Rechtssatz für 2Ob501/93 1Ob401/97w

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0023878

Geschäftszahl

2Ob501/93; 1Ob401/97w

Entscheidungsdatum

27.01.1998

Norm

ABGB §1295 IId4b1
  1. ABGB § 1295 heute
  2. ABGB § 1295 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Zum Unterschied des Grundes für die Verpflichtung zur Absicherung von "Fangzäunen" einerseits und zur Sicherung von Pistenrandmarkierungen, Hinweistafeln oder "Schneezäunen" anderseits.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 501/93
    Entscheidungstext OGH 04.02.1993 2 Ob 501/93
    Veröff: SZ 66/16 = EvBl 1994/1 S 24 = ZVR 1993/161 S 359 (Pichler)
  • 1 Ob 401/97w
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 401/97w
    Vgl auch; Beisatz: Bei Befestigungspfosten von Fangzäunen wird eine Ummantelung dann verlangt, wenn das Fangnetz auch dem Schutz von Skifahrern dient, die sich in (rascher) Bewegung befinden, weil die Anbringung eines Fangnetzes an ungesicherten Stehern eine neuerliche Gefahrenquelle für stürzende Skifahrer heraufbeschwört und die Kollision mit einem massiven Widerstand zu erheblichen Verletzungen führen kann. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0023878

Zuletzt aktualisiert am

01.09.2008

Dokumentnummer

JJR_19930204_OGH0002_0020OB00501_9300000_001

Rechtssatz für 1Ob533/91 1Ob504/93 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0023465

Geschäftszahl

1Ob533/91; 1Ob504/93; 1Ob309/97s; 1Ob401/97w; 5Ob182/99x; 10Ob170/00y; 7Ob289/00a; 8Ob300/00a; 1Ob217/04z; 3Ob6/07i; 1Ob63/11p; 1Ob110/12a; 9Ob30/14y; 2Ob186/15i; 3Ob73/20m

Entscheidungsdatum

04.11.2020

Norm

ABGB §1295 IId4a
  1. ABGB § 1295 heute
  2. ABGB § 1295 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Selbst auf fahrtechnische Fehler zurückzuführende Stürze von Schiläufern sind zwar an sich noch nicht rechtlich vorwerfbar, doch kann dem Schifahrer ein dem Sturz vorausgegangenes vermeidbares Fehlverhalten zur Last fallen, das den Sturz herbeigeführt hat und deshalb als einleitende Fahrlässigkeit zu beurteilen ist. Als solches vermeidbares Fahrverhalten kommen vor allem überhöhte Geschwindigkeit bzw unkontrolliertes Fahren in Betracht.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 533/91
    Entscheidungstext OGH 10.04.1991 1 Ob 533/91
  • 1 Ob 504/93
    Entscheidungstext OGH 29.01.1993 1 Ob 504/93
  • 1 Ob 309/97s
    Entscheidungstext OGH 25.11.1997 1 Ob 309/97s
    nur: Selbst auf fahrtechnische Fehler zurückzuführende Stürze von Schiläufern sind zwar an sich noch nicht rechtlich vorwerfbar, doch kann dem Schifahrer ein dem Sturz vorausgegangenes vermeidbares Fehlverhalten zur Lasten fallen, das den Sturz herbeigeführt hat und deshalb als einleitende Fahrlässigkeit zu beurteilen ist. (T1); Beisatz: Der Schifahrer hat im Rahmen seiner Eigenverantwortlichkeit grundsätzlich selbst für seine Sicherheit zu sorgen und daher seine Fahrweise auf erkennbare Gefahren einzustellen. (T2)
  • 1 Ob 401/97w
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 401/97w
  • 5 Ob 182/99x
    Entscheidungstext OGH 29.06.1999 5 Ob 182/99x
    Beisatz: Verkanten ist ein fahrtechnischer Fehler (Kanten- und Belastungsfehler) der bei fortgeschrittenen Schiläufern zumeist auf ein vorausgehendes vermeidbares Fehlverhalten (etwa relativ überhöhte Geschwindigkeit oder unkontrolliertes Fahren) zurückzuführen ist. Das Verkanten ist demnach ein Fahrverhalten, das typischerweise das Verschulden des Schiläufers indiziert. (T3); Beisatz: Den Zwischenfall, der zu seinem Sturz geführt hat und der ihn möglicherweise entlasten könnte, kennt im Regelfall nur der Schiläufer selbst, nicht aber sein Unfallgegner, der deshalb zu dessen Aufklärung im allgemeinen nichts beitragen kann. Es liegt daher beim Schiläufer, Umstände darzutun, die das Verkanten als unvermeidbar oder unvorhersehbar erkennen und damit das indizierte Verschulden ausschließen lassen. (T4)
  • 10 Ob 170/00y
    Entscheidungstext OGH 03.10.2000 10 Ob 170/00y
  • 7 Ob 289/00a
    Entscheidungstext OGH 14.02.2001 7 Ob 289/00a
    Beis wie T3; Beis wie T4
  • 8 Ob 300/00a
    Entscheidungstext OGH 15.02.2001 8 Ob 300/00a
    nur T1
  • 1 Ob 217/04z
    Entscheidungstext OGH 12.04.2005 1 Ob 217/04z
    Beisatz: Auch die nicht durch das Fahrverhalten Dritter beeinträchtigte Einhaltung einer Fahrlinie, die zu einem unfreiwilligen Abkommen von der Piste führt, ist als ein Verschulden indizierender Fahrfehler des Schifahrers zu qualifizieren. (T5)
  • 3 Ob 6/07i
    Entscheidungstext OGH 29.03.2007 3 Ob 6/07i
    Beis ähnlich wie T3
  • 1 Ob 63/11p
    Entscheidungstext OGH 21.06.2011 1 Ob 63/11p
    nur T1
  • 1 Ob 110/12a
    Entscheidungstext OGH 22.06.2012 1 Ob 110/12a
    Vgl auch
  • 9 Ob 30/14y
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 9 Ob 30/14y
    Beisatz: Hier: Snowboarder. (T6)
  • 2 Ob 186/15i
    Entscheidungstext OGH 19.01.2016 2 Ob 186/15i
  • 3 Ob 73/20m
    Entscheidungstext OGH 04.11.2020 3 Ob 73/20m
    nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0023465

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.01.2021

Dokumentnummer

JJR_19910410_OGH0002_0010OB00533_9100000_002

Rechtssatz für 1Ob308/71; 5Ob585/77; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0023429

Geschäftszahl

1Ob308/71; 5Ob585/77; 5Ob560/78 (5Ob561/78); 7Ob716/80; 1Ob639/82; 7Ob679/84; 1Ob715/86; 3Ob526/87; 3Ob529/87; 2Ob534/88; 4Ob524/89; 12Os122/90; 4Ob531/92; 1Ob401/97w; 1Ob287/02s; 3Ob171/05a; 4Ob173/05b; 6Ob270/05g; 3Ob6/07i; 7Ob76/07p; 2Ob49/09h; 2Ob113/09w; 4Ob138/10p; 3Ob232/12g; 3Ob213/14s; 5Ob11/18f; 4Ob111/20g; 6Ob64/22p; 5Ob214/23s; 2Ob231/23v

