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Grenzabfertigung - Bauten und Anlagen - Karawankenstraßentunnel (Slowenien) Anl. 1

Kurztitel

Grenzabfertigung - Bauten und Anlagen - Karawankenstraßentunnel (Slowenien)

Kundmachungsorgan

BGBl. Nr. 990/1994

Typ

Vertrag – Slowenien

§/Artikel/Anlage

Anl. 1

Inkrafttretensdatum

01.01.1995

Außerkrafttretensdatum

Index

49/04 Grenzverkehr

Text

Karawankenstraßentunnel
Grenzübergang Karawanken

Grenzabfertigungsanlagen

Beilage zum Vertrag über die Bauten und Anlagen für die Grenzabfertigung und über die Zonen im Bereich des Karawankenstraßentunnels

Beilage 1: Grenzabfertigungsobjekte

Beilage 2: Lagepläne

Beilage 3: Funktions- und Raumerfordernisprogramme

Beilage 4: Baubeschreibung

Beilage 1

Grenzabfertigungsobjekte

In Österreich (Rosenbach)

1. Grenzabfertigungsobjekt

2. Kontrollhalle

3. Kontrollkabinen

  • Strichaufzählung
    1 Kontrollposten Ausfahrt Amtsplatz
  • Strichaufzählung
    4 Reisendenverkehr
  • Strichaufzählung
    1 Abfertigungskabine – Güterverkehr – Rampe
  • Strichaufzählung
    4 Abfertigungskabinen auf den Inseln zwischen den Fahrstreifen

4. Rampe am Objekt Güterverkehr und zwei Hebebühnen

5. Überdachte Verkehrsflächen

In Slowenien (Hrusica)

1. Grenzabfertigungsobjekt

2. Kontrollhalle

3. Kontrollkabinen

  • Strichaufzählung
    1 Kontrollposten Ausfahrt Plateau
  • Strichaufzählung
    4 Reisendenverkehr
  • Strichaufzählung
    1 Abfertigungskabine – Güterverkehr – Rampe
  • Strichaufzählung
    1 Abfertigungskabine – Güterverkehr – Rampe zwischen den Fahrstreifen

4. Zwei Rampen für den Güterverkehr und vier Hebebühnen

5. Überdachte Verkehrsflächen

Beilage 2 Beilage 2/1 Lagepläne

Beilage 3 Funktions- und Raumerfordernisprogramm

SLOWENISCHES ABFERTIGUNGSGEBÄUDE IN ÖSTERREICH – ROSENBACH

Lfd.

Nr.

Funktion

Anzahl der

 

Arbeits-

plätze

Räume

A

Erdgeschoß

 

 

 

 

römisch eins. Slowenisches Zollamt

 

 

 

1.

Chef der Zolldienststelle

1

1

22,99

2.

Verwaltung

2

1

29,00

3.

Journaldienst – Zollbeamter; Rohrpost zu I/5

2

1

32,10

4.

Zollabfertigung der Reisenden und des Gepäcks

 

1

154,72

5.

Zollkasse; Rohrpost zu I/7, I/3 und Kabinen Zoll Reisendenabfertigung

4 (8)

1

59,90

6.

Durchsuchungsraum

 

2

16,00

7.

Anmeldung der Ware; Rohrpost zu I/5 und Kabinen Zoll Güterabfertigung

5

1

42,79

8.

Inspektionsdienste

4

1

26,35

9.

Warteraum für Fahrzeuglenker

 

1

28,15

10.

TELEX, EDV

 

1

16,22

11.

Dienstgarage

 

1

19,63

12.

Revisionsgarage mit Hebebühne und Lager

 

1

39,02

13.

Handlager

 

1

8,00

14.

Behinderten-WC

 

1

4,41

 

 

 

 

499,28

 

römisch zwei. Grenzpolizei

 

 

 

1.

Dienststellenleiter

1

1

33,82

2.

Verwaltung

2

2

21,57

 

 

 

 

13,27

3.

Journaldienst

2

1

32,55

4.

Technikräume

 

1

9,44

5.

Terminal

 

1

35,55

6.

Ausgabe von Dokumenten

2

1

33,82

7.

Besprechungsraum

 

1

10,65

8.

Büro

 

1

22,73

B

1. Untergeschoß

 

 

213,40

 

römisch eins. Zoll

 

 

 

1.

Aufenthaltsraum

 

1

124,82

2.

Teeküche

 

1

15,46

3.

Garderobe – Herren

 

1

52,01

4.

Garderobe – Damen

 

1

9,15

5.

Aufbewahrungsraum

 

1

11,40

6.

Archiv

 

1

51,36

7.

Lagerraum

 

1

98,14

 

 

 

 

362,34

 

römisch zwei. Polizei

 

 

 

1.

Archiv

 

1

74,76

2.

Notstromaggregat entfällt (zentrale Anlage für das gesamte Plateau nach österreichischem Abfertigungsgebäude)

 

1

 

3.

Garderobe – Herren

 

1

52,01

4.

Garderobe – Damen

 

1

9,15

5.

Haftraum

 

2

21,93

6.

WC Herren und Damen (Benützung durch Polizei und Zoll)

 

 

44,96

7.

Putzraum

 

 

4,62

8.

Putzraum mit Dusche

 

 

5,39

 

römisch drei. Sonstiges

 

 

 

1.

WC-Anlagen für Parteien und Putzraum

 

 

64,25

2.

Haustechnik

 

5

 

C

2. Untergeschoß

 

 

1 352,09

1.

Schutzraum für 50 Personen

 

1

 

2.

Haustechnik, Heizung, Lüftung

 

 

 

2. a)

Lager

 

1

 

D1

Kontrollposten bei der Ausfahrt aus dem Amtsplatz

- Laufzettelkontrolle

- Elektrischer Schranken für die Fahrspur nach Slowenien

- Elektrischer Schranken für die Umkehrspur

- Garderobe, WC und Waschraum

 

 

 

D2

Überprüfungshalle

Mitbenützung der Überprüfungshalle für PKW, LKW und Omnibusse durch österreichische Organe

- Lagerraum mit Lift, Kontrollgrube, Rampe (1,30 m), Büro, Garderobe, WC und Dusche

- Ausstattung: Treibstoff (Diesel)-Umpumpanlage (Behälter im Keller), Auspuffabsaugung, CO-Anlage-Warngeräte, drei Hebebühnen (10 t), Kompressoranlage für Reifenmontage

 

 

 

 

Anmerkung:

Flächenbedarf pro Raum bei Besetzung mit einer Person: höchstens 15 m2; für jede weitere Person zusätzlich 7,5 m2

 

 

 

 

Weitere Erfordernisse

 

 

 

 

Waage:

Mitbenützung der Waagen bei der Einfahrt in den Amtsplatz

1 60 t Verbundwaage

1 Achsdruckwiegevorrichtung

 

 

 

E

Fahrbahnüberdachung, Halle, Rampe, Verkehrsflächen und Abstellflächen

 

Slowenische Einreise (Reisenden- und Güterverkehr)

 

Reisendenverkehr

 

östlich des Abfertigungsgebäudes

1.

