Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 2713/79

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 10050 A/1980

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

2713/79

Entscheidungsdatum

25.02.1980

Index

63/02 Gehaltsgesetz

Norm

GehG 1956 §30a Abs1 Z2;
GehG 1956 §30a Abs5;
GehG 1956 §44 Abs7;

Rechtssatz

Bei der Beurteilung, ob es sich bei Dienstleistungen des Beamten um "dauernde" iSd Paragraph 30 a, Absatz eins, GehG handelt, ist davon auszugehen, ob eine zeitliche Begrenzung der Verwendungsdauer von vornherein bestanden hat.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1980:1979002713.X01

Im RIS seit

19.01.2004

Dokumentnummer

JWR_1979002713_19800225X01

Rechtssatz für 2713/79

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 10050 A/1980

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

2713/79

Entscheidungsdatum

25.02.1980

Index

63/02 Gehaltsgesetz

Norm

GehG 1956 §30a Abs1 Z2;
GehG 1956 §30a Abs5;
GehG 1956 §44 Abs7;

Rechtssatz

Der Beginn des Zeitraumes, für den ein der Bemessung unterliegender Anspruch auf Verwendungsabgeltung oder Umlage entstanden ist, ist mit dem auf dem Tag der Verwendungsänderung folgenden Monatsersten festzustellen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1980:1979002713.X02

Im RIS seit

19.01.2004

Dokumentnummer

JWR_1979002713_19800225X02

Rechtssatz für 2713/79

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 10050 A/1980

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

2713/79

Entscheidungsdatum

25.02.1980

Index

63/02 Gehaltsgesetz

Norm

GehG 1956 §30a Abs1 Z2;
GehG 1956 §30a Abs5;
GehG 1956 §44 Abs7;

Rechtssatz

Ausführungen über die Berücksichtigung eines an sich geringen Anteiles höherwertiger Tätigkeit bei Bemessung der Höhe der Verwendungszulage nach Ziffer 2,

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1980:1979002713.X03

Im RIS seit

19.01.2004

Dokumentnummer

JWR_1979002713_19800225X03

Rechtssatz für 2713/79

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 10050 A/1980

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

2713/79

Entscheidungsdatum

25.02.1980

Index

63/02 Gehaltsgesetz

Norm

GehG 1956 §30a Abs1 Z3;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 1000/74 E 14. Mai 1975 VwSlg 8824 A/1975 RS 1

Stammrechtssatz

Die Verwendungszulage nach Paragraph 30, a Absatz eins, Ziffer 3, GG 1956 kommt, da sie ein besonderes Maß an Verantwortung "für die Führung der Geschäfte der Allgemeinen Verwaltung" zur Voraussetzung hat, nur für besondere Leitungsfunktionen in Betracht. Dem entspricht bei Richtern die Ausübung einer rechtsprechenden Tätigkeit in besonders verantwortungsvoller Stellung. Soweit es sich um die Besorgung von Justizverwaltungsangelegenheiten handelt, die nicht durch Senate und Kommissionen zu erledigen sind, bedarf es dieser Modifizierung nicht. Diese Tätigkeit begründet nur dann einen Anspruch auf eine Verwendungszulage der gegenständlichen Art, wenn sie in Ausübung einer besonderen Leitungsfunktion zu leisten ist. (hier: Vorsteher eines BG mit Gefangenenhaus)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1980:1979002713.X04

Im RIS seit

19.01.2004

Dokumentnummer

JWR_1979002713_19800225X04

Rechtssatz für 2713/79

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 10050 A/1980

Rechtssatznummer

5

Geschäftszahl

2713/79

Entscheidungsdatum

25.02.1980

Index

63/02 Gehaltsgesetz

Norm

GehG 1956 §30a Abs1 Z3;
GehG 1956 §30a;

Rechtssatz

Der Anspruch auf die Verwendungszulagen nach Paragraph 30 a, GehG wird aus dem Gesetz unmittelbar begründet (Hinweis auf E VS 24.1.1974, 646/73, VwSlg 8691 A/1974).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1980:1979002713.X05

Im RIS seit

19.01.2004

Dokumentnummer

JWR_1979002713_19800225X05

Rechtssatz für 2713/79

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 10050 A/1980

Rechtssatznummer

6

Geschäftszahl

2713/79

Entscheidungsdatum

25.02.1980

Index

63/02 Gehaltsgesetz

Norm

GehG 1956 §30a Abs1 Z2;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2265/79 E 24. Oktober 1979 RS 1

Stammrechtssatz

Ein Standesgruppenunterschied von mehr als 3 Standesgruppen würde bereits einen derartigen Extremfall darstellen, daß er bei der gebotenen typisierenden Betrachtungsweise unbeachtet zu lassen ist (Hinweis E 19.9.1979, 725/79, E 17.10.1979, 2077/79).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1980:1979002713.X06

Im RIS seit

19.01.2004

Dokumentnummer

JWR_1979002713_19800225X06

Rechtssatz für 2713/79

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 10050 A/1980

Rechtssatznummer

7

Geschäftszahl

2713/79

Entscheidungsdatum

25.02.1980

Index

63/02 Gehaltsgesetz

Norm

GehG 1956 §30a Abs2;

Rechtssatz

Bei einem Standesgruppenunterschied von einer Standesgruppe ist die Bemessung der Verwendungszulage (-abgeltung) im Ausmaß eines Vorrückungsbetrages der Standesgruppe des Richters angemessen anzusehen, wenn die höherwertige Tätigkeit im Rahmen der richterlichen Gesamttätigkeit überwiegt.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1980:1979002713.X07

Im RIS seit

19.01.2004

Dokumentnummer

JWR_1979002713_19800225X07

Rechtssatz für 2713/79

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 10050 A/1980

Rechtssatznummer

8

Geschäftszahl

2713/79

Entscheidungsdatum

25.02.1980

Index

63/02 Gehaltsgesetz

Norm

GehG 1956 §30a Abs1 Z3;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 0918/78 E 15. November 1978 RS 3

Stammrechtssatz

Erheblich ist das Ausmaß einer Tätigkeit, wenn es 25 % der Gesamttätigkeit überschreitet.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1980:1979002713.X08

Im RIS seit

19.01.2004

Dokumentnummer

JWR_1979002713_19800225X08