Bundesrecht konsolidiert

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Bundesgesetz zur strafrechtlichen Rehabilitierung und Entschädigung von Personen, die nach Paragrafen des Strafgesetzes 1945 oder Paragrafen des Strafgesetzbuches verurteilt wurden § 1

Kurztitel

Bundesgesetz zur strafrechtlichen Rehabilitierung und Entschädigung von Personen, die nach Paragrafen des Strafgesetzes 1945 oder Paragrafen des Strafgesetzbuches verurteilt wurden

Kundmachungsorgan

BGBl. I Nr. 152/2023

Typ

BG

§/Artikel/Anlage

§ 1

Inkrafttretensdatum

01.02.2024

Außerkrafttretensdatum

Index

25/04 Sonstiges Strafprozess, Strafvollzug

Text

Aufhebung von Urteilen

Paragraph eins,
  1. Absatz eins,Wer nach Paragraph 129, römisch eins Litera b, in Verbindung mit Paragraph 130, des Strafgesetzes 1945, ASlg. Nr. 2, Paragraph 129, römisch eins in Verbindung mit Paragraph 130, des Strafgesetzes 1945 in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Nr. 273 aus 1971,, Paragraph 500, des Strafgesetzes 1945 in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Nr. 273 aus 1971,, Paragraph 500 a, des Strafgesetzes 1945 in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Nr. 273 aus 1971,, Paragraph 517, des Strafgesetzes 1945 in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Nr. 273 aus 1971,, Paragraph 518, des Strafgesetzes 1945 in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Nr. 273 aus 1971,, Paragraph 209, des Strafgesetzbuches – StGB in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Nr. 60 aus 1974,, Paragraph 209, StGB in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Nr. 599 aus 1988,, Paragraph 210, StGB in der Stammfassung, Paragraph 220, StGB in der Stammfassung oder Paragraph 221, StGB in der Stammfassung verurteilt wurde, wird rehabilitiert, indem mit diesem Bundesgesetz die strafgerichtlichen Urteile aufgehoben werden, die aufgrund der vorstehenden Strafbestimmungen ergangen sind, insoweit sie Handlungen in Bezug auf Personen des gleichen Geschlechts erfassten, die bei verschiedengeschlechtlicher Begehung nicht strafbar waren.
  2. Absatz 2,Absatz eins, gilt für die Anordnung von mit Freiheitsentziehung verbundenen vorbeugenden Maßnahmen entsprechend.
  3. Absatz 3,Die Verfahren, die den in den Absatz eins und 2 genannten Urteilen zugrunde liegen, werden eingestellt.
  4. Absatz 4,Über die Regelungen dieses Gesetzes hinaus entfaltet die Aufhebung der Urteile nach den Absatz eins und 2 keine Rechtswirkungen.

Im RIS seit

22.12.2023

Zuletzt aktualisiert am

22.12.2023

Gesetzesnummer

20012452

Dokumentnummer

NOR40258149

European Legislation Identifier (ELI)

https://ris.bka.gv.at/eli/bgbl/i/2023/152/P1/NOR40258149

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