Fahrbahnüberdachung sämtlicher Revisionsplätze für die PKW-Abfertigung einschließlich der Fahrspuren für PKW und Busse

2.

3 Spuren a 3,5 m für Busse und PKW mit Anhänger

3.

1 Insel (5 m) mit Abfertigungskoje, mit sechs nach Süden anschließenden Revisionsplätzen

4.

2 PKW-Spuren a 3 m

5.

1 Insel (5 m) mit Abfertigungskoje und sechs nach Süden anschließenden Revisionsplätzen

6.

2 PKW-Spuren a 3 m

7.

1 Insel (5 m) mit Abfertigungskoje und sechs nach Süden anschließenden Revisionsplätzen

8.

2 PKW-Spuren a 3 m

9.

1 Insel (3 m) mit Abfertigungskoje

10.

1 PKW-Spur 3 m

11.

Nach dem Abfertigungsgebäude – Richtung Süden acht Abstellplätze für Autobusse mit Überdachung

12.

8 Stellplätze für PKW – ohne Überdachung

 

Güterverkehr

13.

Verkehrsregelung bei der Einfahrt der LKW in die slowenische Zone

14.

19 Stellplätze für LKWs nordwestlich des Abfertigungsgebäudes

15.

Fahrbahnüberdachung sämtlicher Abfertigungsinseln

16.

1 Abfertigungsrampe mit Koje an der Westseite des Abfertigungsgebäudes, Rampe 3 m breit, 1,3 m hoch, Hebebühne 3 x 5 m (2 Stk.)

17.

2 LKW-Spuren a 3,5 m

18.

1 Abfertigungsinsel (6 m breit, mit Abfertigungskoje am Beginn und Ende der Insel)

19.

2 LKW-Spuren a 3,5 m

20.

1 Abfertigungsinsel, 6 m breit, mit Abfertigungskoje am Beginn und Ende der Insel

21.

2 LKW-Spuren a 3,5 m

22.

Überprüfungshalle – westlich der Abfertigungsinseln s. Pt. D 2)

23.

12 LKW-Stellplätze – in südlicher Richtung anschließend an die Überprüfungshalle

24.

Kontrollposten (s. Pt. D 1) südlich der Speditionsanlagen

25.

26 Stellplätze für Bedienstete Polizei und Zoll, 23 überdacht (Situierung: vor dem Abfertigungsgebäude, in nördlicher Richtung)

 

Zollfremde Einrichtungen

26.

1 Speditionsgebäude mit 16 PKW-Stellplätzen (südlich des Abfertigungsgebäudes)

 

Kabelverbindungen

27.

Zum slowenischen Amtsplatz in Hrusica (z. B. Alarm- und Signaleinrichtungen, Tunnelüberwachung, EDV) und innerhalb des Amtsplatzes Rosenbach (z. B. zur Waage, interne Telefonanlagen u. ä.).

Beilage 3 Funktions- und Raumerfordernisprogramm

ÖSTERREICHISCHES ABFERTIGUNGSGEBÄUDE IN SLOWENIEN – HRUSICA

Lfd.

Nr.

Funktion

Geschoß

Anzahl der

 

Arbeits-

plätze

Räume

1

Amtsvorstand; Tür zu 14

EG

1

1

21,90

2

Leiter der gesamten Abfertigung (Reisenden- und Güterverkehr); Tür zu 14, 5

EG

1

1

19,30

3

Zoll- und Paßabfertigung der Reisenden mit Kofferablage einschließlich LKW-Fahrer; Tür und Windfang nach außen, Schalter zu 14, Tür zu 4, 14, 5, 6, Rohrpost

EG

4

1

84,70

4

GREKO-Raum mit FS; Tür zu 3

EG

1

1

18,40

5

Vernehmungs-, Durchsuchungs- und Erste-Hilfe-Raum; Tür zu 3, 2

EG

 

1

16,00

6

Abteil für Paßlesegerät (Kabine auf Rampe); Tür zu 3, Rampe

EG

 

1

4,40

6 a

Abteil für Paßlesegerät; Tür zum Windfang

EG

 

1

3,06

7

Zollkasse; Tür zu 21, Schalter zu 14 (Parteienraum, Rohrpost)

EG

2

1

28,32

8

EDVA; Tür zu 9, 14; Rohrpost

EG

1

1

18,60

9

Datenkontrolle; Tür zu 10 und 8

EG

1

1

16,00

10

Rechnungsführer; Tür zu 9 und 14, Rohrpost

EG

1

1

16,00

11

Abfertigungsraum (Gütereinfuhr); Rohrpost, Tür zu 13, 7 und 14, Schalter zu 14

EG

5

1

71,30

11 a

Abfertigungsraum (Gütereinfuhr); Tür zu 14, 15 und 18, Schalter zu 14, Rohrpost

EG

1

1

45,85

12

Zuschreibung; Schalter zu 13 und 14, Tür zu 13, Rohrpost

EG

1

1

13

Einreichung und Zollevidenz; Tür zu 14, 11 und 12, Schalter zu 12 und 14

EG

1

1

37,80

14

Parteienraum in Form einer Ausweitung des Ganges; Schalter zu 11, 12, 13, 7, 11a und 3, Tür zu 11, 13, 10, 8, 2, 3, 1, 11a

EG

 

 

220,30

15

Beschauraum; Tür zu 16, 17 und 11a, Tor zu Rampe

EG

 

1

57,40

16

Verwahrungsraum und Lager; Tür zu 15

EG

 

1

19,60

17

Qualitätskontrolle; Tür zu 15

EG

 

1

15,45

18

Befundprüfung (Referat); Tür zu 11a

EG

1

1

15,45

19

Grenztierarzt; Tür zu Gang

EG

1

1

16,00

20

Aufenthaltsraum für Gendarmerie; Tür zu Gang

EG

 

1

21,10

20a

Vorraum mit Dusche und WC für Grenztierarzt 19 und Gendarmerie 20

EG

 

1

12,05

21

EDVA für gebundenen Verkehr; Tür zu 7 und 14

EG

1

1

 

 

 

 

 

(s. 11)

20,30

22

Verwahrungsraum (Handlager); Tür zu Gang

1. UG

 

1

 

23

Registratur; Tür zu Gang

1. UG

 

1

102,20

24

Schulungs- und Sozialraum (mit Faltwand teilbar); Tür zu Gang und 25

1. UG

 

1

96,50

25

Teeküche mit Vorratsraum, Dusche, WC (slow. Vorschriften); Tür zu 24

1. UG

 

1

13,60

26

Hafträume mit Vorraum

1. UG

 

2

11,30

 

 

 

 

 

11,30

27

Garderobe und Waffenraum; Zugang zu Waschraum und WC

1. UG

 

1

17,90

 

 

 

 

