Anmerkung 1: | Der Parameter bezieht sich auf die Restmonomerkonzentration im Wasser, berechnet aus den Spezifikationen der maximalen Freisetzung aus dem entsprechenden Polymer in Berührung mit dem Wasser. Der Nachweis der Einhaltung des Grenzwertes kann auch durch die Analyse des Trinkwassers erbracht werden. | |
Anmerkung 2: | In Regionen, in denen die geologischen Bedingungen zu hohen Konzentrationen von Antimon im Grundwasser führen, kann ein Parameterwert von bis zu 10 µg/l von der zuständigen Behörde akzeptiert werden. | |
Anmerkung 3: | Der Wert ist ab 12. Jänner 2026 einzuhalten. Der Parameter ist bis dahin von der Untersuchungspflicht gemäß § 5 Z 2 ausgenommen.Der Wert ist ab 12. Jänner 2026 einzuhalten. Der Parameter ist bis dahin von der Untersuchungspflicht gemäß Paragraph 5, Ziffer 2, ausgenommen. | |
Anmerkung 4: | Das Probenahmeverfahren ist in Anhang II Teil C beschrieben. | |
Anmerkung 5: | Im Fall von Wasser gemäß § 4 Z 1 und 3 ist der Wert spätestens ab 12. Jänner 2036 einzuhalten. Bis dahin beträgt der Parameterwert für Blei 10 µg/l.Im Fall von Wasser gemäß Paragraph 4, Ziffer eins, und 3 ist der Wert spätestens ab 12. Jänner 2036 einzuhalten. Bis dahin beträgt der Parameterwert für Blei 10 µg/l. | |
Anmerkung 6: | In Regionen, in denen die geologischen Bedingungen zu hohen Konzentrationen von Bor im Grundwasser führen, kann ein Parameterwert von bis zu 2,4 mg/l von der zuständigen Behörde akzeptiert werden. | |
Anmerkung 7: | Dieser Parameter ist nur zu bestimmen, wenn entsprechende Desinfektionsverfahren zum Einsatz kommen. | |
Anmerkung 8: | Im Fall von Wasser gemäß § 4 Z 1 und 3 ist der Wert spätestens ab 12. Jänner 2036 einzuhalten. Bis dahin beträgt der Parameterwert für Chrom 50 µg/l.Im Fall von Wasser gemäß Paragraph 4, Ziffer eins und 3 ist der Wert spätestens ab 12. Jänner 2036 einzuhalten. Bis dahin beträgt der Parameterwert für Chrom 50 µg/l. | |
Anmerkung 9: | Der Parameter ist die Summe der folgenden fünf repräsentativen Stoffe: Monochlor-, Dichlor- und Trichloressigsäure und Mono- und Dibromessigsäure. | |
Anmerkung 10: | Messwerte für Einzelsubstanzen, die unterhalb der Bestimmungsgrenze des jeweiligen Untersuchungsverfahrens liegen, werden bei der Summenbildung nicht berücksichtigt. Die Messwerte aller Einzelsubstanzen sind separat auszuweisen. | |
Anmerkung 11: | Dieser Parameter ist nur im Fall potentieller Blüten in der Ressource zu bestimmen (ansteigende Cyanobakterienabundanz bzw. Massenentwicklungspotential). | |
Anmerkung 12: | Es ist die Bedingung, [Nitrat]/50 + [Nitrit]/3 ≤ 1 (die eckigen Klammern stehen für Konzentrationen in mg/l, und zwar für Nitrate [NO3] und für Nitrite [NO2]) und der Parameterwert von 0,10 mg/l für Nitrit am Ausgang des Wasserwerkes einzuhalten. In Regionen, in denen geologisch bedingt Ammonium im Grundwasser vorkommt, kann von der zuständigen Behörde ein Parameterwert für Nitrit von bis zu 0,50 mg/l akzeptiert werden, vorausgesetzt die zuvor angeführte Bedingung ist eingehalten. Abnehmer sind in diesem Fall darüber zu informieren, dass dieses Wasser nicht für die Zubereitung von Nahrung für Säuglinge verwendet wird. | |
Anmerkung 13: | „Pestizide“ bedeuten: | |
| – organische Insektizide, | |
| – organische Herbizide, | |
| – organische Fungizide, | |
| – organische Nematizide, | |
| – organische Akarizide, | |
| – organische Algizide, | |
| – organische Rodentizide, | |
| – organische Schleimbekämpfungsmittel, | |
| – verwandte Produkte (u. a. Wachstumsregulatoren) | |
