Rechtssatz für 13Os156/02; 14Os18/03; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0117464

Geschäftszahl

13Os156/02; 14Os18/03; 14Os9/04; 13Os38/04; 14Os11/04; 13Os100/04; 14Os112/04; 13Os135/04; 15Os157/04; 13Os134/04; 15Os30/05h; 14Os41/05v; 14Os28/05g; 14Os28/05g; 13Os65/05s; 14Os26/06i; 15Os27/06v; 11Os34/06v; 11Os95/06i; 15Os4/07p; 13Os58/07i; 13Os100/07s; 13Os112/07f; 15Os49/08g; 13Os78/08g; 13Os144/08p; 13Os168/08t; 13Os1/09k; 14Os164/08m; 14Os190/08k; 13Os70/09g; 14Os126/09z; 15Os188/09z; 11Os62/10t; 13Ns41/10y; 12Os19/11b; 11Os44/11x; 15Os47/11t; 14Os48/11g; 14Os125/13h; 12Os10/14h; 11Os12/14w; 15Os105/14a; 15Os114/14z; 13Os83/15b; 14Os112/15z; 12Os148/15d; 11Os5/16v; 12Os46/16f; 14Os133/16i; 14Os132/16t; 14Os25/17h; 14Os11/17z; 12Os20/17h; 13Os50/16a; 14Os33/17k; 13Os78/17w; 14Os22/18v; 14Os36/18b; 15Os77/18i; 11Os160/18z; 14Os72/18x; 14Os26/19h; 13Os9/19a; 13Os102/20d; 14Os84/21s; 11Os93/21t; 14Os14/22y; 12Os17/22z; 14Os35/22m; 15Os98/22h; 15Os56/23h; 14Os127/23t; 13Os112/24f; 14Os38/25g; 13Os136/25m

Entscheidungsdatum

18.03.2026

Norm

SMG §28 Abs2
SMG §28 Abs3
SMG §28 Abs4 Z3
SMG §28a Abs4 Z3
StGB §29
  1. SMG § 28 heute
  2. SMG § 28 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 144/2015
  3. SMG § 28 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2007
  4. SMG § 28 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  5. SMG § 28 gültig von 01.06.2001 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2001
  6. SMG § 28 gültig von 01.01.1998 bis 31.05.2001
  1. SMG § 28 heute
  2. SMG § 28 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 144/2015
  3. SMG § 28 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2007
  4. SMG § 28 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  5. SMG § 28 gültig von 01.06.2001 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2001
  6. SMG § 28 gültig von 01.01.1998 bis 31.05.2001
  1. SMG § 28 heute
  2. SMG § 28 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 144/2015
  3. SMG § 28 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2007
  4. SMG § 28 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  5. SMG § 28 gültig von 01.06.2001 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2001
  6. SMG § 28 gültig von 01.01.1998 bis 31.05.2001
  1. SMG § 28a heute
  2. SMG § 28a gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2007