 

89,90

 

 

 

 

 

12,20

28

Garderobe für weibliche Bedienstete; Zugang zu Waschraum und WC

1. UG

 

 

19,80

 

 

 

 

 

8,75

29

WC für männliche und weibliche Bedienstete – getrennt

1. UG

 

 

13,30

30

WC für Parteien; Zugang von außen, Putzraum

1. UG

 

 

82,33

31

Putzraum und Lager, Garderobe, Dusche und WC; Tür zu Gang

1. UG

 

 

16,45

32

Garage für Dienstfahrzeuge (1 Kleinbus, 2 PKW) und Lager

EG

 

 

67,70

 

 

 

 

 

15,50

32 a

Haustechnik, Zugang nur von außen

1. UG

 

 

 

32 b

Schutzraum für 50 Personen

2. UG

 

 

 

32 c

Behinderten-WC; Zugang von außen

EG

 

 

7,20

33

Überprüfungshalle für PKW, Omnibusse und LKW, Mitbenützung bei Bedarf durch slow. Organe, Lagerraum mit Lift, Kontrollgrube, Büro, Garderobe, WC und Dusche Ausstattung: Treibstoff (Diesel-)Umpumpanlage (Behälter im Keller), Auspuffabsaugung, CO-Anlage Warngeräte, 3 Hebebühnen a 10 t, Kompressoranlage für Reifenmontage

 

 

 

 

33 a

Koje mit Labor auf Rampe

 

 

 

41,00

 

 

 

 

 

1 444,36

 

Kontrollposten bei der Ausfahrt vom Amtsplatz

 

 

 

 

34

Laufzettelkontrolle

 

1

1

 

35

Elektrischer Schranken für die Fahrspur nach Österreich

 

 

 

 

36

Elektrischer Schranken für die Umkehrspur nach Slowenien (Rückweisung)

 

 

 

 

37

Garderobe, WC und Waschraum

 

 

 

 

 

Anmerkung:

Flächenbedarf pro Raum bei Besetzung mit einer Person: höchstens 15 m2 für jede weitere Person zusätzlich 7,5 m2

 

 

 

 

 

Weitere Erfordernisse:

 

 

 

 

 

Waage:

Mitbenützung der Waagen bei der Einfahrt in den Amtsplatz

1 60 t Verbundwaage

1 Achsdruckwiegevorrichtung (für Gendarmerie)

 

 

 

 

 

Fahrbahnüberdachungen, Halle, Rampen, Verkehrsflächen und Abstellflächen

 

Österreichische Einreise (Güter- und Reisendenverkehr)

 

Reisendenverkehr

 

 

 

 

 

Südlich des Abfertigungsgebäudes

 

 

 

 

 

Die Abfertigungs- und Aufstellspuren sowie die Inseln mit den Abfertigungskabinen überdacht.

 

 

 

 

1.

1 Busspur

4,0 m

4,0 m

2.

1 Busspur

3,0 m

3,0 m

3.

1 PKW + PKW mit Anhänger

3,0 m

3,0 m

4.

1 Abfertigungsinsel mit Abfertigungskabine und fünf Revisionsplätzen

5,0 m

5,0 m

5.

2 PKW-Spuren

a 3,0 m

6,0 m

6.

1 Abfertigungsinsel mit Abfertigungskabine und fünf Revisionsplätzen

5,0 m

5,0 m

7.

2 PKW-Spuren

a 3,0 m

6,0 m

8.

1 Abfertigungsinsel mit Abfertigungskabine und fünf Revisionsplätzen

5,0 m

5,0 m

9.

2 PKW-Spuren

a 3,0 m

6,0 m

10.

1 Abfertigungsinsel mit Abfertigungskabine und Revisionsbucht

3,0 m

3,0 m

11.

1 PKW-Spur

5,0 m

5,0 m

 

 

 

51,0 m

 

 

 

 

 

Güterverkehr

 

 

12.

30 LKW-Stellplätze – östlich des Abfertigungsgebäudes

 

 

13.

Fahrbahnüberdachung sämtlicher Abfertigungsrampen

 

 

14.

1 Rampe mit Einbuchtung und 2 Hebebühnen an der Nordseite des Abfertigungsgebäudes; Länge zirka 50 m, Höhe 1,30 m, Breite mind. 3 m

 

 

15.

1 Koje zur paßrechtlichen Abfertigung der einreisenden LKW-Fahrer (Situierung: vor der Abfertigungsrampe – Richtung Osten; s. lfd. Nr. 6)

 

 

16.

1 Fahrspurbereich, 12 m

 

 

17.

1 Rampenanlage mit beidseitigen Einbuchtungen und 2 Hebebühnen an der Südseite sowie einer Koje und einem Labor auf der Rampe (s. lfd. Nr. 33a)

 

 

18.

10 Stellplätze für LKW – nördlich der Rampenanlage

 

 

19.

LKW-Überprüfungshalle (s. lfd. Nr. 33) – westlich der Rampenanlage

 

 

20.

Kontrollposten bei der Ausfahrt aus dem Amtsplatz – westlich des Abfertigungsgebäudes (s. lfd. Nr. 34, 37)

 

 

21.

30 Stellplätze mit Überdachung für österreichische Bedienstete (Zoll: 20, sonstige: 10), Situierung: nördlich der unter 18. genannten LKW-Stellplätze

 

 

22.

Verkehrsregelung bei der Einfahrt der LKW in die österreichische Zone

 

 

 

Zollfremde Einrichtungen:

 

 

23.

1 Speditionsgebäude – östlich des Abfertigungsgebäudes

 

 

 

Kabelverbindungen:

 

 

24.

Zum österreichischen Amtsplatz in Rosenbach (z. B. Alarm- und Signaleinrichtungen, Tunnelüberwachung, EDV, Agis) und innerhalb des Amtsplatzes Hrusica (z. B. zur Waage, interne Telefonanlagen u. ä.).

 

 

