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Lehrplan – griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht Anl. 1

Kurztitel

Lehrplan – griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht

Kundmachungsorgan

BGBl. II Nr. 243/2010

Typ

K

§/Artikel/Anlage

Anl. 1

Inkrafttretensdatum

01.09.2010

Außerkrafttretensdatum

Index

70/07 Schule und Kirche

Text

Anlage LEHRPLAN FÜR DEN ORTHODOXEN RELIGIONSUNTERRICHT AN ALLGEMEIN BILDENDEN PFLICHTSCHULEN, ALLGEMEIN BILDENDEN HÖHEREN SCHULEN (SEKUNDARSTUFE römisch eins) SOWIE DER POLYTECHNISCHEN SCHULE ALLGEMEINE BEMERKUNGEN:

Der vorliegende Lehrplan versteht sich als organische Fortsetzung des Lehrplans für die Erteilung des orthodoxen Religionsunterrichts an Volksschulen (Vorschulstufe, Grundstufen römisch eins und römisch zwei), der im Jahr 2008 in Kraft getreten ist und eine neue orthodoxe Lehrplanarchitektur eingeleitet hat.

Genauso wie der Lehrplan für die Erteilung des orthodoxen Religionsunterrichts an Volksschulen möchte der vorliegende Lehrplan in Hinblick auf die Aufgaben der Schule und auf die Tätigkeit der Lehrkräfte für orthodoxe Religion, für die Schule und für die Schüler und Schülerinnen eine dreifache Funktion erfüllen. Er versteht sich erstens als integraler Bestandteil des österreichischen Schulwesens. In ihm wird der Beitrag verwirklicht, den die Orthodoxe Kirche zur religiösen und sittlichen Bildung der jungen Menschen in Österreich leisten will. Zweitens soll er den Religionslehrern und Religionslehrerinnen jene Hilfe bieten, die sie für die Gestaltung eines effizienten Unterrichts und die Erfüllung ihrer umfassenden Bildungs- und Erziehungsaufgabe benötigen. Schließlich und vor allem hat dieser Lehrplan die Schüler und Schülerinnen vor Augen: Er soll den Schülern und Schülerinnen in ihrer Entwicklung zu integren und verantwortungsvollen Gliedern unserer Gesellschaft dienen.

Allen, die am Zustandekommen dieses Lehrplans mitgearbeitet haben, sei herzlich gedankt, insbesondere dem Ersteller des Entwurfs und den Mitgliedern der Religionspädagogischen Kommission für ihre wertvollen Beiträge.

Das Orthodoxe Schulamt gibt seiner Hoffnung Ausdruck, dass dieser Lehrplan ein weiterer Beitrag für die Festigung und gedeihliche Fortentwicklung des orthodoxen Religionsunterrichts in Österreich sein möge.

BILDUNGSZIEL UND BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN:

Dem orthodoxen Religionsunterricht obliegt die Aufgabe der religiösen und sittlichen Bildung und Erziehung der Schüler und Schülerinnen. Er versteht sich dabei immer auch als Teil des allgemeinen Bildungs- und Erziehungsauftrages der österreichischen Schule. Er soll daher im Sinne des Artikel 14, Absatz 5 a, B-VG in Verbindung mit Paragraph 2, des Schulorganisationsgesetzes an der Heranbildung der jungen Menschen mitwirken, und zwar

  • Strichaufzählung
    beim Erwerb von Wissen;
  • Strichaufzählung
    bei der Entwicklung von Kompetenzen (Sach-, Selbst- und Sozialkompetenzen);
  • Strichaufzählung
    bei der Vermittlung von Werten.

