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Lehrpläne – Handelsakademie und Handelsschule Anl. 1/05.1

Kurztitel

Lehrpläne – Handelsakademie und Handelsschule

Kundmachungsorgan

BGBl. Nr. 895/1994 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 250/2021

Typ

V

§/Artikel/Anlage

Anl. 1/05.1

Inkrafttretensdatum

01.09.2021

Außerkrafttretensdatum

Index

64/02 Bundeslehrer
70/02 Schulorganisation
70/07 Schule und Kirche

Beachte

zum gestaffelten Inkrafttreten vgl. Art. 1 § 4 Abs. 13 und 14

Text

Anlage A5.1

Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Digital Business

römisch eins. Allgemeines Bildungsziel

Das Kolleg der Handelsakademie – Digital Business hat gemäß Paragraph 75, des Schulorganisationsgesetzes (SchOG), Bundesgesetzblatt Nr. 242 aus 1962,, die Aufgabe, in einem viersemestrigen Bildungsgang Absolventinnen und Absolventen von höheren Schulen ergänzend das Bildungsgut einer Handelsakademie zu vermitteln.

Der Ausbildungsgang am Kolleg der Handelsakademie – Digital Business wird durch eine Diplomprüfung abgeschlossen.

Im Übrigen findet das allgemeine Bildungsziel der Handelsakademie – Digital Business auf das Kolleg der Handelsakademie – Digital Business Anwendung (siehe Anlage A1.1).

römisch zwei. Allgemeine didaktische Grundsätze

Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A1.1).

römisch drei. Unterrichtsprinzipien

Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A1.1).

römisch vier. Stundentafel1

(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)

A.

Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen

Wochenstunden

Semester

Lehrverpflichtungs-gruppe

1.

2.

3.

4.

Summe

A.1

Stammbereich2

 

 

 

 

 

 

1.

Religion und Ethik

 

 

 

 

4

 

1.1

Religion/Ethik11

1

1

1

1

4

(römisch drei)/III

2.

Sprachen und Kommunikation

 

 

 

 

8

 

2.1

Fachsprache Englisch

2

2

2

2

8

römisch eins

3.

Entrepreneurship – Wirtschaft und Management

 

 

 

 

40

 

3.1

Betriebswirtschaft

4

3

2

2

11

römisch eins

3.2

Unternehmensrechnung3

4

4

3

5

16

römisch eins

3.3

Entrepreneurship und Management

-

-

2

2

4

römisch eins

3.4

Betriebliche Kommunikation und Präsentation

-

2

-

-

2

römisch eins

3.5

Wirtschaftsrecht und E-Business

-

-

2

1

3

römisch zwei

3.6

Volkswirtschaft

-

-

2

1

3

römisch drei

4.

Mathematik

 

 

 

 

4

 

4.1

Angewandte Mathematik

2

2

-

-

4

römisch eins

Wochenstundenzahl Stammbereich

13

14

14

14

55

 

A.2

Erweiterungsbereich – Digital Business

 

 

 

 

57

 

2.1

Wirtschaftsinformatik und Datenbanksysteme

3

3

-

-

6

römisch eins

2.2

Officemanagement und Angewandte Informatik

4

-

-

-

4

römisch zwei

2.3

Betriebssysteme und Netzwerkmanagement

2

3

2

-

7

römisch eins

2.4

Internet, Multimedia und Contentmanagement

3

3

2

2

10

römisch eins

2.5

E-Business und E-Business-Center (Übungsfirma), Case Studies

2

2

3

3

10

römisch eins

2.6

Angewandte Programmierung

5

5

-

-

10

römisch eins

2.7

Softwareentwicklung und Projektmanagement

-

2

4

4

10

römisch eins

Gesamtwochenstundenzahl

32

32

25

23

112

 

B.

Pflichtpraktikum

 

 

 

 

1504

 

C.

Freigegenstände

 

 

 

 

 

 

D.

Unverbindliche Übungen

 

 

 

 

 

 

E.

Förderunterricht

 

 

 

 

 

 

________________________

1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des römisch fünf. Abschnittes schulautonom geändert werden.

2 Die Pflichtgegenstände des Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert.

3 Mit Computerunterstützung.

4 Arbeitsstunden zu je 60 Minuten.

Anmerkung, Die Fußnoten 5 bis 10 wurden nicht vergeben)

11 Pflichtgegenstand für Studierende, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.

römisch fünf. Schulautonome Lehrplanbestimmungen

Allgemeine Bestimmungen

Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Digital Business (Anlage A1.1).

Schulautonome Abweichungen von der Stundentafel

Die Stundentafel ist im Bereich der Pflichtgegenstände in vier Cluster gegliedert, in welchen Unterrichtsgegenstände zusammengefasst sind, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können im Stammbereich, ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“, Abweichungen von der Stundentafel unter Beachtung folgender Bestimmungen vorgenommen werden:

  1. Ziffer eins
    Eine Verschiebung von Pflichtgegenständen in Semester, in denen sie im Lehrplan nicht vorgesehen sind, ist zulässig. Wird das Semesterwochenstundenausmaß von Pflichtgegenständen verändert, so sind schulautonom jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren.
  2. Ziffer 2
    Neue Pflichtgegenstände dürfen nicht geschaffen werden.
  3. Ziffer 3
    Diese Veränderungen unterliegen der Beschränkung, dass Pflichtgegenstände mit einer Gesamtsemesterstundenzahl um höchstens zwei Semesterwochenstunden verändert werden dürfen.
  4. Ziffer 4
    Wird das Ausmaß von Pflichtgegenständen um mehr als eine Semesterwochenstunde verändert, so sind schulautonom jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren.

Ferner können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen Freigegenstände und Unverbindliche Übungen sowie ein zusätzlicher Förderunterricht festgelegt werden; für im Lehrplan nicht vorgesehene Freigegenstände und unverbindliche Übungen sind zusätzliche Lehrplanbestimmungen (Bildungs- und Lehraufgabe und Lehrstoff) zu erlassen.

Die Gesamtsemesterwochenstundenzahl von 36 pro Semester darf nicht überschritten werden und die Gesamtwochenstundenzahl der Ausbildung darf höchstens 124 (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) betragen.

Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann im Bereich der Pflichtgegenstände festgelegt werden, dass die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes erfolgt. In diesem Fall ist das Ausmaß des Fernunterrichtes entsprechend den regionalen Gegebenheiten und fachlichen Erfordernissen festzulegen.

Die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes ist in einer Sozial- und in einer Individualphase so durchzuführen, dass die für den Bildungsgang erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden können. Die Individualphase hat grundsätzlich der selbstständigen Erarbeitung und Vertiefung des Lehrstoffes anhand der während der Sozialphase vorgestellten Materialien und Unterlagen in Form des Selbststudiums zu dienen, wobei die Studierenden zu betreuen sind. In hiefür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen.

Im Falle der Implementierung dieser Ausbildung in Form von Präsenz- und Distanzphasen, ist auf eine, besonders im Sinne des Lernfortschrittes der Studierenden, effektive Nutzung der Präsenz- und Distanzphasen zu achten. Dies muss durch die Erstellung eines fundierten Blended-Learning-Konzeptes gewährleistet werden (zB durch detaillierte Semesterplanungen, den Einsatz moderner Kommunikations- und eLearning-Technologien wie Lernplattformen und Web2.0-Werkzeuge, sowie den Einsatz moderner Instruktionsdesigns).

Die Anzahl der Wochenstunden, die in Form der Sozialphase geführt wird, hat mindestens 50 % der Gesamtwochenstunden pro Semester und Ausbildungsgang zu betragen. Eine diesbezügliche Aufteilung in Sozialphase und Individualphase ist der zuständigen Schulbehörde vorzulegen.

Bestimmungen bezüglich integriertes Fremdsprachenlernen (Content and Language Integrated Learning – CLIL)

Als fremdsprachlicher Schwerpunkt sind in einzelnen Pflichtgegenständen (ausgenommen die Pflichtgegenstände „Religion“ und „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“) mindestens 36 Unterrichtsstunden pro Semester in Abstimmung mit dem Pflichtgegenstand „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ in englischer Sprache zu unterrichten. Die Festlegung der Pflichtgegenstände und des Stundenausmaßes in den einzelnen Pflichtgegenständen hat durch schulautonome Lehrplanbestimmungen zu erfolgen. Unberührt bleibt die Möglichkeit der Anordnung der Verwendung einer lebenden Fremdsprache als Unterrichtssprache (Arbeitssprache) gemäß Paragraph 17, Absatz 3, Schulunterrichtsgesetz für Berufstätige, Kollegs und Vorbereitungslehrgänge – SchUG-BKV, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 33 aus 1997,.

römisch sechs. Lehrpläne für den Religionsunterricht

(Bekanntmachungen gemäß Paragraph 2, Absatz 2, des Religionsunterrichtsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 190 aus 1949,)

  1. Ziffer eins
    Katholischer Religionsunterricht
    Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 136 aus 2020, in der geltenden Fassung.
  2. Ziffer 2
    Evangelischer Religionsunterricht
    Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 130 aus 2009, (auslaufend) und die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 395 aus 2019, (aufsteigend) in der jeweils geltenden Fassung.
  3. Ziffer 3
    Altkatholischer Religionsunterricht
    Der altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß Paragraph 7 a, des Religionsunterrichtsgesetzes in seiner derzeit geltenden Fassung geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen anzuwenden.
  4. Ziffer 4
    Islamischer Religionsunterricht
    Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 234 aus 2011, in der geltenden Fassung.
  5. Ziffer 5
    Israelitischer Religionsunterricht
    Die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 88 aus 1985, in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
  6. Ziffer 6
    Neuapostolischer Religionsunterricht
    Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 108 aus 2016, in der geltenden Fassung.
  7. Ziffer 7
    Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
    Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 239 aus 1988, in der geltenden Fassung.
  8. Ziffer 8
    Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
    Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 201 aus 2004, in der geltenden Fassung.
  9. Ziffer 9
    Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
    Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 114 aus 2016, in der geltenden Fassung.
  10. Ziffer 10
    Buddhistischer Religionsunterricht
    Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 241 aus 2008, in der geltenden Fassung.
  11. Ziffer 11
    Freikirchlicher Religionsunterricht
    Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 194 aus 2014, in der geltenden Fassung.
  12. Ziffer 12
    Alevitischer Religionsunterricht
    Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 14 aus 2014, in der geltenden Fassung.

römisch sieben. Bildungs- und Lehraufgaben, Lehrstoffe und didaktische Grundsätze der Cluster und Pflichtgegenstände

Im Lehrplan werden sich inhaltlich und thematisch ergänzende Unterrichtsgegenstände zu Clustern (Sprachen und Kommunikation, Entrepreneurship – Wirtschaft und Management, Mathematik) zusammengefasst. Fachübergreifendes Denken und Verstehen und fachübergreifendes Arbeiten zwischen den Unterrichtsgegenständen ist im Cluster zu forcieren. Es ist auch über die Cluster hinaus die Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer zu fördern.

A. Pflichtgegenstände
A.1 Stammbereich

1. RELIGION UND ETHIK

1.1 Religion

Siehe Abschnitt römisch sechs. (Lehrpläne für den Religionsunterricht)

1.1-1 ETHIK

Bildungs- und Lehraufgabe

Der Ethikunterricht ist den grundlegenden Menschen- und Freiheitsrechten verpflichtet. Er zielt auf begründetes Argumentieren und Reflektieren im Hinblick auf Fragen der Ethik und Moral ab.

Der Ethikunterricht soll Schülerinnen und Schüler zu selbstständiger Reflexion über gelingende Lebensgestaltung befähigen, ihnen Orientierungshilfen geben und sie zur fundierten Auseinandersetzung mit Grundfragen der eigenen Existenz und des Zusammenlebens anleiten.

In der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen philosophischen, weltanschaulichen, kulturellen und religiösen Traditionen und Menschenbildern leistet der Ethikunterricht einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Hierbei sollen die Fähigkeit und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden, die Würde des Menschen zu achten, Verantwortung für das eigene Leben und Handeln sowie das friedliche Zusammenleben zu übernehmen sowie eine Haltung von Toleranz und Offenheit zu praktizieren.

Der Ethikunterricht unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und fördert autonomes und selbstreflektiertes Urteilen und Handeln. Er stärkt die Bereitschaft zu argumentativer Prüfung eigener Haltungen und moralischer (Vor-)Urteile.

Grundlagenwissenschaft des Ethikunterrichts ist die Philosophie.

Bezugswissenschaften sind alle Wissenschaften, die das menschliche Handeln erforschen, insbesondere Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Anthropologie, Religionswissenschaft, Theologien verschiedener Religionsgemeinschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaft, Genderforschung, Informatik, Biologie, Chemie und Medizin. Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.

Als Integrationswissenschaft vertieft die Ethik praktisch-philosophische Diskurse durch Erkenntnisse der einschlägigen Bezugswissenschaften und bindet die Ergebnisse an die Gegebenheiten der Lebenswelt zurück.

Zentrale fachliche Konzepte

Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.

Aus den im Lehrstoff abgebildeten Anwendungsbereichen (Themen) entwickelte, für die Lebensgestaltung relevante Problemfragen werden aus drei Perspektiven betrachtet, die einander ergänzen und durchdringen. Dabei wird die Verbindung zu den Bezugswissenschaften hergestellt.

Die Lebenswirklichkeit der Einzelnen – personale Perspektive:

Hier wird die Frage nach der Bedeutung des jeweiligen Themas für ein gutes und gelingendes Leben der Einzelnen gestellt. Dafür wird an die Alltagserfahrungen und existenziellen Grunderfahrungen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.

Das Zusammenleben in der Gesellschaft – gesellschaftliche Perspektive:

Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das Zusammenleben in lokalen bis hin zu globalen Kontexten betrachtet. Dabei wird auf die verschiedenen kulturellen, sozialen, ökonomischen und religiösen Hintergründe und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen.

Wirkmächtige Leitvorstellungen und Ideen – ideengeschichtliche Perspektive:

Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das moralisch Gute und Gerechte im Lichte maßgeblicher ethischer Positionen und Begriffe sowie unter Bezugnahme auf kulturelle und religiöse Traditionen betrachtet und reflektiert.

Didaktische Grundsätze Im Unterricht sind folgende Gestaltungsprinzipien anzuwenden:

Integration von Lebenswelt, Ethik und Bezugswissenschaften

Bei der Gestaltung des Ethikunterrichts ist an den Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Diese sind durch relevante Erkenntnisse der Bezugswissenschaften unter Zuhilfenahme ethisch-philosophischer Theorien und Methoden problemorientiert zu diskutieren und zu vertiefen.

Diskursorientierung

Mögliche Lösungen moralischer oder lebensgestalterischer Probleme sind diskursiv zu erarbeiten bzw. vorgeschlagene Antworten kritisch zu untersuchen. Dazu sind mannigfaltige (interaktive) Methoden und Gesprächs- und Diskussionsformate einzusetzen.

Diversitätsgebot

Auf die Vielfalt unterschiedlicher Weltanschauungen und Menschenbilder ist Rücksicht zu nehmen. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Positionen ist ergebnisoffen und respektvoll zu gestalten. Der Unterricht ist so zu strukturieren, dass mehrere wohlbegründete, voneinander abweichende Positionierungen möglich sind.

Fachdidaktische Aufbereitung

Zur Gestaltung fachspezifischer Lerngelegenheiten sind von den Lehrerinnen und Lehrern Kompetenzbeschreibungen, Anwendungsbereiche und zentrale fachliche Konzepte zu verknüpfen.

Jedes Unterrichtsthema soll unter Berücksichtigung der drei Perspektiven des zentralen fachlichen Konzepts altersgerecht behandelt werden. Personale, gesellschaftliche und ideengeschichtliche Perspektive sind je nach Lerngruppe und Unterrichtsintention unterschiedlich zu gewichten, wobei eine im Vordergrund stehen kann.

Es können Exkursionen zu außerschulischen Lernorten durchgeführt und Gespräche, Begegnungen und Workshops mit Expertinnen und Experten ermöglicht werden.

Kompetenzmodell, Kompetenzbereiche, Kompetenzbeschreibungen

Das Kompetenzmodell gliedert sich in fünf Kompetenzbereiche, die für alle Schulstufen gelten. Die beschriebenen Kompetenzen sind in allen Schulstufen zu entwickeln. Ihr Ausprägungsgrad soll mit aufsteigender Schulstufe komplexer und differenzierter werden.

Wahrnehmen und Perspektiven einnehmen

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Strichaufzählung
    Situationen und Probleme der individuellen, sozialen und ökologischen Lebenswelt wahrnehmen, beschreiben und deuten und
  • Strichaufzählung
    sich mit Denkweisen, Wertvorstellungen und Lebenswelten anderer auseinandersetzen sowie die eigene Position einordnen.

Analysieren und Reflektieren

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Strichaufzählung
    ethisch-relevante Texte mit Hilfe fachspezifischer Terminologie und Methoden erschließen und verfassen und
  • Strichaufzählung
    Wissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Fachgebieten und Lebensbereichen aufeinander beziehen und im Lichte ethischer Positionen reflektieren.

Argumentieren und Urteilen

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Strichaufzählung
    moralische und ethische Grundkonzepte darstellen, ihre historischen, sozioökonomischen und kulturellen Zusammenhänge verstehen und
  • Strichaufzählung
    Argumente kritisch prüfen sowie eigenständige und begründete ethische Urteile fällen.

Interagieren und Sich-Mitteilen

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Strichaufzählung
    eigene Gedankengänge und die anderer sachgemäß und sprachlich sensibel darstellen und
  • Strichaufzählung
    Auseinandersetzungen auf argumentativer Grundlage konsens- und dissensfähig führen und mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten gewaltfrei umgehen.

Handlungsoptionen entwickeln

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Strichaufzählung
    durch Handlungsentwürfe zu moralischen Problemen verantwortungsbewusst und ethisch reflektiert Stellung beziehen und
  • Strichaufzählung
    die erworbenen Kompetenzen zu eigenen Lebensentwürfen in Beziehung setzen.

Bei der Behandlung der Anwendungsbereiche ist die Umsetzung in den jeweils möglichen beruflichen Handlungsfeldern zu berücksichtigen.

