Bundesrecht konsolidiert

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Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz Anl. 1

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz

Kundmachungsorgan

BGBl. Nr. 302/1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 375/1996

Typ

BG

§/Artikel/Anlage

Anl. 1

Inkrafttretensdatum

01.08.1996

Außerkrafttretensdatum

31.08.1997

Abkürzung

LDG 1984

Index

64/03 Landeslehrer

Text

                                                    Anlage

                                                  ----------

Ernennungserfordernisse

Artikel römisch eins

  1. Absatz eins,Anstellungs- oder Definitivstellungserfordernisse oder Teile von solchen Erfordernissen, die nach den vor dem Inkrafttreten der Anlage geltenden Bestimmungen erfüllt wurden, gelten auch nach den neuen Rechtsvorschriften als erfüllt, wenn die betreffende Verwendung in der Anlage nicht mehr vorgesehen ist.
  2. Absatz 2,Ernennungen in die Verwendungsgruppen L 2b 3 und L 2b 2 sind nicht mehr zulässig.
  3. Absatz 3,Lehrer an zweisprachigen Schulen oder Klassen sowie an Schulen oder Klassen mit einer anderen als der deutschen Sprache als Unterrichtssprache haben die der Schulart entsprechende Befähigung zur Erteilung des Unterrichtes auch in der betreffenden Unterrichtssprache nachzuweisen, sofern sie in dieser Unterrichtssprache tatsächlich Unterricht zu erteilen haben.
  4. Absatz 4,Religionslehrer haben die kirchlich (religionsgesellschaftlich) erklärte Befähigung und Ermächtigung für die Erteilung des entsprechenden Unterrichtes an der betreffenden Schulart nach den hiefür geltenden kirchlichen (religionsgesellschaftlichen) Vorschriften nachzuweisen. Eine Nachsicht von diesem Erfordernis ist ausgeschlossen.
  5. Absatz 5,Fremdsprachlehrer der Verwendungsgruppe L 3, die sich am 1. Jänner 1991 im Dienststand befunden haben, erfüllen die Ernennungserfordernisse für die Verwendungsgruppe L 2b 1, wenn sie eine Zusatzprüfung für Fremdsprachlehrer ablegen.
  6. Absatz 6,Für Inländer und für sonstige Personen mit der Staatsangehörigkeit eines Landes, dessen Angehörigen Österreich auf Grund eines Staatsvertrages im Rahmen der europäischen Integration dieselben Rechte für den Berufszugang zu gewähren hat wie Inländern, gelten hinsichtlich der besonderen Ernennungserfordernisse ergänzend die Absatz 7 bis 10,
  7. Absatz 7,Personen mit einem Diplom, das zum unmittelbaren Zugang zu einem Beruf im öffentlichen Dienst des Herkunftslandes berechtigt, erfüllen die entsprechenden besonderen Ernennungserfordernisse für eine Verwendung, die diesem Beruf im wesentlichen entspricht, wenn
    1. Ziffer eins
      diese Entsprechung gemäß Absatz 9, festgestellt worden ist und
    2. Ziffer 2
      1. Litera a
        eine Anerkennung gemäß Absatz 9, ohne Festlegung zusätzlicher Erfordernisse ausgesprochen worden ist oder
      2. Litera b
        die in der Anerkennung gemäß Absatz 9, festgelegten zusätzlichen Erfordernisse erbracht worden sind.
  8. Absatz 8,Diplome nach Absatz 7, sind Diplome, Prüfungszeugnisse oder sonstige Befähigungsnachweise gemäß Artikel eins, Buchstabe a der Richtlinie des Rates vom 21. Dezember 1988 über eine allgemeine Regelung zur Anerkennung der Hochschuldiplome, die eine mindestens dreijährige Berufsausbildung abschließen (89/48/EWG, ABl. Nr. L 19 aus 1989,, 16) sowie Diplome, Prüfungszeugnisse oder Befähigungsnachweise gemäß Artikel eins, Buchstabe a bis c der Richtlinie des Rates vom 18. Juni 1992 über eine zweite allgemeine Regelung zur Anerkennung beruflicher Befähigungsnachweise in Ergänzung zur Richtlinie 89/48/EWG (92/51/EWG, ABl. Nr. L 209 aus 1992,, 25).
  9. Absatz 9,Die landesgesetzlich hiezu berufene Behörde hat auf Antrag eines inländischen Bewerbers oder auf Antrag eines anderen Bewerbers gemäß Absatz 6, um eine Inländern nicht vorbehaltene Verwendung im Einzelfall zu entscheiden,
    1. Ziffer eins
      ob ein im Absatz 7, genannter Beruf im öffentlichen Dienst des Herkunftslandes der angestrebten Verwendung im wesentlichen entspricht und
    2. Ziffer 2
      ob, in welcher Weise und in welchem Umfang es die Bedachtnahme auf die Erfordernisse der Verwendung verlangt, für die Anerkennung zusätzliche Erfordernisse nach Artikel 4, der im Absatz 8, genannten Richtlinie festzulegen.
  10. Absatz 10,Auf das Verfahren gemäß Absatz 9, ist das AVG anzuwenden. Der Bescheid ist abweichend von Paragraph 73, Absatz eins, AVG spätestens vier Monate nach Vorliegen der vollständigen Unterlagen des Betreffenden zu erlassen.