In den Lehrplänen der allgemein bildenden Pflichtschulen, der allgemein bildenden höheren Schulen (Sekundarstufe römisch eins) sowie der Polytechnischen Schule wird die religiös-ethisch-philosophische Bildungsdimension im Sinne einer umfassenden Bildung der jungen Menschen als Aufgabe aller Unterrichtsgegenstände gesehen. Der orthodoxe Religionsunterricht nimmt in der Form eines eigenen Unterrichtsgegenstandes diesen umfassenden Bildungsauftrag wahr. Er lässt sich dabei immer von der orthodoxen Sicht der Welt und des Menschen leiten, woraus sich einige konkret religiöse Bildungs- und Lehraufgaben ergeben:

  • Strichaufzählung
    Vermittlung der Grundkenntnisse über die Fundamente des christlichen Lebens und Glaubens und eine schrittweise Einführung in das sakramentale Leben der Kirche;
  • Strichaufzählung
    Vermittlung der biblischen Heilsgeschichte und eine altersgemäße Einführung in die Lehre der Apostel und Kirchenväter;
  • Strichaufzählung
    Sensibilisierung für die existentielle Bedeutung des orthodoxen Glaubens;
  • Strichaufzählung
    Erziehung und Bildung der Schüler und Schülerinnen im christlichen Geist, in christlicher Moral und Weltanschauung;
  • Strichaufzählung
    Stärkung der religiösen Identität der Schüler und Schülerinnen;
  • Strichaufzählung
    Pflege der christlichen Kultur und Ermunterung zu religiöser Praxis.

Alle diese Aufgaben sind nicht isoliert voneinander zu verwirklichen, sondern sind im Unterrichtsgeschehen stets eng miteinander verbunden.

Der orthodoxe Religionsunterricht trägt zum Verstehen der christlichen Kultur Europas bei. Wenn Schüler und Schülerinnen in ihrer Konfession beheimatet sind und in ihr Halt und Zuversicht finden, werden sie dadurch besser befähigt werden, den Menschen, die anderen Kulturen angehören und andere Religionen und Weltanschauungen bekennen, angstfrei und in Toleranz und in gegenseitigem Respekt zu begegnen. Sie werden so zu einem Zusammenleben in der Gesellschaft in Gerechtigkeit und Frieden und zur Lösung der Probleme des Lebens vorbereitet. Damit bietet der orthodoxe Religionsunterricht eine wertvolle Hilfe für die soziale Integration in Österreich und das friedliche Zusammenleben der Völker und Menschen in Europa.

ALLGEMEINE DIDAKTISCHE UND FACHDIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE:

Für den Religionsunterricht als Schulfach gelten die allgemeinen didaktischen Grundsätze der jeweiligen Schularten. Da die Lebenswelt der Schüler und Schülerinnen im Mittelpunkt jedes Unterrichtsgeschehens stehen muss, ergeben sich einige allgemeine didaktische Grundsätze, wie sie auch in den Lehrplänen der allgemein bildenden Pflichtschulen, der allgemein bildenden höheren Schulen (Sekundarstufe römisch eins) sowie der Polytechnischen Schule angeführt werden, wie zum Beispiel:

  • Strichaufzählung
    Anknüpfen an die Vorkenntnisse und Vorerfahrungen der Schüler und Schülerinnen;
  • Strichaufzählung
    Förderung durch Differenzierung und Individualisierung;
  • Strichaufzählung
    Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung;
  • Strichaufzählung
    Herstellen von Bezügen zur Lebenswelt;
  • Strichaufzählung
    Prinzip der sozialen Integration;
  • Strichaufzählung
    Sicherung des Unterrichtsertrages (Leistungsbeurteilung).

Dabei soll der orthodoxe Religionsunterricht wesentlich von den theologischen Grundeinstellungen Gott, der Welt und dem Menschen gegenüber geprägt sein. Es ist dies jene grundlegende Sichtweise der Wirklichkeit, die das gesamte Leben der orthodoxen Gläubigen durchdringt und jedem konkreten Handeln Richtung und Ziel gibt. Diese Grundsätze sollen auch den Bereich der orthodoxen Bildung und Erziehung prägen und in den fachdidaktischen Zugängen und Methoden ihre Anwendung finden. Hier sind jene theologischen Prinzipien zu beachten, die bereits im Lehrplan für den orthodoxen Religionsunterricht an Volksschulen genauer dargelegt wurden:

  • Strichaufzählung
    Das Prinzip des Bildes Gottes;
  • Strichaufzählung
    Das Prinzip der Erfüllung in Christus;
  • Strichaufzählung
    Das Prinzip des Leben schaffenden Wirkens des Heiligen Geistes;
  • Strichaufzählung
    Das Prinzip der Gemeinschaft (Koinonia) und Konziliarität;
  • Strichaufzählung
    Das Prinzip des Aufstiegs (Anabasis);
  • Strichaufzählung
    Das Prinzip des Sehens.

