Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 89/16/0045

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 6417 F/1989

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

89/16/0045

Entscheidungsdatum

28.06.1989

Index

59/01 EFTA
59/04 EU - EWR

Norm

EFTA-DG §4 Abs3;
EG-AbkDG §7 Abs3;

Rechtssatz

Wesentlicher Zweck eines Abkommens zur Begründung einer Freihandelszone, deren Partner - zum Unterschied von einer Zollunion, etwa der EWG - keinen gemeinsamen Außenzolltarif haben, ist die Bestimmung des Warenursprungs, insbesondere die des Ursprungs von Waren, die nicht vollständig in der Zone erzeugt worden sind. In Freihandelszonen sind komplizierte Ursprungsregeln notwendig, nach denen bei der Einfuhr Waren mit Ursprung aus den Mitgliedsstaaten von denjenigen aus Drittländern unterschieden werden.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1989:1989160045.X01

Im RIS seit

28.06.1989

Dokumentnummer

JWR_1989160045_19890628X01

Rechtssatz für 89/16/0045

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 6417 F/1989

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

89/16/0045

Entscheidungsdatum

28.06.1989

Index

35/04 Zolltarifgesetz Präferenzzollgesetz
39/04 Zollabkommen

Norm

NomenklaturKonv Zolltarifschema 1960;
ZTG 1958 Zolltarif;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 87/16/0118 E 1. Dezember 1987 VwSlg 6273 F/1987 RS 3

Stammrechtssatz

Nach der stRsp des VwGH (Hinweis E 4.9.1986, 86/16/0113) sind im Interesse der Rechtssicherheit und der Meßbarkeit des Verwaltungshandelns die Waren grundsätzlich nach ihrer objektiven Beschaffenheit in den ZT, der als international verbindliches Warenverzeichnis für die Signatarstaaten der Konvention über das Zolltarifschema für die Einreihung der Waren in die Zolltarife, BGBl 1960/103, die Grundlage für die Einreihung der weltweit gehandelten Waren bildet, eingeordnet. Es kommt also grundsätzlich auf an der Ware selbst feststellbare Merkmale an.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1989:1989160045.X02

Im RIS seit

28.06.1989

Dokumentnummer

JWR_1989160045_19890628X02

Rechtssatz für 89/16/0045

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 6417 F/1989

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

89/16/0045

Entscheidungsdatum

28.06.1989

Index

35/04 Zolltarifgesetz Präferenzzollgesetz

Norm

Zolltarif Erläuterungen;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 1233/64 E 24. Februar 1966 VwSlg 3417 F/1966; RS 2

Stammrechtssatz

Die vom Bundesministerium für Finanzen herausgegebenen Erläuterungen zum österreichischen Zolltarif stellen zwar keine Rechtsquelle dar, sie lassen jedoch erkennen, an welche Auslegung der Bestimmungen der Tarifnummern gedacht ist.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1989:1989160045.X03

Im RIS seit

28.06.1989

Dokumentnummer

JWR_1989160045_19890628X03

Rechtssatz für 89/16/0045

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 6417 F/1989

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

89/16/0045

Entscheidungsdatum

28.06.1989

Index

32/01 Finanzverfahren allgemeines Abgabenrecht

Norm

BAO §276 Abs1;
  1. BAO § 276 heute
  2. BAO § 276 gültig ab 01.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2022
  3. BAO § 276 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2013
  4. BAO § 276 gültig von 26.03.2009 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2009
  5. BAO § 276 gültig von 12.08.2006 bis 25.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 143/2006
  6. BAO § 276 gültig von 21.08.2003 bis 11.08.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  7. BAO § 276 gültig von 01.01.2003 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2002
  8. BAO § 276 gültig von 10.01.1998 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 9/1998
  9. BAO § 276 gültig von 30.12.1989 bis 09.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 660/1989
  10. BAO § 276 gültig von 19.04.1980 bis 29.12.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 151/1980

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 81/16/0117 E 16. September 1982 RS 2

Stammrechtssatz

Hat das Finanzamt in der Begründung der Berufungsvorentscheidung das Ergebnis der behördlichen Ermittlungen dargelegt, dann ist es Sache des Berufungswerbers, sich im Vorlageantrag mit dem Ergebnis dieser Ermittlungen auseinanderzusetzen und die daraus gewonnenen Feststellungen zu widerlegen (Hinweis E 24.10.1972, 2271/71; E 26.6.1980, 1063/79; E 1.7.1982, 81/16/0163, 0164).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1989:1989160045.X04

Im RIS seit

28.06.1989

Dokumentnummer

JWR_1989160045_19890628X04