Bundesrecht konsolidiert

Navigation im Suchergebnis

Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz § 19

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz

Kundmachungsorgan

BGBl. Nr. 200/1967 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 102/2001

Typ

BG

§/Artikel/Anlage

§ 19

Inkrafttretensdatum

01.08.2001

Außerkrafttretensdatum

30.09.2001

Abkürzung

B-KUVG

Index

66/02 Andere Sozialversicherungsgesetze

Text

Beitragsgrundlage

Paragraph 19,
  1. Absatz eins,Grundlage für die Bemessung der allgemeinen Beiträge ist
    1. Ziffer eins
      für die in Paragraph eins, Absatz eins, Ziffer eins bis 5 und 14 Litera a, genannten Versicherten
      1. Litera a
        das Gehalt oder der sonstige monatliche Bezug,
      2. Litera b
        die Haushaltszulage sowie die Kinderzulage,
      3. Litera c
        die ruhegenußfähigen (pensionsfähigen) Zulagen,
      4. Litera d
        die Zulagen, die Anspruch auf eine Zulage zum Ruhegenuß (zur Pension) begründen, ausgenommen die anspruchsbegründenden Nebengebühren im Sinne des Nebengebührenzulagengesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 485 aus 1971,,
      5. Litera e
        allfällige Teuerungszulagen,
      6. Litera f
        Vergütungen auf Grund einer Nebentätigkeit nach Paragraph 25, des Gehaltsgesetzes 1956 oder einer vergleichbaren landesgesetzlichen Regelung und Vergütungen für andere Tätigkeiten, zu denen der Versicherte durch den Dienstgeber oder dessen Beauftragten herangezogen wurde,
      7. Litera g
        leistungsorientierte Zuschläge gemäß Paragraph 8, des Bundesgesetzes über dienstrechtliche Sonderregelungen für ausgegliederten Einrichtungen zur Dienstleistung zugewiesene Beamte, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 138 aus 1997,;
    2. Ziffer 2
      für die in Paragraph eins, Absatz eins, Ziffer 7 und 14 Litera b, genannten Versicherten die dort bezeichneten Pensionsleistungen, ausgenommen die Nebengebührenzulage im Sinne des Nebengebührenzulagengesetzes;
    3. Ziffer 3
      für die in Paragraph eins, Absatz eins, Ziffer 8 bis 11 und 16 genannten Versicherten der auf den Kalendermonat entfallende Teil der Entschädigung, die auf Grund der in Betracht kommenden gesetzlichen Vorschrift gebührt;
    4. Ziffer 4
      für die in Paragraph eins, Absatz eins, Ziffer 12, genannten Versicherten die dort bezeichneten Leistungen;
    5. Ziffer 5
      für die im Paragraph eins, Absatz eins, Ziffer 17, genannten Versicherten das Entgelt im Sinne des Paragraph 49, ASVG sowie Vergütungen für sonstige Tätigkeiten, zu denen der Versicherte durch den Dienstgeber oder dessen Beauftragten herangezogen wurde.
  2. Absatz 2,Für die nach Paragraph 4, durch Verordnung einbezogenen Versicherten gelten, soweit es sich um Dienstnehmer handelt, die Bestimmungen des Absatz eins, Ziffer eins, entsprechend. Soweit es sich um Empfänger von Pensionsleistungen handelt, ist für die Bemessung der Beiträge
    1. Ziffer eins
      Absatz eins, Ziffer 2, sinngemäß anzuwenden, wobei Bestandteile der Pensionsleistung gemäß Ziffer 2, außer Betracht bleiben;
    2. Ziffer 2
      Paragraph 73, ASVG auf die Pension nach dem ASVG anzuwenden, die einen Bestandteil des von einer im Paragraph 4, zweiter Satz genannten Einrichtung gewährten Ruhe(Versorgungs)bezuges bildet.
  3. Absatz 3,Für Versicherte, deren Gehalt nicht in Monatsbeträgen festgesetzt ist, gilt als Beitragsgrundlage ein Zwölftel des Jahresbezuges.
  4. Absatz 4,Grundlage für die Bemessung der Beiträge bildet in den Fällen des Paragraph 7, Absatz 2, Ziffer eins und 3 die letzte unmittelbar vor der Beurlaubung bestandene Beitragsgrundlage, wobei sich diese jeweils um den auf eine Dezimalstelle gerundeten Hundertsatz erhöht, um den sich bei Bundesbeamten des Dienststandes das Gehalt der Gehaltsstufe 2 der Dienstklasse römisch fünf nach dem Gehaltsgesetz 1956 einschließlich einer allfälligen Teuerungszulage ändert. In Fällen des Paragraph 7, Absatz 2, Ziffer 2, bildet der doppelte Betrag des monatlichen Karenzurlaubsgeldes die Grundlage für die Bemessung der Beiträge.
  5. Absatz 5,Grundlage für die Bemessung der Beiträge bei Kürzung, teilweisem oder gänzlichem Entfall der Bezüge sowie teilweisem oder gänzlichem Verzicht auf die Bezüge bildet die letzte vor der Herabsetzung der Bezüge bestandene Beitragsgrundlage im Sinne des Absatz eins,
  6. Absatz 6,Die Beitragsgrundlage darf die Mindestbeitragsgrundlage nicht unter- und die Höchstbeitragsgrundlage nicht überschreiten. Als monatliche Höchstbeitragsgrundlage gilt das 30fache des nach Paragraph 108, Absatz 3, ASVG festgesetzten Betrages. Als monatliche Mindestbeitragsgrundlage gelten 15% der Höchstbeitragsgrundlage. Die sich hienach ergebenden Beträge sind durch Verordnung des Bundesministers für Arbeit, Gesundheit und Soziales festzustellen. Anmerkung eins, )
  7. Absatz 7,Ist ein Versicherter in der Krankenversicherung nach diesem Bundesgesetz mehrfach versichert, so ist für die Bemessung der allgemeinen Beiträge jede der jeweils nach den Absatz eins bis 5 in Frage kommenden Beitragsgrundlagen gesondert und bis zur Höchstbeitragsgrundlage zu berücksichtigen. Abweichend hievon ist die Mindestbeitragsgrundlage nur dann anzuwenden, wenn die Summe der Beitragsgrundlagen nach den Absatz eins bis 5 die Mindestbeitragsgrundlage nicht übersteigt; in diesen Fällen ist die Mindestbeitragsgrundlage für die Summe der Beitragsgrundlagen nur einmal heranzuziehen; diese sind anteilsmäßig zu berücksichtigen.
  8. Absatz 8,Bei mehrfacher Krankenversicherung nach diesem Bundesgesetz und einem oder mehreren anderen Bundesgesetzen sind bei der Ermittlung der Beitragsgrundlage die Bestimmungen über die Mindestbeitragsgrundlage nicht anzuwenden.