1.Semester – Kompetenzmodul 1

Individuation und Sozialisation

Identität und Moralentwicklung; Liebe und Sexualität; Glück, Sucht und Selbstverantwortung

Handeln und Moral

Grundbegriffe und Prinzipien der Ethik; Konflikte und Konfliktbewältigung; Krieg und Frieden

2. Semester– Kompetenzmodul 2

Mensch und Gemeinschaft

Beginn des Lebens, Gesundheit und Krankheit, Ende des Lebens; Soziale Beziehungen, das Fremde

Vertiefung: Festigung und Vertiefung eines schultypenrelevanten Anwendungsbereiches

3. Semester – Kompetenzmodul 3

Recht und Gerechtigkeit

Konzepte und Positionen der Ethik; Moral und Recht; Menschenwürde, Menschenrechte, Menschenpflichten

Glauben und Wissen

Judentum, Christentum, Islam; Fernöstliche Religionen und Weltanschauungen; Religions- und Moralkritik, Humanismus

4. Semester – Kompetenzmodul 4

Freiheit und Verantwortung

Umgang mit Natur, Tieren und Klima; Medien und Kommunikation; Wirtschaft und Konsum; Technik und Wissenschaft

Vertiefung: Festigung und Vertiefung eines schultypenrelevanten Anwendungsbereiches

2. SPRACHEN UND KOMMUNIKATION

2.1 Fachsprache Englisch

Didaktische Grundsätze:

Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Independent Users B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER), erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten des GER ausgewogen trainiert werden und jegliche sprachliche Kommunikation im Rahmen der öffentlichen und beruflichen Domäne (Lebensbereich) stattfindet. Der Bezug zur Übungsfirma findet sich in der beruflichen Domäne. Es ist zu beachten, dass trotz einer guten Beherrschung der grammatischen Strukturen gelegentlich Fehler vorkommen können.

1. Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Bereich Rezeptive Fertigkeiten

Die Studierenden

  • Strichaufzählung
    verstehen berufsrelevante Vorträge oder Reden, wenn die Thematik vertraut und die Darstellung unkompliziert und klar strukturiert ist;
  • Strichaufzählung
    verstehen die Hauptpunkte in einer Kommunikationssituation, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird, denen man normalerweise im Berufsleben, in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet;
  • Strichaufzählung
    verstehen Sachtexte und Infografiken, die mit berufsrelevanten Themen in Zusammenhang stehen;
  • Strichaufzählung
    verstehen berufsbezogene Standardsituationen und berufsbezogene Korrespondenz.

Bereich Produktive Fertigkeiten

  • Strichaufzählung
    beherrschen ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und routinemäßige berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen;
  • Strichaufzählung
    beherrschen einen ausreichend großen Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen und einen grundlegenden Wortschatz zur Bewältigung routinemäßiger berufsrelevanter mündlicher und schriftlicher Kommunikation;
  • Strichaufzählung
    können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll;
  • Strichaufzählung
    können eine vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten berufsrelevanten oder allgemeinen Thema, in der die Hauptpunkte hinreichend präzise erläutert werden, durchführen;
  • Strichaufzählung
    können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren;
  • Strichaufzählung
    können detaillierte Texte zu vertrauten Themen verfassen.

Lehrstoff:

Rezeptive Fertigkeiten:

Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand diverser allgemeiner und beruflicher Themen.

Produktive Fertigkeiten:

Mündliche Kommunikation:

Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, strukturierte Präsentation.

Schriftliche Textsorten und -formate:

Zusammenfassung, Korrespondenz, Mail, Memo.

Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:

Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).

2. Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Bereich Rezeptive Fertigkeiten

Die Studierenden

  • Strichaufzählung
    verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht;
  • Strichaufzählung
    verstehen Texte über aktuelle Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
  • Strichaufzählung
    verstehen mühelos alltägliche und vertraute berufsbezogene Korrespondenz.

Bereich Produktive Fertigkeiten

  • Strichaufzählung
    können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen und setzen einige komplexe Satzstrukturen ein;
  • Strichaufzählung
    beherrschen einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz, wobei Lücken im Wortschatz noch Umschreibungen notwendig machen;
  • Strichaufzählung
    können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll;
  • Strichaufzählung
    können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen;
  • Strichaufzählung
    können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einer Reihe von vertrauten Themen Standpunkte darlegen, diese durch relevante Erklärungen und Argumente begründen und adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben;
  • Strichaufzählung
    können vorbereitete Präsentationen durchführen und auf Fragen reagieren;
  • Strichaufzählung
    können einfache Infografiken erläutern und präsentieren;
  • Strichaufzählung
    können detaillierte Texte zu vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen;
  • Strichaufzählung
    können auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren.

Lehrstoff:

Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand diverser allgemeiner und beruflicher Themen.

Produktive Fertigkeiten:

Mündliche Kommunikation:

Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, Präsentation und Diskussion.

Schriftliche Textsorten und -formate:

Report, CV, Mail, Memo, Standardmäßige Geschäftskorrespondenz.

Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:

Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.

Schularbeiten:

Eine zweistündige Schularbeit.

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Bereich Rezeptive Fertigkeiten

Die Studierenden

  • Strichaufzählung
    verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht;
  • Strichaufzählung
    verstehen Sachtexte und Texte zu allgemeinen Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
  • Strichaufzählung
    verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz.

Bereich Produktive Fertigkeiten

  • Strichaufzählung
    können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen zu bewältigen;
  • Strichaufzählung
    verfügen über einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz;
  • Strichaufzählung
    können komplexere grammatische Strukturen gut anwenden;
  • Strichaufzählung
    können auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren;
  • Strichaufzählung
    können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen;
  • Strichaufzählung
    können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben;
  • Strichaufzählung
    können vorbereitete Präsentationen durchführen und spontan auf Fragen reagieren;
  • Strichaufzählung
    können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien anwenden.

Lehrstoff:

Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand diverser allgemeiner und beruflicher Themen.

Produktive Fertigkeiten:

Mündliche Kommunikation:

Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, Präsentation und Diskussion.

Schriftliche Textsorten und -formate:

Report, Article, Blog, Letter of application, Mail, Standardmäßige Geschäftskorrespondenz.

Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:

Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.

Schularbeiten:

Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Bereich Rezeptive Fertigkeiten

Die Studierenden

  • Strichaufzählung
    verstehen einen Vortrag oder ein Gespräch zu einem berufsrelevanten Thema oder einer beruflichen Situation, soweit der Beitrag klar vorgetragen wird;
  • Strichaufzählung
    verstehen Texte über allgemeine und berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
  • Strichaufzählung
    verstehen anspruchsvollere Sachtexte und entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind;
  • Strichaufzählung
    verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz.

Bereich Produktive Fertigkeiten

  • Strichaufzählung
    beherrschen ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln und einige komplexe Satzstrukturen, die es ihnen ermöglichen, klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern;
  • Strichaufzählung
    beherrschen einen großen Wortschatz in berufsrelevanten und in den meisten allgemeinen Themenbereichen, indem sie Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden;
  • Strichaufzählung
    beherrschen die Grammatik gut und machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen;
  • Strichaufzählung
    können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen;
  • Strichaufzählung
    können eine klare und systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren;
  • Strichaufzählung
    können auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren;
  • Strichaufzählung
    können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben;
  • Strichaufzählung
    können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.

Lehrstoff:

Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand diverser allgemeiner und beruflicher Themen.

Produktive Fertigkeiten:

Mündliche Kommunikation:

Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, Präsentation und Diskussion.

Schriftliche Textsorten und -formate:

Report, Article, Extract.

Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:

Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.

Schularbeiten:

Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).

3. ENTREPRENEURSHIP – WIRTSCHAFT UND MANAGEMENT Bildungsziele des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“:

Der Cluster steht für den Aufbau von praxisorientierter Wirtschaftskompetenz auf hohem Niveau.

Die Orientierung an nationalen und europäischen Standards der Berufsbildung befähigt sowohl zur Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes als auch zur Bewältigung der Anforderungen weiterführender Bildungsinstitutionen.

Der Cluster beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Entrepreneurship und Management“, „Betriebliche Kommunikation und Präsentation“, „Wirtschaftsrecht und E-Business“ sowie „Volkswirtschaft“.

Die Studierenden können im

Bereich Betriebswirtschaft

  • Strichaufzählung
    den Aufbau des Betriebes, die Leistungsfaktoren und Leistungsbereiche sowie die Beziehungen des Betriebes zur Außenwelt unter Berücksichtigung des sozialen Umfeldes erklären;
  • Strichaufzählung
    die Stellung des Betriebes als Marktteilnehmer sowie nationale und internationale Verflechtungen von Unternehmen beurteilen;
  • Strichaufzählung
    innerbetriebliche Zusammenhänge und betriebliche Entscheidungsvorgänge verstehen sowie zum wirtschaftlichen Denken fähig sein;
  • Strichaufzählung
    sich in der facheinschlägigen Terminologie ausdrücken;
  • Strichaufzählung
    Verständnis für die Humanisierung der Arbeitswelt aufbringen;
  • Strichaufzählung
    betriebswirtschaftliche Aufgaben im Bewusstsein seiner Verantwortung gegenüber allen Beteiligten übernehmen;
  • Strichaufzählung
    die Notwendigkeit einer sparsamen Nutzung von Ökosystemen und Ressourcen (auch in privaten Haushalten) für die langfristige Sicherung der Lebensgrundlagen erkennen;
  • Strichaufzählung
    die gesellschaftliche und soziale Verantwortung aller unternehmerischen Entscheidungsträger erkennen und für die verstärkte Behandlung ethischer Fragen aufgeschlossen sein.

Bereich Unternehmensrechnung

  • Strichaufzählung
    praktische Arbeiten aus den für die Studierende bzw. den Studierenden wesentlichen Teilbereichen des betrieblichen Rechnungswesens durchführen (darunter laufende Geschäftsfälle, Personalverrechnung);
  • Strichaufzählung
    in der Praxis häufig angewendete Standardsoftware effizient einsetzen;
  • Strichaufzählung
    die typischen Rechenabläufe des wirtschaftlichen Rechnens durchführen;
  • Strichaufzählung
    grundlegende Zusammenhänge der Kostenrechnung verstehen sowie Kalkulationen und Betriebsergebnisrechnungen erstellen;
  • Strichaufzählung
    Jahresabschlüsse in einfacher Form erstellen und interpretieren;
  • Strichaufzählung
    laufende Auswertungen der Zahlen des dokumentären Rechnungswesens vornehmen sowie Kennzahlen errechnen und interpretieren;
  • Strichaufzählung
    sich grundlegende Kenntnisse des Steuerrechtes aneignen und in allen Teilbereichen des Rechnungswesens anwenden;
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung des Rechnungswesens, insbesondere des Jahresabschlusses und des Controllings für das Unternehmen und die Gesamtwirtschaft einschätzen.

Bereich Entrepreneurship und Management

  • Strichaufzählung
    Interesse an der unternehmerischen Selbstständigkeit entwickeln und sie für sich selbst und andere als berufliche Alternative in Betracht ziehen;
  • Strichaufzählung
    Grundlagen und Rahmenbedingungen der Unternehmensgründung und -übernahme sowie wichtige Bereiche des Gründungs- und Übernahmemanagements erklären;
  • Strichaufzählung
    Gründungskompetenz auch durch Entwicklung eigenständiger Unternehmensgründungs- und -übernahmekonzepte, vor allem in Form von Business Plänen, unter Beweis stellen;
  • Strichaufzählung
    Elemente des normativen Unternehmenskonzeptes, auch bei Unternehmensgründungen, in Business Plänen umsetzen;
  • Strichaufzählung
    Chancen und Risiken von Unternehmensgründungen und -übernahmen erklären und beurteilen;
  • Strichaufzählung
    Managementtechniken und Managementkonzeptionen als wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Unternehmensführung erklären und diese in konkreten Situationen anwenden;
  • Strichaufzählung
    Qualität in der betrieblichen Arbeit, auch in der Übungsfirma, als wichtigen unternehmerischen Strategiefaktor identifizieren;
  • Strichaufzählung
    Personalmanagement als Möglichkeit der Nutzung der innovations- und umsetzungsbezogenen Fähigkeiten und Kenntnisse aller Mitarbeiter verstehen;
  • Strichaufzählung
    Kenntnisse über die Informations- und Steuerungsinstrumente als Unterstützung der Unternehmensführung anwenden;
  • Strichaufzählung
    grundlegende Kenntnisse über die Entwicklung von Betrieben erwerben und die Veränderung als Managementaufgabe begreifen;
  • Strichaufzählung
    gesellschaftliche, soziale und ökologische Verantwortung übernehmen, die mit der unternehmerischen Selbstständigkeit und mit dem Management von Organisationen verbunden sind;
  • Strichaufzählung
    durch Teilnahme an Fachvorträgen und Seminaren zu Spezialfragen aus Unternehmensgründung und -führung, Expertenbefragungen, Auswertung von Success-Storys, Exkursionen und Betriebserkundungen, Teilnahme an Business Plan-Wettbewerben, Mitarbeit an Unternehmensgründungs- und -führungssimulationen, Fallstudien, Rollenspiele ua. die allgemeinen betriebswirtschaftlichen und gründungsbezogenen Zusammenhänge und Marktprozesse verstehen;
  • Strichaufzählung
    innovative Produkt- und Unternehmenskonzepte in experimenteller Umgebung (Business Plan) entwickeln, einschließlich einer Weiterentwicklung dieser Konzepte durch Unterstützung von Know-how-Trägern zur Kreation unternehmerischer Ideen und der Erstellung von Handlungskonzepten zur Realisierung dieser Ideen;
  • Strichaufzählung
    facheinschlägige Literatur sowie Kenntnisse aus der Kommunikations- und Informationstechnologie und Elemente des normativen Unternehmenskonzeptes vor allem bei Unternehmensgründungen einsetzen.

Bereich Betriebliche Kommunikation

  • Strichaufzählung
    persönliche, soziale und fachliche Kompetenzen erwerben, d.h die Fähigkeit zu klarem und verständlichem Ausdruck sowie zur kritischen Aufnahme, Bewertung und Filterung der an ihn herangetragenen Informationen;
  • Strichaufzählung
    Informationen beschaffen, strukturieren, bearbeiten, dokumentieren und präsentieren;
  • Strichaufzählung
    persönliche Erfahrungen auf praxisorientierte betriebswirtschaftliche und informationstechnologische Aufgabenstellungen anwenden;
  • Strichaufzählung
    Techniken der Kommunikation anwenden und deren Auswirkungen einschätzen;
  • Strichaufzählung
    die in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten sowie eigene Erfahrungen praxisorientiert umsetzen;
  • Strichaufzählung
    Kommunikationstechniken und deren Auswirkungen beurteilen;
  • Strichaufzählung
    an Hand betrieblicher und informationstechnologischer Unterlagen Präsentationen erstellen;
  • Strichaufzählung
    betriebswirtschaftliche und fachspezifische Themenstellungen sowohl im Team als auch individuell aufbereiten, dokumentieren und präsentieren.

Bereich Wirtschaftsrecht und E-Business

  • Strichaufzählung
    verschiedene relevante Rechtsbereiche auf betriebliche sowie private Standardsituationen anwenden;
  • Strichaufzählung
    insbesondere Rechtsvorschriften im Bereich E-Business auf betriebliche Standardsituationen anwenden;
  • Strichaufzählung
    sich unter Anwendung elektronischer Hilfsmittel selbsttätig neue Rechtsbereiche erschließen;
  • Strichaufzählung
    mit den zuständigen Beratungsstellen und Behörden erfolgreich – vor allem auf elektronischem Weg – kommunizieren können;
  • Strichaufzählung
    Einsicht in rechtliche Sachverhalte zeigen;
  • Strichaufzählung
    einfache rechtliche Lösungsansätze selbst entwerfen;
  • Strichaufzählung
    ihre Rechte selbst- und verantwortungsbewusst ausüben.

Bereich Volkswirtschaft

  • Strichaufzählung
    die spezifischen Merkmale der österreichischen Wirtschaftsordnung erläutern sowie die Träger, Ziele und Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik erklären und Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen anhand von Beispielen entwickeln;
  • Strichaufzählung
    die unterschiedlichen volkswirtschaftlichen Messgrößen beherrschen und komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge in den Themenfeldern „Markt- und Preisbildung“, „Geld- und Finanzwirtschaft“ uä. beschreiben;
  • Strichaufzählung
    die volkswirtschaftlichen Bereiche „Konjunktur und Budget“, „Arbeit und Soziales“ sowie „Wohlstand und Lebensqualität“ auf europäischer und globaler Ebene erklären und kritisch bewerten.

3.1 Betriebswirtschaft

Didaktische Grundsätze:

Im Rahmen der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln sowie der Aufbau von entsprechend reflektierten Haltungen und Werten zu fördern.

Bei der Erarbeitung von Inhalten ist stets auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Sichtweise auf das Unternehmen und sein Umfeld sowie auf eine Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmer, Arbeitnehmer, Konsument) zu achten. Besonderes Augenmerk ist zudem auf Aspekte der ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Nachhaltigkeit zu legen.

Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte einzubetten. Die Anwendung des erworbenen Wissens und der Kompetenzen erfolgt in der Übungsfirma und im Pflichtpraktikum. Diese stellen sowohl Perspektive als auch Ressource für Lernanlässe dar.

Anleitende und offene Lehr- und Lernmethoden sind im Sinne des Kompetenzaufbaus gleichermaßen einzusetzen. Die Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen ist einzuplanen.

1. Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Wirtschaft und Gesellschaft

  • Strichaufzählung
    Wirtschaftssektoren und Betriebsarten unterscheiden;
  • Strichaufzählung
    unternehmerische, ökonomische, ökologische und soziale Wechselwirkungen darstellen;
  • Strichaufzählung
    Sachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven (Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer, Unternehmerin/Unternehmer, Konsumentin/Konsument) bewerten;
  • Strichaufzählung
    Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Wirtschaft und einzelnen Unternehmen erkennen, kritisch reflektieren und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die aktive Gestaltung dieser Beziehungen im unmittelbaren Umfeld entwickeln;
  • Strichaufzählung
    die Wechselwirkung von Ökonomie und Ökologie und die ökonomischen Effekte von umweltspezifischen Maßnahmen beurteilen;
  • Strichaufzählung
    Chancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten beurteilen;
  • Strichaufzählung
    sich der Rolle als aktive Bürgerin bzw. aktiver Bürger in der Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst sein und diese reflektieren;
  • Strichaufzählung
    die aktive Beteiligung von Non-Profit-Organisationen an der Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben erkennen und reflektieren;
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung von ökologischen Maßnahmen in einzelnen Betrieben und ihre langfristig positiven Effekte auf die Gesamtwirtschaft reflektieren.

Bereich Dienstleistungsbetriebe

  • Strichaufzählung
    die Bedeutung des Dienstleistungssektors für die Wirtschaft einschätzen.

Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens

  • Strichaufzählung
    für Unternehmen eine begründete Rechtsformwahl treffen: Unterschiede zwischen Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften anhand verschiedener Kriterien beschreiben;
  • Strichaufzählung
    für Unternehmen eine begründete Entscheidung hinsichtlich Firmenbezeichnung und Eintragung ins Firmenbuch treffen sowie einem realen Firmenbuchauszug wesentliche Informationen entnehmen;
  • Strichaufzählung
    in konkreten Fällen die Befugnisse von Bevollmächtigten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Unternehmens erläutern.

Bereich Businessplan

  • Strichaufzählung
    eine Geschäftsidee für einen Businessplan entwickeln;
  • Strichaufzählung
    die rechtlichen Grundlagen eines Unternehmens in Bezug auf die Rechtsform des Einzelunternehmens darstellen;
  • Strichaufzählung
    den Gründungsvorgang eines Einzelunternehmens aufzeigen.

