Rechtssatz für 5Ob6/08f 5Ob189/09v 5Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0123507

Geschäftszahl

5Ob6/08f; 5Ob189/09v; 5Ob242/09p; 5Ob29/12v; 5Ob84/13h; 5Ob262/15p

Entscheidungsdatum

25.01.2016

Norm

MRG §20 Abs3
MRG §21 Abs3
WEG 2002 §4 Abs3
  1. MRG § 20 heute
  2. MRG § 20 gültig ab 01.01.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2009
  3. MRG § 20 gültig von 01.10.2006 bis 31.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2006
  4. MRG § 20 gültig von 01.01.2005 bis 30.09.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2004
  5. MRG § 20 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2001
  6. MRG § 20 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  7. MRG § 20 gültig von 01.07.2000 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 36/2000
  8. MRG § 20 gültig von 01.01.2000 bis 30.06.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/1999
  9. MRG § 20 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  10. MRG § 20 gültig von 01.03.1997 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/1997
  11. MRG § 20 gültig von 01.03.1994 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 800/1993
  12. MRG § 20 gültig von 01.03.1991 bis 28.02.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 68/1991
  1. MRG § 21 heute
  2. MRG § 21 gültig ab 01.07.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 36/2000
  3. MRG § 21 gültig von 01.01.2000 bis 30.06.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/1999
  4. MRG § 21 gültig von 01.03.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/1997
  5. MRG § 21 gültig von 01.01.1986 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 559/1985

Rechtssatz

Ansprüche des Mieters im Zusammenhang mit der Abrechnung iSd Paragraphen 20, Absatz 3, 21, Absatz 3, MRG sind „auf die Liegenschaft als Gesamtheit" bezogene Ansprüche iSd Paragraph 4, Absatz 3, WEG 2002.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 6/08f
    Entscheidungstext OGH 15.04.2008 5 Ob 6/08f
  • 5 Ob 189/09v
    Entscheidungstext OGH 19.01.2010 5 Ob 189/09v
    Auch
  • 5 Ob 242/09p
    Entscheidungstext OGH 11.02.2010 5 Ob 242/09p
    Beisatz: Ansprüche eines Mieters, die auf konkrete Leistungen des Vermieters gerichtet sind und deren unmittelbare Erfüllung eine Verfügungsberechtigung im weiteren Sinn über die gesamte Liegenschaft voraussetzt, kann der „Altmieter“ ungeachtet der Rechtsstellung des Wohnungseigentümers als Vermieter (§ 4 Abs 1 WEG) auch gegen die Eigentümergemeinschaft geltend machen. (T1)
  • 5 Ob 29/12v
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 5 Ob 29/12v
    Vgl; nur T1; Beisatz: Hiebei steht dem Mieter bei unter Abs 3 fallenden Ansprüchen die Wahl frei, ob er Ansprüche nur gegen seinen Vertragspartner, nur gegen die Eigentümergemeinschaft oder gegen beide geltend macht. (T2)
  • 5 Ob 84/13h
    Entscheidungstext OGH 16.05.2013 5 Ob 84/13h
    Vgl
  • 5 Ob 262/15p
    Entscheidungstext OGH 25.01.2016 5 Ob 262/15p
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Auf die Liegenschaft als Gesamtheit bezogene Ansprüche iSd § 4 Abs 3 WEG sind insbesondere auch solche nach § 37 Abs 1 Z 5 MRG iVm § 8 MRG (hier: Wiederherstellung eines für allgemeine Zwecke des Hauses umfunktionierten, früher individuell genutzten Kaminanschlusses). (T3)

Schlagworte

Betriebskosten, Jahrespauschalverrechnung, Altmietverhältnisse

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123507

Im RIS seit

15.05.2008

Zuletzt aktualisiert am

11.02.2016

Dokumentnummer

JJR_20080415_OGH0002_0050OB00006_08F0000_001

Rechtssatz für 5Ob164/06p 5Ob242/09p 5...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0121465

