Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 2008/05/0253

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

2008/05/0253

Entscheidungsdatum

03.05.2011

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §26 Abs2;
VwGG §34 Abs1;
  1. VwGG § 26 heute
  2. VwGG § 26 gültig ab 06.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 26 gültig von 01.01.2017 bis 05.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 26 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 26 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 26 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Eine Beschwerdelegitimation auf Grund des Paragraph 26, Absatz 2, VwGG kommt auch schon vor der Erlassung des angefochtenen Bescheides gegenüber dem Beschwerdeführer im Hinblick darauf, dass der Bescheid den anderen Parteien gegenüber erlassen wurde, in Frage. Voraussetzung ist aber auch in einem solchen Fall, dass der Instanzenzug ausgeschöpft wurde, dass also der Beschwerdeführer oder ein Rechtsvorgänger Berufung erhoben hat (Hinweis B vom 6. November 1990, 90/07/0142, mwN). Wenn dies nicht gegeben ist, erweist sich die Beschwerde als unzulässig vergleiche im Übrigen zum Fall der übergangenen Partei, der auch der erstinstanzliche Bescheid nicht zugestellt wurde, die Erkenntnisse vom 3. Oktober 1996, 95/06/0246, und vom 24. Juni 1997, 97/17/0024).

Schlagworte

Offenbare Unzuständigkeit des VwGH Nichterschöpfung des Instanzenzuges Allgemein Allgemeine Verwaltungsverfahrensgesetze

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2011:2008050253.X01

Im RIS seit

07.06.2011

Zuletzt aktualisiert am

19.04.2013

Dokumentnummer

JWR_2008050253_20110503X01

Rechtssatz für 2008/05/0253

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

2008/05/0253

Entscheidungsdatum

03.05.2011

Index

L37159 Anliegerbeitrag Aufschließungsbeitrag Interessentenbeitrag
Wien
L80009 Raumordnung Raumplanung Flächenwidmung Bebauungsplan Wien
L80409 Altstadterhaltung Ortsbildschutz Wien
L82009 Bauordnung Wien

Norm

BauO Wr §81 Abs2;
BauO Wr §85;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 87/05/0214 E 30. Jänner 1990 RS 3

Stammrechtssatz

Eine extreme Ausnützung der Regeln des Paragraph 81, Absatz 2, Wr BauO findet in den Bestimmungen des Paragraph 85, Wr BauO über die äußere Gestaltung von Gebäuden ihre Grenze.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2011:2008050253.X02

Im RIS seit

07.06.2011

Zuletzt aktualisiert am

19.04.2013

Dokumentnummer

JWR_2008050253_20110503X02

Rechtssatz für 2008/05/0253

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

2008/05/0253

Entscheidungsdatum

03.05.2011

Index

L37159 Anliegerbeitrag Aufschließungsbeitrag Interessentenbeitrag
Wien
L80009 Raumordnung Raumplanung Flächenwidmung Bebauungsplan Wien
L80409 Altstadterhaltung Ortsbildschutz Wien
L82000 Bauordnung
L82009 Bauordnung Wien
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §8;
BauO Wr §134a Abs1;
BauO Wr §85;
BauRallg;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2001/05/0154 E 4. September 2001 RS 4

Stammrechtssatz

Nachbarn erwächst aus den Bestimmungen des Paragraph 85, Wr BauO hinsichtlich der äußeren Gestaltung von Gebäuden kein subjektivöffentliches Recht.

Schlagworte

Nachbarrecht Nachbar Anrainer Grundnachbar subjektiv-öffentliche Rechte, Vorschriften, die keine subjektiv-öffentliche Rechte begründen BauRallg5/1/9 Baurecht Nachbar

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2011:2008050253.X03

Im RIS seit

07.06.2011

Zuletzt aktualisiert am

19.04.2013

Dokumentnummer

JWR_2008050253_20110503X03

Rechtssatz für 2008/05/0253

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

2008/05/0253

Entscheidungsdatum

03.05.2011

Index

L37159 Anliegerbeitrag Aufschließungsbeitrag Interessentenbeitrag
Wien
L80009 Raumordnung Raumplanung Flächenwidmung Bebauungsplan Wien
L80409 Altstadterhaltung Ortsbildschutz Wien
L82000 Bauordnung
L82009 Bauordnung Wien
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §8;
BauO Wr §134a Abs1;
BauO Wr §85;
BauRallg;

Rechtssatz

Rücksichten des Stadtbildes verleihen dem Nachbarn keinen Rechtsanspruch auf eine bestimmte Gestaltung des Daches.

Schlagworte

Nachbarrecht Nachbar Anrainer Grundnachbar subjektiv-öffentliche Rechte, Vorschriften, die keine subjektiv-öffentliche Rechte begründen BauRallg5/1/9 Baurecht Nachbar

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2011:2008050253.X04

Im RIS seit

07.06.2011

Zuletzt aktualisiert am

19.04.2013

Dokumentnummer

JWR_2008050253_20110503X04

Rechtssatz für 2008/05/0253

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

5

Geschäftszahl

2008/05/0253

Entscheidungsdatum

03.05.2011

Index

L37159 Anliegerbeitrag Aufschließungsbeitrag Interessentenbeitrag
Wien
L80009 Raumordnung Raumplanung Flächenwidmung Bebauungsplan Wien
L80409 Altstadterhaltung Ortsbildschutz Wien
L82009 Bauordnung Wien

Norm

BauO Wr §81 Abs4 idF 2007/031;

Rechtssatz

Seit der Novelle Landesgesetzblatt Nr. 31 aus 2007, der Wr BauO hängt die Bildung des Winkels für den Gebäudeumriss nicht mehr von einer allfällig im Bebauungsplan festgesetzten Höhe der Dächer ab. Dies bedeutet, dass auch dann, wenn, wie im vorliegenden Fall, eine Bestimmung hinsichtlich der Höhe der Dächer in den Bebauungsbestimmungen vorhanden ist, der Winkel von 45 Grad gemäß Paragraph 81, Absatz 4, Wr BauO zur Anwendung kommt. Der nunmehr vorletzte Satz des Paragraph 81, Absatz 4, Wr BauO sagt dies auch ausdrücklich. Es kommt somit nicht in Frage, eine derartige Höhenfestsetzung als Regelung über die Dachneigung zu deuten.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2011:2008050253.X05

Im RIS seit

07.06.2011

Zuletzt aktualisiert am

19.04.2013

Dokumentnummer

JWR_2008050253_20110503X05