Entscheidungsdatum

21.03.2024

Norm

ABGB §1295 IId4a
StVO §20 IA11
  1. ABGB § 1295 heute
  2. ABGB § 1295 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Jeder Schifahrer muss kontrolliert fahren, das vor ihm liegende Gelände genau beobachten und seine Geschwindigkeit auf die Geländeverhältnisse einrichten.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 308/71
    Entscheidungstext OGH 25.11.1971 1 Ob 308/71
    Veröff: SZ 44/178 = RZ 1972,109 = ZVR 1973/66 S 80
  • 5 Ob 585/77
    Entscheidungstext OGH 24.05.1977 5 Ob 585/77
    Veröff: SZ 50/73 = RZ 1978/44 S 85
  • 5 Ob 560/78
    Entscheidungstext OGH 04.04.1978 5 Ob 560/78
  • 7 Ob 716/80
    Entscheidungstext OGH 29.01.1981 7 Ob 716/80
    Vgl auch; Beisatz: Kollision mit Skikursgruppe. (T1)
  • 1 Ob 639/82
    Entscheidungstext OGH 16.06.1982 1 Ob 639/82
    Beis wie T1; Veröff: JBl 1983,258 = ZVR 1983/9 S 15
  • 7 Ob 679/84
    Entscheidungstext OGH 22.11.1984 7 Ob 679/84
    Auch
  • 1 Ob 715/86
    Entscheidungstext OGH 04.03.1987 1 Ob 715/86
    Veröff: EvBl 1987/159 S 588 = ZVR 1987/127 S 373
  • 3 Ob 526/87
    Entscheidungstext OGH 01.07.1987 3 Ob 526/87
    Veröff: SZ 60/133
  • 3 Ob 529/87
    Entscheidungstext OGH 01.07.1987 3 Ob 529/87
  • 2 Ob 534/88
    Entscheidungstext OGH 13.09.1988 2 Ob 534/88
    Veröff: ZVR 1989/158 S 275
  • 4 Ob 524/89
    Entscheidungstext OGH 18.04.1989 4 Ob 524/89
    Auch
  • 12 Os 122/90
    Entscheidungstext OGH 10.01.1991 12 Os 122/90
    Vgl auch; Beisatz: Dominierende Bedeutung der FIS - Regel zwei auch im Begegnungsverkehr mit Pistengeräten. (T2) Veröff: EvBl 1991/104 S 449 = ZVR 1991/123 S 309 (hiezu zustimmend Reindl) = JBl 1991,662 (hiezu Bertel)
  • 4 Ob 531/92
    Entscheidungstext OGH 14.07.1992 4 Ob 531/92
    Veröff: ZVR 1993/97 S 218
  • 1 Ob 401/97w
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 401/97w
    nur: Jeder Schifahrer muss kontrolliert fahren und seine Geschwindigkeit auf die Geländeverhältnisse einrichten. (T3)
  • 1 Ob 287/02s
    Entscheidungstext OGH 13.12.2002 1 Ob 287/02s
    Auch; Beisatz: Nach FIS-Regel Nr 2 hat jeder Schifahrer unter anderem seine Fahrweise seinem Können anzupassen. (T4)
  • 3 Ob 171/05a
    Entscheidungstext OGH 20.10.2005 3 Ob 171/05a
  • 4 Ob 173/05b
    Entscheidungstext OGH 29.11.2005 4 Ob 173/05b
  • 6 Ob 270/05g
    Entscheidungstext OGH 15.12.2005 6 Ob 270/05g
    Vgl; Beisatz: Für das Sorgfaltsgebot, die Aufstiegspur „am Rand der Abfahrt" zu wählen (FIS-Regel Nr 7), gilt, dass der Pistenrand nicht als Linie im mathematischen Sinn zu verstehen ist. Wieweit der „Rand der Abfahrt" in einem konkret zu beurteilenden Fall zu ziehen ist, richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls. Die Beurteilung hängt auch davon ab, wie breit die Piste im Bereich der Aufstiegspur ist und ob die Position des Aufsteigenden von abfahrenden Schisportlern eingesehen werden kann. (T5); Beisatz: Hier: Zur Kollision kam es allein aus dem Verschulden der Klägerin, die auf den am Rand der Abfahrt aufsteigenden Beklagten nicht ausreichend Rücksicht genommen und ihre Fahrspur nicht so gewählt hatte, dass sie andere Schifahrer (den aufsteigenden Beklagten) nicht gefährdet. (T6)
  • 3 Ob 6/07i
    Entscheidungstext OGH 29.03.2007 3 Ob 6/07i
    Beisatz: Hier: Sturz durch Verkanten oder Verschneiden. (T7); Beisatz: Weder der Umstand, dass auch hoch konzentriert fahrenden professionellen Schifahrern Kanten-und Belastungsfehler unterlaufen, noch die Tatsache, dass bestimmte - schließlich vom Schifahrer frei wählbare - Schiformen bestimmte Fehler begünstigen oder weniger wahrscheinlich machen, geben Anlass, Kanten-und Belastungsfehler nicht mehr als typische Folgen relativ überhöhter Geschwindigkeit oder von Aufmerksamkeitsfehlern anzusehen. (T8)
  • 7 Ob 76/07p
    Entscheidungstext OGH 20.06.2007 7 Ob 76/07p
    Beisatz: Hier: Verschuldensteilung 3 : 1 zu Lasten des Lenkers eines Motorschlittens an der Kollision mit einem Snowboarder. (T9)
  • 2 Ob 49/09h
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 2 Ob 49/09h
    Beisatz: Hier: Aufmerksamkeitsmangel des Schifahrers, der während seiner Doppelstockeinsätze den Kopf gesenkt hatte und offenbar deshalb ein entgegenkommendes Raupenquad zu spät sah. (T10)
  • 2 Ob 113/09w
    Entscheidungstext OGH 17.02.2010 2 Ob 113/09w
    Auch; Beisatz: Hier: Erfordernis des Fahrverhaltens besonders an unübersichtlichen Stellen auch an die - im vorliegenden Fall einzukalkulierende - Möglichkeit eines entgegenkommendes Schidoos anzupassen. (T11)
    Vgl Beis wie T9; Veröff: SZ 2010/11
  • 4 Ob 138/10p
    Entscheidungstext OGH 15.02.2011 4 Ob 138/10p
  • 3 Ob 232/12g
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 3 Ob 232/12g
  • 3 Ob 213/14s
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 3 Ob 213/14s
    Beis wie T4
  • 5 Ob 11/18f
    Entscheidungstext OGH 15.05.2018 5 Ob 11/18f
    Auch
  • 4 Ob 111/20g
    Entscheidungstext OGH 22.09.2020 4 Ob 111/20g
    Vgl; Beisatz: Hier: Zeitmessstrecke mit akustischer Startfreigabe. Kein Gebot zum Fahren auf Sicht. (T12)
  • 6 Ob 64/22p
    Entscheidungstext OGH 14.09.2022 6 Ob 64/22p
    Vgl; Beisatz: Hier: Bei der Beurteilung der vom Pistenhalter zu treffenden Sicherungsmaßnahmen auch die dem Pistenbenützer obliegende Verpflichtung zu einer kontrollierten Fahrweise zu berücksichtigen. (T13)
  • 5 Ob 214/23s
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.02.2024 5 Ob 214/23s
    Beisatz wie T13
  • 2 Ob 231/23v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.03.2024 2 Ob 231/23v
    Beisatz: Mitverschulden zu 50% eines Schifahrers, der mit 40 km/h talwärts fuhr und den Motorschlitten trotz Sichtbarkeit aus 43 m erst zu spät wahrnahm, um gefahrlos ausweichen zu können, gegenüber dem Lenker des Motorschlittens, der weder die Geschwindigkeit reduzierte noch anhielt, obwohl er den Schifahrer unmittelbar auf sich zufahren sah. (T14)

Schlagworte

Pistenhalter, Motorschlitten, Fahren auf Sicht, Pistensicherung, Skidoo

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0023429

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

29.04.2024

Dokumentnummer

JJR_19711125_OGH0002_0010OB00308_7100000_004

Rechtssatz für 7Ob590/79; 7Ob649/79; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0023255

Geschäftszahl

7Ob590/79; 7Ob649/79; 7Ob574/80; 6Ob530/81; 7Ob580/83; 1Ob582/86; 2Ob700/86; 6Ob638/87; 8Ob1040/87; 1Ob565/88; 7Ob677/89; 8Ob555/90; 1Ob638/90; 4Ob1585/95; 7Ob642/95; 1Ob401/97w; 8Ob155/99y; 1Ob75/00m; 3Ob136/06f; 10Ob17/08k; 9Ob28/08w; 2Ob49/09h; 1Ob19/10s; 4Ob138/10p; 2Ob30/10s; 1Ob63/11p; 4Ob211/11z; 3Ob149/12a; 1Ob180/14y; 6Ob198/14g; 3Ob213/14s; 7Ob68/15y; 2Ob186/15i; 2Ob132/15y; 6Ob30/17f; 4Ob181/20a; 6Ob64/22p; 4Ob25/25t