| und ihre Metaboliten im Sinne von Artikel 3 Nummer 32 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln, ABl. Nr. L 309 vom 24. November 2009, die als für Wasser für den menschlichen Gebrauch als relevant eingestuft werden. Ein Pestizid-Metabolit wird als für Wasser für den menschlichen Gebrauch relevant eingestuft, wenn Grund zur Annahme besteht, dass er in Bezug auf seine pestizide Zielwirkung mit dem Ausgangswirkstoff vergleichbare inhärente Eigenschaften aufweist oder dass er an sich oder in Form seiner Transformationsprodukte ein Risiko für die menschliche Gesundheit darstellt.und ihre Metaboliten im Sinne von Artikel 3 Nummer 32 der Verordnung (EG) Nr. 1107 aus 2009, des Europäischen Parlaments und des Rates über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln, ABl. Nr. L 309 vom 24. November 2009, die als für Wasser für den menschlichen Gebrauch als relevant eingestuft werden. Ein Pestizid-Metabolit wird als für Wasser für den menschlichen Gebrauch relevant eingestuft, wenn Grund zur Annahme besteht, dass er in Bezug auf seine pestizide Zielwirkung mit dem Ausgangswirkstoff vergleichbare inhärente Eigenschaften aufweist oder dass er an sich oder in Form seiner Transformationsprodukte ein Risiko für die menschliche Gesundheit darstellt. | |
| Es brauchen nur solche Pestizide überwacht werden, deren Vorhandensein in einer bestimmten Wasserversorgung anzunehmen ist. Das Vorhandensein folgender Pestizide (einschließlich der relevanten Metaboliten, Abbau- und Reaktionsprodukte) ist anzunehmen: | |
| 1. 2,4-D | |
| 2. Alachlor | |
| 3. Aldrin | |
| 4. Atrazin | |
| 5. Azoxystrobin | |
| 6. Bentazon | |
| 7. Bromacil | |
| 8. Chloridazon | |
| 9. Clopyralid | |
| 10. Clothianidin | |
| 11. Dicamba | |
| 12. Dichlorprop | |
| 13. Dieldrin | |
| 14. Dimethachlor | |
| 15. Dimethenamid-P | |
| 16. Diuron | |
| 17. Ethofumesat | |
| 18. Flufenacet | |
| 19. Glufosinat | |
| 20. Glyphosat | |
| 21. Heptachlor | |
| 22. Heptachlorepoxid | |
| 23. Hexazinon | |
| 24. Imidacloprid | |
| 25. Iodosulfuron-methyl | |
| 26. Isoproturon | |
| 27. MCPA | |
| 28. MCPB | |
| 29. Mecoprop | |
| 30. Mesosulfuron-methyl | |
| 31. Metalaxyl-M | |
| 32. Metamitron | |
| 33. Metazachlor | |
| 34. Metolachlor |
| 35. Metribuzin |
| 36. Metsulfuron-methyl |
| 37. Nicosulfuron |
| 38. Pethoxamid |
| 39. Propazin |
| 40. Propiconazol |
| 41. Simazin |
| 42. Terbuthylazin |
| 43. Thiacloprid |
| 44. Thiamethoxam |
| 45. Thifensulfuron-methyl |
| 46. Tolylfluanid |
| 47. Tribenuron-methyl |
| 48. Triclopyr |
| 49. Triflusulfuron-methyl |
| 50. Tritosulfuron |
Anmerkung 14: | Der Parameterwert gilt jeweils für die einzelnen Pestizide. Für Aldrin, Dieldrin, Heptachlor und Heptachlorepoxid ist der Parameterwert 0,030 µg/l. | |
Anmerkung 15: | „Pestizide insgesamt“ bezeichnet die Summe aller einzelnen Pestizide, die bestimmt wurden. | |
Anmerkung 16: | „PFAS Summe“ bezeichnet die Summe folgender per- und polyfluorierter Alkylsubstanzen, die im Hinblick auf Wasser für den menschlichen Gebrauch als bedenklich erachtet werden: | |
| – Perfluorbutansäure (PFBA) | |
| – Perfluorpentansäure (PFPeA) | |
| – Perfluorhexansäure (PFHxA) | |
| – Perfluorheptansäure (PFHpA) | |
| – Perfluoroctansäure (PFOA) | |
| – Perfluornonansäure (PFNA) | |
| – Perfluordecansäure (PFDA) | |
| – Perfluorundecansäure (PFUnDA) | |
| – Perfluordodecansäure (PFDoDA) | |
| – Perfluortridecansäure (PFTrDA) | |
| – Perfluorbutansulfonsäure (PFBS) | |
| – Perfluorpentansulfonsäure (PFPeS) | |
| – Perfluorhexansulfonsäure (PFHxS) | |
| – Perfluorheptansulfonsäure (PFHpS) | |
| – Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) | |
| – Perfluornonansulfonsäure (PFNS) | |
| – Perfluordecansulfonsäure (PFDS) | |
| – Perfluorundecansulfonsäure | |
| – Perfluordodecansulfonsäure | |
| – Perfluortridecansulfonsäure | |
Anmerkung 17: | Bei den spezifizierten Verbindungen handelt es sich um: | |
| – Benzo-(b)-fluoranthen, | |
| – Benzo-(k)-fluoranthen, | |
| – Benzo-(ghi)-perylen, | |
| – Inden-(1,2,3-cd)-pyren. | |
Anmerkung 18: | In Regionen, in denen die geologischen Bedingungen zu hohen Konzentrationen von Selen im Grundwasser führen, kann ein Parameterwert von bis zu 30 µg/l von der zuständigen Behörde akzeptiert werden. | |
Anmerkung 19: | Die spezifizierten Verbindungen sind Chloroform, Bromoform, Dibromchlormethan, Bromdichlormethan. | |
Anmerkung 20: | In Regionen, in denen die geologischen Bedingungen zu hohen Konzentrationen von Uran im Grundwasser führen, kann ein Parameterwert von bis zu 30 µg/l von der zuständigen Behörde akzeptiert werden. Abnehmer sind in diesem Fall darüber zu informieren, dass dieses Wasser nicht für die Zubereitung von Nahrung für Säuglinge verwendet wird. | |
| | | | |