Geschäftszahl

5Ob164/06p; 5Ob242/09p; 5Ob29/12v; 5Ob84/13h; 5Ob262/15p; 5Ob135/22x

Entscheidungsdatum

21.12.2022

Rechtssatz

Paragraph 4, Absatz 3, WEG 2002 führt zu einer solidarischen Haftung in der Hauptsache. Das Rechtsverhältnis zwischen Wohnungseigentümer und Eigentümergemeinschaft geht aber über eine formelle Streitgenossenschaft nicht hinaus. Ein Fall des Paragraph 43, Absatz 2, AußStrG liegt nicht vor.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 164/06p
    Entscheidungstext OGH 14.11.2006 5 Ob 164/06p
  • 5 Ob 242/09p
    Entscheidungstext OGH 11.02.2010 5 Ob 242/09p
    Vgl; Beisatz: § 4 Abs 3 WEG statuiert eine solidarische Haftung sowohl des Wohnungseigentümervermieters als auch der Eigentümergemeinschaft. (T1)
    Beisatz: Ansprüche eines Mieters, die auf konkrete Leistungen des Vermieters gerichtet sind und deren unmittelbare Erfüllung eine Verfügungsberechtigung im weiteren Sinn über die gesamte Liegenschaft voraussetzt, kann der „Altmieter“ ungeachtet der Rechtsstellung des Wohnungseigentümers als Vermieter (§ 4 Abs 1 WEG) auch gegen die Eigentümergemeinschaft geltend machen. (T2)
  • 5 Ob 29/12v
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 5 Ob 29/12v
    nur: § 4 Abs 3 WEG führt zu einer solidarischen Haftung in der Hauptsache. (T3)
    Beisatz: Dies wurde auch für ein Verfahren nach § 37 Abs 1 Z 2 MRG zur Durchsetzung von Erhaltungspflichten ausgesprochen. (T4)
  • 5 Ob 84/13h
    Entscheidungstext OGH 16.05.2013 5 Ob 84/13h
    Auch
  • 5 Ob 262/15p
    Entscheidungstext OGH 25.01.2016 5 Ob 262/15p
    nur T3
  • 5 Ob 135/22x
    Entscheidungstext OGH 21.12.2022 5 Ob 135/22x
    Beis wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0121465

Im RIS seit

14.12.2006

Zuletzt aktualisiert am

31.01.2023

Dokumentnummer

JJR_20061114_OGH0002_0050OB00164_06P0000_001

Rechtssatz für 5Ob251/02a; 5Ob3/08i; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0117384

Geschäftszahl

5Ob251/02a; 5Ob3/08i; 5Ob169/09b; 5Ob84/13h; 10Ob23/22p

Entscheidungsdatum

28.03.2023

Norm

MRG §8 Abs3
  1. MRG § 8 heute
  2. MRG § 8 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2014
  3. MRG § 8 gültig von 01.10.2006 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2006
  4. MRG § 8 gültig von 01.03.1994 bis 30.09.2006 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 800/1993
  5. MRG § 8 gültig von 01.01.1982 bis 28.02.1994

Rechtssatz

Der Umstand, wem die Arbeiten zum Vorteil gereichen, ist kein Zurechnungskriterium, weil es beim Entschädigungsanspruch nach Paragraph 8, Absatz 3, MRG nicht darum geht, dem in der Mietrechtsausübung beeinträchtigten Mieter irgendwelche Vorteile herauszugeben, die jemand infolge Eingriffs in das Mietrecht erzielt hat, sondern nur darum, dass der betroffene Mieter die ihm entstandenen Nachteile ausgeglichen erhält.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 251/02a
    Entscheidungstext OGH 20.11.2002 5 Ob 251/02a
  • 5 Ob 3/08i
    Entscheidungstext OGH 05.02.2008 5 Ob 3/08i
    Vgl auch; Beisatz: Baut ein Mieter den ihm vermieteten Dachboden aus, haben sich allfällige Ausgleichsansprüche eines anderen Mieters nach § 8 Abs 3 MRG gegen ihn und nicht gegen den Vermieter zu richten. (T1)
  • 5 Ob 169/09b
    Entscheidungstext OGH 24.11.2009 5 Ob 169/09b
    Auch; Beisatz: Die in § 8 Abs 3 MRG normierte Ersatzpflicht für Beeinträchtigungen des betroffenen Mieters trifft denjenigen, dem die Arbeiten zuzurechnen sind. (T2)
    Beisatz: Die Ersatzpflicht für die Beeinträchtigungen im Sinn des § 8 Abs 2 Z 2 MRG trifft nicht jedenfalls (auch) den Vermieter. Mit dem Argument, der Vermieter sei zur Zuhaltung des Mietvertrags und zum Schutz des Mieters vor Beeinträchtigungen verpflichtet, kann eine Entschädigungspflicht des Vermieters gemäß § 8 Abs 3 MRG nicht begründet werden. (T3)
    Beisatz: Im Fall eines von einem Wohnungseigentümer vorgenommenen Eingriffs im Sinn des § 8 Abs 2 Z 2 MRG ist im Rahmen des § 8 Abs 3 MRG der Wohnungseigentümer der „Mieter, der die Arbeiten durchführt" und zur Entschädigung verpflichtet ist. (T4)
  • 5 Ob 84/13h
    Entscheidungstext OGH 16.05.2013 5 Ob 84/13h
    Auch; Beis wie T3
  • 10 Ob 23/22p
    Entscheidungstext OGH 28.03.2023 10 Ob 23/22p
    vgl; Beisatz wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0117384

Im RIS seit

20.12.2002

Zuletzt aktualisiert am

24.05.2023

Dokumentnummer

JJR_20021120_OGH0002_0050OB00251_02A0000_001