Bereich Vertragswesen

  • Strichaufzählung
    Bedingungen für das Zustandekommen von Verträgen erläutern;
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung und Konsequenzen von Verträgen kennen.

Bereich Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr

  • Strichaufzählung
    gesetzliche und kaufmännische Bestandteile in kaufvertragsrelevanten Schriftstücken bestimmen;
  • Strichaufzählung
    alle Schritte zur ordnungsgemäßen Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumenten und des Konsumenten umsetzen sowie situationsadäquat kommunizieren;
  • Strichaufzählung
    die vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumentin und des Konsumenten analysieren sowie nötige Maßnahmen ableiten und situationsadäquat kommunizieren;
  • Strichaufzählung
    die in der internationalen Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente erläutern und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen;
  • Strichaufzählung
    die wichtigsten Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit erklären und anwenden;

durch den Einsatz in Fallstudien

  • Strichaufzählung
    ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.

Bereich Marketing

  • Strichaufzählung
    für Produkte ein stimmiges Marketingkonzept erstellen;
  • Strichaufzählung
    Methoden der Marktanalyse einsetzen;
  • Strichaufzählung
    eine Marketingstrategie entwickeln und Marketingziele operationalisieren;
  • Strichaufzählung
    verschiedene Maßnahmen des Produkt-, Kontrahierungs-, Kommunikations- und Distributionsmanagements zielgruppenorientiert darstellen;
  • Strichaufzählung
    einen Marketing-Mix aus Sicht der Konsumentin und des Konsumenten kritisch hinterfragen.

Bereich internationale Geschäftstätigkeit

  • Strichaufzählung
    Chancen und Risiken sowie hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit einschätzen;
  • Strichaufzählung
    Auswirkungen der Globalisierung auf das Unternehmen sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten;
  • Strichaufzählung
    Besonderheiten des Managements internationaler Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede reflektieren;
  • Strichaufzählung
    finanz- und risikopolitische Maßnahmen für die internationale Geschäftstätigkeit eines Unternehmens empfehlen;
  • Strichaufzählung
    die für die internationale Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente analysieren;
  • Strichaufzählung
    die volkswirtschaftliche Bedeutung der internationalen Geschäftstätigkeit für Österreich interpretieren.

Lehrstoff:

Wirtschaft und Gesellschaft:

Unternehmerisches Umfeld (Wirtschaftsordnung, gesamtwirtschaftliche Ziele, Wirtschaftsteilnehmerinnen und Wirtschaftsteilnehmer), Unternehmen (Unternehmensziele, Stakeholder, Funktionsbereiche), Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Umfeld.

Bedeutung des Außenhandels für die Wirtschaft, Globalisierung, Ethik und Nachhaltigkeit bei unternehmerischen und privaten Entscheidungen.

Dienstleistungsbetriebe:

Aktuelle Trends im Dienstleistungssektor.

Rechtliche Grundlagen:

Unternehmerinnen und Unternehmer und Unternehmen, Einzelunternehmen, Rechtsformen, Firma, Firmenbuch, Prokura und Handlungsvollmacht, Dienstvertrag aus Arbeitgeberinnen- und Arbeitgebersicht.

Businessplan:

Geschäftsidee, rechtlicher Rahmen.

Vertragswesen:

Vertragstypen.

Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr.

Bedingungen für das Zustandekommen eines Kaufvertrags, Inhalte des Kaufvertrags (rechtliche und sonstige kaufmännische Bestandteile), ordnungsgemäße Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferung, Annahme, Zahlung), einschließlich Korrespondenz, Besonderheiten bei Käufen über das Internet, Fern-und Auswärtsgeschäft, vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferverzug, mangelhafte Lieferung, mangelhafte Rechnungen, Annahmeverzug, Zahlungsverzug), einschließlich Korrespondenz.

Dokumente sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit.

Marketing:

Ziele des Marketings, Arten und Instrumente der Marktforschung, Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung, Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationsmanagement, Big Data Marketing.

Internationale Geschäftstätigkeit:

Kaufvertrag im Außenhandel, Risiken im Außenhandel, Absatzwege, Aufbauorganisation, Hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit (Exportförderung, Verzollung), Crosscultural Management, Transportdokumente, ökologische Aspekte der Transportwirtschaft.

Fallstudien:

Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen.

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit.

2. Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Wirtschaft und Gesellschaft

  • Strichaufzählung
    die Marktorientierung als Leitidee der Betriebswirtschaft aus der Perspektive der Unternehmerinnen und Unternehmer, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten kritisch hinterfragen;
  • Strichaufzählung
    Leistungserstellung und Marketing unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten kritisch analysieren und beurteilen;
  • Strichaufzählung
    die Aspekte von nachhaltigem Handeln erklären;
  • Strichaufzählung
    Materialwirtschaft und Logistik unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumenten analysieren und beurteilen.

Bereich Materialwirtschaft

  • Strichaufzählung
    Ziele der Materialwirtschaft operationalisieren;
  • Strichaufzählung
    Beschaffungsprozesse optimieren;
  • Strichaufzählung
    ein Beschaffungsmarketingkonzept erstellen;
  • Strichaufzählung
    verschiedene Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation unterscheiden;
  • Strichaufzählung
    die wesentlichen Kostenarten der Materialwirtschaft und deren Zusammenhänge beschreiben;
  • Strichaufzählung
    eine Lageranalyse mit Hilfe geeigneter Kennzahlen und Methoden durchführen und aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen zur Optimierung ziehen.

Bereich Logistik und Supply-Chain Management

  • Strichaufzählung
    Maßnahmen im Rahmen einer Wertschöpfungskette analysieren.

Bereich Logistikbetriebe

  • Strichaufzählung
    das Angebot verschiedener Logistikbetriebe analysieren;
  • Strichaufzählung
    die Transportmittelwahl unter verschiedenen Aspekten analysieren;
  • Strichaufzählung
    die wichtigsten Dokumente im Frachtverkehr beschreiben und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen;

durch den Einsatz in Fallstudien

  • Strichaufzählung
    ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.

Bereich Management

  • Strichaufzählung
    die normative Management-Ebene hinsichtlich Bedeutung sowie Grenzen und Reichweiten der Umsetzung reflektieren (in Grundzügen);
  • Strichaufzählung
    Inhalte des normativen Managements charakterisieren;
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung von Unternehmenskultur diskutieren, Leitbilder analysieren;
  • Strichaufzählung
    den Zusammenhang zwischen normativem, strategischem und operativem Management darstellen.

Bereich Planung

  • Strichaufzählung
    den Planungsprozess eines Unternehmens modellhaft abbilden (in Grundzügen);
  • Strichaufzählung
    die strategische Ausgangslage eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements bestimmen;
  • Strichaufzählung
    Prognosen mit verschiedenen Instrumenten erstellen;
  • Strichaufzählung
    Strategische und operative Ziele für ein Unternehmen formulieren;
  • Strichaufzählung
    die Strategieentwicklung eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements durchführen;
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung eines Budgets für ein Unternehmen anhand eines konkreten Beispiels erkennen.

Lehrstoff:

Wirtschaft und Gesellschaft:

Marktorientierung, Ethik und Nachhaltigkeit in Leistungserstellung und Marketing, Ethik und Nachhaltigkeit in der Materialwirtschaft und Logistik.

Materialwirtschaft:

Ziele der Materialwirtschaft, Beschaffungsprozesse, Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation, chaotische Lagerhaltung, Kosten der Materialwirtschaft, Lageranalyse, Kennzahlen der Materialwirtschaft.

Logistik und Supply-Chain Management:

Logistik, Supply-Chain Management.

Logistikbetriebe:

Logistikbetriebe, Transportmittel, Dokumente im Frachtverkehr.

Fallstudien:

Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.

Management:

Managementlehre, Normatives Management wie zB das St. Galler Management-Modell, unkonventionelle Managementmethoden kennen- und anwenden lernen (zB Management by Tao etc.).

Planung:

Instrumente des strategischen Managements, Instrumente des operativen Managements.

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit.

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Wirtschaft und Gesellschaft

  • Strichaufzählung
    Produktionsbedingungen in einem Unternehmen unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten;
  • Strichaufzählung
    Überlegungen zur Standortwahl von Fertigungsbetrieben kritisch reflektieren;
  • Strichaufzählung
    in verschiedenen Rollen (Konsumentin/Konsumenten, Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer und Unternehmerin/Unternehmer) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln;
  • Strichaufzählung
    Maßnahmen in der Führung eines Unternehmens unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten;
  • Strichaufzählung
    Maßnahmen im Personalmanagement aus der Sicht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern hinterfragen.

Bereich Personalmanagement

  • Strichaufzählung
    verschiedene Motivationstheorien reflektieren;
  • Strichaufzählung
    die Humanisierung der Arbeit kritisch hinterfragen;
  • Strichaufzählung
    Personalbeurteilung und Personalentwicklung als wichtige Steuerungsinstrumente des Personalmanagements reflektieren;
  • Strichaufzählung
    Aufgaben aus dem Personalmanagement eines Unternehmens ausführen;
  • Strichaufzählung
    die Aufgaben des Personalmanagements erläutern;
  • Strichaufzählung
    verschiedene rechtliche Aspekte im Arbeitgeberinnen-Arbeitnehmerinnen-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis erläutern;
  • Strichaufzählung
    verschiedene Entlohnungsmodelle voneinander abgrenzen;
  • Strichaufzählung
    Methoden der Personalplanung und Personalfreisetzung erläutern;
  • Strichaufzählung
    Methoden der Personalanwerbung und -auswahl einsetzen;
  • Strichaufzählung
    Kenntnisse über Methoden der Personalanwerbung und -auswahl für erfolgversprechende Bewerbungen nutzen.

Bereich Führung

  • Strichaufzählung
    verschiedene Führungstheorien identifizieren;
  • Strichaufzählung
    verschiedene Führungskonzepte darstellen und reflektieren.

Bereich Organisation

  • Strichaufzählung
    Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln;
  • Strichaufzählung
    Elemente der Aufbauorganisation analysieren;
  • Strichaufzählung
    Organisationsgrundsätze und Prinzipien beurteilen;
  • Strichaufzählung
    Aspekte informeller Organisation und Kommunikation reflektieren;
  • Strichaufzählung
    verschiedene Leitungssysteme für Unternehmen gestalten;
  • Strichaufzählung
    den Zusammenhang zwischen Ablauforganisation und Aufbauorganisation erläutern.

Bereich Fertigungsbetriebe

  • Strichaufzählung
    die Bedeutung von Forschung und Entwicklung für Fertigungsbetriebe erläutern;
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung von Qualitätsmanagement im Fertigungsbetrieb erläutern;
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung des Fertigungssektors für die Wirtschaft einschätzen.

Bereich Ökomanagement und Qualitätsmanagement

  • Strichaufzählung
    Maßnahmen in den Bereichen Öko- und Qualitätsmanagement unter einzelwirtschaftlicher und gesamtwirtschaftlicher Perspektive reflektieren;
  • Strichaufzählung
    Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit beurteilen;
  • Strichaufzählung
    Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf einen umfassenden Qualitätsbegriff beurteilen;
  • Strichaufzählung
    die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen;
  • Strichaufzählung
    Möglichkeiten zur Gestaltung des Öko- und Qualitätsmanagements in einem Unternehmen beschreiben.

Bereich Businessplan

  • Strichaufzählung
    die für die Internationalisierung nötige Markt- und Risikoanalyse durchführen und deren Ergebnisse kritisch reflektieren;
  • Strichaufzählung
    einen Businessplan im Rahmen der Internationalisierungsstrategie eines Unternehmens ergänzen;
  • Strichaufzählung
    die Umsetzbarkeit eines Businessplans auf Basis seiner Finanz- und Investitionsplanung beurteilen.

Bereich Finanzmanagement

  • Strichaufzählung
    finanzwirtschaftliche Maßnahmen für ein Unternehmen reflektiert entwickeln;
  • Strichaufzählung
    Bedeutung und Möglichkeiten der Innenfinanzierung und Außenfinanzierung eines Unternehmens beurteilen;
  • Strichaufzählung
    neue Formen der Finanzierung kennen und beurteilen (zB Crowdfinanzierung);
  • Strichaufzählung
    die Kreditprüfung durch Kreditgeber (Lieferantinnen und Lieferanten und Banken) nach verschiedenen Kriterien analysieren und reflektieren sowie Kreditsicherheiten nach unterschiedlichen Überlegungen klassifizieren;
  • Strichaufzählung
    Finanzierungsmöglichkeiten von Privathaushalten darstellen.

Bereich Investitionsmanagement

  • Strichaufzählung
    Grundlagen für Investitionsentscheidungen im Unternehmens- und Privatbereich aufbereiten;
  • Strichaufzählung
    Entscheidungen aufgrund qualitativer Methoden (Scoringmethode usw.) begründet treffen;
  • Strichaufzählung
    Grenzen und Reichweiten der Ergebnisse statischer Investitionsrechenverfahren reflektieren;
  • Strichaufzählung
    Investitionsentscheidungen mit statischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren;
  • Strichaufzählung
    Arten der Investitionen unterscheiden;
  • Strichaufzählung
    Investitionen steuern und kontrollieren;

durch den Einsatz in Fallstudien

  • Strichaufzählung
    ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.

Lehrstoff:

Wirtschaft und Gesellschaft:

Ethik und Nachhaltigkeit in der Materialwirtschaft und Logistik.

Ethik in der Unternehmensführung.

Personalmanagement:

Personalplanung, Personalanwerbung und -auswahl, Arbeitsrecht, Motivation, Personalbeurteilung, Personalentwicklung, Humanisierung der Arbeit, Entlohnung.

Führung:

Führungstheorien, Führungskonzepte.

Organisation:

Zusammenhang zwischen Ablauf- und Aufbauorganisation, Elemente, Organisationsgrundsätze und Prinzipien der Aufbauorganisation, Leitungssysteme, Prozessmanagement.

Fertigungsbetriebe:

Fertigungsbetriebe, Leistungsbereiche der Fertigungsbetriebe, Qualitätsmanagement in den Fertigungsbetrieben.

Ökomanagement und Qualitätsmanagement:

Begriff der Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Instrumente des Ökomanagements, Qualitätsmanagementinstrumente.

Businessplan:

Bausteine eines Businessplans, einfacher Businessplan, Standortfaktoren, Finanz- und Investitionsplanung.

Vertiefter Businessplan unter Berücksichtigung besonderer Situationen im Unternehmen (Markteintrittsstrategien, Absatzwege im Außenhandel), Risiken im Außenhandel, Strategische Planungsinstrumente (Marktselektion).

Finanzmanagement:

Anlässe der Finanzierung, Arten der Finanzierung, einfacher Finanzplan, Kreditprüfung.

Investitionsmanagement:

Arten der Investitionen, qualitative und quantitative Entscheidungsmethoden.

Fallstudien:

Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Bank- und Versicherungsbetriebe

  • Strichaufzählung
    die betrieblichen Funktionsbereiche von Banken- und Versicherungsbetrieben unterscheiden;
  • Strichaufzählung
    das Leistungsangebot von Bank- und Versicherungsbetrieben darstellen und aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten bewerten;
  • Strichaufzählung
    den Jahresabschluss von Bank- und Versicherungsbetrieben von anderen Branchen abgrenzen;
  • Strichaufzählung
    die Besonderheiten von Kredit- und Versicherungsverträgen erklären;
  • Strichaufzählung
    die Abwicklung von Schadensfällen sowie die damit verbundene Kommunikation erledigen;
  • Strichaufzählung
    die Funktion und Rolle von Bank- bzw. Versicherungsbetrieben in der Volkswirtschaft überblicksmäßig skizzieren.

Bereich Wertpapiere, Derivate und Börse

  • Strichaufzählung
    eine Veranlagungsstrategie in Abhängigkeit vom Veranlagungsprofil eines Anlegers entwickeln;
  • Strichaufzählung
    das Veranlagungsprofil eines Anlegers nach verschiedenen Kriterien bestimmen;
  • Strichaufzählung
    Wertpapiere und Derivate nach Kriterien analysieren;
  • Strichaufzählung
    verschiedene Formen der Veranlagung nach Kriterien klassifizieren;
  • Strichaufzählung
    verschiedene Wertpapierarten erläutern;
  • Strichaufzählung
    Derivate charakterisieren;
  • Strichaufzählung
    das Börsengeschäft erläutern;
  • Strichaufzählung
    Arten der Börse unterscheiden.

Bereich Wirtschaft und Gesellschaft

  • Strichaufzählung
    Steuerungsvorgänge in Unternehmen (Gründung, Zusammenschlüsse, Krisenmanagement, Auflösung) aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin/Unternehmer, Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer, Konsumentin/Konsument) bewerten und die Konsequenzen daraus für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben.

Bereich Risikomanagement

  • Strichaufzählung
    risikopolitische Maßnahmen für ein Unternehmen empfehlen;
  • Strichaufzählung
    das Instrumentarium des Risikomanagements für ein Unternehmen umsetzen;
  • Strichaufzählung
    die Grundlagen des Risikomanagements beschreiben;

durch den Einsatz in Fallstudien

  • Strichaufzählung
    ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.

Lehrstoff:

Bank- und Versicherungsbetriebe:

Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung von Bank- und Versicherungsbetrieben, Kredit- und Versicherungsvertrag, Produktportfolio von Banken und Versicherungen, Abwicklung von Schadensfälle, Trends im Bank- und Versicherungswesen.

Wertpapiere, Derivate und Börse:

Wertpapiere, Derivate und sonstige Instrumente der Vermögensveranlagung, Rendite, Kapitalmarkt, Arten der Börse, Ratingagenturen.

Wirtschaft und Gesellschaft:

Ethische Geldanlage, Stakeholder-Management.

Risikomanagement:

Risiko und Risikomanagement, Instrumente des Risikomanagements, Umgang mit seltenen Ereignissen (Black Swan Theorie) und deren Auswirkungen auf Organisationen, Risikosteuerung durch Komplexitätsreduktion.

Fallstudien:

Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).

3.2 Unternehmensrechnung

Didaktische Grundsätze:

Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.

So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.

1. Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung

  • Strichaufzählung
    grundlegende gesetzlichen Bestimmungen des Umsatzsteuerrechts anwenden;
  • Strichaufzählung
    Belege erkennen, prüfen, bearbeiten und in einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erfassen und ablegen;
  • Strichaufzählung
    eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich führen;
  • Strichaufzählung
    Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung von Vorsteuer und Umsatzsteuer erfassen;
  • Strichaufzählung
    die Zahllast ermitteln und die Umsatzsteuervoranmeldung erstellen;
  • Strichaufzählung
    die vorgeschriebenen Aufzeichnungen der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung führen.

Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis

  • Strichaufzählung
    die Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens erläutern sowie die rechtlichen Grundlagen der Buchführung nennen;
  • Strichaufzählung
    Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften nennen sowie deren Folgen für einzelne Unternehmen abschätzen;
  • Strichaufzählung
    die Systematik der Doppelten Buchführung anwenden;
  • Strichaufzählung
    den Kontenrahmen und Kontenplan anwenden;
  • Strichaufzählung
    die einzelnen Belegarten erkennen;
  • Strichaufzählung
    Buchungssätze bilden und auflösen, sowie Korrekturen durchführen.

Bereich Verbuchung laufender Geschäftsfälle

  • Strichaufzählung
    Buchungssätze für laufende Geschäftsfälle unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer bilden;
  • Strichaufzählung
    die Auswirkung der Buchungen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung erkennen.

Lehrstoff:

Einnahmen-Ausgaben-Rechnung:

Rechtliche Bestimmungen, laufende Aufzeichnungen mit Hilfe von Nebenbüchern, Erfolgsermittlung, Berechnung der Umsatzsteuer-Zahllast.

Doppelte Buchführung:

Gliederung und Aufgaben der Buchführung, rechtliche Grundlagen, Vorschriften.

Begriff und Merkmale, die Bilanz als Ausgangspunkt der doppelten Buchführung, Buchungen auf Bestandskonten, auf Erfolgskonten, auf Warenkonten und auf dem Privatkonto, Systematik der Verbuchung im Hauptbuch einschließlich Eröffnung und Abschluss.

Kontenrahmen (ÖPWZ) und Kontenplan, Belegwesen, Belegorganisation, Abschluss des Hauptbuches, Führung der Neben- und Hilfsbücher (im Besonderen Kassabuch).

Verbuchung laufender Geschäftsfälle:

Gliederung der Umsatzteuer, Umsatzsteuer im Beschaffungs- und Absatzbereich, formale Bestimmungen; Verbuchung, Verrechnung mit dem Finanzamt.

Verbuchung von Wareneinkäufen, Warenverkäufen und Warenrücksendungen, Bezugs- und Versandkosten, Preisnachlässe (Skonto/Rabatt).

Verbuchung von Kraftfahrzeug-Betriebskosten, Steuern und Umlagen in der Buchführung, Rechnungsausgleich unter Berücksichtigung von Mahnspesen, Verzugszinsen, Skonto.

Löhne und Gehälter, die Auswirkung der Buchungen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung.

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).

2. Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten

  • Strichaufzählung
    die Summen- und Saldenbilanz ermitteln;
  • Strichaufzählung
    die Abschlussarbeiten nach dem Anfall reihen;
  • Strichaufzählung
    Inventur und Inventar unterscheiden;
  • Strichaufzählung
    die grundlegenden Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Wertmaßstäbe nennen;
  • Strichaufzählung
    die Bewertungsregeln für das Anlage- und Umlaufvermögen sowie das Fremdkapital aufzählen.

Bereich Anlagenbewertung:

  • Strichaufzählung
    den Kauf von Anlagegütern inkl. geringwertiger Wirtschaftsgüter in der Buchführung erfassen;
  • Strichaufzählung
    die Aufgabe der Anlagenbewertung nennen;
  • Strichaufzählung
    weitere Zugänge des Anlagevermögens in der Buchführung erfassen;
  • Strichaufzählung
    das Ausscheiden von Anlagegütern verbuchen;
  • Strichaufzählung
    den Bilanzansatz von Anlagegütern ermitteln;
  • Strichaufzählung
    die Auswirkung der Anlagenbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.

Bereich Bewertung von Forderungen:

  • Strichaufzählung
    die Aufgabe der Forderungsbewertung nennen;
  • Strichaufzählung
    die Forderungen nach der Einbringlichkeit einteilen;
  • Strichaufzählung
    die umsatzsteuerlichen Besonderheiten im Rahmen der Forderungsbewertung berücksichtigen;
  • Strichaufzählung
    Einzelbewertungen von Forderungen vornehmen und die erforderlichen Buchungen erstellen.

Bereich Rechnungsabgrenzung

  • Strichaufzählung
    die Aufgabe der Rechnungsabgrenzung nennen;
  • Strichaufzählung
    beurteilen, wann Rechnungsabgrenzungen erforderlich sind;
  • Strichaufzählung
    die abzugrenzenden Beträge ermitteln und die Verbuchung der Rechnungsabgrenzungen durchführen;
  • Strichaufzählung
    die Auswirkung von Rechnungsabgrenzungen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.

Bereich Rückstellungen

  • Strichaufzählung
    die Aufgabe von Rückstellungen nennen;
  • Strichaufzählung
    den Rückstellungsbetrag ermitteln und die erforderlichen Buchungen vornehmen.

Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses

  • Strichaufzählung
    die Bestandteile von Jahresabschlüssen nennen;
  • Strichaufzählung
    Jahresabschlussarbeiten in der richtigen Reihenfolge durchführen;
  • Strichaufzählung
    Bilanzierungsgrundsätze anwenden;
  • Strichaufzählung
    die unternehmens- und steuerrechtlichen Bestimmungen (Erstellungspflicht, Erstellungszeitpunkt) nennen;
  • Strichaufzählung
    die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Bestimmungen des Unternehmensrechts gliedern;
  • Strichaufzählung
    den Erfolg von Einzelunternehmen ermitteln, die erforderlichen Buchungen vornehmen, den Jahresabschluss erstellen.

Lehrstoff:

Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten:

Abschluss-(Bilanzierungs)-Arbeiten, allgemeine Bewertungsvorschriften, Waren- und Materialbewertung.

Anlagenbewertung:

Ermittlung und Verbuchung der Abschreibung, Anlagenbuchführung, Zugänge im Anlagevermögen, Ausscheiden von Gegenständen des Anlagevermögens.

Bewertung von Forderungen:

Aufgaben und Arten der Forderungsbewertung, Einzel- und Pauschalbewertung.

Rechnungsabgrenzung:

Aufgaben und Arten der Rechnungsabgrenzungen, Vorauszahlungen, Rückstände.

Rückstellungen:

Begriff und Bildung bzw. Auflösung von Rückstellungen, besondere Rückstellungsarten.

Aufstellung des Jahresabschlusses:

Erstellung des Jahresabschlusses von Einzelunternehmen.

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland

  • Strichaufzählung
    die Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen, die den Warenverkehr mit dem Ausland betreffen, durchführen.

Bereich Personalverrechnung

  • Strichaufzählung
    laufende Bezüge (Gehälter, Löhne, Lehrlingsentschädigungen, geringfügig Beschäftigte, Zulagen und Zuschläge, Sachbezüge, Aufwandsentschädigungen) und sonstige Bezüge abrechnen;
  • Strichaufzählung
    Abrechnungen bei Beendigung von Dienstverhältnissen vornehmen;
  • Strichaufzählung
    die Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen sowie Aufwandsentschädigungen vornehmen;
  • Strichaufzählung
    die Arbeitnehmerveranlagung mittels FinanzOnline durchführen.

Bereich Grundlagen der Kostenrechnung

  • Strichaufzählung
    Aufgabenbereiche der Kostenrechnung erläutern und Teilbereiche der Kostenrechnung nennen;
  • Strichaufzählung
    die Stellung der Kostenrechnung im Rechnungswesen erkennen;
  • Strichaufzählung
    Kostenrechnungssysteme unterscheiden.

Bereich Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung

  • Strichaufzählung
    die Schritte von der Ermittlung des Einstandspreises über die Leistungserstellung zur Errechnung des Verkaufspreises erläutern;
  • Strichaufzählung
    mit der Bezugskalkulation den Einstandspreis ermitteln und die entsprechenden Buchungen vornehmen;
  • Strichaufzählung
    Aufwendungen zu Kosten und Erträge zu Leistungen überleiten;
  • Strichaufzählung
    Kosten auf Kostenstellen zurechnen und die Selbstkosten ermitteln;
  • Strichaufzählung
    Kostenträgerstück- und Kostenträgerzeitrechnungen durchführen;
  • Strichaufzählung
    den Verkaufspreis berechnen und die entsprechenden Buchungen vornehmen;
  • Strichaufzählung
    mit Differenzkalkulationen Entscheidungsgrundlagen vorbereiten;
  • Strichaufzählung
    mit Hilfe der Kostenträgererfolgsrechnung den Erfolg ermitteln.

Bereich Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument

  • Strichaufzählung
    Deckungsbeiträge ermitteln;
  • Strichaufzählung
    unternehmerische Entscheidungen treffen.

Lehrstoff:

Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland:

Verbuchung von Import- und Exportgeschäften, Innergemeinschaftliche Lieferung, innergemeinschaftlicher Erwerb.

Kostenrechnung:

Grundbegriffe, Kostenrechnungssysteme im Überblick, Aufgaben und Stellung im Rechnungswesen.

Kostenrechnung als Instrument zur Preisfindung:

Kostenerfassung unter Berücksichtigung der Bezugskalkulation (einschließlich Eingangsabgaben), Berechnung der kalkulatorischen Kosten, Kostenverteilung, Kostenverteilungsschlüssel, innerbetriebliche Leistungsverrechnung (einfache Form), Bezugsgrößenwahl für die Berechnung der Gemeinkostensätze, Kostenträgerrechnung (Zuschlags-, Absatzkalkulation ua.).

Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument:

Deckungsbeitrag, Istkostenrechnung zu Teilkosten.

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Jahresabschluss

  • Strichaufzählung
    den Jahresabschluss mit Anhang unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften erstellen;
  • Strichaufzählung
    die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer kleinen GmbH unter Berücksichtigung der unternehmensrechtlichen Bestimmungen zu den Rücklagen ermitteln und verbuchen;
  • Strichaufzählung
    die Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen beschreiben.

Bereich Rücklagen

  • Strichaufzählung
    unternehmensrechtliche Bestimmungen zu den Rücklagen ermitteln und verbuchen.

Bereich Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik

  • Strichaufzählung
    das Zahlenmaterial in einer Prozentbilanz, prozentuellen Gewinn- und Verlustrechnung, Bewegungsbilanz und Erfolgsveränderungsrechnung aufbereiten;
  • Strichaufzählung
    finanzwirtschaftliche und erfolgswirtschaftliche Kennzahlen berechnen, interpretieren und entsprechend unternehmerisch handeln;
  • Strichaufzählung
    Kapitalflussrechnungen (zB Cashflow-Rechnung) erstellen;
  • Strichaufzählung
    laufende Auswertungen des Rechnungswesens durchführen;
  • Strichaufzählung
    die Ergebnisse der Jahresabschlussanalyse mit Instrumenten der Gefahrenfrüherkennung (zB Quicktest, multiple Diskriminanzanalyse) auswerten.

Bereich Personalverrechnung

  • Strichaufzählung
    laufende Bezüge (Gehälter, Löhne, Lehrlingsentschädigungen, geringfügig Beschäftigte, Zulagen und Zuschläge, Sachbezüge, Aufwandsentschädigungen) und sonstige Bezüge abrechnen;
  • Strichaufzählung
    Abrechnungen bei Beendigung von Dienstverhältnissen vornehmen;
  • Strichaufzählung
    außerbetriebliche Abrechnungen durchführen;
  • Strichaufzählung
    die erforderlichen Aufzeichnungen führen;
  • Strichaufzählung
    die Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen sowie Aufwandsentschädigungen vornehmen;
  • Strichaufzählung
    die Arbeitnehmerveranlagung mittels FinanzOnline durchführen;
  • Strichaufzählung
    den Schriftverkehr mit Sozialversicherung und Finanzamt abwickeln.

Lehrstoff:

Jahresabschluss:

Abschluss von Personengesellschaften, Gewinn und Verlustverteilung, Rechnungslegung und Abschluss einer (kleinen) GmbH.

Rücklagen:

Begriff und Einteilung, Berechnung und Verbuchung einfacher Fälle, Bedeutung aus bilanzpolitischer Sicht.

Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik:

Auswertung der Zahlen des dokumentären Rechnungswesens, unternehmerische Entscheidungen, Gewinnung, Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials (Statistik), Errechnung und Interpretation von Kennzahlen, laufende Auswertung des Rechnungswesens (kurzfristige Erfolgsrechnung).

Personalverrechnung:

Abrechnung von laufenden und sonstigen Bezügen, Verrechnung mit der Krankenkasse, dem Finanzamt und der Gemeinde, Verbuchung von Löhnen und Gehältern, gesetzlich erforderliche Aufzeichnungen.

Schularbeiten:

Eine zweistündige Schularbeit.

3.3 Entrepreneurship und Management

Didaktische Grundsätze:

Im Rahmen der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln sowie der Aufbau von entsprechend reflektierten Haltungen und Werten zu fördern.

Bei der Erarbeitung von Inhalten ist stets auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Sichtweise auf das Unternehmen und sein Umfeld sowie auf eine Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmer, Arbeitnehmer, Konsument) zu achten. Besonderes Augenmerk ist zudem auf Aspekte der ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Nachhaltigkeit zu legen.

Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte einzubetten. Die Anwendung des erworbenen Wissens und der Kompetenzen erfolgt in der Übungsfirma und im Pflichtpraktikum. Diese stellen sowohl Perspektive als auch Ressource für Lernanlässe dar.

Anleitende und offene Lehr- und Lernmethoden sind im Sinne des Kompetenzaufbaus gleichermaßen einzusetzen. Die Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen ist einzuplanen.

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Allgemeine Grundlagen der Unternehmensgründung

  • Strichaufzählung
    Berufsbilder erkennen und unterscheiden;
  • Strichaufzählung
    Notwendige persönliche Voraussetzungen für eine Unternehmensgründung realistisch einschätzen;
  • Strichaufzählung
    Arten der und Wege in die Selbstständigkeit unterscheiden;
  • Strichaufzählung
    gebotene Chancen für den Schritt in die Selbstständigkeit erkennen.

Bereich Gründungsplanung und -entscheidungen

  • Strichaufzählung
    Arten der Unternehmensgründung unterscheiden;
  • Strichaufzählung
    Gründungsstrategien entwickeln und Gründungsberatung in Anspruch nehmen;
  • Strichaufzählung
    Erfolgsfaktoren und Risiken erkennen und einschätzen;
  • Strichaufzählung
    bestehende Marktchancen richtig einschätzen;
  • Strichaufzählung
    einen Businessplan mit allen wichtigen Bestandteilen erstellen und entwickeln;
  • Strichaufzählung
    ein Geschäftskonzept überzeugend vorstellen.

Bereich Unternehmensphilosophie und Leitbild

  • Strichaufzählung
    Corporate Identity als wesentlichen Bereich der Unternehmensphilosophie beschreiben;
  • Strichaufzählung
    ein Leitbild entwickeln;
  • Strichaufzählung
    Instrumente der strategischen Planung einsetzen;
  • Strichaufzählung
    inner- sowie außerbetriebliche Kommunikationskanäle nutzen um Leitbilder, CI, Strategien etc. entsprechend zu kommunizieren.

Bereich Strategien und Instrumente des Marketings

  • Strichaufzählung
    Instrumente des strategischen Marketings anwenden;
  • Strichaufzählung
    Instrumente der Markterschließung und -bearbeitung passend einsetzen;
  • Strichaufzählung
    Kunden akquirieren und Kundenbeziehungen betreuen.

Bereich Unternehmensplanspiel

  • Strichaufzählung
    die erworbenen Fähigkeiten praktisch einsetzen.

Lehrstoff:

Allgemeine Grundlagen der Unternehmensgründung:

Berufsbild, gesellschaftliche Rolle und Image des Unternehmers, persönliche Voraussetzungen, Arten der Selbstständigkeit, Wege in die Selbstständigkeit.

Gründungsplanung und Gründungsentscheidungen:

Arten der Unternehmensgründung (Neugründung, Übernahme, Franchising), Gründungsstrategien, Gründungsberatung, Erfolgsfaktoren und Risiken, Marktanalyse, Business Plan (Branche, Produkt, Standort, Rechtsform, Finanzierung, Investitionen) incl. formaler Gestaltung, Präsentation und Argumentation.

Unternehmensphilosophie und Leitbild:

Corporate Identity, inner- und außerbetriebliche Kommunikation, Unternehmenspositionierung und Entwicklung eines Leitbildes, Formulierung von Unternehmensphilosophie und Unternehmensleitbild, Unternehmensstrategien, strategische Unternehmensführung im Lebenszyklus des Unternehmens, Stärken- und Schwächen-Analyse.

Strategien und Instrumente des Marketings:

Strategisches Marketing, Markterschließung, Marktbearbeitung, Kundenakquisition und -pflege, Key Account Management.

Unternehmensplanspiel:

Praxiseinsatz der erworbenen Kenntnisse.

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Personalmanagement

  • Strichaufzählung
    Instrumente der Personalauswahl und -entwicklung adäquat einsetzen;
  • Strichaufzählung
    zentrale Instrumente aus den Bereichen Mitarbeiterführung, -beurteilung und Coaching handhaben;
  • Strichaufzählung
    Mitarbeiter situationsgerecht führen.

Bereich Funktionen und Techniken des Managements

  • Strichaufzählung
    geeignete Werkzeuge in unterschiedlichen Situationen (zB Entscheidungsfindung, Time-Management) einsetzen;
  • Strichaufzählung
    passende Maßnahmen in Stress- oder Konfliktsituationen ergreifen.

Bereich Unternehmensentwicklung und Krisenmanagement

  • Strichaufzählung
    unternehmerische Anpassung- und Optimierungsprozesse leiten und durchführen;
  • Strichaufzählung
    Instrumente der Insolvenzfrüherkennung und -prophylaxe praxisgerecht einsetzen;
  • Strichaufzählung
    notwendige Sanierungsmaßnahmen ergreifen.

Bereich Unternehmensplanspiel

  • Strichaufzählung
    die erworbenen Fähigkeiten praktisch einsetzen.

Lehrstoff:

Personalmanagement:

Personalauswahl und -entwicklung, Assessment, Entlohnungssysteme, Mitarbeitermotivation, Coaching, Mitarbeiterführung, Personalbeurteilung.

Managementkonzeptionen und Führungsverhalten.

Funktionen und Techniken des Managements:

Managementregelkreis, Entscheidungstechniken, Time-Management-Systeme, Stressmanagement, Konfliktmanagement.

Unternehmensentwicklung und Krisenmanagement:

Unternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse, Insolvenzfrüherkennung und Insolvenzprophylaxe, Sanierungsmaßnahmen, Verwertung und Auflösung von Unternehmen.

Analyse von Gründungen (Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren).

Unternehmensplanspiel:

Praxiseinsatz der erworbenen Kenntnisse.

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).

