Rechtssatz für 1Ob331/58; 3Ob6/60; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0007818

Geschäftszahl

1Ob331/58; 3Ob6/60; 5Ob124/60; 1Ob148/62; 5Ob324/66; 8Ob47/69; 7Ob71/69; 8Ob271/69; 5Ob63/71; 5Ob38/73; 7Ob84/73; 7Ob141/73; 7Ob212/73; 1Ob8/74; 6Ob152/74; 7Ob674/77; 1Ob11/82; 5Ob681/83; 3Ob543/87; 8Ob676/87; 6Ob616/88; 6Ob677/89; 4Ob501/91; 1Ob633/91; 8Ob644/91; 3Ob542/94; 1Ob530/95; 7Ob555/95; 7Ob2190/96a; 6Ob85/98p; 7Ob31/01m; 1Ob235/01t; 6Ob101/02z; 8Ob159/02v; 9Ob112/03s; 8Ob75/04v; 3Ob120/08f; 1Ob92/12d; 4Ob112/12t; 2Ob176/12i; 4Ob143/13b

Entscheidungsdatum

22.10.2013

Rechtssatz

Das Nachlassinventar ist auf den Besitz des Erblassers am Todestag abzustellen; strittige Eigentumsfragen sind im Prozessweg zu klären.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 331/58
    Entscheidungstext OGH 24.09.1958 1 Ob 331/58
    Veröff: JBl 1959/106 (mit Glosse von Liebscher)
  • 3 Ob 6/60
    Entscheidungstext OGH 20.10.1960 3 Ob 6/60
  • 5 Ob 124/60
    Entscheidungstext OGH 11.05.1960 5 Ob 124/60
  • 1 Ob 148/62
    Entscheidungstext OGH 04.07.1962 1 Ob 148/62
  • 5 Ob 324/66
    Entscheidungstext OGH 22.12.1966 5 Ob 324/66
    nur: Das Nachlassinventar ist auf den Besitz des Erblassers am Todestag abzustellen. (T1)
  • 8 Ob 47/69
    Entscheidungstext OGH 18.03.1969 8 Ob 47/69
    Beisatz: Die Aufnahme von Wohnungseinrichtungsgegenständen die sich zum Zeitpunkte des Todes des Erblassers in dessen Wohnung befanden, ist durch § 97 AußStrG gedeckt. (T2) Veröff: NZ 1969,120
  • 7 Ob 71/69
    Entscheidungstext OGH 14.05.1969 7 Ob 71/69
    nur T1
  • 8 Ob 271/69
    Entscheidungstext OGH 27.01.1970 8 Ob 271/69
    nur T1
  • 5 Ob 63/71
    Entscheidungstext OGH 07.04.1971 5 Ob 63/71
  • 5 Ob 38/73
    Entscheidungstext OGH 28.02.1973 5 Ob 38/73
    nur T1; Beisatz: Schrankfach (T3)
  • 7 Ob 84/73
    Entscheidungstext OGH 09.05.1973 7 Ob 84/73
    Vgl auch; nur T1; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Tod eines Lebensgefährten. (T4)
  • 7 Ob 141/73
    Entscheidungstext OGH 22.08.1973 7 Ob 141/73
    nur T1
  • 7 Ob 212/73
    Entscheidungstext OGH 12.12.1973 7 Ob 212/73
    Vgl; nur T1; Beisatz: Das Abstellen auf die Besitzverhältnisse zur Zeit des Todes des Erblassers ist nicht offenbar gesetzwidrig. (T5)
  • 1 Ob 8/74
    Entscheidungstext OGH 13.02.1974 1 Ob 8/74
    Veröff: SZ 47/12
  • 6 Ob 152/74
    Entscheidungstext OGH 28.08.1974 6 Ob 152/74
    nur T1
  • 7 Ob 674/77
    Entscheidungstext OGH 10.11.1977 7 Ob 674/77
    Beisatz: Unter welchen Voraussetzungen die Eigentumsverhältnisse dritter Personen klar erscheinen, ist im Gesetz ebenfalls nicht näher geregelt. In der Rechtsansicht des Rekursgerichtes, dass die Eigentumsverhältnisse der Rekurswerberin an den strittigen in das Inventar aufgenommenen Gegenständen deshalb nicht klar erscheinen, weil sie vom Noterben nicht anerkannt wurden, kann eine offenbare Gesetzwidrigkeit nicht erblickt werden. (T6)
  • 1 Ob 11/82
    Entscheidungstext OGH 21.04.1982 1 Ob 11/82
  • 5 Ob 681/83
    Entscheidungstext OGH 22.11.1983 5 Ob 681/83
    Auch
  • 3 Ob 543/87
    Entscheidungstext OGH 02.09.1987 3 Ob 543/87
    Beis wie T5
  • 8 Ob 676/87
    Entscheidungstext OGH 26.01.1988 8 Ob 676/87
    nur T1
  • 6 Ob 616/88
    Entscheidungstext OGH 07.07.1988 6 Ob 616/88
  • 6 Ob 677/89
    Entscheidungstext OGH 12.10.1989 6 Ob 677/89
    nur T1
  • 4 Ob 501/91
