Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 1079/67

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

1079/67

Entscheidungsdatum

25.04.1968

Index

32/07 Stempelgebühren Rechtsgebühren Stempelmarken

Norm

GebG 1957 §33 TP16 Abs1 Z1 litc;

Beachte

y27735;

Rechtssatz

Bei der Abtretung eines Gesellschaftsanteiles an einer Personengesellschaft handelt es sich um die Abtretung eines komplexen Rechtes, das sich aus Besitzposten und Schuldposten zusammensetzt. Bei der Ermittlung der Gebührenbemessungsgrundlage für die Überlassung eines Gesellschaftsanteiles ist daher nur das reine Entgelt für diesen Anteil zu Grunde zu legen. Bei der Überlassung von Gesellschaftsanteilen dürfen daher die damit vom Erwerber übernommenen, vereinbarungsgemäß den Kaufpreis mindernden Schulden nicht in die Gebührenbemessungsgrundlage einbezogen werden.

*

E 25.4.1968, 1079/67 #1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1968:1967001079.X01

Im RIS seit

05.12.2001

Dokumentnummer

JWR_1967001079_19680425X01

Rechtssatz für 1079/67

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

1079/67

Entscheidungsdatum

25.04.1968

Index

yy41 Rechtsvorschriften die dem §2 R-ÜG StGBl 6/1945 zuzurechnen sind
32/06 Verkehrsteuern
32/07 Stempelgebühren Rechtsgebühren Stempelmarken

Norm

GebG 1957 §15 Abs3;
KVG 1934 §6 Abs1 Z4;

Beachte

y23604;

Rechtssatz

Da nach Paragraph 15, Absatz 3, GebG Rechtsgeschäfte, die unter das KVG fallen, von der Gebührenpflicht ausgenommen sind, darf ein und derselbe Rechtsvorgang, wenn er einer Kapitalverkehrsteuer unterliegt, nicht auch noch der Rechtsgeschäftsgebühr nach Paragraph 33, TP 16 Absatz eins, Ziffer eins, Litera c, GebG unterworfen werden (Hinweis E 24.11.1966, 752/66).

*

E 25.4.1968, 1079/67 #2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1968:1967001079.X02

Im RIS seit

05.12.2001

Dokumentnummer

JWR_1967001079_19680425X02