(______________________

Anmerkung eins, : Ab 1.1.1969 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 4.800 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 1.000 S (B-KUVG vom 31.5.1967, Bundesgesetzblatt Nr. 200 aus 1967,).

Ab 1.3.1969 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 5.600 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 1.200 S (2. Novelle zum B-KUVG vom 11.12.1968, Bundesgesetzblatt Nr. 24 aus 1969,).

Ab 1.1.1970 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 6.200 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 1.300 S (2. Novelle zum B-KUVG vom 11.12.1968, Bundesgesetzblatt Nr. 24 aus 1969,).

Ab 1.7.1973 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 7.400 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 1.480 S (Verordnung des Bundesministers für soziale Verwaltung vom 25.1.1973, Bundesgesetzblatt Nr. 72 aus 1973,).

Ab 1.1.1974 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 7.400 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 1.480 S (Verordnung des Bundesministers für soziale Verwaltung vom 5.7.1973, Bundesgesetzblatt Nr. 349 aus 1973,).

Ab 1.7.1974 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 8.600 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 1.720 S (Verordnung des Bundesministers für soziale Verwaltung vom 29.4.1974, Bundesgesetzblatt Nr. 259 aus 1974,).

Ab 1.7.1975 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 9.800 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 1.960 S (Verordnung des Bundesministers für soziale Verwaltung vom 27.6.1975, Bundesgesetzblatt Nr.379 aus 1975,).

Ab 1.7.1976 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 10.700 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 2.140 S (Verordnung des Bundesministers für soziale Verwaltung vom 25.6.1976, Bundesgesetzblatt Nr. 321 aus 1976,).

Ab 1.1.1977 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 10.800 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 2.160 S (in der Fassung der Verordnung vom 23.11.1976, Bundesgesetzblatt Nr. 658 aus 1976,).

Ab 1.3.1977 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 12.600 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 2.520 S (in der Fassung der Verordnung vom 8.2.1977, Bundesgesetzblatt Nr. 94 aus 1977,).

Ab 1.1.1978 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 13.600 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 2.720 S (Verordnung des Bundesministers für soziale Verwaltung vom 16.12.1977, Bundesgesetzblatt Nr. 8 aus 1978,).

