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12 Os 121/97
Entscheidungstext
OGH
20.11.1997
12 Os 121/97
-
13 Os 151/03
Entscheidungstext
OGH
17.12.2003
13 Os 151/03
Auch; nur: Voraussetzung für die Strafbarkeit als Bestimmung zum Amtsmissbrauch ist in subjektiver Hinsicht, dass der Bestimmende es für gewiss hält, der Beamte werde bei bestimmungsgemäßem Verhalten (zumindest) vorsätzlich seine Befugnis missbrauchen. (T1)
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13 Os 29/08a
Entscheidungstext
OGH
27.08.2008
13 Os 29/08a
Auch; Beisatz: Das Wissen des Beitragstäters muss sich auf den vorsätzlichen Fehlgebrauch (= Missbrauch) des Intraneus erstrecken, um Strafbarkeit des Beitragstäters zu bewirken. Nicht nach § 302 Abs 1 StGB ist als Bestimmungstäter strafbar, wer auf gutgläubige Befugnisausübung durch einen (über die wahre Sachlage getäuschten) Beamten hinwirkt. (T2)
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14 Os 16/09y
Entscheidungstext
OGH
21.04.2009
14 Os 16/09y
Vgl; nur T1
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13 Os 88/09d
Entscheidungstext
OGH
27.08.2009
13 Os 88/09d
Vgl; Beisatz: Die Rechtsansicht, der zur Erstellung von Gutachten gemäß § 57a KFG Ermächtigte habe die gesamte Begutachtung persönlich durchzuführen, ist dem Gesetz nicht zu entnehmen. Dieser ist vielmehr berechtigt, Hilfspersonen einzusetzen. Die strafrechtliche Verantwortlichkeit des zur Begutachtung Ermächtigten setzt freilich auch in diesen Fällen die besonderen Vorsatzerfordernisse des § 302 Abs 1 StGB voraus (vgl T2). Auch dem - im Übrigen als „generelle Weisung" die unabhängige Rechtsprechung nicht bindenden - Erlass des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie vom 8. Februar 2005, GZ BMVIT-179.501/0001-II/ST4/2005, ist insoweit Gegenteiliges nicht zu entnehmen. (T3)
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14 Os 5/10g
Entscheidungstext
OGH
13.04.2010
14 Os 5/10g
Vgl
-
13 Os 12/11f
Entscheidungstext
OGH
07.04.2011
13 Os 12/11f
Auch; Beisatz: Ein Bürgermeister, der in seiner Funktion als Meldebehörde (§ 13 Abs 1 MeldeG) Gemeindebediensteten Weisungen erteilt, handelt im Rahmen seiner (eigenen) Befugnis, als Organ des Bundes in Vollziehung der Gesetze Amtsgeschäfte vorzunehmen, und ist demnach ‑ bei Erfüllung der Tatbestandsmerkmale des § 302 Abs 1 StGB ‑ unmittelbarer Täter. (T4)
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14 Os 67/11a
Entscheidungstext
OGH
06.07.2011
14 Os 67/11a
Vgl
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14 Os 138/11t
Entscheidungstext
OGH
03.04.2012
14 Os 138/11t
nur T1
-
17 Os 20/12p
Entscheidungstext
OGH
10.12.2012
17 Os 20/12p
Auch; Beisatz: Wenn die Angeklagte keine Berechtigung hatte, das ZMR abzufragen, sondern einen Kollegen darum ersuchen musste, erweist sich die Annahme unmittelbarer Täterschaft als verfehlt. (T5)
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14 Os 108/12g
Entscheidungstext
OGH
29.01.2013
14 Os 108/12g
nur T1
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17 Os 23/13f
Entscheidungstext
OGH
30.09.2013
17 Os 23/13f
Vgl; Beis wie T2
-
11 Os 101/13g
Entscheidungstext
OGH
29.10.2013
11 Os 101/13g
Auch; Beisatz: Hier: Verbrechen der Untreue nach § 153 StGB. (T6)
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17 Os 9/13x
Entscheidungstext
OGH
07.10.2013
17 Os 9/13x
Auch; Beis wie T2
-
