Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 83/16/0021

Entscheidungsart

Beschluss

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

83/16/0021

Entscheidungsdatum

23.06.1983

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §46 Abs1;
  1. VwGG § 46 heute
  2. VwGG § 46 gültig von 01.07.2021 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 46 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2021
  4. VwGG § 46 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 46 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  6. VwGG § 46 gültig von 01.02.1986 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 564/1985
  7. VwGG § 46 gültig von 01.02.1986 bis 31.01.1986 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 197/1985
  8. VwGG § 46 gültig von 05.01.1985 bis 31.01.1986

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 83/16/0003 B 21. April 1983 RS 1

Stammrechtssatz

Keine Stattgebung des Wiedereinsetzungsantrages (behauptetes Versehen der Sekretärin eines Kanzleikollegen)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1983:1983160021.X01

Im RIS seit

22.03.2005

Dokumentnummer

JWR_1983160021_19830623X01

Rechtssatz für 83/16/0021

Entscheidungsart

Beschluss

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

83/16/0021

Entscheidungsdatum

23.06.1983

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §46 Abs1;
  1. VwGG § 46 heute
  2. VwGG § 46 gültig von 01.07.2021 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 46 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2021
  4. VwGG § 46 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 46 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  6. VwGG § 46 gültig von 01.02.1986 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 564/1985
  7. VwGG § 46 gültig von 01.02.1986 bis 31.01.1986 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 197/1985
  8. VwGG § 46 gültig von 05.01.1985 bis 31.01.1986

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 0686/78 E 19. Juni 1978 RS 1

Stammrechtssatz

Paragraph 71, Absatz eins, Litera a, AVG 1950 bezieht sich in seinem unmittelbarer Anwendungsbereich auf die Partei, in dem sich aus Paragraph 12, AVG 1950 ergebenden Anwendungsbereich auf die von einer Partei bevollmächtigten Personen. Als Vertreter einer Partei muß ein Rechtsanwalt gegenüber der ihm als Hilfsapparat zur Verfügung stehenden Kanzlei alle Vorsorgen getroffen haben, die die ordnungsgemäße Erfüllung der Aufgaben gewährleisten, die den Rechtsanwalt aus dem Bevollmächtigungsvertrag treffen. Nach Paragraph 71, Absatz eins, Litera a, AVG 1950 kann aber ein Verschulden des Konzipienten nicht schlechterdings einem Verschulden des bevollmächtigten Rechtsanwaltes gleichgesetzt werden.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1983:1983160021.X02

Im RIS seit

22.03.2005

Dokumentnummer

JWR_1983160021_19830623X02

Rechtssatz für 83/16/0021

Entscheidungsart

Beschluss

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

83/16/0021

Entscheidungsdatum

23.06.1983

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §46 Abs1;
  1. VwGG § 46 heute
  2. VwGG § 46 gültig von 01.07.2021 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 46 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2021
  4. VwGG § 46 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 46 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  6. VwGG § 46 gültig von 01.02.1986 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 564/1985
  7. VwGG § 46 gültig von 01.02.1986 bis 31.01.1986 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 197/1985
  8. VwGG § 46 gültig von 05.01.1985 bis 31.01.1986

Rechtssatz

Der Rechtsanwalt hat sich im Rahmen der ihm obliegenden, die Vorgänge in seiner Kanzlei betreffenden Überwachungspflicht auch um das Funktionieren bzw um die Störungen eines in seiner Kanzlei verwendeten Schreibcomputers zu kümmern. Tut er dies nicht und wird eine Frist deshalb versäumt, weil der nach Dienstschluss mit Wissen des Rechtsanwaltes in der Kanzlei zurückgebliebene Konzipient - anders als die hiezu eigens eingeschulten Kanzleiangestellten - nicht in der Lage ist, eine durchschnittlich einmal im Monat auftretende (daher weder unvorhergesehene noch an sich unbehebbare) Störung des Schreibcomputers zu beheben, so trifft den Rechtsanwalt an der Fristversäumung ein Verschulden.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1983:1983160021.X03

Im RIS seit

22.03.2005

Dokumentnummer

JWR_1983160021_19830623X03