Rechtssatz für 10Ob2152/96k 8Ob230/02k

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0106379

Geschäftszahl

10Ob2152/96k; 8Ob230/02k

Entscheidungsdatum

23.01.2003

Rechtssatz

Die Wendung "gegen seinen Wohltäter" ist in einem weiteren Sinn zu verstehen, so daß Angriffe auf die Gefühlssphäre miteingeschlossen sind. Daher berechtigt auch die Verletzung naher Familienangehöriger des Schenkers zum Widerruf. Zu den nahen Angehörigen zählen auch die Enkelkinder.

Entscheidungstexte

  • 10 Ob 2152/96k
    Entscheidungstext OGH 05.11.1996 10 Ob 2152/96k
  • 8 Ob 230/02k
    Entscheidungstext OGH 23.01.2003 8 Ob 230/02k
    nur: Die Wendung "gegen seinen Wohltäter" ist in einem weiteren Sinn zu verstehen, so daß Angriffe auf die Gefühlssphäre miteingeschlossen sind. Daher berechtigt auch die Verletzung naher Familienangehöriger des Schenkers zum Widerruf. (T1); Beisatz: Berechtigung zum Widerruf auch, wenn der objektive Schadenserfolg im Vermögen des Geschenkgebers selbst eintritt.(T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106379

Dokumentnummer

JJR_19961105_OGH0002_0100OB02152_96K0000_002

Rechtssatz für 3Ob590/53; 3Ob64/59; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0079468

Geschäftszahl

3Ob590/53; 3Ob64/59; 5Ob85/72; 6Ob152/73; 1Ob77/74; 5Ob29/75 (5Ob100/75); 3Ob580/81; 3Ob625/81; 6Ob540/83; 5Ob508/86; 4Ob606/88; 5Ob506/93 (5Ob507/93; 5Ob508/93); 6Ob1543/94; 10Ob1528/94; 5Ob539/95; 8Ob230/02k; 3Ob35/03y; 3Ob202/09s; 10Ob22/13b; 4Ob201/16m; 8Ob118/17m; 5Ob205/21i; 9Ob104/22t; 6Ob60/22z; 6Ob72/24t

