Rechtssatz für 12Os76/88 12Os82/88 15O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0100043

Geschäftszahl

12Os76/88; 12Os82/88; 15Os137/88; 14Os85/89; 13Os85/89; 12Os8/90; 13Os75/90; 11Os115/90 (11Os116/90); 14Os113/90; 12Os120/91; 11Os12/93; 14Os67/93; 14Os121/93; 11Os135/93; 11Os45/94 (11Os46/94); 12Os56/94 (12Os60/94); 11Os89/94; 15Os18/95; 14Os176/95; 11Os184/95; 11Os45/96; 11Os184/96; 11Os90/97; 14Os71/97; 14Os73/00; 14Os17/02; 15Os117/02; 13Os120/02; 15Os2/03; 12Os27/03; 15Os83/03; 11Os79/03; 12Os120/03; 12Os35/04; 11Os43/04; 15Os12/05m; 15Os23/05d; 15Os132/07m; 11Os129/07s; 13Os107/08x (13Os108/08v, 13Os109/08s, 13Os130/08d); 13Os130/11h; 11Os157/14v; 13Os129/15t; 12Os150/15y

Entscheidungsdatum

28.01.2016

Norm

StPO nF §281 Abs1 Z11 Fall2
StPO §345 Abs1 Z13
  1. StPO § 345 heute
  2. StPO § 345 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 345 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 345 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 345 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 345 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 345 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 345 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 345 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Zur prozessordnungsgemäßen Ausführung dieses Nichtigkeitsgrundes bedarf es des Hinweises auf eine sich aus den Urteilsgründen ergebende unrichtige rechtliche Beurteilung eines im Urteil auch tatsächlich festgestellten, für die Strafbemessung ausschlaggebenden Sachverhalts. Insoweit könnte gegebenenfalls auch ein Feststellungsmangel Nichtigkeit bewirken, wenn dieser einer rechtsrichtigen Bewertung der betreffenden Strafzumessungstatsache entgegensteht. Mit der bloßen Behauptung hingegen, ein bestimmter Strafbemessungsgrund sei im Urteil überhaupt nicht berücksichtigt worden, wird nur ein Berufungsgrund geltend gemacht.

