendungsbereich erklären,
  • Strichaufzählung
    den Inhalt der Norm ISO 9001 (Inhalt der Norm, Dokumentation und Umsetzung, Audit und Zertifizierung) in groben Zügen aufzählen und beispielhaft Maßnahmen für Organisationen ableiten,
  • Strichaufzählung
    wichtige Fachbegriffe in der ISO 9001 erklären,
  • Strichaufzählung
    den Audit- und Zertifizierungsprozess darlegen,
  • Strichaufzählung
    einfache Dokumente und Aufzeichnungen gemäß ISO 9001 entwickeln.

Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements

  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Arten der Prozessdokumentation (Flussdiagramm, grafische Darstellung, verbale Beschreibung usw.) beschreiben und zumindest zwei davon anwenden,
  • Strichaufzählung
    die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) anwenden.

Lehrstoff:

Grundlagen des Qualitätsmanagements:

Qualitätsbezogene Begriffe, Erwartungen der Interessenspartnerinnen und Interessenspartner an ein Qualitätsmanagementsystem, Rollen im Qualitätsmanagement, historische Entwicklung des Qualitätsmanagements mit Querverbindung zu wirtschaftlichen, technischen und politischen Entwicklungen

Konzepte und Denker des Qualitätsmanagements:

Taylorismus, Null-Fehler-Strategie, Kontinuierliche Verbesserung, Qualitätszirkel

Qualitätsbezogene Normen:

Normenfamilie ISO 9000, branchenspezifische Standards (zB VDA), Integrierte Managementsysteme, prozessorientiertes Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001

Management:

Balanced Scorecard

Prozessmanagement:

Zusammenhang Aufbau- und Ablauforganisation, Grundlagen Prozessmanagement, PzM-Design, PzM-Implementierung, PzM-Optimierung, PzM-Controlling, PzM-Redesign

Werkzeuge des Qualitätsmanagements:

Sieben elementare QM-Werkzeuge, sieben Managementwerkzeuge, Arten der Prozessdokumentation, Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Total Quality Management

  • Strichaufzählung
    den Begriff TQM erklären,
  • Strichaufzählung
    die Grundpfeiler von TQM nennen und erläutern,
  • Strichaufzählung
    die Grundprinzipien des TQM (neue Sichtweise – Qualitätskosten, Engagement der Geschäftsführung, Führungskräfteentwicklung, Mitarbeiterorientierung, Kundenorientierung, Lieferantenorientierung, strategische Ausrichtung auf Basis von Grundwerten und festem Unternehmenszweck, Ziele setzen und verfolgen, präventive Maßnahmen der Qualitätssicherung, ständige Verbesserung auf allen Ebenen – Kaizen, Prozessorientierung, schlankes Management, Benchmarking, Qualitätscontrolling) beschreiben und über deren Nutzen für die Gesamtorganisation reflektieren,
  • Strichaufzählung
    die Befähiger- und Ergebniskriterien des EFQM-Modells (Kriterien, Radar-Logik, Selbstbewertung und Fremdbewertung einer Organisation) sowie die RADAR Logik im Überblick beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Selbst- und Fremdbewertung nach dem EFQM-Modell erklären.

Bereich Integrierte Managementsysteme (IMS)

  • Strichaufzählung
    vorgegebene Systeme in einem integrierten Managementsystem zusammenführen.

Bereich Qualitätsbezogene Normen

  • Strichaufzählung
    Normen und Standards für Qualität, Umwelt (ISO 14000 Familie) und Arbeitssicherheit (SCC, OHSAS) nennen,
  • Strichaufzählung
    Aufbau und Vorteil eines integrierten Managementsystems erklären.

