Bundesrecht konsolidiert

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Finanz-Verfassungsgesetz 1948 § 3

Kurztitel

Finanz-Verfassungsgesetz 1948

Kundmachungsorgan

BGBl. Nr. 45/1948 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012

Typ

BVG

§/Artikel/Anlage

§ 3

Inkrafttretensdatum

06.06.2012

Außerkrafttretensdatum

Abkürzung

F-VG 1948

Index

30/01 Finanzverfassung

Text

Paragraph 3,
  1. Absatz eins,Die Bundesgesetzgebung regelt die Verteilung der Besteuerungsrechte und Abgabenerträge zwischen dem Bund und den Ländern (Gemeinden) und kann außerdem diesen Gebietskörperschaften aus allgemeinen Bundesmitteln Finanzzuweisungen für ihren Verwaltungsaufwand überhaupt und Zuschüsse für bestimmte Zwecke gewähren.
  2. Absatz 2,Die Länder sind berechtigt, durch Landesgesetz von den Gemeinden oder gegebenenfalls den Gemeindeverbänden eine Umlage zu erheben. Durch Bundesgesetz kann ein Höchstausmaß der Landesumlage festgesetzt werden. Soweit Gemeindeverbände am Tage des Inkrafttretens dieses Bundesverfassungsgesetzes bestehen, regelt die Landesgesetzgebung die Umlegung ihres Bedarfes.

Anmerkung

Vgl. zu Abs. 2: Art. II Abs. 2 BVG BGBl. Nr. 215/1962 sowie Art. II BVG BGBl. Nr. 316/1975.

Schlagworte

Einnahmenverteilung, Abgabenerhebungskompetenz, Kompetenz-Kompetenz

Im RIS seit

05.06.2012

Zuletzt aktualisiert am

24.10.2012

Gesetzesnummer

10003819

Dokumentnummer

NOR40139644

European Legislation Identifier (ELI)

https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1948/45/P3/NOR40139644

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