Entscheidungsdatum

22.07.2025

Rechtssatz

Im Rahmen seiner Verkehrssicherungspflicht sind der Pistenhalter und seine Leute grundsätzlich verpflichtet, dort entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen, wo den Schifahrern durch nicht oder schwer erkennbare Hindernisse Gefahren drohen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 590/79
    Entscheidungstext OGH 03.05.1979 7 Ob 590/79
  • 7 Ob 649/79
    Entscheidungstext OGH 30.08.1979 7 Ob 649/79
  • 7 Ob 574/80
    Entscheidungstext OGH 08.05.1980 7 Ob 574/80
  • 6 Ob 530/81
    Entscheidungstext OGH 25.02.1981 6 Ob 530/81
    Vgl auch; Beisatz: Die Verkehrssicherungspflicht darf nicht überspannt werden. Der Skifahrer darf allerdings auf eine sorgfältige, keine unvorhergesehenen Gefahren in sich bergende Anlage der Piste vertrauen. (T1)
    Veröff: EvBl 1981/169 S 492 = JBl 1981,481 = ZVR 1982/268 S 238
  • 7 Ob 580/83
    Entscheidungstext OGH 14.04.1983 7 Ob 580/83
  • 1 Ob 582/86
    Entscheidungstext OGH 25.06.1986 1 Ob 582/86
    Auch; Beis wie T1; Veröff: ZVR 1986/7 S 23
  • 2 Ob 700/86
    Entscheidungstext OGH 02.12.1986 2 Ob 700/86
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 638/87
    Entscheidungstext OGH 08.10.1987 6 Ob 638/87
    Vgl auch; Beis wie T1; Veröff: ZVR 1988/158 S 345
  • 8 Ob 1040/87
    Entscheidungstext OGH 28.01.1988 8 Ob 1040/87
    Beis wie T1
  • 1 Ob 565/88
    Entscheidungstext OGH 18.05.1988 1 Ob 565/88
    Auch; Veröff: ZVR 1988/142 S 313 (hiezu Pichler)
  • 7 Ob 677/89
    Entscheidungstext OGH 19.10.1989 7 Ob 677/89
    Veröff: JBl 1990,458 = VersR 1991,207
  • 8 Ob 555/90
    Entscheidungstext OGH 19.04.1990 8 Ob 555/90
    Veröff: SZ 63/58 = ZVR 1991/145 S 373
  • 1 Ob 638/90
    Entscheidungstext OGH 28.11.1990 1 Ob 638/90
    Auch; Veröff: ZVR 1991/144 S 372
  • 4 Ob 1585/95
    Entscheidungstext OGH 13.06.1995 4 Ob 1585/95
    Vgl; Beisatz: Da die Anbringung eines Fangnetzes an ungesicherten Stehern eine neuerliche Gefahrenquelle für stürzende Skifahrer heraufbeschwört, muss - nach ZVR 1993/161 - diesen Gefahren vom Pistenhalter durch Polsterung und Ummantelung der Steher begegnet werden und die Schutzpflicht gegenüber Snowboardfahrern kann nicht geringer (aber auch nicht größer) sein als gegenüber Skifahrern. (T2)
  • 7 Ob 642/95
    Entscheidungstext OGH 31.01.1996 7 Ob 642/95
    Vgl auch; Beisatz: Eine Rechtsvorschrift dahin, dass der Liftbetreiber verpflichtet wäre, den Zugang vom Lift in einer ganz bestimmten Weise zu kennzeichnen - etwa wieviele Seile zwischen den Pflöcken gespannt werden müssen und welchen Abstand sie zueinander aufzuweisen haben - existiert nicht; es kann daher in dem Umstand, dass an der Unfallstelle im Gegensatz zu den anderen Feldern des ausgepflockten Liftzuganges nur drei anstatt vier Seile vorhanden waren und das unterste Seil fehlte, keine Schutzgesetzverletzung erblickt werden. (T3)
  • 1 Ob 401/97w
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 401/97w
    Auch; Beisatz: Bei Befestigungspfosten von Fangzäunen wird eine Ummantelung dann verlangt, wenn das Fangnetz auch dem Schutz von Skifahrern dient, die sich in (rascher) Bewegung befinden, weil die Anbringung eines Fangnetzes an ungesicherten Stehern eine neuerliche Gefahrenquelle für stürzende Skifahrer heraufbeschwört und die Kollision mit einem massiven Widerstand zu erheblichen Verletzungen führen kann. (T4)
  • 8 Ob 155/99y
    Entscheidungstext OGH 25.11.1999 8 Ob 155/99y
    Vgl auch; Beis wie T1 nur: Der Skifahrer darf allerdings auf eine sorgfältige, keine unvorhergesehenen Gefahren in sich bergende Anlage der Piste vertrauen. (T5)
  • 1 Ob 75/00m
    Entscheidungstext OGH 28.04.2000 1 Ob 75/00m
    Auch; Beisatz: Dies gilt auch außerhalb der vom Pistenbetreiber zu betreuenden und zu sichernden Piste, wenn der Pistenbetreiber damit rechnen musste, dass bei ungünstigen Sichtverhältnissen von der Piste abgekommene Schifahrer danach trachten würden, über einen etwa 2 m hohen Anschnitt einer am Pistenrand auf den Einsatz eines Pistengeräts des Pistenbetreibers zurückzuführende Schneewechte wieder auf die Piste zurückkehren. (T6)
  • 3 Ob 136/06f
    Entscheidungstext OGH 27.06.2006 3 Ob 136/06f
    Vgl auch; Beisatz: Steher müssen durch Polsterung oder Ummantelung abgesichert werden. (T7)
  • 10 Ob 17/08k
    Entscheidungstext OGH 06.05.2008 10 Ob 17/08k
    Auch; Beisatz: Im unpräparierten Teil der Piste ist das Ausmaß der Pistensicherungspflicht geringer als im präparierten Teil. Sie erstreckt sich zwar auf künstlich geschaffene atypische Hindernisse, nicht aber auf solche Hindernisse, die durch die vorangegangenen Witterungsverhältnisse hervorgerufen oder gefährlich wurden. In diesem Umfang erhöht sich die Eigenverantwortung des Schifahrers und nähert sich denen auf Schirouten: Der Schifahrer kann nicht mit einem Sicherheitsniveau rechnen, wie es mittels Präparierung herbeigeführt wird. (T8)
    Beisatz: Hier: In diesem Sinn ist dem Kläger, der vom präparierten Teil der Piste in den unpräparierten Teil einfuhr und zu Sturz kam, ein gewisses Maß an Sorglosigkeit in eigenen Angelegenheiten anzulasten, das zu einer Schadenskürzung um 1/3 führt. (T9)
  • 9 Ob 28/08w
    Entscheidungstext OGH 08.10.2008 9 Ob 28/08w
    Auch; Beisatz: Hier: Zur Frage der Verkehrssicherungspflicht nach Ende des Pistenbetriebs. (T10)
    Beisatz: Auch nach Betriebsschluss der Schilifte stellt ein über die Piste gespanntes Stahlseil („Seilwindenpräparierung") eine atypische Gefahr für Schifahrer dar, die im Gefahrenbereich entsprechend abzusichern ist. (T11)
    Bem: Siehe dazu RS0124298 und RS0124299. (T12)
    Veröff: SZ 2008/146
  • 2 Ob 49/09h
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 2 Ob 49/09h
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 19/10s
    Entscheidungstext OGH 20.04.2010 1 Ob 19/10s
    Auch; Beisatz: Bei einer Rennstrecke hat der Benützer keine Möglichkeit, einer plötzlich im Streckenverlauf sichtbar werdenden, auf dem Boden liegendenden Torstange auszuweichen bzw auf diese unfallverhindernd zu reagieren (hier: WISBI‑Strecke). (T13)
  • 4 Ob 138/10p
    Entscheidungstext OGH 15.02.2011 4 Ob 138/10p
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Quer über die Piste ragende Beschneiungslanze. (T14)
  • 2 Ob 30/10s
    Entscheidungstext OGH 27.01.2011 2 Ob 30/10s
    Beis wie T1 nur: Die Verkehrssicherungspflicht darf nicht überspannt werden. (T15)
    Beisatz: Der Pistenhalter ist am Sorgfaltsmaßstab des § 1299 ABGB zu messen. (T16)
  • 1 Ob 63/11p
    Entscheidungstext OGH 21.06.2011 1 Ob 63/11p
    Auch; Vgl auch Beis wie T7; Beisatz: Hier: Nicht ummantelte Metallstange einer Orientierungstafel unmittelbar neben einer abgesicherten Beschneiungslanze. (T17)
  • 4 Ob 211/11z
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 4 Ob 211/11z
    Vgl auch; Beisatz: Hier: über einen als Mountainbikestrecke freigegebenen Güterweg gespanntes Weideband. (T18)
  • 3 Ob 149/12a
    Entscheidungstext OGH 19.09.2012 3 Ob 149/12a
  • 1 Ob 180/14y
    Entscheidungstext OGH 22.10.2014 1 Ob 180/14y
    Auch; Beisatz: Hier: Atypisches, nicht abgesichertes Hindernis im Pistenbereich. (T19)
  • 6 Ob 198/14g
    Entscheidungstext OGH 15.12.2014 6 Ob 198/14g
    Auch; Beis wie T8; Beisatz: Hier: Keine Verletzung der Verkehrssicherungspflicht: Die Schiroute war durch quergespannte rot-weiss-rote Absperrbänder abgesperrt. Die Sperre war auch auf den Panoramatafeln im Schigebiet kundgemacht. Ca zehn Meter abseits der Piste befand sich ein Weiderost. Derartige Weideroste sind in Mittelgebirgslagen, in denen Almwirtschaft betrieben wird, keineswegs unüblich. (T20)
  • 3 Ob 213/14s
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 3 Ob 213/14s
    Auch
  • 7 Ob 68/15y
    Entscheidungstext OGH 20.05.2015 7 Ob 68/15y
    Auch; Beisatz: Der Veranstalter eines Schirennens im freien Gelände hat bei vorgegebenem Streckenverlauf die Rennteilnehmer vor geschaffenen atypischen Gefahren zu sichern. Dabei ist das von ihm von den Teilnehmern „eingeforderte“ Risiko zu berücksichtigen. (T21)
  • 2 Ob 186/15i
    Entscheidungstext OGH 19.01.2016 2 Ob 186/15i
    Vgl auch; Beis wie T16
  • 2 Ob 132/15y
    Entscheidungstext OGH 12.04.2016 2 Ob 132/15y
    Vgl; Beisatz: Hier: Pistenraupe auf Rodelbahn. (T22)
    Beisatz: Gemeinsam mit Rodlergruppe auf Rodelbahn abfahrende Pistenraupe stellt schwer zu vermeidendes Hindernis dar. (T23)
  • 6 Ob 30/17f
    Entscheidungstext OGH 27.02.2017 6 Ob 30/17f
  • 4 Ob 181/20a
    Entscheidungstext OGH 23.02.2021 4 Ob 181/20a
    Vgl; Beisatz: Hier: Übergang des Fun-Parks (Wellenbahn) in die allgemeine Piste. (T24)
  • 6 Ob 64/22p
    Entscheidungstext OGH 14.09.2022 6 Ob 64/22p
    Beisatz: Hier: Unzureichend gespannter Fangzaun mit verletzungsträchtigem Stahlanker an einem Streckenabschnitt mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von Stützen über den Pistenrand hinaus. (T25)
  • 4 Ob 25/25t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.07.2025 4 Ob 25/25t
    vgl; Beisatz: Hier: Rodelbahn (T26)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0023255