Bereich Umweltmanagement

  • Strichaufzählung
    wichtige Fachbegriffe aus dem Umweltmanagement erklären,
  • Strichaufzählung
    die Rollen von Umweltbeauftragten und Abfallbeauftragten beschreiben,
  • Strichaufzählung
    die wichtigsten Gesetze und Zertifizierungen zu Umweltmanagement darlegen,
  • Strichaufzählung
    Anforderungen an Umweltmanagementsysteme anführen und Vorschläge für Maßnahmen für eine Organisation erarbeiten.

Bereich Sicherheits- und Gesundheitsmanagement (SIGE)

  • Strichaufzählung
    die wichtigsten SIGE-Normen nennen,
  • Strichaufzählung
    wichtige Fachbegriffe aus dem Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystem erklären,
  • Strichaufzählung
    den Aufbau und die Implementierung eines Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystems beschreiben.

Bereich Management

  • Strichaufzählung
    ausgewählte aktuelle Themen und Trends aus dem Qualitätsmanagement (Risikomanagement, Corporate Social Responsibility, lernende Organisation, Wissensmanagement, Organisationsentwicklung, Change Management, Six Sigma, Innovationsmanagement, Wertstromdesign, Konstruktion von Wirklichkeiten) und aus integrierten Managementsystemen analysieren und reflektieren.

Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements

  • Strichaufzählung
    das Quality Function Deployment (QFD) erklären,
  • Strichaufzählung
    Benchmarking mit seinen Arten sowie Vor- und Nachteilen darlegen,
  • Strichaufzählung
    komplexe Aufgaben aus dem Qualitätsmanagement und/oder integrierten Management als Projekte initiieren und planen,
  • Strichaufzählung
    das GAP-Modell erklären,
  • Strichaufzählung
    den Anwendungsbereich der D7 erklären und ausgewählte Werkzeuge anwenden,
  • Strichaufzählung
    praxisrelevante komplexe Aufgabenstellungen aus dem Qualitätsmanagement bzw. aus integrierten Managementsystemen unter Anwendung geeigneter Werkzeuge lösen.

durch den Einsatz von Fallstudien

  • Strichaufzählung
    ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.

Lehrstoff:

Total Quality Management:

Begriff, Grundpfeiler, Grundprinzipien des TQM, EFQM

Integrierte Managementsysteme:

Bestandteile und Zusammenhänge eines integrierten Managementsystems

Normen Integrierte Managementsysteme:

Umweltmanagementsysteme, Sicherheits- und Gesundheitsschutzsysteme, Integrierte Managementsysteme

Umweltmanagement:

Begriffe, Umweltbeauftragter, Abfallbeauftragter, Umweltgesetze, Umweltzeichen, ISO 14001, EMAS, UMG, Abfallwirtschaftskonzept

Sicherheits- und Gesundheitsmanagement:

Begriffe, OHSAS 18001, SCC, Aufbau und Implementierung von SIGE-Managementsystemen

Management:

Trends und aktuelle bzw. praxisrelevante Themen

Werkzeuge des Qualitätsmanagements:

Quality Function Deployment (QFD), Benchmarking, GAP-Modell Dienstleistungsqualität, D7 Tools aus der Dienstleistungsqualität (Vignettentechnik, ServQual, Service Blueprint, Frequenz-Relevanz-Analyse (FRAP), Dienstleistungs-FMEA, Beschwerdemanagement, Kritische Ereignismethode), Werkzeuge zur Lösung komplexer Aufgabenstellungen,

Vertiefende Wiederholung unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Kompetenzmodule von QM

2.1.10 Ökologisch orientierte Unternehmensführung

Didaktische Grundsätze:

Eine Vernetzung mit den Unterrichtsgegenständen „Naturwissenschaften“, „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“, „Recht“ und „Volkswirtschaft“ ist herzustellen.

Betriebswirtschaftliche Fallstudien bzw. Planspiele und projektorientierte Unterrichtsformen sowie der Kontakt zu Fachleuten aus Wirtschaft und Wissenschaft sollen einen praxisnahen Unterricht ermöglichen.

Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomisch-ökologisch-sozialen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern. Dabei sind aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet zu berücksichtigen.

