Anlage LEHRPLAN FÜR DEN ORTHODOXEN RELIGIONSUNTERRICHT AN ALLGEMEIN BILDENDEN PFLICHTSCHULEN, ALLGEMEIN BILDENDEN HÖHEREN SCHULEN (SEKUNDARSTUFE I) SOWIE DER POLYTECHNISCHEN SCHULELEHRPLAN FÜR DEN ORTHODOXEN RELIGIONSUNTERRICHT AN ALLGEMEIN BILDENDEN PFLICHTSCHULEN, ALLGEMEIN BILDENDEN HÖHEREN SCHULEN (SEKUNDARSTUFE römisch eins) SOWIE DER POLYTECHNISCHEN SCHULE ALLGEMEINE BEMERKUNGEN:
Der vorliegende Lehrplan versteht sich als organische Fortsetzung des Lehrplans für die Erteilung des orthodoxen Religionsunterrichts an Volksschulen (Vorschulstufe, Grundstufen I und II), der im Jahr 2008 in Kraft getreten ist und eine neue orthodoxe Lehrplanarchitektur eingeleitet hat.Der vorliegende Lehrplan versteht sich als organische Fortsetzung des Lehrplans für die Erteilung des orthodoxen Religionsunterrichts an Volksschulen (Vorschulstufe, Grundstufen römisch eins und römisch zwei), der im Jahr 2008 in Kraft getreten ist und eine neue orthodoxe Lehrplanarchitektur eingeleitet hat.
Genauso wie der Lehrplan für die Erteilung des orthodoxen Religionsunterrichts an Volksschulen möchte der vorliegende Lehrplan in Hinblick auf die Aufgaben der Schule und auf die Tätigkeit der Lehrkräfte für orthodoxe Religion, für die Schule und für die Schüler und Schülerinnen eine dreifache Funktion erfüllen. Er versteht sich erstens als integraler Bestandteil des österreichischen Schulwesens. In ihm wird der Beitrag verwirklicht, den die Orthodoxe Kirche zur religiösen und sittlichen Bildung der jungen Menschen in Österreich leisten will. Zweitens soll er den Religionslehrern und Religionslehrerinnen jene Hilfe bieten, die sie für die Gestaltung eines effizienten Unterrichts und die Erfüllung ihrer umfassenden Bildungs- und Erziehungsaufgabe benötigen. Schließlich und vor allem hat dieser Lehrplan die Schüler und Schülerinnen vor Augen: Er soll den Schülern und Schülerinnen in ihrer Entwicklung zu integren und verantwortungsvollen Gliedern unserer Gesellschaft dienen.
Allen, die am Zustandekommen dieses Lehrplans mitgearbeitet haben, sei herzlich gedankt, insbesondere dem Ersteller des Entwurfs und den Mitgliedern der Religionspädagogischen Kommission für ihre wertvollen Beiträge.
Das Orthodoxe Schulamt gibt seiner Hoffnung Ausdruck, dass dieser Lehrplan ein weiterer Beitrag für die Festigung und gedeihliche Fortentwicklung des orthodoxen Religionsunterrichts in Österreich sein möge.
BILDUNGSZIEL UND BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN:
Dem orthodoxen Religionsunterricht obliegt die Aufgabe der religiösen und sittlichen Bildung und Erziehung der Schüler und Schülerinnen. Er versteht sich dabei immer auch als Teil des allgemeinen Bildungs- und Erziehungsauftrages der österreichischen Schule. Er soll daher im Sinne des Art. 14 Abs. 5a B-VG iVm § 2 des Schulorganisationsgesetzes an der Heranbildung der jungen Menschen mitwirken, und zwarDem orthodoxen Religionsunterricht obliegt die Aufgabe der religiösen und sittlichen Bildung und Erziehung der Schüler und Schülerinnen. Er versteht sich dabei immer auch als Teil des allgemeinen Bildungs- und Erziehungsauftrages der österreichischen Schule. Er soll daher im Sinne des Artikel 14, Absatz 5 a, B-VG in Verbindung mit Paragraph 2, des Schulorganisationsgesetzes an der Heranbildung der jungen Menschen mitwirken, und zwar
bei der Entwicklung von Kompetenzen (Sach-, Selbst- und Sozialkompetenzen);
bei der Vermittlung von Werten.
