Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 91/10/0024

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 13572 A/1992

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

91/10/0024

Entscheidungsdatum

31.01.1992

Index

L66105 Einforstung Wald- und Weideservituten Felddienstbarkeit
Salzburg
10/07 Verwaltungsgerichtshof
20/01 Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB)
40/01 Verwaltungsverfahren
80/02 Forstrecht

Norm

ABGB §477 Z4;
AVG §8;
EinforstungsrechteG Slbg 1986;
ForstG 1975 §19 Abs5 litb;
VwGG §34 Abs1;

Rechtssatz

Einforstungsrechte haben insofern eine doppelte Rechtsnatur, als der Titel, die Begründung und die Beendigung der Einforstungsrechte ausschließlich dem öff Recht angehören, die Ausübung nur insoweit, als die Regelungen im WWSGG reichen. Die Einforstungsberechtigten haben daher zum Teil auch die Stellung von dinglich Berechtigten iSd Paragraph 477, Ziffer 4, ABGB.

Schlagworte

Mangel der Berechtigung zur Erhebung der Beschwerde mangelnde subjektive Rechtsverletzung Parteienrechte und Beschwerdelegitimation Verwaltungsverfahren Mangelnde Rechtsverletzung Beschwerdelegitimation verneint keineBESCHWERDELEGITIMATION

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1992:1991100024.X03

Im RIS seit

06.03.2001

Zuletzt aktualisiert am

12.01.2016

Dokumentnummer

JWR_1991100024_19920131X03

Rechtssatz für 94/10/0064

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

94/10/0064

Entscheidungsdatum

29.01.1996

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
20/01 Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB)
40/01 Verwaltungsverfahren
80/02 Forstrecht

Norm

ABGB §477 Z4;
AVG §8;
ForstG 1975 §19 Abs5 litb;
VwGG §34 Abs1;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie VwGH E 1992/01/31 91/10/0024 3

Stammrechtssatz

Einforstungsrechte haben insofern eine doppelte Rechtsnatur, als der Titel, die Begründung und die Beendigung der Einforstungsrechte ausschließlich dem öff Recht angehören, die Ausübung nur insoweit, als die Regelungen im WWSGG reichen. Die Einforstungsberechtigten haben daher zum Teil auch die Stellung von dinglich Berechtigten iSd Paragraph 477, Ziffer 4, ABGB.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1996:1994100064.X03

Im RIS seit

27.11.2000

Zuletzt aktualisiert am

08.07.2009

Dokumentnummer

JWR_1994100064_19960129X03

Rechtssatz für 2004/07/0073

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 16587 A/2005

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

2004/07/0073

Entscheidungsdatum

31.03.2005

Index

L66457 Landw Siedlungswesen Tirol
10/07 Verwaltungsgerichtshof
20/01 Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB)
40/01 Verwaltungsverfahren
80/02 Forstrecht
80/06 Bodenreform

Norm

ABGB §477 Z4;
AVG §8;
ForstG 1975 §19 Abs5 litb;
LSGG §5 Abs2;
LSLG Tir 1969 §4 Z2;
VwGG §34 Abs1;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 91/10/0024 E 31. Jänner 1992 VwSlg 13572 A/1992 RS 3 (Hier: Die einforstungsberechtigte Agrargemeinschaft zählt zu den Personen, denen an den zur Verfügung gestellten Grundstücken "dingliche Rechte" zustehen und kommt ihr daher die Parteistellung nach § 4 Z 2 Tir LSLG 1969 zu.)

Stammrechtssatz

Einforstungsrechte haben insofern eine doppelte Rechtsnatur, als der Titel, die Begründung und die Beendigung der Einforstungsrechte ausschließlich dem öff Recht angehören, die Ausübung nur insoweit, als die Regelungen im WWSGG reichen. Die Einforstungsberechtigten haben daher zum Teil auch die Stellung von dinglich Berechtigten iSd Paragraph 477, Ziffer 4, ABGB.

Schlagworte

Mangel der Berechtigung zur Erhebung der Beschwerde mangelnde subjektive Rechtsverletzung Parteienrechte und Beschwerdelegitimation Verwaltungsverfahren Mangelnde Rechtsverletzung Beschwerdelegitimation verneint keineBESCHWERDELEGITIMATION

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2005:2004070073.X02

Im RIS seit

03.05.2005

Zuletzt aktualisiert am

07.10.2008

Dokumentnummer

JWR_2004070073_20050331X02