Entscheidungstexte

  • 12 Os 76/88
    Entscheidungstext OGH 16.06.1988 12 Os 76/88
    Veröff: SSt 59/41 = RZ 1989/19 S 66 = NRSp 1988/255
  • 12 Os 82/88
    Entscheidungstext OGH 11.08.1988 12 Os 82/88
    nur: Zur prozessordnungsgemäßen Ausführung dieses Nichtigkeitsgrundes bedarf es des Hinweises auf eine sich aus den Urteilsgründen ergebende unrichtige rechtliche Beurteilung eines im Urteil auch tatsächlich festgestellten, für die Strafbemessung ausschlaggebenden Sachverhalts. (T1)
  • 15 Os 137/88
    Entscheidungstext OGH 29.11.1988 15 Os 137/88
    Vgl auch
  • 14 Os 85/89
    Entscheidungstext OGH 30.08.1989 14 Os 85/89
    Vgl auch
  • 13 Os 85/89
    Entscheidungstext OGH 21.12.1989 13 Os 85/89
    nur: Mit der bloßen Behauptung, ein bestimmter Strafbemessungsgrund sei im Urteil überhaupt nicht berücksichtigt worden, wird nur ein Berufungsgrund geltend gemacht. (T2)
  • 12 Os 8/90
    Entscheidungstext OGH 01.02.1990 12 Os 8/90
    nur T1; nur T2
  • 13 Os 75/90
    Entscheidungstext OGH 03.07.1990 13 Os 75/90
    nur T1; nur T2; Beisatz: Zu § 345 Abs 1 Z 13 zweiter Fall StPO. (T3)
  • 11 Os 115/90
    Entscheidungstext OGH 14.11.1990 11 Os 115/90
    nur T2
  • 14 Os 113/90
    Entscheidungstext OGH 04.12.1990 14 Os 113/90
    Vgl auch
  • 12 Os 120/91
    Entscheidungstext OGH 19.11.1991 12 Os 120/91
    nur T2
  • 11 Os 12/93
    Entscheidungstext OGH 06.04.1993 11 Os 12/93
    nur T1
  • 14 Os 67/93
    Entscheidungstext OGH 11.05.1993 14 Os 67/93
    nur T2
  • 14 Os 121/93
    Entscheidungstext OGH 27.07.1993 14 Os 121/93
    nur T2
  • 11 Os 135/93
    Entscheidungstext OGH 21.09.1993 11 Os 135/93
    Vgl auch; nur T2
  • 11 Os 45/94
    Entscheidungstext OGH 19.04.1994 11 Os 45/94
    Vgl auch
  • 12 Os 56/94
    Entscheidungstext OGH 23.06.1994 12 Os 56/94
    Vgl auch; nur T2
  • 11 Os 89/94
    Entscheidungstext OGH 27.07.1994 11 Os 89/94
    nur T2
  • 15 Os 18/95
    Entscheidungstext OGH 30.03.1995 15 Os 18/95
    nur T2
  • 14 Os 176/95
    Entscheidungstext OGH 05.12.1995 14 Os 176/95
    Vgl auch
  • 11 Os 184/95
    Entscheidungstext OGH 13.02.1996 11 Os 184/95
    Vgl auch
  • 11 Os 45/96
    Entscheidungstext OGH 23.04.1996 11 Os 45/96
    Vgl auch; nur T2
  • 11 Os 184/96
    Entscheidungstext OGH 04.03.1997 11 Os 184/96
    Vgl auch
  • 11 Os 90/97
    Entscheidungstext OGH 05.08.1997 11 Os 90/97
    nur T2
  • 14 Os 71/97
    Entscheidungstext OGH 17.06.1997 14 Os 71/97
    Auch
  • 14 Os 73/00
    Entscheidungstext OGH 29.08.2000 14 Os 73/00
    nur T2
  • 14 Os 17/02
    Entscheidungstext OGH 28.05.2002 14 Os 17/02
    Auch; nur T1; Beis wie T3; Beisatz: Der Strafausspruch unterliegt nur insoweit einer Anfechtung aus Z 13 zweiter Fall, als das Erstgericht über das Vorliegen einer sog Strafbemessungstatsache bei der Sanktionsfindung auch tatsächlich entschieden hat. Nicht das, was für einen rechtsrichtigen Strafausspruch, also aus Sicht der Rechtsmittelinstanz, maßgeblich gewesen wäre, bildet den Bezugspunkt der Anfechtung, sondern das, was beim konkreten Strafbemessungsvorgang auch tatsächlich in Rechnung gestellt, dem angefochtenen - mithin möglicherweise verfehlten - Ausspruch über die Strafe, so wie ihn das Erstgericht in concreto vorgenommen hat, zugrunde gelegt wurde. (T4)
  • 15 Os 117/02
    Entscheidungstext OGH 10.10.2002 15 Os 117/02
    Vgl auch; nur T2
  • 13 Os 120/02
    Entscheidungstext OGH 16.10.2002 13 Os 120/02
    Auch
  • 15 Os 2/03
    Entscheidungstext OGH 13.02.2003 15 Os 2/03
    Vgl auch; nur T2
  • 12 Os 27/03
    Entscheidungstext OGH 05.06.2003 12 Os 27/03
    Auch; nur T2
  • 15 Os 83/03
    Entscheidungstext OGH 02.07.2003 15 Os 83/03
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Behauptung, ein bestimmter Strafbemessungsgrund sei zu Unrecht als erschwerend gewertet worden. (T5)
  • 11 Os 79/03
    Entscheidungstext OGH 09.09.2003 11 Os 79/03
    Vgl auch
  • 12 Os 120/03
    Entscheidungstext OGH 11.03.2004 12 Os 120/03
    Vgl auch; nur T2
  • 12 Os 35/04
    Entscheidungstext OGH 22.04.2004 12 Os 35/04
    Vgl auch
  • 11 Os 43/04
    Entscheidungstext OGH 25.05.2004 11 Os 43/04
    Auch; nur T2
  • 15 Os 12/05m
    Entscheidungstext OGH 17.02.2005 15 Os 12/05m
    Auch; Beisatz: Mit der Behauptung eines Verstoßes gegen die Bestimmungen der Strafzumessung, insbesondere der Grundsätze des § 32 Abs 2 StGB, wird lediglich ein Berufungsgrund geltend gemacht. (T6)
  • 15 Os 23/05d
    Entscheidungstext OGH 17.03.2005 15 Os 23/05d
    Vgl auch; nur T2
  • 15 Os 132/07m
    Entscheidungstext OGH 22.11.2007 15 Os 132/07m
    Vgl auch; nur T2
  • 11 Os 129/07s
    Entscheidungstext OGH 18.12.2007 11 Os 129/07s
    nur T1; Beisatz: Hier: Anfechtung des Ausspruches über die Abschöpfung der Bereicherung. (T7)
  • 13 Os 107/08x
    Entscheidungstext OGH 27.08.2008 13 Os 107/08x
    Auch; Beisatz: Behauptete Nichtberücksichtigung von § 35 StGB. (T8)
  • 13 Os 130/11h
    Entscheidungstext OGH 15.12.2011 13 Os 130/11h
    Auch
  • 11 Os 157/14v
    Entscheidungstext OGH 03.02.2015 11 Os 157/14v
    Auch; nur T2
  • 13 Os 129/15t
    Entscheidungstext OGH 18.12.2015 13 Os 129/15t
    Auch; Beis wie T5
  • 12 Os 150/15y
    Entscheidungstext OGH 28.01.2016 12 Os 150/15y
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0100043

