Rechtssatz für 9ObA215/89 (9ObA216/89); ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0050838

Geschäftszahl

9ObA215/89 (9ObA216/89); 9ObA601/93; 8ObA164/97v; 9ObA154/98g; 9ObA108/01z; 9ObA261/02a; 9ObA121/04s; 8ObA64/08g; 9ObA128/12g; 9ObA157/13y; 9ObA151/16w

Entscheidungsdatum

28.02.2017

Norm

ArbVG §2
KollV für die Angestellten der Landeshypothekenbanken §8 Abs2

Rechtssatz

Eine "dynamische" Verweisung in einem KollV auf Beförderungsrichtlinien für die Beamten eines Bundeslandes ist unzulässig. Die "dynamische" Verweisung kann mangels Kundmachung der Beförderungsrichtlinien auch nicht in eine "statische" Verweisung umgedeutet werden.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 215/89
    Entscheidungstext OGH 30.08.1989 9 ObA 215/89
  • 9 ObA 601/93
    Entscheidungstext OGH 14.04.1993 9 ObA 601/93
    Auch; nur: Eine "dynamische" Verweisung in einem KollV auf Beförderungsrichtlinien für die Beamten eines Bundeslandes ist unzulässig. (T1)
    Veröff: SZ 66/48 = JBl 1993,801 = SozArb 1994 H2,20
  • 8 ObA 164/97v
    Entscheidungstext OGH 07.08.1997 8 ObA 164/97v
    Vgl; nur: Eine "dynamische" Verweisung in einem KollV ist unzulässig. (T2)
    Beisatz: Bei privatrechtlichen Vereinbarungen ist eine dynamische Verweisung zulässig. (T3)
  • 9 ObA 154/98g
    Entscheidungstext OGH 19.08.1998 9 ObA 154/98g
    Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: Die in den "Richtlinien über die Gewährung eines Pensionszuschusses an Führungskräfte" enthaltene dynamische Verweisung auf die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen über Berufsunfähigkeit (im Sinn § 273 Abs 1 ASVG) in der Angestelltenversicherung ist zulässig. (T4)
  • 9 ObA 108/01z
    Entscheidungstext OGH 05.09.2001 9 ObA 108/01z
    Vgl auch; nur T2; Beisatz: Hier: Art VI Pkt 2 KollV betreffend die Übergangsversorgung für Flugverkehrsleiter vom 30.1.1996 samt Nachträge. Verweisung auf das jeweilige Pensionsanfallsalter der gesetzlichen Pensionsversicherung zulässig. (T5)
    Veröff: SZ 74/144
  • 9 ObA 261/02a
    Entscheidungstext OGH 19.03.2003 9 ObA 261/02a
    Vgl; Beis wie T3; Beisatz: Bei privatrechtlichen Vereinbarungen ist eine dynamische Verweisung auf die Betriebsvereinbarung (in der jeweils geltenden Fassung) selbst dann zulässig, wenn die Betriebsvereinbarung als solche unzulässig ist. (T6)
  • 9 ObA 121/04s
    Entscheidungstext OGH 31.08.2005 9 ObA 121/04s
    Vgl; nur T2; Beis wie T3; Beisatz: Individualrechtliche Änderungsvorbehalte - beschränkt durch den Rahmen „billigen Ermessens" - und auch die Verweisung auf andere Rechtsquellen, insbesondere Dienstordnungen, sind zulässig. (T7)
  • 8 ObA 64/08g
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 8 ObA 64/08g
    Vgl; Beisatz: Hier: Kein Fall einer dynamischen Verweisung. (T8)
  • 9 ObA 128/12g
    Entscheidungstext OGH 29.01.2013 9 ObA 128/12g
    nur T2
  • 9 ObA 157/13y
    Entscheidungstext OGH 29.10.2014 9 ObA 157/13y
    Auch
  • 9 ObA 151/16w
    Entscheidungstext OGH 28.02.2017 9 ObA 151/16w
    Auch; nur T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0050838