    Entscheidungstext OGH 15.01.1991 4 Ob 501/91
  • 1 Ob 633/91
    Entscheidungstext OGH 18.12.1991 1 Ob 633/91
    Vgl auch
  • 8 Ob 644/91
    Entscheidungstext OGH 10.09.1992 8 Ob 644/91
    nur T1; Beisatz: Kein Besitz des Erblassers an dem gesellschaftsvertraglich (eingetragene Erwerbsgesellschaft) seinem Sohn aus zweiter Ehe unter Erlassung einer Abfindung an seine (des Erblassers) Erben übertragenen Gesellschaftsanteil, da auch eine Aufhebung der Gesellschaft im streitigen Rechtsweg nur ex nunc möglich wäre. Der bloße Naturalbesitz einer Liegenschaft und der Anspruch auf Übertragung des Eigentums daran kann nicht ausreichen, um die für das Nachlassinventar maßgeblichen Besitzverhältnisse zu verändern. (T7) Veröff: EvBl 1993/71 S 314
  • 3 Ob 542/94
    Entscheidungstext OGH 19.10.1994 3 Ob 542/94
  • 1 Ob 530/95
    Entscheidungstext OGH 27.03.1995 1 Ob 530/95
    nur: Strittige Eigentumsfragen sind im Prozessweg zu klären. (T8)
  • 7 Ob 555/95
    Entscheidungstext OGH 14.06.1995 7 Ob 555/95
    Vgl auch; nur T8; Beisatz: Die Aufnahme oder Nichtaufnahme einzelner Sachen in das Inventar hat für einen solchen Rechtsstreit keine Bedeutung (SZ 42/109; EFSlg 37216; NZ 1990,301). (T9)
  • 7 Ob 2190/96a
    Entscheidungstext OGH 17.07.1996 7 Ob 2190/96a
    nur T1; Beisatz: Ob sich eine Sache im Besitz des Erblassers befunden hat, hat das Abhandlungsgericht ohne Verweisung auf den Rechtsweg zu entscheiden, auch wenn die betreffende Sache nunmehr in Händen Dritter ist. (T10)
  • 6 Ob 85/98p
    Entscheidungstext OGH 02.04.1998 6 Ob 85/98p
  • 7 Ob 31/01m
    Entscheidungstext OGH 14.02.2001 7 Ob 31/01m
    Beis wie T2; Beis wie T10
  • 1 Ob 235/01t
    Entscheidungstext OGH 30.04.2002 1 Ob 235/01t
    Beis wie T9; Beis wie T10
  • 6 Ob 101/02z
    Entscheidungstext OGH 16.05.2002 6 Ob 101/02z
    Beis wie T9
  • 8 Ob 159/02v
    Entscheidungstext OGH 27.02.2003 8 Ob 159/02v
    Beis wie T10
  • 9 Ob 112/03s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2003 9 Ob 112/03s
    Auch; Beisatz: Dies gilt auch für allfällige Streitigkeiten darüber, ob ein dem Erblasser zugehöriges (beziehungsweise zugeschriebenes) Recht auf den Erben übergegangen ist. (T11)
  • 8 Ob 75/04v
    Entscheidungstext OGH 26.08.2004 8 Ob 75/04v
    nur T1; Beisatz: Der Pflichtteilsausweis, den der Erbe zu erbringen hat, beinhaltet die eigene Auffassung des Erben von der Berechnung des Pflichtteils und steht in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit dem Nachlassinventar. (T12)
  • 3 Ob 120/08f
    Entscheidungstext OGH 03.09.2008 3 Ob 120/08f
    Vgl; Beis wie T11; Beisatz: Die in T11 dargestellten Streitigkeiten sind ohne Verteilung der Parteirollen im Sinne der §§ 125 ff AußStrG 1854 auf dem ordentlichen Rechtsweg auszutragen. (T13)
  • 1 Ob 92/12d
    Entscheidungstext OGH 24.05.2012 1 Ob 92/12d
    Auch; nur T1
  • 4 Ob 112/12t
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 112/12t
    Vgl auch
  • 2 Ob 176/12i
    Entscheidungstext OGH 21.02.2013 2 Ob 176/12i
    Auch
  • 4 Ob 143/13b
    Entscheidungstext OGH 22.10.2013 4 Ob 143/13b
    nur wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0007818

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

30.01.2024

Dokumentnummer

JJR_19580924_OGH0002_0010OB00331_5800000_001

Rechtssatz für 1Ob726/85 3Ob543/87 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0007816