In den Lehrplänen der allgemein bildenden Pflichtschulen, der allgemein bildenden höheren Schulen (Sekundarstufe I) sowie der Polytechnischen Schule wird die religiös-ethisch-philosophische Bildungsdimension im Sinne einer umfassenden Bildung der jungen Menschen als Aufgabe aller Unterrichtsgegenstände gesehen. Der orthodoxe Religionsunterricht nimmt in der Form eines eigenen Unterrichtsgegenstandes diesen umfassenden Bildungsauftrag wahr. Er lässt sich dabei immer von der orthodoxen Sicht der Welt und des Menschen leiten, woraus sich einige konkret religiöse Bildungs- und Lehraufgaben ergeben:In den Lehrplänen der allgemein bildenden Pflichtschulen, der allgemein bildenden höheren Schulen (Sekundarstufe römisch eins) sowie der Polytechnischen Schule wird die religiös-ethisch-philosophische Bildungsdimension im Sinne einer umfassenden Bildung der jungen Menschen als Aufgabe aller Unterrichtsgegenstände gesehen. Der orthodoxe Religionsunterricht nimmt in der Form eines eigenen Unterrichtsgegenstandes diesen umfassenden Bildungsauftrag wahr. Er lässt sich dabei immer von der orthodoxen Sicht der Welt und des Menschen leiten, woraus sich einige konkret religiöse Bildungs- und Lehraufgaben ergeben:
Vermittlung der Grundkenntnisse über die Fundamente des christlichen Lebens und Glaubens und eine schrittweise Einführung in das sakramentale Leben der Kirche;
Vermittlung der biblischen Heilsgeschichte und eine altersgemäße Einführung in die Lehre der Apostel und Kirchenväter;
Sensibilisierung für die existentielle Bedeutung des orthodoxen Glaubens;
Erziehung und Bildung der Schüler und Schülerinnen im christlichen Geist, in christlicher Moral und Weltanschauung;
Stärkung der religiösen Identität der Schüler und Schülerinnen;
Pflege der christlichen Kultur und Ermunterung zu religiöser Praxis.
Alle diese Aufgaben sind nicht isoliert voneinander zu verwirklichen, sondern sind im Unterrichtsgeschehen stets eng miteinander verbunden.
Der orthodoxe Religionsunterricht trägt zum Verstehen der christlichen Kultur Europas bei. Wenn Schüler und Schülerinnen in ihrer Konfession beheimatet sind und in ihr Halt und Zuversicht finden, werden sie dadurch besser befähigt werden, den Menschen, die anderen Kulturen angehören und andere Religionen und Weltanschauungen bekennen, angstfrei und in Toleranz und in gegenseitigem Respekt zu begegnen. Sie werden so zu einem Zusammenleben in der Gesellschaft in Gerechtigkeit und Frieden und zur Lösung der Probleme des Lebens vorbereitet. Damit bietet der orthodoxe Religionsunterricht eine wertvolle Hilfe für die soziale Integration in Österreich und das friedliche Zusammenleben der Völker und Menschen in Europa.
ALLGEMEINE DIDAKTISCHE UND FACHDIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE:
Für den Religionsunterricht als Schulfach gelten die allgemeinen didaktischen Grundsätze der jeweiligen Schularten. Da die Lebenswelt der Schüler und Schülerinnen im Mittelpunkt jedes Unterrichtsgeschehens stehen muss, ergeben sich einige allgemeine didaktische Grundsätze, wie sie auch in den Lehrplänen der allgemein bildenden Pflichtschulen, der allgemein bildenden höheren Schulen (Sekundarstufe I) sowie der Polytechnischen Schule angeführt werden, wie zum Beispiel:Für den Religionsunterricht als Schulfach gelten die allgemeinen didaktischen Grundsätze der jeweiligen Schularten. Da die Lebenswelt der Schüler und Schülerinnen im Mittelpunkt jedes Unterrichtsgeschehens stehen muss, ergeben sich einige allgemeine didaktische Grundsätze, wie sie auch in den Lehrplänen der allgemein bildenden Pflichtschulen, der allgemein bildenden höheren Schulen (Sekundarstufe römisch eins) sowie der Polytechnischen Schule angeführt werden, wie zum Beispiel:
Anknüpfen an die Vorkenntnisse und Vorerfahrungen der Schüler und Schülerinnen;
Förderung durch Differenzierung und Individualisierung;
Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung;
Herstellen von Bezügen zur Lebenswelt;
Prinzip der sozialen Integration;
Sicherung des Unterrichtsertrages (Leistungsbeurteilung).