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.03.2016

Dokumentnummer

JJR_19880616_OGH0002_0120OS00076_8800000_001

Rechtssatz für 14Os128/91 (14Os129/91; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0092381

Geschäftszahl

14Os128/91 (14Os129/91; 14Os130/91); 14Os122/92; 14Os39/96; 15Os102/99 (15Os103/99); 14Os148/00; 15Os101/03; 11Os132/03; 15Os62/04; 11Os131/04; 11Os20/05h; 15Os34/05x; 13Os128/07h; 13Os81/09z; 12Os126/12i; 13Os74/14b; 13Os65/15f; 12Os150/15y; 14Os2/16z; 14Os38/22b

Entscheidungsdatum

24.08.2022

Rechtssatz

Unter einer "fortlaufenden Einnahme" ist nicht nur ein ausschließlicher und unmittelbar für die Bestreitung des Lebensunterhaltes berechneter Vermögenszuwachs, sondern vielmehr jede tätergewollte fortlaufende Erlangung irgendeines wirtschaftlichen Vorteils zu verstehen. Einnahmen im Sinn des Paragraph 70, StGB sind nicht nur Geld und Geldeswert, sondern alle Sachwerte, durch die das wirtschaftliche Tätervermögen vermehrt wird. Ebenso verschafft sich eine fortlaufende Einnahme, wer sich regelmäßig die Bezahlung erbrachter Leistungen erspart.