Geschäftszahl

1Ob726/85; 3Ob543/87; 8Ob676/87; 1Ob530/95; 6Ob374/97m; 6Ob85/98p; 1Ob297/98b; 2Ob192/98v; 7Ob56/00m; 7Ob31/01m; 6Ob287/08m; 6Ob213/09f; 1Ob190/10p; 5Ob140/10i; 3Ob207/11d; 6Ob79/12d; 1Ob92/12d; 2Ob154/11b; 6Ob5/13y; 2Ob176/12i; 2Ob178/13k; 2Ob195/13k; 4Ob166/14m; 2Ob55/15z; 2Ob103/15h

Entscheidungsdatum

25.05.2016

Rechtssatz

Für die Inventierung des Nachlasses ist der Besitz, nicht das Eigentum des Erblassers maßgebend. (SZ 6/266)

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 726/85
    Entscheidungstext OGH 15.01.1986 1 Ob 726/85
    Veröff: SZ 59/9 = NZ 1986,210
  • 3 Ob 543/87
    Entscheidungstext OGH 02.09.1987 3 Ob 543/87
  • 8 Ob 676/87
    Entscheidungstext OGH 26.01.1988 8 Ob 676/87
  • 1 Ob 530/95
    Entscheidungstext OGH 27.03.1995 1 Ob 530/95
  • 6 Ob 374/97m
    Entscheidungstext OGH 15.01.1998 6 Ob 374/97m
  • 6 Ob 85/98p
    Entscheidungstext OGH 02.04.1998 6 Ob 85/98p
  • 1 Ob 297/98b
    Entscheidungstext OGH 30.10.1998 1 Ob 297/98b
  • 2 Ob 192/98v
    Entscheidungstext OGH 20.01.2000 2 Ob 192/98v
  • 7 Ob 56/00m
    Entscheidungstext OGH 07.04.2000 7 Ob 56/00m
    Vgl auch
  • 7 Ob 31/01m
    Entscheidungstext OGH 14.02.2001 7 Ob 31/01m
  • 6 Ob 287/08m
    Entscheidungstext OGH 16.04.2009 6 Ob 287/08m
    Vgl; Beisatz: Nach § 166 Abs 2 AußStrG sind Gegenstände, die sich zuletzt im Besitz des Verstorbenen befunden haben, grundsätzlich in das Inventar aufzunehmen. Dabei definiert das Außerstreitgesetz keinen eigenständigen Besitzbegriff, sodass von der Anwendbarkeit der Regeln des ABGB hierüber auszugehen ist. (T1)
  • 6 Ob 213/09f
    Entscheidungstext OGH 12.11.2009 6 Ob 213/09f
  • 1 Ob 190/10p
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 1 Ob 190/10p
  • 5 Ob 140/10i
    Entscheidungstext OGH 09.02.2011 5 Ob 140/10i
    Vgl auch; Beisatz: Mitbesitz des Erblassers ist ausreichend. (T2)
  • 3 Ob 207/11d
    Entscheidungstext OGH 18.01.2012 3 Ob 207/11d
  • 6 Ob 79/12d
    Entscheidungstext OGH 24.05.2012 6 Ob 79/12d
    Auch; Beisatz: Demgemäß wird mit der Entscheidung, dass ein Bankguthaben in die Verlassenschaft fällt, noch nicht über die Berechtigung an dem Guthaben abgesprochen. Diese Entscheidung ist für die endgültige Entscheidung über die Rechtszuständigkeit (Eigentumsfrage) im streitigen Verfahren nicht präjudiziell. (T3)
  • 1 Ob 92/12d
    Entscheidungstext OGH 24.05.2012 1 Ob 92/12d
    Auch; Beis wie T1 nur: Nach § 166 Abs 2 AußStrG sind Gegenstände, die sich zuletzt im Besitz des Verstorbenen befunden haben, grundsätzlich in das Inventar aufzunehmen. (T4)
  • 2 Ob 154/11b
    Entscheidungstext OGH 28.06.2012 2 Ob 154/11b
    Auch
  • 6 Ob 5/13y
    Entscheidungstext OGH 27.02.2013 6 Ob 5/13y
    Vgl; Beisatz: Im vorliegenden Fall besteht die Schwierigkeit, das Tatbestandsmerkmal des „Besitzes“ auf die Forderung gegenüber dem Finanzamt anzuwenden. Insoweit ist aus dem Besitzbegriff des ABGB nichts zu gewinnen, können doch Forderungen aus einem Zielschuldverhältnis nicht Gegenstand des Besitzes sein. Vielmehr ist nach dem Zweck des Gesetzes darauf abzustellen, dass der äußere Anschein einer Zugehörigkeit zum Vermögen des Erblassers besteht. (T5)
    Beis wie T3
  • 2 Ob 176/12i
    Entscheidungstext OGH 21.02.2013 2 Ob 176/12i
    Auch
  • 2 Ob 178/13k
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 2 Ob 178/13k
    Beis wie T2
  • 2 Ob 195/13k
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 2 Ob 195/13k
    Beisatz: Sachen, an denen zumindest Mitbesitz des Erblassers vorlag, sind grundsätzlich in das Inventar aufzunehmen. Dies gilt auch für Wertpapiere und Girokonten, die „auch“ auf den Namen des Erblassers lauten, also auch für Wertpapierdepots und dazugehörige Verrechnungskonten. (T6)
  • 4 Ob 166/14m
    Entscheidungstext OGH 21.10.2014 4 Ob 166/14m
    Vgl aber; Beisatz: Einen darüber hinausgehenden ‑ mit § 166 Abs 1 AußStrG iVm § 531 ABGB unvereinbaren ‑ Grundsatz, wonach das Eigentum (oder eine sonstige Berechtigung) von vornherein unerheblich wäre, drücken diese Entscheidungen nicht aus. (T7)
    Beisatz: Voraussetzung für ein Unterbleiben der Inventarisierung einer im Todeszeitpunkt noch dem Erblasser gehörenden Liegenschaft ist daher, dass ein schuldrechtlich gültiger Vertrag über deren Veräußerung vorliegt, den der Erblasser schon zu Lebzeiten durch Übertragung des Besitzes und Abgabe der für die Einverleibung erforderlichen Erklärungen vollständig erfüllt hat.
    Beides ist durch unbedenkliche Urkunden nachzuweisen. (T8)
  • 2 Ob 55/15z
    Entscheidungstext OGH 12.04.2016 2 Ob 55/15z
    Beis wie T4; Beis wie T7; Veröff: SZ 2016/44
  • 2 Ob 103/15h
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 2 Ob 103/15h
    Auch; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0007816