Dabei soll der orthodoxe Religionsunterricht wesentlich von den theologischen Grundeinstellungen Gott, der Welt und dem Menschen gegenüber geprägt sein. Es ist dies jene grundlegende Sichtweise der Wirklichkeit, die das gesamte Leben der orthodoxen Gläubigen durchdringt und jedem konkreten Handeln Richtung und Ziel gibt. Diese Grundsätze sollen auch den Bereich der orthodoxen Bildung und Erziehung prägen und in den fachdidaktischen Zugängen und Methoden ihre Anwendung finden. Hier sind jene theologischen Prinzipien zu beachten, die bereits im Lehrplan für den orthodoxen Religionsunterricht an Volksschulen genauer dargelegt wurden:
Das Prinzip des Bildes Gottes;
Das Prinzip der Erfüllung in Christus;
Das Prinzip des Leben schaffenden Wirkens des Heiligen Geistes;
Das Prinzip der Gemeinschaft (Koinonia) und Konziliarität;
Das Prinzip des Aufstiegs (Anabasis);
INHALTLICHER BEREICH/THEMEN:
Das Konzept des Religionsunterrichts in der Sekundarstufe I richtet sich an der christlichen Berufung zur Heiligkeit aus. Das Streben des Christen nach Heiligkeit kann als Antwort des Menschen auf die Zuwendung Gottes in der Offenbarung verstanden werden. Daher werden auch orthodoxe Gebetsrufe als Leitmotive für die einzelnen Klassen gewählt. Damit baut der Religionsunterricht in der Sekundarstufe I organisch auf der biblischen Grundlage auf, die in der Volksschule im Mittelpunkt stand. Dieser Zugang hat einen starken ekklesiologischen Bezug: Bietet die Kirche den Gläubigen doch alle Mittel der Heiligung an, vor allem die Sakramente, die in den vier Klassen der Hauptschule/AHS (Sekundarstufe I) behandelt werden. In unserem Streben nach Heiligkeit sind die Christen nicht allein auf sich gestellt, sondern sie sind von einer schier unübersehbaren Schar von Heiligen der Heils- und Kirchengeschichte („Wolke von Zeugen“, vgl. Hebr 12,1) umgeben, die sie auf ihrem Weg stärken und leiten können.Das Konzept des Religionsunterrichts in der Sekundarstufe römisch eins richtet sich an der christlichen Berufung zur Heiligkeit aus. Das Streben des Christen nach Heiligkeit kann als Antwort des Menschen auf die Zuwendung Gottes in der Offenbarung verstanden werden. Daher werden auch orthodoxe Gebetsrufe als Leitmotive für die einzelnen Klassen gewählt. Damit baut der Religionsunterricht in der Sekundarstufe römisch eins organisch auf der biblischen Grundlage auf, die in der Volksschule im Mittelpunkt stand. Dieser Zugang hat einen starken ekklesiologischen Bezug: Bietet die Kirche den Gläubigen doch alle Mittel der Heiligung an, vor allem die Sakramente, die in den vier Klassen der Hauptschule/AHS (Sekundarstufe römisch eins) behandelt werden. In unserem Streben nach Heiligkeit sind die Christen nicht allein auf sich gestellt, sondern sie sind von einer schier unübersehbaren Schar von Heiligen der Heils- und Kirchengeschichte („Wolke von Zeugen“, vergleiche Hebr 12,1) umgeben, die sie auf ihrem Weg stärken und leiten können.