Beilage 4 Baubeschreibung

Bauvorhaben: Grenzabfertigungsanlage Karawankentunnel

Plateau Rosenbach – Slowenische Eingangsabfertigung

  1. Ziffer eins
    Objekte
    Grenzabfertigungsobjekt
    Überdachung mit Kabinen
    Überdachung für PKWs der Bediensteten
    Kontrollposten
    Kontrollhalle
  2. 2 Punkt eins
    Bodenverhältnisse, Grundwasserspiegel
    Baugelände teilweise auf gewachsenem Boden, teilweise auf aufgeschüttetem Material (Ausräummaterial aus der Tunnelröhre)
  3. 2 Punkt 2
    Fundierung
    Grenzabfertigungsobjekt, Kontrollhalle – Streifenfundamente
    Überdachung – Punktfundamente
    Sonstige Fundierungen entsprechend dem statischen Erfordernis
  4. 2 Punkt 3
    Außenwände
    Ziegelmauerwerk 38 cm
  5. 2 Punkt 4
    Innenwände
    Tragende Wände: Ziegelmauerwerk 38 cm
    Trennwände: Ziegelmauerwerk 20 cm; Trennwände innerhalb von Sanitärgruppen in 10 cm Ziegelmauerwerk
    Schutzraumwände: Stahlbeton
  6. 2 Punkt 5
    Decken
    Stahlbetonplatte bzw. Plattenbalkendecke
  7. 2 Punkt 6
    Schall- und Wärmedämmung
    Außenwände mit Fensterelementen in 3-fach Verglasung – Verbu. dgl.s, umrüstbar auf Doppelverglasung 2 + 2 Scheibenisolierverglasung. Außenwände 0,5 W/m2 K, Fensterflächenanteil maximal 25% der Außenwandflächen, Fugendurchlaßwert 0,1 bis 0,3 m3/h.m. (Pa) 2/3, Wände und Decken gegen getrennte Amts- oder Betriebsräume 0,7 W/m2 K, Decken gegen Außenluft oder über Durchfahrten 0,25 W/m2 K, Decken gegen unbeheizte Räume 0,45 W/m2 K, erdberührte Wände und Fußböden von beheizten Räumen 0,7 W/m2 K
    Schalldämmung: Entsprechend den Richtwerten für die Bemessung einer ausreichenden Schalldämmung nach den Bestimmungen der Kärntner Bauordnung (4. geänderte Auflage 1986).
  8. 2 Punkt 7
    Feuchtigkeitsisolierung
    Im Untergeschoß: Stahlbetonwände mit elastischer Gummifol-Isolierung; Extrudierte Polystyrolplatten 8 cm; Vorsatzmauerwerk aus Betonsteinen; Fußböden mit elastischer Gummifol-Isolierung auf Betonpflaster
    Dach: Kaltdachkonstruktion hinterlüftet mit Folieneindeckung, Gefälle 3%, Wärmedämmung mit Mineralfaserplatten 14 cm
  9. 2 Punkt 8
    Fassadenverkleidung
    Naturverkleidung
    Aufgrund der extremen Witterungslage und der starken Beanspruchung durch abgasverschmutzte Luft sowie der Auflagen der Kärntner Bauordnung („Einpassung in das Orts- und Landschaftsbild'' ist eine Natursteinverkleidung vorgesehen. Attikaverkleidungen in Alu pulverbeschichtet.
  10. 2 Punkt 9
    Deckenuntersicht
    Metalldecken in WC, Sanitärräumen, Teeküche
    Mineralfaserdecken in Büroräumen, Gängen und Flur
    Holzdecken in Parteien- und Schulungsräumen
    Keine abgehängten Decken in Lager und Garderoben
  11. 2 Punkt 10
    Wandputz
    Einlagiger Maschinenputz maximal 10% Gipsanteil
  12. 2 Punkt 11
    Wandverkleidung
    Im Lagerraum und Parteienraum sowie den Sanitärzellen mit Vorräumen Wandbelag aus Keramik
  13. 2 Punkt 12
    Fenster (Material, Betätigungsart)
    Aluminiumkonstruktion – Verbundfenster aus getrennten Profilen, außen Einscheibenverglasung, innen Zweischeibenverglasung
    Profile für Vierfachverglasung (2 + 2) umrüstbar
    Portale erhalten eine Sicherheitsverglasung
    LKW-Halle: Profilit-Doppelverglasung
  14. 2 Punkt 13
    Türen
    Innentüren: Vollbautüren mit Kunststoffbeschichtung; Schiebetüren aus beschichteter Aluminiumrahmenkonstruktion
  15. 2 Punkt 14
    Tore, Portale
    Eingangstüren: Automatische Dreh- bzw. Schiebetüren aus beschichteter Aluminiumrahmenkonstruktion (Isolierverglasung – Sicherheitsglas)
    Lager- und Beschauraum: Stahldrehtüren pulverbeschichteter Ausführung
    Kontrollhalle: Rolltore (Lamellen) mit Gehtüren
  16. 2 Punkt 15
    Türen- und Fensterbeschläge
    Drücker – Zylinderschlösser
    Drehbeschlag
    Mehrfachbänder in schwerer Ausführung
    Autom. Schiebetürbeschlag
  17. 2 Punkt 16
    Fußböden (nach Raumgruppen)
    Erdgeschoß: sämtliche Büroräume in PVC-Belag; Flure und Parteienräume in Naturstein; Sanitärräume – Garderoben – keramische Fliesen
    1. UG : Flure und Treppe in Naturstein; Sanitärräume, Technikräume, Teeküche in Keramikbelag; Schulungsraum in PVC-Belag
    2. UG : Technikräume in Keramikbelag
  18. 2 Punkt 17
    Stiegen und Podeste
    Natursteinstufen mit Gleitschutz
  19. 2 Punkt 18
    Stiegen- und Balkongeländer
    Nylonrohr mit Stahleinlage
  20. 2 Punkt 19
    Anstrich
    Alle Metallteile Kunstharz-Lackanstrich oder Pulver-Beschichtung
  21. 2 Punkt 20
    Malerei
    Innen in den Fluren im UG abwaschbarer Wandanstrich Decke: wischfeste Leimfarbe
  22. 2 Punkt 21
    Verfliesung
    Die öffentlichen WC-Anlagen mit Verliesung Anmerkung, richtig: Verfliesung) bis zur Zwischendecke, im Amtsbereich bis Zargenoberkante
    Kontrollhalle: Verfliesung innen bis Höhe des Parapets einschl. Revisionsgrube
  23. 2 Punkt 22
    Verglasung
    Fenster in den Objekten 3-fach Verglasung (Einfachverglasung – Isolierverglasung)
    Die erste Kabine im Bereich des Amtsgebäudes wird mit schußsicherem Glas versehen. Zollklasse – Schalter und Verglasung beschußsicher
    Portale (Sicherheitsverglasung)
    Kontrollhalle: Fenster 3-fach Verglasung bzw. Profilit-Doppelverglasung
  24. 2 Punkt 23
    Sonnenschutz
    Büroräume im Westen + Osten des Gebäudes mit Jalousien (seitliche Führung) versehen
  25. 2 Punkt 24
    Verdunkelungen
    Raum-innenseitig
    Schulungsraum
  26. 2 Punkt 25
    Abwasserbeseitigung
    Projekt Autobahn Entsorgung
  27. 2 Punkt 26
    Sanitärinstallationen
    Für die öffentlichen WC- und Sanitäranlagen wird tieferstehende Ausführung beschrieben:
    - die Hälfte der WC-Anlagen sind als Hock-WC (Türken-WC) auszuführen,
    - bei jedem Hock-WC ist ein Kaltwasser-Auslauf vorzusehen (Forderung der Moslems),
    - für die Reinigung ist eine genügende Anzahl von Kaltwasserauslaufventilen (mindestens 3/4'') vorzusehen,
    - in den öffentlichen WC-Anlagen werden UP-Spüler eingebaut.
    Für die WC-Anlagen im Amtsbereich werden Bodenklosette im UP-Spüler vorgesehen.
    Im Erdgeschoß neben dem Abgang für öffentliche WC-Anlagen ist ein Behinderten WC mit Waschraum vorgesehen.
  28. 2 Punkt 27
    Heizungsinstallation
    Vom zentralen Kesselhaus (Ölfeuerungsanlage im österr. Zollamt) erfolgt die Energieversorgung der einzelnen Objekte über entsprechende Heizungsleitungen, die in einem Energiekanal untergebracht sind, zu den einzelnen Unterstationen. In den Unterstationen der Objekte werden die Verteiler mit den entsprechenden Pumpen und Regelanlagen untergebracht.
    Raumtemperaturen:

Diensträume

+20° C

Garderoben, Duschen

+22° C

WC, Gänge, Windfang

+15° C

Kontrollhalle

+15° C

Kontrollposten (E-Heizung)

+20° C

Eine witterung-(Außentemperatur)gesteuerte Zonenregelung ist geplant.
Für die Unterbringung der Regel- und Schaltgeräte sind in den einzelnen Stationen Schaltschränke vorgesehen.
Wärmezählung: 1 x gesamt
Die Abfertigungskojen werden über Gebläsekonvektoren beheizt. Individuelle örtliche Temperaturregelung ist geplant.
  1. 2 Punkt 28
    Lüftungsinstallation
    Lufwechselzahlen der Überdruckbelüftung:
    - Amtsräume ohne Parteienverkehr 3-facher Außenluftwechsel,
    - Amtsräume mit Parteienverkehr 4-facher Außenluftwechsel,
    - Abfertigungskojen 8-facher Außenluftwechsel,
    - WC im Amtsbereich nur Abluft mit 2-fachem Luftwechsel,
    - Außenliegende Parteien-WCs 2-facher Luftwechsel, jedoch im Winter wird vorgewärmte Zuluft eingeblasen (Frostfreihaltung).
    Der Außenluftvolumenstrom wird ab ±0° kontinuierlich bis auf die Hälfte der o. a. Außenluftwechselzahlen reduziert. Bei Temperaturen über +26° C wird der Volumenstrom auf ca. 3/4 reduziert.
  2. 2 Punkt 29
    Elektroinstallation
    1. Litera a
      Versorgung mit elektrischer Energie
      Die Versorgung der Objekte des slowenischen Zollamtes am Plateau in Rosenbach mit elektrischer Energie erfolgt von der beim Winterstützpunkt in Rosenbach zu errichtenden Trafostation, die aus dem Hochspannungsnetz der Kärntner Elektrizitäts-AG versorgt wird.
      Von einer Sekundärverteilung mit Leistungsselbstschaltern und Meßeinrichtungen wird die erforderliche Energie mittels Niederspannungskabelleitungen zum slowenischen Zollamt übertragen und von dort über entsprechende Verteilungen den einzelnen Verbrauchern zugeleitet. Der Energiebedarf wurde aufgrund der derzeitig bekannten Verbrauchseinrichtungen mit ca. 135 kW ermittelt.
      In der Hauptverteilsschalttafel werden Zählervorbereitungen für Submessungen vorbereitet, um eventuelle Betriebskostenerfassungen durchführen zu können.
    2. Litera b
      Ersatzstromversorgung
      Das in der österreichischen Zone vorgesehene Dieselersatzstromaggregat übernimmt auch die Versorgung wichtiger Anlagenteile des slowenischen Zollamtes bei Netzausfall.
      Es wird gewährleistet, daß mindestens 1/3 der installierten Leistung mit dem Netzersatzstrom versorgt werden kann. Die Umschaltung erfolgt automatisch.
    3. Litera c
      Unterbrechungsfreie Stromversorgung
      Für die unterbrechungsfreie Stromversorgung von Datenterminals und Personal-Computern ist eine Wechselrichteranlage im österreichischen Zollamt vorgesehen. Es steht eine Leistung von maximal 5 200 W mit 3 x 380 V/50 Hz bei einem cos. Phi von 0.8 zur Verfügung.
    4. Litera d
      Blitzschutz und Schutzmaßnahmen
      Sämtliche Objekte werden mit Fundamenterderanlagen ausgestattet. Zur Erreichung des erforderlichen Ausbreitungswiderstandes für die Betriebserdung werden zusätzlich geeignete Ringerder verlegt. Neben dem äußeren Schutz gegen atmosphärische Entladungen (Blitzschutzanlage) wird auch ein innerer Gebäudeschutz gegen das Auftreten von Potentialunterschieden an inaktiven leitfähigen Gebäudekonstruktionen, in Form eines permanenten Potentialausgleiches mittels Cu- und Fe-Ausgleichsleitungen geschaffen.
      Als Schutzmaßnahme gegen zu hohe Berührungsspannungen der elektrischen Betriebsmittel wird die Fehlerstromschutzschaltung angewandt, wobei der maximale Fehlstrom 100 mA beträgt.
      Sämtliche elektrische Anlageteile werden nach den derzeit geltenden ÖVE-Vorschriften (Österreichischer Verband für Elektrotechnik) und den Auflagen der Baubehörde errichtet. Auf spezielle Vorschreibungen der slowenischen Arbeitsplatzbestimmungen wird nach Bekanntgabe durch die slowenischen technischen Experten Bedacht genommen werden.
    5. Litera e
      Sicherheitsbeleuchtung
      Aufgrund der derzeit geltenden Bestimmungen wird eine Sicherheitsbeleuchtungsanlage vorgesehen, die die Fluchtwege im Mittel mit 3 Lux, gemessen in 0.8 m vom Boden, ausleuchtet. Fluchttüren werden mit einem Dauerlicht beleuchtet, die übrigen Flächen werden mit Bereitschaftsleuchten nach Erfordernis bestückt.
    6. Litera f
      Installationsausführungen
      Für die Ausführung der gesamten Elektroinstallationen gelten neben den ÖVE-Vorschriften auch die Sondervorschriften des zuständigen Elektroversorgungsunternehmens. In sämtlichen Büro- und Aufenthaltbereichen wird die Elektroinstallation unter Putz geführt; in technischen Räumen, Lagern, in der LKW-Halle und dergleichen wird eine auf Putz (Industrieinstallation) ausgeführt.
    7. Litera g
      Beleuchtungsstärken für die künstliche Beleuchtung
      Als Grundlage für die Auslegung der Beleuchtungsanlagen werden die Ö-Normen 1040, neuester Fassung, herangezogen.
      Folgende mittlere Beleuchtungsstärken wurden angenommen:
      A INNENRAUMBELEUCHTUNGEN