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.08.2025

Dokumentnummer

JJR_19790503_OGH0002_0070OB00590_7900000_001

Rechtssatz für 1Ob533/91; 4Ob531/92; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0023237

Geschäftszahl

1Ob533/91; 4Ob531/92; 2Ob501/93; 6Ob661/94; 7Ob314/97w; 1Ob309/97s; 1Ob401/97w; 4Ob299/98v; 7Ob265/99t; 1Ob41/00m; 9Ob113/00h; 10Ob170/00y; 8Ob300/00a; 9Ob61/01p; 1Ob246/02m; 8Ob26/03m; 1Ob22/04y; 5Ob27/04p; 6Ob167/05k; 2Ob183/05h; 8Ob58/06x; 8Ob74/06z; 4Ob251/06z; 2Ob284/06p; 6Ob147/08y; 9Ob28/08w; 1Ob104/10s; 6Ob117/11s; 1Ob63/11p; 3Ob149/12a; 2Ob119/12g; 6Ob13/13z; 2Ob99/13t; 8Ob95/14z; 6Ob30/17f; 1Ob219/18i; 6Ob64/22p; 4Ob164/22d; 5Ob91/22a; 7Ob80/23z; 5Ob214/23s; 4Ob25/25t

Entscheidungsdatum

22.07.2025

Norm

ABGB §1295 IId4b1
  1. ABGB § 1295 heute
  2. ABGB § 1295 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Für die Art und den Umfang der Pistensicherungspflicht ist das Verhältnis zwischen Größe und Wahrscheinlichkeit der atypischen Gefahr sowie ihre Abwendbarkeit einerseits durch das Gesamtverhalten eines verantwortungsbewussten Pistenbenützers und andererseits durch den Pistenhalter mit den nach der Verkehrsanschauung adäquaten Mitteln maßgebend. Darin kommt ein bewegliches System im Sinne Wilburgs zum Ausdruck, das die drei Kriterien, die für die Beurteilung der Frage, ob eine Gefahrenstelle atypisch und daher zu sichern sei, ausschlaggebend sind, zu einander dergestalt bilden, dass das größere Gewicht des einen Moments das des anderen ausgleicht.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 533/91
    Entscheidungstext OGH 10.04.1991 1 Ob 533/91
  • 4 Ob 531/92
    Entscheidungstext OGH 14.07.1992 4 Ob 531/92
    nur: Für die Art und den Umfang der Pistensicherungspflicht ist das Verhältnis zwischen Größe und Wahrscheinlichkeit der atypischen Gefahr sowie ihre Abwendbarkeit einerseits durch das Gesamtverhalten eines verantwortungsbewussten Pistenbenützers und andererseits durch den Pistenhalter mit den nach der Verkehrsanschauung adäquaten Mitteln maßgebend. (T1)
    Veröff: ZVR 1993/97 S 218
  • 2 Ob 501/93
    Entscheidungstext OGH 04.02.1993 2 Ob 501/93
    nur T1; Veröff: SZ 66/16 = EvBl 1994/1 S 24 = ZVR 1993/161 S 359 (Pichler)
  • 6 Ob 661/94
    Entscheidungstext OGH 04.05.1995 6 Ob 661/94
  • 7 Ob 314/97w
    Entscheidungstext OGH 11.11.1997 7 Ob 314/97w
    nur T1
  • 1 Ob 309/97s
    Entscheidungstext OGH 25.11.1997 1 Ob 309/97s
    nur T1
  • 1 Ob 401/97w
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 401/97w
    nur T1; Beisatz: Skipisten, die bis auf wenige Meter an abbrechende Felsen, an Steilflanken oder ähnliche Geländeformationen heranführen, sind nach herrschender Auffassung durch geeignete Schutzmaßnahmen zu sichern. Obwohl im alpinen Gelände mit solchen Abbrüchen gerechnet werden muss, sind sie dann zu sichern, wenn sie sich in unmittelbarer Nähe der Piste befinden, weil sie dort eine außergewöhnliche Gefahrenquelle für Pistenfahrer darstellen. (T2)
  • 4 Ob 299/98v
    Entscheidungstext OGH 26.01.1999 4 Ob 299/98v
    Vgl; Beis wie T2; Veröff: SZ 72/8
  • 7 Ob 265/99t
    Entscheidungstext OGH 27.10.1999 7 Ob 265/99t
    nur T1
  • 1 Ob 41/00m
    Entscheidungstext OGH 22.02.2000 1 Ob 41/00m
    nur T1; Beis wie T2; Beisatz: Ob in diesem, im Wesentlichen von der konkreten örtlichen Situation abhängigen Rahmen die Pistenhalterin das ihr Zumutbare unterlassen hat, entzieht sich wegen der Einzelfallbezogenheit generellen Aussagen. (T3)
  • 9 Ob 113/00h
    Entscheidungstext OGH 31.05.2000 9 Ob 113/00h
    nur T1
  • 10 Ob 170/00y
    Entscheidungstext OGH 03.10.2000 10 Ob 170/00y
    nur T1; Beis ähnlich wie T3
  • 8 Ob 300/00a
    Entscheidungstext OGH 15.02.2001 8 Ob 300/00a
    nur T1
  • 9 Ob 61/01p
    Entscheidungstext OGH 14.03.2001 9 Ob 61/01p
    nur T1
  • 1 Ob 246/02m
    Entscheidungstext OGH 26.11.2002 1 Ob 246/02m
    nur T1
  • 8 Ob 26/03m
    Entscheidungstext OGH 28.08.2003 8 Ob 26/03m
    Auch
  • 1 Ob 22/04y
    Entscheidungstext OGH 10.02.2004 1 Ob 22/04y
    nur T1; Beisatz: Hier: Kollision mit einer weithin sichtbaren Hinweistafel im Bereich einer nicht präparierten, jedoch von Pistenbenützern als Verbindungsweg zu einer anderen Piste verwendeten Querfahrt. (T4)
  • 5 Ob 27/04p
    Entscheidungstext OGH 24.02.2004 5 Ob 27/04p
    Vgl auch; nur T1; Beis ähnlich wie T3
  • 6 Ob 167/05k
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 167/05k
    Vgl auch; Beisatz: Eine erkennbare, für das alpine Gelände geradezu typische bewaldete Böschung, bei der die Schipiste kein zusätzliches Gefahrenmoment aufweist, muss in der Regel nicht durch Fangnetze oder ähnliche Vorrichtungen gesichert werden. Ein besonders gesicherter Sturzraum für einen Schifahrer, der schnell fährt und unkontrolliert über den Pistenrand hinausgerät, muss im Allgemeinen nicht gewährleistet werden. Hier: Rodelfahrer. (T5)
  • 2 Ob 183/05h
    Entscheidungstext OGH 11.08.2005 2 Ob 183/05h
    Auch; nur T1; Beis wie T3
  • 8 Ob 58/06x
    Entscheidungstext OGH 19.06.2006 8 Ob 58/06x
    nur T1
  • 8 Ob 74/06z
    Entscheidungstext OGH 19.06.2006 8 Ob 74/06z
    nur T1; Beis wie T3
  • 4 Ob 251/06z
    Entscheidungstext OGH 16.01.2007 4 Ob 251/06z
    Auch; Beisatz: Hier: Seilbahnunternehmen im Kartenverbund. (T6)
    Veröff: SZ 2007/1
  • 2 Ob 284/06p
    Entscheidungstext OGH 07.02.2007 2 Ob 284/06p
    Auch; Beisatz: Die Pistensicherungspflicht erfasst auch außergewöhnliche (atypische) Gefahrenquellen im unmittelbaren Nahebereich zur Piste. (T7)
  • 6 Ob 147/08y
    Entscheidungstext OGH 07.08.2008 6 Ob 147/08y
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Breite, übersichtliche Piste und etwa 4 m vom Pistenrand entferntes Brett, gegen das der Kläger stürzte, wobei es zum Sturz nur deshalb kam, weil der Kläger mit hoher Geschwindigkeit über mehrere Kanten sprang. (T8)
  • 9 Ob 28/08w
    Entscheidungstext OGH 08.10.2008 9 Ob 28/08w
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Zur Frage, welche Hindernisse nach Pistenschluss atypisch sind. (T9)
    Beisatz: Auch nach Betriebsschluss der Schilifte stellt ein über die Piste gespanntes Stahlseil („Seilwindenpräparierung") eine atypische Gefahr für Schifahrer dar, die im Gefahrenbereich entsprechend abzusichern ist. (T10)
    Bem: Siehe dazu RS0124298 und RS0124299. (T11)
    Veröff: SZ 2008/146
  • 1 Ob 104/10s
    Entscheidungstext OGH 06.07.2010 1 Ob 104/10s
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 6 Ob 117/11s
    Entscheidungstext OGH 14.09.2011 6 Ob 117/11s
    nur T1; Beis wie T3
  • 1 Ob 63/11p
    Entscheidungstext OGH 21.06.2011 1 Ob 63/11p
    nur T1; Beis ähnlich wie T4; Beisatz: Hier: Nicht ummantelte Metallstange einer Orientierungstafel unmittelbar neben einer abgesicherten Beschneiungslanze. (T12)
  • 3 Ob 149/12a
    Entscheidungstext OGH 19.09.2012 3 Ob 149/12a
    Auch; nur T1; Beis wie T3
  • 2 Ob 119/12g
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 2 Ob 119/12g
    Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Absicherungsmaßnahmen eines Lift- und Pistenbetreibers hinsichtlich einer Seilwindenpräparierung nach Pistenschluss. (T13)
  • 6 Ob 13/13z
    Entscheidungstext OGH 31.01.2013 6 Ob 13/13z
    nur T1; Beisatz: Hier: Haftung des Schiliftbetreibers bei Einbruch der Piste aufgrund einer optisch nicht erkennbaren Wasserrinne bejaht, wenn ihm die Existenz derartiger Wasserrinnen bekannt war und diese auf Baumaßnahmen zurückzuführen sind. (T14)
  • 2 Ob 99/13t
    Entscheidungstext OGH 30.07.2013 2 Ob 99/13t
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T13
  • 8 Ob 95/14z
    Entscheidungstext OGH 30.10.2014 8 Ob 95/14z
    Auch; nur T1; Beisatz: Die Pistensicherungspflichten dürfen nicht überspannt werden. (T15)
    Beisatz: Hier: Die zweitbeklagte Pistenbetreiberin hat dem erstbeklagten Schiverband eine Piste für ein Renntraining zur Verfügung gestellt und diese präpariert. Die Gestaltung und Führung des Trainingslaufs, die Durchführung und Beaufsichtigung des Trainingsbetriebs und die Sicherung der Piste im Rahmen des Trainings gehörten nicht zu den Pflichten der Zweitbeklagten. (T16)
  • 6 Ob 30/17f
    Entscheidungstext OGH 27.02.2017 6 Ob 30/17f
    Auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 219/18i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2018 1 Ob 219/18i
    nur T1; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Sechsjährige kommt durch ein Verschneiden der Schi von der präparierten Piste in den aufsteigenden Hang ab und pralle nach ihrem Sturz "von oben" gegen einen dort befindlichen scharfkantigen Anschlusskasten (Elektranten) einer Schneelanze der Beschneiungsanlage, welcher nur unzureichend ummantelt war. (T17)
  • 6 Ob 64/22p
    Entscheidungstext OGH 14.09.2022 6 Ob 64/22p
    nur T1; Beis wie T3
  • 4 Ob 164/22d
    Entscheidungstext OGH 18.10.2022 4 Ob 164/22d
    Vgl; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Entsprechung der Verkehrssicherungspflicht: Absicherung der Liftstütze durch zwei versetzt angebrachte Aufprallmatten in Anbetracht des Gefälles von bloß 17 º und der zureichenden Pistenbreite jedenfalls ausreichend. (T18)
  • 5 Ob 91/22a
    Entscheidungstext OGH 08.11.2022 5 Ob 91/22a
    Beis wie T3; Beis wie T15
  • 7 Ob 80/23z
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 28.06.2023 7 Ob 80/23z
    Beisatz: Hier: Kunstschnee als keine atypische Gefahr. (T19); nur T1; Beisatz wie T3
  • 5 Ob 214/23s
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.02.2024 5 Ob 214/23s
    Beisatz wie T1; Beisatz wie T3
  • 4 Ob 25/25t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.07.2025 4 Ob 25/25t
    nur T1; nur T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0023237