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.12.2023

Dokumentnummer

JJR_19890430_OGH0002_009OBA00215_8900000_001

Rechtssatz für 8ObA57/97h 8ObA224/97t...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0109384

Geschäftszahl

8ObA57/97h; 8ObA224/97t; 9ObA222/98g; 9ObA170/99m; 9ObA332/99k; 9ObA86/01i; 9ObA210/01z; 9ObA238/02v; 9ObA58/03z; 8ObA45/03f; 9ObA150/03d; 9ObA121/04s; 9ObA168/05d; 9ObA147/05s; 9ObA130/12a; 9ObA84/15s; 9ObA157/14z; 8ObA19/16a; 8ObA17/17h; 9ObA44/19i; 9ObA40/19a; 8ObA77/18h

Entscheidungsdatum

16.12.2019

Rechtssatz

Die den Gegenstand des Feststellungsantrags bildenden Rechte oder Rechtsverhältnisse müssen einen von namentlich bestimmten Personen unabhängigen Sachverhalt betreffen. Es genügt die Behauptung, dass die dem Antrag zugrundeliegende Rechtsfrage für mindestens drei Arbeitgeber oder Arbeitnehmer von Bedeutung ist.

Entscheidungstexte

  • 8 ObA 57/97h
    Entscheidungstext OGH 12.03.1998 8 ObA 57/97h
    Veröff: SZ 71/51
  • 8 ObA 224/97t
    Entscheidungstext OGH 30.04.1998 8 ObA 224/97t
    Auch; Beisatz: Der Oberste Gerichtshof hat seiner rechtlichen Beurteilung den vom Antragsteller behaupteten Sachverhalt ohne weitere Prüfung zugrundezulegen und die Behauptung, die Entscheidung sei für mindestens drei Arbeitgeber oder Arbeitnehmer von Bedeutung, nicht weiter zu überprüfen. Der Antragsgegner kann gegen den vom Antragsteller behaupteten Sachverhalt im Tatsachenbereich nichts vorbringen, sondern ist auf rechtliche Argumente beschränkt. (T1)
  • 9 ObA 222/98g
    Entscheidungstext OGH 20.01.1999 9 ObA 222/98g
    Auch; Beis wie T1
  • 9 ObA 170/99m
    Entscheidungstext OGH 03.11.1999 9 ObA 170/99m
    Vgl auch; Beis wie T1 nur: Der Oberste Gerichtshof hat seiner rechtlichen Beurteilung den vom Antragsteller behaupteten Sachverhalt ohne weitere Prüfung zugrundzulegen. Der Antragsgegner kann gegen den vom Antragsteller behaupteten Sachverhalt im Tatsachenbereich nichts vorbringen, sondern ist auf rechtliche Argumente beschränkt. (T2)
  • 9 ObA 332/99k
    Entscheidungstext OGH 15.03.2000 9 ObA 332/99k
    Vgl auch; Beisatz: Von den Behauptungen des Antragstellers auszugehen, sodass jegliche Modifikation des Sachverhalts in der Äußerung der Antragsgegnerin unbeachtlich ist. (T3)
  • 9 ObA 86/01i
    Entscheidungstext OGH 28.11.2001 9 ObA 86/01i
    Vgl auch; Beisatz: Der Einwand der Antragsgegnerin, dass das Sachvorbringen strittig sei, ist nicht zielführend; die Antragsgegnerin ist auf rechtliche Argumente beschränkt. (T4)
  • 9 ObA 210/01z
    Entscheidungstext OGH 10.07.2002 9 ObA 210/01z
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 9 ObA 238/02v
    Entscheidungstext OGH 19.03.2003 9 ObA 238/02v
    Vgl auch; Beis wie T2 nur: Der Oberste Gerichtshof hat seiner rechtlichen Beurteilung den vom Antragsteller behaupteten Sachverhalt ohne weitere Prüfung zugrundezulegen. Der Antragsgegner ist auf rechtliche Argumente beschränkt. (T5)
  • 9 ObA 58/03z
    Entscheidungstext OGH 08.10.2003 9 ObA 58/03z
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 8 ObA 45/03f
    Entscheidungstext OGH 30.10.2003 8 ObA 45/03f
    Beis wie T5; Beisatz: Der vom Antragsteller zu behauptende Sachverhalt und die der Feststellung des Rechtes oder des Rechtsverhältnisses zugrunde liegende rechtliche Beurteilung müssen im Verhältnis der Schlüssigkeit zueinander stehen. (T6)
  • 9 ObA 150/03d
    Entscheidungstext OGH 23.06.2004 9 ObA 150/03d
    nur: Es genügt die Behauptung, dass die dem Antrag zugrundeliegende Rechtsfrage für mindestens drei Arbeitgeber oder Arbeitnehmer von Bedeutung ist. (T7)
    Beis wie T1
  • 9 ObA 121/04s
    Entscheidungstext OGH 31.08.2005 9 ObA 121/04s
    Vgl auch; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 9 ObA 168/05d
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 9 ObA 168/05d
    Beis wie T2
  • 9 ObA 147/05s
    Entscheidungstext OGH 28.03.2007 9 ObA 147/05s
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T2
  • 9 ObA 130/12a
    Entscheidungstext OGH 21.02.2013 9 ObA 130/12a
    Auch
  • 9 ObA 84/15s
    Entscheidungstext OGH 26.11.2015 9 ObA 84/15s
    Auch
  • 9 ObA 157/14z
    Entscheidungstext OGH 28.10.2015 9 ObA 157/14z
    Auch
  • 8 ObA 19/16a
    Entscheidungstext OGH 29.03.2016 8 ObA 19/16a
    Auch
  • 8 ObA 17/17h
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 8 ObA 17/17h
    Auch; Beis wie T2
  • 9 ObA 44/19i
    Entscheidungstext OGH 25.06.2019 9 ObA 44/19i
    Auch
  • 9 ObA 40/19a
    Entscheidungstext OGH 25.06.2019 9 ObA 40/19a
    Auch; Beis wie T2
  • 8 ObA 77/18h
    Entscheidungstext OGH 16.12.2019 8 ObA 77/18h
    Vgl; Beis wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0109384

