Bundesdisziplinarbehörde, Disziplinarkommissionen

Rechtssatz für 172/9-BK/04

Disziplinarbehörde

Berufungskommission

Dokumenttyp

Rechtssatz

Geschäftszahl

172/9-BK/04

Entscheidungsdatum

25.01.2005

Norm

AVG §18 Abs4
PTSG §17 Abs3
  1. AVG § 18 heute
  2. AVG § 18 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  3. AVG § 18 gültig von 01.03.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  4. AVG § 18 gültig von 01.01.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  5. AVG § 18 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  6. AVG § 18 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  7. AVG § 18 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. PTSG § 17 heute
  2. PTSG § 17 gültig ab 01.04.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2025
  3. PTSG § 17 gültig von 29.01.2020 bis 31.03.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2020
  4. PTSG § 17 gültig von 01.01.2020 bis 28.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2019
  5. PTSG § 17 gültig von 01.01.2020 bis 08.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2018
  6. PTSG § 17 gültig von 09.07.2019 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2019
  7. PTSG § 17 gültig von 08.01.2018 bis 08.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2018
  8. PTSG § 17 gültig von 01.01.2017 bis 07.01.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2015
  9. PTSG § 17 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2015
  10. PTSG § 17 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 210/2013
  11. PTSG § 17 gültig von 01.01.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2011
  12. PTSG § 17 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  13. PTSG § 17 gültig von 31.12.2010 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  14. PTSG § 17 gültig von 18.06.2009 bis 30.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  15. PTSG § 17 gültig von 21.08.2003 bis 17.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  16. PTSG § 17 gültig von 01.08.2001 bis 30.09.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2001
  17. PTSG § 17 gültig von 01.03.2001 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  18. PTSG § 17 gültig von 01.03.2001 bis 30.09.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2001
  19. PTSG § 17 gültig von 01.03.2001 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2001
  20. PTSG § 17 gültig von 01.10.2000 bis 28.02.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  21. PTSG § 17 gültig von 01.10.2000 bis 30.09.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 95/2000
  22. PTSG § 17 gültig von 01.10.2000 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2001
  23. PTSG § 17 gültig von 18.08.1999 bis 30.09.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  24. PTSG § 17 gültig von 18.08.1999 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/1999
  25. PTSG § 17 gültig von 13.01.1999 bis 17.08.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  26. PTSG § 17 gültig von 13.01.1999 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 31/1999
  27. PTSG § 17 gültig von 01.01.1999 bis 12.01.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  28. PTSG § 17 gültig von 01.01.1999 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 6/1999
  29. PTSG § 17 gültig von 01.05.1996 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  30. PTSG § 17 gültig von 01.05.1996 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 6/1999
  31. PTSG § 17 gültig von 01.05.1996 bis 30.04.1996

Schlagworte

schriftliche Ausfertigung, Bescheid, Bezeichnung der Behörde, einheitliche, nachgeordnete Personalämter der Post AG

Rechtssatz

Die Zuständigkeit zur Wahrnehmung der dienstbehördlichen Funktionen einer nachgeordneten DBeh wurde gemäß Paragraph 17, Absatz 3, PTSG den Personalämtern übertragen.

Die angefochtene Erledigung trägt folgenden Kopf:

Österreichische Post AG

Personalmanagement

(Adresse)

Im Unterschied dazu werden im Text bzw. in der Rechtsmittelbelehrung auch die Begriffe Personalbüro der Österreichischen Post AG, Regionalzentrum römisch eins., sowie Regionalleitung eingeführt.

Festzuhalten ist, dass Personalmanagement eine interne Dienststellenbezeichnung für das Personalamt ist. Anzumerken ist auch, dass die im Schreiben des Personalamtes vom 26. April 2004 ausgesprochene Verwendungsänderung unter identer Aktenzahl wie der gegenständliche Bescheid abgefertigt und vom identen Leiter des Personalamtes unterfertigt wurde. Es reicht diese objektiv mögliche Zuordnung zur ausstellenden Behörde gerade noch aus, den Bescheid nicht als mit absoluter Nichtigkeit behaftet zu beurteilen, wenn auch die Einführung weiterer Begriffe einer Klarstellung nicht dienlich ist vergleiche in Zusammenhang VwGH 16.9.2003, 2003/09/0142; 5.4.2002, 2000/02/0024).

Dokumentnummer

BEKRS_20050125_172_9_BK_04_01

Rechtssatz für 172/9-BK/04

Disziplinarbehörde

Berufungskommission

Dokumenttyp

Rechtssatz

Geschäftszahl

172/9-BK/04

Entscheidungsdatum

25.01.2005

Norm

PTSG §17a Abs8
PBVG §4 Abs1
  1. PTSG § 17a heute
  2. PTSG § 17a gültig von 01.01.2014 bis 27.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  3. PTSG § 17a gültig ab 28.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 210/2013
  4. PTSG § 17a gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 96/2007
  5. PTSG § 17a gültig von 29.12.2007 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 96/2007
  6. PTSG § 17a gültig von 21.08.2003 bis 28.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  7. PTSG § 17a gültig von 18.08.1999 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2000
  8. PTSG § 17a gültig von 18.08.1999 bis 17.08.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/1999

Schlagworte

Dienststelle, Betrieb, organisatorische Einheit; Organisation des Jobcenters

Rechtssatz

Paragraph 17 a, Absatz 8, PTSG ordnet an, dass Betriebe im Sinne des Paragraph 4, Absatz eins, Post-Betriebsverfassungsgesetz (PBVG) als Dienststellen im Sinne des BDG gelten.

