Bundesrecht konsolidiert

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Zinsvortrags-Übergangsverordnung § 2

Kurztitel

Zinsvortrags-Übergangsverordnung

Kundmachungsorgan

BGBl. II Nr. 210/2022

Typ

V

§/Artikel/Anlage

§ 2

Inkrafttretensdatum

03.06.2022

Außerkrafttretensdatum

Abkürzung

Zinsvortrags-ÜbergangsV

Index

32/02 Steuern vom Einkommen und Ertrag

Beachte

Ist erstmals für Umgründungen anzuwenden, die nach dem 31. Dezember 2021 beschlossen oder vertraglich unterfertigt werden (vgl. § 4).

Text

Paragraph 2,

Der Übergang eines Zins- oder EBITDA-Vortrages im Sinne des Paragraph eins, richtet sich nach den für den Verlustabzug maßgebenden Grundsätzen und erfolgt bei den einzelnen Umgründungsarten nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen:

  1. Ziffer eins
    Bei der Verschmelzung gemäß Artikel römisch eins, UmgrStG ist Paragraph 4, Ziffer eins, Litera a und c UmgrStG sinngemäß anzuwenden.
  2. Ziffer 2
    Bei der Umwandlung gemäß Artikel römisch zwei, UmgrStG ist Paragraph 10, Ziffer eins, Litera a und b UmgrStG sinngemäß anzuwenden, wobei für Zwecke des Paragraph 10, Ziffer eins, Litera a, UmgrStG die Anwendung von Paragraph 4, Ziffer eins, Litera d, UmgrStG ausgenommen ist.
  3. Ziffer 3
    Bei der Einbringung gemäß Artikel römisch drei, UmgrStG und der Spaltung gemäß Artikel römisch sechs, UmgrStG ist Paragraph 21, Ziffer eins, UmgrStG sinngemäß anzuwenden, wobei die Anwendung von Paragraph 4, Ziffer eins, Litera d, UmgrStG ausgenommen ist.
Kann ein Zins- oder EBITDA-Vortrag den noch vorhandenen und nicht mehr vorhandenen Betrieben, Teilbetrieben oder nicht einem Betrieb zurechenbaren Vermögensteilen nicht eindeutig zugeordnet werden, ist eine sachgerechte Zuordnung vorzunehmen.

Im RIS seit

03.06.2022

Zuletzt aktualisiert am

03.06.2022

Gesetzesnummer

20011918

Dokumentnummer

NOR40244644

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