Begleitende Dokumente
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Hauptdokument
Entscheidungsart
Beschluss
Geschäftszahl
E178/2024 ua
Entscheidungsdatum
25.01.2024
Index
10/07 Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit
Leitsatz
Zurückweisung einer Beschwerde wegen Versäumung der gesetzlichen Beschwerdefrist als verspätet; keine Unterbrechung der Beschwerdefrist auf Grund Zurückweisung des Verfahrenshilfeantrags mangels nicht fristgerechter Erfüllung des Verbesserungsauftrags
Rechtssatz
Der Beschwerdeführer kam innerhalb der gesetzten Frist einer Aufforderung nicht vollständig nach, sodass der Antrag auf Bewilligung der Verfahrenshilfe wegen Nichterfüllung des Verbesserungsauftrages gemäß §20 Abs2 VfGG zurückgewiesen. Wird vor Ablauf der sechswöchigen Beschwerdefrist die Bewilligung der Verfahrenshilfe beantragt, beginnt die Beschwerdefrist gemäß §82 Abs3 VfGG mit der meritorischen Erledigung (Stattgabe oder Abweisung) des Verfahrenshilfeantrages neu zu laufen. Der Verfahrenshilfeantrag wurde nicht meritorisch erledigt, sondern wegen Nichtbehebung eines formellen Mangels zurückgewiesen, was keine Unterbrechung der Beschwerdefrist auslöste. Die Beschwerde wurde nach Ablauf der sechswöchigen Frist zur Post gegeben und ist ohne weiteres Verfahren und ohne weitere Prüfung der Prozessvoraussetzungen als verspätet zurückzuweisen.
Schlagworte
VfGH / Mängelbehebung, VfGH / Fristen, Beschwerdefrist, VfGH / Verfahrenshilfe
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VFGH:2024:E178.2024
Zuletzt aktualisiert am
21.02.2024
Dokumentnummer
JFR_20240125_24E00178_01