I.römisch eins.
Angleichungs- und Ergänzungsbestimmungen für die (Anm.: gegenstandslos) Sudetenland.Angleichungs- und Ergänzungsbestimmungen für die Anmerkung, gegenstandslos) Sudetenland.
1.Ziffer eins Pfandrechte und sonstige Beschränkungen.
Die Vorschriften, die sich auf die Eintragung von Pfandrechten und sonstigen Beschränkungen beziehen, finden bis zum Inkrafttreten einer für das gesamte (Anm.: gegenstandslos) geltenden Neuregelung keine Anwendung.Die Vorschriften, die sich auf die Eintragung von Pfandrechten und sonstigen Beschränkungen beziehen, finden bis zum Inkrafttreten einer für das gesamte Anmerkung, gegenstandslos) geltenden Neuregelung keine Anwendung.
2.Ziffer 2 Zu § 3 SchiRegV.Zu Paragraph 3, SchiRegV.
§ 3 findet keine Anwendung. § 26 der Jurisdiktionsnorm bleibt unberührt.Paragraph 3, findet keine Anwendung. Paragraph 26, der Jurisdiktionsnorm bleibt unberührt.
3.Ziffer 3 Zu § 20 SchiRegV.Zu Paragraph 20, SchiRegV.
§ 20 ist in folgender Fassung anzuwenden:Paragraph 20, ist in folgender Fassung anzuwenden:
„Anmeldungen und Anträge auf Eintragung oder Löschung im Register sind schriftlich einzureichen oder zur Niederschrift des Richters oder des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle des Registergerichts oder eines anderen Amtsgerichts zu erklären.“
4.Ziffer 4 Zu § 22 SchiRegV.Zu Paragraph 22, SchiRegV.
§ 22 findet keine Anwendung.Paragraph 22, findet keine Anwendung.
5.Ziffer 5 Zu § 23 SchiRegV.Zu Paragraph 23, SchiRegV.
§ 23 Abs. 2 findet keine Anwendung.Paragraph 23, Absatz 2, findet keine Anwendung.
6.Ziffer 6 Zu § 24 SchiRegV.Zu Paragraph 24, SchiRegV.
§ 24 Abs. 1 Satz 1 ist in folgender Fassung anzuwenden:Paragraph 24, Absatz eins, Satz 1 ist in folgender Fassung anzuwenden:
„Die Eintragungen in das Register sind dem Antragsteller und dem eingetragenen Eigentümer bekanntzumachen; zu den Eintragungen gehören auch Berichtigungen nach § 14. Nach Inkrafttreten der in Nr. 1 erwähnten Neuregelung sind die Eintragungen auch allen aus dem Register ersichtlichen Personen bekanntzumachen, zu deren Gunsten die Eintragung erfolgt ist oder deren Recht durch sie betroffen wird.“„Die Eintragungen in das Register sind dem Antragsteller und dem eingetragenen Eigentümer bekanntzumachen; zu den Eintragungen gehören auch Berichtigungen nach Paragraph 14, Nach Inkrafttreten der in Nr. 1 erwähnten Neuregelung sind die Eintragungen auch allen aus dem Register ersichtlichen Personen bekanntzumachen, zu deren Gunsten die Eintragung erfolgt ist oder deren Recht durch sie betroffen wird.“
7.Ziffer 7 Zu § 26 SchiRegV.Zu Paragraph 26, SchiRegV.
§ 26 Abs. 1 ist in folgender Fassung anzuwenden:Paragraph 26, Absatz eins, ist in folgender Fassung anzuwenden:
„Der Urkundsbeamte der Geschäftsstelle ist zuständig für die Erteilung von einfachen und beglaubigten Abschriften sowie für die Erteilung sonstiger Bescheinigungen über den Registerinhalt (§ 28).“„Der Urkundsbeamte der Geschäftsstelle ist zuständig für die Erteilung von einfachen und beglaubigten Abschriften sowie für die Erteilung sonstiger Bescheinigungen über den Registerinhalt (Paragraph 28,).“
8.Ziffer 8 Zu § 29 SchiRegV.Zu Paragraph 29, SchiRegV.