Mit Hilfe komplexer Methoden (Szenario-Methode, Rollenspiel usw.) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft anzuregen.

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlegende Zusammenhänge zwischen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft

  • Strichaufzählung
    die Beiträge von Staat, privater Wirtschaft und Konsumenten zur Ökologisierung der Ökonomie erläutern und hinterfragen,
  • Strichaufzählung
    die aktuellen Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit kritisch betrachten,
  • Strichaufzählung
    die unzureichende Entwicklung von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft beschreiben und die Möglichkeiten der Dematerialisierung und der Immaterialisierung aufzeigen.

Bereich Regenerative Energieformen

  • Strichaufzählung
    die Arten der regenerativen Energieformen und deren betriebswirtschaftliche Nutzung unter Beachtung der aktuellen Entwicklungen beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz aufzeigen.

Bereich Abfallwirtschaft (Waste Management)

  • Strichaufzählung
    an einer betrieblichen Organisation der Abfallwirtschaft mitwirken,
  • Strichaufzählung
    das Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) und dessen betriebswirtschaftliche Herausforderungen anwenden,
  • Strichaufzählung
    die grundlegenden theoretischen Inhalte zur Erfüllung der Funktion des Abfallbeauftragten wiedergeben,
  • Strichaufzählung
    das elektronische Datenmanagement (EDM) nutzen,
  • Strichaufzählung
    die grundsätzlichen Inhalte der Verpackungsverordnung beschreiben.

Bereich Logistik

  • Strichaufzählung
    Kriterien der ökologisch orientierten Beschaffung und Lagerung anhand von Best-Practice-Beispielen beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Möglichkeiten des ökologisch orientierten Mobilitätsmanagements und Wege zur Optimierung von Transportwegen und –mitteln aufzeigen,
  • Strichaufzählung
    die Tendenzen der weltweiten Verkehrsstrukturen und ihre ökologischen Auswirkungen darstellen und reflektieren.

Bereich Ökomarketing

  • Strichaufzählung
    auf die ökologischen Anforderungen des Marketing-Mix eingehen,
  • Strichaufzählung
    Ökomarketing anhand von Best-Practice-Beispielen beschreiben.

Lehrstoff:

Grundlegende Zusammenhänge zwischen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft (Makro- und Mikroprozesse):

Ökologisierung der Ökonomie, Nachhaltigkeit mit ihren aktuellen Entwicklungen und Tendenzen und deren kritische Betrachtung, Nachhaltigkeitsberichte, CSR, Gemeinwohlbilanz, Fair Trade, Footprint – Klimawandel, Klimakonferenzen

Von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft, Dematerialisierung und Immaterialisierung (Aufzeigen von Vermeidungsstrategien)

Regenerative Energieformen:

Arten der regenerativen Energieformen und deren betriebswirtschaftliche Nutzung unter Beachtung der aktuellen Entwicklungen, Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz

Abfallwirtschaft (Waste Management):

Betriebliche Organisation, Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) und dessen betriebswirtschaftliche Herausforderungen, Abfallwirtschaftskonzept (AWK), Abfallbeauftragter, elektronisches Datenmanagement (EDM), Verpackungsverordnung, Recycling- und Entsorgungsbetriebe

Logistik:

Kriterien der ökologisch orientierten Beschaffung und Lagerung, Ökologisch orientiertes Mobilitätsmanagement, Optimierung von Transportwegen und –mitteln, Tendenzen der weltweiten Verkehrsstrukturen und ihre ökologischen Auswirkungen

Ökomarketing:

Ökologische Anforderungen an die Produkt- und Sortimentspolitik, Kontrahierungspolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Verpackung

  • Strichaufzählung
    den Zweck von Verpackung und den Vergleich von Packmitteln nach ökologischen Grundsätzen darstellen,
  • Strichaufzählung
    die Aufgaben der ARA (Altstoff Recycling Austria AG) und deren betriebliche Notwendigkeit darstellen,
  • Strichaufzählung
    die Vor- und Nachteile von Einweg- und Mehrwegsystemen gegenüberstellen,
  • Strichaufzählung
    das Modell des Ökopfandsystems präsentieren.