Im vorliegenden Lehrplan sind die Unterrichtsinhalte in jeder Klasse jeweils in drei Themenbereiche eingeteilt. Der erste Themenbereich „Berufung zur Heiligkeit“ ist das Hauptmotiv des Religionsunterrichts in den vier Klassen der Sekundarstufe I (in der 1. Klasse „Der Dreieinige Gott, der HEILIGE“, in der 2. Klasse die Gottesmutter, „die Allheilige“, in der 3. Klasse „Biblische Heilige“ und in der 4. Klasse‚ „Heilige der Kirchengeschichte“). Der zweite Themenbereich „Liturgisches Leben der Kirche“ hat die Aufgabe, den Schülern und Schülerinnen ein Verständnis der durch die Heilige Überlieferung der Kirche geprägten Feste und Gebete zu vermitteln und ihnen die Sakramente der Kirche als die siebenfache Quelle der Heiligkeit näher zu bringen. Diesem Ziel des Religionsunterrichtes dienen auch die Religiösen Übungen, zu denen die Schüler und Schülerinnen je nach den lokalen Möglichkeiten eingeladen werden sollen. Der dritte Themenbereich „Orthodoxe Spiritualität“ hat in der Diaspora-Situation vieler orthodoxer Christen in Österreich eine besondere Bedeutung. Dort, wo die Teilnahme am Gemeindeleben einer Pfarre wegen der großen Entfernung nur sehr eingeschränkt möglich ist, ist die Durchdringung des alltäglichen Lebens durch das persönliche und familiäre Praktizieren des orthodoxen Glaubens umso wichtiger. Zu diesem Bereich gehören auch die moralische Erziehung und die Gestaltung des Lebens und der Welt aus dem Geist des christlichen Glaubens.Im vorliegenden Lehrplan sind die Unterrichtsinhalte in jeder Klasse jeweils in drei Themenbereiche eingeteilt. Der erste Themenbereich „Berufung zur Heiligkeit“ ist das Hauptmotiv des Religionsunterrichts in den vier Klassen der Sekundarstufe römisch eins (in der 1. Klasse „Der Dreieinige Gott, der HEILIGE“, in der 2. Klasse die Gottesmutter, „die Allheilige“, in der 3. Klasse „Biblische Heilige“ und in der 4. Klasse‚ „Heilige der Kirchengeschichte“). Der zweite Themenbereich „Liturgisches Leben der Kirche“ hat die Aufgabe, den Schülern und Schülerinnen ein Verständnis der durch die Heilige Überlieferung der Kirche geprägten Feste und Gebete zu vermitteln und ihnen die Sakramente der Kirche als die siebenfache Quelle der Heiligkeit näher zu bringen. Diesem Ziel des Religionsunterrichtes dienen auch die Religiösen Übungen, zu denen die Schüler und Schülerinnen je nach den lokalen Möglichkeiten eingeladen werden sollen. Der dritte Themenbereich „Orthodoxe Spiritualität“ hat in der Diaspora-Situation vieler orthodoxer Christen in Österreich eine besondere Bedeutung. Dort, wo die Teilnahme am Gemeindeleben einer Pfarre wegen der großen Entfernung nur sehr eingeschränkt möglich ist, ist die Durchdringung des alltäglichen Lebens durch das persönliche und familiäre Praktizieren des orthodoxen Glaubens umso wichtiger. Zu diesem Bereich gehören auch die moralische Erziehung und die Gestaltung des Lebens und der Welt aus dem Geist des christlichen Glaubens.
Der orthodoxe Religionsunterricht an der Polytechnischen Schule, der eine abschließende Zusammenfassung des orthodoxen Glaubens und eine Ausschau auf das bevorstehende Leben bieten soll, steht unter dem Leitgedanken der „Berufung“. Der erste Themenbereich „Berufung zum Christsein“ reflektiert die biblischen Glaubensgrundlagen. Im zweiten Themenbereich „Berufung zum orthodoxen Glauben“ wird das Glaubensbekenntnis als Ausdruck und Summe des christlichen Glaubens dargelegt und die Zugehörigkeit zur Orthodoxen Kirche thematisiert. Der dritte Themenbereich „Berufung zum christlichen Leben“ möchte die Schüler und Schülerinnen zur christlichen Lebensgestaltung einladen.