Rechtssatz

Paragraph 28, Absatz 4, Ziffer 3, SMG stellt angesichts fehlender Gewerbsmäßigkeitsqualifikation eine - mit dem sogenannten Schuldgrundsatz aufgrund der Vorsatzerfordernisse in Hinsicht auf jeweils große Mengen ohne weiteres zu vereinbarende - besondere Art von Zusammenrechnungsgrundsatz für jeweils große (und allfällige, nach Paragraph 15, StGB, Paragraph 28, Absatz 2, SMG beurteilte Restmengen) Mengen (mithin "die im Absatz 2, bezeichnete Tat") - vergleichbar dem für wert- und schadensqualifizierte Delikte geltenden Paragraph 29, StGB - dar, sodass Paragraph 28, Absatz 2, SMG, nach Absatz 4, Ziffer 3, qualifiziert - ungeachtet der unselbständigen Qualifikation nach Absatz 3, erster Satz (erster Fall) - auch bei gleichartiger Realkonkurrenz stets nur ein einziges Verbrechen begründet.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 156/02
    Entscheidungstext OGH 12.03.2003 13 Os 156/02
  • 14 Os 18/03
    Entscheidungstext OGH 01.04.2003 14 Os 18/03
    Vgl auch; Beisatz: In Verkehr gesetzte große Suchtgiftmengen bilden gemäß § 28 Abs 4 Z 3 SMG eine Subsumtionseinheit sui generis nach Art des § 29 StGB. (T1)
  • 14 Os 9/04
    Entscheidungstext OGH 14.04.2004 14 Os 9/04
    Vgl
  • 13 Os 38/04
    Entscheidungstext OGH 19.05.2004 13 Os 38/04
    Auch
  • 14 Os 11/04
    Entscheidungstext OGH 25.05.2004 14 Os 11/04
    Vgl auch
  • 13 Os 100/04
    Entscheidungstext OGH 03.11.2004 13 Os 100/04
    Auch
  • 14 Os 112/04
    Entscheidungstext OGH 16.11.2004 14 Os 112/04
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 13 Os 135/04
    Entscheidungstext OGH 01.12.2004 13 Os 135/04
    Vgl; Beisatz: Zu einer Subsumtionseinheit nach § 28 Abs 4 Z 3 SMG lassen sich nur gleichartige Verbrechen zusammenfassen, also solche desselben Tatbildes, wie etwa Inverkehrsetzen, nicht aber solche verschiedener Tatbilder, wie etwa Aus- und Einfuhr einerseits und Inverkehrsetzen andererseits. (T2)
  • 15 Os 157/04
    Entscheidungstext OGH 17.02.2005 15 Os 157/04
  • 13 Os 134/04
    Entscheidungstext OGH 09.02.2005 13 Os 134/04
    Auch; nur: § 28 Abs 4 Z 3 SMG stellt angesichts fehlender Gewerbsmäßigkeitsqualifikation eine besondere Art von Zusammenrechnungsgrundsatz für jeweils große (und allfällige, nach § 15 StGB, § 28 Abs 2 SMG beurteilte Restmengen) Mengen (mithin "die im Abs 2 bezeichnete Tat") dar. (T3)
    Beis wie T2
  • 15 Os 30/05h
    Entscheidungstext OGH 21.04.2005 15 Os 30/05h
    Auch
  • 14 Os 41/05v
    Entscheidungstext OGH 07.06.2005 14 Os 41/05v
    nur: § 28 Abs 4 Z 3 SMG stellt eine besondere Art von Zusammenrechnungsgrundsatz für jeweils große Mengen dar, sodass § 28 Abs 2 SMG, nach Abs 4 Z 3 qualifiziert stets nur ein einziges Verbrechen begründet. (T4)
  • 14 Os 28/05g
    Entscheidungstext OGH 07.06.2005 14 Os 28/05g
    nur: § 28 Abs 4 Z 3 SMG stellt angesichts fehlender Gewerbsmäßigkeitsqualifikation eine - mit dem sogenannten Schuldgrundsatz aufgrund der Vorsatzerfordernisse in Hinsicht auf jeweils große Mengen ohne weiteres zu vereinbarende - besondere Art von Zusammenrechnungsgrundsatz für jeweils große Mengen - vergleichbar dem für wert- und schadensqualifizierte Delikte geltenden § 29 StGB - dar, sodass § 28 Abs 2 SMG, nach Abs 4 Z 3 qualifiziert stets nur ein einziges Verbrechen begründet. (T5)
  • 14 Os 28/05g
    Entscheidungstext OGH 07.06.2005 14 Os 28/05g
