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13 Os 29/72
Entscheidungstext
OGH
17.05.1972
13 Os 29/72
Veröff: EvBl 1972/354 S 666 = RZ 1972,182 = SSt 43/20
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10 Os 57/77
Entscheidungstext
OGH
22.06.1977
10 Os 57/77
Vgl; Beisatz: Bei einer Vielzahl von Diebstählen mit einer einhunderttausend Schilling übersteigenden Grenze fällt nach Gerichtsübung ein zusätzliches Diebstahlsfaktum mit geringerem Wert weit weniger ins Gewicht als eine gesondert zu wertende Hehlerei. (T1)
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12 Os 157/77
Entscheidungstext
OGH
19.12.1977
12 Os 157/77
Ähnlich; Beisatz: Hier: Trennung der Beurteilung in § 135 StGB und § 127 StGB bei Entziehung von Bargeld samt Behältnis. (T2) Veröff: JBl 1978,216
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10 Os 67/78
Entscheidungstext
OGH
24.05.1978
10 Os 67/78
Vgl; Beisatz: Nicht zum Vorteil des Angeklagten, wenn ein gesondert als Vergehen gewertetes Faktum statt dessen einem an sich bereits gegebenen Verbrechenstatbild zusätzlich unterstellt werden soll. (T3)
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11 Os 70/78
Entscheidungstext
OGH
13.06.1978
11 Os 70/78
Vgl auch; Beisatz: Die bloße Mehrfachqualifikation eines Delikts ist allein nicht beschwerlicher als eine nur einfache Qualifikation eines anderen Delikts, weil strafbestimmend ohnehin nur die Qualifikation mit dem höchsten Strafsatz ist. (T4)
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13 Os 133/78
Entscheidungstext
OGH
05.10.1978
13 Os 133/78
Vgl aber; Beis gegenteilig T2
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11 Os 3/79
Entscheidungstext
OGH
04.09.1979
11 Os 3/79
Vgl; Beisatz: Hier: Keine Herausnahme und Umqualifizierung eines Untreuefaktums aus einer Gesamtunterstellung aller Taten unter Betrug mangels Nachteils für den Verurteilten. (T5)
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11 Os 63/80
Entscheidungstext
OGH
11.06.1980
11 Os 63/80
Vgl auch; Beisatz: Hier: Keine Beschwer bei Verurteilung nach § 486 Z 1 StG wegen Handlungen vor und nach § 159 Abs 1 Z 2 StGB wegen solcher nach dem 01.01.1975. (T6) Veröff: EvBl 1981/43 S 126
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13 Os 84/80
Entscheidungstext
OGH
11.09.1980
13 Os 84/80
Ähnlich; Beis wie T2; Veröff: EvBl 1981/118 S 357
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10 Os 167/81
Entscheidungstext
OGH
23.03.1982
10 Os 167/81
Vgl auch
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9 Os 164/82
Entscheidungstext
OGH
01.03.1983
9 Os 164/82
Vgl; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Untreue und Veruntreuung. (T7)
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9 Os 9/84
Entscheidungstext
OGH
24.01.1984
9 Os 9/84
Ausdrücklich gegenteilig
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10 Os 7/86
Entscheidungstext
OGH
29.04.1986
10 Os 7/86
Vgl; Beis wie T3
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12 Os 122/89
Entscheidungstext
OGH
05.04.1990
12 Os 122/89
Vgl; Beisatz: Wäre der als Vergehen des schweren Betruges (§§ 146, 147 Abs 1 Z 2 und Abs 2 StGB) beurteilte Sachverhalt rechtsrichtig als die zweifache Begehung des (dem Angeklagten weiters zur Last liegenden) Verbrechens der betrügerischen Krida und zusätzlich als Vergehen der Urkundenfälschung zu beurteilen, so entzieht sich diese rechtsirrige Subsumtion mangels eines Nachteils für den Angeklagten einer amtswegigen Korrektur (§ 290 Abs 1 StPO). (T8)
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13 Os 97/02
Entscheidungstext
OGH
25.09.2002
13 Os 97/02
Vgl auch; Beis ähnlich T4; Beisatz: Hier: Am gemäß § 28 StGB anzuwendenden zweiten Strafsatz des § 130 StGB (und bei den Strafzumessungsgründen wie dem besonderen Erschwerungsgrund nach § 33 Z 1 StGB) hätte sich nichts geändert. (T9)
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13 Os 18/03
Entscheidungstext
OGH
30.04.2003
13 Os 18/03
Vgl; Beisatz: Hier: Fehlende Beschwer, weil eine Subsumtionsänderung in Ansehung bloß eines Teils der tateinheitlich weggenommenen Gegenstände an der Beurteilung der Wegnahme der übrigen als Diebstahl nichts ändern, aber zur Annahme von Idealkonkurrenz mit einem weiteren Delikt (§ 135 Abs 1 StGB) führen, somit dem Angeklagten zum Nachteil gereichen würde. (T10)
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11 Os 104/04
Entscheidungstext
OGH
23.01.2007
11 Os 104/04
Vgl auch; Beisatz: Hier: Kein amtswegig aufzugreifender Nachteil für den Angeklagten, weil auch die rechtsrichtige Qualifikation als Beitrag zur Untreue anstelle als vollendeter Betrug an dem gemäß § 28 StGB anzuwendenden Strafsatz des § 147 Abs 3 StGB nichts geändert hätte. (T11)