Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für Ra 2017/19/0081

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

Ra 2017/19/0081

Entscheidungsdatum

22.11.2017

Index

E000 EU- Recht allgemein
E3R E19103000
E3R E19104000
E6J
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

32003R0343 Dublin-II;
32013R0604 Dublin-III Art27 Abs1;
62015CJ0063 Ghezelbash VORAB;
AsylG 2005 §5 Abs1;
EURallg;

Rechtssatz

In seinem Urteil vom 7. Juni 2016, C-63/15, Ghezelbash, hat der EuGH ausgesprochen, dass sich die Rechtslage nach der Dublin III-VO von der Vorgängerregelung der Dublin II-VO maßgeblich unterscheidet und Artikel 27, Absatz eins, der Dublin III-VO im Licht des 19. Erwägungsgrundes dieser Verordnung dahin auszulegen ist, dass in einem Sachverhalt, wie dem im dortigen Ausgangsverfahren fraglichen, ein Asylbewerber im Rahmen eines Rechtsbehelfs gegen eine Entscheidung über seine Überstellung die fehlerhafte Anwendung eines in Kapitel römisch drei dieser Verordnung festgelegten Zuständigkeitskriteriums geltend machen kann vergleiche auch VwGH 14.12.2016, Ra 2016/19/0078).

Gerichtsentscheidung

EuGH 62015CJ0063 Ghezelbash VORAB

Schlagworte

Gemeinschaftsrecht Verordnung EURallg5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2017:RA2017190081.L01

Im RIS seit

27.12.2017

Zuletzt aktualisiert am

22.01.2018

Dokumentnummer

JWR_2017190081_20171122L01