§ 29 ist in folgender Fassung anzuwenden:Paragraph 29, ist in folgender Fassung anzuwenden:
„Die Bescheinigungen nach § 28 sind von dem Urkundsbeamten der Geschäftsstelle unter Angabe des Ortes und Tages zu unterschreiben und mit dem Siegel oder Stempel des Registergerichts zu versehen.“„Die Bescheinigungen nach Paragraph 28, sind von dem Urkundsbeamten der Geschäftsstelle unter Angabe des Ortes und Tages zu unterschreiben und mit dem Siegel oder Stempel des Registergerichts zu versehen.“
II.römisch zwei.
Angleichungs- und Ergänzungsbestimmungen für die (Anm.: gegenstandslos).Angleichungs- und Ergänzungsbestimmungen für die Anmerkung, gegenstandslos).
1.Ziffer eins Urkundsbeamte und Rechtspfleger.
(Zu §§ 2 und 4 SchiRegV.)(Zu Paragraphen 2 und 4 SchiRegV.)
(1)Absatz eins,Unter den Urkundsbeamten der Geschäftsstelle sind alle Personen zu verstehen, die in den mit den Angelegenheiten des Binnenschiffsregisters befaßten Geschäftsabteilungen Arbeiten des Fachdienstes (§ 29 Abs. 3 Geo.) zu verstehen haben. Zum Fachdienst gehört auch die Führung des Binnenschiffsregisters.Unter den Urkundsbeamten der Geschäftsstelle sind alle Personen zu verstehen, die in den mit den Angelegenheiten des Binnenschiffsregisters befaßten Geschäftsabteilungen Arbeiten des Fachdienstes (Paragraph 29, Absatz 3, Geo.) zu verstehen haben. Zum Fachdienst gehört auch die Führung des Binnenschiffsregisters.
(2)Absatz 2,Unter den Rechtspflegern sind die Fachbeamten mit erweitertem Wirkungskreis (VO. v. 20. 12. 1929, BGBl. Nr. 412) zu verstehen. In den Sachen des Binnenschiffsregisters richtet sich der Umfang der Geschäfte, die diesen Fachbeamten zur selbständigen Wahrnehmung übertragen werden können, ausschließlich nach § 4 SchiRegV. Desgleichen gelten für die Pflicht des in Sachen des Binnenschiffsregisters tätigen Rechtspflegers, die ihm übertragenen Sachen dem Richter vorzulegen, und für die Anfechtbarkeit seiner Entscheidungen ausschließlich die Vorschriften des § 4 Abs. 4 bis 6 SchiRegV.Unter den Rechtspflegern sind die Fachbeamten mit erweitertem Wirkungskreis (VO. v. 20. 12. 1929, Bundesgesetzblatt Nr. 412) zu verstehen. In den Sachen des Binnenschiffsregisters richtet sich der Umfang der Geschäfte, die diesen Fachbeamten zur selbständigen Wahrnehmung übertragen werden können, ausschließlich nach Paragraph 4, SchiRegV. Desgleichen gelten für die Pflicht des in Sachen des Binnenschiffsregisters tätigen Rechtspflegers, die ihm übertragenen Sachen dem Richter vorzulegen, und für die Anfechtbarkeit seiner Entscheidungen ausschließlich die Vorschriften des Paragraph 4, Absatz 4 bis 6 SchiRegV.
(3)Absatz 3,Die Eingänge (Einlaufstücke) in Binnenschiffsregistersachen sind von der Geschäftsstelle nach § 110 Geo. zu bearbeiten und dem Richter oder, wenn sie in den erweiterten Wirkungskreis des Fachbeamten fallen, diesem zur Erledigung vorzulegen. Der Richter kann anordnen, daß ihm alle Eingänge vorzulegen sind.Die Eingänge (Einlaufstücke) in Binnenschiffsregistersachen sind von der Geschäftsstelle nach Paragraph 110, Geo. zu bearbeiten und dem Richter oder, wenn sie in den erweiterten Wirkungskreis des Fachbeamten fallen, diesem zur Erledigung vorzulegen. Der Richter kann anordnen, daß ihm alle Eingänge vorzulegen sind.