Entscheidungsdatum

06.11.2024

Rechtssatz

Grober Undank im Sinne des Paragraph 948, ABGB setzt lediglich eine nach den Strafgesetzen zu ahnende Tat voraus, ohne dass es darauf ankommt, ob eine strafgerichtliche Verurteilung tatsächlich erfolgt ist. Damit ist aber nicht gesagt, dass jede unter den Wortlaut des Paragraph 948, Satz 2 ABGB fallende strafbare Handlung schon als grober Undank anzusehen ist, der ein Widerrufsrecht des Geschenkgebers begründet. Nur in einer solchen Handlung kann ein grober Undank gelegen sein, die schwer genug erscheint, um die Entziehung des Geschenkes zu rechtfertigen. Dabei darf auch die subjektive Tatseite nicht außeracht gelassen werden.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 590/53
    Entscheidungstext OGH 02.10.1953 3 Ob 590/53
    Veröff: EvBl 1953/510 S 631
  • 3 Ob 64/59
    Entscheidungstext OGH 08.04.1959 3 Ob 64/59
    nur: Damit ist aber nicht gesagt, dass jede unter den Wortlaut des § 948 Satz 2 ABGB fallende strafbare Handlung schon als grober Undank anzusehen ist, der ein Widerrufsrecht des Geschenkgebers begründet. Nur in einer solchen Handlung kann ein grober Undank gelegen sein, die schwer genug erscheint, um die Entziehung des Geschenkes zu rechtfertigen. (T1)
  • 5 Ob 85/72
    Entscheidungstext OGH 28.06.1972 5 Ob 85/72
    nur: Grober Undank im Sinne des § 948 ABGB setzt lediglich eine nach den Strafgesetzen zu ahnende Tat voraus, ohne dass es darauf ankommt, ob eine strafgerichtliche Verurteilung tatsächlich erfolgt ist. (T2)
    Veröff: JBl 1973,204 = NZ 1974,12 = MietSlg 24099
  • 6 Ob 152/73
    Entscheidungstext OGH 06.09.1973 6 Ob 152/73
    nur T1; Veröff: EvBl 1974/39 S 99
  • 1 Ob 77/74
    Entscheidungstext OGH 05.06.1974 1 Ob 77/74
    nur T2
  • 5 Ob 29/75
    Entscheidungstext OGH 17.06.1975 5 Ob 29/75
    nur T2; Veröff: SZ 48/68 = EvBl 1976/33 S 71 = NZ 1976,186
  • 3 Ob 580/81
    Entscheidungstext OGH 18.11.1981 3 Ob 580/81
    Vgl auch; nur T2; Beisatz: Einbringen von Besitzstörungsklagen ist kein grober Undank, zumal dann, wenn sie sich nur gegen einen Geschenkgeber richtet, der die Schenkung entgegen den getroffenen Vereinbarungen nicht mehr wahrhaben will. (T3)
  • 3 Ob 625/81
    Entscheidungstext OGH 09.12.1981 3 Ob 625/81
    nur T2
  • 6 Ob 540/83
    Entscheidungstext OGH 08.03.1984 6 Ob 540/83
    Auch; nur T1; nur: Grober Undank im Sinne des § 948 ABGB setzt lediglich eine nach den Strafgesetzen zu ahnende Tat voraus. (T4)
    Beisatz: In der strafbaren Handlung muss sich grober Undank in der allgemein gebräuchlichen Bedeutung dieser Worte äußern. (T5)
  • 5 Ob 508/86
    Entscheidungstext OGH 24.02.1987 5 Ob 508/86
    nur T4; Beisatz: Zur subjektiven Tatseite des zivilrechtlichen Schenkungswiderrufsgrundes ist auch das Bewusstsein erforderlich, eine verwerfliche Außerachtlassung der Dankbarkeit begangen zu haben. (T6)
    Veröff: NZ 1988,13
  • 4 Ob 606/88
    Entscheidungstext OGH 10.01.1989 4 Ob 606/88
    Auch
  • 5 Ob 506/93
    Entscheidungstext OGH 21.12.1993 5 Ob 506/93
    Vgl auch; Beisatz: Die strafbare Handlung muss einen tadelnswerten Mangel an dankbarer Gesinnung erkennen lassen. Nicht jeder Ehebruch rechtfertigt den Widerruf. (T7)
  • 6 Ob 1543/94
    Entscheidungstext OGH 14.04.1994 6 Ob 1543/94
  • 10 Ob 1528/94
    Entscheidungstext OGH 10.10.1994 10 Ob 1528/94
    Auch; nur T4
  • 5 Ob 539/95
    Entscheidungstext OGH 19.12.1995 5 Ob 539/95
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 8 Ob 230/02k
    Entscheidungstext OGH 23.01.2003 8 Ob 230/02k
    Auch
  • 3 Ob 35/03y
    Entscheidungstext OGH 28.05.2003 3 Ob 35/03y
    Vgl auch; Beisatz: Der Widerruf einer Schenkung setzt auch den Nachweis des Verschuldens des Beschenkten voraus. (T8)
  • 3 Ob 202/09s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2009 3 Ob 202/09s
    Auch; Beis ähnlich wie T6; Beis wie T8
  • 10 Ob 22/13b
    Entscheidungstext OGH 04.11.2013 10 Ob 22/13b
    Auch; nur ähnlich T2; Beisatz: Wird zu den Vorwürfen keine strafrechtliche Verurteilung behauptet, ist im Zivilverfahren als Vorfrage zu prüfen, ob ein strafbarer Tatbestand gesetzt wurde. (T9)
  • 4 Ob 201/16m
    Entscheidungstext OGH 20.12.2016 4 Ob 201/16m
  • 8 Ob 118/17m
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 8 Ob 118/17m
    Auch
  • 5 Ob 205/21i
    Entscheidungstext OGH 13.01.2022 5 Ob 205/21i
    Vgl; Beis wie T6; Beis wie T9
  • 9 Ob 104/22t
    Entscheidungstext OGH 24.01.2023 9 Ob 104/22t
    Vgl; nur T1; Beis wie T9
  • 6 Ob 60/22z
    Entscheidungstext OGH 24.03.2023 6 Ob 60/22z
    vgl
  • 6 Ob 72/24t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 06.11.2024 6 Ob 72/24t
    nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0079468

