Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 85/01/0100

Entscheidungsart

Beschluss

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

85/01/0100

Entscheidungsdatum

11.09.1985

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §31 Abs1 Z5;
VwGG §31 Abs2;
  1. VwGG § 31 heute
  2. VwGG § 31 gültig ab 01.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  3. VwGG § 31 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 31 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 31 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 31 gültig von 05.01.1985 bis 30.06.2008
  1. VwGG § 31 heute
  2. VwGG § 31 gültig ab 01.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  3. VwGG § 31 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 31 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 31 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 31 gültig von 05.01.1985 bis 30.06.2008

Rechtssatz

Der bloße Hinweis auf eine von der Partei angenommene Fehlerhaftigkeit, Unvollständigkeit oder auch Unrichtigkeit der Begründung einer richterlichen Entscheidung reicht auch dann nicht hin, für künftige, den Einschreiter betreffende Rechtssachen die Befangenheit von Richtern, die an der Entscheidung mitgewirkt haben, iSd Paragraph 31, Absatz 2, VwGG glaubhaft zu machen, wenn die Partei die von ihr bekämpfte Entscheidungsbegründung als einen missbräuchlichen Willkürakt qualifiziert, nicht zugleich aber konkret dartut, warum das behauptete Fehlverhalten bewusst und in der Absicht gesetzt worden sein soll, der Partei einen Nachteil zuzufügen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1985:1985010100.X04

Im RIS seit

02.02.2005

Dokumentnummer

JWR_1985010100_19850911X04