Bundesverwaltungsgericht (BVwG)

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Rechtssatz für W159 1405013-2

Dokumenttyp

Rechtssatz

Entscheidungsart

Beschluss

Geschäftszahl

W159 1405013-2

Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

05.11.2015

Norm

AsylG 2005 §9 Abs2 Z3
  1. AsylG 2005 § 9 heute
  2. AsylG 2005 § 9 gültig ab 12.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2026
  3. AsylG 2005 § 9 gültig von 01.11.2017 bis 11.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  4. AsylG 2005 § 9 gültig von 01.11.2017 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  5. AsylG 2005 § 9 gültig von 01.01.2010 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  6. AsylG 2005 § 9 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2009

Rechtssatz

Rechtssatz 1

Die Aberkennung des Status eines subsidiär Schutzberechtigen gemäß Paragraph 9, Absatz 2, AsylG 2005 bildet eine gravierende Rechtsfolge bzw. zieht sie eine solche nach sich. Personen, denen der Status des subsidiär Schutzberechtigten aberkannt wurde, deren Abschiebung aber auf Grund des Refoulementverbots nicht möglich ist, werden gemäß Paragraph 46 a, Absatz eins, Ziffer 2, FPG geduldet. Paragraph 31, Absatz eins a, Ziffer 3, FPG bestimmt, dass es sich bei der Duldung nicht um einen rechtmäßigen Aufenthalt handelt. Dies führt dazu, dass mit der Aberkennung des Status des subsidiär Schutzberechtigten wesentliche Rechtspositionen (bspw. das Recht auf Zugang zum Arbeitsmarkt oder auf bestimmte Sozialleistungen) verloren gehen; die betreffende Person wird letztlich auf einen geduldeten Aufenthalt ohne rechtlichen Status beschränkt.

(Zitat BVwG Entscheidung mit Hinweis auf VfGH - Beschluss vom 03.07.2015, U32/2014-12).

Schlagworte

Aberkennung des Status des subsidiär Schutzberechtigten, Duldung,
Folgen

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:BVWG:2015:W159.1405013.2.01

Zuletzt aktualisiert am

26.11.2015

Dokumentnummer

BVWGR_20151105_W159_1405013_2_01

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