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.08.2025

Dokumentnummer

JJR_19910410_OGH0002_0010OB00533_9100000_001

Rechtssatz für 4Ob531/92; 6Ob661/94; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0023233

Geschäftszahl

4Ob531/92; 6Ob661/94; 1Ob401/97w; 1Ob400/97y; 1Ob41/00m; 1Ob217/04z; 3Ob271/07k; 6Ob13/13z; 3Ob213/14s; 9Ob50/16t; 4Ob181/20a; 4Ob164/22d; 7Ob80/23z; 4Ob25/25t

Entscheidungsdatum

22.07.2025

Norm

ABGB §1295 IId4b1
  1. ABGB § 1295 heute
  2. ABGB § 1295 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Die den Pistenhalter treffende Pflicht zur Sicherung der Piste bedeutet nicht die Verpflichtung, den Schifahrer vor jeder möglichen Gefahr zu schützen, die ihm von der Piste her droht, würde doch eine solche Forderung dem Pistenhalter unerträgliche Lasten aufbürden, die in keinem angemessenen Verhältnis zum Schutzeffekt stünden; eine vollkommene Verkehrssicherung ist weder auf Schipisten noch sonstwo zu erreichen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 531/92
    Entscheidungstext OGH 14.07.1992 4 Ob 531/92
    Veröff: ZVR 1993/97 S 218
  • 6 Ob 661/94
    Entscheidungstext OGH 04.05.1995 6 Ob 661/94
  • 1 Ob 401/97w
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 401/97w
  • 1 Ob 400/97y
    Entscheidungstext OGH 24.03.1998 1 Ob 400/97y
    Vgl auch; Veröff: SZ 71/58
  • 1 Ob 41/00m
    Entscheidungstext OGH 22.02.2000 1 Ob 41/00m
    Beisatz: Hier: Unfreiwilliges Abkommen von der Piste. (T1)
  • 1 Ob 217/04z
    Entscheidungstext OGH 12.04.2005 1 Ob 217/04z
    Auch
  • 3 Ob 271/07k
    Entscheidungstext OGH 27.02.2008 3 Ob 271/07k
    Auch
  • 6 Ob 13/13z
    Entscheidungstext OGH 31.01.2013 6 Ob 13/13z
    Beisatz: Hier: Haftung des Schiliftbetreibers bei Einbruch der Piste aufgrund einer optisch nicht erkennbaren Wasserrinne bejaht, wenn ihm die Existenz derartiger Wasserrinnen bekannt war und diese auf Baumaßnahmen zurückzuführen sind. (T2)
  • 3 Ob 213/14s
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 3 Ob 213/14s
  • 9 Ob 50/16t
    Entscheidungstext OGH 29.11.2016 9 Ob 50/16t
  • 4 Ob 181/20a
    Entscheidungstext OGH 23.02.2021 4 Ob 181/20a
    Beisatz: Hier: Übergang des Fun-Parks (Wellenbahn) in die allgemeine Piste. (T3)
  • 4 Ob 164/22d
    Entscheidungstext OGH 18.10.2022 4 Ob 164/22d
    Beisatz: Hier: Liftstütze auf ausreichend breiter nicht sehr steiler Piste. (T4)
  • 7 Ob 80/23z
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 28.06.2023 7 Ob 80/23z
    Beisatz: Hier: Kunstschnee als keine atypische Gefahr. (T5)
  • 4 Ob 25/25t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.07.2025 4 Ob 25/25t
    vgl; Beisatz: Hier: Rodelbahn (T6)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0023233

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.08.2025

Dokumentnummer

JJR_19920714_OGH0002_0040OB00531_9200000_001

Rechtssatz für 4Ob531/92; 6Ob628/92; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0023417

Geschäftszahl

4Ob531/92; 6Ob628/92; 2Ob501/93; 1Ob520/93 (1Ob521/93); 7Ob577/93; 4Ob1560/95; 6Ob661/94; 7Ob314/97w; 1Ob309/97s; 1Ob401/97w; 4Ob299/98v; 7Ob265/99t; 1Ob41/00m; 3Ob275/01i; 1Ob22/04y; 6Ob167/05k; 8Ob58/06x; 8Ob74/06z; 3Ob136/06f; 2Ob284/06p; 3Ob271/07k; 10Ob17/08k; 9Ob28/08w; 1Ob12/09k; 6Ob96/09z; 2Ob49/09h; 3Ob32/10t; 1Ob19/10s; 4Ob138/10p; 2Ob30/10s; 6Ob117/11s; 1Ob63/11p; 3Ob149/12a; 2Ob119/12g; 6Ob13/13z; 8Ob95/14z; 3Ob213/14s; 7Ob68/15y; 2Ob186/15i; 2Ob132/15y; 9Ob50/16t; 6Ob30/17f; 4Ob181/20a; 6Ob64/22p; 7Ob80/23z; 5Ob214/23s; 4Ob25/25t