    nur: § 28 Abs 4 Z 3 SMG stellt angesichts fehlender Gewerbsmäßigkeitsqualifikation eine - mit dem sogenannten Schuldgrundsatz aufgrund der Vorsatzerfordernisse in Hinsicht auf jeweils große Mengen ohne weiteres zu vereinbarende - besondere Art von Zusammenrechnungsgrundsatz für jeweils große Mengen - vergleichbar dem für wert- und schadensqualifizierte Delikte geltenden § 29 StGB - dar. (T6)
  • 13 Os 65/05s
    Entscheidungstext OGH 31.08.2005 13 Os 65/05s
    Auch; Beis wie T2
  • 14 Os 26/06i
    Entscheidungstext OGH 04.04.2004 14 Os 26/06i
    Vgl; Beis wie T2
  • 15 Os 27/06v
    Entscheidungstext OGH 18.05.2006 15 Os 27/06v
    Auch; nur T5
  • 11 Os 34/06v
    Entscheidungstext OGH 20.06.2006 11 Os 34/06v
    nur: § 28 Abs 4 Z 3 SMG stellt eine besondere Art von Zusammenrechnungsgrundsatz für jeweils große Mengen - vergleichbar dem für wert- und schadensqualifizierte Delikte geltenden § 29 StGB - dar, sodass § 28 Abs 2 SMG, nach Abs 4 Z 3 qualifiziert - ungeachtet der unselbständigen Qualifikation nach Abs 3 erster Satz (erster Fall) - auch bei gleichartiger Realkonkurrenz stets nur ein einziges Verbrechen begründet. (T7)
  • 11 Os 95/06i
    Entscheidungstext OGH 24.10.2006 11 Os 95/06i
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 15 Os 4/07p
    Entscheidungstext OGH 23.04.2007 15 Os 4/07p
    Auch; nur T7
  • 13 Os 58/07i
    Entscheidungstext OGH 01.08.2007 13 Os 58/07i
    Auch; nur: § 28 Abs 4 Z 3 SMG stellt angesichts fehlender Gewerbsmäßigkeitsqualifikation eine besondere Art von Zusammenrechnungsgrundsatz für jeweils große Mengen - vergleichbar dem für wert- und schadensqualifizierte Delikte geltenden § 29 StGB - dar, sodass § 28 Abs 2 SMG, nach Abs 4 Z 3 qualifiziert - ungeachtet der unselbständigen Qualifikation nach Abs 3 erster Satz (erster Fall) stets nur ein einziges Verbrechen begründet. (T8)
  • 13 Os 100/07s
    Entscheidungstext OGH 03.10.2007 13 Os 100/07s
    nur: § 28 Abs 4 Z 3 SMG stellt eine - besondere Art von Zusammenrechnungsgrundsatz für jeweils große (und allfällige, nach § 15 StGB, § 28 Abs 2 SMG beurteilte Restmengen) Mengen - vergleichbar dem für wert- und schadensqualifizierte Delikte geltenden § 29 StGB - dar. (T9)
    Beisatz: der sämtliche von einem Täter in Ansehung derselben Begehungsvariante begangenen und dem § 28 Abs 2 SMG subsumierbaren Taten zu einem einzigen Verbrechen - als Subsumtionseinheit sui generis - zusammenfasst. (T10)
  • 13 Os 112/07f
    Entscheidungstext OGH 07.11.2007 13 Os 112/07f
    Beisatz: Zusammenzurechnen sind nur voneinander verschiedene Suchtgiftquanten. (T11)
  • 15 Os 49/08g
    Entscheidungstext OGH 08.05.2008 15 Os 49/08g
    Vgl; Beisatz: § 28a Abs 4 Z 3 SMG (idF SMG-Novelle 2007 BGBl I 110/2007) stellt, genauso wie § 28 Abs 4 Z 3 SMG aF, eine besondere Art von Zusammenrechnungsgrundsatz für jeweils große Mengen dar, sodass die Ein- und Ausfuhr, begangen in Bezug auf Suchtgift in einer das 25-fache der Grenzmenge übersteigenden Menge stets nur ein Verbrechen nach § 28a Abs 1 zweiter und dritter Fall, Abs 4 Z 3 SMG begründet. (T12)
  • 13 Os 78/08g
    Entscheidungstext OGH 23.07.2008 13 Os 78/08g
    Vgl auch; Beis wie T12 nur: § 28a Abs 4 Z 3 SMG idF SMG-Novelle 2007 BGBl I 110/2007. (T13)
  • 13 Os 144/08p
    Entscheidungstext OGH 05.11.2008 13 Os 144/08p
    Auch; Beisatz: § 28a Abs 4 Z 3 SMG stellt eine besondere Art von Zusammenrechnungsgrundsatz - vergleichbar mit dem für wert- und schadensqualifizierte Delikte geltenden § 29 StGB - dar, sodass gleichartige strafbare Handlungen nach § 28a Abs 1 SMG derart qualifiziert stets nur ein einziges Verbrechen nach § 28a Abs 4 Z 3 SMG begründen. (T14)