17 Os 2/14v
Entscheidungstext
OGH
12.05.2014
17 Os 2/14v
Vgl; Beis ähnlich wie T2
-
17 Os 5/14k
Entscheidungstext
OGH
11.08.2014
17 Os 5/14k
Auch; Beisatz: Missbrauch der Amtsgewalt setzt in subjektiver Hinsicht den Vorsatz des Täters voraus, jemand anderen durch (wissentlichen) Befugnismissbrauch an seinen Rechten zu schädigen. Strafbarkeit eines Bestimmungs- oder Beitragstäters liegt nur dann vor, wenn er selbst sämtliche Elemente (auch) des subjektiven Tatbestands erfüllt. Zudem handelt es sich um ein Sonderdelikt, dessen Unrecht im Sinn des § 14 Abs 1 zweiter Satz StGB davon abhängt, dass der Beamte als Träger der „besonderen persönlichen Eigenschaften“ (Intraneus) in bestimmter Weise – nämlich durch (zumindest bedingt) vorsätzlichen Fehlgebrauch der Befugnis – an der Tat mitwirkt. Gerade auch darauf muss sich das Wissen eines an der strafbaren Handlung (als Bestimmungs- oder Beitragstäter) beteiligten Extraneus beziehen. (T7)
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17 Os 50/14b
Entscheidungstext
OGH
09.04.2015
17 Os 50/14b
Auch
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13 Os 105/15p
Entscheidungstext
OGH
06.09.2016
13 Os 105/15p
Auch
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17 Os 10/16y
Entscheidungstext
OGH
03.10.2016
17 Os 10/16y
Vgl; Beis wie T7
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11 Os 126/16p
Entscheidungstext
OGH
04.07.2017
11 Os 126/16p
Vgl; Beisatz: Missbraucht der Intraneus seine Befugnis nicht vorsätzlich, gelangt die intendierte Tatausführung nicht ins Versuchsstadium. In diesem Fall kann zwar strafbare versuchte Bestimmung (§§ 15, 12 zweiter Fall StGB) vorliegen. Eine Strafbarkeit durch versuchte Beteiligung durch sonstigen Beitrag (§ 12 dritter Fall StGB) scheidet jedoch e contrario § 15 Abs 2 StGB aus. (T8)
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17 Os 15/18m
Entscheidungstext
OGH
11.09.2018
17 Os 15/18m
Auch; Beis ähnlich wie T7
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14 Os 35/19g
Entscheidungstext
OGH
09.04.2019
14 Os 35/19g
Vgl; Beis wie T2
-
12 Os 28/19p
Entscheidungstext
OGH
11.04.2019
12 Os 28/19p
Vgl; Beis wie T8
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14 Os 102/19k
Entscheidungstext
OGH
07.10.2019
14 Os 102/19k
Vgl; Beis wie T7
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14 Os 118/19p
Entscheidungstext
OGH
25.02.2020
14 Os 118/19p
Vgl; nur T1
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14 Os 33/20i
Entscheidungstext
OGH
21.07.2020
14 Os 33/20i
Vgl
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14 Os 135/20i
Entscheidungstext
OGH
18.02.2021
14 Os 135/20i
Vgl
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14 Os 142/20v
Entscheidungstext
OGH
27.04.2021
14 Os 142/20v
Vgl
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14 Os 10/24p
Entscheidungstext
OGH
19.06.2024
14 Os 10/24p
vgl
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14 Os 18/24i
Entscheidungstext
OGH
19.06.2024
14 Os 18/24i
vgl
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14 Os 121/24m
Entscheidungstext
OGH
25.02.2025
14 Os 121/24m
vgl; Beisatz wie T7
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14 Os 106/25g
Entscheidungstext
OGH
17.03.2026
14 Os 106/25g
vgl
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14 Os 43/26v
Entscheidungstext
OGH
30.06.2026
14 Os 43/26v
vgl; Beisatz wie T7