Entscheidungsdatum

22.07.2025

Norm

ABGB §1295 IId4b1
  1. ABGB § 1295 heute
  2. ABGB § 1295 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Nach einhelliger Auffassung sind nur atypische Gefahren zu sichern, also solche Hindernisse, die der Schifahrer nicht ohne weiteres erkennen kann, und solche, die er trotz Erkennbarkeit nur schwer vermeiden kann; atypisch ist eine Gefahr, die unter Bedachtnahme auf das Erscheinungsbild und den angekündigten Schwierigkeitsgrad der Piste auch für einen verantwortungsbewussten Schifahrer unerwartet oder schwer abwendbar ist.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 531/92
    Entscheidungstext OGH 14.07.1992 4 Ob 531/92
    Veröff: ZVR 1993/97 S 218
  • 6 Ob 628/92
    Entscheidungstext OGH 04.02.1993 6 Ob 628/92
    Auch; Veröff: ZVR 1993/134 S 310
  • 2 Ob 501/93
    Entscheidungstext OGH 04.02.1993 2 Ob 501/93
    Veröff: SZ 66/16 = EvBl 1994/1 S 24 = ZVR 1993/161 S 359 (hiezu Pichler)
  • 1 Ob 520/93
    Entscheidungstext OGH 22.06.1993 1 Ob 520/93
    Vgl auch; Beisatz: Der Benützer einer Schirennstrecke darf darauf vertrauen - solange Gegenteiliges nicht offensichtlich ist - dass atypische Gefahrenquellen nicht vorhanden sind. (T1)
    Veröff: ZVR 1994/38 S 113 = ZfRV 1994,249; hiezu Kletecka ZfRV 1994,232
  • 7 Ob 577/93
    Entscheidungstext OGH 27.10.1993 7 Ob 577/93
    Auch; Beisatz: Hier: Verengung eines Schiweges auf acht Meter mit einem nur zehnprozentigen Gefälle ohne Querneigung und gut sichtbarem Pistenrand stellt auch bei hartem Kunstschnee keine atypische Gefahr dar. (T2)
  • 4 Ob 1560/95
    Entscheidungstext OGH 25.04.1995 4 Ob 1560/95
    Auch
  • 6 Ob 661/94
    Entscheidungstext OGH 04.05.1995 6 Ob 661/94
  • 7 Ob 314/97w
    Entscheidungstext OGH 11.11.1997 7 Ob 314/97w
    Auch
  • 1 Ob 309/97s
    Entscheidungstext OGH 25.11.1997 1 Ob 309/97s
  • 1 Ob 401/97w
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 401/97w
  • 4 Ob 299/98v
    Entscheidungstext OGH 26.01.1999 4 Ob 299/98v
    Vgl; Veröff: SZ 72/8
  • 7 Ob 265/99t
    Entscheidungstext OGH 27.10.1999 7 Ob 265/99t
    Beisatz: Ob es sich bei dem konkreten Hindernis um eines handelt, mit dem der Schifahrer ausgehend vom konkreten Charakter der Piste rechnen musste und es auch nicht erkennen konnte, ist eine Frage des Einzelfalles, wobei die atypische Gefahr auch in nicht zu erwartenden Besonderheiten der Piste liegen kann. (T3)
  • 1 Ob 41/00m
    Entscheidungstext OGH 22.02.2000 1 Ob 41/00m
    Beisatz: Hier: Unfreiwilliges Abkommen von der Piste. (T4)
    Beisatz: Das gilt jedenfalls für solche Hindernisse, die der Schifahrer nicht ohne weiteres erkennen oder die er trotz Erkennbarkeit nur schwer vermeiden kann. (T5)
  • 3 Ob 275/01i
    Entscheidungstext OGH 24.04.2002 3 Ob 275/01i
    Auch; Beisatz: Hier: Snowboarder. (T6)
  • 1 Ob 22/04y
    Entscheidungstext OGH 10.02.2004 1 Ob 22/04y
    Beisatz: Hier: Kollision mit einer weithin sichtbaren Hinweistafel im Bereich einer nicht präparierten, jedoch von Pistenbenützern als Verbindungsweg zu einer anderen Piste verwendeten Querfahrt. (T7)
  • 6 Ob 167/05k
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 167/05k
    Vgl auch; Beisatz: Eine erkennbare, für das alpine Gelände geradezu typische bewaldete Böschung, bei der die Schipiste kein zusätzliches Gefahrenmoment aufweist, muss in der Regel nicht durch Fangnetze oder ähnliche Vorrichtungen gesichert werden. Ein besonders gesicherter Sturzraum für einen Schifahrer, der schnell fährt und unkontrolliert über den Pistenrand hinausgerät, muss im Allgemeinen nicht gewährleistet werden. Hier: Rodelfahrer. (T8)
  • 8 Ob 58/06x
    Entscheidungstext OGH 19.06.2006 8 Ob 58/06x
    Auch
  • 8 Ob 74/06z
    Entscheidungstext OGH 19.06.2006 8 Ob 74/06z
  • 3 Ob 136/06f
    Entscheidungstext OGH 27.06.2006 3 Ob 136/06f
  • 2 Ob 284/06p
    Entscheidungstext OGH 07.02.2007 2 Ob 284/06p
  • 3 Ob 271/07k
    Entscheidungstext OGH 27.02.2008 3 Ob 271/07k
    Auch; Beisatz: Hier: Kollision mit dem „Eisensteher" eines an einer Pistenabzweigung stehenden, weithin sichtbaren Hinweisschilds. (T9)
  • 10 Ob 17/08k
    Entscheidungstext OGH 06.05.2008 10 Ob 17/08k
    Beisatz: In der Rechtsprechung wird für die Abgrenzung von typischen Gefahren das Überraschungsmoment herangezogen. (T10)
  • 9 Ob 28/08w
    Entscheidungstext OGH 08.10.2008 9 Ob 28/08w
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Zur Frage, welche Hindernisse nach Pistenschluss atypisch sind. (T11)
    Beisatz: Auch nach Betriebsschluss der Schilifte stellt ein über die Piste gespanntes Stahlseil („Seilwindenpräparierung") eine atypische Gefahr für Schifahrer dar, die im Gefahrenbereich entsprechend abzusichern ist. (T12)
    Bem: Siehe dazu RS0124298 und RS0124299. (T13)
    Veröff: SZ 2008/146
  • 1 Ob 12/09k
    Entscheidungstext OGH 28.01.2009 1 Ob 12/09k
    Auch; Beisatz: Hier: Eisengestell außerhalb der eigentlichen Piste in einem von Schifahrern regelmäßig befahrenen pistenähnlichen Bereich. (T14)
  • 6 Ob 96/09z
    Entscheidungstext OGH 05.08.2009 6 Ob 96/09z
    Beisatz: Es kommt zusammengefasst maßgeblich auf das Überraschungsmoment an (6 Ob 230/03t; 10 Ob 17/08k). (T15)
    Beisatz: Hier: Weithin sichtbare, jedoch durch Sprühnebel der Schneekanone verdeckte Kunstschneehügel auf wenig frequentierter roter Piste bei Sonnenschein und hoher Fahrgeschwindigkeit kein atypisches Hindernis. (T16)
  • 2 Ob 49/09h
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 2 Ob 49/09h
    nur: Nur atypische Gefahren sind zu sichern, also solche Hindernisse, die der Schifahrer nicht ohne weiteres erkennen kann, und solche, die er trotz Erkennbarkeit nur schwer vermeiden kann. (T17)
  • 3 Ob 32/10t
    Entscheidungstext OGH 26.05.2010 3 Ob 32/10t
    Vgl auch
  • 1 Ob 19/10s
    Entscheidungstext OGH 20.04.2010 1 Ob 19/10s
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Auf dem Boden liegende Torstange in der bei rennmäßiger Fahrweise einzuhaltenden Fahrlinie. (T18)
  • 4 Ob 138/10p
    Entscheidungstext OGH 15.02.2011 4 Ob 138/10p
    Beisatz: Ob es sich bei dem konkreten Hindernis um eines handelt, mit dem der Schifahrer ausgehend vom konkreten Charakter der Piste rechnen musste und es auch nicht erkennen konnte, ist eine Frage des Einzelfalls. (T19)
    Beisatz: Hier: Quer über die Piste ragende Beschneiungslanze. (T20)
  • 2 Ob 30/10s
    Entscheidungstext OGH 27.01.2011 2 Ob 30/10s
    nur T17
  • 6 Ob 117/11s
    Entscheidungstext OGH 14.09.2011 6 Ob 117/11s
    Beis wie T19
  • 1 Ob 63/11p
    Entscheidungstext OGH 21.06.2011 1 Ob 63/11p
    nur T17; Beis ähnlich wie T7; Beis ähnlich wie T9; Beisatz: Hier: Nicht ummantelte Metallstange einer Orientierungstafel unmittelbar neben einer abgesicherten Beschneiungslanze. (T21)
  • 3 Ob 149/12a
    Entscheidungstext OGH 19.09.2012 3 Ob 149/12a
  • 2 Ob 119/12g
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 2 Ob 119/12g
    Beisatz: Ein über die Piste gespanntes Stahlseil („Seilwindenpräparierung“) stellt auch nach Pistenschluss eine atypische Gefahr dar. (T22)
  • 6 Ob 13/13z
    Entscheidungstext OGH 31.01.2013 6 Ob 13/13z
    Vgl; Beisatz: Hier: Haftung des Schiliftbetreibers bei Einbruch der Piste aufgrund einer optisch nicht erkennbaren Wasserrinne bejaht, wenn ihm die Existenz derartiger Wasserrinnen bekannt war und diese auf Baumaßnahmen zurückzuführen sind. (T23)
  • 8 Ob 95/14z
    Entscheidungstext OGH 30.10.2014 8 Ob 95/14z
    Auch; Beisatz: Die Pistensicherungspflichten dürfen nicht überspannt werden. (T24)
    Beisatz: Hier: Die zweitbeklagte Pistenbetreiberin hat dem erstbeklagten Schiverband eine Piste für ein Renntraining zur Verfügung gestellt und diese präpariert. Die Gestaltung und Führung des Trainingslaufs, die Durchführung und Beaufsichtigung des Trainingsbetriebs und die Sicherung der Piste im Rahmen des Trainings gehörten nicht zu den Pflichten der Zweitbeklagten. (T25)
  • 3 Ob 213/14s
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 3 Ob 213/14s
    Auch
  • 7 Ob 68/15y
    Entscheidungstext OGH 20.05.2015 7 Ob 68/15y
    Auch
  • 2 Ob 186/15i
    Entscheidungstext OGH 19.01.2016 2 Ob 186/15i
  • 2 Ob 132/15y
    Entscheidungstext OGH 12.04.2016 2 Ob 132/15y
    Vgl; Beisatz: Hier: Pistenraupe auf Rodelbahn. (T26)
    Beisatz: Gemeinsam mit Rodlergruppe auf Rodelbahn abfahrende Pistenraupe stellt schwer zu vermeidendes Hindernis dar. (T27)
  • 9 Ob 50/16t
    Entscheidungstext OGH 29.11.2016 9 Ob 50/16t
  • 6 Ob 30/17f
    Entscheidungstext OGH 27.02.2017 6 Ob 30/17f
    Beis wie T10; Beis wie T19
  • 4 Ob 181/20a
    Entscheidungstext OGH 23.02.2021 4 Ob 181/20a
    Beisatz: Hier: Übergang des Fun-Parks (Wellenbahn) in die allgemeine Piste. (T28)
  • 6 Ob 64/22p
    Entscheidungstext OGH 14.09.2022 6 Ob 64/22p
    Vgl; Beisatz: Hier: Unzureichend gespannter Fangzaun mit verletzungsträchtigem Stahlanker an einem Streckenabschnitt mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von Stützen über den Pistenrand hinaus. (T29)
  • 7 Ob 80/23z
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 28.06.2023 7 Ob 80/23z
    Beisatz wie T15
    Beisatz: Hier: Kunstschnee als keine atypische Gefahr. (T30)
  • 5 Ob 214/23s
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.02.2024 5 Ob 214/23s
    Beisatz wie T17
  • 4 Ob 25/25t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.07.2025 4 Ob 25/25t
    vgl; Beisatz wie T24
    Beisatz: Hier: Rodelbahn (T31)