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19860115_OGH0002_0010OB00726_8500000_001

Rechtssatz für 3Ob151/74; 6Ob10/81; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0007860

Geschäftszahl

3Ob151/74; 6Ob10/81; 1Ob660/90; 6Ob2332/96a (6Ob2333/96y); 1Ob2/99x; 8Ob10/99z; 1Ob47/99i; 8Ob267/99v; 7Ob31/01m; 1Ob235/01t; 8Ob159/02v; 3Ob124/10x; 1Ob92/12d; 1Ob29/12i; 5Ob36/12y; 2Ob154/11b; 6Ob5/13y; 2Ob176/12i; 4Ob166/14m; 2Ob43/17p; 5Ob156/21h

Entscheidungsdatum

31.03.2022

Rechtssatz

Dafür, ob ein bestimmter Gegenstand in das Nachlassinventar aufzunehmen ist, ist lediglich der Besitz und nicht das Eigentum des Erblassers maßgebend. Die naturaliter übergebene Liegenschaft gehört nicht in die Verlassenschaft des noch als Eigentümer im Grundbuch eingetragenen Übergebers.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 151/74
    Entscheidungstext OGH 11.10.1974 3 Ob 151/74
    Veröff: EvBl 1975/75 S 156 = NZ 1975,190
  • 6 Ob 10/81
    Entscheidungstext OGH 12.08.1981 6 Ob 10/81
    Auch; Beisatz: Liegenschaften, die sich auf grund eines zum Eigentumerwerb tauglichen Rechtstitels bereits soweit im "rechtlichen Besitz" einer vom Erblasser verschiedenen Personen befinden, dass zum Erwerb der vollen Rechtsstellung eines Eigentümers nur noch die grundbücherliche Einverleibung fehlt, sind nicht der Nachlassabhandlung zu unterwerfen (hier: Schenkung auf den Todesfall mit vorweggenommener Übergabe der Liegenschaft). (T1)
  • 1 Ob 660/90
    Entscheidungstext OGH 03.10.1990 1 Ob 660/90
    Anm: Veröff: RZ 1991/57,175
  • 6 Ob 2332/96a
    Entscheidungstext OGH 05.12.1996 6 Ob 2332/96a
  • 1 Ob 2/99x
    Entscheidungstext OGH 27.04.1999 1 Ob 2/99x
  • 8 Ob 10/99z
    Entscheidungstext OGH 18.05.1999 8 Ob 10/99z
    Beisatz: Eine Liegenschaft, die der Erblasser nach der Verfassung einer verbücherungsfähigen Vertragsurkunde dem Dritten tatsächlich übergeben hat, gehört nicht zum Nachlass. (T2)
    Beisatz: Der außerbücherliche Eigentümer, der ein Fruchtgenussrecht einräumt, bleibt Sachbesitzer, der fruchtgenussberechtigte Erblasser hat keinen eigenen Sachbesitz (Sachmitbesitz) mehr, sondern nur Rechtsbesitz. Ein solcher reiner Rechtsbesitz genügt nicht dafür, eine Sache in das Inventar aufzunehmen. (T3)
  • 1 Ob 47/99i
    Entscheidungstext OGH 23.11.1999 1 Ob 47/99i
    nur: Dafür, ob ein bestimmter Gegenstand in das Nachlassinventar aufzunehmen ist, ist lediglich der Besitz und nicht das Eigentum des Erblassers maßgebend. (T4); Veröff: SZ 72/182
  • 8 Ob 267/99v
    Entscheidungstext OGH 27.01.2000 8 Ob 267/99v
    Beis wie T2; Beisatz: Der außerbücherliche Eigentümer, der ein Wohnrecht einräumt, bleibt Sachbesitzer, der wohnberechtigte Erblasser hat keinen Sachbesitz (Sachmitbesitz) mehr, sondern nur Rechtsbesitz. Ein solcher reiner Rechtsbesitz genügt nicht dafür, eine Sache in das Inventar aufzunehmen. (T5)
  • 7 Ob 31/01m
    Entscheidungstext OGH 14.02.2001 7 Ob 31/01m
    Beis wie T2
  • 1 Ob 235/01t
    Entscheidungstext OGH 30.04.2002 1 Ob 235/01t
