Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 2735/79

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

2735/79

Entscheidungsdatum

24.09.1980

Index

32/01 Finanzverfahren allgemeines Abgabenrecht

Norm

BAO §183 Abs4;
BAO §279 Abs1;
  1. BAO § 183 heute
  2. BAO § 183 gültig ab 20.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2022
  3. BAO § 183 gültig von 19.04.1980 bis 19.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 151/1980
  1. BAO § 279 heute
  2. BAO § 279 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2013
  3. BAO § 279 gültig von 12.08.2006 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 143/2006
  4. BAO § 279 gültig von 01.01.2003 bis 11.08.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2002
  5. BAO § 279 gültig von 01.01.1962 bis 31.12.2002

Rechtssatz

Wird in der mündlichen Berufungsverhandlung die Sache vom Berichterstatter vorgetragen und über die Ergebnisse durchgeführter Beweisaufnahmen berichtet, dann ist dem Bfr Gelegenheit geboten, von den aufgenommenen Beweisen Kenntnis und dazu Stellung zu nehmen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1980:1979002735.X01

Im RIS seit

08.11.2001

Dokumentnummer

JWR_1979002735_19800924X01

Rechtssatz für 2735/79

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

2735/79

Entscheidungsdatum

24.09.1980

Index

32/02 Steuern vom Einkommen und Ertrag

Rechtssatz

Verträge zwischen nahen Angehörigen können steuerlich nur dann Anerkennung finden, wenn sie nach außen ausreichend zum Ausdruck kommen (Hinweis auf E 18.5.1977, 346, 453/77, VwSlg 5139 F/1977 und weitere VJ).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1980:1979002735.X02

Im RIS seit

08.11.2001

Dokumentnummer

JWR_1979002735_19800924X02

Rechtssatz für 2735/79

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

2735/79

Entscheidungsdatum

24.09.1980

Index

20/01 Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB)
32/01 Finanzverfahren allgemeines Abgabenrecht

Rechtssatz

Der Umstand, daß eine behauptete Schenkung zivilrechtlich nicht durchsetzbar ist, schließt zwar eine von der zivilrechtlichen Situation abweichende steuerrechtliche Beurteilung nach Paragraph 21, BAO - Paragraph 24, BAO nicht aus, stellt aber eine Einengung der Möglichkeiten des Beschenkten dar, über den Gegenstand der Schenkung (hier Geschäftsanteile an einer GmbH) wie ein Eigentümer zu verfügen, die auch für die wirtschaftliche Betrachtungsweise nicht außer Betracht bleiben darf (Hinweis E 11.11.1975, 434/75).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1980:1979002735.X03

Im RIS seit

08.11.2001

Dokumentnummer

JWR_1979002735_19800924X03