Ab 1.7.1979 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 14.200 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 2.840 S (Verordnung des Bundesministers für soziale Verwaltung vom 27.12.1978, Bundesgesetzblatt Nr. 12 aus 1979,).

Ab 1.1.1980 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 14.800 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 2.960 S (Verordnung des Bundesministers für soziale Verwaltung vom 17.12.1979, Bundesgesetzblatt Nr. 5 aus 1980,).

Ab 1.1.1981 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 15.700 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 3.140 S (Verordnung des Bundesministers für soziale Verwaltung vom 30.12.1980, Bundesgesetzblatt Nr. 26 aus 1981,).

Ab 1.1.1982 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 16.600 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 3.320 S (Verordnung des Bundesministers für soziale Verwaltung vom 11.12.1981, Bundesgesetzblatt Nr. 586 aus 1981,).

Ab 1.1.1983 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 17.300 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 3.460 S (Verordnung des Bundesministers für soziale Verwaltung vom 30.12.1982, Bundesgesetzblatt Nr. 19 aus 1983,).

Ab 1.1.1984 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 18.000 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 3.600 S (Verordnung des Bundesministers für soziale Verwaltung vom 14.12.1983, Bundesgesetzblatt Nr. 638 aus 1983,).

Ab 1.1.1985 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 18.900 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 3.780 S (Verordnung des Bundesministers für soziale Verwaltung vom 17.12.1984, Bundesgesetzblatt Nr. 9 aus 1985,).

Ab 1.1.1986 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 19.600 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 3.920 S (Verordnung des Bundesministers für soziale Verwaltung vom 18.12.1985, Bundesgesetzblatt Nr. 5 aus 1986,).

Ab 1.1.1987 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 20.200 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 4.040 S (Verordnung des Bundesministers für soziale Verwaltung vom 5.1.1987, Bundesgesetzblatt Nr. 22 aus 1987,).

Für das zweite Halbjahr 1988 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 27.600 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 4.140 S (Verordnung des Bundesministers für Arbeit und Soziales vom 19.7.1988, Bundesgesetzblatt Nr. 432).

Ab 1.1.1989 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 28.200 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 4.230 S (Verordnung des Bundesministers für Arbeit und Soziales vom 20.12.1988, Bundesgesetzblatt Nr. 729).

Ab 1.1.1990 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 28.800 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 4.320 S (Verordnung des Bundesministers für Arbeit und Soziales vom 19.12.1989, Bundesgesetzblatt Nr. 653).

Ab 1.1.1991 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 30.000 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 4.500 S (Verordnung des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Bundesgesetzblatt Nr. 792 aus 1990,).

Ab 1.1.1992 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 31.800 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 4.770 S (Verordnung des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Bundesgesetzblatt Nr. 716 aus 1991,).

Ab 1.1.1993 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 33.600 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 5.040 S (Verordnung des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Bundesgesetzblatt Nr. 854 aus 1992,).

Ab 1.1.1994 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 36.000 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 5.400 S (Verordnung des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Bundesgesetzblatt Nr. 887 aus 1993,).

Ab 1.1.1995 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 37.800 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 5.670 S (Verordnung des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Bundesgesetzblatt Nr. 1025 aus 1994,).

Ab 1.1.1996 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 39.000 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 5.850 S (Verordnung des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Bundesgesetzblatt Nr. 807 aus 1995,).

Ab 1.1.1997 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 40 800 S (Verordnung des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Bundesgesetzblatt Nr. 731 aus 1996,).

Ab 1.1.1998 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 42 000 S (Verordnung des Bundesministers für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 432 aus 1997,).

Ab 1.1.1999 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 42 600 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 6 390 S (Verordnung des Bundesministers für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 454 aus 1998,).

Ab 1.1.2000 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 43 200 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 6 480 S (Verordnung des Bundesministers für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 512 aus 1999,).

Ab 1.1.2001 beträgt die monatliche Höchstbeitragsgrundlage 44 400 S und die monatliche Mindestbeitragsgrundlage 6 660 S (Verordnung des Bundesministers soziale Sicherheit und Generationen, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 408 aus 2000,).)

Schlagworte

Ruhebezug, Versorgungsbezug

Zuletzt aktualisiert am

16.02.2024

Gesetzesnummer

10008215

Dokumentnummer

NOR40021437

European Legislation Identifier (ELI)

https://ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1967/200/P19/NOR40021437

Navigation im Suchergebnis