Entscheidungstexte

  • 14 Os 128/91
    Entscheidungstext OGH 30.06.1992 14 Os 128/91
  • 14 Os 122/92
    Entscheidungstext OGH 10.11.1992 14 Os 122/92
    Vgl auch
  • 14 Os 39/96
    Entscheidungstext OGH 23.04.1996 14 Os 39/96
    Vgl auch
  • 15 Os 102/99
    Entscheidungstext OGH 02.12.1999 15 Os 102/99
    Auch; Beisatz: Will ein Betrüger die zunächst in seinem Vermögen eingetretene Bereicherung von vornherein zugunsten anderer (hier: seiner Firma) heranziehen, ändert dies nichts an der Einnahmeerzielung durch ihn selbst und steht dies daher der Annahme gewerbsmäßigen Handelns nicht entgegen. (T1)
  • 14 Os 148/00
    Entscheidungstext OGH 25.09.2001 14 Os 148/00
    Auch; Beisatz: Hier: Bezahlung von Schulden. (T2)
  • 15 Os 101/03
    Entscheidungstext OGH 16.10.2003 15 Os 101/03
    Vgl auch; Beisatz: Die durch die wiederkehrende Vornahme einer strafbaren Handlung absichtlich erzielte "fortlaufende Einnahme" (§70 StGB) kann auch im Ersparen von (höheren) finanziellen Aufwendungen bestehen. (T3)
    Beisatz: Hier: Absicht des Beschwerdeführers, durch Ausnützung des (gegenüber dem in Österreich bestehenden) niedrigeren Preisniveaus von Suchtmitteln in den Niederlanden für seinen regelmäßigen Suchtgiftkonsum weniger zu bezahlen und sich durch diese Kostenersparnis einen entsprechenden wirtschaftlichen Vorteil zu verschaffen. (T4)
  • 11 Os 132/03
    Entscheidungstext OGH 11.11.2003 11 Os 132/03
    Auch
  • 15 Os 62/04
    Entscheidungstext OGH 11.08.2004 15 Os 62/04
    Auch; Beisatz: Verringerung des Schuldenstandes. (T5)
  • 11 Os 131/04
    Entscheidungstext OGH 11.01.2005 11 Os 131/04
    Vgl auch
  • 11 Os 20/05h
    Entscheidungstext OGH 12.04.2005 11 Os 20/05h
    Auch
  • 15 Os 34/05x
    Entscheidungstext OGH 29.04.2005 15 Os 34/05x
    Auch; nur: Einnahmen im Sinn des § 70 StGB sind nicht nur Geld und Geldeswert, sondern alle Sachwerte, durch die das wirtschaftliche Tätervermögen vermehrt wird. (T6)
  • 13 Os 128/07h
    Entscheidungstext OGH 07.11.2007 13 Os 128/07h
    Auch; nur T6
  • 13 Os 81/09z
    Entscheidungstext OGH 04.03.2010 13 Os 81/09z
    Auch; Beis ähnlich wie T4
  • 12 Os 126/12i
    Entscheidungstext OGH 13.12.2012 12 Os 126/12i
    Auch; Auch Beis wie T2; Auch Beis wie T5
  • 13 Os 74/14b
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 13 Os 74/14b
    Vgl auch
  • 13 Os 65/15f
    Entscheidungstext OGH 30.06.2015 13 Os 65/15f
    Vgl
  • 12 Os 150/15y
    Entscheidungstext OGH 28.01.2016 12 Os 150/15y
    Auch; Auch die (fortlaufende) Verringerung von Schulden kann einen solchen wirtschaftlichen Vorteil darstellen. (T7)
  • 14 Os 2/16z
    Entscheidungstext OGH 08.03.2016 14 Os 2/16z
    Auch
  • 14 Os 38/22b
    Entscheidungstext OGH 24.08.2022 14 Os 38/22b
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0092381

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

06.08.2025

Dokumentnummer

JJR_19920630_OGH0002_0140OS00128_9100000_001

Rechtssatz für 13Os106/89; 14Os165/89; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0088028

Geschäftszahl

13Os106/89; 14Os165/89; 12Os138/90; 15Os54/91; 13Os46/92; 13Os38/92; 11Os108/92; 15Os118/92; 12Os135/92; 14Os58/95; 11Os179/95; 14Os105/97; 13Os101/98; 13Os5/99; 14Os26/00; 11Os23/05z; 14Os137/07i; 12Os146/07y; 15Os114/09t; 13Os7/10v; 14Os170/10x; 14Os71/11i; 14Os63/12i; 15Os128/13g; 12Os150/15y; 14Os25/17h; 14Os28/17z; 14Os33/17k; 14Os80/17x; 15Os38/18d; 11Os96/20g; 15Os135/21y; 12Os132/21k; 14Os61/22k; 12Os122/23t; 14Os67/24w; 12Os82/24m; 12Os132/24i; 12Os18/26b

Entscheidungsdatum

05.08.2026

Norm

SGG §12 Abs3 Z3 IIIC
SMG §28 Abs3 A
SMG §28 Abs4 Z3 A
StGB §32 Abs2
StPO §281 Abs1 Z11
  1. SMG § 28 heute
  2. SMG § 28 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 144/2015
  3. SMG § 28 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2007
  4. SMG § 28 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  5. SMG § 28 gültig von 01.06.2001 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2001
  6. SMG § 28 gültig von 01.01.1998 bis 31.05.2001
  1. SMG § 28 heute
  2. SMG § 28 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 144/2015
  3. SMG § 28 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2007
  4. SMG § 28 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  5. SMG § 28 gültig von 01.06.2001 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2001
  6. SMG § 28 gültig von 01.01.1998 bis 31.05.2001
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Zwar wirkt schon die "übergroße" Menge qualifikationsbegründend (Paragraph 12, Absatz 3, Ziffer 3, SGG). Indes muss die Überschreitung dieses für sich allein schon die Qualifikation herstellenden Quantums bis auf das Einhundertsechzigfache auf den aktuellen Strafausspruch, soll die Strafzumessung nach der Größe der Gefährdung (Paragraph 32, Absatz 3, StGB) überhaupt noch einen Sinn haben, von Einfluss sein. Die Annahme der angeführten Überschreitung der "übergroßen" Menge als erschwerender Umstand verstößt folglich nicht gegen das Doppelverwertungsverbot des Paragraph 32, Absatz 2, StGB (keine Nichtigkeit nach Ziffer 11,, dritter Fall).