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.12.2024

Dokumentnummer

JJR_19531002_OGH0002_0030OB00590_5300000_001

Rechtssatz für 6Ob152/73; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0079367

Geschäftszahl

6Ob152/73; 5Ob29/75 (5Ob100/75); 3Ob625/81; 6Ob540/83; 5Ob506/93 (5Ob507/93; 5Ob508/93); 10Ob1528/94; 5Ob539/95; 10Ob2152/96k; 8Ob230/02k; 3Ob202/09s; 10Ob22/13b; 4Ob201/16m; 8Ob118/17m; 3Ob46/20s; 5Ob205/21i; 9Ob104/22t; 6Ob60/22z; 6Ob72/24t

Entscheidungsdatum

06.11.2024

Rechtssatz

Um das Merkmal des groben Undanks zu erfüllen, muss die Verfehlung des Beschenkten derartig sein, dass sie nach den in den Kreisen, denen beide Teile angehören, herrschenden Anschauungen als eine solche Vernachlässigung der Dankespflicht gilt, die eine Entziehung des Geschenkes rechtfertigt.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 152/73
    Entscheidungstext OGH 06.09.1973 6 Ob 152/73
    Veröff: EvBl 1974/39 S 99 = NZ 1974,123
  • 5 Ob 29/75
    Entscheidungstext OGH 17.06.1975 5 Ob 29/75
    Veröff: SZ 48/68 = EvBl 1976/33 S 71 = JBl 1976,262 = NZ 1976,186
  • 3 Ob 625/81
    Entscheidungstext OGH 09.12.1981 3 Ob 625/81
  • 6 Ob 540/83
    Entscheidungstext OGH 08.03.1984 6 Ob 540/83
    Beisatz: Dabei darf die Beurteilung des zum Anlass des Widerrufes genommenen Verhaltens nicht für sich allein vorgenommen werden; es ist vielmehr eine Gesamtbeurteilung aller Umstände erforderlich. (T1)
  • 5 Ob 506/93
    Entscheidungstext OGH 21.12.1993 5 Ob 506/93
    Beis wie T1; Beisatz: Gefordert wird eine verwerfliche Außerachtlassung der Dankbarkeit und das Bewusstsein des Beschenkten, dem Geschenkgeber eine Kränkung zuzufügen. (T2)
  • 10 Ob 1528/94
    Entscheidungstext OGH 10.10.1994 10 Ob 1528/94
    Auch; Beis wie T2
  • 5 Ob 539/95
    Entscheidungstext OGH 19.12.1995 5 Ob 539/95
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 10 Ob 2152/96k
    Entscheidungstext OGH 05.11.1996 10 Ob 2152/96k
    Auch; Beis wie T2
  • 8 Ob 230/02k
    Entscheidungstext OGH 23.01.2003 8 Ob 230/02k
  • 3 Ob 202/09s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2009 3 Ob 202/09s
    Auch; Beis ähnlich wie T2
  • 10 Ob 22/13b
    Entscheidungstext OGH 04.11.2013 10 Ob 22/13b
    Auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 201/16m
    Entscheidungstext OGH 20.12.2016 4 Ob 201/16m
    Beisatz: Eine nach § 107a StGB strafbare beharrliche Verfolgung wird auch dann nicht den Tatbestand des groben Undanks erfüllen, wenn es dem Beschenkten tatsächlich nur darum gegangen wäre, die Lebensgemeinschaft zur Geschenkgeberin wiederherzustellen, zumal darin keine Verletzung der Dankespflicht erblickt werden kann. (T3)
  • 8 Ob 118/17m
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 8 Ob 118/17m
  • 3 Ob 46/20s
    Entscheidungstext OGH 07.05.2020 3 Ob 46/20s
    Beis wie T2
  • 5 Ob 205/21i
    Entscheidungstext OGH 13.01.2022 5 Ob 205/21i
    Beis nur wie T1
  • 9 Ob 104/22t
    Entscheidungstext OGH 24.01.2023 9 Ob 104/22t
    Vgl; Beis wie T1
  • 6 Ob 60/22z
    Entscheidungstext OGH 24.03.2023 6 Ob 60/22z
    vgl; Beisatz: Hier: Ausreichend gewichtiger Grund für einen Schenkungswiderruf bei einer rechtskräftigen strafgerichtlichen Verurteilung des Beschenkten wegen einer strafbaren Handlung zu Lasten des Vermögens des Geschenkgebers. (T4)
  • 6 Ob 72/24t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 06.11.2024 6 Ob 72/24t
    Beisatz wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0079367