  • 13 Os 168/08t
    Entscheidungstext OGH 22.01.2009 13 Os 168/08t
    Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Nunmehr § 28a Abs 4 Z 3 SMG idF SMG-Novelle 2007 BGBl I 110/2007. (T15)
  • 13 Os 1/09k
    Entscheidungstext OGH 19.02.2009 13 Os 1/09k
    Auch; Beisatz: Für die Subsumtionseinheit des § 28a Abs 4 Z 3 SMG ist nicht erforderlich, dass schon jede einzelne von ihr erfasste Tat eine das 25-fache der Grenzmenge übersteigende Suchtgiftquantität betrifft. (T16)
  • 14 Os 164/08m
    Entscheidungstext OGH 16.12.2008 14 Os 164/08m
    Vgl; Beisatz: Weshalb aber im konkreten Fall, in dem der Angeklagte nach den unmissverständlichen Urteilsannahmen mit deliktsspezifischem Vorsatz einen Beitrag zur - mehrere Grenzüberschreitungen (von Südafrika über Frankreich nach Irland) umfassenden, sohin - mehrfachen Aus- und Einfuhr ein und derselben das Fünfzehnfache der Grenzmenge des § 28b SMG übersteigenden Menge Suchtgifts geleistet hat und sich solcherart das Problem einer - nur bei voneinander verschiedenen Suchtgiftmengen in Frage kommenden (vgl dazu 13 Os 112/07f) - Zusammenrechnung gar nicht stellt, bloß ein und nicht mehrere real konkurrierende Verbrechen des Suchtgifthandels nach §§ 12 dritter Fall StGB, 28a Abs 1 zweiter und dritter Fall, Abs 2 Z 3 SMG, verwirklicht worden sein sollten (vgl auch 14 Os 28/06h, 13 Os 105/03), erklärt die Beschwerde nicht. (T17)
  • 14 Os 190/08k
    Entscheidungstext OGH 17.03.2009 14 Os 190/08k
    Vgl
  • 13 Os 70/09g
    Entscheidungstext OGH 27.08.2009 13 Os 70/09g
    Auch; Beis ähnlich wie T1; Beis wie T2; Beis wie T15
  • 14 Os 126/09z
    Entscheidungstext OGH 17.11.2009 14 Os 126/09z
    Vgl auch; Beisatz: Nur gleichartige Verbrechen, also (jeweils) dieselben Tatbilder nach § 28a Abs 1 SMG - vorliegend Aus- und Einfuhr einerseits und Überlassen andererseits - sind zusammenzufassen. (T18)
  • 15 Os 188/09z
    Entscheidungstext OGH 17.02.2010 15 Os 188/09z
    Vgl
  • 11 Os 62/10t
    Entscheidungstext OGH 22.06.2010 11 Os 62/10t
    Auch
  • 13 Ns 41/10y
    Entscheidungstext OGH 03.09.2010 13 Ns 41/10y
    Vgl; Beis ähnlich wie T17
  • 12 Os 19/11b
    Entscheidungstext OGH 08.03.2011 12 Os 19/11b
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T18
  • 11 Os 44/11x
    Entscheidungstext OGH 19.05.2011 11 Os 44/11x
    Vgl; Beis wie T2
  • 15 Os 47/11t
    Entscheidungstext OGH 29.06.2011 15 Os 47/11t
    Vgl auch
  • 14 Os 48/11g
    Entscheidungstext OGH 30.08.2011 14 Os 48/11g
    Vgl; Beis wie T12
  • 14 Os 125/13h
    Entscheidungstext OGH 28.01.2014 14 Os 125/13h
    Auch; Beisatz: Hier: Verfehlte Annahme von Verbrechen des Suchtgifthandels nach § 28a Abs 1 fünfter Fall, Abs 2 Z 1, Abs 4 Z 3 SMG und nach § 28a Abs 1 fünfter Fall Abs 2 Z 3 SMG. (T19)
  • 12 Os 10/14h
    Entscheidungstext OGH 06.03.2014 12 Os 10/14h
    Auch; Beis wie T14
  • 11 Os 12/14w
    Entscheidungstext OGH 08.04.2014 11 Os 12/14w
  • 15 Os 105/14a
    Entscheidungstext OGH 01.10.2014 15 Os 105/14a
    Vgl; Beisatz: Hier: § 22a ADBG 2007. (T20)
  • 15 Os 114/14z
    Entscheidungstext OGH 10.11.2014 15 Os 114/14z
    Auch; Beis wie T18; Beis wie T19
  • 13 Os 83/15b
    Entscheidungstext OGH 19.08.2015 13 Os 83/15b
    Auch; Beis wie T14
  • 14 Os 112/15z
    Entscheidungstext OGH 17.11.2015 14 Os 112/15z
    Auch; Beis wie T14
  • 12 Os 148/15d
    Entscheidungstext OGH 28.01.2016 12 Os 148/15d
    Auch; Beis wie T16
  • 11 Os 5/16v