Entscheidungstexte

  • 13 Os 106/89
    Entscheidungstext OGH 09.11.1989 13 Os 106/89
    Veröff: JBl 1990,332
  • 14 Os 165/89
    Entscheidungstext OGH 06.03.1990 14 Os 165/89
    Vgl auch
  • 12 Os 138/90
    Entscheidungstext OGH 04.07.1991 12 Os 138/90
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Das übergroße Quantum (§ 12 Abs 3 Z 3 SGG) um das Mehrhundertfache übersteigende Heroinmenge. (T1)
  • 15 Os 54/91
    Entscheidungstext OGH 27.06.1991 15 Os 54/91
    Vgl auch
  • 13 Os 46/92
    Entscheidungstext OGH 11.06.1992 13 Os 46/92
    Vgl auch
  • 13 Os 38/92
    Entscheidungstext OGH 20.05.1992 13 Os 38/92
    Vgl; Beisatz: Eine Überschreitung (bloß) um etwa das Dreifache der übergroßen Menge ist (noch) nicht erschwerend. (T2)
  • 11 Os 108/92
    Entscheidungstext OGH 03.11.1992 11 Os 108/92
    Vgl auch
  • 15 Os 118/92
    Entscheidungstext OGH 14.01.1993 15 Os 118/92
    Vgl auch
  • 12 Os 135/92
    Entscheidungstext OGH 28.01.1993 12 Os 135/92
    Vgl auch; Beisatz: Überschreitung der übergroßen Menge um das rund Zwanzigfache. (T3)
  • 14 Os 58/95
    Entscheidungstext OGH 20.06.1995 14 Os 58/95
    Vgl auch
  • 11 Os 179/95
    Entscheidungstext OGH 04.06.1996 11 Os 179/95
    Dagegen; Beisatz: Die Annahme einer besonderen Verwerflichkeit der "Gewinnabsicht" wegen der Größe der eingeführten Suchtgiftmenge mit der hieraus resultierenden (abstrakten) Gemeingefahr als Erschwerungsgrund bewirkt einen Verstoß gegen das Doppelverwertungsverbot (Z 11). (T4)
  • 14 Os 105/97
    Entscheidungstext OGH 09.09.1997 14 Os 105/97
    Vgl auch; Beisatz: Hier 65,6 kg Haschisch, sohin eine das 25-fache der in § 12 Abs 1 SGG angeführten Menge mehrfach überschreitende Quantum. (T5)
  • 13 Os 101/98
    Entscheidungstext OGH 29.07.1998 13 Os 101/98
    Auch
  • 13 Os 5/99
    Entscheidungstext OGH 10.02.1999 13 Os 5/99
  • 14 Os 26/00
    Entscheidungstext OGH 02.05.2000 14 Os 26/00
    Auch; Beisatz: Kein Verstoß gegen das Doppelverwertungsverbot, wenn die mehrfache - nämlich nach § 28 Abs 3 und Abs 4 Z 3 SMG verwirklichte - Qualifikation des Verbrechens nach § 28 Abs 2 SMG ebenso als erschwerend beurteilt wird wie die erhebliche Überschreitung der Qualifikationsgrenze des § 28 Abs 4 Z 3 SMG. (T6)
  • 11 Os 23/05z
    Entscheidungstext OGH 03.05.2005 11 Os 23/05z
    Auch; Beisatz: Die Berücksichtigung großer oder übergroßer Mengen ist nach ihrer Ausformung im Einzelfall geboten und berührt von vornherein das Problem der Doppelverwertung nicht. (T7)
  • 14 Os 137/07i
    Entscheidungstext OGH 04.12.2007 14 Os 137/07i
    Vgl auch; Beisatz: Die erschwerende Annahme der mehrfachen Überschreitung der Übermenge verstößt nicht gegen das Doppelverwertungsverbot, weil dieser Umstand weder Strafbarkeit noch Strafdrohung bestimmt (sachlich Z 11 zweiter Fall). (T8)
  • 12 Os 146/07y
    Entscheidungstext OGH 13.12.2007 12 Os 146/07y