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.12.2024

Dokumentnummer

JJR_19730906_OGH0002_0060OB00152_7300000_003

Rechtssatz für 6Ob617/79; 4Ob573/80; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0043601

Geschäftszahl

6Ob617/79; 4Ob573/80; 7Ob811/81; 7Ob786/82; 4Ob581/82; 8Ob518/82; 7Ob590/83; 3Ob76/84; 2Ob546/83; 7Ob625/85; 8Ob506/86; 7Ob27/87; 1Ob567/89; 9ObA125/93; 8Ob230/02k; 3Ob234/11z; 3Ob62/18s; 1Ob62/23h; 17Ob17/24k

Entscheidungsdatum

03.03.2025

Norm

AnfO §2
KO §30
ZPO §503 Z4 E4c9
ZPO §503 Z4 E4c24
  1. AnfO § 2 gültig von 01.01.1915 bis 30.06.2021 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 86/2021
  1. ZPO § 503 heute
  2. ZPO § 503 gültig ab 01.08.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 503 heute
  2. ZPO § 503 gültig ab 01.08.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Die Annahme, dass eine Person zu einem bestimmten Zeitpunkt bestimmte Umstände kannte oder nicht, gewisse Vorstellungen besaß oder nicht und willensmäßig konkrete Zielsetzungen verfolgte oder nicht, gehört in den Bereich der Tatsachenfeststellungen. Die Wertung, dass einer Person unter Anwendung der ihr zumutbaren Aufmerksamkeit und bei dem von ihr zu vertretenden Beurteilungsvermögen bestimmte Umstände hätten bewusst sein müssen, ist ein Akt der rechtlichen Beurteilung.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 617/79
    Entscheidungstext OGH 17.10.1979 6 Ob 617/79
  • 4 Ob 573/80
    Entscheidungstext OGH 02.12.1980 4 Ob 573/80
    nur: Die Annahme, dass eine Person zu einem bestimmten Zeitpunkt bestimmte Umstände kannte oder nicht, gewisse Vorstellungen besaß oder nicht und willensmäßig konkrete Zielsetzungen verfolgte oder nicht, gehört in den Bereich der Tatsachenfeststellungen. (T1)
  • 7 Ob 811/81
    Entscheidungstext OGH 13.05.1982 7 Ob 811/81
    nur T1
  • 7 Ob 786/82
    Entscheidungstext OGH 02.12.1982 7 Ob 786/82
  • 4 Ob 581/82
    Entscheidungstext OGH 14.12.1982 4 Ob 581/82
    Auch; nur T1: Beisatz: Tatsachenfeststellung, dass der Schuldner in Benachteiligungsabsicht gehandelt hat und dem beklagten Vertragspartner dies bekannt war. (T2)
  • 8 Ob 518/82
    Entscheidungstext OGH 19.05.1983 8 Ob 518/82
    nur T1
  • 7 Ob 590/83
    Entscheidungstext OGH 16.06.1983 7 Ob 590/83
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 76/84
    Entscheidungstext OGH 31.07.1984 3 Ob 76/84
    nur T1
  • 2 Ob 546/83
    Entscheidungstext OGH 25.09.1984 2 Ob 546/83
    nur T1; Beis wie T2
  • 7 Ob 625/85
    Entscheidungstext OGH 07.11.1985 7 Ob 625/85
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 506/86
    Entscheidungstext OGH 27.02.1986 8 Ob 506/86
    nur T1
  • 7 Ob 27/87
    Entscheidungstext OGH 30.07.1987 7 Ob 27/87
    Ähnlich; nur T1; Beisatz: Ob der (haftpflichtversicherte) Täter die Schadenszufügung in Kauf genommen hat, ist eine Tatfrage. (T3) Veröff: VersRdSch 1988,99
  • 1 Ob 567/89
    Entscheidungstext OGH 24.05.1989 1 Ob 567/89
    Auch; nur T1; Beis wie T2 nur: Tatsachenfeststellung, daß der Schuldner in Benachteiligungsabsicht gehandelt hat. (T4)
  • 9 ObA 125/93
    Entscheidungstext OGH 24.11.1993 9 ObA 125/93
    Auch
  • 8 Ob 230/02k
    Entscheidungstext OGH 23.01.2003 8 Ob 230/02k
    Auch
  • 3 Ob 234/11z
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 234/11z
    Vgl
  • 3 Ob 62/18s
    Entscheidungstext OGH 14.08.2018 3 Ob 62/18s
    Auch
  • 1 Ob 62/23h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.05.2023 1 Ob 62/23h
  • 17 Ob 17/24k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 03.03.2025 17 Ob 17/24k
    Beisatz wie T2; Beisatz wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0043601