    Entscheidungstext OGH 10.05.2016 11 Os 5/16v
    Auch
  • 12 Os 46/16f
    Entscheidungstext OGH 18.08.2016 12 Os 46/16f
    Auch; Beis wie T14; Beis wie T18; Beisatz: Hat der nach § 28a Abs 1 erster Fall, Abs 4 Z 3 SMG Verurteilte darüber hinaus weiteres Suchtgift erzeugt, in Ansehung dieser Suchtgiftquanten aber nicht mit dem Vorsatz auf Erzeugung einer die Grenzmenge (§ 28b SMG) übersteigenden Menge gehandelt, ist insoweit ein zusätzlicher Schuldspruch nach § 27 Abs 1 Z 1 erster Fall SMG zu fällen. (T21)
  • 14 Os 133/16i
    Entscheidungstext OGH 28.02.2017 14 Os 133/16i
    Auch
  • 14 Os 132/16t
    Entscheidungstext OGH 04.04.2017 14 Os 132/16t
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T12; Beis wie T14
  • 14 Os 25/17h
    Entscheidungstext OGH 23.05.2017 14 Os 25/17h
    Auch
  • 14 Os 11/17z
    Entscheidungstext OGH 23.05.2017 14 Os 11/17z
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T17
  • 12 Os 20/17h
    Entscheidungstext OGH 22.06.2017 12 Os 20/17h
    Auch
  • 13 Os 50/16a
    Entscheidungstext OGH 16.12.2016 13 Os 50/16a
    Auch
  • 14 Os 33/17k
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 14 Os 33/17k
    Auch; Beis wie T14
  • 13 Os 78/17w
    Entscheidungstext OGH 06.09.2017 13 Os 78/17w
    Auch; Beis wie T14
  • 14 Os 22/18v
    Entscheidungstext OGH 06.03.2018 14 Os 22/18v
    Auch
  • 14 Os 36/18b
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 14 Os 36/18b
    Vgl
  • 15 Os 77/18i
    Entscheidungstext OGH 25.06.2018 15 Os 77/18i
    Vgl
  • 11 Os 160/18z
    Entscheidungstext OGH 13.11.2018 11 Os 160/18z
    Auch; Beis abeweichend zu T17
  • 14 Os 72/18x
    Entscheidungstext OGH 29.01.2019 14 Os 72/18x
    Auch
  • 14 Os 26/19h
    Entscheidungstext OGH 09.04.2019 14 Os 26/19h
    Vgl
  • 13 Os 9/19a
    Entscheidungstext OGH 24.04.2019 13 Os 9/19a
    nur T4
  • 13 Os 102/20d
    Entscheidungstext OGH 09.12.2020 13 Os 102/20d
    Vgl; Beis wie T14; Beis wie T16; Beis wie T18
  • 14 Os 84/21s
    Entscheidungstext OGH 03.08.2021 14 Os 84/21s
    Vgl; Beis wie T12; Beis wie T14
  • 11 Os 93/21t
    Entscheidungstext OGH 02.11.2021 11 Os 93/21t
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T10
  • 14 Os 14/22y
    Entscheidungstext OGH 29.03.2022 14 Os 14/22y
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T10
  • 12 Os 17/22z
    Entscheidungstext OGH 31.03.2022 12 Os 17/22z
    Vgl
  • 14 Os 35/22m
    Entscheidungstext OGH 28.04.2022 14 Os 35/22m
    Vgl; Beisatz: Das gilt auch bei Begehung in unterschiedlichen Beteiligungsformen. Hier: Verfehlte Annahme von zwei Verbrechen des jeweils durch Überlassen begangenen Suchtgifthandels einerseits nach § 12 dritter Fall StGB, § 28a Abs 1 fünfter Fall, Abs 4 Z 3 SMG und andererseits nach § 28a Abs 1 fünfter Fall SMG. (T22)
  • 15 Os 98/22h
    Entscheidungstext OGH 18.01.2023 15 Os 98/22h
    Vgl
  • 15 Os 56/23h
    Entscheidungstext OGH 30.08.2023 15 Os 56/23h
    vgl
  • 14 Os 127/23t
    Entscheidungstext OGH 09.01.2024 14 Os 127/23t
    vgl; Beisatz wie T2
  • 13 Os 112/24f
    Entscheidungstext OGH 19.02.2025 13 Os 112/24f
    vgl; Beisatz: Hier: Zusammenfassung mehrerer selbständiger (gleichartiger) Taten zu einer Subsumtionseinheit sui generis in Gestalt eines Verbrechens nach § 28 Abs 1 erster Satz und Abs 2 SMG. (T23)
  • 14 Os 38/25g
    Entscheidungstext OGH 12.06.2025 14 Os 38/25g
    vgl
  • 13 Os 136/25m
    Entscheidungstext OGH 18.03.2026 13 Os 136/25m
    vgl; Beisatz wie T1; Beisatz wie T10

