Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für Ra 2018/11/0144

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

6

Geschäftszahl

Ra 2018/11/0144

Entscheidungsdatum

05.09.2018

Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
40/01 Verwaltungsverfahren
60/01 Arbeitsvertragsrecht

Norm

AVRAG 1993 §7i Abs5;
VStG §19;
VStG §22;
VwGVG 2014 §28;
VwGVG 2014 §42;
VwGVG 2014 §50;
VwRallg;

Rechtssatz

Das Verbot der reformatio in peius steht einer eigenständigen Strafbemessung des VwG in Ansehung der vier Verwaltungsübertretungen (nach Paragraph 7 i, Absatz 5, AVRAG 1993) aufgrund eigenen Ermessens im Rahmen der von ihm zu treffenden Sachentscheidung auch über den Straf- und Kostenausspruch nicht entgegen. Das VwG hätte vielmehr an Stelle der Behebung des Straf- und Kostenausspruchs hinsichtlich der Unterbezahlungen eine neue, den Vorgaben nach Paragraphen 19, 22, VStG und Paragraph 42, VwGVG 2014 Rechnung tragende Strafbemessung vornehmen müssen.

Schlagworte

Ermessen VwRallg8

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2018:RA2018110144.L06

Im RIS seit

01.10.2018

Zuletzt aktualisiert am

02.10.2018

Dokumentnummer

JWR_2018110144_20180905L06