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.04.2025

Dokumentnummer

JJR_19791017_OGH0002_0060OB00617_7900000_003

Rechtssatz für 5Ob33/74; 7Ob40/74; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0043356

Geschäftszahl

5Ob33/74; 7Ob40/74; 4Ob360/74; 5Ob85/75; 4Ob30/75; 4Ob45/75; 1Ob315/75; 3Ob502/76; 2Ob87/76; 7Ob587/76; 3Ob252/75; 7Ob506/77; 7Ob9/77; 8Ob62/77; 2Ob561/77; 7Ob669/77; 4Ob144/77; 2Ob263/77; 2Ob249/77; 7Ob551/78; 4O322/78; 6Ob738/78; 4Ob100/78; 8Ob231/79; 1Ob28/79; 7Ob685/81; 1Ob698/80; 7Ob567/81; 1Ob762/80; 8Ob38/81; 5Ob734/80; 8Ob516/81; 8Ob150/81; 8Ob183/81; 8Ob542/81; 6Ob654/81; 6Ob783/81; 8Ob68/82; 2Ob515/82; 5Ob673/82; 2Ob24/81; 1Ob807/82 (1Ob808/82); 5Ob514/83; 7Ob23/83; 6Ob653/83; 2Ob33/85; 8Ob53/85; 1Ob523/86 (1Ob524/86); 8Ob8/86; 8Ob43/86; 2Ob6/86; 8Ob80/86 (8Ob81/86); 2Ob26/86; 2Ob579/87; 1Ob609/87; 7Ob639/87; 7Ob674/87 (7Ob675/87-7Ob682/87); 2Ob43/87; 2Ob21/87; 2Ob134/88; 8Ob547/89; 10ObS255/89; 7Ob671/89; 8Ob1558/90; 4Ob56/90; 10ObS170/90; 10ObS24/91; 2Ob560/91; 9ObA86/94; 4Ob524/95 (4Ob525/95); 4Ob528/95; 1Ob21/95; 4Ob2010/96h; 8Ob247/98a; 10ObS326/00i; 9ObA264/00i; 4Ob173/01x; 4Ob15/02p; 8ObA150/02w; 8Ob230/02k; 3Ob97/03s; 4Ob25/04m; 1Ob26/08t; 5Ob206/10w; 16Ok8/10; 10Ob43/12i; 3Ob241/13g; 16Ok2/15b (16Ok8/15k); 2Ob19/16g; 3Ob184/17f; 1Ob147/18a; 7Ob11/19x; 9Ob28/25w; 10Ob27/26g

Entscheidungsdatum

30.06.2026

Norm

ZPO §503 C3c
ZPO §503 E4b
ZPO §503 E4c4
  1. ZPO § 503 heute
  2. ZPO § 503 gültig ab 01.08.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 503 heute
  2. ZPO § 503 gültig ab 01.08.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 503 heute
  2. ZPO § 503 gültig ab 01.08.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Mit der Rechtsrüge können tatsächliche Feststellungen nur insoweit angefochten werden, als sie auf Schlussfolgerungen beruhen, die mit den Gesetzen der Logik und der Erfahrung unvereinbar sind (RZ 1967,105).