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0117464

Im RIS seit

11.04.2003

Zuletzt aktualisiert am

09.04.2026

Dokumentnummer

JJR_20030312_OGH0002_0130OS00156_0200000_001

Entscheidungstext 13Os70/09g

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Strafrecht

Geschäftszahl

13Os70/09g

Entscheidungsdatum

27.08.2009

Anmerkung

E91731 13Os70.09g

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat am 27. August 2009 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Hon.-Prof. Dr. Ratz als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Hon.-Prof. Dr. Kirchbacher und Dr. Lässig, die Hofrätin des Obersten Gerichtshofs Mag. Fuchs und den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Dr. Nordmeyer in Gegenwart des Richters im Evidenzbüro Mag. Nowak als Schriftführer in der Strafsache gegen Frits N***** und einen anderen Angeklagten wegen des Verbrechens des Suchtgifthandels nach Paragraph 28 a, Absatz eins, zweiter und dritter Fall, Absatz 4, Ziffer 3, SMG und einer anderen strafbaren Handlung über die Nichtigkeitsbeschwerde und die Berufung des Angeklagten Frits N***** und die Berufung der Staatsanwaltschaft gegen das Urteil des Landesgerichts für Strafsachen Wien als Schöffengericht vom 12. März 2009, GZ 041 Hv 90/08s-100, nach Anhörung der Generalprokuratur zu Recht erkannt:

Spruch

In Stattgebung der Nichtigkeitsbeschwerde und aus deren Anlass wird das angefochtene Urteil, das im Übrigen unberührt bleibt, in allen Schuldsprüchen und demzufolge auch in den Strafaussprüchen (einschließlich der Vorhaftanrechnung) aufgehoben und in diesem Umfang eine neue Hauptverhandlung angeordnet.

Mit ihren Berufungen werden der Angeklagte Frits N***** und die Staatsanwaltschaft auf diese Entscheidung verwiesen. Dem Angeklagten Frits N***** fallen auch die Kosten des Rechtsmittelverfahrens zur Last.

Text

Gründe:

Im ersten Rechtsgang wurden mit Urteil des Landesgerichts für Strafsachen Wien als Schöffengericht vom 26. August 2008, GZ 041 Hv 90/08s-85, Frits N***** - richtig, wie der Oberste Gerichtshof sodann angesichts dessen klargestellt hat, dass sich zu einer Subsumtionseinheit nach Paragraph 28 a, Absatz 4, Ziffer 3, SMG (wie auch nach Paragraph 28 a, Absatz 2, Ziffer 3, SMG) nur gleichartige Verbrechen zusammenfassen lassen, nicht aber ungleichartige wie zB hier Aus- und Einfuhr einerseits und Überlassen andererseits (13 Os 168/08t) - eines Verbrechens des Suchtgifthandels nach Paragraph 28 a, Absatz eins, zweiter und dritter Fall, Absatz 4, Ziffer 3, SMG und eines Verbrechens des Suchtgifthandels nach Paragraph 28 a, Absatz eins, fünfter Fall, Absatz 4, Ziffer 3, SMG (römisch eins.) sowie Jacob M***** je eines Verbrechens des Suchtgifthandels nach Paragraph 28 a, Absatz eins, fünfter Fall, Absatz 4, Ziffer 3, SMG (römisch zwei.) und der Vorbereitung von Suchtgifthandel nach Paragraph 28, Absatz eins, erster und zweiter Fall, Absatz 2, SMG (römisch drei.) schuldig erkannt. Danach haben, soweit hier von Bedeutung, in Wien und anderen Orten vorschriftswidrig Suchtgift, und zwar Kokain, Heroin und Morphin,

römisch eins. Frits N***** in einer insgesamt das 25-fache der Grenzmenge (Paragraph 28 b, SMG) übersteigenden Menge aus den Niederlanden aus- und über Deutschland nach Österreich eingeführt und in Österreich einem anderen überlassen, indem er das Suchtgift im Auftrag des abgesondert verfolgten Luke Chukwaka O***** mittels PKW von den Niederlanden nach Österreich transportierte und es in Wien an Jacob M***** übergab, und zwar

1) am 15. Februar 2008 „zumindest 1 kg Heroin und/oder Kokain (Faktum 2 der Anzeige ON 10)";

2) am 28. Februar 2008 „ca 3,5 kg Heroin und/oder Kokain (Faktum 3 der Anzeige ON 10)";

3) am 11. und 12. März 2008 „8.882,80 Gramm Heroin und Morphin sowie 913,60 Gramm Kokain (Faktum 4 der Anzeige ON 10)" - an Reinsubstanz gemeint waren zumindest 207 Gramm Diacetylmorphin, 313 Gramm Kokain und 69 Gramm Monoacetylmorphin Base, die als chemisches Zerfallsprodukt von Diacetylmorphin Heroin gleichzusetzen ist" (US 8);

römisch zwei. Jacob M***** in einer insgesamt das 25-fache der Grenzmenge (Paragraph 28 b, SMG) übersteigenden Menge anderen überlassen, indem er

1) Mitte Februar das von Frits N***** am 15. Februar 2008 übernommene Suchtgift, und zwar „zumindest 1 kg Heroin und/oder Kokain an mehrere Verteiler weitergab (Faktum 2 der Anzeige ON 10)";