INHALTLICHER BEREICH/THEMEN:

Das Konzept des Religionsunterrichts in der Sekundarstufe römisch eins richtet sich an der christlichen Berufung zur Heiligkeit aus. Das Streben des Christen nach Heiligkeit kann als Antwort des Menschen auf die Zuwendung Gottes in der Offenbarung verstanden werden. Daher werden auch orthodoxe Gebetsrufe als Leitmotive für die einzelnen Klassen gewählt. Damit baut der Religionsunterricht in der Sekundarstufe römisch eins organisch auf der biblischen Grundlage auf, die in der Volksschule im Mittelpunkt stand. Dieser Zugang hat einen starken ekklesiologischen Bezug: Bietet die Kirche den Gläubigen doch alle Mittel der Heiligung an, vor allem die Sakramente, die in den vier Klassen der Hauptschule/AHS (Sekundarstufe römisch eins) behandelt werden. In unserem Streben nach Heiligkeit sind die Christen nicht allein auf sich gestellt, sondern sie sind von einer schier unübersehbaren Schar von Heiligen der Heils- und Kirchengeschichte („Wolke von Zeugen“, vergleiche Hebr 12,1) umgeben, die sie auf ihrem Weg stärken und leiten können.

Im vorliegenden Lehrplan sind die Unterrichtsinhalte in jeder Klasse jeweils in drei Themenbereiche eingeteilt. Der erste Themenbereich „Berufung zur Heiligkeit“ ist das Hauptmotiv des Religionsunterrichts in den vier Klassen der Sekundarstufe römisch eins (in der 1. Klasse „Der Dreieinige Gott, der HEILIGE“, in der 2. Klasse die Gottesmutter, „die Allheilige“, in der 3. Klasse „Biblische Heilige“ und in der 4. Klasse‚ „Heilige der Kirchengeschichte“). Der zweite Themenbereich „Liturgisches Leben der Kirche“ hat die Aufgabe, den Schülern und Schülerinnen ein Verständnis der durch die Heilige Überlieferung der Kirche geprägten Feste und Gebete zu vermitteln und ihnen die Sakramente der Kirche als die siebenfache Quelle der Heiligkeit näher zu bringen. Diesem Ziel des Religionsunterrichtes dienen auch die Religiösen Übungen, zu denen die Schüler und Schülerinnen je nach den lokalen Möglichkeiten eingeladen werden sollen. Der dritte Themenbereich „Orthodoxe Spiritualität“ hat in der Diaspora-Situation vieler orthodoxer Christen in Österreich eine besondere Bedeutung. Dort, wo die Teilnahme am Gemeindeleben einer Pfarre wegen der großen Entfernung nur sehr eingeschränkt möglich ist, ist die Durchdringung des alltäglichen Lebens durch das persönliche und familiäre Praktizieren des orthodoxen Glaubens umso wichtiger. Zu diesem Bereich gehören auch die moralische Erziehung und die Gestaltung des Lebens und der Welt aus dem Geist des christlichen Glaubens.

Der orthodoxe Religionsunterricht an der Polytechnischen Schule, der eine abschließende Zusammenfassung des orthodoxen Glaubens und eine Ausschau auf das bevorstehende Leben bieten soll, steht unter dem Leitgedanken der „Berufung“. Der erste Themenbereich „Berufung zum Christsein“ reflektiert die biblischen Glaubensgrundlagen. Im zweiten Themenbereich „Berufung zum orthodoxen Glauben“ wird das Glaubensbekenntnis als Ausdruck und Summe des christlichen Glaubens dargelegt und die Zugehörigkeit zur Orthodoxen Kirche thematisiert. Der dritte Themenbereich „Berufung zum christlichen Leben“ möchte die Schüler und Schülerinnen zur christlichen Lebensgestaltung einladen.