- Verkehrszonen und Abstellflächen

100 Lux

- Büroräume – Abfertigungshalle

300 Lux

- WC-Anlagen, Garagen

100 Lux

- Kojenbeleuchtung

300 Lux

- Außenanlagen im Bereich des Flugdaches

150 Lux

- Kontrollhalle EG

250 Lux

- Kontrollhalle Lagerbereich

150 Lux

B AUSSENBELEUCHTUNGEN – AMTSPLATZBELEUCHTUNG

- Stufe I: Sparbeleuchtung

10 Lux

- Stufe II: Normalbeleuchtung

15 Lux

- Stufe III: Schlechtwetterzusatzbeleuchtung

20 Lux

Die Gleichmäßigkeit Emin./Emax. wird bei Stufe römisch eins und römisch zwei den Wert 0.03 und bei Stufe römisch drei den Wert 0.05 betragen.
  1. Litera h
    Personenschutz – Alarmanlage
    Sämtliche Arbeitsplätze der Zoll- und Polizeiorgane werden mit einer Alarmanlage ausgestattet.
    Räume, in denen sich Kassen und dergleichen befinden, erhalten spezielle Raumsicherungsanlagen.
  2. Litera i
    Gebäudeschutz – Brandmeldeanlage
    Nach Vorschreibung der Baubehörde werden die einzelnen Objekte mit einer Brandmeldeanlage ausgerüstet. Eine Parallelanzeige wird auch in der österreichischen Zone angebracht, sodaß Einsatzmannschaften der österreichischen Feuerwehr schon in dieser eine Einsatzinformation erhalten können.
  3. Litera j
    Verkehrsleiteinrichtungen
    Für den störungsfreien Ablauf der Abfertigung werden Verkehrs- und Hinweisschilder angebracht.
    Darüber hinaus erhalten die Abfertigungsspuren ferngesteuerte Ampelanlagen.
    Gewisse Durchfahrts- und Überleitspuren werden mit elektrisch betriebenen Schrankenanlagen ausgestattet.
  1. 2 Punkt 30
    Aufzug und Hebebühnen
    Slowenisches Zollamt: Lastenaufzug für ca. 1 t Tragkraft über 2 Stationen, 2 Hebebühnen 10 t bei Rampenlage
    Kontrollhalle: Aufzug 2 t, 4 Hebebühnen je 10 t
  2. 2 Punkt 31
    Sonstige mechanische Anlagen
    Schrankenanlagen bei den Abfertigungsspuren der Güterabfertigung und Reisendenabfertigung Brückenwaagen 60 t und Achsdruckprüfgerät bei der Einfahrt in das Plateau
  3. 2 Punkt 32
    Zivilschutzräume
    2. UG – Slowenischer Schutzraum für 50 Personen
  4. 2 Punkt 33
    Außenanlagen
    Entsprechend den funktionellen Erfordernissen des Plateaus
  5. 2 Punkt 34
    Sonstiges
    Überdachung der Abfertigungszone als Holzleimkonstruktion (Hauptträger als Fachwerk) Abfertigungskojen aus Stahlkonstruktion mit Paneelverkleidung; pulverbeschichtet Slowenischer Kontrollposten: auf Ortbeton-Grundplatte wird eine Stahlkonstruktion mit Paneelverkleidung (Alu-beschichtet) aufgebaut.