3.4 Betriebliche Kommunikation und Präsentation

2. Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Kommunikation und Präsentation

  • Strichaufzählung
    die Auswirkungen einer (zB betrieblichen) Verhaltenskultur auf das eigene Verhalten sowie das persönliche Auftreten abschätzen und entsprechend reagieren;
  • Strichaufzählung
    verschiedene Arten der Kommunikation zusammen mit den passenden Kommunikationstechnologien zielgerichtet im betrieblichen Umfeld einsetzen;
  • Strichaufzählung
    Gespräche im betrieblichen Alltag vorbereiten, durchführen und nachbereiten;
  • Strichaufzählung
    kundenorientiert telefonieren und Gesprächsnotizen erstellen;
  • Strichaufzählung
    Arbeitsunterlagen und Präsentationen IT-gestützt erstellen;
  • Strichaufzählung
    konstruktives Feedback annehmen und geben;
  • Strichaufzählung
    selbstständig Informationen zu alltäglichen betrieblichen Aufgabenstellungen akquirieren.

Bereich Gesprächs-, Argumentations-, Diskussions- und Verhandlungstechniken

  • Strichaufzählung
    Gespräch-, Argumentations-, Diskussions- und Verhandlungstechniken situationsgerecht einsetzen;
  • Strichaufzählung
    sich professionell auf Verhandlungen vorbereiten;
  • Strichaufzählung
    EDV-gestützte Präsentationen vorbereiten, erstellen und abhalten;
  • Strichaufzählung
    Kreativitätstechniken zur Lösung kommunikativer Probleme in der Praxis einsetzen;
  • Strichaufzählung
    Beschwerden professionell begegnen;
  • Strichaufzählung
    Instrumente und Hilfsmittel im Bereich „Telefonieren“ adäquat einsetzen;
  • Strichaufzählung
    IT-gestützte Anlagen und Werkzeuge im Bereich Call-Center, Telefonverkauf und Beschwerdemanagement bedienen.

Lehrstoff:

Kommunikation und Präsentation:

Verhaltenskultur, persönliches Auftreten.

Arten der Kommunikation (schriftlich, mündlich, multimedial) und deren Wirkungsweisen, Einsatz aktueller Kommunikationstechnologien, zielorientierte und adressatenbezogene Gesprächsführung.

Vorbereitung, Führung und Nachbereitung von Gesprächen und Telefonaten im Hinblick auf betriebliche und allgemeine Alltagssituationen.

IT-gestützte Präsentationen, IT-gestützte Arbeitsunterlagen, selbstständige Informationsbeschaffung unter Zuhilfenahme neuer Medien.

Gesprächs-, Argumentations-, Diskussions- und Verhandlungstechniken:

Gesprächs-, Argumentations-, Diskussions- und Verhandlungstechniken, Verhandlungstaktiken sowohl im persönlichen Gespräch als auch am Telefon, EDV-unterstützte Präsentationstechniken (Einzel- und Teampräsentation).

Kreativitätstechniken.

Beschwerdemanagement.

Umgang mit Telefonanlagen, Call-Center-Organisation, Grundlagen von Messaging-Systemen, Präsentationen am Beamer, Telefonverkauf mit EDV-Unterstützung, Beschwerdemanagement mit EDV-Unterstützung, Call-Center, Messaging-Systeme.

3.5 Wirtschaftsrecht und E-Business

Didaktische Grundsätze:

Das Schwergewicht im Unterricht soll – ausgehend von aktuellen Fallbeispielen – in der selbsttätigen Erschließung von einschlägigen Rechtsquellen liegen. Dabei soll nicht nur das österreichische, sondern auch das europäische Normensystem behandelt werden.

Die Schulung in der Kommunikation mit Behörden, Interessensvereinigungen und Rechtsabteilungen von Unternehmen – vor allem mit Hilfe elektronischer Medien – hat dabei Vorrang vor der bloßen Anhäufung von theoretischem Basiswissen in rechtlichen Belangen.

Gefördert werden soll insbesondere die Methodenkompetenz im Umgang mit digitalisierter Rechtsinformation und elektronischen Wirtschaftsinformationssystemen.

Eine zentrale Stellung im Unterricht nimmt die Anleitung zur verantwortungsbewussten Wahrnehmung der Rechte und Pflichten als mündiger Staats- und Unionsbürger sowie als Unternehmer ein.

Die Fähigkeit, rechtlich relevante Sachverhalte gegenüber Rechtsfachleuten darzulegen sowie einfache praxisbezogene Rechtsangelegenheiten im Wesentlichen selbstständig zu erfassen und zu erledigen, ist im Unterricht zum Beispiel durch situationsbezogene Rollenspiele und Fallstudien aufzubauen.

Rechtspolitische Fragestellungen sind unter Einbeziehung von Medien zu erörtern, ggf. zu debattieren und dabei einer kritischen Analyse zu unterziehen.

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen des Rechts

  • Strichaufzählung
    die Entstehung und den Stufenbau der Rechtsordnung erklären;
  • Strichaufzählung
    Arten von Normen nennen und erklären;
  • Strichaufzählung
    die Grundlagen der Rechtsdurchsetzung nennen und erklären.

Bereich Zugang zu Rechtsinformationen

  • Strichaufzählung
    mit dem Rechtsinformationssystem des Bundes sowie den Rechtsdatenbanken der Europäischen Union relevante Rechtsinformationen recherchieren und entsprechend interpretieren;
  • Strichaufzählung
    in Webangeboten gesetzgebender Körperschaften und der Gemeinden relevante Rechtsinformationen recherchieren und entsprechend interpretieren;
  • Strichaufzählung
    Serviceangebote (wie Amtshelfer, Formularportale, E-Government-Angebote etc.) von öffentlichen Stellen und Interessenvereinigungen für die Abwicklung entsprechender betrieblicher Vorgänge nutzen.

Bereich Zugang zu Unternehmensinformationen für Start-ups

  • Strichaufzählung
    ausgehend von aktuellen Fallbeispielen – selbsttätig einschlägige Rechtsquellen erschließen (österreichische und europäische Normensysteme);
  • Strichaufzählung
    Web- und Formularangebote der öffentlichen Stellen und Interessenvereinigungen kennen und nutzen können;
  • Strichaufzählung
    Firmenbuch- und Gewerberegisterdaten sowie Grundstücksdaten beschaffen und interpretieren;
  • Strichaufzählung
    mit der gerichtlichen Ediktsdatei arbeiten;
  • Strichaufzählung
    mit den zuständigen Beratungsstellen und Behörden erfolgreich – vor allem auf elektronischem Weg – kommunizieren;
  • Strichaufzählung
    Informationen der Gläubigerschutzverbände finden und auswerten.

Bereich E-Commerce

  • Strichaufzählung
    einschlägige Gesetze und Richtlinien (darunter E-Commerce-Richtlinie, E-Commerce-Gesetz (ECG), Fernabsatzrichtlinie, Fernabsatzgesetz) interpretieren und für die Gestaltung eigener – bzw. die Analyse bestehender – E-Commerce-Angebote anwenden;
  • Strichaufzählung
    den Nutzen verschiedener E-Commerce-Gütesiegel einschätzen, entsprechende Angebote auf die Erfüllung der Anforderungen überprüfen und eigene Angebote entsprechend ausrichten;
  • Strichaufzählung
    die Funktion des Internet-Ombudsmannes in Österreich erklären und in Anspruch nehmen;
  • Strichaufzählung
    die Signaturrichtlinie sowie entsprechende Gesetzte und Verordnungen interpretieren und deren Einsatz im betrieblichen Ablauf planen;
  • Strichaufzählung
    den Zweck von elektronischen Zertifikaten und Zertifizierungsdiensten sowie Zertifikatstypen erklären;
  • Strichaufzählung
    Verschlüsselungsmechanismen für die Sicherung der betrieblichen Kommunikation einsetzen.

Bereich Datenschutz und Onlinerecht

  • Strichaufzählung
    das Datenschutzrecht sowie das Domainrecht aus österreichischer und europäischer Sicht auf betriebliche Standardsituationen anwenden;
  • Strichaufzählung
    Rechtsschutzinstrumente im Datenschutz und Onlinerecht anwenden;
  • Strichaufzählung
    rechtliche Problematiken bei Tauschbörsen und Online-Auktionshäusern für den privaten Bereich aber auch aus Sicht eines Betriebes einschätzen und entsprechend handeln.

Lehrstoff:

Grundlagen des Rechts:

Entstehung und Stufenbau der Rechtsordnung, Arten von Normen, Rechtsdurchsetzung (Beteiligte, Abläufe, Fristen, Kosten).

Zugang zu Rechtsinformationen:

Suchen und Arbeiten mit dem Rechtsinformationssystem des Bundes und mit den Datenbanken der Europäischen Union (zB CELEX, EUDOR), Recherche in Webangeboten gesetzgebender Körperschaften (Österreichisches und Europäisches Parlament, Landtage) sowie in Webangeboten von Gemeinden, Nützen von Serviceangeboten öffentlicher Stellen und Interessenvereinigungen im Internet (zB Amtshelfern, Downloaden von Formularen, E-Government-Angebote in Österreich und in der EU).

Zugang zu Unternehmensinformationen für Start-ups:

Rechtsquellen, Rechtsformen von Unternehmen unter Berücksichtigung neuer europäischer Entwicklungen (zB Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung, Europäische Aktiengesellschaft-SE), Auswahl der geeigneten Rechtsform.

Serviceangebote öffentlicher Stellen und Interessenvereinigungen im Internet, Gläubigerschutzverbände (KSV, AKV).

E-Commerce:

E-Commerce-Richtlinie, E-Commerce-Gesetz (ECG), E-Commerce-Gütesiegel und Funktion des Internet-Ombudsmannes in Österreich, Fernabsatzrichtlinie, Fernabsatzgesetz, Signaturrichtlinie, -gesetz, -verordnung, Zertifizierungsdienste und Zertifikatstypen.

Datenschutz- und Onlinerecht:

Datenschutzrecht aus österreichischer und europäischer Sicht; Rechtsschutzinstrumente im Datenschutz, Domainrecht (Vergabestellen, Vergabevorgang, Verfahren bei Domainstreitigkeiten unter Berücksichtigung der WIPO), Tauschbörsen und Online-Auktionen und ihre rechtliche Problematik (Erfüllung, Leistungsstörungen, Schadenersatz).

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Ausgewählte Grundzüge des Privatrechts

  • Strichaufzählung
    verschiedene Rechtsgebiete des Privatrechts (darunter Sachenrecht, Familienrecht, Erbrecht, Vertragsrecht, Schuldrecht, Schadenersatzrecht, Produkthaftung) in ihren Grundzügen erklären bzw. interpretieren und anhand von entsprechenden Standardfällen anwenden;
  • Strichaufzählung
    die Struktur des bürgerlichen Rechtes wiedergeben und wichtige Nebengesetze des ABGB nennen;
  • Strichaufzählung
    die Rechts- und Handlungsfähigkeit anhand konkreter Beispiele erläutern sowie die Altersstufen nach rechtserheblichen Fähigkeiten überprüfen;
  • Strichaufzählung
    die Rechtsverhältnisse zwischen Ehepartnern, eingetragenen Partnern sowie Eltern und Kindern charakterisieren;
  • Strichaufzählung
    rechtliche Auswirkungen von Ehe und Lebensgemeinschaft vergleichen;
  • Strichaufzählung
    zwischen den Arten der Scheidung unterscheiden und deren Folgen analysieren;
  • Strichaufzählung
    die Testamentsformen, das gesetzliche Erbrecht und das Pflichtteilsrecht der engsten Angehörigen und des Ehepartners erklären;
  • Strichaufzählung
    die wichtigsten Schritte des Verlassenschaftsverfahrens erläutern;
  • Strichaufzählung
    Besitz und Eigentum an beweglichen und unbeweglichen Sachen sowie Struktur und Bedeutung des Grundbuchs erklären;
  • Strichaufzählung
    einen Besitzstörungsfall erläutern sowie nachbarrechtliche Streitfälle beurteilen;
  • Strichaufzählung
    die wichtigsten Voraussetzungen des Vertragsabschlusses, die Bedeutung der Vertragsfreiheit und deren Ausnahmen sowie einige wichtige Vertragsarten erläutern;
  • Strichaufzählung
    die Vertragsstörungen (insbesondere Verzug, Gewährleistung und Garantie) charakterisieren;
  • Strichaufzählung
    Wesen und Bedeutung der Erfüllungssicherung von Verträgen untersuchen;
  • Strichaufzählung
    Voraussetzungen für Schadenersatzansprüche benennen und die Haftungsformen für eigenes, fremdes sowie ohne Verschulden vergleichen.

Bereich Wirtschaftsrecht

  • Strichaufzählung
    mit den zuständigen Beratungsstellen und Behörden erfolgreich – vor allem auf elektronischem Weg – kommunizieren, sowie darauf aufbauend, das erarbeitete Rechtswissen im beruflichen Lebensumfeld erfolgreich anwenden;
  • Strichaufzählung
    die Anwendungsvoraussetzungen des Konsumentenschutzgesetzes und die wichtigsten Konsumentenschutzbestimmungen (insbesondere Rücktrittsrecht, Kostenvoranschläge, unzulässige Vertragsbestandteile sowie Verbandsklage) anhand von Beispielen erklären;
  • Strichaufzählung
    die Auswirkungen des Gewerberechts, Kartellrechts, Konsumentenschutzrechts sowie des Wettbewerbsrechts auf Betriebe erklären, einschätzen und auf betriebliche Situationen anwenden.

Bereich Gewerblicher Rechtsschutz

  • Strichaufzählung
    die Kernelemente des Urheberrechts sowie des Markenrechts erklären und auf private sowie betriebliche Standardsituationen anwenden;
  • Strichaufzählung
    Sinn und Zweck sowie den Weg zur Anmeldung von Patenten erklären.

Bereich Strafrecht

  • Strichaufzählung
    Voraussetzungen der gerichtlichen Strafbarkeit nennen;
  • Strichaufzählung
    häufig vorkommende Delikte (insbesondere Wirtschaftskriminalität im Internet) charakterisieren;
  • Strichaufzählung
    moderne Strafzwecke erläutern und kommentieren;
  • Strichaufzählung
    wichtige Aspekte des Medienrechts im Bereich Internet und Multimedia erläutern und auf betriebliche sowie private Standardsituationen anwenden.

Lehrstoff:

Ausgewählte Grundzüge des Privatrechts:

Sachenrecht, Familienrecht, Erbrecht, Vertragsrecht, Schuldrecht, Schadenersatzrecht, Produkthaftung.

Wirtschaftsrecht:

Behördenkontakte, Gewerberecht, österreichisches und europäisches Wettbewerbsrecht unter besonderer Berücksichtigung der Befugnisse der Europäischen Kommission (zB Fusionskontrolle), Kartellrecht, Konsumentenschutzrecht.

Gewerblicher Rechtsschutz:

Urheberrecht, Recht der Patente, Marken und Muster.

Strafrecht:

Strafrecht (wichtigste Bestimmungen), Wirtschaftskriminalität (Verbreitung von Computerviren, Hackerangriffe, Software- und Musikpiraterie und ihre Bekämpfung, Spam), Medienrecht (Impressumspflichten, Anbieterkennzeichnung).

3.6 Volkswirtschaft

Didaktische Grundsätze:

Eine zentrale Stellung nimmt die Stärkung der Rolle als mündige Staatsbürgerin und mündiger Staatsbürger mit Europakompetenz ein. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Beschaffung und kritische Analyse von Informationen zu legen.

Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomischen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern.

Mit Hilfe komplexer Methoden (Szenario-Methode, Rollenspiel usw.) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei den Studierenden aufzubauen.

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft

  • Strichaufzählung
    die zentralen Aufgaben und die Teilgebiete der Volkswirtschaftslehre beschreiben;
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung von Modellen – für die Erklärung komplexer wirtschaftlicher Zusammenhänge – erläutern;
  • Strichaufzählung
    volkswirtschaftliche Größen erklären.

Bereich Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme

  • Strichaufzählung
    die unterschiedlichen marktwirtschaftlichen Systeme im Spektrum zwischen freier und ökosozialer Marktwirtschaft vergleichen;
  • Strichaufzählung
    die spezifischen Merkmale der österreichischen Wirtschaftsordnung erläutern;
  • Strichaufzählung
    die Träger, Ziele und Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik erklären und Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen anhand von Beispielen vorstellen.

Bereich Markt und Preisbildung

  • Strichaufzählung
    das Angebot-Nachfrage-Modell erläutern und seine Grenzen aufzeigen.

Bereich Wohlstand und Lebensqualität

  • Strichaufzählung
    den Stellenwert des BIP-Wachstums für den Wohlstand einer Volkswirtschaft erläutern sowie die Grenzen dieses Indikators für die Messung des Wohlstands eines Landes (soziale und ökologische Perspektive) kritisch reflektieren.

Bereich Arbeit und Soziales

  • Strichaufzählung
    häufig verwendete Methoden der Erhebung und Berechnung der Arbeitslosenzahlen erklären;
  • Strichaufzählung
    wichtige Ursachen für Arbeitslosigkeit unterscheiden und bedeutsame individuelle und gesellschaftliche Folgen der Arbeitslosigkeit darlegen;
  • Strichaufzählung
    den Zusammenhang zwischen Ursachen der Arbeitslosigkeit und darauf abgestimmte Instrumente der Bekämpfung analysieren und argumentieren.

Bereich Geld und Finanzwirtschaft

  • Strichaufzählung
    die Stufen der Geldentwicklung, die Erscheinungsformen, die Funktionen, die Eigenschaften des Geldes, den Geldschöpfungsprozess der Geschäftsbanken sowie die Ursachen und Auswirkungen von Preissteigerungen beschreiben;
  • Strichaufzählung
    die Zusammenhänge zwischen Geldpolitik und Inflation erläutern und wichtige Instrumente der Geldpolitik kritisch bewerten;
  • Strichaufzählung
    die zentralen Anliegen, die Aufgaben und Organe der Europäischen Währungsunion, deren geldpolitische Strategien und Instrumente erläutern;
  • Strichaufzählung
    die Zusammenhänge zwischen Finanzmarkt und Realwirtschaft erklären.

Lehrstoff:

Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft:

Aufgaben, Teilgebiete und Untersuchungsmethoden, Wirtschaftskreislauf, Produktionsfaktoren, Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz.

Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme:

Volkswirtschaftliche Lehrmeinungen, Marktwirtschaft und ihre Ausprägungen, Wirtschaftspolitik (Begriff, Träger, Ziele und Aufgabenfelder).

Markt und Preisbildung:

Angebot und Nachfrage, Preismechanismus und Preispolitik.

Wohlstand und Lebensqualität:

Messung, Verteilung und Verwendung des Wohlstands, Wachstum und nachhaltiges Wirtschaften.

Arbeit und Soziales:

Arbeit, Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik, Einkommensverteilung und Einkommenspolitik, Sozialpolitik und sozialer Wandel.

Geld und Finanzwirtschaft:

Entstehung, Arten und Funktionen des Geldes, Geldmengenbegriffe, Geldwert und Geldwertstörungen, Währung (Wechselkurs, Wechselkursbildung, Geldversorgung, Geldpolitik), Finanzmarkt und Realwirtschaft.