Artikel römisch zwei

  1. Ziffer eins
    VERWENDUNGSGRUPPE L 1

Ernennungserfordernisse: Eine der nachstehend angeführten Verwendungen und die Erfüllung der für die betreffende Verwendung vorgeschriebenen Erfordernisse.

         Verwendung:                             Erfordernis:

  Lehrer am Blindeninstitut in       (1) Eine den Unterrichtsgegen-

Graz oder an den Instituten für    ständen entsprechende abgeschlos-

Gehörlosenbildung in Graz und in   sene Hochschulbildung (Lehramt)

Linz                               im Sinne des § 35 des Allgemeinen

                                   Hochschul-Studiengesetzes und die

                                   für die entsprechende Sonder-

                                   schulart in Betracht kommende

                                   Lehrbefähigung.

                                     (2) Die Erfordernisse des

                                   Abs. 1 werden durch die Erfüllung

                                   sämtlicher nachstehender Erfor-

                                   dernisse ersetzt:

                                     1. Die Lehrbefähigung für Haupt-

                                        schulen oder für Polytechni-

                                        sche Lehrgänge;

                                     2. die für die betreffende Son-

                                        derschulart in Betracht kom-

                                        mende Lehrbefähigung;

                                     3. eine sechsjährige einschlägi-

                                        ge Lehrpraxis mit hervorra-

                                        genden pädagogischen Leistun-

                                        gen.

(3) Bei Religionslehrern wird

das Erfordernis des abgeschlossenen Lehramtsstudiums durch den Abschluß eines Hochschulstudiums

im Sinne des Paragraph 35, des Allgemeinen Hochschul-Studiengesetzes

ersetzt.

  1. Ziffer 2
    VERWENDUNGSGRUPPE L 2a 2

Ernennungserfordernisse: Eine der nachstehend angeführten Verwendungen und die Erfüllung der für die betreffende Verwendung vorgeschriebenen Erfordernisse.

          Verwendung:                             Erfordernis:

  1. Lehrer an Hauptschulen, Son-    Lehramtsprüfung an einer Pädago-

derschulen und Polytechnischen     gischen Akademie, Lehramtsprüfung

Lehrgängen.                        an einer Religonspädagogischen

                                   Akademie oder eine nach der Rei-

                                   feprüfung nach früheren schul-

                                   rechtlichen Vorschriften erworbe-

                                   ne gleichwertige Lehrbefähigung,

                                   wobei die der Verwendung ent-

                                   sprechende Lehrbefähigung für

                                   Hauptschulen, Sonderschulen und

                                   Polytechnische Lehrgänge nachzu-

                                   weisen ist. Diese Erfordernisse

                                   werden ersetzt:

                                     1. Bei Religionslehrern durch

                                        a) die erfolgreiche Ablegung

                                           der Reifeprüfung an einer

                                           höheren Schule und die der

                                           Verwendung entsprechende

                                           Lehrbefähigung oder

                                        b) den Abschluß der theologi-

                                           schen Hochschulstudien im

                                           Sinne des § 35 des Allge-

                                           meinen Hochschul-Studien-

                                           gesetzes;

                                     2. bei Lehrern für Fremdsprachen

                                        an Hauptschulen, Sonder-

                                        schulen und Polytechnischen

                                        Lehrgängen durch die erfolg-

                                        reiche Ablegung der Lehramts-

                                        prüfung für höhere Schulen

                                        aus der entsprechenden Fremd-

                                        sprache oder durch die Lehr-

                                        befähigung für zwei im Lehr-

                                        plan der Hauptschule vorge-

                                        sehene Fremdsprachen.