Beilage 4 Baubeschreibung

Bauvorhaben: Grenzabfertigungsanlage Karawankentunnel

Plateau Hrusica – Österreichische Eingangsabfertigung

  1. Ziffer eins
    Objekte
    C 1 – Grenzabfertigungsobjekt
    C 2 – Überdachung mit Kabinen
    C 3 – Überdachung für PKWs der Bediensteten
    B 1 – Kontrollposten
    B 2 – Kontrollhalle
  2. 2 Punkt eins
    Bodenverhältnisse, Geomechanische Angaben
    Die Objekte stehen zur Gänze auf aufgeschüttetem Material (Ausräummaterial aus der Tunnelröhre), verdichtet auf 100 MN/m2.
  3. 2 Punkt 2
    Fundierung
    Objekt C 1, B 2 – Streifenfundamente
    Überdachung C 2, C 3 – Punktfundamente
    Kabinen – Streifenfundamente, auf Rampen und Kollektor
  4. 2 Punkt 3
    Außenwände
    Ziegelmauerwerk aus Formziegel 19 cm, verstärkt mit erdbebensicheren, waagrechten und senkrechten Einlagen. Kelleraußenwände: Stahlbeton.
  5. 2 Punkt 4
    Innenwände
    Trennwände in den Objekten: Ziegelmauerwerk aus Formziegel 19 cm, Dünnwände 12 cm
    Der Großteil der Trennwände im Erdgeschoß ist aus Fertigteilen, die eine höhere Flexibilität und Anpassungsfähigkeit ermöglichen und gleichzeitig Bestandteil der Inneneinrichtung sind.
    Schutzrauminnenwände: Stahlbeton
  6. 2 Punkt 5
    Decken
    Alle Deckenkonstruktionen in den Objekten sind Stahlbetonplatten.
  7. 2 Punkt 6
    Schall- und Wärmedämmung
    Die Wärmedämmung der Außenwände: Novoterm, 8 cm, mit 3 cm Hinterlüftung. Wärmedämmung an der Dachhaut: hartes Novoterm, 16 cm, mit Dampfdruckausgleichsschichte in Form einer PVC-Folie verschweißt (ISOTECT) als Hydrodämmung.
    Wärmedämmung der Kellerwände aus Styropor, 8 cm, mit Schutz.
    Wärmedämmung der Kellerböden: Styropor, 8 cm.
    Schalldämmung: entsprechend den Richtwerten für die Bemessung einer ausreichenden Schalldämmung laut Bestimmungen der Kärntner Bauordnung (4. geänderte Auflage 1986).
  8. 2 Punkt 7
    Feuchtigkeitsisolierung
    Kellerwände und -böden: Folie mit entsprechenden Überlappungen
    Dächer: Überdachungen – Kaltdach mit Folieneindeckung
    Das Dach des Objektes B 2 ist ein hinterlüftetes Walmdach, getragen von einer Holzkonstruktion mit einer Neigung von 6 Grad, gedeckt mit Kupferblech auf Holzverkleidung.
  9. 2 Punkt 8
    Fassadenverkleidung
    Die Fassadenverkleidung ist aus weißen, fugierten Silikatziegeln, 12 cm. Die Attikaverblendung der Objekte und Überdachungen besteht aus natürlich bearbeitetem und gegen Witterungseinflüsse geschütztem Holz. Alle Attikaverkleidungen sind aus Kupferblech.
  10. 2 Punkt 9
    Deckenuntersicht
    Metall-Paneelelementdecke
    Deckenputz
  11. 2 Punkt 10
    Wandputz
    Grobputz und Feinputz.
    Variable Trennwände aus veredelten Spanplatten, gleich ausgebildet wie die Einrichtung.
  12. 2 Punkt 11
    Wandverkleidungen
    In den Sanitärräumen und Garderoben keramische Fliesen. Die durch die Innenausstattung bedingten Verkleidungen sind aus veredelten Spanplatten oder Holzvertäfelung.
  13. 2 Punkt 12
    Fenster
    Aluminiumkonstruktionen.
    Außen Einscheibenverglasung, innen Zweischeibenverglasung.
    Profile für Vierfachverglasung (2 + 2) umrüstbar.
    Portale erhalten eine Sicherheitsverglasung.
    LKW-Halle: Profilit-Doppelverglasung.
  14. 2 Punkt 13
    Türen
    Innentüren: Vollbautüren mit Kunststoffbeschichtung. Schiebetüren aus beschichteter Aluminiumrahmenkonstruktion
  15. 2 Punkt 14
    Tore, Portale
    Eingangstüren: Automatische Dreh- und Schiebetüren aus beschichteter Aluminiumrahmenkonstruktion (Isolierverglasung – Sicherheitsglas)
    Lager- und Beschauraum: Stahldrehtüre bzw. Rolltor in pulverbeschichteter Ausführung
    Kontrollhalle: Rolltore (Lamellen) mit Gehtüren
  16. 2 Punkt 15
    Türen- und Fensterbeschläge
    Drücker – Zylinderschlösser
    Drehbeschläge
    Mehrfachbänder in schwerer Ausführung
    Automatischer Schiebetürbeschlag
  17. 2 Punkt 16
    Fußböden
    EG.: sämtliche Büroräume in PVC-Belag; Flure und Parteienräume in Naturstein; Sanitärräume – Garderoben: keramische Fliesen
    1. UG.: Flure und Treppen in Naturstein; Sanitärräume – Garderoben – keramische Fliesen;
    Rampe: Gußasphalt
  18. 2 Punkt 17
    Stiegen
    Natursteinstufen
  19. 2 Punkt 18
    Geländer
    Metallkonstruktion mit Holzhandlauf
  20. 2 Punkt 19
    Anstrich
    Metallteile mit Lackanstrich, Aluminiumteile pulverbeschichtet
  21. 2 Punkt 20
    Malerei
    Wände und Decken mit Dispersion, Holzteile mit entsprechenden Schutzanstrichen. Die Holzleimkonstruktionen sind schädlings- und brandgeschützt.
  22. 2 Punkt 21
    Verfliesung
    In den Sanitärräumen und Garderoben bis zur abgehängten Decke keramische Fliesen.
    Kontrollhalle: Verkleidung der Innen- und Außenwände bis zur Höhe des Parapets aus keramischen Fliesen einschl. Revisionsgrube.
  23. 2 Punkt 22
    Verglasung
    Fenster in Gebäuden: 3-fach Verglasung (Einfach-Isolierverglasung)
    Portale: Sicherheitsverglasung.
    Die erste Kabine im Bereich des Amtsgebäudes wird mit schußsicherem Glas versehen.
    Zollkasse: Schalter und Verglasung beschußsicher.
    Kontrollhalle: Fenster 3fach-Verglasung bzw. Profilit-Doppelverglasung
    Überdachung: Oberlichten und Seitenverglasung aus Drahtglas
  24. 2 Punkt 23
    Verdunkelungen
    Raum-innenseitig
    Schulungsraum
  25. 2 Punkt 24
    Abwasserbeseitigung
    Getrenntes System für die Oberflächen- und Fäkalkanalisation
  26. 2 Punkt 25
    Sanitärinstallationen
    Für die öffentlichen WC- und Sanitäranlagen wird tieferstehende Ausführung vorgeschlagen:
    - die Hälfte der WC-Anlagen sind als Hock-WCs (Türken-WC) auszuführen,
    - bei jedem Hock-WC ist ein Kaltwasserauslauf vorzusehen (Forderung der Moslems),
    - für die Reinigung ist eine genügende Anzahl von Kaltwasserauslaufventilen (mindestens 3/4'') vorzusehen,
    - in den öffentlichen WC-Anlagen sollten keine Druckspüler, sondern UP-Spüler installiert werden.
    Für WC-Anlagen im Amtsbereich sind Bodenklosette mit UP-Spüler vorzusehen.
    Im Erdgeschoß neben dem Abgang für öffentliche WC-Anlagen ist ein Behinderten-WC mit Waschraum vorzusehen.
  27. 2 Punkt 26
    Heizungsinstallation
    Die Fernwärmeversorgung erfolgt von Jesenice (hochdruckseitig) bis zum Energieobjekt am Plateau. Im E-Objekt befindet sich die Übergabestation. Von dort aus werden die einzelnen Unterstationen der Objekte sekundär niederdruckseitig versorgt (Leitungsführung in den Kollektoren).
    Raumtemperaturen:

Diensträume

+20° C

Garderoben, Duschen

+22° C

WC, Gänge, Windfang

+15° C

Kontrollhalle

+15° C

Kontrollposten (E-Heizung)