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Konjunktur und Budget

  • Strichaufzählung
    die Messgrößen zur Bestimmung der jeweiligen Konjunkturlage aufzählen, wichtige Ursachen für konjunkturelle Schwankungen erläutern und konjunkturpolitische Instrumente beschreiben;
  • Strichaufzählung
    angebots- und nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik unterscheiden und einzelne Maßnahmen diesen beiden Konzepten zuordnen;
  • Strichaufzählung
    die Erstellung des Budgets sowie die Auswirkungen der Budgetpolitik für die längerfristige Entwicklung einer Volkswirtschaft erläutern.

Bereich Europäische Wirtschaft

  • Strichaufzählung
    wichtige Meilensteine in der Entwicklung der Europäischen Union, ihre wichtigsten Institutionen und ihre Aufgaben nennen und erklären;
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung der Europäischen Union für Österreich beschreiben und reflektieren und erkennen wo die zukünftigen Herausforderungen für die Europäische Union liegen werden.

Bereich Internationale Wirtschaft

  • Strichaufzählung
    den Begriff, die Ursachen der Globalisierung erläutern und die zentralen Vor- und Nachteile der Globalisierung argumentieren und bewerten;
  • Strichaufzählung
    die Aufgaben der wichtigsten internationalen Wirtschaftsorganisationen darstellen und bewerten.

Lehrstoff:

Konjunktur und Budget:

Konjunktur und Konjunkturpolitik, Budget und Budgetpolitik, Staatsverschuldung, Fiskalpolitik.

Europäische Wirtschaft:

Europäische Union (Schritte der europäischen Integration, Aufgaben und Organe), Binnenmarkt (Chancen und Risiken), EU-Haushalt, Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, Wettbewerbspolitik, Agrarpolitik, Regionalentwicklung, Verkehrspolitik, Energiepolitik.

Internationale Wirtschaft:

Außenhandel und Zahlungsbilanz, Globalisierung (Begriff, Ursachen und Auswirkungen), internationale Wirtschaftsorganisationen, Entwicklungsländer und Entwicklungszusammenarbeit.

4. MATHEMATIK Bildungsziele des Clusters „Mathematik“:

Der Cluster umfasst den Unterrichtsgegenstand „Angewandte Mathematik“. Die Verbindung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ fördert das interdisziplinäre und vernetzte Denken.

Die Studierenden können

  • Strichaufzählung
    die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen Begriffe, Methoden und Denkweisen anwenden;
  • Strichaufzählung
    einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren;
  • Strichaufzählung
    unter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen;
  • Strichaufzählung
    die Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten;
  • Strichaufzählung
    allgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen (insbesondere aus der Wirtschaft usw.) anwenden;
  • Strichaufzählung
    zeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.

4.1 Angewandte Mathematik

Didaktische Grundsätze:

Die Handlungsdimensionen Modellieren/Transferieren, Operieren/Technologieeinsatz, Interpretieren/Dokumentieren, Argumentieren/Kommunizieren sind ausgewogen in den Unterricht zu integrieren.

Der Unterricht soll die Studierenden dazu befähigen, die mathematische Symbolik und Fachsprache zu verstehen und aktiv zur Argumentation einzusetzen.

Zur Bearbeitung von Aufgabenstellungen sollen zeitgemäße Technologien eingesetzt werden. Dabei sollen die Studierenden die Technologien sowohl als Rechenwerkzeug als auch als didaktisches Medium für die Erarbeitung von Lerninhalten kennenlernen.

Die Studierenden sollen verschiedene Unterrichtsmethoden und Lernformen kennenlernen, die zu selbstständigem und eigenverantwortlichen Arbeiten sowie zur Teamarbeit führen.

1. Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Funktionale Zusammenhänge – Zinseszinsrechnung

  • Strichaufzählung
    die dekursive Verzinsung mittels Zinseszins für ganz- und unterjährige Zinsperioden sowie die stetige Verzinsung beschreiben;
  • Strichaufzählung
    dieses Verzinsungsmodell kontextbezogen anwenden.

Bereich Funktionale Zusammenhänge – Rentenrechnung und Schuldentilgung

  • Strichaufzählung
    den Zusammenhang zwischen geometrischen Reihen und der Rentenrechnung beschreiben;
  • Strichaufzählung
    die charakteristischen Größen der Rentenrechnung berechnen, interpretieren und im Kontext deuten;
  • Strichaufzählung
    den Begriff des Effektivzinssatzes erklären, mittels Technologie berechnen und das Ergebnis interpretieren;
  • Strichaufzählung
    Zahlungsströme grafisch darstellen und gegebene grafische Darstellungen des Zahlungsstroms interpretieren;
  • Strichaufzählung
    die Annuitätenschuld als eine Möglichkeit der Schuldtilgung beschreiben und diese auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden;
  • Strichaufzählung
    Rentenumwandlungen und Schuldkonvertierungen durchführen und deren Ergebnisse interpretieren.

Lehrstoff:

Funktionale Zusammenhänge:

Zinseszinsrechnung (dekursive Verzinsung – ganzjährige und unterjährige Verzinsung, Zinseszins, stetige Verzinsung), Rentenrechnung, Schuldentilgung.

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).

2. Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Funktionale Zusammenhänge – Investitionsrechnung

  • Strichaufzählung
    verschiedene Methoden der dynamischen Investitionsrechnung, zumindest Kapitalwertmethode, Methode des internen Zinssatzes und Methode des modifizierten internen Zinssatzes beschreiben;
  • Strichaufzählung
    mit diesen Methoden Investitionsanalysen durchführen und Investitionen bewerten.

Bereich Funktionale Zusammenhänge – Kurs- und Rentabilitätsrechnung

  • Strichaufzählung
    die Begriffe der Kurs- und Rentabilitätsrechnung erklären und damit argumentieren;
  • Strichaufzählung
    Rendite, Barwert, Kauf- und Verkaufspreis (am Tag der Kuponzahlung), zumindest bei jährlicher Kuponzahlung, auf Basis festverzinslicher Wertpapiere berechnen, interpretieren und im Kontext deuten.

Bereich Analysis – Kosten- Preistheorie

  • Strichaufzählung
    Nachfrage- und Angebotsfunktionen bestimmen, deren Eigenschaften erklären und markante Punkte (Mindestpreis, Höchstpreis, Sättigungsmenge, Marktgleichgewicht) ermitteln, grafisch darstellen und interpretieren;
  • Strichaufzählung
    die Begriffe der (Punkt-)Elastizität und Bogenelastizität im wirtschaftlichen Kontext erklären;
  • Strichaufzählung
    Elastizitäten berechnen und die Ergebnisse interpretieren;
  • Strichaufzählung
    den Begriff und die Eigenschaften der ertragsgesetzlichen Kostenfunktion beschreiben und diese als Polynomfunktion 3. Grades berechnen;
  • Strichaufzählung
    die typischen Kostenverläufe (degressiv, progressiv) beschreiben und interpretieren;
  • Strichaufzählung
    typische Begriffe der Kosten- und Preistheorie (insbesondere Kostenkehre, Betriebsoptimum, langfristige Preisuntergrenze, Betriebsminimum, kurzfristige Preisuntergrenze, Break Even Point, Gewinnzone, Cournot’scher Punkt, Deckungsbeitrag, Erlösmaximum, Gewinnmaximum) berechnen und interpretieren;
  • Strichaufzählung
    den Begriff der Grenzfunktion beschreiben, diese im wirtschaftlichen Kontext erklären und anwenden.

Lehrstoff:

Funktionale Zusammenhänge:

Investitionsrechnung.

Analysis:

Regressionsrechnung, Kosten- und Preistheorie.

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).

A.2 Erweiterungsbereich – Digital Business

Der Erweiterungsbereich Digital Business umfasst die Gegenstände „Wirtschaftsinformatik und Datenbanksysteme“, „Office Management und Angewandte Informatik“, „Betriebssysteme und Netzwerkmanagement“, „Internet Multimedia und Contentmanagement“, „E-Business und E-Business-Center (Übungsfirma), Case Studies“, „Angewandte Programmierung“, „Softwareentwicklung und Projektmanagement“.

Didaktische Grundsätze:

Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte zu stellen. Die betriebswirtschaftlichen Problemstellungen sind fächerübergreifend unter Anwendung der geeigneten Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente zu bearbeiten.

Aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet sind zu berücksichtigen. Der Einsatz unterschiedlicher Lehr- und Lernmethoden ist anzustreben. Moderne IT-Techniken zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen sind einzusetzen. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.

Soweit als möglich und zielführend sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, die den Erwerb fächerübergreifender Kompetenzen fördern.

Allgemeines Bildungsziel des Erweiterungsbereichs Digital Business:

Die Studierenden können im Erweiterungsbereich

  • Strichaufzählung
    komplexere Kalkulationen und Datenbankapplikationen zur Unterstützung von betriebswirtschaftlichen Abläufen erstellen;
  • Strichaufzählung
    den gesamten Schriftverkehr sowie wichtige Büroabläufe eines Unternehmens IT-gestützt effizient abwickeln;
  • Strichaufzählung
    Computernetzwerke in Unternehmen aufbauen, installieren, konfigurieren und warten;
  • Strichaufzählung
    moderne Webauftritte von Unternehmen (inkl. multimedialen Komponenten) planen, umsetzen und warten;
  • Strichaufzählung
    moderne ERP-Systeme einsetzen, um durch die effiziente Planung von Unternehmensressourcen (Kapital, Betriebsmittel, Personal etc.) Geschäftsprozesse zu optimieren;
  • Strichaufzählung
    komplexere Computerprogramme auf Basis von Anforderungen aus der täglichen Praxis von Unternehmen entwickeln (dazu zählen insb. auch webbasierte bzw. verteilte Applikationen);
  • Strichaufzählung
    komplette IT-Projekte (zB Aufbau von Computernetzwerken, Computerprogrammen, Webapplikationen) planen, durchführen und evaluieren;
  • Strichaufzählung
    Konzepte, Werkzeuge und Methoden der Informatik aus den verschiedenen Gegenständen im Rahmen von betriebswirtschaftlichen Problemstellungen anwenden um zu entsprechenden Lösungen zu kommen;
  • Strichaufzählung
    Abläufe in Unternehmen mit den Methoden der Informatik analysieren und durch den Einsatz von Informatiksystemen zur Effizienzsteigerung beitragen.

2.1 Wirtschaftsinformatik und Datenbanksysteme

Didaktische Grundsätze:

Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.

So weit wie möglich sind zu den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zu den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.

Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit und sind anhand betriebswirtschaftlicher Anwendungssituationen zu üben.

1. Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Tabellenkalkulation

  • Strichaufzählung
    Kalkulationsmodelle in einer gängigen Tabellenkalkulationssoftware anlegen, bearbeiten, gestalten, verknüpfen, auswerten und visualisieren sowie deren Daten importieren und exportieren;
  • Strichaufzählung
    komplexe betriebswirtschaftliche Problemstellungen mit Hilfe einer gängigen Tabellenkalkulationssoftware zu einer Lösung bringen.

Lehrstoff:

Tabellenkalkulation:

Dateneingabe und -bearbeitung, Berechnungen, Funktionen, Formatierungen, Daten sortieren und filtern, Druck, Diagramme, Auswertung umfangreicher Datenbestände, Absicherung von Eingaben, betriebswirtschaftliche Anwendungen.

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).

2. Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Datenbanken

  • Strichaufzählung
    die Einsatzmöglichkeiten und den Aufbau von gängigen relationalen DBMS erklären;
  • Strichaufzählung
    nach detaillierten Vorgaben (zB Relationenschema) Datenbankschemata in einem gängigen DBMS implementieren (Tabellen, Attribute, Schlüssel, Integritätsbedingungen);
  • Strichaufzählung
    Daten in einem gängigen DBMS einfügen, löschen, aktualisieren, importieren, exportieren und über Abfragen und Filter auswerten;
  • Strichaufzählung
    auf Basis von betriebswirtschaftlichen Anwendungsfällen redundanzfreie Datenmodelle erstellen (Anwendungsfall – ER-Diagramm – Relationenschema – Normalisierung);
  • Strichaufzählung
    Datenbankapplikationen erkennen, analysieren, anwenden und selbst unter Verwendung von entsprechenden Werkzeugen (wie Abfragen, Formularen, Berichten, Makros oder auch Programmiersprachen) erstellen;
  • Strichaufzählung
    mit einer standardisierten Datenbanksprache (wie SQL) Datenauswertungen und Datenabfragen in umfangreichen Datenständen durchführen, im Speziellen: Abfragen mit komplexen Kriterien, Abfragen über mehrere Tabellen, Funktionen, Gruppierungen, Sortierungen, Limitierungen;
  • Strichaufzählung
    mit einer standardisierten Datenbanksprache Datensätze einfügen, ändern, löschen;
  • Strichaufzählung
    Befehle einer standardisierten Datenbanksprache zur Erstellung, Änderung und zum Löschen von Tabellen bzw. Datenbanken erklären;
  • Strichaufzählung
    Befehle einer standardisierten Datenbanksprache zum Setzen von Berechtigungen erklären.

Lehrstoff:

Datenbanken:

Einsatz und Aufbau von Datenbanken, Datenbankschemata implementieren, Datenmodellierung, Daten eingeben, aufbereiten, auswerten, analysieren und darstellen, Datenimport, Datenexport, Datenbankapplikationen.

Betriebswirtschaftliche Anwendungen.

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).

2.2 Officemanagement und Angewandte Informatik

Didaktische Grundsätze:

Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.

So weit wie möglich sind zu den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zu den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.

Sämtliche Lehrplaninhalte bilden auch die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.

1. Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgaben:

Die Studierenden können im

Bereich Informatiksysteme – Hardware und Netzwerk

  • Strichaufzählung
    Peripheriegeräte unterscheiden, anschließen und einfache technische Probleme lösen (Geräteverbindungen überprüfen, Papierstau und Tonermangel beheben);
  • Strichaufzählung
    Hardware-Komponenten und Schnittstellen unterscheiden und deren Funktionen erklären;
  • Strichaufzählung
    gängige Hardwarekomponenten und Peripheriegeräte auswählen, einbauen bzw. anschließen;
  • Strichaufzählung
    Hardwareangebote analysieren, vergleichen und bewerten;
  • Strichaufzählung
    auftretende Fehler in Computersystemen erkennen und eine konkrete Beschreibung des Fehlers an die richtige Adressatin oder den richtigen Adressaten melden.

Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft

  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Medien zur Datensicherung einsetzen und diese sicher verwahren;
  • Strichaufzählung
    automatisierte Sicherungen durchführen, Daten wiederherstellen;
  • Strichaufzählung
    Sicherungen selektiv wiederherstellen, Systeme wiederherstellen (System Recovery);
  • Strichaufzählung
    die Sicherheit von Daten gewährleisten;
  • Strichaufzählung
    Antivirenprogramme und Firewalls einsetzen;
  • Strichaufzählung
    sichere Passwörter wählen;
  • Strichaufzählung
    Daten kopieren, sichern, schützen und aktualisieren;
  • Strichaufzählung
    lizenzrechtliche Bestimmungen von Software unterscheiden;
  • Strichaufzählung
    sich in sozialen Netzwerken sicher bewegen.

Bereich Publikation und Kommunikation

  • Strichaufzählung
    mit dem 10-Finger-System schreiben;
  • Strichaufzählung
    Texte schreiben, korrigieren, formatieren und speichern (Zeichen- und Absatzformatierungen, Nummerierung und Aufzählung, Spalten- und Seitenumbrüche);
  • Strichaufzählung
    Druckoptionen festlegen;
  • Strichaufzählung
    Tabellen erstellen, die Summenfunktion in Tabellen einsetzen;
  • Strichaufzählung
    Bilder und grafische Elemente einfügen und platzieren (web- und drucktaugliche Formate);
  • Strichaufzählung
    einfache Präsentationen erstellen.

Lehrstoff:

Informatiksysteme (Hardware und Netzwerk):

Betriebssysteme, Benutzeroberfläche, Computer und Peripheriegeräte, Datenverwaltung, Lernplattformen.

IT-Arbeitsumgebung funktionell einrichten (Hard- und Software, Fehlerbehebung, Hilfesysteme), Anschaffungsentscheidungen.

Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft:

Grundlegende Sicherheitsmaßnahme (Passwörter), sichere Internetnutzung.

Publikation und Kommunikation:

10-Finger-System, Standardfunktionen eines Textverarbeitungsprogramms, Informationsbeschaffung im Internet, Programm- und Onlinehilfen, Briefgestaltung, Präsentationssoftware, webtaugliche Formate, Termin- und Aufgabenverwaltung, Layout, Typografie, Corporate Design, Seriendokumente, Protokolle, Formulare, betriebswirtschaftliche Anwendungen.

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).

2.3 Betriebssysteme und Netzwerkmanagement

Didaktische Grundsätze:

Im Teilbereich Betriebssysteme sollen Kenntnisse in zwei unterschiedlichen Betriebssystemen erworben und vertieft werden. Weiters sollen aktuelle Sicherungs- und Sicherheitskonzepte umgesetzt werden.

Im Teilbereich Netzwerkmanagement sollen Grundlagen der Netzwerktechnik, die Installation von Einzelkomponenten und die Wartung des Gesamtsystems gezeigt und vermittelt werden. Der Schwerpunkt soll die Bereiche File-, Druck-, FTP- und Web-Server umfassen.

Optimale Lernarrangements zielen primär auf die Entwicklung der Problemlösungskompetenz mit den Instrumenten und Methoden des Gegenstandes ab, behandeln praxisorientierte, authentische Aufgabenstellungen mit besonderem Bezug zur Übungsfirma und zu anderen betriebswirtschaftlichen Domänen. Sie fordern die Studierenden zu fächerübergreifendem, logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln.

Lernarrangements sollen situationsbezogen verschiedene etablierte Instruktionsdesigns und Unterrichtsmethoden einsetzen, wie zB Projektunterricht (Beispielprojekte, Referenzprojekte), Problembasiertes Lernen, kooperatives Lernen, Peer-Lernen, Peer-Tutoring, Peer-Feedback, Worked-Examples, Cognitive-Apprenticeship, Direkte Instruktion oder Mastery Learning, um die Kooperation und den Austausch mit der facheinschlägigen Wirtschaftspraxis zu ermöglichen.

1. Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Betriebssysteme

  • Strichaufzählung
    Aufgaben, Aufbau und Arten von Betriebssystemen erklären;
  • Strichaufzählung
    Unterschiede von Client/Server erklären;
  • Strichaufzählung
    den Nutzen von Virtualisierungen erklären;
  • Strichaufzählung
    eine virtuelle Umgebung erzeugen und nutzen;
  • Strichaufzählung
    ein Betriebssystem installieren;
  • Strichaufzählung
    und für den Praxiseinsatz konfigurieren;
  • Strichaufzählung
    und auf diesem Betriebssystem ein Sicherungskonzept umsetzen.