    Gegenteilig; Beis wie T4; Beisatz: Die damit angesprochene besondere kriminelle Tendenz wird schon von der Gewerbsmäßigkeitsqualifikation der fallbezogen verwirklichten Delikte nach § 28 Abs 3 erster Fall SMG und §27 Abs 2 Z 2 erster Fall SMG erfasst und darf daher auch unter dem Gesichtspunkt der Schwere der dem Angeklagten anzulastenden Schuld nicht nochmals strafsteigernd ins Kalkül gezogen werden. (T9)
  • 15 Os 114/09t
    Entscheidungstext OGH 09.09.2009 15 Os 114/09t
    Vgl auch; Beisatz: Kein Verstoß gegen das Doppelverwertungsverbot, wenn der Umstand, dass die „übergroße" Menge (also das Fünfundzwanzigfache der Grenzmenge von 3 Gramm, § 28a Abs 4 Z 3 SMG) in Hinblick auf insgesamt 7,183 Kilogramm Reingehalt Heroin um das insgesamt rund 95-fache überschritten wurde, als erschwerend gewertet wird. (T10)
  • 13 Os 7/10v
    Entscheidungstext OGH 04.03.2010 13 Os 7/10v
    Auch; Beis wie T7
  • 14 Os 170/10x
    Entscheidungstext OGH 28.12.2010 14 Os 170/10x
    Auch; Beis ähnlich wie T7
  • 14 Os 71/11i
    Entscheidungstext OGH 04.10.2011 14 Os 71/11i
    Auch; Beis ähnlich wie T7
  • 14 Os 63/12i
    Entscheidungstext OGH 10.07.2012 14 Os 63/12i
    Auch; Beisatz: Die Annahme des Erschwerungsgrundes vielfacher Überschreitung des Fünfundzwanzigfachen der Grenzmenge des § 28b SMG verstößt nicht gegen das Doppelverwertungsverbot. (T11)
  • 15 Os 128/13g
    Entscheidungstext OGH 02.10.2013 15 Os 128/13g
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T11
  • 12 Os 150/15y
    Entscheidungstext OGH 28.01.2016 12 Os 150/15y
    Auch; Beis wie T8
  • 14 Os 25/17h
    Entscheidungstext OGH 23.05.2017 14 Os 25/17h
    Auch
  • 14 Os 28/17z
    Entscheidungstext OGH 23.05.2017 14 Os 28/17z
    Auch
  • 14 Os 33/17k
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 14 Os 33/17k
    Auch
  • 14 Os 80/17x
    Entscheidungstext OGH 03.10.2017 14 Os 80/17x
    Auch
  • 15 Os 38/18d
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 15 Os 38/18d
    Auch
  • 11 Os 96/20g
    Entscheidungstext OGH 02.11.2020 11 Os 96/20g
    Vgl
  • 15 Os 135/21y
    Entscheidungstext OGH 24.01.2022 15 Os 135/21y
    Vgl
  • 12 Os 132/21k
    Entscheidungstext OGH 27.01.2022 12 Os 132/21k
    Vgl
  • 14 Os 61/22k
    Entscheidungstext OGH 24.08.2022 14 Os 61/22k
    Vgl
  • 12 Os 122/23t
    Entscheidungstext OGH 23.11.2023 12 Os 122/23t
    vgl; Beisatz: Hier: das 15-fache der Grenzmenge des § 28b SMG wurde gerade nicht überschritten. (T12)
  • 14 Os 67/24w
    Entscheidungstext OGH 03.09.2024 14 Os 67/24w
    vgl
  • 12 Os 82/24m
    Entscheidungstext OGH 05.09.2024 12 Os 82/24m
    vgl
  • 12 Os 132/24i
    Entscheidungstext OGH 29.01.2025 12 Os 132/24i
    vgl
  • 12 Os 18/26b
    Entscheidungstext OGH 05.08.2026 12 Os 18/26b
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0088028

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.09.2026

Dokumentnummer

JJR_19891109_OGH0002_0130OS00106_8900000_002