Rechtssatz für 1Ob57/01s 10Ob32/12x 10...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0115499

Geschäftszahl

1Ob57/01s; 10Ob32/12x; 10Ob32/12x; 4Ob228/12a; 2Ob92/12m; 10Ob52/13i; 10Ob110/18a

Entscheidungsdatum

22.01.2019

Norm

UVG §9 Abs2
  1. UVG § 9 heute
  2. UVG § 9 gültig ab 01.01.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 75/2009
  3. UVG § 9 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  4. UVG § 9 gültig von 01.07.2001 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2000
  5. UVG § 9 gültig von 01.07.1989 bis 30.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 162/1989

Rechtssatz

Der Jugendwohlfahrtsträger ist berechtigt, eine andere Person (etwa die obsorgeberechtigte) mit der Wahrnehmung der rechtlichen Interessen des Kindes zu beauftragen. Allerdings bedarf es dazu in einem Fall wie dem vorliegenden zumindest eines "Beitritts" des Jugendwohlfahrtsträgers zum Rekurs der Mutter innerhalb der ihm zustehenden Rechtsmittelfrist.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 57/01s
    Entscheidungstext OGH 29.05.2001 1 Ob 57/01s
  • 10 Ob 32/12x
    Entscheidungstext OGH 10.09.2012 10 Ob 32/12x
    Auch
  • 10 Ob 32/12x
    Entscheidungstext OGH 17.12.2012 10 Ob 32/12x
    Auch
  • 4 Ob 228/12a
    Entscheidungstext OGH 17.12.2012 4 Ob 228/12a
    Auch; Beisatz: Wird ein Rekurs (auch) namens des Jugendwohlfahrtsträgers mit dessen Wissen und Willen eingebracht und fehlt bloß die Unterschrift, liegt ein verbesserungsfähiger Formmangel vor, der keine sofortige Zurückweisung rechtfertigt. Eine außerhalb der Rekursfrist eingebrachte „Beitrittserklärung“ wäre diesfalls unter dem Blickwinkel der §§ 84, 85 ZPO zu prüfen. (T1)
  • 2 Ob 92/12m
    Entscheidungstext OGH 25.10.2012 2 Ob 92/12m
    Auch; Beisatz: Hat die bisher obsorgeberechtigte Person ohne Ermächtigung des Jugendwohlfahrtsträgers einen Rekurs erhoben, kann der Jugendwohlfahrtsträger die meritorische Behandlung dieses Rechtsmittels erreichen, wenn er innerhalb der ihm offenstehenden Rekursfrist ausdrücklich dem Rekurs „beitritt“. (T2)
  • 10 Ob 52/13i
    Entscheidungstext OGH 25.02.2014 10 Ob 52/13i
    Beis wie T2
  • 10 Ob 110/18a
    Entscheidungstext OGH 22.01.2019 10 Ob 110/18a
    Auch; Beisatz: Ein Beitritt setzt ein Rechtsmittel voraus, das keine Form- und Inhaltsmängel aufweist und keiner Verbesserung bedarf. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0115499

Im RIS seit

28.06.2001

Zuletzt aktualisiert am

01.04.2019

Dokumentnummer

JJR_20010529_OGH0002_0010OB00057_01S0000_001

Rechtssatz für 7Ob780/81; 6Ob756/82; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0076463

Geschäftszahl

7Ob780/81; 6Ob756/82; 3Ob525/84; 7Ob580/84 (7Ob581/84; 7Ob582/84); 2Ob600/85; 4Ob503/87; 6Ob563/91; 2Ob504/92; 4Ob534/92; 3Ob551/92; 6Ob594/93; 5Ob536/94; 4Ob2149/96z; 1Ob57/01s; 1Ob105/02a; 10Ob35/09h; 7Ob166/10b; 10Ob32/12x; 10Ob32/12x; 4Ob228/12a; 2Ob92/12m; 10Ob52/13i; 7Ob16/14z; 10Ob86/19y; 10Ob35/25g

Entscheidungsdatum

10.07.2025

Norm

UVG §9 Abs2
UVG §9 Abs3
  1. UVG § 9 heute
  2. UVG § 9 gültig ab 01.01.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 75/2009
  3. UVG § 9 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  4. UVG § 9 gültig von 01.07.2001 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2000
  5. UVG § 9 gültig von 01.07.1989 bis 30.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 162/1989
  1. UVG § 9 heute
  2. UVG § 9 gültig ab 01.01.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 75/2009
  3. UVG § 9 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  4. UVG § 9 gültig von 01.07.2001 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2000
  5. UVG § 9 gültig von 01.07.1989 bis 30.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 162/1989