Bereich Netzwerk

  • Strichaufzählung
    Netzwerkhardware und Netzwerktopologien erklären;
  • Strichaufzählung
    den Aufbau von IP-Adressen erläutern;
  • Strichaufzählung
    Subnetting erklären;
  • Strichaufzählung
    Netzwerkadressierung erläutern;
  • Strichaufzählung
    Netzwerkprotokolle erklären;
  • Strichaufzählung
    Mac-Adressen erläutern;
  • Strichaufzählung
    Gateways erklären;
  • Strichaufzählung
    Namensauflösungen erläutern;
  • Strichaufzählung
    Ressourcen im Netzwerk freigeben und diese über Zugriffsrechte konfigurieren;
  • Strichaufzählung
    überprüfen, ob die Netzwerkeinstellungen richtig konfiguriert sind;
  • Strichaufzählung
    Änderungen an der Konfiguration von Netzwerkeinstellungen vornehmen;
  • Strichaufzählung
    einfache Netzwerkprobleme untersuchen und beheben.

Lehrstoff:

Betriebssysteme:

Client/Server-Betriebssysteme, Virtualisierung.

Netzwerk:

Netzwerkhardware, Netzwerkgrundlagen, Netzwerkkonfiguration.

2. Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Betriebssysteme

  • Strichaufzählung
    wichtige Serverdienste (DNS, DHCP, Dateifreigabe, Druck) einrichten und testen;
  • Strichaufzählung
    einen Domänencontroller einrichten und einsetzen;
  • Strichaufzählung
    Domänenbenutzer einrichten;
  • Strichaufzählung
    Arbeitsstationen in die Domäne aufnehmen;
  • Strichaufzählung
    Gruppenrichtlinien erarbeiten, zuordnen und verwalten;
  • Strichaufzählung
    Clients in eine Domäne einbinden und für die Nutzung aller bisher gelernten Dienste konfigurieren;
  • Strichaufzählung
    einen Deployment-Dienst für die automatisierte Installation und Einbindung von Clients im Netzwerk einrichten.

Bereich Netzwerkmanagement

  • Strichaufzählung
    die Funktion und Struktur von Computernetzwerken erklären;
  • Strichaufzählung
    den Aufbau und Nutzen des ISO/OSI-Referenzmodells erklären;
  • Strichaufzählung
    die Funktionsweise wichtiger Netzwerkhardware der verschiedenen Schichten erklären;
  • Strichaufzählung
    die Funktionsweise wichtiger Netzwerkprotokolle der verschiedenen Schichten erklären;
  • Strichaufzählung
    wichtige Konzepte der verschiedenen Schichten erklären (darunter Adressierung, Subnetting, Routing und Namensauflösung);
  • Strichaufzählung
    ein kleines Computernetzwerk planen, aufbauen, konfigurieren, administrieren und testen;
  • Strichaufzählung
    Standardtools eines Netzwerkbetriebssystems sowie spezielle Netzwerk-Monitoring-Tools anwenden, um ein Computernetzwerk zu testen, zu überwachen und zu optimieren;
  • Strichaufzählung
    wichtige Aspekte der Sicherheit in Computernetzwerken erklären;
  • Strichaufzählung
    Standardprobleme (aus den Bereichen Benutzer, Hardware, Software, Security) in Computernetzwerken identifizieren und lösen.

Lehrstoff:

Betriebssysteme:

(Netzwerk-)Betriebssysteme, Serverdienste, Verzeichnisdienste, Gruppenrichtlinien, Deployment.

Netzwerkmanagement:

Verzeichnisdienst, Gruppenrichtlinien, Netzwerkgrundlagen, Monitoring, Drahtlosnetzwerke, Fehlerbehandlung.

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Betriebssysteme

  • Strichaufzählung
    FTP- und Webserver installieren, konfigurieren und mit entsprechenden Clients testen;
  • Strichaufzählung
    Firewalls einrichten;
  • Strichaufzählung
    Sicherheitskonzepte (NAT, DMZ, Portfilter, Contentfilter) umsetzen und testen.

Bereich Netzwerk

  • Strichaufzählung
    den Aufbau und die Funktionsweise von FTP und HTTP erklären;
  • Strichaufzählung
    die Funktionsweise von Firewalls erklären;
  • Strichaufzählung
    ein LAN sicher an das Internet anbinden;
  • Strichaufzählung
    Möglichkeiten der Nutzung von Cloudservices nennen und erklären;
  • Strichaufzählung
    Cloud-Services einrichten und anwenden;
  • Strichaufzählung
    ein SOHO-Computernetzwerk (Hardware, Software, Services) unter Einsatz aller bisher erworbenen Kenntnisse von Grund auf planen, aufbauen, konfigurieren und testen.

Lehrstoff:

Betriebssysteme:

Serverdienste, Firewalls, Sicherheitskonzepte.

Netzwerkmanagement:

Firewalls, Sicherheitskonzepte, Internetanbindung, Cloudservices, praktische Anwendungen.

2.4 Internet, Multimedia und Contentmanagement

1. Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Layout und Screendesign

  • Strichaufzählung
    die Grundregeln des Designs anwenden;
  • Strichaufzählung
    typografische Kenntnisse im Screendesign anwenden;
  • Strichaufzählung
    Erkenntnisse der Farbpsychologie im Screendesign umsetzen;
  • Strichaufzählung
    Grundlagen des UI/UX-Design (Usability etc.) erkennen und erläutern;
  • Strichaufzählung
    ein einfaches Screendesign erstellen.

Bereich Webdesign

  • Strichaufzählung
    HTML-Quelltext interpretieren und manuell erstellen;
  • Strichaufzählung
    HTML-Dokumente mit Hilfe von CSS formatieren und layouten.

Bereich Audio- und Videobearbeitung

  • Strichaufzählung
    Videomaterial bearbeiten und mit Tonelementen versehen;
  • Strichaufzählung
    Videos unter Berücksichtigung der technischen Grundlagen produzieren;
  • Strichaufzählung
    Ton aufnehmen und bearbeiten;
  • Strichaufzählung
    Videos mit visuellen Effekten in der Postproduktion versehen;
  • Strichaufzählung
    Videos für unterschiedliche Plattformen bereitstellen;
  • Strichaufzählung
    ein Multimediaprojekt planen und umsetzen.

Lehrstoff:

Layout und Screendesign:

Gestaltungsprinzipien, Farbpsychologie, Farbsysteme und Symbolik, Typografie, User Interface Design, User Experience, Screendesign.

Webdesign:

HTML, CSS.

Audio- und Videobearbeitung:

Audio- und Videobearbeitung.

2. Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Fotografie und Bildbearbeitung

  • Strichaufzählung
    Fotos unter Berücksichtigung der technischen Grundlagen erstellen und einfache Postproduktionen vornehmen;
  • Strichaufzählung
    Bildmaterial bearbeiten und für verschiedene Anwendungsbereiche aufbereiten;
  • Strichaufzählung
    Vektorgrafiken erstellen und für verschiedene Anwendungsbereiche aufbereiten.

Bereich Webdesign

  • Strichaufzählung
    benutzerfreundliche und barrierefreie Websites unter Verwendung der erlernten HTML-, CSS- und Design-Kenntnisse umsetzen.

Lehrstoff:

Fotografie und Bildbearbeitung:

Technische Grundlagen, Bildgestaltung, Postproduktion, Bildbearbeitung, Komprimierungstechniken, Dateiformate.

Vektorgrafik: Grundlagen Vektorgrafikprogramm, Postproduktion, Dateiformate.

Webdesign:

HTML, CSS, Usability und Barrierefreiheit im Web.

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Webserver und Domain

  • Strichaufzählung
    die Kommunikation zwischen Browser und Webserver verstehen;
  • Strichaufzählung
    einen Webspace einrichten und verwalten;
  • Strichaufzählung
    eine Website unter Berücksichtigung rechtlicher Aspekte veröffentlichen und warten;
  • Strichaufzählung
    eine Domain verwalten.

Bereich Web-Projekte mit CMS

  • Strichaufzählung
    einen lokalen Webserver für Testzwecke einrichten;
  • Strichaufzählung
    einen Überblick über die gängigen webbasierten CMS-Systeme geben;
  • Strichaufzählung
    ein CMS redaktionell bedienen;
  • Strichaufzählung
    Anforderungen analysieren und dokumentieren;
  • Strichaufzählung
    ein Web-Projekt mit CMS planen;
  • Strichaufzählung
    einen den Anforderungen entsprechenden Provider auswählen;
  • Strichaufzählung
    das Layout und Design des CMS-Frontends anpassen;
  • Strichaufzählung
    das Web-Projekt publizieren;
  • Strichaufzählung
    individuelle Templates einbinden;
  • Strichaufzählung
    Erweiterungen installieren und konfigurieren.

Bereich Web-Projekte mit Webshop

  • Strichaufzählung
    einen Überblick über gängige Webshop-Systeme geben;
  • Strichaufzählung
    Anforderungen analysieren und dokumentieren;
  • Strichaufzählung
    ein Web-Projekt mit Webshop planen;
  • Strichaufzählung
    einen Webshop installieren und konfigurieren;
  • Strichaufzählung
    das Layout und Design des Webshops anpassen;
  • Strichaufzählung
    einen Webshop administrieren.

Lehrstoff:

Webserver und Domain:

Webserver, Veröffentlichung von Websites, Domains.

Web-Projekte mit CMS:

Webserver, CMS.

Web-Projekte mit Webshop:

Webshop-Systeme.

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Webdesign

  • Strichaufzählung
    ihre bisher erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Problemstellungen vernetzt einsetzen;
  • Strichaufzählung
    Entwicklungen und Trends analysieren.

Bereich Websites mit dynamischen Elementen

  • Strichaufzählung
    CSS3-Techniken verwenden, um dynamische Elemente in Websites einzubinden;
  • Strichaufzählung
    gängige Javascript-Bibliotheken verwenden, um dynamische Elemente in Websites einzubinden (zB dynamische UI-Elemente, Effekte, Galerien, Formularauswertungen etc.);
  • Strichaufzählung
    einfachen clientseitigen Javascript-Code erstellen.

Lehrstoff:

Webdesign:

Nutzung und Weiterentwicklung der Kompetenzen.

Praktische Problemstellungen.

Websites mit dynamischen Elementen:

Dynamik mit CSS3, Javascript, Javascript-Bibliotheken.

2.5 E-Business und E-Business Center (Übungsfirma), Case Studies

Didaktische Grundsätze:

Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team, sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.

So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen der Cluster „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ und „Erweiterungsbereich“, Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.

Der kompetenzorientierte Unterricht soll in allen Modulen die notwendigen Veränderungen der gesamten Unternehmensorganisation (Struktur und Abläufe) für Digital-Business-Lösungen aufzeigen und Lösungsvorschläge für Organisationsprobleme bringen.

Es werden neue Berufsbilder, neue Arbeits- und Wirtschaftsformen und die Möglichkeiten, Chancen und Risiken im Bereich des Digital-Business dargestellt.

Die gesellschaftliche und individuelle Verantwortung, die mit dem Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien verbunden ist, sowie die Chancen und Risiken einer Unternehmensgründung im Bereich des Digital-Business werden verständlich gemacht.

Maßnahmen zur Qualitätssicherung (QS Zertifizierung) werden gesetzt.

Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software zB SAP) einzusetzen.

Im Rahmen der Übungsfirma sind Vernetzungen zu allen anderen Unterrichtsgegenständen anzustreben.

1. Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen E-Business

  • Strichaufzählung
    grundlegende Begriffe des E-Business erklären;
  • Strichaufzählung
    das Potential des E-Business für die Marktteilnehmer beschreiben;
  • Strichaufzählung
    die mit der Digitalisierung verbundenen Veränderungen der ökonomischen Abläufe erklären;
  • Strichaufzählung
    die mit dem digitalen Wandel verbundenen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und psychologischen Auswirkungen bzw. sozioökonomischen und psychologische Konsequenzen der Arbeitswelt 4.0 beschreiben;
  • Strichaufzählung
    einen Webauftritt einer Firma analysieren (Erfolgsfaktoren, Funktionen, Usability, Barrierefreiheit, weitere Analysefaktoren);
  • Strichaufzählung
    eine Marktübersicht von E-Business-Anwendungen erstellen und bewerten;
  • Strichaufzählung
    Möglichkeiten der Erfassung und Verwertung von Kundendaten erkennen.

Bereich ERP-Systeme: Finanzbuchhaltung

  • Strichaufzählung
    Stammdatenpflege, Buchungen und Auswertungen im Hauptbuch durchführen;
  • Strichaufzählung
    Stammdatenpflege, Buchungen und Auswertungen im Kreditorenbuch durchführen;
  • Strichaufzählung
    Stammdatenpflege, Buchungen und Auswertungen im Debitorenbuch durchführen;
  • Strichaufzählung
    Stammdatenpflege, Buchungen und Auswertungen im Anlagenbuch durchführen;
  • Strichaufzählung
    Kassabuch führen.

Bereich ERP-Systeme: Materialwirtschaft Grundlagen

  • Strichaufzählung
    die relevanten Stammdaten des Einkaufs (Lieferantinnen und Lieferanten, Artikel/Produkte, Einkaufspreise und -konditionen) erkennen, einpflegen und ändern;
  • Strichaufzählung
    die relevanten Stammdaten des Einkaufs filtern und auswerten;
  • Strichaufzählung
    einen durchgängigen Einkaufsprozess (Bestellanforderung, Anfrage, Angebot, Bestellung, Wareneingang, Rechnungseingang, Zahlungsausgang inkl. Skonto) eines lagerhaltigen Artikels abbilden;
  • Strichaufzählung
    Artikelbestände analysieren;
  • Strichaufzählung
    Umbuchungen am Lager abwickeln;
  • Strichaufzählung
    Stornierungen der Wareneingänge durchführen;
  • Strichaufzählung
    die notwendigen Papiere des Einkaufs ausdrucken (Anfrage, Bestellung);
  • Strichaufzählung
    den aktuellen Stand des Einkaufsprozesses feststellen und die nächsten notwendigen Schritte initiieren;
  • Strichaufzählung
    die Schnittstellen (Belege) zur Finanzbuchhaltung und Controlling im Einkaufsprozess erkennen und interpretieren.

Bereich ERP-Systeme: Vertrieb Grundlagen

  • Strichaufzählung
    die relevanten Stammdaten des Vertriebs (Kundinnen und Kunden, Artikel/Produkte, Konditionen, Zu- und Abschläge) erkennen, einpflegen und ändern;
  • Strichaufzählung
    die relevanten Stammdaten des Vertriebs filtern und auswerten;
  • Strichaufzählung
    einen durchgängigen Vertriebsprozess (Anfrage, Angebot, Kundenauftrag, Kommissionierung, Lieferung/Warenausgang, Faktura, Zahlungseingang inkl. Skonto) abbilden;
  • Strichaufzählung
    die notwendigen Papiere (Auftragsbestätigung, Kommissionierliste, Lieferschein, Faktura) des Vertriebs ausdrucken;
  • Strichaufzählung
    Informationen aus Verkaufsgesprächen (Preis, Lieferdaten usw.) in den Kundenauftrag einpflegen;
  • Strichaufzählung
    den aktuellen Stand der Vertriebsprozesse feststellen und die nächsten notwendigen Schritte initiieren;
  • Strichaufzählung
    Vertriebsbelege stornieren;
  • Strichaufzählung
    offene Posten zum Kunden auswerten;
  • Strichaufzählung
    die Schnittstellen (Belege) zur Finanzbuchhaltung und Controlling im Vertriebsprozess erkennen und interpretieren.

Lehrstoff:

Grundlagen E-Business:

Begriffe (Digitalisierung, Industrie 4.0, Arbeitswelt 4.0, ERP), E-Business Potentiale, Geschäftsprozessbeschreibung, -analyse und -optimierung, Rationalisierungsprozesse, Webauftritt, Marktübersicht, Verwertungsmöglichkeiten.

ERP-Systeme: Finanzbuchhaltung:

Stammdaten, Buchungen und Auswertungen in den Büchern der Finanzbuchhaltung.

ERP-Systeme: Materialwirtschaft Grundlagen:

Stammdaten des Einkaufs, Einkaufsprozess, Auswertungen, Umbuchung, Anfrage- und Bestelldruck, Stornierungen, Einkaufsprozessanalyse, Integration ins Finanzwesen.

ERP-Systeme: Vertrieb Grundlagen:

Stammdaten des Vertriebs, Vertriebsprozess, Auswertungen, Druck der notwendigen Papiere, Vertriebsprozessanalyse, Stornierungen von Vertriebsbelegen, offene Posten, Integration ins Finanzwesen.

2. Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich E-Marketing

  • Strichaufzählung
    Grundlagen des E-Marketing verstehen;
  • Strichaufzählung
    Übersicht über die E-Marketing-Werkzeuge erstellen (zB E-Mail, Newsletter, Social Media, Videomarketing, Mobile Marketing, Cross-Media-Marketing, Suchmaschinenoptimierung, affiliate Marketing, weitere neue Entwicklungen);
  • Strichaufzählung
    den Erfolg von E-Marketing-Maßnahmen kaufmännisch beurteilen (Web-Analytics, weitere Beurteilungsmaßnahmen);
  • Strichaufzählung
    gesellschaftliche und psychologische Auswirkungen von E-Marketing (E-Mail, Newsletter, Social Media etc.).

Bereich E-Recht

  • Strichaufzählung
    gesetzliche Informationspflichten eines Webauftrittes einhalten (Kaufvertrag, Informationspflichten, AGB, Preisauszeichnung, weitere gesetzliche Regelungen);
  • Strichaufzählung
    verschiedene Gütesiegel kennen;
  • Strichaufzählung
    einen Webauftritt anhand von Gütesiegelkriterien analysieren.

Bereich E-Payment

  • Strichaufzählung
    eine Übersicht über die verschiedenen E-Payment-Methoden erstellen;
  • Strichaufzählung
    einzelne E-Payment-Methoden im Ablauf darstellen (Online-Banking, Mobile-Banking, Kreditkarte, weitere Methoden);
  • Strichaufzählung
    verschiedene E-Payment-Methoden aus Kunden- und Unternehmersicht beurteilen.

Bereich E-Rechnung

  • Strichaufzählung
    die gesetzlichen Anforderungen wiedergeben;
  • Strichaufzählung
    eine E-Rechnung erstellen (via e-interface, weitere neue Technologien);
  • Strichaufzählung
    Einsparungspotential erkennen.

Bereich E-Sicherheit

  • Strichaufzählung
    einen Überblick über Sicherheitskonzepte im Unternehmen geben;
  • Strichaufzählung
    einzelne Sicherungskonzepte erklären (Verschlüsselungstechniken, Digitale Signatur, Digitale Zertifikate, Zugriffskontrollen, weitere neue Technologien).