2) Ende Februar „das von Frits N***** am 28. Februar 2008 übernommene Suchtgift (ca 3,5 kg Heroin und/oder Kokain)" - womit das zu I/2 genannte Heroin und Kokain gemeint ist (US 7) - „bis auf 827,10 Gramm Heroin an mehrere Verteiler weitergab (Faktum 3 der Anzeige ON 10)". Diese Entscheidung wurde mit Urteil des Obersten Gerichtshofs vom 22. Jänner 2009, AZ 13 Os 168/08t, in den Schuldsprüchen des Angeklagten Frits N***** nach Paragraph 28 a, Absatz 4, Ziffer 3, SMG sowie zu I/1 und 2 und des Angeklagten Jacob M***** zu römisch zwei, demzufolge auch in den Strafaussprüchen (einschließlich der Vorhaftanrechnung) sowie in dem den Angeklagten Jacob M***** betreffenden Ausspruch über die Abschöpfung der Bereicherung aufgehoben und in diesem Umfang eine neue Hauptverhandlung angeordnet.

Mit dem im zweiten Rechtsgang gefällten angefochtenen Urteil wurden Frits N***** - wobei das Erstgericht abermals die gefestigte Rechtsprechung ignorierte vergleiche 13 Os 168/08t) - der „Verbrechen des Suchtgifthandels nach Paragraph 28 a, Absatz eins, 2 Punkt , 3 und 5, Fall sowie Absatz 4, Ziffer 3, SMG", richtig: eines Verbrechens des Suchtgifthandels nach Paragraph 28 a, Absatz eins, zweiter und dritter Fall, Absatz 4, Ziffer 3, SMG und eines Verbrechens des Suchtgifthandels nach Paragraph 28 a, Absatz eins, fünfter Fall, Absatz 4, Ziffer 3, SMG (römisch eins.) und Jacob M***** des Verbrechens des Suchtgifthandels nach Paragraph 28 a, Absatz eins, fünfter Fall, Absatz 2, Ziffer 3, SMG (römisch zwei.) schuldig erkannt. Demnach haben in Wien und an anderen Orten vorschriftswidrig

Suchtgift

römisch eins. Frits N***** in einer insgesamt das 25-fache der Grenzmenge (Paragraph 28 b, SMG) übersteigenden Menge aus den Niederlanden aus- und über Deutschland nach Österreich eingeführt und in Österreich einem anderen überlassen, indem er das Suchtgift im Auftrag des abgesondert verfolgten Luke Chukwaka O***** mittels PKW von den Niederlanden nach Österreich transportierte und es in Wien an Jacob M***** übergab, und zwar

1. am 15. Februar 2008 „zumindest 1 Kilogramm Heroin und/oder Kokain (Faktum 2 der Anzeige ON 10) - Kokain mit einem Reinheitsgehalt von 25 % oder Heroin mit einem Reinheitsgehalt von 3 %";

2. am 28. Februar 2008 „zumindest 2 Kilogramm Heroin und/oder Kokain (Faktum 3 der Anzeige ON 10), davon 827,10 Gramm Heroin - Heroin mit einem Reinheitsgehalt von 3 % und ca 1.172,90 Gramm Heroin und/oder Kokain - Heroin mit einem Reinheitsgehalt von 3 %, Kokain mit einem Reinheitsgehalt von 25 %";

römisch zwei. Jacob M***** in einer insgesamt das 15-fache der Grenzmenge (Paragraph 28 b, SMG) übersteigenden Menge anderen überlassen, indem er

1) Mitte Februar (gemeint: 2008) das von Frits N***** am 15. Februar 2008 „übernommene Suchtgift, und zwar zumindest 1 Kilogramm Heroin und/oder Kokain, an mehrere Verteiler weitergab (Faktum 2 der Anzeige ON 10) - Kokain mit einem Reinheitsgehalt von 25 %, Heroin mit einem Reinheitsgehalt von 3 %";

2) Ende Februar (gemeint: 2008) das von Frits N***** am 28. Februar 2008 „übernommene Suchtgift von zumindest 2 Kilogramm Heroin und/oder Kokain bis auf 827,1 Gramm Heroin, sohin ca 1.172,90 Gramm Heroin und/oder Kokain - Heroin mit einem Reinheitsgehalt von 3 % oder Kokain mit einem Reinheitsgehalt von 25 % an mehrere Verteiler weitergab".