    Auch; Beisatz: Das Inventar hat ein genaues und vollständiges Verzeichnis allen beweglichen und unbeweglichen Vermögens, in dessen Besitz sich der Erblasser zur Zeit seines Todes befunden hat, somit aller Aktiva, zu enthalten. (T6)
  • 8 Ob 159/02v
    Entscheidungstext OGH 27.02.2003 8 Ob 159/02v
    Beis wie T2; Beisatz: Dies muss umsomehr gelten, wenn das Eigentumsrecht des Erwerbers verbüchert ist, er somit nicht nur Naturalbesitzer sondern auch Tabularbesitzer (§ 321 ABGB) ist. (T7)
  • 3 Ob 124/10x
    Entscheidungstext OGH 04.08.2010 3 Ob 124/10x
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T4
  • 1 Ob 92/12d
    Entscheidungstext OGH 24.05.2012 1 Ob 92/12d
    Auch; nur T4
  • 1 Ob 29/12i
    Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 29/12i
    Auch; Beis wie T2
  • 5 Ob 36/12y
    Entscheidungstext OGH 12.06.2012 5 Ob 36/12y
    Auch; nur T4
  • 2 Ob 154/11b
    Entscheidungstext OGH 28.06.2012 2 Ob 154/11b
    Auch; nur T4; Auch Beis wie T6; Beis wie T2; Vgl Beis wie T3; Vgl Beis wie T5; Beisatz: Bei der Vereinbarung eines mit „null Uhr des Todestages“ bezeichneten Übergabezeitpunkts ist auszuschließen, dass die Erblasserin ihren Sachbesitz bereits zu Lebzeiten aufgegeben hat. Ein solcher Sachverhalt unterscheidet sich maßgeblich von jenen Fällen, in denen der Parteiwille auf die Übergabe mit dem Tag der Vertragsunterzeichnung gerichtet war. (T8)
  • 6 Ob 5/13y
    Entscheidungstext OGH 27.02.2013 6 Ob 5/13y
    nur T4; Beisatz: Im vorliegenden Fall besteht die Schwierigkeit, das Tatbestandsmerkmal des „Besitzes“ auf die Forderung gegenüber dem Finanzamt anzuwenden. Insoweit ist aus dem Besitzbegriff des ABGB nichts zu gewinnen, können doch Forderungen aus einem Zielschuldverhältnis nicht Gegenstand des Besitzes sein. Vielmehr ist nach dem Zweck des Gesetzes darauf abzustellen, dass der äußere Anschein einer Zugehörigkeit zum Vermögen des Erblassers besteht. (T9)
  • 2 Ob 176/12i
    Entscheidungstext OGH 21.02.2013 2 Ob 176/12i
    Auch; nur T4
  • 4 Ob 166/14m
    Entscheidungstext OGH 21.10.2014 4 Ob 166/14m
    Vgl aber; Beisatz: Einen darüber hinausgehenden ‑ mit § 166 Abs 1 AußStrG iVm § 531 ABGB unvereinbaren ‑ Grundsatz, wonach das Eigentum (oder eine sonstige Berechtigung) von vornherein unerheblich wäre, drücken diese Entscheidungen nicht aus. (T10)
    Beisatz: Voraussetzung für ein Unterbleiben der Inventarisierung einer im Todeszeitpunkt noch dem Erblasser gehörenden Liegenschaft ist daher, dass ein schuldrechtlich gültiger Vertrag über deren Veräußerung vorliegt, den der Erblasser schon zu Lebzeiten durch Übertragung des Besitzes und Abgabe der für die Einverleibung erforderlichen Erklärungen vollständig erfüllt hat.
    Beides ist durch unbedenkliche Urkunden nachzuweisen. (T11)
  • 2 Ob 43/17p
    Entscheidungstext OGH 20.06.2017 2 Ob 43/17p
    Beis wie T2
  • 5 Ob 156/21h
    Entscheidungstext OGH 31.03.2022 5 Ob 156/21h
    Beis wie T2; nur T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0007860