+20° C

Eine witterungs-(Außentemperatur)gesteuerte Zonenregelung ist einzuplanen.
Für die Unterbringung der Regel- und Schaltgeräte sind in den einzelnen Stationen Schaltschränke vorgesehen.
Wärmezählung: 1 x.
Die Abfertigungskojen werden über Gebläsekonvektoren beheizt. Individuelle örtliche Temperaturregelung ist vorzusehen.
  1. 2 Punkt 27
    Lüftungsinstallation
    Luftwechselzahlen der Überdrucklüftung:
    - Amtsräume ohne Parteienverkehr 3-facher Außenluftwechsel,
    - Amtsräume mit Parteienverkehr 4-facher Außenluftwechsel,
    - Abfertigungskojen 8-facher Außenluftwechsel,
    - WC im Amtsbereich nur Ablauf mit 2-fachem Luftwechsel,
    - Außenliegende Parteien-WC 2-facher Luftwechsel, jedoch im Winter vorgewärmte Zuluft einblasen (Frostfreihaltung).
    Der Außenluftvolumenstrom wird ab ±0° kontinuierlich bis auf die Hälfte der o. a. Außenluftwechselzahlen reduziert, bei Temperaturen über +26° C wird der Volumenstrom auf ca. 3/4 reduziert.
  2. 2 Punkt 28
    Elektroinstallation
    1. Litera a
      Versorgung mit elektrischer Energie
      Die Versorgung der Objekte des österreichischen Zollamtes am Plateau in Hrusica mit elektrischer Energie erfolgt aus dem Hochspannungsnetz des slowenischen Energieversorgungsunternehmens. Von einer Sekundärverteilung mit Leistungsselbstschaltern und Meßeinrichtungen wird die erforderliche Energie mittels Niederspannungskabelleitungen zum österreichischen Zollamt übertragen und von dort über entsprechende Verteilungen den einzelnen Verbrauchern zugeleitet.
      Der Energiebedarf wurde aufgrund der derzeit bekannten Verbrauchseinrichtungen mit ca. 135 kW ermittelt. In der Hauptverteilsschalttafel werden Zählervorbereitungen für Submessungen vorbereitet, um eventuelle Betriebskostenerfassungen durchführen zu können.
    2. Litera b
      Ersatzstromversorgung
      Ein in der slowenischen Zone vorgesehenes Dieselersatzstromaggregat übernimmt auch die Versorgung wichtiger Anlagenteile des österreichischen Zollamtes bei Netzausfall.
      Es wird gewährleistet, daß mindestens 1/3 der installierten Leistungen mit dem Netzersatzstrom versorgt werden kann. Die Umschaltung erfolgt automatisch.
    3. Litera c
      Unterbrechungsfreie Stromversorgung
      Für die unterbrechungsfreie Versorgung von Datenterminals und Personal-Computern ist eine Wechselrichteranlage im österreichischen Zollamt vorgesehen. Es steht eine Leistung von max. 5 kW zur Verfügung.
    4. Litera d
      Blitzschutz und Schutzmaßnahmen
      Sämtliche Objekte werden mit Fundamenterderanlagen ausgestattet. Zur Erreichung des erforderlichen Ausbreitungswiderstandes für die Betriebserdung werden zusätzlich geeignete Ringerder verlegt. Neben dem äußeren Schutz gegen atmosphärische Entladungen (Blitzschutzanlage) wird auch ein innerer Gebäudeschutz gegen das Auftreten von Potentialunterschieden an inaktiven leitfähigen Anlagen in Form eines permanenten Potentialausgleiches mittels Cu- und Fe-Ausgleichsleitungen geschaffen.
      Als Schutzmaßnahme gegen gefährliche Berührungsspannungen wird die Nullung angewandt. Sämtliche elektrischen Anlagenteile werden nach den in Slowenien geltenden Vorschriften und den Auflagen der Baubehörde errichtet. Auf spezielle Vorschreibungen der österreichischen Arbeitsplatzbestimmungen wird nach Bekanntgabe durch die österreichischen technischen Experten Bedacht genommen werden.
    5. Litera e
      Sicherheitsbeleuchtung
      Vorgesehen ist eine Sicherheitsbeleuchtungsanlage, die die Fluchtwege im Mittel mit 3 Lux, gemessen in 0.8 m vom Boden, ausleuchtet.
      Fluchttüren werden mit einem Dauerlicht beleuchtet, die übrigen Flächen werden nach Erfordernis mit Bereitschaftsleuchten bestückt.
    6. Litera f
      Installationsausführungen
      Für die Ausführung der gesamten Elektroinstallationen gelten die örtlichen Bestimmungen und die Sondervorschriften des zuständigen Elektroversorgungsunternehmens. In sämtlichen Büro- und Aufenthaltsbereichen wird die Elektroinstallation unter Putz geführt; in Technikräumen, Lagern, in der LKW-Halle und dergleichen wird sie auf Putz (Industrieinstallation) ausgeführt.
    7. Litera g
      Beleuchtungsstärken für die künstliche Beleuchtung
      Als Grundlage für die Auslegung der Beleuchtungsanlagen werden die Ö-Normen 1040 neuester Fassung herangezogen.
      Folgende mittlere Beleuchtungsstärken wurden angenommen:
      A INNENRAUMBELEUCHTUNGEN

- Verkehrszonen und Abstellflächen

100 Lux

- Büroräume – Abfertigungshalle

300 Lux

- WC-Anlagen, Garagen

100 Lux

- Kojenbeleuchtung

300 Lux

- Außenanlagen im Bereich d. Flugdaches

150 Lux

- Kontrollhalle EG.

250 Lux

- Kontrollhalle Lagerbereich

150 Lux

B AUSSENBELEUCHTUNGEN – AMTSPLATZBELEUCHTUNG

- Stufe I:

Sparbeleuchtung

10 Lux

- Stufe II:

Normalbeleuchtung

15 Lux

- Stufe III:

Schlechtwetterzusatzbeleuchtung

20 Lux

Die Gleichmäßigkeit Emin./Emax. wird bei Stufe römisch eins und römisch zwei den Wert 0.03 und bei Stufe römisch drei den Wert 0.05 betragen.
  1. Litera h
    Personenschutz – Alarmanlage
    Sämtliche Arbeitsplätze der Zollorgane werden mit einer Alarmanlage ausgestattet. Räume, in denen sich Kassen und dergleichen befinden, erhalten spezielle Raumsicherungsanlagen.
  2. Litera i
    Gebäudeschutz – Brandmeldeanlage
    Nach Vorschreibung der Baubehörde werden die einzelnen Objekte mit einer Brandmeldeanlage ausgerüstet. Eine Parallelanzeige wird auch in der slowenischen Zone angebracht, so daß die Einsatzmannschaften der Feuerwehr bereits dort eine Einsatzinformation erhalten.
  3. Litera j
    Verkehrsleiteinrichtungen
    Für den störungsfreien Ablauf der Abfertigung werden Verkehrs- und Hinweisschilder angebracht.
    Darüber hinaus erhalten die Abfertigungsspuren ferngesteuerte Ampelanlagen.
    Gewisse Durchfahrts- und Überleitspuren werden mit elektrisch betriebenen Schrankenanlagen ausgestattet.
  4. 2 Punkt 29
    Aufzüge und Hebebühnen
    Vier Hebebühnen je 10 t an den Rampen
    Kontrollhalle: Lastenaufzug 2 t, vier Hebebühnen zu je 10 t
  5. 2 Punkt 30
    Sonstige mechanische Anlagen
    Schrankenanlagen bei der Güter- und Reisendenabfertigung
    Bei der Einfahrt in das Plateau Brückenwaagen für 60 t und Achsdruckprüfgerät
  6. 2 Punkt 31
    Zivilschutzräume
    2. UG. – Schutzraum für 50 Personen
  7. 2 Punkt 32
    Außen- und Verkehrsanlagen
    Entsprechend den funktionellen Erfordernissen des Plateaus
  8. 2 Punkt 33
    Überdachungen und Sonstiges
    Hauptkonstruktionen sind Stützen und Träger aus bewehrtem Stahlbeton, Sekundärkonstruktionen aus Trägern in Holzleimbauweise mit zwischengeleimten, gebogenen Sekundärträgern, Dachhaut auf Holzschalung (Nut und Feder) und Folieneindeckung.
    Abfertigungskojen aus Stahlkonstruktion mit Paneelverkleidung und Pulverbeschichtung.
    Kontrollposten: auf Ortbeton-Grundplatte aus Stahlkonstruktion mit Paneelverkleidung (Alu-beschichtet).

Schlagworte

Funktionserfordernisprogramm, Alarmeinrichtung, Ortsbild, Drehtür, Türbeschlag, Stiegengeländer, Regelgerät, Bürobereich, Zollorgan, Verkehrsschild, Durchfahrtsspur, Innenwand

Zuletzt aktualisiert am

12.06.2014

Gesetzesnummer

10005912

Dokumentnummer

NOR12064987

Alte Dokumentnummer

N4199444360J

European Legislation Identifier (ELI)

https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1994/990/ANL1/NOR12064987

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