Rechtliche Beurteilung

Das vorliegende Urteil wiederholt nicht nur - verfehlt - den bereits in Rechtskraft erwachsenen Einziehungsausspruch. Es lässt zudem, wie festzuhalten ist, gerade nicht erkennen vergleiche US 4), dass sich die Schuldsprüche (Paragraph 260, Absatz eins, Ziffer 2, StPO) des Angeklagten Frits N***** nach Paragraph 28 a, Absatz 4, Ziffer 3, SMG, der zu einer dem Paragraph 29, StGB vergleichbaren Subsumtionseinheit führt (RIS-Justiz RS0117464), auch auf die im ersten Rechtsgang (zufolge der Kassation der damaligen Schuldsprüche nach Paragraph 28 a, Absatz 4, Ziffer 3, SMG und Anordnung einer neuen Hauptverhandlung nicht abschließend) Paragraph 28 a, Absatz eins, zweiter und dritter Fall SMG und Paragraph 28 a, Absatz eins, fünfter Fall SMG unterstellten Taten laut römisch eins.3 des Urteils des Landesgerichts für Strafsachen Wien vom 26. August 2008, GZ 041 Hv 90/08s-85, beziehen, was einen - von der Nichtigkeitsbeschwerde nicht aufgegriffenen - Rechtsfehler (infolge Missachtung der Subsumtionseinheit) darstellt (Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 10, StPO), der allerdings mit Blick auf die allein „die einschlägigen Vorstrafen" dieses Angeklagten als erschwerend wertenden Strafzumessungsgründe keinen Anlass zu amtswegigem Vorgehen nach Paragraph 290, Absatz eins, zweiter Satz erster Fall StPO bot vergleiche Ratz in WK-StPO Paragraph 290, Rz 23 f).

Der allein vom Angeklagten Frits N***** gegen das vorliegende Urteil aus Ziffer 5, des Paragraph 281, Absatz eins, StPO ergriffenen Nichtigkeitsbeschwerde kommt Berechtigung zu.

Zwar wird mit dem Einwand, die Feststellung, dass es sich auch bei dem Mitte Februar 2008 nach Wien gebrachten und hier weitergegebenen Suchtgift um Heroin oder Kokain handelte (US 7, zum entsprechenden Tatwillen übrigens US 9), sei vom Erstgericht „nicht näher begründet" worden, auf keine Anfechtungskategorie des in Anspruch genommenen Nichtigkeitsgrundes Bezug genommen vergleiche im Übrigen die Erwägungen über die nicht unbeträchtliche Entlohnung des Angeklagten für jede der beiden nun abgeurteilten Fahrten und über das aufwändig angefertigte Versteck für den zweiten Transport sowie die Erkenntnisse über Suchtgiftart und -qualität bei der sichergestellten dritten Lieferung [I.3 des Schuldspruchs im ersten Rechtsgang]; US 10 f in Verbindung mit 8 oben, 12).

Zu den Konstatierungen über die Menge des Suchtgifts, nämlich beim ersten Transport „zumindest 1 kg Kokain oder Heroin" und beim zweiten „zumindest 2 kg Suchtgift Heroin und/oder Kokain, darunter 827,10 Gramm Heroin", wobei für Kokain ein Reinheitsgehalt von 25 % und für Heroin ein solcher von 3 % festgestellt wurde (US 7 f), lassen die Entscheidungsgründe jedoch (wie schon im ersten Rechtsgang) eine zureichende Begründung vermissen, indem sie sich bloß „auf die Aussagen der beiden Angeklagten" stützen, „die davon sprachen, dass bei der zweiten Fahrt 3 Päckchen (2 groß, 1 klein) geschmuggelt bzw übernommen wurden, wobei das zweite Päckchen … groß und 1 Päckchen wesentlich kleiner gewesen sein soll" (US 11 unten, 12 oben). Aus diesen Prämissen lässt sich ein aus Ziffer 5, vierter Fall einwandfreier Schluss auf die konstatierten Suchtgiftmengen nicht ableiten. Schon dieser Begründungsmangel erforderte die Aufhebung des Urteils, und zwar in Betreff des Angeklagten Frits N***** in Stattgebung seiner Nichtigkeitsbeschwerde und hinsichtlich des Angeklagten Jacob M*****, der das Urteil unangefochten ließ, gemäß Paragraph 290, Absatz eins, zweiter Satz zweiter Fall StPO.

Mit ihren Berufungen waren der Angeklagte Frits N***** und die Staatsanwaltschaft auf diese Entscheidung zu verweisen. Die Kostenersatzpflicht des Angeklagten Frits N***** beruht auf Paragraph 390 a, Absatz eins, StPO.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2009:0130OS00070.09G.0827.000

Zuletzt aktualisiert am

08.10.2009

Dokumentnummer

JJT_20090827_OGH0002_0130OS00070_09G0000_000