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

08.04.2024

Dokumentnummer

JJR_19741011_OGH0002_0030OB00151_7400000_003

Rechtssatz für 3Ob250/49; 6Ob226/61; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0007872

Geschäftszahl

3Ob250/49; 6Ob226/61; 7Ob173/66 (7Ob174/66); 4Ob519/68; 7Ob32/73; 1Ob91/75; 6Ob10/81; 5Ob53/82; 3Ob542/94; 1Ob2/99x; 8Ob10/99z; 8Ob267/99v; 9Ob221/02v; 6Ob19/04v; 2Ob153/07z; 7Ob244/07v; 10Ob58/08i; 5Ob85/10a; 1Ob92/12d; 2Ob189/11z; 2Ob154/11b; 4Ob166/14m; 2Ob43/17p; 2Ob85/24z; 2Ob34/25a

Entscheidungsdatum

25.03.2025

Rechtssatz

Hat der Übernehmer auf Grund eines Übernahmsvertrages noch vor dem Tode des Übergebers den tatsächlichen Besitz ergriffen, so ist die Liegenschaft nicht in die Verlassenschaft des Übergebers einzubeziehen, auch wenn der Eigentumsübergang im Grundbuch noch nicht durchgeführt war. Die abhandlungsbehördliche Genehmigung eines bücherlich noch nicht durchgeführten Übergabsvertrages ist nicht erforderlich. Die nachfolgende Einantwortung ersetzt die fehlende abhandlungsbehördliche Genehmigung eines vom Erben namens der Verlassenschaft abgeschlossenen Vertrages.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 250/49
    Entscheidungstext OGH 12.10.1949 3 Ob 250/49
    SZ 22/152
  • 6 Ob 226/61
    Entscheidungstext OGH 28.06.1961 6 Ob 226/61
    Auch; nur: Hat der Übernehmer auf Grund eines Übernahmsvertrages noch vor dem Tode des Übergebers den tatsächlichen Besitz ergriffen, so ist die Liegenschaft nicht in die Verlassenschaft des Übergebers einzubeziehen, auch wenn der Eigentumsübergang im Grundbuch noch nicht durchgeführt war. (T1); Beisatz: Erbübereinkommen. (T2)
  • 7 Ob 173/66
    Entscheidungstext OGH 19.10.1966 7 Ob 173/66
    nur T1; Veröff: JBl 1967,623
  • 4 Ob 519/68
    Entscheidungstext OGH 07.05.1968 4 Ob 519/68
    nur T1; Veröff: NZ 1969,9 = JBl 1970,39
  • 7 Ob 32/73
    Entscheidungstext OGH 21.03.1973 7 Ob 32/73
    nur: Die nachfolgende Einantwortung ersetzt die fehlende abhandlungsbehördliche Genehmigung eines vom Erben namens der Verlassenschaft abgeschlossenen Vertrages. (T3) Veröff: SZ 46/33
  • 1 Ob 91/75
    Entscheidungstext OGH 18.06.1975 1 Ob 91/75
    Auch; nur T3
  • 6 Ob 10/81
    Entscheidungstext OGH 12.08.1981 6 Ob 10/81
    nur T1; Beisatz: Liegenschaften, die sich aufgrund eines zum Eigentumserwerb tauglichen Rechtstitels bereits soweit im "rechtlichen Besitz" einer vom Erblasser verschiedenen Personen befinden, dass zum Erwerb der vollen Rechtsstellung eines Eigentümers nur noch die grundbücherliche Einverleibung fehlt, sind nicht der Nachlassabhandlung zu unterwerfen. Hier: Schenkung auf den Todesfall mit vorweggenommener Übergabe (Liegenschaften). (T4)
  • 5 Ob 53/82
    Entscheidungstext OGH 22.02.1983 5 Ob 53/82
    nur T3
  • 3 Ob 542/94
    Entscheidungstext OGH 19.10.1994 3 Ob 542/94
    nur T1; Beisatz: Dem steht auch nicht entgegen, dass der Vertrag unter der aufschiebenden Bedingung der grundverkehrsbehördlichen Genehmigung bzw gemeindeamtlichen Bestätigung nach dem Grundverkehrsgesetz abgeschlossen worden ist. (T5)
  • 1 Ob 2/99x
    Entscheidungstext OGH 27.04.1999 1 Ob 2/99x
    nur: Die abhandlungsbehördliche Genehmigung eines bücherlich noch nicht durchgeführten Übergabsvertrages ist nicht erforderlich. Die nachfolgende Einantwortung ersetzt die fehlende abhandlungsbehördliche Genehmigung eines vom Erben namens der Verlassenschaft abgeschlossenen Vertrages. (T6); Beisatz: Gleiches hat auch für einen Schenkungsvertrag zu gelten. (T7)