Bereich Umweltzertifizierungen

  • Strichaufzählung
    die verschiedenen Systeme der Umweltzertifizierungen darstellen und deren betriebswirtschaftlichen Nutzen kritisch hinterfragen.

Bereich Anlagenbewertung

  • Strichaufzählung
    umweltrelevante Anlagen identifizieren und mit betriebswirtschaftlichen Methoden nach Umweltkriterien bewerten (ABC-Analyse, Ampelsystem usw.).

Bereich Tourismus

  • Strichaufzählung
    Kennzeichen und negative Auswirkungen des Massentourismus aufzeigen,
  • Strichaufzählung
    Kriterien, Prinzipien und mit Hilfe von Best-Practice-Beispielen Realisierungsmöglichkeiten eines integrativen (nachhaltigen) Tourismus präsentieren.

Bereich Landwirtschaftliche Betriebe

  • Strichaufzählung
    Anzeichen und negative Auswirkungen der Intensivierung der Landwirtschaft aufzeigen,
  • Strichaufzählung
    Verbesserungsvorschläge und Trends für eine nachhaltige Landwirtschaft vorstellen,
  • Strichaufzählung
    Direktvermarktungsformen landwirtschaftlicher Produkte vorschlagen.

Bereich Umweltrecht

  • Strichaufzählung
    die wesentlichen Inhalte des Umweltinformationsgesetzes (UIG) interpretieren und anwenden,
  • Strichaufzählung
    den Zweck einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erklären, auf diesbezügliche Abläufe eingehen und das zugrunde liegende Spannungsfeld diskutieren.

durch den Einsatz von Fallstudien

  • Strichaufzählung
    ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.

Lehrstoff:

Verpackung:

Vergleich von Packmitteln nach ökologischen Grundsätzen, Einweg- und Mehrwegsysteme, Ökopfandsystem, Altstoff Recycling Austria AG (ARA)

Umweltzertifizierungen:

Umweltgütesiegel für Produkte, Umweltzeichen, Umweltprogramme, ÖKOLOG, Ökoprofit, Umweltmanagementsysteme (EMAS, ISO 14001), Analyse von Best-Practice-Unternehmen

Anlagenbewertung:

Güter des Anlagevermögens mit betriebswirtschaftlichen Instrumenten umweltrelevant klassifizieren (ABC-Analyse)

Tourismus:

Nachhaltigkeit im Tourismus, Sanfter Tourismus und seine regionale und nationale Bedeutung, Umweltzeichen für Tourismusbetriebe, Analyse von Best-Practice-Unternehmen bzw. Gemeinden

Landwirtschaftliche Betriebe:

Organisch-biologische Landwirtschaft und Vermarktungsformen der landwirtschaftlichen Produkte im Hinblick auf EU-Förderprogramme

Umweltrecht:

Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG), Umweltinformationsgesetz (UIG)

Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge und Update der Inhalte auf aktuelle Entwicklungen

Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien

2.1.11 Management für (schulautonomes Geschäftsfeld)

Gemäß den schulautonomen Lehrplanbestimmungen besteht die Möglichkeit zur Führung eines schulautonomen Ausbildungsschwerpunktes. Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff sind kompetenzorientiert zu formulieren.

2.2 Seminare

Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).

A. 3 Verbindliche Übungen

Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).

B. Pflichtpraktikum

Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).

C. Freigegenstände

Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).

D. Unverbindliche Übungen

Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).

E. Förderunterricht

Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).

Im RIS seit

10.06.2021

Zuletzt aktualisiert am

10.06.2021

Gesetzesnummer

10008944

Dokumentnummer

NOR40234946

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