  2. Lehrer an Berufsschulen.        Lehramtsprüfung an einer

                                   Berufspädagogischen Akademie für

                                   Berufsschulen oder Lehramtsprüfung

                                   an einer Berufspädagogischen

                                   Akademie für Stenotypie und

                                   Phonotypie oder eine nach früheren

                                   schulrechtlichen Vorschriften er-

                                   worbene gleichwertige Lehrbe-

                                   fähigung, wobei die der Verwen-

                                   dung entsprechende Lehrbefähigung

                                   für Berufsschulen nachzuweisen

                                   ist.

                                     Dieses Erfordernis wird bei Re-

                                   ligionslehrern durch eine Lehr-

                                   amtsprüfung für Hauptschulen,

                                   Sonderschulen oder Polytechnische

                                   Lehrgänge an einer Religionspäda-

                                   gogischen Akademie und durch den

                                   Abschluß der theologischen Hoch-

                                   schulstudien ersetzt.

  3. Lehrer an Volksschulen          (1) Lehramtsprüfung an einer

                                   Pädagogischen Akademie nach

                                   Absolvierung eines

                                   sechssemestrigen Studienganges

                                   für das Lehramt an Volksschulen

                                   gemäß § 119 des

                                   Schulorganisationsgesetzes,

                                   BGBl. Nr. 242/1962, in der

                                   Fassung des Bundesgesetzes BGBl.

                                   Nr. 365/1982.

                                     (2) Das Erfordernis des Abs. 1

                                   wird ersetzt durch

                                      a) Lehramtsprüfung für

                                         Volksschulen an einer

                                         Pädagogischen Akademie

                                         nach Absolvierung eines

                                         viersemestrigen

                                         Studienganges für das

                                         Lehramt an Volksschulen

                                         gemäß § 119 des

                                         Schulorganisationsgesetzes

                                         in der vor dem Inkrafttreten

                                         des Bundesgesetzes BGBl.

                                         Nr. 365/1982 geltenden

                                         Fassung oder Lehrbefähigung

                                         für Volksschulen, gemeinsam

                                         mit

                                      b) Zusatzausbildung und

                                         -prüfung über die Bereiche

                                         aa) „Lebende Fremdsprache''

                                             und

                                         bb) „Vorschulstufe'' oder

                                             „Allgemeine

                                             Sonderpädagogik''

                                         im Ausmaß des Lehrstoffes im

                                         Lehrplan der Pädagogischen

                                         Akademien (Studiengang für

                                         das Lehramt an Volksschulen

                                         gemäß Verordnung des

                                         Bundesministers für

                                         Unterricht, Kunst und Sport

                                         BGBl. Nr. 17/1986).

                                     (3) Der erfolgreiche Abschluß

                                   von Studienveranstaltungen, die

                                   spätestens zu Beginn des

                                   Sommersemesters 1989 begonnen

                                   haben und spätestens bis zum Ende

                                   des Schuljahres 1988/89

                                   abgeschlossen worden sind, in den

                                   Bereichen

                                     aa) „Lebende Fremdsprache''

                                         und

                                     bb) „Vorschulstufe'' oder

                                         „Allgemeine

                                         Sonderpädagogik''

                                   an Pädagogischen Akademien und

                                   Pädagogischen Instituten in einem

                                   dem Abs. 2 lit. b entsprechenden

                                   Ausmaß ersetzt das betreffende

                                   Ernennungserfordernis des

                                   Abs. 2 lit. b.