  • 8 Ob 10/99z
    Entscheidungstext OGH 18.05.1999 8 Ob 10/99z
    Ähnlich; nur T1; Beisatz: Hier: Schenkung. (T8); Beisatz: Der außerbücherliche Eigentümer, der ein Fruchtgenußrecht einräumt, bleibt Sachbesitzer, der fruchtgenußberechtigte Erblasser hat keinen eigenen Sach(mit-)besitz mehr, sondern nur Rechtsbesitz. Ein solcher reiner Rechtsbesitz genügt nicht dafür, eine Sache in das Inventar aufzunehmen. (T9)
  • 8 Ob 267/99v
    Entscheidungstext OGH 27.01.2000 8 Ob 267/99v
    Ähnlich; nur T1; Beisatz: Hier: Durch Leibrentenvertrag verkaufte Wohnungen, an denen Erblasser ein lebenslängliches Wohnrecht eingeräumt worden war. (T10)
  • 9 Ob 221/02v
    Entscheidungstext OGH 16.10.2002 9 Ob 221/02v
    Auch; nur T3
  • 6 Ob 19/04v
    Entscheidungstext OGH 27.05.2004 6 Ob 19/04v
    Auch; Beis wie T4
  • 2 Ob 153/07z
    Entscheidungstext OGH 09.08.2007 2 Ob 153/07z
    Auch; nur: Hat der Übernehmer auf Grund eines Übernahmsvertrages noch vor dem Tode des Übergebers den tatsächlichen Besitz ergriffen, so ist die Liegenschaft nicht in die Verlassenschaft des Übergebers einzubeziehen. (T11); Beisatz: Das gilt um so mehr, wenn das Eigentumsrecht des Übernehmers zum Zeitpunkt des Todes des Übergebers bereits verbüchert war. (T12)
  • 7 Ob 244/07v
    Entscheidungstext OGH 16.11.2007 7 Ob 244/07v
    Auch; Beis ähnlich wie T9; Beis wie T12
  • 10 Ob 58/08i
    Entscheidungstext OGH 21.04.2009 10 Ob 58/08i
    Vgl auch; Beisatz: Eine auf den Todesfall geschenkte Sache, die sich bis zu diesem Zeitpunkt im Besitz des Erblassers befunden hat, ist jedenfalls in das Nachlassinventar aufzunehmen. (T13)
  • 5 Ob 85/10a
    Entscheidungstext OGH 21.10.2010 5 Ob 85/10a
  • 1 Ob 92/12d
    Entscheidungstext OGH 24.05.2012 1 Ob 92/12d
    nur T11
  • 2 Ob 189/11z
    Entscheidungstext OGH 13.06.2012 2 Ob 189/11z
    Auch; Beis wie T12
  • 2 Ob 154/11b
    Entscheidungstext OGH 28.06.2012 2 Ob 154/11b
    Auch; nur T1; Vgl Beis wie T9; Vgl Beis wie T13; Beisatz: Bei der Vereinbarung eines mit „null Uhr des Todestages“ bezeichneten Übergabezeitpunkts ist auszuschließen, dass die Erblasserin ihren Sachbesitz bereits zu Lebzeiten aufgegeben hat. Ein solcher Sachverhalt unterscheidet sich maßgeblich von jenen Fällen, in denen der Parteiwille auf die Übergabe mit dem Tag der Vertragsunterzeichnung gerichtet war. (T14); Beisatz: Im Zeitpunkt des Todes noch im Besitz des Erblassers befindliche Sachen, die Gegenstand eines (entgeltlichen) Übergabsvertrags auf den Todesfall gewesen sind, sind in das Inventar aufzunehmen. (T15)
  • 4 Ob 166/14m
    Entscheidungstext OGH 21.10.2014 4 Ob 166/14m
    nur T2; Beis wie T13
  • 2 Ob 43/17p
    Entscheidungstext OGH 20.06.2017 2 Ob 43/17p
    Auch
  • 2 Ob 85/24z
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.06.2024 2 Ob 85/24z
    Beisatz wie T15
  • 2 Ob 34/25a
    Entscheidungstext OGH 25.03.2025 2 Ob 34/25a
    nur T3
    Beisatz: Hier: Keine materielle Beschwer hinsichtlich der Versagung einer verlassenschaftsgerichtlichen Genehmigung des Verkaufs einer Liegenschaft, weil der Rechtsmittelwerber aufgrund der erfolgten Einantwortung als Gesamtrechtsnachfolger Eigentümer der Liegenschaft geworden ist. (T16)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1949:RS0007872