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 33/74
    Entscheidungstext OGH 06.03.1974 5 Ob 33/74
  • 7 Ob 40/74
    Entscheidungstext OGH 21.03.1974 7 Ob 40/74
  • 4 Ob 360/74
    Entscheidungstext OGH 17.12.1974 4 Ob 360/74
  • 5 Ob 85/75
    Entscheidungstext OGH 10.06.1975 5 Ob 85/75
  • 4 Ob 30/75
    Entscheidungstext OGH 24.06.1975 4 Ob 30/75
  • 4 Ob 45/75
    Entscheidungstext OGH 09.09.1975 4 Ob 45/75
  • 1 Ob 315/75
    Entscheidungstext OGH 19.12.1975 1 Ob 315/75
  • 3 Ob 502/76
    Entscheidungstext OGH 17.02.1976 3 Ob 502/76
  • 2 Ob 87/76
    Entscheidungstext OGH 07.05.1976 2 Ob 87/76
  • 7 Ob 587/76
    Entscheidungstext OGH 13.05.1976 7 Ob 587/76
  • 3 Ob 252/75
    Entscheidungstext OGH 22.06.1976 3 Ob 252/75
  • 7 Ob 506/77
    Entscheidungstext OGH 03.02.1977 7 Ob 506/77
  • 7 Ob 9/77
    Entscheidungstext OGH 03.02.1977 7 Ob 9/77
  • 8 Ob 62/77
    Entscheidungstext OGH 25.05.1977 8 Ob 62/77
  • 2 Ob 561/77
    Entscheidungstext OGH 06.10.1977 2 Ob 561/77
  • 7 Ob 669/77
    Entscheidungstext OGH 10.11.1977 7 Ob 669/77
  • 4 Ob 144/77
    Entscheidungstext OGH 08.11.1977 4 Ob 144/77
    Ähnlich; Beisatz: Keine Revisibilität, wenn aus dem Inhalt der Aussagen auch ein anderer Schluss möglich gewesen wäre. (T1)
  • 2 Ob 263/77
    Entscheidungstext OGH 09.02.1978 2 Ob 263/77
  • 2 Ob 249/77
    Entscheidungstext OGH 09.02.1978 2 Ob 249/77
  • 7 Ob 551/78
    Entscheidungstext OGH 06.04.1978 7 Ob 551/78
    Beis wie T1
  • 4 O 322/78
    Entscheidungstext OGH 25.04.1978 4 O 322/78
  • 6 Ob 738/78
    Entscheidungstext OGH 16.11.1978 6 Ob 738/78
  • 4 Ob 100/78
    Entscheidungstext OGH 28.11.1978 4 Ob 100/78
    Beis wie T1
  • 8 Ob 231/79
    Entscheidungstext OGH 08.11.1979 8 Ob 231/79
  • 1 Ob 28/79
    Entscheidungstext OGH 14.12.1979 1 Ob 28/79
    Veröff: SZ 52/185
  • 7 Ob 685/81
    Entscheidungstext OGH 09.10.1980 7 Ob 685/81
    Beis wie T1
  • 1 Ob 698/80
    Entscheidungstext OGH 17.12.1980 1 Ob 698/80
  • 7 Ob 567/81
    Entscheidungstext OGH 26.03.1981 7 Ob 567/81
  • 1 Ob 762/80
    Entscheidungstext OGH 08.04.1981 1 Ob 762/80
    Vgl; Beisatz: Bei gesetzmäßiger Ausführung des Revisionsgrundes der unrichtigen rechtlichen Beurteilung ist die Tatsachengrundlage vom Revisionsgericht dahin zu prüfen, ob sie mit den Denkgesetzen in Einklang steht. (T2)
  • 8 Ob 38/81
    Entscheidungstext OGH 07.05.1981 8 Ob 38/81
  • 5 Ob 734/80
    Entscheidungstext OGH 02.06.1981 5 Ob 734/80
  • 8 Ob 516/81
    Entscheidungstext OGH 03.09.1981 8 Ob 516/81
  • 8 Ob 150/81
    Entscheidungstext OGH 10.09.1981 8 Ob 150/81
    Auch
  • 8 Ob 183/81
    Entscheidungstext OGH 05.11.1981 8 Ob 183/81