Da die Lebenswelt der Schüler und Schülerinnen mit all ihren Problemen und Fragen, mit Freude und Leid in ihrer Entwicklung ein wesentlicher Bestandteil des orthodoxen Religionsunterrichts ist, soll auch diesem Bereich ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die Auswahl, Reihung und Gewichtung der diesbezüglichen Themen sind an den Erfordernissen der jeweiligen Klasse zu orientieren.

In seiner gesamten Konzeption versteht sich der orthodoxe Religionsunterricht auch als Dienst an der Gesellschaft, an der Schule und vor allem an den Schülern und Schülerinnen. Er verkündet allen das den Menschen in Christus geschenkte Heil und die Gnadengaben des Heiligen Geistes.

THEMENBEREICHE 1 bis 3 (Hauptschule/AHS [Sekundarstufe I])

1. BERUFUNG ZUR HEILIGKEIT

Der Dreieinige Gott, der HEILIGE
Die Heiligen – Menschen am Ziel

2. LITURGISCHES LEBEN DER KIRCHE

Feste, liturgische Gebete, Sakramente

3. ORTHODOXE SPIRITUALITÄT

Gebete, Wegweisungen zum Leben, orthodoxe Weltsicht

THEMENBEREICHE 1 bis 3 (Polytechnische Schule)

1. BERUFUNG ZUM CHRISTSEIN

2. BERUFUNG ZUM ORTHODOXEN GLAUBEN

3. BERUFUNG ZUM ORTHODOXEN LEBEN

1. KLASSE (5. SCHULSTUFE) LEITMOTIV:

Heiliger Gott, heiliger Starker, heiliger Unsterblicher, erbarme Dich unser!

ZIELE:

Die Schüler und Schülerinnen sollen

  • Strichaufzählung
    den Dreieinigen Gott als einzige Quelle der Heiligkeit und ihre christliche Berufung zur Heiligkeit in Liebe, Dankbarkeit und Freude Gott gegenüber erkennen;
  • Strichaufzählung
    in der Feier der Herrenfeste Kraft und Zuversicht für ihr Leben gewinnen;
  • Strichaufzählung
    sich ihrer in den Sakramenten der Taufe und Myronsalbung grundgelegten Berufung bewusst werden;
  • Strichaufzählung
    die frohmachende Kraft des Gebetes für ihr eigenes Leben und den Einsatz der Christen für Gesellschaft und Welt erfahren.

INHALTE / KERNBEREICH: THEMENBEREICH 1: BERUFUNG ZUR HEILIGKEIT – DER DREIEINIGE GOTT, DER HEILIGE

  1. eins Punkt eins
    Gott Vater – Urgrund der Heiligkeit
  2. eins Punkt 2
    Jesus Christus – einer ist heilig
  3. eins Punkt 3
    Heiliger Geist – Heiligung der Menschen
  4. eins Punkt 4
    Unsere Berufung zur Heiligkeit – Der christliche Glaube als Wegweiser zum konkreten Leben und zum Heil

THEMENBEREICH 2: LITURGISCHES LEBEN DER KIRCHE

  1. 2 Punkt eins
    Die Feste des Herrn
  2. 2 Punkt 2
    Das Pfingstfest – Fest der Heiligen Dreifaltigkeit und der Herabkunft des Heiligen Geistes
  3. 2 Punkt 3
    Die Sakramente – die siebenfache Quelle der Heiligkeit
    1. 2 Punkt 3 Punkt eins
      Das Sakrament der Taufe und der Myronsalbung

THEMENBEREICH 3: ORTHODOXE SPIRITUALITÄT

  1. 3 Punkt eins
    Das Gebet als Aufstieg zu Gott und Quelle der Heiligkeit
  2. 3 Punkt 2
    Morgen-, Abend- und Tischgebete, Gebete im Alltag
  3. 3 Punkt 3
    Der Einsatz des Christen für die Heiligung und Bewahrung der Welt
    1. 3 Punkt 3 Punkt eins
      Die Werke der Barmherzigkeit und Nächstenliebe
    2. 3 Punkt 3 Punkt 2
      Einsatz für christliche Werte in der Gesellschaft
    3. 3 Punkt 3 Punkt 3
      Bemühungen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung

2. KLASSE (6. SCHULSTUFE) LEITMOTIV:

Allheilige Gottesgebärerin, rette uns!