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.05.2025

Dokumentnummer

JJR_19491012_OGH0002_0030OB00250_4900000_001

Rechtssatz für 7Ob626/77; 6Ob705/88; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0034597

Geschäftszahl

7Ob626/77; 6Ob705/88; 1Ob597/90; 1Ob542/93; 2Ob159/04b; 7Ob256/05f; 1Ob92/12d; 3Ob36/13k; 4Ob49/16h; 3Ob232/16p; 4Ob56/18s; 1Ob129/20g; 3Ob136/20a; 1Ob130/25m; 8Ob129/25s

Entscheidungsdatum

28.01.2026

Rechtssatz

Der Pächter einer Liegenschaft ist als Besitzmittler ein "selbständiger" und selbstnütziger" Inhaber kraft eigenen Rechtsbesitzes, durch dessen Ausübung zugleich der Sachbesitz des Eigentümers sich auswirkt. Die Wirkung dieser Vermittlung kommt sowohl für die Erhaltung des Besitzers als auch für dessen Erwerb in Betracht. Daraus folgt, dass der Eigentümer einer Sache diese - unter den für eine Ersitzung erforderlichen Voraussetzungen - durch den Pächter als Besitzmittler ersitzen kann.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 626/77
    Entscheidungstext OGH 13.10.1977 7 Ob 626/77
    Veröff: SZ 50/130
  • 6 Ob 705/88
    Entscheidungstext OGH 01.12.1988 6 Ob 705/88
    nur: Der Pächter einer Liegenschaft ist als Besitzmittler ein "selbständiger" und selbstnütziger" Inhaber kraft eigenen Rechtsbesitzes, durch dessen Ausübung zugleich der Sachbesitz des Eigentümers sich auswirkt. Die Wirkung dieser Vermittlung kommt sowohl für die Erhaltung des Besitzers als auch für dessen Erwerb in Betracht. (T1)
    Beisatz: Es obliegt dem Pächter, die Rechte gegenüber dem sich der Ausübung der Rechte wiedersetzenden Besitzer des belasteten Grundstückes wahrzunehmen. (T2)
  • 1 Ob 597/90
    Entscheidungstext OGH 30.06.1990 1 Ob 597/90
    Auch
  • 1 Ob 542/93
    Entscheidungstext OGH 20.04.1993 1 Ob 542/93
    Auch; nur T1; Beis wie T2; Veröff: SZ 66/53 = EvBl 1993/175 S 737
  • 2 Ob 159/04b
    Entscheidungstext OGH 23.09.2004 2 Ob 159/04b
    Auch; Beisatz: Dem steht nicht entgegen, dass er auch Pächter des dienenden Grundstückes ist, weil zwischen dessen Nutzung und der Nutzung im Interesse des herrschenden Grundstückes zu unterscheiden ist. (T3)
  • 7 Ob 256/05f
    Entscheidungstext OGH 08.03.2006 7 Ob 256/05f
    Auch; nur T1; Beis wie T3
  • 1 Ob 92/12d
    Entscheidungstext OGH 24.05.2012 1 Ob 92/12d
    nur: Der Pächter einer Liegenschaft ist als Besitzmittler ein "selbständiger" und selbstnütziger" Inhaber kraft eigenen Rechtsbesitzes, durch dessen Ausübung zugleich der Sachbesitz des Eigentümers sich auswirkt. (T4)
  • 3 Ob 36/13k
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 3 Ob 36/13k
    Auch
  • 4 Ob 49/16h
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 4 Ob 49/16h
  • 3 Ob 232/16p
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 3 Ob 232/16p
  • 4 Ob 56/18s
    Entscheidungstext OGH 25.09.2018 4 Ob 56/18s
    Auch
  • 1 Ob 129/20g
    Entscheidungstext OGH 23.07.2020 1 Ob 129/20g
    Beis wie T3; Beisatz: Pächter als Besitzmittler des Verpächters für Weg über eigene Grundstücke. (T5)
  • 3 Ob 136/20a
    Entscheidungstext OGH 10.12.2020 3 Ob 136/20a
    Beisatz: Keine Einschränkung des Eigentumsrechts durch bloße Nutzung (auch) als Pächter. (T6)
  • 1 Ob 130/25m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 11.11.2025 1 Ob 130/25m
    vgl aber; Beisatz: Ein mit der Vornahme von Gartenarbeiten beauftragter Werkunternehmer hat keine Gewahrsame (Innehabung) an jenem Grundstück, auf dem er seine Arbeiten verrichtet, und ist daher kein Besitzmittler. (T7)
  • 8 Ob 129/25s
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 28.01.2026 8 Ob 129/25s
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0034597

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.04.2026

Dokumentnummer

JJR_19771013_OGH0002_0070OB00626_7700000_001