Schlagworte

%

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0023417

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.08.2025

Dokumentnummer

JJR_19920714_OGH0002_0040OB00531_9200000_003

Rechtssatz für 2Ob201/52; 2Ob330/66; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0027202

Geschäftszahl

2Ob201/52; 2Ob330/66; 2Ob96/67; 2Ob355/67; 2Ob130/69; 1Ob151/69; 2Ob276/70; 2Ob160/71; 2Ob252/71; 2Ob74/72; 4Ob50/72; 2Ob35/75; 2Ob38/75; 2Ob114/75; 2Ob188/75; 2Ob258/75; 2Ob7/76 (2Ob8/76); 8Ob208/76; 2Ob49/77; 6Ob729/76; 7Ob27/77; 7Ob639/77; 8Ob181/77; 3Ob520/78; 7Ob742/78; 2Ob580/79; 2Ob27/80; 2Ob71/81; 2Ob129/81; 8Ob270/81; 8Ob185/81; 8Ob65/82; 2Ob218/82; 2Ob156/83; 8Ob201/83; 8Ob104/83; 8Ob161/83; 8Ob133/83; 2Ob16/84 (2Ob17/84); 8Ob559/84; 2Ob27/86; 7Ob30/89; 7Ob526/91; 1Ob33/91; 1Ob38/90; 7Ob636/91; 2Ob216/97x; 4Ob329/97d; 1Ob401/97w; 1Ob293/98i; 1Ob340/99b; 1Ob325/99x; 6Ob155/01i; 6Ob225/05i; 7Ob111/08m; 4Ob167/09a; 4Ob151/10z; 4Ob223/10p; 8Ob29/11i; 3Ob94/11m; 8Ob138/10t; 5Ob36/11x; 10Ob90/11z; 4Ob145/11v; 3Ob55/12b; 1Ob49/13g; 1Ob30/13p; 2Ob126/16t; 7Ob44/17x; 2Ob89/17b; 2Ob44/17k; 2Ob6/18y; 2Ob57/20a; 3Ob140/20i; 2Ob30/21g; 2Ob58/21z; 9Ob8/21y; 7Ob95/24g; 2Ob196/24y; 2Ob32/25g; 2Ob59/26d; 7Ob20/26f; 1Ob126/25y