Da die Lebenswelt der Schüler und Schülerinnen mit all ihren Problemen und Fragen, mit Freude und Leid in ihrer Entwicklung ein wesentlicher Bestandteil des orthodoxen Religionsunterrichts ist, soll auch diesem Bereich ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die Auswahl, Reihung und Gewichtung der diesbezüglichen Themen sind an den Erfordernissen der jeweiligen Klasse zu orientieren.
In seiner gesamten Konzeption versteht sich der orthodoxe Religionsunterricht auch als Dienst an der Gesellschaft, an der Schule und vor allem an den Schülern und Schülerinnen. Er verkündet allen das den Menschen in Christus geschenkte Heil und die Gnadengaben des Heiligen Geistes.
THEMENBEREICHE 1 bis 3 (Hauptschule/AHS [Sekundarstufe I])
1. BERUFUNG ZUR HEILIGKEIT
Der Dreieinige Gott, der HEILIGE
Die Heiligen – Menschen am Ziel
2. LITURGISCHES LEBEN DER KIRCHE
Feste, liturgische Gebete, Sakramente
3. ORTHODOXE SPIRITUALITÄT
Gebete, Wegweisungen zum Leben, orthodoxe Weltsicht
THEMENBEREICHE 1 bis 3 (Polytechnische Schule)
1. BERUFUNG ZUM CHRISTSEIN
2. BERUFUNG ZUM ORTHODOXEN GLAUBEN
3. BERUFUNG ZUM ORTHODOXEN LEBEN
1. KLASSE (5. SCHULSTUFE) LEITMOTIV:
Heiliger Gott, heiliger Starker, heiliger Unsterblicher, erbarme Dich unser!
ZIELE:
Die Schüler und Schülerinnen sollen
den Dreieinigen Gott als einzige Quelle der Heiligkeit und ihre christliche Berufung zur Heiligkeit in Liebe, Dankbarkeit und Freude Gott gegenüber erkennen;
in der Feier der Herrenfeste Kraft und Zuversicht für ihr Leben gewinnen;
sich ihrer in den Sakramenten der Taufe und Myronsalbung grundgelegten Berufung bewusst werden;
die frohmachende Kraft des Gebetes für ihr eigenes Leben und den Einsatz der Christen für Gesellschaft und Welt erfahren.
INHALTE / KERNBEREICH: THEMENBEREICH 1: BERUFUNG ZUR HEILIGKEIT – DER DREIEINIGE GOTT, DER HEILIGE
Gott Vater – Urgrund der Heiligkeit
Jesus Christus – einer ist heilig
Heiliger Geist – Heiligung der Menschen
Unsere Berufung zur Heiligkeit – Der christliche Glaube als Wegweiser zum konkreten Leben und zum Heil
THEMENBEREICH 2: LITURGISCHES LEBEN DER KIRCHE
Das Pfingstfest – Fest der Heiligen Dreifaltigkeit und der Herabkunft des Heiligen Geistes
Die Sakramente – die siebenfache Quelle der Heiligkeit
2.3.1.2 Punkt 3 Punkt eins
Das Sakrament der Taufe und der Myronsalbung
THEMENBEREICH 3: ORTHODOXE SPIRITUALITÄT
Das Gebet als Aufstieg zu Gott und Quelle der Heiligkeit
Morgen-, Abend- und Tischgebete, Gebete im Alltag
Der Einsatz des Christen für die Heiligung und Bewahrung der Welt
3.3.1.3 Punkt 3 Punkt eins
Die Werke der Barmherzigkeit und Nächstenliebe
Einsatz für christliche Werte in der Gesellschaft
Bemühungen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung
2. KLASSE (6. SCHULSTUFE) LEITMOTIV:
Allheilige Gottesgebärerin, rette uns!
ZIELE:
Die Schüler und Schülerinnen sollen
die wichtigsten Stationen des Lebensweges der Gottesmutter kennenlernen und für ihr unablässiges Wirken für die Christen sensibel werden;
die Feier der Feste der Gottesmutter und ihren liturgischen Lobpreis als Ansporn für das christliche Leben erfahren und das Sakrament der Kommunion als Geschenk der Lebensgemeinschaft mit Christus erkennen;
mit den orthodoxen Formen der Verehrung der Gottesmutter vertraut werden;
ihr eigenes Leben mit allen Entwicklungsschwierigkeiten und Problemen im Lichte der Vollendung in Christus sehen lernen.