(4)Absatz 4,Soweit sich aus den Vorschriften des § 4 SchiRegV. nichts anderes ergibt, sind die allgemeinen Vorschriften über den erweiterten Wirkungskreis der gerichtlichen Geschäftsstelle anzuwenden.Soweit sich aus den Vorschriften des Paragraph 4, SchiRegV. nichts anderes ergibt, sind die allgemeinen Vorschriften über den erweiterten Wirkungskreis der gerichtlichen Geschäftsstelle anzuwenden.
2.Ziffer 2 Registerakten.
(Zu § 8 SchiRegV.)(Zu Paragraph 8, SchiRegV.)
(1)Absatz eins,Anmeldungen zur Neueintragung eines Schiffes sind zunächst in einen besonderen Abschnitt des allgemeinen Registers Nc. (§ 517 Geo.) einzutragen. Dasselbe gilt für andere Schriften über Angelegenheiten, für die noch keine Registerakten angelegt sind. Zusammengehörige Schriftstücke dieser Art werden zu Akten vereint. Diese werden nach Eintragung des Schiffes in das Binnenschiffsregister unter geändertem Aktenzeichen als Registerakten weitergeführt (§ 426 Geo.).Anmeldungen zur Neueintragung eines Schiffes sind zunächst in einen besonderen Abschnitt des allgemeinen Registers Nc. (Paragraph 517, Geo.) einzutragen. Dasselbe gilt für andere Schriften über Angelegenheiten, für die noch keine Registerakten angelegt sind. Zusammengehörige Schriftstücke dieser Art werden zu Akten vereint. Diese werden nach Eintragung des Schiffes in das Binnenschiffsregister unter geändertem Aktenzeichen als Registerakten weitergeführt (Paragraph 426, Geo.).
(2)Absatz 2,Für die Anlegung und Führung der Registerakten gelten die folgenden Bestimmungen, die auch die Vorschriften der in § 8 SchiRegV. in Bezug genommenen Aktenordnung vom 28. November 1934 (Sonderdruck der Dt. Just. Nr. 6) insoweit enthalten, als sie in der (Anm.: gegenstandslos) anzuwenden sind:Für die Anlegung und Führung der Registerakten gelten die folgenden Bestimmungen, die auch die Vorschriften der in Paragraph 8, SchiRegV. in Bezug genommenen Aktenordnung vom 28. November 1934 (Sonderdruck der Dt. Just. Nr. 6) insoweit enthalten, als sie in der Anmerkung, gegenstandslos) anzuwenden sind:
a)Litera a Das Gattungszeichen der Registerakten besteht aus den Buchstaben BSR. Das Aktenzeichen wird dadurch gebildet, daß dem Gattungszeichen die Nummer des Registerblatts (§ 5 Abs. 3 SchiRegV.) angefügt wird (z. B.: BSR 10).Das Gattungszeichen der Registerakten besteht aus den Buchstaben BSR. Das Aktenzeichen wird dadurch gebildet, daß dem Gattungszeichen die Nummer des Registerblatts (Paragraph 5, Absatz 3, SchiRegV.) angefügt wird (z. B.: BSR 10).