  4. Religionslehrer an              (1) Lehramtsprüfung an einer

Volksschulen                       Religionspädagogischen Akademie

                                   nach Absolvierung eines

                                   sechssemestrigen Studienganges

                                   für das Lehramt an Volksschulen

                                   im Sinne des § 119 des

                                   Schulorganisationsgesetzes in

                                   der Fassung des Bundesgesetzes

                                   BGBl. Nr. 365/1982

                                   oder

                                   der Abschluß der theologischen

                                   Hochschulstudien im Sinne des

                                   § 35 des Allgemeinen

                                   Hochschul-Studiengesetzes.

                                     (2) Das Erfordernis des Abs. 1

                                   wird ersetzt durch

                                      a) Lehramtsprüfung an einer

                                         Religionspädagogischen

                                         Akademie nach Absolvierung

                                         eines viersemestrigen

                                         Studienganges für das

                                         Lehramt an Volksschulen

                                         im Sinne des § 119 des

                                         Schulorganisationsgesetzes

                                         in der vor dem Inkrafttreten

                                         des Bundesgesetzes BGBl.

                                         Nr. 365/1982 geltenden

                                         Fassung

                                         oder

                                         die erfolgreiche Ablegung

                                         der Reifeprüfung an einer

                                         höheren Schule und die der

                                         Verwendung entsprechende

                                         Lehrbefähigung

                                   gemeinsam mit

                                      b) Zusatzausbildung und

                                         -prüfung über ergänzende

                                         Bereiche zur Ausbildung

                                         zum  Religionslehrer an

                                         Volksschulen gemäß lit. a in

                                         einem der Z 3 Abs. 2 lit. b

                                         vergleichbaren Ausmaß.

(3) Der erfolgreiche Abschluß

von Studienveranstaltungen, die

spätestens zu Beginn des Sommersemesters 1989 begonnen

haben und spätestens bis zum Ende

des Schuljahres 1988/89

abgeschlossen worden sind, in den

ergänzenden Bereichen gemäß Absatz 2

Litera b, an Religionspädagogischen

Akademien und Religionspädagogischen

Instituten in einem dem Absatz 2

Litera b, entsprechenden Ausmaß

ersetzt das betreffende

Ernennungserfordernis des Absatz 2, Litera b,

  1. Ziffer 3
    VERWENDUNGSGRUPPE L 2a 1

Ernennungserfordernisse: Eine der nachstehend angeführten Verwendungen und die Erfüllung der für die betreffende Verwendung vorgeschriebenen Erfordernisse.

          Verwendung:                             Erfordernis:

  Lehrer an Volksschulen, Haupt-     Lehramtsprüfung für Volksschulen

schulen, Sonderschulen, Poly-      an einer Pädagogischen Akademie,

technischen Lehrgängen und haus-   Lehramtsprüfung an einer Reli-

wirtschaftlichen Berufsschulen,    gionspädagogischen Akademie oder

soweit sie nicht die Erforder-     Lehrbefähigung für Volksschulen.

nisse für die Verwendungsgruppe    Dieses Erfordernis wird ersetzt:

L 2a 2 oder für eine höhere Ver-   1. Bei Religionslehrern durch

wendungsgruppe erfüllen.              die erfolgreiche Ablegung

                                      der Reifeprüfung an einer

                                      höheren Schule und die der

                                      Verwendung entsprechende

                                      Lehrbefähigung;

2. bei Lehrern für Fremdsprachen

an allgemeinbildenden

Pflichtschulen durch die erfolgreiche Ablegung der Reifeprüfung an einer höheren

Schule gemeinsam mit der Lehrbefähigung auf Grund

einer Lehramtsprüfung aus

einer Fremdsprache;

3. bei Lehrern für Kurzschrift

oder für Maschinschreiben

durch die erfolgreiche Ablegung der Reifeprüfung an

einer höheren Schule gemeinsam mit der entsprechenden

Lehrbefähigung für den Unterricht an mittleren und

höheren Schule (jedoch nicht an Berufsschulen);

4. bei Lehrern für hauswirtschaftliche Berufsschulen

durch die Lehrbefähigung für

hauswirtschaftliche Berufsschulen.

  1. Ziffer 4
    VERWENDUNGSGRUPPE L 2b 1

Ernennungserfordernisse: Eine der nachstehend angeführten Verwendungen und die Erfüllung der für die betreffende Verwendung vorgeschriebenen Erfordernisse.

