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PD-Nebenleistungsverordnung § 3

Kurztitel

PD-Nebenleistungsverordnung

Kundmachungsorgan

BGBl. II Nr. 448/2015 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 109/2025

Typ

V

§/Artikel/Anlage

§ 3

Inkrafttretensdatum

18.06.2025

Außerkrafttretensdatum

Index

63/03 Vertragsbedienstetengesetz 1948

Text

Paragraph 3,
  1. Absatz eins,Ist eine Lehrperson mit der Werkstättenleitung, der Werkstättenlaborleitung oder der Bauhofleitung an technischen Lehranstalten oder am Werkschulheim Felbertal in Ebenau betraut, ist die Tätigkeit je Schule in folgendem Ausmaß in die Lehrverpflichtung einzurechnen:

Klassen, in denen Werkstätten- oder Werkstättenlabor- oder Bauhofunterricht gemäß Lehrplan erteilt wird

Wochenstunden

bis zur 25. Klasse

je Klasse 1,459

ab der 26. Klasse bis zur 50. Klasse

je Klasse 1,216

ab der 51. Klasse

je Klasse 0,851

  1. Absatz 2,Abweichend von Absatz eins, sind bei Klassen mit Computerpraktikum je Klasse 0,608 Wochenstunden in die Lehrverpflichtung einzurechnen.
  2. Absatz 3,Ist eine Lehrperson mit der Werkstättenleitung oder Werkstättenlaborleitung an gewerblichen (einschließlich kunstgewerblichen) Lehranstalten betraut, ist die Tätigkeit je Schule in folgendem Ausmaß in die Lehrverpflichtung einzurechnen:

Klassen, in denen Werkstätten- oder Werkstättenlaborunterricht gemäß Lehrplan erteilt wird

Wochenstunden

bis zur 25. Klasse

je Klasse 1,337

ab der 26. Klasse bis zur 50. Klasse

je Klasse 1,216

ab der 51. Klasse

je Klasse 0,851

  1. Absatz 4,Werden in einer Klasse mehrere Ausbildungsschwerpunkte durchgeführt, zählt diese Klasse entsprechend der Anzahl der Ausbildungsschwerpunkte.
  2. Absatz 5,Die Bildungsdirektion hat nach Maßgabe der wahrzunehmenden Aufgaben nach Befassung der oder des zuständigen Bediensteten des Schulqualitätsmanagements die sich für technische Lehranstalten ergebenden Einrechnungen in die Lehrverpflichtung um bis zu 10% einer Schule zu erhöhen, wenn eine Fachrichtung einzügig begonnen wurde und einzügig geführt wird. Wird eine Fachrichtung sowohl in der Fachschule als auch in der Höheren Lehranstalt oder als Sonderform geführt, darf keine Erhöhung genehmigt werden. Die Erhöhung ist jeweils für ein Schuljahr zu befristen.
  3. Absatz 6,Für die der Bundesministerin oder dem Bundesminister für Bildung unterstellten Schulen sind Absatz eins, 2 und 4 anzuwenden. Absatz 5, ist mit der Maßgabe anzuwenden, dass an die Stelle der Bildungsdirektion das Bundesministerium für Bildung tritt.
  4. Absatz 7,Sind an einer Schule mehrere Lehrpersonen mit der Werkstättenleitung, der Werkstättenlaborleitung oder der Bauhofleitung betraut, so ist die nach Absatz eins bis 5 zu bestimmende Gesamteinrechnung auf diese Lehrpersonen unter Bedachtnahme auf die Anzahl der von diesen zu leitenden Werkstätten, Werkstättenlabore oder Bauhöfe und auf die Anzahl der Klassen, für die die betreffenden Werkstätten, Werkstättenlabore und Bauhöfe in Betracht kommen, aufzuteilen.
  5. Absatz 8,Jahrgänge gelten als Klassen.

Schlagworte

Werkstättenunterricht

Im RIS seit

18.06.2025

Zuletzt aktualisiert am

18.06.2025

Gesetzesnummer

20009423

Dokumentnummer

NOR40269618

European Legislation Identifier (ELI)

https://ris.bka.gv.at/eli/bgbl/ii/2015/448/P3/NOR40269618

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