Als Betrieb im Sinne des Paragraph 4, Absatz eins, PBVG gilt jede Arbeitsstätte, die eine organisatorische Einheit bildet, innerhalb der eine physische oder juristische Person oder eine Personengemeinschaft mit technischen oder immateriellen Mitteln die Erzielung bestimmter Arbeitsergebnisse fortgesetzt verfolgt, ohne Rücksicht darauf, ob Erwerbsabsicht besteht oder nicht.

Zur Organisation des Personalmanagements/Jobcenters als Betrieb in Sinne des Paragraph 4, Post-Betriebsverfassungsgesetz wurden keine ausreichenden Feststellungen getroffen. Es wurde im Wesentlichen nur darauf abgestellt, dass der Leiter des Jobcenters auch dem Leiter des "Personalmanagements" unterstellt ist.

Zurückverweisung.

Dokumentnummer

BEKRS_20050125_172_9_BK_04_02

Rechtssatz für 172/9-BK/04

Disziplinarbehörde

Berufungskommission

Dokumenttyp

Rechtssatz

Geschäftszahl

172/9-BK/04

Entscheidungsdatum

25.01.2005

Norm

BDG §38
BDG §40 Abs1
BDG §40 Abs2

Schlagworte

schlichte Verwendungsänderung, gleichwertiger Arbeitsplatz an selber Dienststelle, Verfügung mittels Dienstauftrages, Feststellungsbescheid, Verwendung im Jobcenter, Organisation, Betrieb, Dienststelle

Rechtssatz

Paragraph 17 a, Absatz 8, PTSG ordnet an, dass Betriebe im Sinne des Paragraph 4, Absatz eins, Post-Betriebsverfassungsgesetz (PBVG) als Dienststellen im Sinne des BDG gelten.

Als Betrieb im Sinne des Paragraph 4, Absatz eins, PBVG gilt jede Arbeitsstätte, die eine organisatorische Einheit bildet, innerhalb der eine physische oder juristische Person oder eine Personengemeinschaft mit technischen oder immateriellen Mitteln die Erzielung bestimmter Arbeitsergebnisse fortgesetzt verfolgt, ohne Rücksicht darauf, ob Erwerbsabsicht besteht oder nicht.

Zur Organisation des Personalmanagements/Jobcenters als Betrieb in Sinne des Paragraph 4, PBVG wurden keine ausreichenden Feststellungen getroffen. Es wurde im Wesentlichen nur darauf abgestellt, dass der Leiter des Jobcenters auch dem Leiter des "Personalmanagements" unterstellt ist.

Eine Organisationsänderung, die formal zur Auflassung eines ArbPl geführt hat, begründet kein wichtiges dienstliches Interesse an der Abberufung des Beamten, wenn die Organisationsänderung den ArbPl inhaltlich nur unwesentlich geändert hat. Ändert sich nämlich lediglich ein unerheblicher Teil der Aufgaben des alten ArbPl, ist von der Identität des ArbPl auszugehen. Auch eine bloß begriffliche Änderung der Bezeichnung einer Organisationseinheit ist nicht als qualifizierte Verwendungsänderung im Sinne des Paragraph 40, Absatz eins, zu werten und löst für sich nicht die Notwendigkeit von bescheidmäßigen Verfügungen aus (BerK 29.11.2000, GZ 94/8-BK/00; 27.6.2001, GZ 47/9-BK/01). Entscheidend dafür, ob noch eine Identität der Arbeitsplätze gegeben ist, ist vielmehr der Umfang der Änderungen in der Aufgabenstellung am konkreten ArbPl (BerK 17.5.2001, GZ 36/8—BK/01). Bei einer Änderung von weniger als einem Viertel des Arbeitsumfanges ist von Identität des ArbPl auszugehen vergleiche VwGH 2.9.1998, 97/12/0256; ähnlich BerK 17.5.2001, GZ 36/8-BK/01).

Der VfGH hat in seinem Erkenntnis vom 11.6.2003, B 1454/02 klar zum Ausdruck gebracht, dass die Sachlichkeit von Organisationsänderungen, die ein wichtiges dienstliches Interesse für Versetzungen oder Verwendungsänderungen nachweisen sollen, nur anhand der konkret getroffenen Maßnahmen beurteilt werden kann, was aber wieder voraussetzt, dass vorweg eindeutig ist, in welcher Form die Dienststellen und die Arbeitsplätze organisiert sind. Dies wird auch bei der Beurteilung einer allfälligen Gleichwertigkeit iSd Paragraph 40, Absatz 2, BDG zu berücksichtigen sein. Die Feststellung des entscheidungsrelevanten Sachverhaltes im Sinne der obigen Ausführungen würde noch umfangreiche Erhebungen voraussetzen, die nach Paragraph 66, Absatz 2, AVG die Durchführung einer mündlichen Verhandlung im Sinne einer Verfahrenskonzentration und Verfahrensbeschleunigung bei gleichzeitiger Einräumung der Parteienrechte nach dem bisherigen Verfahrensstand erforderlich erscheinen lassen. Dabei ist auch zu beachten, dass der BerK kraft Gesetzes drei Monate Entscheidungsfrist zur Verfügung stehen und ihr nur eine eingeschränkte Kognitionsbefugnis zukomme, weshalb die Angelegenheit gemäß Paragraph 66, Absatz 2, AVG an die DBeh erster Instanz zurückzuverweisen war.

Dokumentnummer

BEKRS_20050125_172_9_BK_04_03

Entscheidungstext

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