Bundesrecht konsolidiert

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Bankwesengesetz § 22

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Bankwesengesetz

Kundmachungsorgan

BGBl. Nr. 532/1993 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2021

Typ

BG

§/Artikel/Anlage

§ 22

Inkrafttretensdatum

29.05.2021

Außerkrafttretensdatum

31.01.2023

Abkürzung

BWG

Index

37/02 Kreditwesen

Text

römisch fünf. Abschnitt: Kapitalerhaltungspuffer, Kapitalerhaltungsmaßnahmen und makroprudenzielle Instrumente
1. Unterabschnitt: Kapitalerhaltungspuffer und kombinierte Kapitalpufferanforderung

Kapitalerhaltungspuffer

Paragraph 22,
  1. Absatz eins,Kreditinstitute und Kreditinstitutsgruppen haben zusätzlich zum harten Kernkapital, das zur Einhaltung des Mindesteigenmittelerfordernisses gemäß Artikel 92, Absatz eins, Buchstaben a, b und c der Verordnung (EU) Nr. 575 aus 2013, erforderlich ist, einen aus hartem Kernkapital bestehenden Kapitalerhaltungspuffer zu halten. Der Kapitalerhaltungspuffer hat 2,5 vH jenes Gesamtrisikobetrags zu betragen, der gemäß Artikel 92, Absatz 3, der Verordnung (EU) Nr. 575 aus 2013, auf Einzelinstitutsebene oder konsolidierter Ebene berechnet wird.
  2. Absatz 2,Die FMA ist zuständige Behörde für die Zwecke des Artikel 129, Absatz 3, der Richtlinie 2013/36/EU.
  3. Absatz 3,Kreditinstitute und Kreditinstitutsgruppen, die keinen Kapitalerhaltungspuffer in ausreichender Höhe halten, unterliegen den Ausschüttungsbeschränkungen gemäß Paragraph 24,

Im RIS seit

02.06.2021

Zuletzt aktualisiert am

04.01.2023

Gesetzesnummer

10004827

Dokumentnummer

NOR40234621

European Legislation Identifier (ELI)

https://ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1993/532/P22/NOR40234621

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