ZIELE:

Die Schüler und Schülerinnen sollen

  • Strichaufzählung
    die wichtigsten Stationen des Lebensweges der Gottesmutter kennenlernen und für ihr unablässiges Wirken für die Christen sensibel werden;
  • Strichaufzählung
    die Feier der Feste der Gottesmutter und ihren liturgischen Lobpreis als Ansporn für das christliche Leben erfahren und das Sakrament der Kommunion als Geschenk der Lebensgemeinschaft mit Christus erkennen;
  • Strichaufzählung
    mit den orthodoxen Formen der Verehrung der Gottesmutter vertraut werden;
  • Strichaufzählung
    ihr eigenes Leben mit allen Entwicklungsschwierigkeiten und Problemen im Lichte der Vollendung in Christus sehen lernen.

INHALTE / KERNBEREICH: THEMENBEREICH 1: BERUFUNG ZUR HEILIGKEIT – DIE ALLHEILIGE

  1. eins Punkt eins
    Das irdische Leben der Gottesmutter
    1. eins Punkt eins Punkt eins
      Die Gottesahnen Joachim und Anna
    2. eins Punkt eins Punkt 2
      Die Geburt der Gottesmutter
    3. eins Punkt eins Punkt 3
      Die Einführung der Gottesmutter in den Tempel
    4. eins Punkt eins Punkt 4
      Die Verkündigung der Geburt des Erlösers
    5. eins Punkt eins Punkt 5
      Die Begegnung der Gottesmutter mit Elisabeth
    6. eins Punkt eins Punkt 6
      Die Geburt und die Kindheit des Erlösers
    7. eins Punkt eins Punkt 7
      Die Gottesmutter bei der Hochzeit von Kana
    8. eins Punkt eins Punkt 8
      Die Gottesmutter beim Kreuz Christi
    9. eins Punkt eins Punkt 9
      Die Entschlafung der Gottesmutter
  2. eins Punkt 2
    Das himmlische Wirken der Gottesmutter für die Menschen
    1. eins Punkt 2 Punkt eins
      Die Gottesmutter zur Rechten des Sohnes
    2. eins Punkt 2 Punkt 2
      Die liebevolle Sorge der Gottesmutter für die Christen

THEMENBEREICH 2: LITURGISCHES LEBEN DER KIRCHE

  1. 2 Punkt eins
    Feste der Gottesmutter
  2. 2 Punkt 2
    Muttergottesgesänge im Gottesdienst der Kirche
  3. 2 Punkt 3
    Der Akathistos-Hymnos
  4. 2 Punkt 4
    Die Sakramente – die siebenfache Quelle der Heiligkeit
    1. 2 Punkt 4 Punkt eins
      Das Sakrament der Eucharistie

THEMENBEREICH 3: ORTHODOXE SPIRITUALITÄT

  1. 3 Punkt eins
    Ikonen der Gottesmutter
  2. 3 Punkt 2
    Gebete zur Gottesmutter
  3. 3 Punkt 3
    Probleme und Fragen der jungen Menschen
  4. 3 Punkt 4
    Unser Weg zu Gott – Die Vollendung des Christen in der Auferstehung

3. KLASSE (7. SCHULSTUFE) LEITMOTIV:

Heilige Propheten Gottes und Apostel Christi, bittet Gott für uns!

ZIELE:

Die Schüler und Schülerinnen sollen

  • Strichaufzählung
    die großen Gestalten des Alten und Neuen Testaments als Wegweiser für das Leben der Christen sehen lernen;
  • Strichaufzählung
    die liturgischen Feste der biblischen Heiligen kennenlernen;
  • Strichaufzählung
    die Sakramente der Buße und Krankensalbung als Chance für ein neues Leben verstehen;
  • Strichaufzählung
    Umkehr, Fasten und die Befolgung der Weisungen des Dekalogs als befreienden Lebensweg der orthodoxen Christen erkennen.