  • 8 Ob 542/81
    Entscheidungstext OGH 03.12.1981 8 Ob 542/81
    Auch
  • 6 Ob 654/81
    Entscheidungstext OGH 23.12.1981 6 Ob 654/81
    Auch; Beisatz: Ein zur Anfechtung in der Revision geeigneter Verstoß gegen die Denkgesetze liegt nur dann vor, wenn der Schluss des Richters logisch unmöglich ist. (T3)
  • 6 Ob 783/81
    Entscheidungstext OGH 21.04.1982 6 Ob 783/81
    Auch; Beis wie T3
  • 8 Ob 68/82
    Entscheidungstext OGH 27.05.1982 8 Ob 68/82
  • 2 Ob 515/82
    Entscheidungstext OGH 15.06.1982 2 Ob 515/82
  • 5 Ob 673/82
    Entscheidungstext OGH 13.07.1982 5 Ob 673/82
  • 2 Ob 24/81
    Entscheidungstext OGH 21.09.1982 2 Ob 24/81
  • 1 Ob 807/82
    Entscheidungstext OGH 12.01.1983 1 Ob 807/82
  • 5 Ob 514/83
    Entscheidungstext OGH 01.02.1983 5 Ob 514/83
  • 7 Ob 23/83
    Entscheidungstext OGH 24.03.1983 7 Ob 23/83
    Vgl
  • 6 Ob 653/83
    Entscheidungstext OGH 14.07.1983 6 Ob 653/83
  • 2 Ob 33/85
    Entscheidungstext OGH 10.09.1985 2 Ob 33/85
    Veröff: ZVR 1987/36 S 114
  • 8 Ob 53/85
    Entscheidungstext OGH 12.09.1985 8 Ob 53/85
    Beis wie T3
  • 1 Ob 523/86
    Entscheidungstext OGH 19.02.1986 1 Ob 523/86
  • 8 Ob 8/86
    Entscheidungstext OGH 10.04.1986 8 Ob 8/86
  • 8 Ob 43/86
    Entscheidungstext OGH 28.08.1986 8 Ob 43/86
  • 2 Ob 6/86
    Entscheidungstext OGH 24.02.1987 2 Ob 6/86
  • 8 Ob 80/86
    Entscheidungstext OGH 12.02.1987 8 Ob 80/86
  • 2 Ob 26/86
    Entscheidungstext OGH 24.02.1987 2 Ob 26/86
  • 2 Ob 579/87
    Entscheidungstext OGH 12.05.1987 2 Ob 579/87
    Auch
  • 1 Ob 609/87
    Entscheidungstext OGH 24.06.1987 1 Ob 609/87
    Auch
  • 7 Ob 639/87
    Entscheidungstext OGH 30.07.1987 7 Ob 639/87
  • 7 Ob 674/87
    Entscheidungstext OGH 10.12.1987 7 Ob 674/87
    Veröff: SZ 60/269
  • 2 Ob 43/87
    Entscheidungstext OGH 26.01.1988 2 Ob 43/87
  • 2 Ob 21/87
    Entscheidungstext OGH 26.01.1988 2 Ob 21/87
    Vgl auch
  • 2 Ob 134/88
    Entscheidungstext OGH 25.10.1988 2 Ob 134/88
  • 8 Ob 547/89
    Entscheidungstext OGH 15.06.1989 8 Ob 547/89
    Beisatz: Ein als Feststellung zu wertendes Beweisergebnis kann mit Revision nicht bekämpft werden. (T4)
  • 10 ObS 255/89
    Entscheidungstext OGH 26.09.1989 10 ObS 255/89
    Auch; Veröff: RZ 1990/33 S 76
  • 7 Ob 671/89
    Entscheidungstext OGH 28.09.1989 7 Ob 671/89
    Auch; Beis wie T4
  • 8 Ob 1558/90
    Entscheidungstext OGH 26.07.1990 8 Ob 1558/90
  • 4 Ob 56/90
    Entscheidungstext OGH 26.06.1990 4 Ob 56/90
  • 10 ObS 170/90
    Entscheidungstext OGH 25.09.1990 10 ObS 170/90
    Auch; Veröff: SSV - NF 4/111
  • 10 ObS 24/91
    Entscheidungstext OGH 29.01.1991 10 ObS 24/91
    Vgl auch