          Verwendung:                             Erfordernis:

  1. Lehrer an Volks-, Haupt- und    Die erfolgreiche Ablegung der

Sonderschulen und Polytechnischen  Reifeprüfung an einer höheren

Lehrgängen, soweit sie nicht die   Schule und die für die Unter-

Ernennungserfordernisse für eine   richtsverwendung einschlägige

der Verwendungsgruppen L 2a oder   Lehrbefähigung oder sonstige Be-

eine höhere Verwendungsgruppe er-  fähigung nach den schulrechtli-

füllen und auch nicht in Z 2 er-   chen Vorschriften. Diese Erfor-

faßt werden.                       dernisse werden ersetzt: bei

                                   Lehrern für musikalische Unter-

                                   richtsgegenstände durch den er-

                                   folgreichen Abschluß einer musi-

                                   kalischen Studienrichtung an

                                   einer Kunsthochschule oder einer

                                   gleichgestellten Lehranstalt oder

                                   durch die Lehrbefähigung aus Ge-

                                   sang oder einem zugelassenen In-

                                   strumentalfach oder für musika-

                                   lisch-rhythmische Erziehung.

  2. Lehrer für Religion an        a) Die erfolgreiche Ablegung der

Volks-, Haupt- und Sonderschulen,     Reifeprüfung an einer höheren

Polytechnischen Lehrgängen sowie      Schule oder

Berufsschulen, soweit sie nicht    b) eine abgeschlossene kirch-

die Erfordernisse der Verwen-         liche bzw. religionsgesell-

dungsgruppen L 2a oder einer          schaftliche Ausbildung zum

höheren Verwendungsgruppe erfül-      Religionslehrer einschließ-

len.                                  lich einer nach dem 1. Juni

                                      1983 abgelegten Zusatzprüfung

                                      für Religionslehrer.

  3. Lehrer für Leibesübungen.       Die erfolgreiche Ablegung der

                                   Befähigungsprüfung für Leibeser-

                                   zieher an Schulen oder Abschluß-

                                   prüfung der staatlichen Sport-

                                   lehrerausbildung mit dem Spezial-

                                   fach Leibeserziehung an Schulen

                                   an einer Schule zur Ausbildung

                                   von Leibeserziehern.

  4. Lehrer für Werkerziehung.       Eine Befähigung für Werker-

                                   ziehung an einer allgemeinbilden-

                                   den Pflichtschule gemeinsam mit

                                   einer Zusatzprüfung über die Be-

                                   reiche

                                     1. Gebrauchsgut und Design (Pro-

                                        duktgestaltung),

                                     2. Wohnen und Umweltgestaltung,

                                     3. Material- und Werkzeugkunde

                                        einschließlich Unfallverhü-

                                        tung.

5. VERWENDUNGSGRUPPE L 3

Ernennungserfordernisse: Eine der nachstehend angeführten Verwendungen und die Erfüllung der für die betreffende Verwendung vorgeschriebenen Erfordernisse.

          Verwendung:                             Erfordernis:

  Lehrer an Volks-, Haupt-, Son-     Die für die Verwendung einschlä-

derschulen und Polytechnischen     gige Lehrbefähigung oder sonstige

Lehrgängen, soweit sie nicht die   Befähigung nach den schulrechtli-

Erfordernisse für eine der Ver-    chen Vorschriften.

wendungsgruppen L 2 oder eine

höhere Verwendungsgruppe erfül-      Bei Lehrern für Religion wird

len.                                dieses Erfordernis durch die Er-

                                    füllung der Erfordernisse des

                                    Art. I Abs. 4 erbracht.

Anmerkung

NOV: Art. VII bis XI, BGBl. Nr. 372/1989
Zu Novelle BGBl. I Nr. 123/1998, Art. VI Z 15: Die Wortfolge
„Sonderschulen, Polytechnischen Schulen und hauswirtschaftlichen
Berufsschulen'' konnte nicht ersetzt werden; die
Novellierungsanweisung wurde ab 1. 9. 1997 berücksichtigt.

Schlagworte

besondere Ernennungserfordernisse

Gesetzesnummer

10008549

Dokumentnummer

NOR12111981

Alte Dokumentnummer

N6199656410J

European Legislation Identifier (ELI)

https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1984/302/ANL1/NOR12111981

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