Rechtssatz

Ab der Zustellung des Beschlusses, mit dem Unterhaltsvorschüsse gewährt werden, ist die Bezirksverwaltungsbehörde ausschließlich zur Vertretung des Kindes auch in Fragen der Unterhaltserhöhung zuständig; daher auch insoweit kein Antragsrecht und Rekursrecht des sonstigen gesetzlichen Vertreters.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 780/81
    Entscheidungstext OGH 26.11.1981 7 Ob 780/81
    Veröff: EvBl 1982/53 S 184 = ÖA 1983,61
  • 6 Ob 756/82
    Entscheidungstext OGH 06.10.1982 6 Ob 756/82
    Beisatz: Die alleinige Vertretung durch das Jugendamt kommt auch in jenen Fällen zum Tragen, in denen über einen vor Beginn der Sachwalterschaft des Jugendamtes gestellten Antrag erst nach Beginn der Sachwalterschaft entschieden wurde. (T1)
  • 3 Ob 525/84
    Entscheidungstext OGH 04.04.1984 3 Ob 525/84
    Auch; nur: Ab der Zustellung des Beschlusses, mit dem Unterhaltsvorschüsse gewährt werden, ist die Bezirksverwaltungsbehörde ausschließlich zur Vertretung des Kindes zuständig; daher auch insoweit kein Antragsrecht und Rekursrecht des sonstigen gesetzlichen Vertreters. (T2)
    Beisatz: Auch im Rückersatzverfahren nach den §§ 22, 23 UVG. Die Einstellung der Vorschüsse ist kein Grund zur Beendigung der Sachwalterschaft. (T3)
  • 7 Ob 580/84
    Entscheidungstext OGH 20.06.1984 7 Ob 580/84
  • 2 Ob 600/85
    Entscheidungstext OGH 10.09.1985 2 Ob 600/85
  • 4 Ob 503/87
    Entscheidungstext OGH 27.01.1987 4 Ob 503/87
    Veröff: ÖA 1988,137
  • 6 Ob 563/91
    Entscheidungstext OGH 16.05.1991 6 Ob 563/91
    nur T2
  • 2 Ob 504/92
    Entscheidungstext OGH 05.02.1992 2 Ob 504/92
    Veröff: ÖA 1992,165
  • 4 Ob 534/92
    Entscheidungstext OGH 07.07.1992 4 Ob 534/92
    Beisatz: Eine "Ausnahme" besteht nur dort, wo der sonstige gesetzliche Vertreter als Zahlungsempfänger auf Rückzahlung in Anspruch genommen wird. (T4)
  • 3 Ob 551/92
    Entscheidungstext OGH 26.08.1992 3 Ob 551/92
    Beisatz: An dieser zwingenden Sachwalterschaft des Jugendwohlfahrtsträgers wurde durch die Neufassung des § 9 Abs 2 UVG durch Art III KindRÄG nicht geändert. (T5)
    Veröff: ÖA 1993,114
  • 6 Ob 594/93
    Entscheidungstext OGH 22.09.1993 6 Ob 594/93
    nur T2; Veröff: SZ 66/115 = EvBl 1994/67 S 315
  • 5 Ob 536/94
    Entscheidungstext OGH 05.07.1994 5 Ob 536/94
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Vereinbarungen über den Unterhalt zwischen der Mutter, dem neuen Ehemann und dem Vater des Kindes ohne Beteiligung der Bezirksverwaltungsbehörde lassen den diesbezüglichen Anspruch des Kindes unberührt. (T6)
  • 4 Ob 2149/96z
    Entscheidungstext OGH 09.07.1996 4 Ob 2149/96z
    nur T2; Beisatz: Es kommt hier weder ein schriftlicher Widerruf der Zustimmung im Sinne des § 212 Abs 5 ABGB noch eine konkurrierende Vertretungsbefugnis im Sinne des § 212 Abs 4 ABGB iVm § 154a ABGB in Betracht, weil das Einschreiten des sonstigen gesetzlichen Vertreters die mit der zwingenden Sachwalterschaft nach dem UVG verfolgten Ziele vereiteln könnte. (T7)
  • 1 Ob 57/01s
    Entscheidungstext OGH 29.05.2001 1 Ob 57/01s
    Beisatz: Eine ausdrückliche oder indirekte Einschränkung der Vertretung des Jugendwohlfahrtsträgers oder ein Vertretungswiderruf entsprechend § 212 Abs 4 und 5 ABGB ist nicht zulässig. (T8)
  • 1 Ob 105/02a
    Entscheidungstext OGH 11.06.2002 1 Ob 105/02a
    Auch; Beis wie T3
  • 10 Ob 35/09h
    Entscheidungstext OGH 16.06.2009 10 Ob 35/09h
    Vgl auch
  • 7 Ob 166/10b
    Entscheidungstext OGH 22.10.2010 7 Ob 166/10b
    Auch; Veröff: SZ 2010/137
  • 10 Ob 32/12x
    Entscheidungstext OGH 10.09.2012 10 Ob 32/12x
    Auch
  • 10 Ob 32/12x
    Entscheidungstext OGH 17.12.2012 10 Ob 32/12x
    Auch
  • 4 Ob 228/12a
    Entscheidungstext OGH 17.12.2012 4 Ob 228/12a
    Auch
  • 2 Ob 92/12m
    Entscheidungstext OGH 25.10.2012 2 Ob 92/12m
    Auch; nur T2; Beisatz: Die ausschließliche Vertretungsbefugnis tritt ex lege ein, weshalb es weder eines gesonderten Bestellungsbeschlusses noch einer Zustimmung des allgemeinen gesetzlichen Vertreters des Kindes entsprechend § 212 Abs 2 ABGB bedarf. (T9)
  • 10 Ob 52/13i
    Entscheidungstext OGH 25.02.2014 10 Ob 52/13i
    Beis wie T5
  • 7 Ob 16/14z
    Entscheidungstext OGH 26.02.2014 7 Ob 16/14z
    Auch; Beisatz: Die ausschließliche Vertretungsbefugnis tritt ex lege ein, weshalb es weder eines gesonderten Bestellungsbeschlusses noch einer Zustimmung des allgemeinen gesetzlichen Vertreters des Kindes entsprechend § 208 Abs 2 ABGB idF KindNamRÄG 2013 (§ 212 Abs 2 ABGB aF) bedarf. (T10); Veröff: SZ 2014/19
  • 10 Ob 86/19y
    Entscheidungstext OGH 21.01.2020 10 Ob 86/19y
  • 10 Ob 35/25g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 10.07.2025 10 Ob 35/25g
    Beisatz nur wie T1; Beisatz wie T7; Beisatz wie T8

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0076463

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.08.2025

Dokumentnummer

JJR_19811126_OGH0002_0070OB00780_8100000_001