  • 2 Ob 560/91
    Entscheidungstext OGH 23.10.1991 2 Ob 560/91
    Auch; Veröff: SZ 64/147
  • 9 ObA 86/94
    Entscheidungstext OGH 08.06.1994 9 ObA 86/94
    Auch; Beisatz: § 48 ASGG (T5)
  • 4 Ob 524/95
    Entscheidungstext OGH 28.03.1995 4 Ob 524/95
  • 4 Ob 528/95
    Entscheidungstext OGH 25.04.1995 4 Ob 528/95
  • 1 Ob 21/95
    Entscheidungstext OGH 05.12.1995 1 Ob 21/95
    Auch
  • 4 Ob 2010/96h
    Entscheidungstext OGH 26.03.1996 4 Ob 2010/96h
  • 8 Ob 247/98a
    Entscheidungstext OGH 15.04.1999 8 Ob 247/98a
  • 10 ObS 326/00i
    Entscheidungstext OGH 05.12.2000 10 ObS 326/00i
  • 9 ObA 264/00i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2000 9 ObA 264/00i
  • 4 Ob 173/01x
    Entscheidungstext OGH 12.09.2001 4 Ob 173/01x
    Beisatz: Die Ermittlung des Verkehrswerts der Enteignungsfläche durch die Vorinstanzen gehört dem Tatsachenbereich an. (T6)
  • 4 Ob 15/02p
    Entscheidungstext OGH 13.03.2002 4 Ob 15/02p
  • 8 ObA 150/02w
    Entscheidungstext OGH 07.11.2002 8 ObA 150/02w
    Vgl auch
  • 8 Ob 230/02k
    Entscheidungstext OGH 23.01.2003 8 Ob 230/02k
  • 3 Ob 97/03s
    Entscheidungstext OGH 26.11.2003 3 Ob 97/03s
    Auch; Beis wie T6
  • 4 Ob 25/04m
    Entscheidungstext OGH 04.05.2004 4 Ob 25/04m
  • 1 Ob 26/08t
    Entscheidungstext OGH 06.05.2008 1 Ob 26/08t
  • 5 Ob 206/10w
    Entscheidungstext OGH 08.03.2011 5 Ob 206/10w
    Auch; Beisatz: Hier: Anfechtung eines Sachverständigengutachtens. (T7)
  • 16 Ok 8/10
    Entscheidungstext OGH 12.12.2011 16 Ok 8/10
    Auch; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Kartellverfahren. (T8)
    Veröff: SZ 2011/148
  • 10 Ob 43/12i
    Entscheidungstext OGH 20.11.2012 10 Ob 43/12i
    Ähnlich; Beis wie T1
  • 3 Ob 241/13g
    Entscheidungstext OGH 19.03.2014 3 Ob 241/13g
    Auch; Beis wie T3
  • 16 Ok 2/15b
    Entscheidungstext OGH 08.10.2015 16 Ok 2/15b
    Beis wie T8; Veröff: SZ 2015/109
  • 2 Ob 19/16g
    Entscheidungstext OGH 16.11.2016 2 Ob 19/16g
    Beis wie T3
  • 3 Ob 184/17f
    Entscheidungstext OGH 22.11.2017 3 Ob 184/17f
    Auch; Beis wie T7
  • 1 Ob 147/18a
    Entscheidungstext OGH 23.01.2019 1 Ob 147/18a
    Beis wie T3
  • 7 Ob 11/19x
    Entscheidungstext OGH 30.01.2019 7 Ob 11/19x
    Beis wie T3
  • 9 Ob 28/25w
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 19.03.2025 9 Ob 28/25w
    Beisatz wie T3
  • 10 Ob 27/26g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 30.06.2026 10 Ob 27/26g
    vgl; Beisatz wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0043356

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.09.2026

Dokumentnummer

JJR_19740306_OGH0002_0050OB00033_7400000_001