INHALTE / KERNBEREICH: THEMENBEREICH 1: BERUFUNG ZUR HEILIGKEIT – DIE ALLHEILIGE
Das irdische Leben der Gottesmutter
1.1.1.eins Punkt eins Punkt eins
Die Gottesahnen Joachim und Anna
1.1.2.eins Punkt eins Punkt 2
Die Geburt der Gottesmutter
1.1.3.eins Punkt eins Punkt 3
Die Einführung der Gottesmutter in den Tempel
1.1.4.eins Punkt eins Punkt 4
Die Verkündigung der Geburt des Erlösers
1.1.5.eins Punkt eins Punkt 5
Die Begegnung der Gottesmutter mit Elisabeth
1.1.6.eins Punkt eins Punkt 6
Die Geburt und die Kindheit des Erlösers
1.1.7.eins Punkt eins Punkt 7
Die Gottesmutter bei der Hochzeit von Kana
1.1.8.eins Punkt eins Punkt 8
Die Gottesmutter beim Kreuz Christi
1.1.9.eins Punkt eins Punkt 9
Die Entschlafung der Gottesmutter
Das himmlische Wirken der Gottesmutter für die Menschen
1.2.1.eins Punkt 2 Punkt eins
Die Gottesmutter zur Rechten des Sohnes
1.2.2.eins Punkt 2 Punkt 2
Die liebevolle Sorge der Gottesmutter für die Christen
THEMENBEREICH 2: LITURGISCHES LEBEN DER KIRCHE
Muttergottesgesänge im Gottesdienst der Kirche
Die Sakramente – die siebenfache Quelle der Heiligkeit
2.4.1.2 Punkt 4 Punkt eins
Das Sakrament der Eucharistie
THEMENBEREICH 3: ORTHODOXE SPIRITUALITÄT
Probleme und Fragen der jungen Menschen
Unser Weg zu Gott – Die Vollendung des Christen in der Auferstehung
3. KLASSE (7. SCHULSTUFE) LEITMOTIV:
Heilige Propheten Gottes und Apostel Christi, bittet Gott für uns!
ZIELE:
Die Schüler und Schülerinnen sollen
die großen Gestalten des Alten und Neuen Testaments als Wegweiser für das Leben der Christen sehen lernen;
die liturgischen Feste der biblischen Heiligen kennenlernen;
die Sakramente der Buße und Krankensalbung als Chance für ein neues Leben verstehen;
Umkehr, Fasten und die Befolgung der Weisungen des Dekalogs als befreienden Lebensweg der orthodoxen Christen erkennen.
INHALTE / KERNBEREICH: THEMENBEREICH 1: BERUFUNG ZUR HEILIGKEIT – BIBLISCHE HEILIGE
HEILIGE IM ALTEN TESTAMENT
Der gerechte leidgeprüfte Ijob
Die drei Jünglinge im Feuerofen
HEILIGE IM NEUEN TESTAMENT
Johannes, der Vorläufer und Täufer des Herrn
1.10. Der greise Simeon und die Prophetin Anna
1.11. Die 12 Apostel
1.12. Nikodemus und Josef von Arimathäa
1.13. Maria, Martha und Lazarus
1.14. Die myrontragenden Frauen
1.15. Der Erzmärtyrer Stephanus
1.16. Der Apostel Paulus
THEMENBEREICH 2: LITURGISCHES LEBEN DER KIRCHE
Feste der biblischen Heiligen
Das Fest der hl. Apostel Petrus und Paulus und das Apostelfasten
Die Sakramente – die siebenfache Quelle der Heiligkeit
2.3.1.2 Punkt 3 Punkt eins
Das Sakrament der Krankensalbung
Gottesdienste in der großen Fastenzeit
THEMENBEREICH 3: ORTHODOXE SPIRITUALITÄT
Der christliche Weg der Umkehr
Die Weisungen des Dekalogs
4. KLASSE (8. SCHULSTUFE) LEITMOTIV:
Alle Heiligen, bittet Gott für uns!