INHALTE / KERNBEREICH: THEMENBEREICH 1: BERUFUNG ZUR HEILIGKEIT – BIBLISCHE HEILIGE

HEILIGE IM ALTEN TESTAMENT

  1. eins Punkt eins
    Erzvater Abraham
  2. eins Punkt 2
    Jakob kämpft mit Gott
  3. eins Punkt 3
    Der Prophet Mose
  4. eins Punkt 4
    Der Prophet Elija
  5. eins Punkt 5
    Der Prophet Jesaja
  6. eins Punkt 6
    Der Prophet Jona
  7. eins Punkt 7
    Der gerechte leidgeprüfte Ijob
  8. eins Punkt 8
    Die drei Jünglinge im Feuerofen

HEILIGE IM NEUEN TESTAMENT

  1. eins Punkt 9
    Johannes, der Vorläufer und Täufer des Herrn

1.10. Der greise Simeon und die Prophetin Anna

1.11. Die 12 Apostel

1.12. Nikodemus und Josef von Arimathäa

1.13. Maria, Martha und Lazarus

1.14. Die myrontragenden Frauen

1.15. Der Erzmärtyrer Stephanus

1.16. Der Apostel Paulus

THEMENBEREICH 2: LITURGISCHES LEBEN DER KIRCHE

  1. 2 Punkt eins
    Feste der biblischen Heiligen
  2. 2 Punkt 2
    Das Fest der hl. Apostel Petrus und Paulus und das Apostelfasten
  3. 2 Punkt 3
    Die Sakramente – die siebenfache Quelle der Heiligkeit
    1. 2 Punkt 3 Punkt eins
      Das Sakrament der Buße
    2. 2 Punkt 3 Punkt 2
      Das Sakrament der Krankensalbung
  4. 2 Punkt 4
    Gottesdienste in der großen Fastenzeit

THEMENBEREICH 3: ORTHODOXE SPIRITUALITÄT

  1. 3 Punkt eins
    Der christliche Weg der Umkehr
  2. 3 Punkt 2
    Das orthodoxe Fasten
  3. 3 Punkt 3
    Die Weisungen des Dekalogs

4. KLASSE (8. SCHULSTUFE) LEITMOTIV:

Alle Heiligen, bittet Gott für uns!

ZIELE:

Die Schüler und Schülerinnen sollen

  • Strichaufzählung
    die großen Heiligen der Orthodoxen Universalkirche und der eigenen autokephalen Kirche kennenlernen;
  • Strichaufzählung
    mit den Formen der liturgischen und privaten Heiligenverehrung vertraut werden;
  • Strichaufzählung
    die Sakramente der Ehe und Priesterweihe als konkreten Weg der Berufung des Christen sehen lernen;
  • Strichaufzählung
    sich durch die Weisungen der Seligpreisungen als Grundlage der orthodoxen Spiritualität und Lebensgestaltung leiten lassen.

INHALTE / KERNBEREICH: THEMENBEREICH 1: BERUFUNG ZUR HEILIGKEIT – HEILIGE DER KIRCHENGESCHICHTE

  1. eins Punkt eins
    Die großen Heiligen der Kirchengeschichte
    1. eins Punkt eins Punkt eins
      Märtyrer
    2. eins Punkt eins Punkt 2
      Heilige Bischöfe und Bekenner
    3. eins Punkt eins Punkt 3
      Kirchenväter
    4. eins Punkt eins Punkt 4
      Heilige Mönche und Nonnen
    5. eins Punkt eins Punkt 5
      Heilige Könige und Fürsten
  2. eins Punkt 2
    Große Heilige in den autokephalen Orthodoxen Kirchen
  3. eins Punkt 3
    Die heilige Kirche

THEMENBEREICH 2: LITURGISCHES LEBEN DER KIRCHE

  1. 2 Punkt eins
    Die großen Heiligenfeste des Kirchenjahres
  2. 2 Punkt 2
    Das Fest Allerheiligen und die Gemeinschaft der Heiligen
  3. 2 Punkt 3
    Die Verehrung der Heiligen und ihrer Reliquien
  4. 2 Punkt 4
    Die Sakramente – die siebenfache Quelle der Heiligkeit
    1. 2 Punkt 4 Punkt eins
      Das Sakrament der Krönung – die Ehe
    2. 2 Punkt 4 Punkt 2
      Das Sakrament der Priesterweihe