Entscheidungsdatum

28.04.2026

Rechtssatz

Das weitaus überwiegende Verschulden des Beschädigten hebt die Haftung des anderen Teiles gänzlich auf.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 201/52
    Entscheidungstext OGH 26.03.1952 2 Ob 201/52
  • 2 Ob 330/66
    Entscheidungstext OGH 16.02.1967 2 Ob 330/66
    Veröff: ZVR 1968/59 S 169
  • 2 Ob 96/67
    Entscheidungstext OGH 13.04.1967 2 Ob 96/67
  • 2 Ob 355/67
    Entscheidungstext OGH 30.11.1967 2 Ob 355/67
    Beisatz: Weitaus überwiegendes Verschulden des Schädigers. (T1)
  • 2 Ob 130/69
    Entscheidungstext OGH 23.05.1969 2 Ob 130/69
    Beis wie T1
  • 1 Ob 151/69
    Entscheidungstext OGH 15.01.1970 1 Ob 151/69
  • 2 Ob 276/70
    Entscheidungstext OGH 17.09.1970 2 Ob 276/70
    Beisatz: Geringes Mitverschulden kann vernachlässigt werden. (T2)
  • 2 Ob 160/71
    Entscheidungstext OGH 08.07.1971 2 Ob 160/71
    Beis wie T1; Veröff: ZVR 1972/93 S 169
  • 2 Ob 252/71
    Entscheidungstext OGH 28.03.1972 2 Ob 252/71
  • 2 Ob 74/72
    Entscheidungstext OGH 22.06.1972 2 Ob 74/72
    Beis wie T1
  • 4 Ob 50/72
    Entscheidungstext OGH 29.08.1972 4 Ob 50/72
  • 2 Ob 35/75
    Entscheidungstext OGH 06.03.1975 2 Ob 35/75
  • 2 Ob 38/75
    Entscheidungstext OGH 17.04.1975 2 Ob 38/75
  • 2 Ob 114/75
    Entscheidungstext OGH 11.09.1975 2 Ob 114/75
  • 2 Ob 188/75
    Entscheidungstext OGH 16.10.1975 2 Ob 188/75
    Beis wie T1
  • 2 Ob 258/75
    Entscheidungstext OGH 04.12.1975 2 Ob 258/75
    Beis wie T2; Beisatz: Hier: § 7 Abs 2 StVO. (T3)
  • 2 Ob 7/76
    Entscheidungstext OGH 03.06.1977 2 Ob 7/76
    Beisatz: Die Unachtsamkeit des Klägers, der es lediglich verabsäumt hat, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen, fällt nicht messbar ins Gewicht. (T4)
  • 8 Ob 208/76
    Entscheidungstext OGH 07.12.1977 8 Ob 208/76
    Vgl auch
  • 2 Ob 49/77
    Entscheidungstext OGH 14.04.1977 2 Ob 49/77
    Beisatz: Unterlassung einer rechtzeitigen Reaktion. (T5)
  • 6 Ob 729/76
    Entscheidungstext OGH 21.04.1977 6 Ob 729/76
    Auch
  • 7 Ob 27/77
    Entscheidungstext OGH 23.06.1977 7 Ob 27/77
    Beisatz: Erwerb eines nicht mehr versicherten Kraftfahrzeug (Nichtzahlung der Prämie seitens des Veräußerers). (T6)
  • 7 Ob 639/77
    Entscheidungstext OGH 03.11.1977 7 Ob 639/77
    Beis wie T1
  • 8 Ob 181/77
    Entscheidungstext OGH 30.11.1977 8 Ob 181/77
  • 3 Ob 520/78
    Entscheidungstext OGH 10.01.1979 3 Ob 520/78
    Beis wie T1
  • 7 Ob 742/78
    Entscheidungstext OGH 01.02.1979 7 Ob 742/78
    Beis wie T1
  • 2 Ob 580/79
    Entscheidungstext OGH 02.10.1979 2 Ob 580/79
  • 2 Ob 27/80
    Entscheidungstext OGH 25.03.1980 2 Ob 27/80
    Beis wie T2; Veröff: ZVR 1980/299 S 307
  • 2 Ob 71/81
    Entscheidungstext OGH 06.10.1981 2 Ob 71/81
    Beisatz: Kraftwagenzug fährt mit vierundsechzig km/h. (T7)
  • 2 Ob 129/81
    Entscheidungstext OGH 20.10.1981 2 Ob 129/81
    Auch; Beis wie T2
  • 8 Ob 270/81
    Entscheidungstext OGH 25.02.1982 8 Ob 270/81
    Vgl auch; Veröff: ZVR 1982/406 S 366
  • 8 Ob 185/81
    Entscheidungstext OGH 11.03.1982 8 Ob 185/81
    Veröff: ZVR 1983/301 S 335
  • 8 Ob 65/82
    Entscheidungstext OGH 13.05.1982 8 Ob 65/82
    Vgl auch
  • 2 Ob 218/82
    Entscheidungstext OGH 19.10.1982 2 Ob 218/82
    Veröff: ZVR 1984/322 S 361
  • 2 Ob 156/83
    Entscheidungstext OGH 28.06.1983 2 Ob 156/83
    Beisatz: Hier: Geringfügige Geschwindigkeitsüberschreitung. (T8)
  • 8 Ob 201/83
    Entscheidungstext OGH 06.10.1983 8 Ob 201/83
    Auch; Beisatz: Hier: Vernachlässigung der Halterhaftung. (T9) Veröff: ZVR 1984/305 S 329
  • 8 Ob 104/83
    Entscheidungstext OGH 24.11.1983 8 Ob 104/83
    Auch; Veröff: ZVR 1985/32 S 53
  • 8 Ob 161/83
    Entscheidungstext OGH 19.01.1984 8 Ob 161/83
    Auch; Veröff: ZVR 1985/21 S 40
  • 8 Ob 133/83
    Entscheidungstext OGH 01.03.1984 8 Ob 133/83
  • 2 Ob 16/84
    Entscheidungstext OGH 10.04.1984 2 Ob 16/84
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Kein ins Gewicht fallendes Mitverschulden des Bevorrangten, der den rechten Fahrstreifen benützte, an einem Unfall, der sich auf diesem rechten Fahrstreifen ereignete, obwohl er zum rechten Fahrbahnrand einen Seitenabstand von 1,5 Meter einhielt, wenn der Benachrangte bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von dreißig km/h eine Geschwindigkeit von fünfundvierzig km/h einhielt, den Rechtsvorrang verletzte und eine Fahrlinie einhielt, bei der sich der von ihm gelenkte Personenkraftwerk teilweise auf der linken Fahrbahnhälfte befand. (T10)
  • 8 Ob 559/84
    Entscheidungstext OGH 06.09.1984 8 Ob 559/84
  • 2 Ob 27/86
    Entscheidungstext OGH 08.07.1986 2 Ob 27/86
    Beisatz: Bei Beurteilung der Frage, ob ein Verschulden vernachlässigt werden kann, ist daher das Verschulden der am Unfall Beteiligten gegenüberzustellen. Je schwerwiegender das Verschulden des einen ist, umso eher kann das des anderen vernachlässigt werden. (T11) Veröff: ZVR 1988/6 S 22
  • 7 Ob 30/89
    Entscheidungstext OGH 30.11.1989 7 Ob 30/89
    Auch; Beisatz: Gegenüber einem schwerwiegenden Verschulden eines Teiles tritt ein nur geringfügiger Sorgfaltsverstoß des anderen derart in den Hintergrund, dass er vernachlässigt werden kann. (T12) Veröff: VersRdSch 1990,255
  • 7 Ob 526/91
    Entscheidungstext OGH 18.04.1991 7 Ob 526/91
    Beisatz: Hier: Dilettantischer Bau einer Sonnenenergieanlage nach Selbststudium ohne Professionisten. (T13) Veröff: ecolex 1991,609
  • 1 Ob 33/91
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 33/91
    Auch
  • 1 Ob 38/90
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 38/90
    Auch; Beisatz: In der Regel wird das Vorliegen beidseitigen Verschuldens zu einer Schadensteilung führen. (T14) Veröff: SZ 64/126 = EvBl 1992/14 S 56 = JBl 1992,327
  • 7 Ob 636/91
    Entscheidungstext OGH 16.01.1992 7 Ob 636/91
    Beis wie T14; Beisatz: Hier: Offenkundige Gefahr bei Anheben eines Kanaldeckels, der mühelos durch Einhaltung eines entsprechenden Sicherheitsabstandes begegnet werden konnte. (T15) Veröff: JBl 1992,593
  • 2 Ob 216/97x
    Entscheidungstext OGH 26.05.1997 2 Ob 216/97x
    Vgl; Beis wie T11
  • 4 Ob 329/97d
    Entscheidungstext OGH 12.11.1997 4 Ob 329/97d
    Auch
  • 1 Ob 401/97w
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 401/97w
  • 1 Ob 293/98i
    Entscheidungstext OGH 30.10.1998 1 Ob 293/98i
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Bergtour. (T16)
  • 1 Ob 340/99b
    Entscheidungstext OGH 14.01.2000 1 Ob 340/99b
    Beis wie T2; Beis wie T14
  • 1 Ob 325/99x
    Entscheidungstext OGH 30.05.2000 1 Ob 325/99x
  • 6 Ob 155/01i
    Entscheidungstext OGH 14.03.2002 6 Ob 155/01i
    Beis wie T12; Beisatz: Betonmischwagen wurde ohne zwingenden Grund unmittelbar unter der gut sichtbaren Hochspannungsleitung positioniert, Warnungen missachtet und der Pumparm aus Unbesonnenheit senkrecht gestellt, sodass es letztlich zu einem Kontakt kam - Unkenntnis einer Verwaltungsvorschrift. (T17)
  • 6 Ob 225/05i
    Entscheidungstext OGH 03.11.2005 6 Ob 225/05i
  • 7 Ob 111/08m
    Entscheidungstext OGH 11.09.2008 7 Ob 111/08m
    Auch; Beisatz: Hier: Übermäßige und langfristige Sorglosigkeit des Treugebers gegenüber geringfügigem Sorgfaltsverstoß des Treuhänders. (T18)
  • 4 Ob 167/09a
    Entscheidungstext OGH 20.10.2009 4 Ob 167/09a
  • 4 Ob 151/10z
    Entscheidungstext OGH 18.01.2011 4 Ob 151/10z
    Vgl
  • 4 Ob 223/10p
    Entscheidungstext OGH 15.02.2011 4 Ob 223/10p
    Auch
  • 8 Ob 29/11i
    Entscheidungstext OGH 26.04.2011 8 Ob 29/11i
  • 3 Ob 94/11m
    Entscheidungstext OGH 24.08.2011 3 Ob 94/11m
    Beis wie T2; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 8 Ob 138/10t
    Entscheidungstext OGH 30.08.2011 8 Ob 138/10t
  • 5 Ob 36/11x
    Entscheidungstext OGH 25.08.2011 5 Ob 36/11x
    Beis wie T2
  • 10 Ob 90/11z
    Entscheidungstext OGH 08.11.2011 10 Ob 90/11z
    Auch; Beisatz: Hier: Betrieb einer Sommerrodelbahn bei unmittelbar drohendem Regen. (T19)
  • 4 Ob 145/11v
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 4 Ob 145/11v
    Vgl auch
  • 3 Ob 55/12b
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 55/12b
    Vgl auch; Auch Beis wie T12
  • 1 Ob 49/13g
    Entscheidungstext OGH 11.04.2013 1 Ob 49/13g
    Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Grobe Fahrlässigkeit des Anlageberaters. (T20)
  • 1 Ob 30/13p
    Entscheidungstext OGH 21.05.2013 1 Ob 30/13p
    Vgl auch
  • 2 Ob 126/16t
    Entscheidungstext OGH 05.08.2016 2 Ob 126/16t
    Vgl; Beis wie T11; Beisatz: Hier: § 11 EKHG. (T21)
  • 7 Ob 44/17x
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 44/17x
  • 2 Ob 89/17b
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 2 Ob 89/17b
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 2 Ob 44/17k
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 2 Ob 44/17k
    Beis wie T11; Beisatz: 5 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung im Ortsgebiet. (T22)
  • 2 Ob 6/18y
    Entscheidungstext OGH 25.09.2018 2 Ob 6/18y
    Beis wie T9
  • 2 Ob 57/20a
    Entscheidungstext OGH 26.05.2020 2 Ob 57/20a
    Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T12
  • 3 Ob 140/20i
    Entscheidungstext OGH 01.03.2021 3 Ob 140/20i
  • 2 Ob 30/21g
    Entscheidungstext OGH 29.04.2021 2 Ob 30/21g
  • 2 Ob 58/21z
    Entscheidungstext OGH 05.08.2021 2 Ob 58/21z
    Beis nur wie T14; Beisatz: Hier: Gleichteiliges Verschulden. (T23)
  • 9 Ob 8/21y
    Entscheidungstext OGH 25.11.2021 9 Ob 8/21y
    Vgl
  • 7 Ob 95/24g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 28.08.2024 7 Ob 95/24g
    vgl; Beisatz nur wie T12
  • 2 Ob 196/24y
    Entscheidungstext OGH 12.12.2024 2 Ob 196/24y
    vgl; Beisatz wie T1; Beisatz wie T2; Beisatz wie T12
  • 2 Ob 32/25g
    Entscheidungstext OGH 29.04.2025 2 Ob 32/25g
    Beisatz wie T12: Hier: Verschuldensteilung 1:3 zu Gunsten des Klägers, der bei grün ohne Beobachtung der Verkehrslage in eine Kreuzung einfuhr. Der Unfallgegner, ein Löschfahrzeug mit aktiviertem Folgetonhorn und Blaulicht, fuhr ohne anzuhalten (lediglich mit reduzierter Geschwindigkeit) in die Kreuzung ein. (T24)
  • 2 Ob 59/26d
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 28.04.2026 2 Ob 59/26d
    Beisatz: Hier: Lenker einer Zugmaschine, der zum Zeitpunkt des Unfalls einen Blutalkoholgehalt von 1,68 Promille aufwies und sich vor dem Losfahren nicht durch einen Kontrollblick davon überzeugte, ob sich der Geschädigte bereits aus dem Gefahrenbereich entfernt hatte. (T25)
  • 7 Ob 20/26f
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.03.2026 7 Ob 20/26f
    vgl
  • 1 Ob 126/25y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 11.11.2025 1 Ob 126/25y

Schlagworte

Auto Pkw Kfz

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1952:RS0027202

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

11.09.2026

Dokumentnummer

JJR_19520326_OGH0002_0020OB00201_5200000_001