Im RIS seit

11.04.1998

Zuletzt aktualisiert am

10.03.2020

Dokumentnummer

JJR_19980312_OGH0002_008OBA00057_97H0000_003

Rechtssatz für 9ObA512/88; 9ObA69/89; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0050955

Geschäftszahl

9ObA512/88; 9ObA69/89; 9ObA144/90; 8ObA2200/96d; 8ObA150/97k; 8ObA2052/96i; 9ObA16/99i; 9ObA170/99m; 8ObA170/00h; 9ObA69/01i; 8ObA78/01f; 8ObA120/01g; 9ObA293/01f; 9ObA261/02a; 8ObA112/03h; 8ObA100/04w; 9ObA121/04s; 9ObA187/05y; 9ObA112/06w; 9ObA47/12w; 9ObA10/13f; 8ObA15/24z

Entscheidungsdatum

26.06.2024

Norm

ArbVG §2 Abs2 Z3
ArbVG §97 Abs1 Z18
  1. ArbVG § 97 heute
  2. ArbVG § 97 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2024
  3. ArbVG § 97 gültig von 01.04.2021 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2021
  4. ArbVG § 97 gültig von 01.01.2011 bis 31.03.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2010
  5. ArbVG § 97 gültig von 23.09.2005 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 8/2005
  6. ArbVG § 97 gültig von 01.07.2002 bis 22.09.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2002
  7. ArbVG § 97 gültig von 16.05.1998 bis 30.06.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 69/1998
  8. ArbVG § 97 gültig von 01.01.1993 bis 15.05.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 833/1992