THEMENBEREICH 3: ORTHODOXE SPIRITUALITÄT

  1. 3 Punkt eins
    Die Feier der Namenstage bzw. Familienpatrone
  2. 3 Punkt 2
    Die Weisungen der Seligpreisungen
  3. 3 Punkt 3
    Das christliche Engagement für Gesellschaft und Welt
    1. 3 Punkt 3 Punkt eins
      Das Zusammenleben der Menschen – Einheit und Vielfalt
    2. 3 Punkt 3 Punkt 2
      Nächstenliebe und Toleranz
    3. 3 Punkt 3 Punkt 3
      Die Problematik von Konflikten und Kriegen
    4. 3 Punkt 3 Punkt 4
      Das Gebet für die ganze Menschheit
    5. 3 Punkt 3 Punkt 5
      Der Christ und die Umwelt
    6. 3 Punkt 3 Punkt 6
      Die Zukunft der Welt – Gericht – Der neue Himmel und die neue Erde – Das ewige Reich Gottes

POLYTECHNISCHE SCHULE LEITMOTIV:

Gepriesen bist Du, Heiliger, erleuchte mich durch Deine Weisungen!

ZIELE:

Die Schüler und Schülerinnen sollen

  • Strichaufzählung
    die wesentlichen Grundlagen der Berufung zum Christsein kennen und darlegen können;
  • Strichaufzählung
    das Glaubensbekenntnis als Summe des orthodoxen Glaubens erklären und hochschätzen lernen;
  • Strichaufzählung
    die Struktur und Verfassung der Orthodoxen Kirche kennenlernen, damit sie sich ihrer Zugehörigkeit zur Orthodoxen Kirche tiefer bewusst werden;
  • Strichaufzählung
    ihre Berufung zum Einsatz in Kirche und Gesellschaft erkennen.

INHALTE / KERNBEREICH: THEMENBEREICH 1: BERUFUNG ZUM CHRISTSEIN

  1. eins Punkt eins
    Christus beruft zur Nachfolge
  2. eins Punkt 2
    Der Hauptinhalt der Botschaft Christi
  3. eins Punkt 3
    Leben in der Gegenwart des Herrn

THEMENBEREICH 2: BERUFUNG ZUM ORTHODOXEN GLAUBEN

  1. 2 Punkt eins
    Das Glaubensbekenntnis
    1. 2 Punkt eins Punkt eins
      Gott Vater - der Schöpfer
    2. 2 Punkt eins Punkt 2
      Gott Sohn - der Erlöser
    3. 2 Punkt eins Punkt 3
      Gott Heiliger Geist – der Lebensspender und Tröster
  2. 2 Punkt 2
    Unsere Zugehörigkeit zur Orthodoxen Kirche
  3. 2 Punkt 3
    Die autokephalen Orthodoxen Kirchen
  4. 2 Punkt 4
    Die Orthodoxe Kirche in Österreich

THEMENBEREICH 3: BERUFUNG ZUM ORTHODOXEN LEBEN

  1. 3 Punkt eins
    Das Leben in der Kirchengemeinde und im Alltag
  2. 3 Punkt 2
    Das Leben in Gesellschaft und Staat
  3. 3 Punkt 3
    Die Berufung zur Arbeit
  4. 3 Punkt 4
    Die Berufung zu Ehe und Familie
  5. 3 Punkt 5
    Prinzipien der orthodoxen Kindererziehung
  6. 3 Punkt 6
    Leben in der Freude des orthodoxen Glaubens

Schlagworte

Bildungsaufgabe, Sachkompetenz, Selbstkompetenz, Heilsgeschichte, Morgengebet, Abendgebet

Im RIS seit

13.09.2010

Zuletzt aktualisiert am

08.06.2016

Gesetzesnummer

20006870

Dokumentnummer

NOR40121086

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