Bereich Vorbereitung auf die Übungsfirmenarbeit

  • Strichaufzählung
    fachspezifische Informationen zum Bereich Übungsfirmenarbeit, ACT-Dienstleistungen, beschaffen, bewerten, vernetzt verarbeiten und nachvollziehbar dokumentieren;
  • Strichaufzählung
    Analysen am Übungsfirmenmarkt durchführen;
  • Strichaufzählung
    betriebliche Arbeitsabläufe (Aufbau-, Ablauforganisation) einer Übungsfirma nachvollziehen und präsentieren;
  • Strichaufzählung
    sich in geeigneter Form bei einer Übungsfirma bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren (Bewerbungsmappe, Bewerbungsgespräch, Webauftritt, Bewerbungsvideo, weitere Varianten);
  • Strichaufzählung
    arbeitsrechtliche Inhalte im Arbeitgeberin-Arbeitnehmerin-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis anwenden.

Lehrstoff:

E-Marketing:

Grundlagen, Werkzeuge, Erfolgskontrolle.

E-Recht:

Rechtliche Grundlagen, Webauftritt (Impressum, Datenschutz, etc.) und Gütesiegel.

E-Payment:

Übersicht, Methoden, Ablauf, Beurteilung.

E-Rechnung:

Gesetzliche Bestandteile, Erstellung, Einsparungspotential.

E-Sicherheit:

Überblick, Sicherheitskonzepte.

Vorbereitung auf die Übungsfirmenarbeit:

Vorbereitung auf die Arbeit in der Übungsfirma, Bewerbungstraining und Bewerbung.

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich E-Business-Center (Übungsfirma)

  • Strichaufzählung
    die in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich;
  • Strichaufzählung
    strategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten;
  • Strichaufzählung
    betriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen;
  • Strichaufzählung
    eine Plangewinn- und Verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen;
  • Strichaufzählung
    grundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen, eventuell auch mit internationalem Bezug, inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten;
  • Strichaufzählung
    anhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen;
  • Strichaufzählung
    betriebliche und persönliche Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen;
  • Strichaufzählung
    mit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen;
  • Strichaufzählung
    Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
  • Strichaufzählung
    Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen;
  • Strichaufzählung
    unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln;
  • Strichaufzählung
    Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
  • Strichaufzählung
    interne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden;
  • Strichaufzählung
    geschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen;
  • Strichaufzählung
    aktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden;
  • Strichaufzählung
    die zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren;
  • Strichaufzählung
    Unternehmensanalysen durchführen.

Bereich E-Business

  • Strichaufzählung
    E-Business-Anwendungen und ERP-Systeme einsetzen;
  • Strichaufzählung
    ein elektronisches Dokumentenmanagementsystem betreiben;
  • Strichaufzählung
    einzelne Geschäftsprozesse IT-unterstützt abwickeln (Dokumentenverwaltung, CRM, Intranet, Werbevideo, weitere neue Entwicklungen);
  • Strichaufzählung
    Angebote des E-Government einsetzen.

Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement

  • Strichaufzählung
    Führungstechniken anwenden;
  • Strichaufzählung
    Kreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen;
  • Strichaufzählung
    Techniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen;
  • Strichaufzählung
    Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen;
  • Strichaufzählung
    Konflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen;
  • Strichaufzählung
    sich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen;
  • Strichaufzählung
    Kooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten;
  • Strichaufzählung
    kundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln.

Bereich Zeitmanagement und Organisation

  • Strichaufzählung
    Zeitmanagement-Tools in mein Arbeitsverhalten integrieren;
  • Strichaufzählung
    zuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen;
  • Strichaufzählung
    ihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren.

Lehrstoff:

E-Business-Center (Übungsfirma):

Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement, IT) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Semester.

E-Business:

Implementierung eines Webauftritts, Einsatz von Werkzeugen des E-Marketing, Implementierung eines Webshops, IT Unterstützung von Geschäftsprozessen, E-Government.

Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement:

Kommunikation in einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard).

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Übungsfirma

  • Strichaufzählung
    die in anderen Unterrichtsgegenständen und insbesondere die im vorherigen Kompetenzmodul erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich;
  • Strichaufzählung
    Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
  • Strichaufzählung
    Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen;
  • Strichaufzählung
    unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln;
  • Strichaufzählung
    Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
  • Strichaufzählung
    Kosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen;
  • Strichaufzählung
    Unternehmenskonzepte in Business Pläne umsetzen, präsentieren und argumentieren;
  • Strichaufzählung
    Qualität in der betrieblichen Arbeit als wichtigen unternehmerischen Strategiefaktor erkennen;
  • Strichaufzählung
    strategisches Controlling wie Customer-Relationship-Management und Key-Account-Management anwenden;
  • Strichaufzählung
    unternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse durchführen;
  • Strichaufzählung
    nationale und internationale Beschaffungs- und Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln;
  • Strichaufzählung
    bei Vertragsverletzungen entsprechende Handlungen setzen;
  • Strichaufzählung
    ein Leistungsportfolio erstellen;
  • Strichaufzählung
    Jahresabschlussarbeiten durchführen und Steuererklärungen ausfertigen;
  • Strichaufzählung
    Steuerungsmodelle und Steuerungsinstrumente wie Kostenrechnung, Budgetierung, Finanzplanung anwenden;
  • Strichaufzählung
    Analysen von Managemententscheidungen im Unternehmen durchführen;
  • Strichaufzählung
    Personalmanagement als Nutzung der innovations- und umsetzungsbezogenen Fähigkeiten und Kenntnisse aller Mitarbeiter einsetzen (zB Knowledge-Management).

Bereich Management

  • Strichaufzählung
    Managementkonzeptionen und Managementtechniken in konkreten Situationen anwenden;
  • Strichaufzählung
    Informationen, die zur Problemlösung beitragen, beschaffen und auswerten;
  • Strichaufzählung
    die unterschiedlichsten Kommunikationstechniken einsetzen.

Bereich E-Business

  • Strichaufzählung
    ein elektronisches Dokumentenmanagementsystem betreiben;
  • Strichaufzählung
    einzelne Geschäftsprozesse IT-unterstützt abwickeln (Dokumentenverwaltung, CRM, Intranet, Werbevideo, weitere neue Entwicklungen);
  • Strichaufzählung
    Angebote des E-Government einsetzen.

Bereich Case Studies

  • Strichaufzählung
    ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „E-Business und E-Business-Center (Übungsfirma), Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen;
  • Strichaufzählung
    betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.

Lehrstoff:

Übungsfirma:

Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement, IT) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge.

Management:

Customer-Relationship-Management, Key-Account-Management, Jahresabschlussarbeiten, Steuererklärungen, Kommunikation mit den Abgabenbehörden, Change Management.

E-Business:

Funktion IT: Implementierung eines Webauftritts, Einsatz von Werkzeugen des E-Marketing, Implementierung eines Webshops, IT Unterstützung von Geschäftsprozessen, E-Government.

Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung.

Neue Entwicklungen im Bereich des E-Business.

Case Studies:

Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen.

2.6 Angewandte Programmierung

Didaktische Grundsätze:

Optimale Lernarrangements im Gegenstand „Softwareentwicklung und Projektmanagement“ zielen primär auf die Entwicklung von Problemlösungskompetenz mit den Instrumenten und Methoden der Softwareentwicklung und des Projektmanagements ab. Entscheidend sind praxisorientierte, authentische Aufgabenstellungen mit besonderem Bezug zu betriebswirtschaftlichen Domänen und zur Übungsfirma.

Die Aufgaben sind sowohl selbständig als auch im Team zu lösen. Dabei ist auf eine genaue und konsequente Arbeitsweise, sowie fächerübergreifendes, logisches, kreatives und vernetztes Denken und verantwortungsbewusstes Entscheiden und Handeln zu achten. Die Selbsttätigkeit der Studierenden stehen im Vordergrund und erfordern die eigenständige Auseinandersetzung und Anwendung der (englischsprachigen) Fachliteratur in Verbindung mit einschlägigen Internetquellen.

Genau definierte, herausfordernde, aber schaffbare Lernintentionen mit klaren Erfolgskriterien fördern und fordern Selbstvertrauen, Selbstmotivation, Selbstbeobachtung, Selbstbeurteilung, Selbstregulation, Selbstlernstrategien sowie die Konzentration, Genauigkeit und Ausdauer der Studierenden . Regelmäßiges lernergebnisbezogenes und sachbezogenes Feedback ermöglichen die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den Inhalten und Methoden des Faches.

1. Semester – Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen der Programmierung

  • Strichaufzählung
    eine Entwicklungsumgebung verwenden;
  • Strichaufzählung
    die Konzepte einer Programmiersprache (Variablen und Datentypen, Anweisungen, Operatoren, Kontrollstrukturen, Prozeduren, Funktionen und Arrays) nutzen;
  • Strichaufzählung
    syntaktische Fehler erkennen und beheben;
  • Strichaufzählung
    Algorithmen in Programmen umsetzen und grafisch darstellen;
  • Strichaufzählung
    algorithmische Fehler erkennen und beheben;
  • Strichaufzählung
    programmatische Fehlerbehandlungen einsetzen (Exception-Handling).

Bereich Objektorientierte Programmierung

  • Strichaufzählung
    objektorientierte Konzepte (Klassen- und Objekt-Begriff, Elementvariablen, Methoden) erläutern;
  • Strichaufzählung
    generische Datenstrukturen anwenden;
  • Strichaufzählung
    Klassen und Objekte, Bestandteile von Objekten (Elementvariablen, Konstruktoren, Methoden, Eigenschaften) sowie deren Zugriffsmodifikatoren einsetzen;
  • Strichaufzählung
    mit Vererbung Klassenhierarchien planen und verwenden (Basisklassen, abgeleitete Klassen, Überschreiben von Methoden);
  • Strichaufzählung
    Klassendiagramme erklären und selbst darstellen.

Bereich Benutzerschnittstellen

  • Strichaufzählung
    Anwendungen mit grafischer Benutzeroberfläche erstellen;
  • Strichaufzählung
    programmatisch Steuerelemente verwenden.

Lehrstoff:

Grundlagen der Programmierung:

Grundlagen der Programmierung, Algorithmen, Grundlagen der objektorientierten Programmierung, Fehlerbehebung und -behandlung.

Objektorientierte Programmierung:

Objektorientierte Programmierung, Vererbung, Klassenbibliotheken, Datenstrukturen.

Benutzerschnittstellen:

Grafische Benutzeroberfläche, Steuerelemente, Datenspeicherung und Datenmanipulation.

2. Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen der Programmierung

  • Strichaufzählung
    ereignisgesteuert programmieren (Event-Handling).

Bereich Objektorientierte Programmierung

  • Strichaufzählung
    komplexe objektorientierte Konzepte (Vererbung, abstrakte Klassen, Polymorphismus, Schnittstellen) einsetzen;
  • Strichaufzählung
    wesentliche objektorientierte Entwurfsprinzipien erklären (Zuständigkeitsprinzip, Open/Closed-Prinzip);
  • Strichaufzählung
    fertige Klassenbibliotheken einsetzen.

Bereich persistente Datenspeicherung

  • Strichaufzählung
    Datenspeicherungsformen verstehen und vergleichen;
  • Strichaufzählung
    für das Einbinden von Datenquellen die entsprechende Technologie nutzen;
  • Strichaufzählung
    eingebundene Datenquellen lesend und schreibend nutzen;
  • Strichaufzählung
    eingelesene Daten aufbereiten;
  • Strichaufzählung
    verschiedene Datenformate nutzen;
  • Strichaufzählung
    Datenbanken mittels SQL-Statements (Select, Insert, Update, Delete) nutzen;
  • Strichaufzählung
    eine komplexe betriebswirtschaftliche Applikation mit Datenbankanbindung erläutern, konzipieren und implementieren.

Lehrstoff:

Vertiefende objektorientierte Konzepte (Vererbung, abstrakte Klassen, Interfaces, Polymorphismus), Entwurfsprinzipien (SOLID), Klassendiagramme, Datenaustauschformate (zB csv, xml, Office Dokumente), Datenbankapplikationen, ereignisgesteuert programmieren.

2.7 Softwareentwicklung und Projektmanagement

Didaktische Grundsätze:

Optimale Lernarrangements im Gegenstand „Softwareentwicklung und Projektmanagement“ zielen primär auf die Entwicklung von Problemlösungskompetenz mit den Instrumenten und Methoden der Softwareentwicklung und des Projektmanagements ab. Entscheidend sind praxisorientierte, authentische Aufgabenstellungen mit besonderem Bezug zu betriebswirtschaftlichen Domänen und zur Übungsfirma.

Die Aufgaben sind sowohl selbständig als auch im Team zu lösen. Dabei ist auf eine genaue und konsequente Arbeitsweise, sowie fächerübergreifendes, logisches, kreatives und vernetztes Denken und verantwortungsbewusstes Entscheiden und Handeln zu achten. Die Selbsttätigkeit der Studierenden stehen im Vordergrund und erfordern die eigenständige Auseinandersetzung und Anwendung der (englischsprachigen) Fachliteratur in Verbindung mit einschlägigen Internetquellen.

Genau definierte, herausfordernde, aber schaffbare Lernintentionen mit klaren Erfolgskriterien fördern und fordern Selbstvertrauen, Selbstmotivation, Selbstbeobachtung, Selbstbeurteilung, Selbstregulation, Selbstlernstrategien sowie die Konzentration, Genauigkeit und Ausdauer der Studierenden. Regelmäßiges lernergebnisbezogenes und sachbezogenes Feedback ermöglichen die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den Inhalten und Methoden des Faches.

Die Kooperation und der Austausch mit der Softwareindustrie fördern die Praxisnähe und Aktualität der Unterrichtsinhalte und -methoden. Auf den Einsatz vielseitiger, situationsadäquater Instruktionsdesigns (Projektunterricht (Beispielprojekte, Referenzprojekte), problembasiertes und kooperatives Lernen, Peer-Lernen, Peer-Tutoring, Peer-Feedback, Worked-Examples, Cognitive-Apprenticeship, direkte Instruktion) ist zu achten.

2. Semester – Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Allgemeines Projektmanagement

  • Strichaufzählung
    Projektwürdigkeitsanalysen durchführen;
  • Strichaufzählung
    Rollen im Projekt definieren und kompetenzorientiert besetzen;
  • Strichaufzählung
    Projektziele definieren und Indikatoren der Zielerreichung formulieren;
  • Strichaufzählung
    Projektabgrenzungen durchführen;
  • Strichaufzählung
    Teams bilden und eine Projektkultur entwickeln;
  • Strichaufzählung
    mit (externem) Auftraggeber in geeigneter Weise kommunizieren und verhandeln;
  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Projektphasen definieren und bearbeiten;
  • Strichaufzählung
    Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen;
  • Strichaufzählung
    Projekte laufend evaluieren;
  • Strichaufzählung
    die Grundlagen vorwissenschaftlichen Arbeitens anwenden.

Bereich Software Projektmanagement

  • Strichaufzählung
    Phasen des Projektmanagements in der Softwareentwicklung erläutern;
  • Strichaufzählung
    phasenbezogene Dokumente – in Abhängigkeit vom Projekt – unterscheiden und erklären;
  • Strichaufzählung
    die zyklische Sichtweise des Phasenmodells zur Fehlerbereinigung im Sinne einer umfassenden Qualitätssicherung darlegen;
  • Strichaufzählung
    und auf eine komplexe betriebswirtschaftliche Applikation aus „Angewandter Programmierung“ anwenden;
  • Strichaufzählung
    eine facheinschlägige Aufgabenstellung mit informatischem Schwerpunkt und betriebswirtschaftlichem Hintergrund mit den erlernten Methoden und Instrumenten des Projektmanagements anbahnen, planen und begleiten.

Lehrstoff:

Allgemeines Projektmanagement:

Definition (Projekt, Projektmanagement, Projektarten), Rollen und Funktionen im Projekt, Projektkultur, Projektmanagementphasen (Vorprojektphase, Projekt und Nachprojektphase), Projektdurchführung, Projektabschluss, Projektmanagementinstrumente (Antrag, Abgrenzungen, Zieleplan, Kostenplan, Objektstrukturplan, Auftrag, Projektstrukturplan, Verantwortungsmatrix, Arbeitspakete, Terminplan, Risikoanalyse, Projektcontrolling).

Software Projektmanagement:

Planungsphase (Machbarkeitsstudie, Lastenheft), Definitionsphase (Produktspezifikation unter Berücksichtigung ergonomischer Anforderungen, Pflichtenheft), Entwurfsphase (Produktentwurf, Prototyping), Implementierungsphase (Modellierung, Programmierung, Technische Dokumentation, Test und Qualitätssicherung, Testprotokoll, Produkt), Abnahme (Übergabe, Abnahmetest, Abnahmeprotokolle), Einführungsphase (Schulung, Manual), Wartungs- und Pflegephase (Helpdesk).

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Projektmanagement

  • Strichaufzählung
    die Instrumente des allgemeinen Projektmanagements anhand eines Referenzprojektes anwenden;
  • Strichaufzählung
    die Instrumente des softwarespezifischen Projektmanagements in diesem Referenzprojekt anwenden.

Bereich Softwareentwicklung

  • Strichaufzählung
    objektorientierte Entwurfsprinzipien nutzen;
  • Strichaufzählung
    einfache N-Tier Architekturen charakterisieren;
  • Strichaufzählung
    Kriterien zur Wahl der Technologie eines bestimmten Tiers (Backend, Business-Layer, Frontend) anwenden;
  • Strichaufzählung
    Client/Server-Anwendungen umsetzen;
  • Strichaufzählung
    das Referenzprojekt aus dem Bereich Projektmanagement entwerfen, implementieren, testen und dokumentieren.

Lehrstoff:

Projektmanagement:

Instrumente des Projektmanagements.

Softwareentwicklung:

Objektorientierte Entwurfsprinzipien, N-Tier Architekturen, serverseitige Schnittstellen, Client/Server-Anwendungen, Referenzprojekt.

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Softwareentwicklung

  • Strichaufzählung
    objektorientierte Entwurfsprinzipien nutzen;
  • Strichaufzählung
    N-Tier Architekturen umsetzen;
  • Strichaufzählung
    serverseitige Schnittstellen definieren und implementieren;
  • Strichaufzählung
    komplexere Client/Server-Anwendungen umsetzen;
  • Strichaufzählung
    eine praxisorientierte Anwendung unter Einsatz der erworbenen Methoden und Instrumente planen und implementieren;
  • Strichaufzählung
    aktuelle Technologien der Softwaretechnik nutzen.

Lehrstoff:

Softwareentwicklung:

Objektorientierte Entwurfsprinzipien, N-Tier Architekturen, serverseitige Schnittstellen (zB REST), Client/Server-Anwendungen, moderne Webframeworks, praxisorientierte integrative Aufgabenstellungen, aktuelle Technologien der Softwaretechnik.

B. Pflichtpraktikum

Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A1.1).

C. Freigegenstände

Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A1.1).

D. Unverbindliche Übungen

Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A1.1).

E. Förderunterricht

Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A1.1).

Im RIS seit

10.06.2021

Zuletzt aktualisiert am

10.06.2021

Gesetzesnummer

10008944

Dokumentnummer

NOR40234947

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