ZIELE:
Die Schüler und Schülerinnen sollen
die großen Heiligen der Orthodoxen Universalkirche und der eigenen autokephalen Kirche kennenlernen;
mit den Formen der liturgischen und privaten Heiligenverehrung vertraut werden;
die Sakramente der Ehe und Priesterweihe als konkreten Weg der Berufung des Christen sehen lernen;
sich durch die Weisungen der Seligpreisungen als Grundlage der orthodoxen Spiritualität und Lebensgestaltung leiten lassen.
INHALTE / KERNBEREICH: THEMENBEREICH 1: BERUFUNG ZUR HEILIGKEIT – HEILIGE DER KIRCHENGESCHICHTE
Die großen Heiligen der Kirchengeschichte
1.1.1.eins Punkt eins Punkt eins
1.1.2.eins Punkt eins Punkt 2
Heilige Bischöfe und Bekenner
1.1.3.eins Punkt eins Punkt 3
1.1.4.eins Punkt eins Punkt 4
Heilige Mönche und Nonnen
1.1.5.eins Punkt eins Punkt 5
Heilige Könige und Fürsten
Große Heilige in den autokephalen Orthodoxen Kirchen
THEMENBEREICH 2: LITURGISCHES LEBEN DER KIRCHE
Die großen Heiligenfeste des Kirchenjahres
Das Fest Allerheiligen und die Gemeinschaft der Heiligen
Die Verehrung der Heiligen und ihrer Reliquien
Die Sakramente – die siebenfache Quelle der Heiligkeit
2.4.1.2 Punkt 4 Punkt eins
Das Sakrament der Krönung – die Ehe
Das Sakrament der Priesterweihe
THEMENBEREICH 3: ORTHODOXE SPIRITUALITÄT
Die Feier der Namenstage bzw. Familienpatrone
Die Weisungen der Seligpreisungen
Das christliche Engagement für Gesellschaft und Welt
3.3.1.3 Punkt 3 Punkt eins
Das Zusammenleben der Menschen – Einheit und Vielfalt
Nächstenliebe und Toleranz
Die Problematik von Konflikten und Kriegen
Das Gebet für die ganze Menschheit
Der Christ und die Umwelt
Die Zukunft der Welt – Gericht – Der neue Himmel und die neue Erde – Das ewige Reich Gottes
POLYTECHNISCHE SCHULE LEITMOTIV:
Gepriesen bist Du, Heiliger, erleuchte mich durch Deine Weisungen!
ZIELE:
Die Schüler und Schülerinnen sollen
die wesentlichen Grundlagen der Berufung zum Christsein kennen und darlegen können;
das Glaubensbekenntnis als Summe des orthodoxen Glaubens erklären und hochschätzen lernen;
die Struktur und Verfassung der Orthodoxen Kirche kennenlernen, damit sie sich ihrer Zugehörigkeit zur Orthodoxen Kirche tiefer bewusst werden;
ihre Berufung zum Einsatz in Kirche und Gesellschaft erkennen.
INHALTE / KERNBEREICH: THEMENBEREICH 1: BERUFUNG ZUM CHRISTSEIN
Christus beruft zur Nachfolge
Der Hauptinhalt der Botschaft Christi
Leben in der Gegenwart des Herrn
THEMENBEREICH 2: BERUFUNG ZUM ORTHODOXEN GLAUBEN
Das Glaubensbekenntnis
2.1.1.2 Punkt eins Punkt eins
Gott Vater - der Schöpfer
2.1.2.2 Punkt eins Punkt 2
2.1.3.2 Punkt eins Punkt 3
Gott Heiliger Geist – der Lebensspender und Tröster
Unsere Zugehörigkeit zur Orthodoxen Kirche
Die autokephalen Orthodoxen Kirchen
Die Orthodoxe Kirche in Österreich
THEMENBEREICH 3: BERUFUNG ZUM ORTHODOXEN LEBEN
Das Leben in der Kirchengemeinde und im Alltag
Das Leben in Gesellschaft und Staat
Die Berufung zu Ehe und Familie
Prinzipien der orthodoxen Kindererziehung
Leben in der Freude des orthodoxen Glaubens