Rechtssatz

Die Betriebsvereinbarungsparteien können auf Grund der ihnen nach dem ArbVG zukommenden Kompetenz in die ausgeschiedenen Arbeitnehmern kraft einer früheren Betriebsvereinbarung zustehenden Ruhegeldansprüche nicht mehr eingreifen.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 512/88
    Entscheidungstext OGH 14.12.1988 9 ObA 512/88
    Veröff: SZ 61/275 = JBl 1989,193 (hiezu Grillberger WBl 1989,33) = Arb 10763 = RdW 1989,137 (Andexlinger, 134) = ZAS 1989,94 (Tomandl)
  • 9 ObA 69/89
    Entscheidungstext OGH 21.05.1989 9 ObA 69/89
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Zusammenhang mit Ausgliederung (§ 48 ASGG). (T1)
  • 9 ObA 144/90
    Entscheidungstext OGH 29.08.1990 9 ObA 144/90
    Beisatz: Das gilt auch dann, wenn die betroffenen Arbeitnehmer noch an der Betriebsratswahl aktiv beteiligt waren. (T2)
  • 8 ObA 2200/96d
    Entscheidungstext OGH 29.08.1996 8 ObA 2200/96d
    Auch; Beisatz: § 48 ASGG. (T3)
  • 8 ObA 150/97k
    Entscheidungstext OGH 26.02.1998 8 ObA 150/97k
    Auch; Beisatz: Hier: Kein Eingriff durch Betriebsvereinbarung in auf Sonderverträgen beruhende Pensionsansprüche bereits ausgeschiedener Dienstnehmer. (T4) Veröff: SZ 71/45
  • 8 ObA 2052/96i
    Entscheidungstext OGH 12.03.1998 8 ObA 2052/96i
    Beis wie T4
  • 9 ObA 16/99i
    Entscheidungstext OGH 17.03.1999 9 ObA 16/99i
    Beisatz: Nachwirkungen des Arbeitsverhältnisses ändern nichts daran, dass die pensionierten Dienstnehmer nicht zur Belegschaft gehören und nicht vom Betriebsrat vertreten werden. (T5)
  • 9 ObA 170/99m
    Entscheidungstext OGH 03.11.1999 9 ObA 170/99m
    Auch
  • 8 ObA 170/00h
    Entscheidungstext OGH 21.12.2000 8 ObA 170/00h
    Beis wie T5; Veröff: SZ 73/212
  • 9 ObA 69/01i
    Entscheidungstext OGH 23.05.2001 9 ObA 69/01i
  • 8 ObA 78/01f
    Entscheidungstext OGH 30.08.2001 8 ObA 78/01f
  • 8 ObA 120/01g
    Entscheidungstext OGH 28.03.2002 8 ObA 120/01g
  • 9 ObA 293/01f
    Entscheidungstext OGH 27.03.2002 9 ObA 293/01f
  • 9 ObA 261/02a
    Entscheidungstext OGH 19.03.2003 9 ObA 261/02a
    Vgl auch
  • 8 ObA 112/03h
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 8 ObA 112/03h
  • 8 ObA 100/04w
    Entscheidungstext OGH 04.05.2005 8 ObA 100/04w
  • 9 ObA 121/04s
    Entscheidungstext OGH 31.08.2005 9 ObA 121/04s
  • 9 ObA 187/05y
    Entscheidungstext OGH 25.01.2006 9 ObA 187/05y
  • 9 ObA 112/06w
    Entscheidungstext OGH 28.11.2007 9 ObA 112/06w
    Vgl auch; Beisatz: Darauf, dass es zulässig ist, dass ein Arbeitnehmer auf erworbene „einzelvertragliche" Pensionsansprüche zugunsten von solchen aus einer Betriebsvereinbarung verzichtet, hat der Oberste Gerichtshof bereits in seiner Entscheidung zu 9 ObA 121/04s hingewiesen. Dass dies auch rückwirkend für frühere Anwartschaften zulässig ist, ergibt sich ebenfalls bereits aus der Entscheidung 9 ObA 121/04s. (T6)
  • 9 ObA 47/12w
    Entscheidungstext OGH 17.12.2012 9 ObA 47/12w
    Auch
  • 9 ObA 10/13f
    Entscheidungstext OGH 24.07.2013 9 ObA 10/13f
  • 8 ObA 15/24z
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.06.2024 8 ObA 15/24z

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0050955

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.08.2024

Dokumentnummer

JJR_19881214_OGH0002_009OBA00512_8800000_008