b)Litera b Zu den Registerakten gehören alle Eingaben, Mitteilungen, Niederschriften und dgl., die sich auf das Schiff beziehen. Ansuchen um Bescheinigungen des Inhalts, daß eine gewisse Eintragung im Register nicht vorhanden ist (§ 28 SchiRegV.), sind, soweit sie nicht zu vorhandenen Akten genommen werden können, zu Sammelakten zu nehmen. Der Gerichtsvorsteher kann anordnen, daß auch Ansuchen um Erteilung von Abschriften (§ 26 SchiRegV.) und Bescheinigungen über den Registerinhalt (§ 28 SchiRegV.) zu den Sammelakten zu nehmen sind. Das Aktenzeichen der Sammelakten bestimmt der Gerichtsvorsteher (z. B. Sam. Akt.I).Zu den Registerakten gehören alle Eingaben, Mitteilungen, Niederschriften und dgl., die sich auf das Schiff beziehen. Ansuchen um Bescheinigungen des Inhalts, daß eine gewisse Eintragung im Register nicht vorhanden ist (Paragraph 28, SchiRegV.), sind, soweit sie nicht zu vorhandenen Akten genommen werden können, zu Sammelakten zu nehmen. Der Gerichtsvorsteher kann anordnen, daß auch Ansuchen um Erteilung von Abschriften (Paragraph 26, SchiRegV.) und Bescheinigungen über den Registerinhalt (Paragraph 28, SchiRegV.) zu den Sammelakten zu nehmen sind. Das Aktenzeichen der Sammelakten bestimmt der Gerichtsvorsteher (z. B. Sam. Akt.I).
c)Litera c Geht die Zuständigkeit für die Führung des Registerblatts auf ein anderes Registergericht über, so hat dieses die ihm übersandten, Registerakten unter geändertem Aktenzeichen fortzusetzen (§ 426 Geo.)Geht die Zuständigkeit für die Führung des Registerblatts auf ein anderes Registergericht über, so hat dieses die ihm übersandten, Registerakten unter geändertem Aktenzeichen fortzusetzen (Paragraph 426, Geo.)
d)Litera d Nach der Löschung der Eintragung eines Schiffes sind die Registerakten, deren Abgabe an das Aktenlager verfügt ist, bis zum Schluß des Geschäftsjahrs besonders aufzubewahren und erst dann an das Aktenlager abzugeben, wenn die Zahl der Löschungen für den Geschäftsausweis ermittelt ist.
(3)Absatz 3,Die Oberlandesgerichtspräsidenten können die Führung von Handblättern anordnen. Das Handblatt hat dem Registervordruck zu entsprechen und muß den Inhalt des Registers einschließlich der im Register enthaltenen Unterschriften wörtlich wiedergeben. Auf das Handblatt kann der Entwurf der Eintragungsverfügung geschrieben werden. Es ist unter dem Deckel des letzten Bandes der Akten zu verwahren und in einen Umschlag zu heften, wenn ein Bedürfnis hierfür besteht.
3.Ziffer 3 Namenverzeichnis zum Binnenschiffsregister.
(Zu § 9 SchiregV.)(Zu Paragraph 9, SchiregV.)
(1)Absatz eins,§ 9 Abs. 1 ist in folgender Fassung anzuwenden:Paragraph 9, Absatz eins, ist in folgender Fassung anzuwenden:
„Zum Binnenschiffsregister ist ein alphabetisches Verzeichnis der Namen der Eigentümer und Miteigentümer zu führen.“
(2)Absatz 2,Nach der Löschung der Registereintragung ist auch die Eintragung im Namenverzeichnis und, wenn die Löschung sich nur auf einzelne von mehreren Registernummern bezieht, der Hinweis auf die einzelne Registernummer rot zu unterstreichen.
(3)Absatz 3,Das Namenverzeichnis kann in Form einer Kartei geführt werden.
III.römisch drei.
Durchführungsbestimmungen.
Bei der Anlegung des Binnenschiffsregisters ist nach den in der AV. vom 18. 7. 1939 – Dt. Just. S. 1243 –, betreffend die Durchführung der Schiffsregisterverfügung, unter I 2 bis 7 getroffenen Bestimmungen zu verfahren.
Die Vordrucke für den Schiffsbrief sind von der (Anm.: gegenstandslos) zu beziehen.Die Vordrucke für den Schiffsbrief sind von der Anmerkung, gegenstandslos) zu beziehen.
IV.römisch vier.
Diese Verfügung tritt am 1. Januar 1940 in Kraft.