Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 1046/64

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

1046/64

Entscheidungsdatum

31.01.1966

Index

L37159 Anliegerbeitrag Aufschließungsbeitrag Interessentenbeitrag
Wien
L80009 Raumordnung Raumplanung Flächenwidmung Bebauungsplan Wien
L80409 Altstadterhaltung Ortsbildschutz Wien
L82000 Bauordnung
L82009 Bauordnung Wien

Norm

BauO Wr §135 Abs1;
BauO Wr §60 Abs1 litc;
BauRallg;

Rechtssatz

Die Abänderung bestehender Bauanlagen bedarf immer der baubehördlichen Bewilligung, gleichgültig, ob durch diese Abänderungen Verbesserungen oder Verschlechterungen gegenüber den ursprünglich bewilligten Bauvorhaben erzielt werden.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1966:1964001046.X01

Im RIS seit

04.09.2001

Dokumentnummer

JWR_1964001046_19660131X01

Rechtssatz für 1046/64

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

1046/64

Entscheidungsdatum

31.01.1966

Index

L37159 Anliegerbeitrag Aufschließungsbeitrag Interessentenbeitrag
Wien
L80009 Raumordnung Raumplanung Flächenwidmung Bebauungsplan Wien
L80409 Altstadterhaltung Ortsbildschutz Wien
L82000 Bauordnung
L82009 Bauordnung Wien
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

BauO Wr §135 Abs1;
BauO Wr §60 Abs1 litc;
BauRallg;
VStG §5 Abs1;

Rechtssatz

Bei einer Bauführung ohne baubehördliche Bewilligung handelt es sich um ein Zustandsdelikt und hört das strafbare Verhalten erst in dem Zeitpunkt auf, in dem die Bauführung abgeschlossen ist. Als Abschluß der Bauführung kann aber nicht schon die Fertigstellung des Rohbaues angesehen werden. Hiezu gehören vielmehr alle jene baulichen Maßnahmen, die erforderlich sind, um das Bauwerk werkgerecht herzustellen. (Hinweis auf E vom 12.1.1960, Zl. 1040/59, VwSlg. 5163 A/1959 und vom 27.10.1947, Zl. 0185/47, VwSlg. 185 A/1947)

Schlagworte

Andere Einzelfragen in besonderen Rechtsgebieten Baurecht

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1966:1964001046.X02

Im RIS seit

04.09.2001

Dokumentnummer

JWR_1964001046_19660131X02

Rechtssatz für 1046/64

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

1046/64

Entscheidungsdatum

31.01.1966

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Rechtssatz

Notstand ist nicht gegeben, wenn durch das rechtswidrige Verhalten eine wirtschaftliche Not oder die Möglichkeit einer wirtschaftlichen Schädigung abgewendet werden soll. (Hinweis auf E vom 12.11.1934, VwSlg. 85 A/1934, vom 11.12.1952, Zl. 1952/51, VwSlg. 2783 A/1951 und vom 9.2.1961, Zl. 1825/59, VwSlg. 5495 A/1959)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1966:1964001046.X03

Im RIS seit

04.09.2001

Dokumentnummer

JWR_1964001046_19660131X03

Rechtssatz für 1046/64

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

1046/64

Entscheidungsdatum

31.01.1966

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

VStG §9;
  1. VStG § 9 heute
  2. VStG § 9 gültig ab 05.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 3/2008
  3. VStG § 9 gültig von 01.01.2002 bis 04.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  4. VStG § 9 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. VStG § 9 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2433/56 E 4. Juni 1957 RS 1

Stammrechtssatz

Aus der Vorschrift des Paragraph 9, VStG ergibt sich, dass für die von einer Gesellschaft begangene Verwaltungsübertretung immer nur jenes Organ zur Verantwortung gezogen werden kann, das ZUR ZEIT DER TAT satzungsgemäß zur Vertretung der Gesellschaft nach außen berufen war.

*

E 4.6.1957, 2433/56 #1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1966:1964001046.X04

Im RIS seit

04.09.2001

Dokumentnummer

JWR_1964001046_19660131X04